DD146024A5 - Extruder zur bearbeitung thermoplastischer materialien - Google Patents

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DD146024A5
DD146024A5 DD79215755A DD21575579A DD146024A5 DD 146024 A5 DD146024 A5 DD 146024A5 DD 79215755 A DD79215755 A DD 79215755A DD 21575579 A DD21575579 A DD 21575579A DD 146024 A5 DD146024 A5 DD 146024A5
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adjustable
bore
extruder
extruder according
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Zehev Tadmor
Hans R Scharer
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Abstract

Die Erfindung betrifft einen Extruder zur Bearbeitung thermoplastischer Materialien und insbesondere Mittel zur Reduzierung des Materialflusses ueber den sich in der Bohrung eines solchen Extruders bewegenden Rotor.Das Ziel der Erfindung besteht in einer Verbesserung der Leistungsfaehigkeit von Extrudern sowohl der verbesserten Einflusznahme auf die physikalischen und opt. Eigenschaften der zu bearbeitenden thermoplastischen Materialien. Aufgabe der Erfindung ist es, einen Extruder zu schaffen, mit dem eine Vielzahl verschiedener thermoplastischer Materialien extrudiert werden kann, indem der Grad der Homogenisierung bzw. der Durchmischung in weiten Grenzen veraendert werden kann. Der Extruder besitzt deshalb einen Hauptteil,der eine Zufuehr-und Ausgabeoeffnung aufweist, mit einer laengst verlaufenden Bohrung, in der ein Rotor mit einem spiralfoermigen um ihn herumlaufenden Steg drehbar gelagert ist, wobei eine einstellbare, bezueglich des Rotors bewegliche Absperrwand zur Regulierung des Materialflusses vorgesehen ist.

Description

-4- 2 1 5 75 5 Berlin, den 28.11.1979
AP B 29 P/215 755 56 165 /27
Extruder zur Bearbeitung thermoplastischer Materialien Anwendungsgebiet der Erfindung
Die Erfindung betrifft einen Extruder zur Bearbeitung thermoplastischer Materialien und insbesondere Mittel zur Reduzierung des Materialflusses über den sich in der Bohrung eines solchen Extruders bewegenden Rotor.
Charakteristik der bekannten technischen Lösungen
Die physikalischen und optischen Eigenschaften von Polyäthylen werden dadurch verbessert, daß das geschmolzene Material einer Scherbeanspruchung unterworfen wird. Zusätze, wie Bearbeitungszusätze, Stabilisatoren und Parbbestandteile, werden gewöhnlich während dieses mechanischen Scherprozesses in das Material gegeben. Historisch bedingt erfolgt diese Materialscherung in Mischern oder in kalt beschickten Extrudern, indem das Material durch Aufbringen mechanischer Scherkräfte wieder in Schmelzfluß versetzt wird. Da das Material ursprünglich als Warmschmelze erzeugt worden ist, erfordert dieses Wiederschmelzen zwischenzeitliche Arbeitsschritte des Stückigmachens, des Kühlens und des Trocknens beim ursprünglich erzeugten Material.
Es sind bisher schon eine Reihe von Versuchen unternommen worden, die Leistungsfähigkeit von Extrudern zu verbessern bzw. das Maß an mechanischer Arbeit zu erhöhen, das in einem Extruder auf das thermoplastische Material einwirkt. Zu diesen Versuchen gehört es, Extruderschnecken bzw. Extruderrotoren mit mehreren Stegen vorzusehen, die erste und
η rj ·λ; α ο °
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zweite diesen ^tegen zugeordnete Gänge aufweisen. Der Rotor wurde in eine Anzahl von Zonen unterteilt, die dem Einziehen, dem Homogenisieren und dem Pumpen des zu extrudierenden Materials dienen. Bei einem oder mehreren Gängen "bzw. Kanälen in einer oder in mehreren Zonen des Rotors wurden stationäre Absperrwände vorgesehen, die einen Gegendruck auf das Material ausüben, das zwischen dem Außenrand des Rotors und der Innenseite der Bohrung, die den Rotor umgibt, durch den Extruder gefördert wird. Eine Maschine dieser Art ist nach dem US-Patent 3 411 179 bekannt.
Die Scherwirkung dieser Maschinen wird durch den Gegendruck verbessert, der durch die Absperrwände über die Kanäle in den Rotoren erzeugt wird. Einige Arten von Polyäthylen erfordern jedoch einen größeren oder einen geringeren Gegendruck als andere Arten (der den Grad der Homogenisierung in Polyäthylen bestimmt).
Ziel der Erfindung
Der nützliche Effekt der Erfindung besteht darin, die Leistungsfähigkeit von Extrudern zu verbessern sowie Einfluß zu nehmen auf die Verbesserung der physikalischen und optischen Eigenschaften der zu verarbeitenden thermoplastischen Materialien, wie z.B. Polyäthylen.
Darlegung; des Wesens der Erfindung
Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es daher, einen homogenisierenden Extruder zu schaffen, der in der Lage ist, eine Vielzahl verschiedener thermoplastischer Materialien, einschließlich Polyäthylen, zu extrudieren, indem bei ihm der Grad der Homogenisierung bzw. der Durchmischung in weiten Grenzen bis auf UuIl verändert werden kann. Gelöst
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wird die Aufgabe durch einen Extruder mit einem Hauptteil, der eine längs verlaufende Bohrung aufweist, wobei an jeweils einem Ende der Bohrung sich eine Zufuhröffnung bzw. eine Ausgabeöffnung für das zu bearbeitende thermoplastische Material befindet und innerhalb der Bohrung ein Rotor drehbar gelagert ist, der mit einer Mehrzahl von spiralförmig angeordneten Stegen, die eine Bewegung und die Bearbeitung des Materials im Zuge der Durchförderung bewirken, versehen und in eine Anzahl von Bearbeitungszonen zum Einziehen, Mischen und zur Erzeugung einer mechanischen Scherwirkung beim zu bearbeitenden Material unterteilt ist. Darüber hinaus sind eine Anzahl von ringförmigen Elementen vorgesehen, die sich zwischen bestimmten Stegen befinden und einen Gegendruck verursachen und damit bewirken, daß das zu bearbeitende Material intensiver durchgemischt wird. Dabei zeichnet sich der Extruder erfindungsgemäß nunmehr dadurch aus, daß eine einstellbare, bezüglich des Rotors 16 bewegliche Absperrwand Jb vorgesehen ist, mit der der Materialfluß des thermoplastischen Materials regulierbar ist. Es ist weiterhin vorteilhaft, daß die einstellbare Absperrwand 76 beweglich zwischen wenigstens einem Paar von Stegen 62; 64 angeordnet ist. Auch ist es zweckmäßig, daß die einstellbare Absperrwand 76 beweglich in einer Aussparung einer der Stege 62; 64 angeordnet ist. Durch diese Maßnahmen ist es möglich, den Grad der Homogenisierung des Materials zu variieren.
Die Erfindung wird weiterhin dadurch gekennzeichnet, daß die einstellbare Absperrwand 76 in radialer Richtung bezüglich der Achse des Rotors 16 beweglich ist. In Weiterbildung der Erfindung ist vorgesehen, daß die einstellbare Absperrwand 76 um eine bezüglich der Achse des Rotors 16
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radial gerichtete Achse drehbar beweglieh angeordnet ist. Damit läßt sich in einfacher Weise der Abstand der radial äußeren Fläche der Absperrwand zur Oberfläche der Bohrung verändern. Hierdurch ist es möglich, die Durcharbeitung der thermoplastischen Materialien zu variieren, ohne daß zwischen aufeinanderfolgenden Produktionsläufen größere Instandsetzungs- oder Änderungsarbeiten erforderlich sind. Die Struktur der Bohrung und dessen Anpassung an radial veränderbare .Absperrwände, gestattet viele Änderungsmöglichkeiten bei der Bearbeitung thermoplastischer Materialien.
Ein weiteres erfindungsgemäßes Merkmal besteht darin, daß die einstellbare Absperrwand 76 in einer im Rotor 16 befindliche Bohrung 96 mit Hilfe von Halteelementen arretierbar angeordnet ist, wobei zur Lagejveränderung der einstellbaren Absperrwand 76 in radialer Richtung in Bezug auf die Achse des Rotors 16 und zum Wirksamwerden der erwähnten HaltesLemente eine Unterlegscheibe 98 vorgesehen ist. Zweckmäßigerweise sind die Halteelemente in Form wenigstens eines Bolzens ausgebildet, der die einstellbare Absperrwand 76 durchsetzt und in die erwähnte Bohrung 96 des Rotors 16 eingreift.
Hach einem weiteren Merkmal der Erfindung ist vorgesehen, daß zur Lageveränderung der einstellbaren Absperrwand 76 von der Achse des Rotors 16 weg die Halteelemente lösbar sind und wenigstens eine Unterlegscheibe 98 am radial inneren Ende der Absperrwand 76 in die erwähnte Bohrung 96 des Rotors 16 einsetzbar ist. Es ist aber auch zweckmäßig, wenn zur Lageveränderung der einstellbaren Absperrwand 76, bezogen auf die Achse des Rotors 16, die Halteelemente
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lösbar sind und wenigstens eine Unterlegscheibe 98 aus der erwähnten Bohrung 96 im Rotor 16 entnehmbar ist und daraufhin die Halteelemente soweit anziehbar sind, daß die Absperrwand 76 bis zum Anschlag auf die Achse des Rotors 16 bewegbar ist.
In weiterer Ausbildung der Erfindung weist die einstellbare Absperrwand 76 radial äußere Fläche 92 auf, die bogenförmig ausgebildet ist und in ihrer Kontur der Kontur der Bohrung 14 entspricht.
Ausführungsbeispiel
Nachstehend wird die Erfindung anhand eines Ausführungsbeispiels unter Bezugnahme auf die Zeichnung näher erläutert. In der Zeichnung zeigen:
Pig. 1: die Draufsicht eines erfindungsgemäßen Extruders, teilweise im Schnitt;
•^ig. 2: eine vergrößerte Explosionsdarstellung eines Teils des Extruders gemäß Pig. 1;
Pig. 3: die perspektivische Darstellung einer einstellbaren Absperrwand.
In den Pig. und insbesondere in Pig. 1 ist ein Extruder 10 dargestellt. Zu diesem Extruder gehört ein Hauptteil 12, der in seiner Längsrichtung mit einer Bohrung 14 versehen ist. Innerhalb der Bohrung 14 ist eine Schnecke bzw. ein Rotor 16 drehbar gelagert. Der Hauptteil 12 beinhaltet auch Wärmeleitwege- 18, die in Nachbarschaft der Bohrung 14
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verlaufen und einen maximalen Wärmefluß gewährleisten.
Der Rotor 16 ist so ausgestattet, daß er von einem Motor 20 über ein Getriebe 24 angetrieben werden kann. Am Zufuhrende des Hauptteils 12 ist ein Einfüllstutzen 30 angeordnet, der über eine Zufuhröffnung 32 eine Verbindung mit der Bohrung herstellt. In den Einfüllstutzen 30 eingegebenes Material fällt in die Bohrung 14 und wird durch diese hindurch durch den Rotor 16 zu einem Extruderkopf 34 gefördert, der eine Ausgabeöffnung 36 aufweist, über die das bearbeitete Material an eine nicht dargestellte Aufnahmeeinrichtung ausgegeben wird.
Der Hauptteil 12 und der Rotor 16 des Extruders 10 bestehen aus einer Mehrzahl von getrennten Zonen, bei denen es sich im vorliegenden Beispiel um eine Einzugs- und Homogenisierungs-(Misch)-zone 50, Homogeni_sierungs-(Misch-)zonen 60, und 80 sowie um eine abschließende Pumpzone 90 handelt. Die einzelnen Zonen sind jeweils durch einen Ring 74 voneinander getrennt, wie nachstehend noch beschrieben sein wird. Die Einzugs- und Homogenisierungszone 50 nimmt im wesentlichen denjenigen Teil des Hauptteils 12 und des Rotors 16 ein, der sich vom hintersten Teil des Rotors 16 und vom Hauptteil 12 aus bis zu einer Stelle erstreckt, die beträchtlich vor dem Einfüllstutzen 30 liegt. Der Rotor 16 ist mit einem oder mehreren ersten Stegen 62 und einem oder mehreren zweiten Stegen 64 versehen, die spiralförmig um den Rotor 16 herum durch dessen Einzugs-, Misch- und Pumpzonen hindurch verlaufen. Die ersten Stege 62 in der einen Zone können in ihrer Portsetzung die zweiten Stege 64 in einer benachbarten Zone bilden. Der Rotor 16 und die Stege 62, 64 haben die Aufgabe, in den Einfüllstutzen 30 ein-
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gegebenes Material, wie z. B, schmelzflüssiges oder halbgeschmolzenes thermoplastisches Material, z. B. Polyäthylen, aufzunehmen, zu mischen und es in die stromabwärts liegenden Homogenisierungszonen 60, 70 und 80 des Extruders 10 zu pumpen.
Die stromabwärts liegenden Homogenisierungs-(Misch)zonen 60, 70 und 80 enthalten jeweils wenigstens ein Paar von Stegen 62, 64, es sind jedoch vorzugsweise zwei bis vier Paare solcher Stege 62, 64 vorgesehen. In Pig. 2 sind zwei Paare von Stegen 62, 64 dargestellt, Die ersten und zweiten stege 62 und 64 begrenzen zwischen sich erste und zweite Kanäle bzw. Gänge 68 und 72. Ein erster Kanal 68 wird stromabwärts nach einer gewissen Verengung zu einem zv/eiten Kanal 72. Wenn das Material in Längsrichtung durch die Bohrung 14 gefördert wird, wird es veranlaßt, z. B. in einen der ersten Kanäle 68 einzutreten. Der -^ruck, der in diesem Kanal 68 innerhalb des thermoplastischen Materials erzeugt v/ird, erfährt in allen praktischen Anwendungsfällen am Ende der betreffenden Zone eine Abschirmung durch das ringförmige Gebilde 74. Zu diesem ringförmigen Gebilde gehört wenigstens eine verstellbare Absperrung 76, die lageveränderbar in einer Bohrung 96 angeordnet ist und in eine räumliche Lage gebracht werden kann, in der sie wenigstens teilweise das Ende eines bestimmten zweiten Kanals 72 auf dem Rotor 16 absperrt und begrenzt, so daß das durch diesen zweiten Kanal 72 fließende Material gedrosselt über die Absperrwand 76 hinweg in einen ersten Kanal 68 gelangt. In Pig. 2 ist die Absperrwand 76, die das Ende des zv/eiten Kanals 72 an der Stelle des Kings 74 bildet, in Explosionsdarstellung gezeigt. Die Mitnahmewirkung des zweiten Steges 64 in der Nachbarschaft dieses zweiten Kanals 72 und der druckunterschied zwischen dem ersten Kanal 68 und dem zweiten Kanal 72 bewirken, daß das zu extrudierende Material über den zv/eiten
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Steg 64 fließt. Das Material, das vom zweiten Kanal 72 über die einstellbare Absperrwand 76 fließt, gelangt in den ersten Kanal 68, Das Material fließt also über den Steg 64, wie in Pig. 2 durch Pfeile A angedeutet, wobei dieser Steg den ersten und zweiten Kanal 68 und 72 trennt, und gelangt dann über die einstellbare Absperrwand 76, wie durch die Pfeile B angedeutet ist. Der zweite Steg 64 zwischen den beiden Kanälen 68, 72 hat eine größere lichte Weite gegenüber den Wänden der Bohrung 14, als sie zwischen dem Ring 74 und dem ersten Steg 62 und der Wand der Bohrung 14 vorhanden ist.
Die Scherwirkung, die erzeugt werden muß, um das zu bearbeitende Material (z. B, Polyäthylen) zu homogenisieren, bestimmt die Anzahl der Stege 62, 64 und demnach die Anzahl der Kanäle 68, 72 und Homogenisierungszonen 60, 70 und 80, die der. Rotor 1.6 aufzuweisen hat. Die Scherung, die in den einzelnen Homogenisierungszonen 60, 70 oder 80 auf das Material ausgeübt wird, ist begrenzt durch die Fähigkeit der Wärmeleitwege 18, für eine ausreichende Kühlung zu sorgen. Der Färmefluß zwischen dem zu bearbeitenden thermoplastischen Material und dem Kühlmedium, das in den Wärmeleitwegen 18 fließt, wird durch Verwendung eines Rotors 16 verbessert, der wenigstens zwei bis vier Paare von Stegen 62, 64 aufweist, die, wie vorstehend erwähnt, spiralig um ihn herum verlaufen, so daß die Frequenz, mit der die Wand der Bohrung 14 von dem Material freigeschabt wird, erhöht ist.
Die Scherrate, die Rate, mit der das Material durch Scherung deformiert wird, hängt von der Geometrie des Rotors 16, von dessen Drehgeschwindigkeit und vom Gegendruck ab, der durch die einstellbaren.Absperrwände 76 an den Grenzen der einzel-
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nen Homogenisierungszonen hervorgerufen wird. Die Größe der lichten Weite über den Absperrwänden 76 kann so errechnet werden, daß sich ein Gleichgewicht zwischen der Kühlleistung (Wärmeabfuhrleistung) und dem Materialeinzug (Scherwirkung) als Optimum ergibt. Die lichte Weite der Stege 64 zwischen dem ersten Kanal 68 und dem zweiten Kanal 72 beeinflußt das Material, wenn es über diese Stege in den Homogenisierungszonen hinwegbewegt wird,, Die ^iefe der ersten Kanäle 68 und zv/eiten Kanäle 72 kann verschieden sein, so daß der Materialaustausch zwischen den Kanälen 68, 72 noch weiter verbessert wird. Bei der Herstellung von Polymeren, wie z.B. Polyäthylen geringer Dichte, ist jedoch eine vollständige Homogenisierung nicht wünschenswert bzw. notwendig. Aus diesem Grund ist der Rotor 16 mit einer Mehrzahl der vorstehend erwähnten einstellbaren Absperrwände 76 versehen, die zwischen benachbarten Stegen 62, 64 oder in einer Unterbrechung eines der ringförmigen Gebilde 74, oder aber in einer Unterbrechung in einem bestimmten ^teg 62, 64 angeordnet sind. In Fig. 2 ist jedoch lediglich eine solche einstellbare Absperrwand 76 dargestellt, Diese Absperrwände 76 gestatten eine Veränderung der Misch- und Hornogenisierungseigenschaften des Extruders 10 in einem weiten Bereich. In der Seitenansicht erscheinen die einstellbaren Absperrwände 76 als umgekehrtes T.
In Pig. 3 ist eine solche Absperrwand 76 in perspektivischer Darstellung gezeigt, S±e besteht aus einer Basis 84, die aus herstellungstechnischen Gründen vorzugsweise kreisringförmig ist. Quer über diese Basis verläuft ein Vorsprung 88, der die eigentliche "Absperrwand" bildet und senkrecht darauf steht. Der Vorsprung 88 hat eine gekrümmte Oberfläche 92,
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die die radial äußerste Fläche der Absperrwand 76 darstellt, wenn diese am Rotor 16 befestigt ist, -^ie Basis 84 ist mit wenigstens einem Paar von Bohrungen 94 versehen, durch die Befestigungselemente, wie z„ B. Schraubbolzen oder ähnliche Elemente, hindurch verlaufen. Wie die Fig. 3 zeigt, ist unterhalb einer einstellbaren Absperrwand 76 eine Unterlegscheibe 98 angeordnet, Jede Unterlegscheibe 98 v/eist wenigstens ein Paar von Bohrungen 95 auf, die den Bohrungen in der Basis 84 der einstellbaren-Absperrwand 76 entsprechen. Jede der einstellbaren Absperrwände 76 ist in einem entsprechenden Loch bzw. einer entsprechenden Bohrung 96 des Rotors 16 angeordnet. Die radial inneren Enden der Bohrungen 96 sind mit einer oder mehreren Sackbohrungen 97 versehen, wie die Fig. 2 zeigt, die die Schraubbolzen aufnehmen, mit denen die Absperrwand 76 befestigt wird. Die Absperrwände 76 werden dadurch eingestellt, daß die Schraubbolzen, die durch die Basis 84 hindurch verlaufen und in den Gewindebohrungen gehalten sind, gelöst werden, daß dann eine oder mehrere der Unterlegescheiben 98 nach Bedarf hinzugefügt oder weggenommen werden, so daß die radiale Oberfläche 92 entsprechend ihren Abstand von der Rotorachse ändert. Die Absperrwände 76 können um eine bezüglich der Achse des Rotors 16 radial gerichtete Achse "schraubenartig" gedreht werden, um auf andere Art den Grad der beim zu extrudierenden Material erzeugten Homogenität zu beeinflussen. Jede Unterlegscheibe 98 hat im wesentlichen dieselbe Form wie die Bohrung 96, in der sie im Rotor 16 aufgenommen ist, wodurch eine einfache Einstellung der veränderbaren Absperrwand 76 möglich ist.
Die einstellbaren Absperrwände 76 können durch entsprechend angeordnete, nicht dargestellte Zugänge erreicht werden, die
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sich öffnen lassen und durch die Wand des Hauptteils 12 hindurch gehen. Es kann auch der Rotor 16 selbst aus der Bohrung.14 herausgezogen werden, um an die Absperrwände 76 zu kommen. Eine alternative Anordnung zum Erzielen einer Einstellmöglichkeit, d, h. zu einer radialen Bewegung oder zu einer Drehbewegung der Absperrwände 76 besteht darin, daß eine mechanische Gelenkverbindung vorgesehen ist, die sich durch einen Zentralkanal 78 im Rotor 16 hindurch zu den radial inneren Enden der Absperrwände 76 hin erstreckt und damit eine aus der Entfernung veranlaßte Bewegung ohne besonderen Aufwand ermöglicht.
Materialien sehr hoher Viskosität, die zur Herstellung von bestimmten Produkten benötigt werden, und keinerlei Homogenisierung erfordern, können im erfindungsgemäßen Extruder 10 bei vollständig herausgenommenen Absperrwänden 76, die lediglich durch eine Mehrzahl von Unterlegscheiben 98 ersetzt sind, hergestellt werden, in welchem Falle sich eine gleichförmigere Bewegungsbahn für das zu extrudierende Material ergibt.
Der obenstehend beschriebene Extruder 10 ermöglicht also eine Veränderung des Grades der Homogenisierung des durch ihn bearbeiteten thermoplastischen Materials. Dies geschieht, wie erläutert, durch eine radial einstellbare Absperrung 76 im Rotor 16 in der Form, daß sich unterschiedliche Abstände zwischen dieser Wand und der Wand der Bohrung ergeben, oder dadurch, daß die Absperrwand 76 verdreht wird, so daß die Absperrwirkung dem in den Gängen des Rotors 16 fließenden Materials gegenüber verändert wird, wodurch der
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Materialfluß an der Absperrwand 76 gerändert wird. Hierdurch ist ein Extruder 10 geschaffen, mit dem in sehr wirtschaftlicher und wirkungsvoller Weise ein breites Spektrum verschiedenartiger thermoplastischer Materialien definiert, gemischt und extrudiert werden kann.

Claims (11)

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1. Extruder zur Bearbeitung thermoplastischer Materialien mit einem Hauptteil, der eine längs verlaufende Bohrung aufweist, mit einem Rotor, der wenigstens einen spiralförmig um sich herum verlaufenden Steg trägt, un d der in der erwähnten Bohrung um deren Längsachse drehbar gelagert ist, mit einer Zuführöffnung am einen Ende des Hauptteils, in die das zu bearbeitende Material gegeben wird, und die eine Verbindung zu der erwähnten Bohrung herstellt und mit einer Ausgabeöffnung am anderen Ende des Hauptteils, durch die das bearbeitete Material extrudiert wird, gekennzeichnet dadurch, daß eine einstellbare, bezüglich des Rotors (16) bewegliche Absperrwand (76) vorgesehen ist, mit der der Materialfluß des thermoplastischen Materials regulierbar ist.
2. Extruder nach Punkt 1, gekennzeichnet dadurch, daß die einstellbare Absperrwand (76) beweglich zwischen wenigstens einem Paar von Stegen (62; 64) angeordnet ist.
3. Extruder nach Punkt 1, gekennzeichnet dadurch, daß die einstellbare Absperrwand (76) beweglich in einer Aussparung einer der Stege (62; 64) angeordnet ist.
4. Extruder nach einem der Punkte 1 bis 3, gekennzeichnet dadurch, daß die einstellbare Absperrwand (76) in radialer Richtung bezüglich der Achse des Rotors (16) beweglich ist«
5· Extruder nach einem der Punkte 1 bis 3, gekennzeichnet dadurch, daß die einstellbare.Absperrwand (76) um eine
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bezüglich der Achse des Rotors (16) radial gerichtete Achse drehbar beweglich angeordnet ist·
6, Extruder nach einem der Punkte 2 oder 3» gekennzeichnet dadurch, daß die einstellbare Absperrwand (76) in einer im Rotor (16) befindlichen Bohrung (96) mit Hilfe von Halteelementen arretierbar angeordnet ist.
7· Extruder nach Punkt 6, gekennzeichnet dadurch, daß zur • Lageveränderung der einstellbaren Absperrwand (7b) in radialer Richtung in bezug auf die Achse des Rotors (16) und zum Wirksamwerden der erwähnten Halteelemente eine Unterlegsscheibe (98) vorgesehen ist.
8. Extruder nach Punkt 6 und 7, gekennzeichnet dadurch, daß die Halteelemente in Form wenigstens eines Bolzens ausgebildet sind, der die einstellbare Absperrwand (76) durchsetzt und in die erwähnte Bohrung (96) des Rotors (16) eingreift.
9· Extruder nach Punkt 7» gekennzeichnet dadurch, daß zur Lageveränderung der einstellbaren Absperrwand (76) von der Achse des Rotors (16) weg die Halteelemente lösbar sind und wenigstens eine Unterlegsscheibe (98) am radial inneren Ende der Absperrwand (76) in die erwähnte Bohrung (96) des Rotors (16) einsetzbar ist.
10. Extruder nach Punkt 7, gekennzeichnet dadurch, daß zur Lageveränderung der einstellbaren Absperrwand (76), bezogen auf die Achse des Rotors (16), die Halteelemente lösbar sind und wenigstens eine Unterlegsscheibe (98) aus
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der erv/ähnten Bohrung (96) im Rotor (16) entnehmbar ist und daraufhin die Halteelemente soweit anziehbar sind, daß die Absperrwand (76) bis zum Anschlag auf die Achse des Rotors do) bewegbar ist.
11, Extruder nach Punkt 7, gekennzeichnet dadurch, daß die einstellbare Absperrwand (76) eine radial äußere Fläche (92) aufweist, die bogenförmig ausgebildet ist und in ihrer Kontur der Kontur der Bohrung (14) entspricht.
Hierzu 1 Seite Zeichnungen
DD79215755A 1978-09-26 1979-09-24 Extruder zur bearbeitung thermoplastischer materialien DD146024A5 (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
US05/946,093 US4213710A (en) 1978-09-26 1978-09-26 Adjustable homogenization extruder

Publications (1)

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DD146024A5 true DD146024A5 (de) 1981-01-21

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Application Number Title Priority Date Filing Date
DD79215755A DD146024A5 (de) 1978-09-26 1979-09-24 Extruder zur bearbeitung thermoplastischer materialien

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