DD146057A5 - Mischung auf bitumengrundlage - Google Patents

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DD146057A5 DD79215528A DD21552879A DD146057A5 DD 146057 A5 DD146057 A5 DD 146057A5 DD 79215528 A DD79215528 A DD 79215528A DD 21552879 A DD21552879 A DD 21552879A DD 146057 A5 DD146057 A5 DD 146057A5
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Cib Compos Ind Batiment
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Abstract

Die Erfindung betrifft eine Mischung auf Bitumengrundlage, die zusaetzlich ein Polyolefin und ein Elastomer enthaelt und die auf den verschiedensten technischen Gebieten zur Abdichtung verwendet werden kann. Ziel der Erfindung ist die Bereitstellung von Mischungen mit guenstigen mechanischen und physikalischen Eigenschaften. Erfindungsgemaesz besteht die Mischung aus einem Gemisch von (a) 52 bis 78 Gew.-% Bitumen; (b) 20 bis 40 Gew.-% Polyolefin und (c) 2 bis 8 Gew.-% eines Butadienstyrol-Elastomers. Als Bitumen kann ein solches aus der direkten Destillation oder ein oxydiertes Bitumen mit einer Durchdringung von 40 und 220 angewandt werden. Als Polyolefin wird Polypropylen, Polybutylen, Propylenaethylen oder ein Propylenaethylenbutylen-Kopolymer, und als Elastomer wird ein Styrolbutadien-Kopolymer mit einem Molekulargewicht von 100000 bis 300000 angewandt. Die erfindungsgemaesze Mischung wird zum Abdichten in geschmolzener Form oder in Loesung angewendet und dient auch zur Herstellung von Folie und Abdichtungskomplexen, die Armaturen enthalten.

Description

Die Erfindung betrifft eine Mischung auf Bitumengrundlage· Insbesondere besieht sich die vorliegende Erfindung auf eine Asphaltverbindung, die Polymere enthält, und ihre Anwendungsmöglichkeiten, insbesondere in bezug auf die Dichtigkeit»
Charakteristik der bekannten technischen Lösungen
Unter den Rohmaterialien, die geeignet sind, die Punktion der Abdichtung- zu erfüllen, ist das Bitumen seit dem Altertum bekannt und verwendet worden· Der Aggregat zustand des Bitumens ist veränderlich ^e nach der Art der Verwendung»
Es ist in geschmolzenem Zustand, wenn es als Y/armauftrags-schicht benutzt wird. Es ist ferner in geschmolzenem Zustand, wenn es durch Aufstreichen mit Füllstoffen, Einlagen genannt, verbunden wird, zum Beispiel auf der Grundlage von Pilzpappe, von Glasfasern, von synthetischen Pasern usw» Es kann auch in Lösung sein oder in Porm einer Emulsion auftreten·
Es ist bereits eine Pamilie von Abdichtungserseugnissen in Porm von Folien bekannt, die in verschiedener Dichte hergestellt und im allgemeinen in Porm von Rollen verpackt werden und bei denen das Bitumen mit den vorerwähnten Füllstoffen verbunden ist·
Diese Folien müssen dicht sein und den ihnen durch ihre Umgebung auferlegten Belastungen standhalten, und swar vornehmlich:
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den mechanischen Belastungen, die auf Bewegungen des Erzeugnisses zurückzuführen sind, auf denen sie aufgebracht sind; den natürlichen atmosphärischen Belastungen (Temperatur, Sonne uswe) und den künstlichen Belastungen (chemische und physikalische Einwirkungen)·
Die verschiedenen Familien von Abdichtungserzeugnissen auf der Grundlage des Bitumens gehen auf drei große Gruppen dieses Rohstoffes zurück:
1) Die Bitumen aus der direkten Destillation, die aus dem Rückstand, deo Erdöls nach der Destillation im Vakuum bestehen·
Die hauptsächlichen Abarten sind beispielsweise die Bitumen 40/50, 80/100 und 180/220 (die beiden aufgeführten Zahlen geben die Durchdringungswerte mit der !Tadel an, die bei 25 0C unter den Bedingungen des Standards IJI1T 66 004 gemessen wurden)· Ihr Erweichungspunkt (etwa 40 bis 50 0C), TBA genannt (siehe NPT 66 008), ist verhältnismäßig niedrig· Sehr temperaturempfindlich, können sie in festem Zustand auf starken Neigungen nicht allein benutzt werden: Ihr Fließen bei Temperaturen, die auf Bedachungen 70 bis 90 °0 erreichen können, ist übermäßig stark·
2) Die oxydierten Bitumen, die man durch Einblasen von Luft bei hohen Temperaturen in bestimmte Rohrabschnitte Erdöl und/oder Bitumen aus der direkten Destillation erhält. Durch diese Behandlung v/erden der Erweichungspunkt erhöht und das Durchdringungsvermögen herabgesetzt: zum Beispiel 100/40 (die erste Zahl gibt den Wert des Erweichungspunktes TBA und die zweite Zahl den Durchdringungswert bei 25 C an)·
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Ist die Beständigkeit dieser Bitumen gegen das Fließen au-friedenstellend, so ist ihre Kältebiegsainkeit dagegen mäßig und andererseits, vornehmlich in kaltem Zustand, ihre Bruchdehnung bei Zug schwach.
3) Die thermoplastischen Bituraen-Pojinere» unter denen man die folgenden Verbindungen anführen kann, die bemerkenswerte Anwendungsmöglichkeiten in der Industrie haben:
- das Bitumen - Poly(vinyläthylenazetat), genannt Bitumen SVA 1
~ das Bitumen - PolyCstyrolbutadienstyrol), genannt Bitumen SB5 und
- das Bitumen - Poly(propylen, ataktisch), genannt Bitumen PPA.
Obwohl зіе temperaturempfindlicher sind als die oxydierten Bitumen, ist ihr Erweichungspunkt hoch ( ^ 100 0C) und ih Verhalten gegen das Fließen zufriedenstellend»
Hire plötzlich im Vergleich zu den oxydierten Bitumen veränderten Eigenschaften betreffen:
- die Kältebiegsamkeit, die bemerkenswert ist, hauptsächlich im Falle des Bitumens SBS;
- die Bruchdehnung bei Zug (gemäß Standard IiFG 07 001), die im Falle des Bitumens SBS sehr hoch ist (ungefähr 2000 %),
Dagegen kann ein Bitumen SBS im Vergleich zu einem oxydierten Bitumen nicht ohne Schaden 250 0G aushalten: der thermische Abbau in Gegenwart von Sauerstoff ist übermäßig schnell· Die Beständigkeit gegen die Flamme eines Schweißbrenners kann auch eine Einschränkung hinsichtlich dor Anwendung einer sol-
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chen Schv/eißmethode für die Bitumen SBS mit sich bringen«
Die Bitumen PPA ihrerseits haben Eigenschaften von vorwiegend viskosem Charakter. Was die Elastizität betrifft, so ist ihr Verhalten sehr begrenzt, verglichen mit einem Bitumen SBS, die Bruchdehnung schwankt zwischen 100 und 300 %m Andererseits erreichen ihre Eigenschaften in kaltem Sustand im allgemeinen nicht diejenigen der Bitumen SBS.
Dagegen besitzen die Bitumen PPA ein sehr gutes Verhalten gegen hohe thermische Belas' in geschmolzenem Zustand·
gen hohe thermische Belastungen, zum Beispiel bis zu 250 0C
Aus dem Vorstehenden geht hervor, daß für praktische Anwendungsmöglichkeiten die Asphaltverbindungen eine sehr gute Kältebiegsamkeit, eine hohe Widerstandsfähigkeit gegenüber thermischen Beanspruchungen und eine gute Alterung haben müssen. Diese Kombination charakteristischer Merkmale wird von keiner früheren Asphaltverbindung realisiert·
Das US-PS Nr. 4 000 140 beschreibt eine Abdichtungsfolie, die eine Zusammensetzung auf der Grundlage von Bitumen und synthetischen Polymeren enthält, vornehmlich ein Polyolefin und ein Elastomer· Aber diese Abdichtungsfolie enthält keinen Füllstoff und benutzt eine Zusammensetzung mit schwachem Bituinengehalt (von 5 bis 30 % Bitumen); sie reicht daher für die hier ins Auge gefaßten Verwendungszwecke nicht aus.
Ziel dor Erfindung
Ziel der Erfindung ist die Bereitstellung einer Mischung auf Bituraengrundlage, die die obengenannte charakteristischen
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Merkmale aufweist und nicht die Iiachteile der früheren Mischungen zeigt·
Darlegung des Wesens der Erfindung.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, geeignete Polyolefine und geeignete Elastomere als Zusätze zu Bitumen aufzufinden, sowie im Mischungsverhältnis dieser Bestandteile aufzufinden, das bestmögliche mechanische und physikalische Eigenschaften der Mischung ergibt.
Die Mischung auf Bitumengrundlage gemäß der Erfindung ist dadurch gekennzeichnet, daß sie aus einem ternären Gemisch von (a) 52 bis 78 Gew.-% Bitumen; (b) 20 bis 40 Gew.-% Polyolefin und (c) 2 bis 8 Gew.-^ eines Butadienstyrol-Elastomers besteht·
Die Mischung gemäß der Erfindung weist vornehmlich die folgenden vorteilhaften Eigenschaften auf:
a) Kältebiegsamkeit (gemäß der nachstehend angegebenen Methode): keine Risse bei Temperaturen bis zu -40 G;
b) Erweichungspunkt TBA ^HO 0C;
c) Bruchdehnung (gemäß Standard 1IPG 07 001) 800 % bis 2000 %;
d) thermisches Verhalten: Nach mehreren Stunden bei 250 G und 1/2 Stunde bei 300 0G bleiben der Erweichungspunkt und die Kältebiegsamkeit unverändert·
Die Mischung gemäß der Erfindung ist insbesondere verwendbar auf dem Gebiet der Abdichtung, und die Erfindung hat ferner zum Gegenstand ein Abdichtungselement, dadurch gekennzeichnet,
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daß es mindestens einen Füllstoff enthält, der eine Einlage bildet, die eine Komposition auf Bitumengrundlage trägt, so wie sie oben definiert ist·
Weitere charakteristische Merkmale und Vorteile der Erfindung sollen im Laufe der nachfolgenden Beschreibung aufgezeigt werden.
Die Mischung gemäß der Erfindung besteht aus einem ternären Gemisch von Bitumen, Polyolefin und einem Butadienstyrol-Elastomer·
Das Bitumen ist im Verhältnis von 52 bis 7Q Gew.-% des Gemisches vertreten und kann ein Bitumen aus der direkten Destillation oder ein oxydiertes Bitumen sein· Die vorzuziehenden Güteklassen des Bitumens haben Durchdringungswerte zwischen 40 und 220. Pur eine gegebene Zusammensetzung des ternären Gemisches äußert sich der Einfluß der Güteklasse des Bitumens vor allem in den Unterschieden der thermischen Empfindlichice it, ohne daß die anderen Eigenschaften im wesentlichen davon berührt werden·
Die Mischung enthält außerdem 20 bis 40 Gew.-S5 Polyolefin und vorzugsweise 22 bis 30 Gew.-%·
Die Bezeichnung "Polyolefin" vereinigt hier in sich die Produkte, die sich aus der Polymerisation oder der Kopolymerisation eines oder mehrerer Monoäthylen-Kohlenwasserstoffe ergeben, wobei die makromolekularen Ketten eine beliebige Konfiguration haben können·
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Man verwendet vornehmlich Homopolymere (zum Beispiel des Polypropylens oder des Polybutylens) und Kopolymere (zum Beispiel Äthylenpropylen und Propylenäthylenbutylen)·
Ganz allgemein ist die Verträglichice it der amorphen Polyolefine, d· h. mit ungeordneter Struktur, mit dem Bitumen gut·
Andererseits bieten die Polyolefine, deren geradlinige Ketten mehr oder weniger lange "hängende" Gruppen enthalten, eine bessere Verträglichkeit mit den Bitumen· Ebenso hat die Länge der malerотоlekularen Ketten einen sehr ausgeprägten Einfluß auf die Verträglichkeit eines solchen Systems; sie muß also genügend lang sein, um eine ausreichende Viskosität herbeizuführen· Dann v/erden solche Polyolefine eine Viskosität von der Größenordnung von 10 00 bis 30 000 Zentipoise (bei 190 0C und bei schwacher Schergeschwindigkeit) und einen Erweichungspunkt (TBA) zwischen etwa 100 und 180 0C haben.
Die Mischung enthält schließlich 2 bis 8 Gew,-% eines Bu-tadienstyrol-Elastomers und vorzugsweise 3 bis 6 Gev/.-$·
Die statistischen oder Block-Butadienstyrol-Kopolymere bewirken in unterschiedlichem Grad, wenn sie mit dem Bitumen kombiniert werden, eine Steigerung des elastischen Verhaltens des Gemisches, die vor allem in einer starken Bruchdehnung zum Ausdruck kommt.
Wie auch immer die Struktur dieser Elastomere sein mag, ihre Molekularmasse darf nicht zu hoch sein, um mit den beiden anderen Bestandteilen, dem Bitumen und dem Polyolefin, verträglich zu sein.
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Als besonders geeignetes Elastomer wird ein Dreiblock-Styrol-butadienstyrol-Kopolymer mit einem Molekulargewicht zwischen etwa 100 000 und 300 000 aufgeführt werden.
Die obengenannten %-Grenzen sind wichtig: Wenn nämlich der Prozentsatz an Polyolefin die Höchstgrenze überschreitet, ist die Viskosität der Mischung bemerkenswert hoch, die Kältebiegsamkeit ist nur sehr wenig verbessert, und die Zerreißfestigkeit wächst sehr schnell.
Im Gegensatz dazu ist bei einem zu schwachen Anteil an Polyolefin das thermische Verhalten sehr mäßig (TBA <100 0C)1 die Standfestigkeit ist gleich ITuIl, und die thermische Empfindlichkeit ist sehr hoch.
Mit einem zu starken Anteil an Styrolbutadien-Elastomer schließlich nimmt die Viskosität übermäßig schnell zu, und die Zerreißfestigkeit wird übermäßig groß; ferner verringert sich die Festigkeit QeQen thermischen Abbau· blit zu schwachen Elastomeranteilen hat das Gemisch keine Elastizität und besitzt eine schlechte Kälteflexibilität.
Gemäß den ins Auge gefaßten Anwendungsmöglichkeiten kann die Komposition auch einen mineralischen Füllstoff in großer Menge bis zu etwa 60 Gew^-% des ternären Gemisches enthalten; Schieferpulver, Siliziumoxid, Kalkstein sind Beispiele für solche Füllstoffe. Uan. kann auch in die Mischung Pigmente (Eisenoxide, Chromoxide, Titanoxide usw.), Feuerschutzmittel (zum Beispiel Antimonoxid) und andere für Mischungen dieser Art geeignete Zusatzmittel einführen·
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AP G 08 L/215 52$ (56 174/18)
Um die Liischung herzustellen,vermischt man die Bestandteile bei einer Temperatur v< homogene Hasse erhalte
bei einer Temperatur von mindestens 170 0C, bis man eine
Um die Überlegenheit der Komposition gemäß der Erfindung in bezug auf die vorerwähnten früheren Asphaltverbindungen aufzuzeigen, hat man einen Vergleich der Eigenschaften von Mischungen durchgeführt, die zur Abdichtung von Bedachungen und Terrassen verwendet werden. Auf die Mischung gemäß der Erfindung wird dort mit BPS Bezug genommen, und so wird sie im Verlauf der Beschreibung genannt v/erden·
Die vorteilhaften Werte für die verschiedenen Eigenschaften sind: hoher Erweichungspunkt, eine Bruchdehnung bei Zug ^ 1000 %t eine möglichst niedrige Temperatur für die Kältebiegsamkeit, eine hohe Standfestigkeit und eine gute thermische Stabilität.
Die Ergebnisse sind in der nachstehenden Tabelle I wiedergegeben:
Tabelle I
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AP C 08 У215 52S
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Bindemittel
oxydierte Bitumen Bitumen SBS Bitumen PPA B»P„S,
Mischung
11 durchblas ene " Bitumen Bitumen aus Bitumen aus der direkten der direk-Destillation ten Destil-80/100 + 10 lation 80/ bis 15 % SBS 100 +fV30% (insgesamt PPA(insge-100 %) samt 100 %)
Eigenschaften Bitumen aus der direkten Destillation 80/100 + 25 % Polyolefin + 5 % Elastomer (insgesamt 100 %)
90 bis 125 95 bis 130 ~
!Erweichungspunkt in Щ1
Durchdringung
25°0 - 1/10mm 40 bis 25 40 bis
Bruc hd ehnun^
лі 30
145
3Obis35
bei Zug - %
geschätzt zwischen 50 u. 100%
Kältebiegsamkeit beständig bei °0
Standfestigkeit
verstärktes
Bindemittel beständig bei 0O >
thermische Stabilität 1/2 Std. bei 300 0C, Abfall des TBA in QO <10
Schweißbarkeit gut 1500 bis 2000 100 Ыв 400 1500
-10 bis -30 0 bis -10 -30, -40
> 110
> 110
> schlecht sehr gut sehr gut
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AP 0 08 L/215 52g (56 174/18)
In der Mischung BPS gemäß der Erfindung ist das Polyolefin ein Propylenäthylenbutylen-Kopolymer, und das Elastomer ist ein Dreiblock-Styrolbudadienstyrol-Kopolymer mit einem Molekulargewicht von ungefähr 200 000·
Beim Lesen der Ergebnisse der Tabelle 1 stellt man fest, daß die Mischung gemäß der Erfindung eine Kombination günstiger Eigenschaften aufweist, die die anderen früheren Mischungen nicht haben«
Die AsphaltVerbindung gemäß der Erfindung ist allein verwendbar, gegebenenfalls mit einem Füllstoff und/oder einem Pigment und/oder anderen vorerwähnten Zusätzen· Sie kann in geschmolzenem Zustand bei einer Temperatur von etwa 250 C verwendet v/erden, um Dichtungsmaterial für Rohrdichtungen abzugeben, um als Warmauftragsschicht, als Bindemittel für Straßen usw. zu dienen· Sie kann in gelöstem Zustand in aliphatischen oder aromatischen Kohlenwasserstofflösungen, beispielsweise vom Typ Naphtha, in Form eines Kitts verwendet werden·
Bei diesen Verwendungsmöglichkeiten ist das Elastomer vorteilhafterweise in einem Anteil enthalten, der in der mittleren Zone des vorerwähnten Bereichs liegt·
Die Mischung gemäß der Erfindung ist auch für die Herstellung von Abdichtungselementen verwendbar, die gleichfalls einen Teil der Erfindung ausmachen·
Diese Elemente umfassen einen eine Einlage bildenden Füllstoff, auf den die vorerwähnte Mischung aufgetragen wird·
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Als Einlagen kann man übliche Füllstoffe verwenden wie etwa Filzpappe, Glasgewebe oder Juteleinwand, Glasschleier, Metallfolien usw. Man kann auch synthetische liicht-Textilien (ins-besondere Polyester) verwenden, die eine m -Maose zwischen etwa 50 und 500 g und eine Bruchdehnung bei Zug über 10 % haben·
Man kann auch Gewebe aus synthetischen Pasern (Polyester, Polyamid usw.) verwenden, die eine m -Masse zwischen etwa 50 und 500 g und eine starke Bruchdehnung von 10 bis 40 % haben·
Um die beste Homogenität zwischen den Eigenschaften des BPS und der Einlage zu gewährleisten, ist vorzugsweise ein Ein-lagematerial zu verwenden, das eine mechanische Festigkeit
^3 da U/cm mit einer starken Bruchdehnung ^ 10 % vereinigt*
Das Abdichtungselement kann so die Form einer Abdichtungsfolie haben, die als flache Dehnungsfuge verwendbar ist· Es kann auf folgende V/eise hergestellt werden:
Die Einlage in der gewünschten Breite (zum Beispiel 1 m) und von unbegrenzter Länge wird in einen Behälter getaucht, der das bei etwa 180 0G geschmolzene BPS enthält, so daß das Material, aus dem sie besteht, völlig durchtränkt oder ummantelt wird·
Die Einlage geht dann zwischen zwei erwärmten horizontalen Walzen hindurch, damit das BPS dort auf der Oberseite und Unterseite abgelagert v/erden kann·
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Die ummantelte BPS-Polie kann auf den beiden Flächen eine Oberflächensandbestrahlung erhalten, um das Ankleben der bituminösen Masse auf den Herstellungsanlagen zu vermeiden, die schräg nach unten geneigt sind, was das Schneiden des Pro-dukts zu Rollen, im allgemeinen von 10 bis 20 m , zum Ergebnis hat«
Anstelle der Sandbestrahlung kann die Folie auf einer Fläche entweder eine natürliche Schutzschicht durch mineralisches Granulat oder Schieferschuppen, die auf das angewärmte BPS geklebt v/erden, oder eine Metallfolie, die gleich von vornherein ein besonderes Profil aufweist, wodurch der Abdichtungsfolie wärmebeständige Eigenschaften verliehen werden, oder eine Kraftpapierfolie usw. erhalten.
Man kann auch eine Folie nur auf einer Seite mit BPS einstreichen (zum Веізріеі Kraftpapier); gegebenenfalls kann diese Folie im Zeitpunkt der Anwendung des Erzeugnisses entfernt werden»
Man kann so Abdichtungsfolien erhalten:
a) Auf der Grundlage von Glasgewebe, in Form einer Folie, die auf den beiden Flächen sandbestrahlt (Dicke 3 bis 6 mm) oder die auf einer Fläche mit einer Metallfolie oder mineralischem Granulat belegt iöt· Diese Folie ist mit dem Schweißbrenner sehr leicht aufschweißbar. Sie kann zur Herstellung von Abdichtungssätzen oder als Bauelement eines Abdichtungskomplexes dienen·
b) Auf der Grundlage eines Glasschleiers, ähnlich dem vorstehend beschriebenen und für Kunstwerke und als Bauelement eines Abdichtungskomplexes anwendbar»
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c) Auf der Grundlage synthetischer Nicht-Gewebe, ähnlich den vorstehend beschriebenen und für Kunstwerke, Gartenterrassen, Parkplätzen und Bedachungen anwendbar«
d) Auf der Grundlage von Kunstfasergewebe, ähnlich den vorstehend beschriebenen und als flache Dehnungsfuge und Bauelement eines Abdichtungskomplexes anwendbar.
Für diese Anwendungsmöglichkeiten soll der Gehalt des BPS an Elastomer vorteilhafterweise im oberen Teil des Bereiches liegen.
Es kann sich auch um eine geschützte BPS-Polie, wie vorstehend beschrieben, handeln, die eine Dicke von ungefähr 2 bis 4 mm hat und für die Vernetzung von Pugen verwendbar ist·
Das Abdichtungselement kann auch die Form eines Abdichtungskomplexes haben, der aus mehreren verbundenen Abdichtungsfolien zusammengesetzt ist, zum Beispiel eine Schicht, die aus einer Einlage aus mit BPS ummanteltem Glasgewebe gebildet wird, und eine Schicht, die aus einer mit BPS ummantelten Polyester-Einlage gebildet v/ird, welche unter Anwendung von Wärme, beispielsweise mit einem Schweißbrenner, aufein-andergeschweißt sind.
Diese Komplexe sind besonders geeignet zur Herstellung von Dichtungsteppichen für Gartenterrassen, Parkplätzen, Bedachungen, Schachtausbauten usw·
Für diese Anwendungsmöglichkeiten soll der Gehalt des BPS an Elastomer vorteilhafterweise im unteren Teil des Bereiches liegen.
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AusführungзЪеispiel
Die folgenden, nicht einschränkenden Beispiele sollen zur Erläuterung der Erfindung dienen:
Beispiel 1
Im Hinblick auf eine Anwendung als Kitt für Warmauftragsschichten stellt man folgende Mischung her:
Bitumen aus der direkten Destillation 80/100.«.70 Gevf.-%
Äthylenpropylen-Kopolymer· .· ·25 Gev/,-%
Styrolbutadienstyrol-Block-Kopolymer··········· 5 Gew,-%
Die Eigenschaften dieses BPS sind in der nachstehenden Tabelle II aufgeführt·
Beispiel 2
Man stellt eine Abdichtungsfolie, die als flache Dehnungsfuge verwendbar ist, in Form einer Rolle von 15 m Länge und 50 cm Breite in einer Dicke von 3 bis 4 mm und einer Masse
о von etwa 4 kg/m her·
Die Zusammensetzung auf den m ist folgende:
о Einlage (Polyamidgewebe)· 160 g/m
BPS· 3 200 g/m2
weißes Siliziumoxid. · 640 g/m
Die Zusammensetzung des BPS ist folgende:
Bitumen aus der direkten Destillation 80/100 ... 71 Gew,-$
Propylenäthylenbutylen-Kopolymer····.. ..· 23 Ge\v.-#
Butadienstyrol-Elastomer·· · ·· 6 Gew.-%
Die Polie weist folgende Eigenschaften auf:
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(gemessen gemäß dem Standard NFG 07 001) :
Längsrichtung: 40 dali/cm und 20 % Breitenrichtung: 30 dall/cm und 20 %
auf Dorn von 20 mm Durchmesser, Dauer der Bewicklung 5 Sekunden· Keine Risse bis zu -30 0C,
ohne Fließen Ъіз zu 110 0C,
S£§£isch£3_Stanzen (gemäß dem Standard HPP 84 352):
über 22 kg auf der Isolierplatte auf der Basis von Perlit, über 15 kg auf der Polystyrolplatte·
Diese Abdichtungsfolie besitzt eine sehr große Kältebiegsam keit und ist bestandig gegen intensive Zugkräfte, Kompres-ßionskräfte und Scherkräfte vornehmlich im Hiveau der Fugen kreuzung
Sie paßt sich auch vollkommen an unregelmäßige Formen des Füllstoffes an.
Außer ihren sehr guten Eigenschaften auf dem Niveau der mechanischen Festigkeit, der Bruchdehnung bei Zug besitzt sie eine ausgezeichnete Reaktion gegenüber dem statischen Stanzen«
Beispiel 3
Man stellt einen Abdichtuiigskomplex mit zwei Schichten wie
folgt her:
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Die untere Schicht oder Folie wird von einer Rolle von 10 m (1 m χ 10 m) mit einer Mi dicke von 4 mm gebildet.
(1 m χ 10 m) mit einer Masse von 4 kg/m und einer Mindest-
Die Zusammensetzung auf den m ist folgende:
Einlage (Glasechleier) · 50 g/m
BPS 3300 g/m2
weißes Siliziumoxid. . 650 ft/m2
4000 g/m2
Die Zusammensetzung des BPS ist folgende:
Bitumen 80/100 67 Gew.-^
Polypropylen· ...» 30 Gew.-%
Styrolbutadienstyrol-Block-Kopolymer. 3 Gew.-%
Diese Schicht weist folgende Eigenschaften auf:
і. Keine Risse auf dem Dorn (0 20 mm, Wick lung 5 Sekunden) bis zu -10 0C.
Standfestigkeit
Bruchdehnung d-es Bindemittels:
Die obere Schicht oder Folie ist in derselben Weise wie die untere Schicht zusammengesetzt, außer daß die Einlage von einem Nicht-Gewebe aus Polyester von 250 g/m gebildet wird, das eine Bruchdehnung über 20 % hat (anstelle des Glasschleiers)·
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Der Abdichtungskomplex, den man durch Verschv/eißung der beiden Schichten mit dem Schweißbrenner erhält, weist die folgenden Eigenschaften auf:
über 20 kg
2--Si. Gegenüber einem herkömmlichen Komplex übersteht er mindestens fünfmal länger eine üffnungs- und Schließbewegung einer Fuge von 2 mm«
Nachstehend sollen in Tabelle II die Ergebnisse von Versuchen, die mit verschiedenen BPS-Mischungen durchgeführt wurden, wiedergegeben werden, wobei in den Spalten 1 bis 7 die Vergleichsergebnisse mit Mischungen gemäß der früheren Technik gebracht werden·
Das verwendete Bitumen ist ein Bitumen aus der direkten Destillation mit der Durchdringung 80/100, das Polyolefin ist ein Propylenäthylenbutylen-Kopolymer, und das Elastomer ist ein Styrolbutadienstyrol-Block-Kopolymer·
Die Kältebiegsamkeit ist auf folgende Weise bestimmt worden:
Auf Prüfstäben, die in Übereinstimmung mit dem Standard HF G 07 001 konditioniert und 250 mm lang sind, führt man einen gleichmäßigen Wicklungsversuch auf einem zylindrischen Dorn von 20 mm Durchmesser durch, Dauer der Wicklung: 5 Sekunden·
Die Prüfstäbe und der Dorn werden mindestens 2 Stunden lang in einem umschlossenen Raum, der auf die Versuchs temperatur klimatisiert ist, konditioniert«
-19- 23.1И930
AP С 08 L/215 (56 174/18)
Мал bestimmt die niedrigste Temperatur, die die Probe überstehen kann, ohne Risse aufzuweisen, wobei diese Temperatur durcli sukzessive AimäherimQen von 5 zu 5 C bestimmt wird·
Die Standfestigkeit wurde folgendermaßen bestimmt:
Prüf stäbe entsprechend dem Standard HPG 07 001 und von 250 mm Lunge werden senkrecht in einem ventilierten Trockenschrank aufgehängt·
Die Anfängst emper at ur ist 70 C, Nach einige Stunden langem Konditionieren erhöht man die Temperatur von 5 zu 5 0C in Abständen von oO Minuten, wobei die Grentemperatur diejenige ist, bei der es weder au einem Gleiten noch au Auslaufbildungen kommt«
Tabelle II
Zusammensetzung
(% Bitumen 100 90 80 75 70 60 50 73 72 71 70 67 57 52
(SS Polyolefin 000 10 20 25 30 40 50 25 25 25 25 25 40 40
{% Elastomer 000 00 00 00 00 00 00 02 03 04 05 08 03 08
Eigenschaften
TBA in 0C 42 51 -63 142 HO 145 150 130 135 HO 143 143 H5 H8
Durchdringung
bei 25 0G
in 1/10 mm 100 54 37 35 34 31 27 35 35 33 33 32 28 27
Llaxiraale Beanspruchung bei Zug - dali/cm2 <0,24> 0,2 1,3 2,5 2,7 5,2 8 3,5 4 3 3,6 3 4,5 5
Bruchdehnung
bei Zug nicht 200 300 500 400 350 300 700 1350 HOO 1500 HOO 500 500 meßbar 500
Kältebieg-
E^ftftt. Q > to
beständig o\ ч vj
bei 0C >0 >0 >0 >0 -9 -5 -10 >0 -5 -15 -30 -30 -10 -25
*^ co ^o
-* OB
со ь о ro

Claims (7)

-21- 23.1.1980 AP С 08 1/215 52g (56 174/18) Erfindxm^зanspruch
1» Mischung auf Bitumengrundlage aus einem Polyolefin und einem Elastomer, gekennzeichnet dadurch, daß sie aus einem Gemisch von (a) 52 bis 78 Gew.-% Bitumen; (Ъ) 20 bis 40 Gew.-# Polyolefin und (c) 2 bis 8 Gew.-% eines Butadienstyrol-Elastomers bestellt ·
2» Mischung gemäß Punkt 1, gekennzeichnet dadurch, daß das Gemisch 22 bis 30 Gew.-% Polyolefin enthält·
3· Mischung gemäß Punkt 1 oder 2, gekennzeichnet dadurch, daß das Gemisch 3 bis 6 Gew.-% Elastomer enthält·
4« Mischung gemäß einem beliebigen der vorstehenden Punkte, gekennzeicJinet dadurch, daß das Bitumen ein Bitumen aus der direkten Destillation oder ein oxydiertes Bitumen ist, das eine Durchdringung zwischen 40 und 220 hat.
5· Mischung gemäß einem beliebigen der vorstehenden Punkte, gekennzeichnet dadurch, daß das Polyolefin ein Polypropylen, ein Polybutylen, ein Propylenäthylen-Kopolymer oder ein Propylenäthylenbutylen-Kopolymer ist·
6· Mischung gemäß einem beliebigen der vorstehenden Punkte, gekennzeichnet dadurch, daß das Elastomer ein Styrol-butadien-Kopolymer nit einem Molekulargewicht zwischen etwa 100 000 und 300 000 ist·
7· Mischung gemäß einem beliebigen der vorstehenden Punkte, gekennzeichnet dadurch, daß sie aui3erdem einen Füllstoff und/oder ein Pigment und/oder ein feuerschutzmittel enthält·
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