DD146497A5 - Vorrichtung zum sammeln von urinproben - Google Patents

Vorrichtung zum sammeln von urinproben Download PDF

Info

Publication number
DD146497A5
DD146497A5 DD79216119A DD21611979A DD146497A5 DD 146497 A5 DD146497 A5 DD 146497A5 DD 79216119 A DD79216119 A DD 79216119A DD 21611979 A DD21611979 A DD 21611979A DD 146497 A5 DD146497 A5 DD 146497A5
Authority
DD
German Democratic Republic
Prior art keywords
container
urine
lid
wall
sample
Prior art date
Application number
DD79216119A
Other languages
English (en)
Inventor
David H Kuntz
James A Ingram
Original Assignee
Shs Enterprises
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Priority claimed from US05/949,652 external-priority patent/US4252132A/en
Priority claimed from US06/031,427 external-priority patent/US4331162A/en
Priority claimed from US06/060,217 external-priority patent/US4276889A/en
Application filed by Shs Enterprises filed Critical Shs Enterprises
Publication of DD146497A5 publication Critical patent/DD146497A5/de

Links

Classifications

    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01NINVESTIGATING OR ANALYSING MATERIALS BY DETERMINING THEIR CHEMICAL OR PHYSICAL PROPERTIES
    • G01N1/00Sampling; Preparing specimens for investigation
    • G01N1/02Devices for withdrawing samples
    • G01N1/10Devices for withdrawing samples in the liquid or fluent state
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61BDIAGNOSIS; SURGERY; IDENTIFICATION
    • A61B10/00Instruments for taking body samples for diagnostic purposes; Other methods or instruments for diagnosis, e.g. for vaccination diagnosis, sex determination or ovulation-period determination; Throat striking implements
    • A61B10/0045Devices for taking samples of body liquids
    • A61B10/007Devices for taking samples of body liquids for taking urine samples

Landscapes

  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Pathology (AREA)
  • General Health & Medical Sciences (AREA)
  • Analytical Chemistry (AREA)
  • Biomedical Technology (AREA)
  • Biochemistry (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Immunology (AREA)
  • Hydrology & Water Resources (AREA)
  • Hematology (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Heart & Thoracic Surgery (AREA)
  • Medical Informatics (AREA)
  • Molecular Biology (AREA)
  • Surgery (AREA)
  • Animal Behavior & Ethology (AREA)
  • Public Health (AREA)
  • Veterinary Medicine (AREA)
  • Investigating Or Analysing Biological Materials (AREA)
  • Sampling And Sample Adjustment (AREA)

Abstract

Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung insbesondere zur Gewinnung einer Mittelstrahl-Urinprobe von femininen Patienten. Durch die Erfindung wird eine einfach zu handhabende Vorrichtung vorgeschlagen, die eine einwandfreie Gewinnung von verunreinigungsfreien Proben gewaehrleistet. Das Wesen der Erfindung besteht darin, dasz die Vorrichtung aus einem Sammelgefaesz und einem abnehmbaren Probenbehaelter besteht, wobei mehrere Aus- und Ueberlaeufe vorgesehen sind, um den ersten, meist verunreinigten Teil der Urinprobe sofort abzuleiten, den Mittelstrahl bis zu einer bestimmten Menge zu sammeln und den ueber der Probenmenge liegenden Teil ebenfalls abzuleiten.

Description

594 56
Vorrichtung zum Bammeln von Urinproben
Anwendungsgebiet der Erfindung;:
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Sammeln von Urinproben für die Analyse zum Nachweis und zur Diagnose von Infektionen und Erkrankungen.
Chrakteristik der bekannten technischen Lösungen: Die Urinanalyse ist so ein einfaches, übliches und nützliches diagnostisches Hilfsmittel) daß die Entnahme einer Urinprobe allgemein selbst zur einfachsten ärztlichen Untersuchung gehört. Sie ist nicht nur wichtig als Hinweis oder Nachweis für bestimmte körperliche Zustände und Erkrankungen, sondern sie ist auch besonders wertvoll in Verbindung mit der Behandlung von Infektionen der Harnwege, die bei Frauen häufiger auftreten als bei Männern. Das Problem, eine geeignete Probe zu sammein, ist jedoch bei einem weiblichen Patienten viel schwieriger,,
So muß beim Sammeln einer Urinprobe von einem weiblichen Patienten dafür gesorgt werden, daß die Probe als "MittelstromM-Probe entnommen wird. Wenn ein weiblicher Patient in der üblichen Weise Urin entleert, dann wird die erste Portion viel wahrscheinlicher Verunreinigungen in Form von .fremdstoffen enthalten als die nachfolgende Portion. Das liegt darin, daß der erste Teil mit viel weniger Kraft ausgestoßen wird und gewöhnlich als bloßes Tröpfeln entleert wird, das an der Schamiippe entlang laufen kann und an Verunreinigungen das aufnimmt, was in diesen Bereichen vorhanden ist. Der Mittelstrom-Teil wird mit der größten Kraft ausgestoßen und verläßt den urethral Meatus (Harnröhrenkanal) alier Wahrscheinlichkeit nach als direkter Strom ohne die Schamlippe zu berühren, bzw. wenn es doch der Fall sein
28JAN.198Ö*S38226
216 119
" cL ""
sollte, ist von der Schamlippe der größte Teil der Verunreinigung durch die erste Portion abgewaschen worden,
einige praktische Ärzte legen ungeheuren Wert auf eine nicht verunreinigte Urinprobe von einem weiblichen Patienten. Bei dem flach liegenden Patienten reinigt eine Hilfskraft den Bereich in der Umgebung des urethral Meatus mit einer geeigneten Lösung mit dem Ziel, die im allgemeinen .dort vorhandene Verunreinigung abzuwaschen. Doch trotz solcher Vorsichtsmaßnahmen kann sich eine Verunreinigung in der gesammelten Urinprobe zu einem Grad entwickeln, der ausreicht, daß eine falsche oder irreführende Indikation des Bakteri"engehaltes der Probe erhalten wird. Darüber hinaus ist die Entnahme einer Probe unter solchen Bedingungen eine äußerst peinliche und unangenehme Sache für den Patienten und ist ziemlich kostspielig, da der Patient in den Sprechstundenräumen des Arztes oder in einem Krankenhaus erscheinen muß und eine Spezialkraft, gewonnlich eine Schwester, -für die Durchführung der Angelegenheit erforderlich ist.
Was gebraucht wird, ist ein einfaches, aber wirksames und narrensicheres Gerät, vorzugsweise rür einmaligen Gebrauch, das ein Patient mit einem Minimum.an Instruktionen und ohne Hilfe bei der Urinentleerung in der üblichen Weise benutzen kann. Die Vorrichtung muß so beschaffen sein, daß sie die gesamte abgegebene urinmenge aufnehmen kann, die erste Portion aussondert, eine der Mittelstromprobe entsprechende Portion auswählt und diese in einen Probenbehälter befördert und den Rest des ausgeschiedenen Urins abgibt, indem dieser zusammen mit jeglichem Üoerlauf von dem Probenbehälter in die Toilette geleitet wird, auf der der Patient in der normalen. Stellung sitzte
-3- 216Ϊ1
Ziel der iurfindung;
Erfindungsgemäße Vorrichtungen sind äußerst wirkungsvoll für die Isolierung und das Sammeln von Urin, der von Schmutzstoffen frei ist, und sie sind vor allem für den einfachen Gebrauch für eine Frau, während diese auf einer Toilette sitzt, gedacht. Auf diese Weise kann sie den Urin in die Vorrichtung entleeren, und die geforderte Mittelstromprobe des Urins kann leicht und automatisch gesammelt werden.
Darlegung des V/es ens der Erfindung;
Für diese Anwendungs-zwecke besteht die erfindungsgemäße Vorrichtung aus einem-Sammelgefäß und einem Probenbehälter, wobei das Sammelgefäß aus einer Kammer für die Aufnahme des Urins mit einer Urineinlauföffnung an ihrem oberen Ende und Auslaßöffnungen auf verschiedenen Höhen zur Trennung der zuerst entleerten Urinportion von dem Rest, besteht. Der erste Auslaß befindet sich neben dem unteren Knde der Kammer in einem nach unten führenden Auslaßkanal. Dadurch wird der zuerst entleerte Urin aus dem Sammelgefäß mit einer geringen gesteuerten Geschwindigkeit in. die Toilette abgegeben, so daß der Urinspiegel bei der weiteren Entleerung bis zum zweiten Auslaß ansteigt, der sich über dem ersten Auslaß befindet und vorzugsweise gegen den zuerst entleerten Urin abgeschirmt ist. Somit kann aus dem zweiten Auslaß sauberer, verunreinigungsfreier Mittelstromurin zu einem abnehmbaren Urinprobenbehälter laufen, der für die Aufnahme des Urins aus dem zweiten Auslaß angeordnet ist. Wenn die Entleerung andauert, kann der Urinspiegel in der Kammer über den zweiten Auslaß hinaus ansteigen, vor allem dann, wenn der Probenbehälter gefüllt ist. Aller überschüssige Urin läuft durch einen Überlaufkanal aus dem Gerät in die Toilette. Auf diese Weise wird der saubere Mittelstromurin in dem Probenbehälter zurückgehalten, während der Rest abläuft. Bei Beendigung der Entleerung oder bei Verringerung der Ent-
2UIt
leerung oder bei Verringerung der Entleerungsgeschwindigkeit wird der in dem Kammeraualaßkanal vorhandene überschüssige Urin durch den ersten Auslaß ausfließen, bis nur noch die Urinprobe in dem Probenbehälter zurückgeblieben ist,
Bei einer erfindungsgemäßen Ausführungsform ähnelt das . Sammelgefäß (abgesehen vom Probenbehälter) einem Trichter in der Konfiguration mit einem von seinem Rand ausgehenden Griff. Der konische Teil des Trichters entspricht der Sammelkammer; das untere mittlere Rohr des Trichters bildet den Ablaufkanal und ist an seinem unteren Ende bis auf eine Öffnung mit begrenzter Größe verschlossen, um das Abfließen des zuerst entleerten Urins mit einer gemäßigten Geschwindigkeit zu steuern. Nahe der Verbindungsstelle zwischen Sammelkammer und dem Ablaufkanal sind zahlreiche öffnungen oder Fenster vorhanden, die um den Rand des Ablaufkanals herum im gleichen Abstand angebracht sind und den zweiten Auslaß für die Verbindung mit einem Probenbehälter und die Beförderung des Urins zu diesem, wenn der Probenbehälter an seinem Platz ist, bilden. Der Probenbehälter ist im Querschnitt ringförmig, hat äußere und innere Wandungen und umgibt (wenn er mit dem Sammelgefäß montiert ist) den Ablaufkanal. Der Probenbehälter ist mit einem flexiblen Deckel mit einer Öffnung in der Mitte versehen. Durch zusammenpassende Rand- und Aussparungsflächen um den Rand des Probenbehälters bzw. den Deckel wird eine wirksame Randabdichtung zwischen Deckel und Behälter geschaffen. Der Abschnitt des Deckels, der die Mittelöffnung umgibt, reicht vom oberen Ende der Innenwand des Behälters nach oben und bildet dadurch eine peripherale Öffnung, die sich neben den Penstern an der Unterseite des konischen Abschnittes des Sammelgefäßes befindet, so daß Urin hindurchfließen kann. Ein Paßring und eine Vertiefung haben die Aufgabe, den Probenbehälter am Ablaufkanal zu halten, während
2 1 6' 1 1
das Sammelgefäß und der Behälter, wenn es vorgesehen ist, leicht voneinander getrennt werden können. Um die Unterseite der Sammeikammer sind vorzugsweise mehrere nach oben verlaufende Schutzvorrichtungen oder Sperren angebracht, die mit den zweiten Auslaßöffnungen ausgerichtet sind, damit diese Öffnungen gegenüber dem in das Sammelgefäß entleerten Urin solange abgeschirmt werden, bis die zuerst entleerte Portion den Ablaufkanal füllt.
Ein Überlaufkanal in Verbindung mit der Kammer an einem Üb erlaufausgang, der sich erheblich über dem zweiten Auslaß befindet, dient zur Entfernung von allem überschüssigen Urin aus dem Sammelgefäß und verhindert, daß dieser über dessen obersten Rand läuft« Diese Überlauföffnung ist gleichfalls mit einer Schutzvorrichtung versehen, die verhindern soll, daß Urin beim Entleeren durch den Überlaufausgang läuft.
In einer ersten alternativen Anordnung der beschriebenen Ausführungsform sind der Überlaufausgang und der Überlaufkanal mit der Seite der Sammelkammer an einer radial von der Mittelachse der Vorrichtung versetzten Stelle verbunden.
Bei einer zweiten alternativen Anordnung ist der Überlaufkanal in der Mitte als Standrohr angeordnet, das von dem abgeschlossenen Ausgang des Ablaufkanals nach oben verläuft. Im letzteren EaIl kann die Ablauf-Ausgangs öffnung radial versetzt und zwischen der Wand des Überlaufkanals und der Innenwand des Ablaufkanals angebracht sein.
Bei einer noch anderen Ausführungsform sind an dem Sammelgefäß eines oder mehrere der Ausgangsfenster blockiert und das Gefäß ist mit einer oder mehreren ausgerichteten ausgekehlten Mulden versehen, die an dem Ablauf kanal nach unten verlaufen. In Verbindung mit der benachbarten Öffnung in dem Probenbehälter dient dies als Üb erlaufkanal. Im Inneren des Sammelgefäßes befindet sich auch im Bereich der Auslaßfenster ein Strömungsregler oder -ablenker, um den Urin anfangs in den Ablaufkanal zu lenken, von v/o er in den Probenbehälter,fließt. Wenn der Probenbehälter bis zum Überlaufen gefüllt ist, fließt Urin aus dem Probenbehälter am Überlaufkanal aus und in den ausgesparten Mulden nach unten und in die Toilette. Jeder weiter entleerte Urin läuft auf diesem Überlaufweg aus der "Vorrichtung heraus ο
Gemäß einem Aspekt der Erfindung sind der- flexible Deckel des Probenbehälters und die Oberkante der Innenwand des Behälters so gestaltet, daß sie abdichtend zusammenpassen, wenn der Mittelteil des Deckels nach unten in Eingriff mit der Innenwand des Behälters geschoben wird. Das dient zum vollkommenen Verschließen des Probenbehälters, nachdem die ausgewählte Urinprobe darin gesammelt wurde.
Um den Abdichtungsvorgang zu erleichtern, wurde die Höhe des Probenbehälters so gewählt, daß sie die Länge des Ablaufkanals um etwa 1/4 bis 1/2 Zoll überschreitet. Das Sammelgefäß ist mit einem peripheralen Ansatz versehen, der den Ablaufkanal nahe der Verbindungsstelle zwischen Ablaufkanal und Sammelkammer umgibt. Dieser Ansatz ist mit einer Randvertiefung versehen, in die die Oberkante der Innenwand des Probenbehälters paßt, wenn die beiden zusammengeschoben werden, ist dies erfolgt, wird der mittlere Ring-
21« 1 19
abschnitt des flexiblen Deckels nach unten geschoben, bis er einen peripheralen Rand, der die Innenwand des Behälters umgibt, berührt, so daß der Mittelteil des Deckels nach unten gedrückt bleibt und die peripherale Öffnung, die vorher zwischen dem Deckel und der Oberkante der Behälterinnenwand vorhanden war, geschlossen und abgedichtet ist.
Mit Hilfe dieser Anordnung braucht, nachdem der Patient die Sammelvorrichtung benutzt und sie der Schwester oder der anderen medizinischen Hilfskraft überlassen hat, die Schwester einfach nur den peripheralen Rand der konischen Sammelkammer herunterzudrücken, wodurch der Deckel des Probenbehälters zur Abdichtung mit der Behälterinnenwand geschoben wird. Dadurch wird nicht nur die vorher zwischen dem Deckel und der Innenwand bestehende Öffnung geschlossen, sondern auch die äußere Umfangsabdichtung zwischen dem Deckel und der Außenwand des Behälters durch die Schaffung einer nach unten auf den Deckel wirkenden Spannung verstärkt. Anschließend hält die Schwester einfach den Probenbehälter und den Deckel mit-einer Hand und entfernt den Sammelgefäßteil, indem sie diesen nach oben und von dem Probenbehälterteil wegzieht. Später, wenn der Probenbehälter geöffnet werden soll, wird der Deckel gelöst, indem er in bezug auf den Probenbehälter an seinem äußeren Rand hochgeschoben wird. Dadurch wird sowohl' die innere als auch die äußere Dichtung gelöst, so daß der Deckel von dem Behälter abgenommen werden kann. Diese verschiedenen Merkmale und Aspekte der Erfindung ergeben eine verbesserte Sammelvorrichtung für Urinproben, die für das Sammeln der verlangten verunreinigungsfreien Mittelstromportion während des Gebrauchs äußerst praktisch ist, leicht verschließbar und ablösbar für die Aufbewahrung des Probenbehälters ist, während
2UU
das eigentliche .Sammelgefäß weggeworfen werden kann, einfach, leicht, billig in der Herstellung und zweckmäßig ohne umständliche Gebrauchsanweisung zu benutzten ist.
Bei einer noch anderen Ausführungsform der Erfindung ist an der Vorrichtung an der der ersten und dritten Urinauslaßöffnung gegenüberliegenden Seite ein nach oben und außen gebogener Griff angebracht, der die Urinabführung in die Toilette und die genaue Positionierung der Vorrichtung erleichtert. Der Griff kan geriffelt sein und eine Fingerauflage aufweisen. Der zweite Auslaß befindet sich'vorzugsweise in der Mitte, z„ B. in einem zentralen vertikalen Standrohr in der Kammer", und ein Urinablenkschutz kann abnehmbar über dem Standrohr und einem zweiten Auslaß ange-' bracht sein, damit das unbeabsichtigte Eindringen des ersten Urinstromes in den zweiten Auslaß verhindert wird·
Ausführungsbeispiel: ·
Die Erfindung soll nachstehend an einem Ausführungsbeispiel näher erläutert werden. In den dazugehörigen Zeichnungen
zeigen: .
eine Aufrißansicht einer bestimmten erfindungsgemäßen Ausführung;
eine auseinander-gezogene Ansicht der Ausführung von Fig. 1; " .
eine Draufsicht der Ausführung von Fig. 1; eine Viertelschnittansicht eines Teiles der Ausführung von Fig. 2, auf der Linie 4-4; eine Viertelschnittansicht eines Teiles der Ausführung von Fig. 1 auf der Linie 5-5 von Fig. 3; eine Schnittansicht ähnlich Fig. 5> die die verschiedenen zusammengefügten Teile, aus denen die erfindungsgemäße Ausfürhung besoeht, zeigt;
I w 1 I
Fig. 7 eine Draufsicht einer alternativen erfindungsgemäßen Ausfuhrungsform;
Fig. 8 eine Aufrißansicht, teilweise weggebrochen, eines Teils der alternativen Ausführungsform von Fig. 7;
Fig. 9 eine auseinandergezogene Aufrißansicht einer weiteren erfindungsgemäßen Ausführungsart;
Fig. 10 eine Schnittansicht eines Teiles der Ausführungsform von Fig. 9 auf der Zeichnungsebene und von der Zeichnungsebene nach oben betrachtet;
Figo 11 eine Unteransicht des Teiles des Sammelelementes von Fig. 10;
Fig. 12 eine obere Draufsicht des in Fig. 10 gezeigten Teiles des Sammelgefäßes;
Fig. 13 eine schematische Aufrißansicht, teilweise weggebrochen, einer-anderen erfindungsgemäßen Ausführungsform;
Fig. 14 eine schematische Draufsicht der Vorrichtung von Fig. 13;
Fig. 15 einen schematischen Querschnitt auf der Schnittlinie 15-15 von Fig. 14; und
Fig. 16 eine schematische Unteransicht der Vorrichtung von Fig. 13.
Eine bevorzugte Ausführungsform der Erfindung wird in den Figuren 1 bis 3 der Zeichnungen dargestellt. Wie vor allem in der auseinandergezogenen Ansicht von Fig. 2 gezeigt wird, besteht die Sammelvorrichtung 10 aus einem Sammelgefäß 12, einem Probenbehälter 14 und einem Probenbehälterdeckel· Das Sammelgefäß 12 ist ein im wesentlichen trichterförmiges Element mit einem Griff 18, einer konischen Aufnahmekammer 20, einem Ablaufkanal 22 am unteren Ende der konischen Aufnahmekammer 20 und einem Überlaufkanal 24, der durch die Seitenwand der Aufnahmekammer 20 geht und an dieser befestigt ist»
Das Sammelgefäß 12 ist mit drei Ausgängen für die Abgabe von Urin daraus versehen. Der erste Ausgang ist eine Ablauföffnung 26, die aus einem kleinen Loch am Boden des Ablaufkanals 22 besteht, dessen Boden ansonsten geschlossen ist, so daß dadurch eine Tasche oder Vertiefung für die Aufnahme des zuerst entleerten Urins von der'Kammer entsteht. Der zweite Ausgang ist mit einer Reihe von Öffnungen oder Fenstern 28 in der wähe der Unterseite des konischen Abschnittes der Kammer 20 versehen. Wie noch ausführlich dargestellt wird, stehen diese Fenster 28 mit dem Inneren des Probenbehälters 14 in Verbindung, wenn die einzelnen Elemente in der in Fig. 1 gezeigten Form zusammen-, gebaut sind. Ein dritter Ausgang 30 befindet sich in der Seite der Kammer 20 über dem zweiten Ausgang 28 und steht mit dem Inneren des Überlaufkanals 24 in Verbindung. Der Überlaufausgang 30 ist mit einer Schutzvorrichtung 32 versehen, um das Auslaufen von Urin durch den Ausgang 30 solange aufzuhalten, bis der Urinspiegel in dem Sammelgefäß bis zum Überlaufausgang 30 angestiegen ist.
Wie in Fig. 4 zu sehen ist, bei der es sich um eine Viertelschnittansicht eines Teiles der Ausführung von Fig. 2 auf der Linie 4-4 und in Richtung der Pfeile gesehen handelt, ist der Probenbehälter 14 etwa ringförmig mit einem hochstehenden hohlen Mittelabschnitt, der von einer inneren zylindrischen Wand 42 und einer äußeren zylindrischen Wand 44 umgeben ist. Der Aufbewahrungsraum für in dem Behälter 14 gesammelten Urin liegt zwischen der inneren Wand 42 und äußeren Wand 44. Dieser Raum 46 ist an der Oberseite des Behälters 14 offen. Unten am Behälter 14 sind Füße 47 angebracht.
216 119
Nahe der Oberseite der äußeren zylindrischen Wand 44 befindet sich eine nach außen vorstehende .Kante oder ein solcher Rand 48, die (der) rings um den Probenbehälter verläuft. Eine ähnlich vorstehende Kante 50 verläuft von der -l-nnenwand 42 radial.nach innen und rings um den von der Wand 42 gebildeten Hohlraum. Nahe der Oberseite von Wand 42 befindet sich in der dem Raum 46 gegenüberliegenden Seite eine Aussparung oder ein Schlitz 52, der rings um die Innenwand 42 des Probenbehälters verläuft.
Der Deckel 16 ist mit einer inneren Randaussparung 54 versehen, die mit dem Rand 48 des Behälters 14 in Eingriff steht, wenn der Deckel 16 auf den Behälter 14 aufgesetzt ist, so daß der Deckel darauf festgehalten und eine Abdichtung an der Außenkante des Behälters 14 geschaffen wird, Der Deckel 16 ist mit mehreren nach unten verlaufenden, vorstehenden Anscülagstiften 55 .versehen, die beim ersten Aufsetzen des Deckels 16 auf den Behälter 14 gegen einen Absatz 5& an der J-nnenwand 42 des Behälters 14 stoßen, so daß ein Raum zwischen dem Ring 5& um die mittlere Öffnung des Deckels 16 und der Oberkante 59 der innenwand 42 des Behälters 14 frei, bleibt. Diese Anschlagstifte 55 sind flexibel, wie es auch der Deckel 16 ist, so daß die Stifte 55» wenn so viel nach unten gerichtete Kraft auf sie ausgeübt wird, daß sie sich biegen, ausweichen, damit ein nach innen vorstehender Rand 60 des Deckeis 16 nach unten in Eingriff mit der Randaus sparung 52 gehen und eine Abdichtung zwischen dem inneren Rand 60 des Deckels 16 und der Oberkante der J-nnenwand 42 des Behälters 14 gebildet werden kann. Beim Zusammenbau in dieser Form ist der Aufbewahrungsraum 46 für den in dem Behälter 14 gesammelten Urin vollkommen abgedichtet, und zwar an der Außenkante durch die Abdichtung zwischen dem Außenrand 48 und der Aussparung 5^ un<ä an der J-nneakante durch die Abdichtung zwischen dem -Lnnenrand 60 Und der Aussparung 52«
In Fig. 5 sind in einer Schnittansicht auf der Linie 5-5 von Fig. 3 und in Richtung der Pfeile gesehen bestimmte strukturelle Einzelheiten der erfindungsgemäßen Sammelvorrichtung gezeigt. Fig. 5 zeigt die Seitenwand der Aufnahme kammer 20 im Bereich des Überlaufkanals 24 und des die Fenster oder Öffnungen 28 aufweisenden Sammelausgangs. Der Überlaufausgang 30 verläuft durch die Seitenwand der Aufnahmekammer 20 und steht mit dem Überlaufkanal 24 in Verbindung. Wie dargestellt ist, wird der Ausgang 30 durch die Schutzvorrichtung 32 geschützt, um das Verspritzen von Urin durch den Ausgang 30 auf einem Minimum zu halten. Schutzvorrichtungen oder Sperren 64, die als winzige Dämme dienen, sind jeweils über den Fenstern 28 angebracht und sollen verhindern, daß der zuerst entleerte Urin durch die Fenster 28 läuft. Diese Sperren 64 leiten den Urin durch die Kanäle zwischen benachbarten Sperren 64, so daß der Urin von den Fenstern 28 so lange weggelenkt wird,, bis der Urin in dem Ablaufkanal 22 auf das Niveau der Fenster 28 angestiegen ist.
Die Seitenwand des Ablaufkanais 22 ist mit einer Randaussparung 66 unmittelbar unter den Fenstern 28 versehen. Sie dient zur Aufnahme des Innenrandes 50 von Behälter 14, so daß zwischen dem Behälter 14 und dem Sammelgefäß 12 eine Abdichtung besteht, wenn die beiden zusammengebaut sind. Natürlich wird sich der Deckel 16 zwischen dem Sammelgefäß 12 und dem Behälter 14 befinden, wenn der Zusammenbau in dieser Weise erfolgt ist (siehe Fig. 6).
Das Sammelgefäß 12 ist mit einem nach unten vorstehenden peripheralen Rand 68 versehen, der mit der Wand des Ablauf kanals 22 eine Randaussparung 69 begrenzt«
Fig. 6 ist eine Fig. 5 ähnliche Schnittansicht, die_ aber den Behälter 14, Deckel 16 und das Sammelgefäß 12 zusammengebaut für den Versand und für den Gebrauch zum selektiven Sammeln einer Mittelstrom-Urinprobe zeigt. Der Deckel 16 befindet sich auf dem Behälter 14, wobei der Außenrand des Deckels den Behälter 14 durch das Zusammenpassen von Rand 48 und Randaussparung 5^ abdichtet. Ähnlich steht auch die Innenwand des Probenbehälters 14 abdichtend mit dem Ablaufkanal 22 in Verbindung und wird dadurch darauf festgehalten, und zwar durch den ^-nnenrand 50, der fest in der Randaussparung 66 sitzt. Der mittlere peripherale Ring 58 des Deckels 16, der dessen Mittelöffnung umgibt, liegt teilweise in der Aussparung 66 und stößt gegen den Rand 68. Ein Anschlagstift 55 stößt gegen den Absatz. 56» so daß der Raum zwischen der Oberkante 58 der.Wand 42 und dem Deckel 16 erhalten bleibt. Dieser Raum liegt neben den Fenstern 28 und verläuft rings um die Baugruppe und wird nur durch die im Abstand angebrachten Stifte 55 unterbrochen.
Wenn die Sammelvorrichtung von einem Patienten benutzt wird, wird Urin in die Aufnahmekammer 20 des Sammelgefäßes 12 entleert. Der zuerst entleerte Urin läuft herunter in den Ablaufkanal 22 und beginnt durch die Ablauföffnung 26 herauszulaufen; wenn der Urin anfangs auf die Wand der Aufnahmekammer 20 tropft, läuft er an der Wand herunter und in die zwischen den Sperren oder Dämmen 64 befindlichen Kanäle, wie durch die Pfeile 70 angegeben ist. Wenn der Urinspiegel bis zu den Penstern 28 ansteigt, wie die Linie 72 anzeigt, beginnt der Urin dann durch die Fenster 28 und durch den Eingangsraum zwischen dem Deckel 16 und der Innenwand 42 des Probenbehälters 14 zu laufen, wie auch durch die Pfeile 70. angegeben wird. Bei weiterer Entleerung wird der Mittelstromteil der Entleerung in der beschriebenen Weise in den Probenbehälter 14 geleitet. In dem Maße, wie sich der Pro-
_ 14 -
216 ti
benbehälter mit Urin füllt, kann die ursprünglich in dem leeren Behälter 14 vorhandene Luft durch den gleichen Eingangsraum und die Fenster 28 entweichen. Weitere Entleerung nach dem Füllen des Probenbehälters 14 drückt zurück in die Aufnahmekammer 20, bis die Höhe des Überlaufausgangs 30 (Fig. 5) erreicht ist, worauf der überlaufende Urin durch den Üb erlaufkanal 24 ausfließt. Nach Beendigung der Entleerung, fließt der in dem Sammelgefäß verbleibene Urin durch den Ablaufkanal 22 und den Ausgang 26 aus, bis das Sammelgefäß 12 leer ist.
Unter dieser Bedingung wird der Patient normalerweise das Sammelgefäß und den Probenbehälter mit der darin enthaltenen Probe der Schwester oder anderen medizinischen hilfskraft übergeben, die die Vorrichtung 10 danach auf einen Tisch oder eine andere horizontale Fläche stellt und die Oberkante des Sammelgefäßes 12 herunterdrückt. Dadurch drückt der Rand 68 nach unten gegen die anliegende Fläche des Deckels 16, da der Ring 59 des Deckels weiter in die Aussparung 69 geschoben wird und die halb-flexiblen Stifte 55 gebogen und von dem Absatz 56 gelöst werden. Eine weitere Abwärtsbewegung des Sammelgefäßes 12 im Verhältnis zum Probenbehälter 14 führt dazu, daß der Innenrand 60 des Deckels 16 nach unten in Eingriff mit der Randaussparung 52 geschoben wird, wodurch die Abdichtung zv/ischen dem Rand 60 und der Aussparung 52 entsteht und jedes Auslaufen von innerhalb des Behälters 14 gesammelter Probe verhindert wird. Das Sammelgefäß 12 wird anschließend in bezug auf den Deckel 16 und den Behälter 14 nach oben gezogen, wodurch der Halt des Behälters 14 an dem Ablaufkanal 22 an der Aussparung 66 gelöst wird und das Sammelgefäß von dem Probenbehälter gelöst wird. Das Sammelgefäß 12 wird dann weggeworfen, und der Probenbehälter wird für die Analyse der gesammelten Probe zurückbehalten ο ' .
_15_ 216 119
Eine alternative Ausführungsform der Erfindung wird in Fig. 7 und 8 gezeigt. Bei diesem Ausführungsbeispiel sind die Elemente in der Sammelvorrichtung 10 die gleichen wie die in den Fig. 1 bis 6 gezeigten, eine Ausnahme ist lediglich, daß der überlaufkanal 24A zentral innerhalb des Ablaufkanals 22 untergebracht ist. Die Ablauföffnung 26A ist an der Unterseite des Ablaufkanals 22. (Fig. 7) zu sehen, liegt aber zwischen der Wand des Überlaufkanals 24A und der Innenwand des Ablaufkanals ,22·, Die Unterseite des Überlaufkanals 24A ist natürlich offen, damit durch den Kanal 24A überlaufender Urin herausfließen kann. Die Anwendung dieser alternativen Ausführungsform des Sammelgefäßes 12A in Verbindung mit dem Probenbehälter 14 und dem Deckel 16 ist die gleiche wie die für die Ausführungsbeispiele der Fig. 1 bis 6 beschriebene.
Die in den Fig. 9 bis 12 dargestellte Vorrichtung ist eine Variante der in den Fig. 1 bis 6 gezeigten Ausführung. Wenn gleiche Elemente verwendet wurden, sind sie mit den gleichen Zahlen bezeichnet. Wie vor allem in Fig. 9 und Fig. 10 gezeigt wird, besteht die Vorrichtung 1OA aus einem Sammelgefäß 12A und einem Probenbehälter 14 mit zugehörigem Deckel 16. Der wesentliche Unterschied ist das Fehlen.eines Überlaufkanals, wie z. B. der Kanal 24 von Fig. 1. · .
Das Sammelgefäß 12A weist eine Aufnahmekammer 20 im oberen Abschnitt der allgemein trichterförmigen Ausführung auf, die in einen nach unten führenden Ablaufkanal 22A führt, 'an dessen Unterseite sich eine erste oder Ablauföffnung 26 für das Abfließen von Urin aus dem Sammelgefäß befindet. Eine zweite oder Überleitungsöffnung wird durch die Fensteröffnungen 28 gebildet, die rings um den oberen Ab-
schnitt des Auslauf- oder Ablaufkanals 22A verteilt sind, mit Ausnahme an der mit dem Griff 18 versehenen Seite. An dieser Stelle ist der Umfang des Sammelgefäßes 12A geschlossen,und außerdem ist das Sammelgefäß mit einer ausgekehlten Rinne 94 versehen (siehe Pig. 10), die an dem Ablaufkanal 22A nach unten verläuft. Diese Rinne 94 soll als Überlaufkanal für den Urin, der aus dem Probenbehälter 14 überlaufen könnte, dienen, so daß dieser überlaufende Urin nach unten und aus der Urinsammeivorrichtung 1OA direkt in die Toilette fließen kann.
Zur besseren Regulierung des Stromes des in die Sammelvorrichtung 1OA entleerten Urins kann ein Verteiler- oder Ablenkeinsatz 80 in der Vorrichtung an der Unterseite der Aufnahmekammer 20 angebracht werden. Diese Ablenkvorrichtung 80 ist so gestaltet, daß sie der Innenform des Sammelgefäßes 12A entspricht, d. h. daß der Verteiler 80 auch im allgemeinen trichterförmig und mit einem äußeren Rand 88 versehen ist, um den die Wände der Aufηahmekammer 20 herunterlaufenden Urin zu sammeln und diesen in den Ablaufkanal 22A durch die untere Öffnung 90 des Verteilers 80 zu leiten. Das Innere des Sammelgefäßes 12A ist mit einer Ringwand 82 versehen, die nach oben so viel übersteht, daß sie an den Verteiler 80 anstößt und diesen festhält. Diese Wand ist mit einem nach innen vorstehenden Ring 84 versehen, der mit einer entsprechenden peripheralen Aussparung 86 in dem Verteiler 80 zusammenpaßt. Dadurch wird der Verteiler 80 in der in Fig. 10 gezeigten Stellung festgehalten, nachdem er einfach durch Herunterdrücken des Verteilers 80 bei der Montage ±n seine Stellung einschnappt. Der in Fig. 12 gezeigte Abschnitt des Sammelgefäßes 12A ist vor dem Einbau des Verteilers 80 dargestellt. Bei Gebrauch hat der Verteiler 80 die Aufgabe, das Herauslaufen von Urin aus den Penstern 28 und in den Probenbehälter solange zu verhindern, bis der Urin in den Ablaufkanal 22A
gelangt ist, wodurch gewährleistet ist, daß keinerlei unerwünschter, zuerst entleerter Urin versehentlich in den Probenbehälter gelangen kann.
Bei Gebrauch wird die Sammelvorrichtung 1OA von der i'rau gehalten, indem sie den Griff 18 mit dem Daumen und Zeigefinger anfaßt und die Vorrichtung in die richtige Stellung für die Aufnahme von entleertem Urin bringt, wobei die .Frau auf der Toilette sitzt. Durch die Anwendung in der normalen Stellung wird die Vorrichtung in einem Winkel gehalten, so daß der Abschnitt der Öffnung zwischen dem Teil 50 des Probenbehälters 14 und dem Innenringabschnitt 58 des Deckels 16, der sich neben der Rinne 94 befindet, etwas höher als der Rest "der Öffnung liegt. Dadurch kann
die Luft entweichen, die andernfalls in dem Probenbehälter
14 festgehalten würde, so daß dieser nicht ausreichend mit der vorgesehenen Probe gefüllt werden könnte. Außerdem bildet dieser Abschnitt in Verbindung mit der ausgesparten Rinne 94 einen Uberlaufkanal, durch den überschüssiger Urin aus der Vori'ichtung auslaufen kann, sobald der Probenbehälter 14 im wesentlichen gefüllt ist. Auf diese Weise wird aller überschüssige Urin schnell aus der Vorrichtung entfernt und durch diesen Üb erlaufkanal mit der Rinne 94 in die Toilette geleitet, bis die Entleerung beendet ist. In dieser Situation braucht die Frau nun nur ganz kurze Zeit zu warten, bis die geringe Menge Urin in dem Ablaufkanal 22A durch das Auslaßlpch 26 ausläuft, bevor sie die Sammelvorrichtung 1OA mit der darin enthaltenen Probe der Schwester oder anderen Hilfskraft übergeben kann.
Wie besonders in Fig. 10 dargestellt ist, fließt in dem Sammelgefäß 12A befindlicher Urin in Richtung der Pfeile A nach unten in den Ablaufkanal 22A. Anschließend teilt sich der Strom, wie die Pfeile B und C zeigen. Sin Teil des Urins fließt durch den Ausgang 26 (Pfeil B) heraus, während der'
- is - 216 1 19.
übrige Teil nach oben gelenkt wird (Pfeil C), um den Ablaufkanal 22A zu füllen und schließlich beginnt, im Bereich überzulaufen und in den Probenbehälter 14 zu gelangen. Wenn der Urinspiegel in dem Probenbehälter 14 den Überlaufkanal an der linken Seite von Fig. 10 erreicht, fließt er aus dem Probenbehälter 14 aus (Pfeil D) und durch den Raum zwischen dem Ablaufkanal 22A und der Wand 42 des Probenbehälters 14 durch die Rinne 9^ nach unten. Wenn die Entleerung beendet ist, läuft aller in dem Sammelgefäß 12A vorhandene Urin, durch die Ablauföffnung 26 heraus, bis das Sammelgefäß leer ist. Der einzige zurückbleibende Urin befindet sich in dem Probenbehälter 14. Anschließend wird die Sammelvorrichtung 10a v/ie oben beschrieben behandelt, um den Deckel 16 auf dem Behälter 14. dicht zu machen und die Probe und den Behälter von dem Sammeigefaß, das weggeworfen wird, abzunehmen.
In der anderen in den Fig. 1-3 bis 16 gezeigten Ausführungsform ist die Vorrichtung 110 in dem Seitenaufriß in Fig. dargestellt. Die Vorrichtung 110 besteht aus einem allgemein zylindrischen Gehäuse 112 mit einer oben offenen oberen Urinaufnahmekammer 114, die fest an einer tieferen hohlen Auflagefläche 116 angebracht ist, und aus einem Urinprobenbehälter 118, der sich innerhalb der Fläche 116 befindet und abnehmbar durch einen abwärtsfuhrenden Kanal 120 an der Kammer 114 angebracht ist„
Die Kammer 114 wird durch die vertikale ringförmige Seitenwand 122 des Gehäuses 112 und durch einen gebogenen geschlossenen Boden 124 gebildet (Fig. 15). Der Boden 124 neigt sich im aligemeinen nach unten zur Unterseite eines zentralen vertikalen hohlen Standrohres 126 (Fig. 13 und 15). Im'Boden 124 befindet sich ein geneigter Abschnitt 128, der von der Unterseite des Standrohres 126 nach unten zu einer allgemein vertikalen engen Aussparung oder
1 1
Vertiefung 130 geht, die zum Teil durch einen Abschnitt der Peripherie (Seitenwand 122) der Vorrichtung 110 gebildet wird. Die Aussparung 130 ist mit einer allgemein horizontalen Wand oder einem Boden 132 an ihrem unteren Ende und dem unteren Ende der Vorrichtung 110 versehen, und diese Wand 132 bildet ein enges vertikales Urinauslaufloch 134, durch das Urin die Vorrichtung 110 nach unten verläßt. Die Aussparung 130 wird auch durch ein Paar· im Abstand angeordneter hohler, oben offener vertikaler Ständer 136 gebildet, die auf gegenüberliegenden Seite der Aussparung 130 sitzen und zum Boden 138 der Vorrichtung 110 reichen und die sich auch über den obersten Rand von Standrohr 126 in der Kammer 114 hinaus erstrecken. Die Ständer 136 werden je durch zwischengesetzte, an der Seitenwand 122 endende wände 140 und 142 gebildet (Fig. 14). Die Ständer 136 umschließen Kanäle 144, die überschüssigen Urin aus der Kammer 114 und der Vorrichtung 110 ableiten, und dieser urin tritt aus dem Boden 138 der Vorrichtung 110 aus.
Das Standrohr '!26 besteht aus einem vereinigten Paar hohler, oben offener vertikaler Rohre 146 und 148, wobei Rohr 146 auf einem höheren !Niveau als Rohr 148 über dem Boden 124 endet und zur Ableitung von Luft aus dem Probenbehälter 118 beim Eintritt von Urin durch das Rohr 148 dient. Beide Rohre und 148 enden ein ganzes ötuck unter der Oberseite der Ständer 136. Die Rohre 146 und 148 reichen unter Kammer 114 und bilden einen Doppelkanal I50, der in der zentralen Öffnung 152 Cb'ig. 17) in der abnehmbaren Abdeckung 1^4 des Urinprobenbehälters 118 sitzt und das ifuilen des Behälters 118 aus der Kammer 114 ermöglicht. Daher sitzt der Behälter 118 durch Schieben abnehmbar über dem Kanal I50. Jffiin Teil I56 des unteren üi'ndes I58 d«s Kanals 15O ist vorzugsweise .Konisch, damit der Behälter 118 leicht auf den Kanal I50 und von diesem herunter geachoben werden kann, üin lösbarer Verschluß I5I ist
216 1 1
mit der Oberseite der Abdeckung 154 durch einen flexiblen Streifen verbunden, der das Verschließen der Öffnung bei gefülltem Behälter 118 ermöglichte
Eine Urinschutzabschirmung 160 sitzt vorzugsweise im oberen Ende 162 von Rohr 146, Die Abschirmung 160 ist pilzförmig. Sie besteht aus einer Schutzkuppi-tt&g 164, die mit einer Indexleiste 166 versehen ist, um die Ausrichtung des in Ende 162 verschiebbar sitzenden, nach unten verlaufenden Schaftes 168 zu unterstützen, so daß sich ein Teil der Kuppel 164 über das offene obere Ende 170 von Rohr 148 und 171 von Rohr 146 erstrecken kann. Man wird feststellen, daß 'der Schaft 168 vertikal asymmetrisch in bezug auf die Kuppel 164 versetzt sein kann, damit die Kuppel 164 zum Schutz der isnden 170 und 171 weit genug überstehen kann. Wenn- also Urin nach unten in die Kammer 114 entleert wird, verhindert die Kuppel 164, daß er direkt in die Enden 170, 171 gespritzt wird oder läuft. Das Ende I70 bildet einen Urinsamiaelausgang, der als Rohr 148 von Kanal I50 v/eiterläuft. So wird man feststellen können, daß die Kammer 114 teilweise durch das Vorhandensein von drei getrennten Urinausflußöffnungen auf verschiedenen Höhen gekennzeichnet isti und zwar Ausgang 134 an der Unterseite von Aussparung 130 nahe dem Boden 138 der Vorrichtung 110; Ausgang 170 oben am Rohr 148, wesentlich höher als Ausgang 134 und Ausgang 173 an den oberen offenen Enden 172 der Ständer 136 ein ganzes Stück über Ausgang I70. Wenn mit der Urinentleerung in die Vorrichtung 110 begonnen wird, und zwar wenn der weibliche Patient am besten auf einer Toilette sitzt und die Vorrichtung 110 unmittelbar unter ihre Urethra hält, läuft die verunreinigte erste Urinportion hinunter in die Kammer 114 und kann dabei die Kuppel 164 berühren, aber auf jeden Fall läuft sie hinunter in die Aussparung 130 und beginnt die Vorrichtung 110 durch den
2U11
Ausgang 134 zu verlassen. Da der Ausgang 134 klein ist (vorzugsweise einen Durchmesser von etwa 2,5 mm hat), verläßt der Urin die Vorrichtung 110 so langsam, daß die Aussparung 130 gefüllt wird, und in .,.der Zeit der Entleerung von Mittelstromurin steigt der Urin auf die Höhe des Ausgangs 170 in der Kammer 114 an und beginnt, in dem Kanal I50 abwärts und in den Behälter 116 zu fließen. Der Urin, der in dem Kanal I50 abwärts läuft, ist vorwiegend die Mittelstromportion, so daß die in dem Behälter 118 gesammelte Urinprobe im wesentlichen verunreinigungsfrei ist. Sobald der Behälter 118 gefüllt ist, staut sich der Urin in dem Kanal I50, und der Urinspiegel in der Kammer 114 steigt über den Ausgang I70 bis zur Höhe der Überlauföffnung 172 an, gelangt in die Ständer 136 und verläßt die Vorrichtung 110 an der Unterseite 138. Der Ausgang 170 ist vorzugsweise von dem Ausgang 134 entfernt. Obwohl man auf den Ausgang 134 theoretisch verzichten könnte, so ist er doch trotzdem sehr wünschenswert, um den am stärksten verunreinigten Urin (erster Strahl) sofort aus der Vorrichtung 110 zu entfernen und dadurch die Reinheit der schließlich in den Behälter 118 gelangenden Probe zu verbessern. Es ist auch zv/eckmäßig, die Sammelkammer 114 nach dem Füllen des Probenbehälters" 118 zu leeren.
Um die Vorrichtung 110 bequem in der richtigen Lage halten zu können, ist ein Griff 174 vorhanden, der von dem Gehäuse 112 im Bereich der Kammer 114 nach außen und oben gebogen ist (Fig. 13) und der vorzugsweise an einer Stelle auf der gleichen Höhe mit der Oberseite von Kammer 114 endet. Dadurch wird das Formen von Griff 174, Kammer 114, Kanal I50, Standrohr 126 und Unterseite 116 aus Kautschuk, Polyäthylen, Polyvinyl, Plastwerkstoff oder dergleichen zu einem einzigen Körper in einem einzigen, billigen, Einstufen-Hochleistungs-
21 4 ΐ Ί
formvorgang erleichtert. Schutzvorrichtung 160 und Behälter 118 können getrennt in Hochleistungsformvorgängen aus Plastwerkstoff, Kautschuk oder dergleichen hergestellt werden und sind daher auch billig. Griff 174 ist vorzugsweise mit Riffelungen 176 an der Unterseite 178 versehen, damit der Benutzer den Griff 174- mit dem Daumen besser festhalten kann, und eine Fingerauflage 180 neben dem äußeren Ende 182 des Griffes dient auch zum besseren Pesthalten des Griffes 174. Diese Anordnung ist symmetrisch, um die Benutzung durch Rechtshänder und Linkshänder zu erleichtern. Der Griff 174- gestattet, daß die Vorrichtung 110 leicht verpackt, gestapelt und gelagert werden kann, und auch umgekehrt werden kann, um den Behälter 118 an seinen Platz zu schieben. Außerdem ist die Unterseite 116 an mehreren einzelnen Stellen ausgeschnitten, um Eingeröffnungen 184 zum besseren Anfassen des Behälters 118 zu schaffen, während die Vorrichtung 110 senkrecht steht, zum Beispiel beim Herausnehmen eines uringefüllten Bejiälters 118 aus der 'Vorrichtung 110. Der Verschluß I5I kann auch dazu dienen, das Abziehen des Kanals I50 von dem Behälter 118 zu unterstützten, worauf der Verschluß I5I an der Öffnung I52 angebracht werden kann, um den Urin in dem Behälter 118 gegen Verschmutzung oder Auslaufen vor seiner Analyse zu schützen.
Es empfiehlt sich, die Ausgänge 134 und 172 an der vom Griff 174 entfernten.(d. h. der gegenüberliegenden) Seite der Vorrichtung 110 vorzusehen, so daß ein leichtes Kippen der in der normalen Stellung während der Urinentleerung gehaltenen Vorrichtung 110 durch den Patienten dazu beitragen wird, daß der Urin weiter aus den Ausläufen 134 und 172 fließen wird, bis die Kammer 114 leer ist.

Claims (13)

12 594 56
-23- 216
Erfindungsanspruch:
1. Vorrichtung zum selektiven Sammeln einer Mittels tromportion entleerten Urins,bestehend aus einem Sammelgefäß und einem Probenbehälter, gekennzeichnet dadurch, daß das Sammelgefäß mit einer ersten Auslaufoffnung und einer zweiten ÜberleitungsÖffnung für verschiedene Portionen des entleerten Urins versehen ist, der erste Ausgang nahe der Unterseite des Sammelgefäßes zum Ablaufen des .zuerst entleerten Urins angebracht ist, der zweite Ausgang sich über dem ersten Ausgang zur Beförderung des dem zuerst entleerten Urin folgenden Urins in den Probenbehälter befindet, das Sammelgefäß einen zwischen dem ersten und dem zweiten Ausgang verlaufenden Ablaufkanal hat, der Probenbehälter abnehmbar mit dem Sammelgefäß für die Aufnahme von Urin aus der Uberleitungsöffnung versehen ist, und ein Überlaufkanal für die Ableitung von Urin, der über die Probenmenge, die in dem Behälter zurückgehalten werden soll, hinausgeht, vorhanden ist«
2. Vorrichtung nach Punkt 1, gekennzeichnet dadurch,, daß die Sammelkammer im allgemeinen trichterförmig ist mit einem konischen Teil, der eine Aufnahmekammer darstellt, und einem nach unten führenden rohrförmigem Teil, der mit der Auffangkammer verbunden ist und den Ablaufkanal bildet, wobei der Ablaufkanal an seinem unteren Ende geschlossen ist, mit Ausnahme einer Ablauföffnung mit begrenzter -Maulweite zur Begrenzung der Geschwindigkeit des hindurchgehenden Urinstromes.
3. Vorrichtung nach Punkt 1 oder 2, gekennzeichnet dadurch, daß der zweite Ausgang mit zahlreichen, am Rand im Abstand angeordneten Penstern ausgestattet ist, die um das Sammelgefäß herum in der Nähe der Verbindung zwischen dem Ablaufkanal und der Aufnahmekammer angeordnet sind0
216 119
4-. Vorrichtung nach einem der Punkte 1 bis 3, gekennzeichnet dadurch, daß Vorrichtungen vorhanden sind, die den Urin solange von dem zweiten Ausgang der Auf ηahmekammer weglenken, bis der Ablaufkanal mit der zuerst entleerten Portion gefüllt ist.
5. Vorrichtung nach Punkt 4, gekennzeichnet dadurch, daß die Ablenkvorrichtung ein allgemein trichterförmiger Ableiter ist, der so gestaltet ist, daß er aneinanderpassend im unteren Teil der Aufnahmekammer untergebracht werden kann und nach unten in den Ablaufkanal verläuft und damit über den Fenstern liegt und den Urin davon abhält.
6. Vorrichtung nach Punkt 4, gekennzeichnet dadurch, daß der zweite Ausgang in einem Standrohr vorhanden ist, und daß die AbleitvorricLtung mit einer über dem Standrohr befindlichen Schutzvorrichtung versehen ist.
7. Vorrichtung nach einen der Punkte 1 bis 5> gekennzeichnet dadurch, daß der Probenbehälter ringförmig ist und so gestaltet ist, daß er an dem Ablaufkanal in einer den Kanal umgebenden Stellung lösbar für die Aufnahme des durch den zweiten Ausgang fließenden Urins angebracht werden kann, und gekennzeichnet durch einen flexiblen Deckel, der zum Abdichten an dem Probenbehälter um dessen Rand herum angebracht ist und eine mittlere Ringöffnung in einer Entfernung von dem Behälter hat, damit eine Öffnung neben der zweiten Ausgangsöffnung für die Beförderung einer Urinprobe in den Behälter geschaffen wird«
- 25 - 2 1 6 1 1 f
8. Vorrichtung nach einem der Punkte 1 bis 5 und 7, gekennzeichnet dadurch, daß der Probenbehälter mit einer inneren und einer äußeren Ringwand versehen ist, die einen an der Unterseite geschlossenen und oben offenen Probenaufbewahrungsraum bilden, wobei die Innenwand einen hohlen offenen Raum begrenzt und nahe ihrem oberen Ende mit einem nach innen gerichteten peripheralen Rand für das Zusammenwirken mit einer peripheralen Aussparung an dem Ablaufkanal des Sammelgefäßes versehen isto
9. Vorrichtung nach Punkt 7 oder Punkt 8, gekennzeichnet dadurch, daß die Außenwand mit einem an ihrem oberen Ende befindlichen nach außen verlaufenden peripheralen Rand für das Zusammenwirken mit einer peripheralen Aussparung in der Innenfläche des Deckels an dessen Rand versehen isto
1Ov Vorrichtung nach einem der Punkte 7 bis 9> gekennzeichnet dadurch, daß die Innenwand nahe ihrem oberen Ende mit einer peripheralen Aussparung für die abdichtende Aufnahme eines entsprechenden Abschnittes des Behälterdeckels Versehen ist.
11. Vorrichtung nach einem der Punkte 9 und 10, gekennzeichnet dadurch, daß der Deckel flexibel ist und eine nach unten verlaufende Außenwand mit einer peripheralen Aussparung um seine Innenfläche für das abdichtende Zusammenwirken mit dem entsprechenden peripheralen Rand des Behälters aufweist«
_26-
12o Vorrichtung nach einem der funkte 8 bis 11, gekennzeichnet dadurch, daß der Deckel des weiteren mit einem inneren peripheralen Ring als Mittelöffnung versehen ist, wobei der Ring mit einem nach innen vorstehenden peripheralen Rand für das abdichtende Zusammenwirken mit einer entsprechenden um die Innenwand des Behälters verlaufenden peripheralen Aussparung versehen ist. .
13. Vorrichtung nach einem der Punkte 8 bis 12, gekennzeichnet dadurch, daß das Sammelgefäß außerdem einen peripheral verlaufenden, nach unten gerichteten Rand aufweist, der so gestaltet ist, daß er an dem Mittelteil des Deckels anliegt, nachdem Kraft auf das Sammelgefäß in Richtung auf den Behälter hin zur Ablenkung des Innenteiles des Deckels für das abdichtende Z us amme nv/i rke η mit der Innenwand das Behälters ausgeübt worden ist.
14. Vorrichtung nach einem der Punkte 1 bis 5 und 7 bis 13, gekennzeichnet dadurch, daß sich ein massiver Wandabschnitt zwischen einem Paar benachbarter Fenster in der Nähe der Öffnung zwischen dem Deckel und dem Behälter befindet, wobei der Wandabschnitt radial nach innen ausgekehlt ist und sich der ausgekehlte Teil nach unten an dem Ablaufkanal entlang erstreckt, so daß mit der Öffnung der Überlaufkanal für überschüssigen Urin gebildet wird.
15. Vorrichtung nach einem der Punkte 1 bis Ί3» gekennzeichnet dadurch, daß der Üb erlaufkanal mit einer dritten, über dem zweiten Ausgang befindlichen Sammelgefäßauslauföffnung versehen ist, .
216 1 19
16« Behälter nach Punkt 1 bis 15 für die Aufnahme und Aufbewahrung einer Flüssigkeit, gekennzeichnet dadurch, daß eine innere und eine äußere peripherale Wand einen an der Unterseite geschlossenen und an der Oberseite offenen Speicherraum bilden, daß die Innenwand einen hohlen offenen Raum umgrenzt und daß ein flexibler Deckel für die lösbare Befestigung an dem Behälter für das abdichtende Zusammenwirken mit diesem vorhanden ist, wobei die äußeren peripheralen Abschnitte des Deckels und Behälters zusammenpassende Flächen für die lösbare Berührung mit benachbarten Teilen zum Abdichten haben.
17· Vorrichtung nach Punkt 16 gekennzeichnet dadurch, daß der Deckel mit einem inneren peripheralen Ring, der eine Mittelöffnung begrenzt, versehen ist, wobei der Deckel und der Behälter zusammenpassende Flächen für das abdichtende Zusammenwirken haben.
18. Vorrichtung nach Punkt 16 oder Punkt 17, gekennzeichnet dadurch, daß Vorrichtungen für das Fernhalten des Mittelteiles des Deckels von der Innenwand des Behälters in einer ersten Stellung des Deckels vorhanden sind, wobei die Vorrichtung eine.Öffnung zwischen dem Deckel und der Innenwand des Behälters für die Beförderung von Material durch diese Öffnung zwischen dem Inneren und dem Äußeren des Behälters hat.
Hienu._JLSeüen Zeichnungen
DD79216119A 1978-10-10 1979-10-09 Vorrichtung zum sammeln von urinproben DD146497A5 (de)

Applications Claiming Priority (3)

Application Number Priority Date Filing Date Title
US05/949,652 US4252132A (en) 1978-10-10 1978-10-10 Midstream urine specimen collecting device
US06/031,427 US4331162A (en) 1979-04-19 1979-04-19 Urine specimen collecting device and method of use
US06/060,217 US4276889A (en) 1979-04-19 1979-07-24 Urine specimen collecting device

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DD146497A5 true DD146497A5 (de) 1981-02-11

Family

ID=27363875

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DD79216119A DD146497A5 (de) 1978-10-10 1979-10-09 Vorrichtung zum sammeln von urinproben

Country Status (17)

Country Link
EP (1) EP0009980B1 (de)
AR (1) AR221903A1 (de)
AU (1) AU535370B2 (de)
BR (1) BR7906506A (de)
DD (1) DD146497A5 (de)
DE (1) DE2966112D1 (de)
DK (1) DK423279A (de)
ES (1) ES484907A1 (de)
FI (1) FI793120A7 (de)
GR (1) GR72496B (de)
IE (1) IE48562B1 (de)
IL (1) IL58414A (de)
IN (1) IN152189B (de)
MX (1) MX149055A (de)
NO (1) NO147092C (de)
NZ (1) NZ191792A (de)
PT (1) PT70301A (de)

Families Citing this family (13)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
GB2131298B (en) * 1982-12-07 1986-05-21 Stephen John Wallace Urine specimen collection device
US4492258A (en) * 1983-02-18 1985-01-08 Whitman Medical Corporation Sterile urine specimen collection
US4494581A (en) * 1983-02-18 1985-01-22 Whitman Medical Corporation Isolation of forestream and midstream portions of collected urine samples
US4569090A (en) * 1984-05-29 1986-02-11 Davstar Industries, Inc. Disposable urine specimen collecting device
DE3907673A1 (de) * 1988-11-30 1990-05-31 Buero Patent Ag Ueberwachungsvorrichtung fuer mindestens einen stromabnehmer eines foerderwagens einer schienengebundenen foerderanalge
GB2247626A (en) * 1990-09-05 1992-03-11 Squibb & Sons Inc Urine sampling device
GB0112179D0 (en) 2001-05-18 2001-07-11 Forte Vincent J C A female urine collection device
GB2440842B (en) * 2006-09-30 2008-08-20 Funnelly Enough Ltd Urine collection device
KR20170053548A (ko) * 2015-11-06 2017-05-16 가톨릭대학교 산학협력단 소변의 분리 및 감염 관리를 위한 진보된 소변 검사용 용기
CN107822666A (zh) * 2017-10-16 2018-03-23 宁夏医科大学总医院 尿液样本定量采集容器
CN115153394B (zh) * 2022-08-17 2023-12-26 湖南省华芯医疗器械有限公司 一种挠度调节机构、手柄、内窥镜及内窥镜使用方法
CN117918900B (zh) * 2024-03-20 2024-05-31 山东大学齐鲁医院德州医院(德州市人民医院) 一种检验科用尿液取样装置
CN119606439B (zh) * 2025-02-11 2025-04-18 深圳市前海蛇口自贸区医院(深圳市南山区蛇口人民医院) 一种中段尿无污染取样装置

Family Cites Families (8)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3499327A (en) * 1968-01-22 1970-03-10 Walter W Lane Jr Urine collectors
US3750647A (en) * 1970-04-23 1973-08-07 R Reilly Means for collecting specimens of urine
US3635091A (en) * 1970-08-31 1972-01-18 Frederick D Linzer Midstream urine specimen and fractional fluid collectors
US3894845A (en) * 1973-05-24 1975-07-15 Bernard Mcdonald Urine collection and analysis device
US3943770A (en) * 1974-11-06 1976-03-16 Mcdonald Bernard Midstream urine specimen collection device
US4040791A (en) * 1976-06-22 1977-08-09 David H Kuntz Specimen collecting device
US4064760A (en) * 1976-12-15 1977-12-27 Ipco Hospital Supply Corporation Sterile urine collection device
US4131016A (en) * 1977-11-09 1978-12-26 The Kendall Company Peak flow measuring device

Also Published As

Publication number Publication date
MX149055A (es) 1983-08-15
BR7906506A (pt) 1980-07-15
DE2966112D1 (en) 1983-10-06
NZ191792A (en) 1981-05-15
IL58414A (en) 1983-05-15
IE791916L (en) 1980-04-10
IN152189B (de) 1983-11-12
ES484907A1 (es) 1980-10-01
NO147092C (no) 1983-02-02
AU5150779A (en) 1980-04-17
DK423279A (da) 1980-04-11
AU535370B2 (en) 1984-03-15
EP0009980A1 (de) 1980-04-16
NO793225L (no) 1980-04-11
IL58414A0 (en) 1980-01-31
FI793120A7 (fi) 1981-01-01
GR72496B (de) 1983-11-15
NO147092B (no) 1982-10-25
IE48562B1 (en) 1985-03-06
AR221903A1 (es) 1981-03-31
PT70301A (en) 1979-11-01
EP0009980B1 (de) 1983-08-31

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE19723197C2 (de) Absaugvorrichtung für Körperflüssigkeiten
DE60306232T2 (de) Wattebauscheinrichtung und Verfahren
DE3032143C2 (de) Saug- und Sammelvorrichtung für eine Harnabsaugvorrichtung
DD146497A5 (de) Vorrichtung zum sammeln von urinproben
DE1766167C3 (de) Zahnärztliche Absaugevorrichtung mit einer elektromotorisch angetriebenen Pumpe
DE29721738U1 (de) Deckelanordnung mit einem Saugmundstück für eine Flasche
DE3208429A1 (de) System fuer aseptische drainage eines urinbeutels
DE9017505U1 (de) Gerät für die Spülung und Drainierung von Wunden
DE3032142A1 (de) Harnabsaugvorrichtung
DE19504413A1 (de) Überleitungsgerät
DE2308511A1 (de) Kathetereinrichtung, insbesondere harnkatheter mit messeinrichtung
DE3021193A1 (de) Sammelgefaess fuer biopsiematerial
DE10120827A1 (de) Persönliche Augendusche mit integriertem, lecksicherem Dichtungssystem
DE68915971T2 (de) Urinentnahmevorrichtung.
DE3889960T2 (de) Ansatz für Sauger.
DE3335070A1 (de) Behaelter zur entnahme von fluessigkeitsproben
WO2000013644A1 (de) Uriniervorrichtung
DE112005001333T5 (de) Hygienekappe für eine Dose
DE60208029T2 (de) Urinsammelvorrichtung
EP0013763A1 (de) Vorrichtung zum Sammeln einer Körperflüssigkeit, insbesondere Urin
DE19933361C1 (de) Vorrichtung zur Aufnahme von Haustierkot
DE2816668A1 (de) Zum saugen geeigneter deckel
DE69820046T2 (de) Dentale einweganftangentleerungsvorrichtung
DE69628795T2 (de) Verbessertes sicherheitsurinal
DE19720933C2 (de) Geschlossenes Urin-Drainagesystem mit wiederverwendbarem Urinauffangbehälter