DD146968A5 - Anordnung zur erzeugung und regelung der wellenform elektrischer groessen - Google Patents

Anordnung zur erzeugung und regelung der wellenform elektrischer groessen Download PDF

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DD146968A5 DD79216548A DD21654879A DD146968A5 DD 146968 A5 DD146968 A5 DD 146968A5 DD 79216548 A DD79216548 A DD 79216548A DD 21654879 A DD21654879 A DD 21654879A DD 146968 A5 DD146968 A5 DD 146968A5
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Abstract

Die erfindungsgemaesze Anordnung kann bei Verfahren zur elektrolytischen Einfaerbung von Aluminium angewendet werden. Ziel und Aufgabe bestehen in einer Verbesserung der Qualitaet der auf das Aluminium elektrolytisch aufgebrachten Schicht durch Ausgleichen von Deformierungen der Wellenform von an die Elektroden angelegter Spannung bzw. Stromstaerke. Die Anordnung weist eine symmetrische Gleichstromquelle auf, deren Nullpunkt an eine Elektrode und deren positive und negative Spannung an eine Leistungskontrollstufe angelegt sind, die durch zwei Gruppen von Hochleistungstransistoren besteht. Weiterhin weist die Anordnung einen zweipoligen Operationsverstaerker zur Kontrolle der Form der an den einzufaerbenden Gegenstand angelegten Spannung bzw. Strom und eine auszenliegende Kontrollvorrichtung der Halbwellen zur Bearbeitung des delektierten Signals auf. Die Kontrollvorrichtung ist mit dem invertierenden Eingang des Operationsverstaerkers und dessen nichtvertierenden Eingang mit einem Signalgenerator verbunden. An die Kontrollvorrichtung ist ein Programmiersystem, bestehend aus zwei linearen Zeitprogrammierern fuer die Programmierung der Anoden- und Kathodenwelle angeschlossen. Ferner ist ein Mesz- und Registriersystem vorgesehen.

Description

-<- ZI 6 5
Berlin,d.15.2.1980 56 359 16
Anordnung zur Erzeugung und Regelung der Wellenform elektrischer Größen '
Anwendungsgebiet der Erfindung .
Die Erfindung betrifft eine Anordnung zur Erzeugung und Regelung der Wellenform von Spannung und Stromstärke bei Verfahren zur elektrolytischen Einfärbung von Aluminium.
Charakteristik der bekannten technischen Lösungen
Auf dem Gebiet der elektrolytischen Verfahren im allgemeinen und der elektrolytischen Einfärbeverfahren im besonderen treten bei der Verwendung von Wechselstrom eine Reihe von Beschränkungen und Problemen verschiedener Art auf.
So ist es bei den elektrolytischen Verfahren als normal anzusehen, daß beim Eintauchen von zwei Elektroden verschiedener Beschaffenheit in einen Elektrolyten zwischen diesen eine kontinuierliche Spannung entsteht, die von der Beschaffenheit der Elektroden und der Zusammensetzung des Elektrolyten abhängt. Wenn zwischen den Elektroden ein sinusförmiger Wechselstrom angelegt wird, ergibt sich, daß die vorgenannte Polarisationsspannung der Halbwelle desselben Vorzeichens hinzugerechnet und von der Halbwelle des entgegengesetzten Vorzeichens abgezogen werden muß, -so daß sich in größerem oder kleinerem Maße eine asymmetrische Wellenform ergibt.
Im konkreten Fall der elektrolytischen Einfärbung von eloxiertem Aluminium ergibt sich, daß die Oxidschicht der Metalloberfläche zwei besondere Eigenschaften aufweist. Zunächst einmal handelt es sich um eine sehr dünne, nicht leitende Oxidschicht, die bei Einbringung zwischen dem Metall und dem Elektrolyten als Kondensator wirkt. Weiterhin weist sie eine größere Transportfälligkeit der elektrischen Ladungen vom. Metall zum Elektrolyten auf, wenn das Metall negativ ist.
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Dieser Halbleitereffekt-zusammen mit dem Kondensatoreffekt verursachen bei Anlegung eines Wechselstromes, daß die positive Halbwelle (bezogen auf das Aluminium) grlßere Strömungsschwierigkeiten aufweist als die negative, wodurch gleichzeitig unterschiedliche Spannungsabfälle in beiden Richtungen entstehen, so daß die aus der angelegten Spannung resultierende Yielle nicht symmetrisch ist«, Dieses bedeutet, daß eine nicht erwünschte Komponente eines bestimmten elektrischen Vorzeichens zur Wirkung kommt. Dieser Vorgang'ist auf den Halbleitereffekt zurückztiführenj während sich andererseits aufgrund des Kondensatoreffektes bei Anlegung eines Wechselstroms zwischen d.em Aluminium und der anderen Elektrode der auf dem Aluminium gebildete Kondensator mit der Spitzenspannung der angelegten Welle auflädt und sich langsamer entlädt als die Abnahme der Spannung aufgrund der sinusförmigen Änderung©
Hieraus ergibt sich, daß sowohl der Mittelwert als auch der Nutzwert der Spannung größer sind als die der angelegten Welle entsprechenden Werte und daß diese außerdem von Fall zu Fall verschieden sind, da sie als Folge der Kapazität der Anodenschicht von.deren Dicke, Zustand, Herstellungsverfahren etc« abhängen*
Dieser Effekt ist insbesondere in der Industrie von Bedeutung,, wenn zur Beeinflussung des Wechselstromes Thyristoren Verwendung finden. In diesem Fall kann wegen der hohen Kapazität der üblicherweise verwendeten Anordnungen, die bis zu 5 χ ICr Mikrofarad betragen kann, die sich ergebende Welle einen'Mittelwert erreichen, der fast dem doppelten Viert der angelegten Spannung entspricht und auch hier ausschließlich von' den Bedingungen und Eigenschaften der Oxidschicht abhängte
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Demnach ändert sich die sich aus derselben angelegten Spannung ergebende Spannung in Übereinstimmung mit den elektrischen Eigenschaften der Ladung, so daß die Kontrolle sehr schwierig ist. Bei Verfahren wie der elektrolytischen Einfärbung, bei denen die Anlegung der elektrischen Energie mit sehr genauer Dosierung erfolgen muß, bedeutet die vorgenannte Wirkung einen ernsthaften Nachteil, dessen Behebung bisher durch indirekte Kontrollsysteme ohne tatsächlichen Erfolg versucht wurde.
Weiterhin verursacht die Verwendung von Thyristoren in der Industrie zur Kontrolle des Wechselstromes häufig schwer~ wiegende und kaum lösbare Interferenzstörungen durch Radiofrequenzen als Folge der Leitungsstellung des Thyristors, wenn die angelegte Spannung vom Nullpunkt abweicht.
Ziel der Erfindung
Das Ziel der Erfindung besteht in einer Verbesserung der Qualität der auf das Aluminium elektrolytisch aufgebrachten Schicht.
Darlegung des Wesens der Erfindung;
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, bei der elektrolytischen Einfärbung von eloxiertem Aluminium Deformierungen der Wellenform von an die Elektroden angelegter Spannung bzw. Stromstärke auszugleichen.
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Das erfindungsgemäße Verfahren der Stromerzeugung geht aus von der Verwendung eines Operationsverstärkers zur Regelung der Form der an das eloxierte Aluminium angelegten Spannung oder Stromstärke zur elektrolytischen Einfärbung sowie von der Verwendung von Transistoren hoher Leistung, die es ermöglichen, diese Vorrichtungen mit denselben Vorteilen wie im Laboratorium in der Industrie zu verwenden
Das erfindungsgemäße System besteht aus einer symmetrischen Gleichstromquelle mit dem entsprechenden Transformator, den entsprechenden Gleichrichtern, Filtern etc., die,, ausgehend von einem dreiphasigen Speisenetz, eine positive und eine negative Spannung desselben Viertes in Bezug auf einen Nullpunkt liefert, der die Speisung einer der Elektroden bildet.
Die positive und negative Spannung ist an eine Leistungskontrollstufe angelegt, die aus einem zweipoligen Operations«·* verstärker besteht, der über zwei Signaleingänge verfügt« An den nichtinvertierenden Eingang ist ein Signalgenerator angeschlossene An den invertierenden Eingang ist das tatsächlich an den Elektroden des Elektrolyten existierende Signal angelegt, wobei dieses Signal zur Bearbeitung auch an eine außenliegende Kontrollvorrichtung angelegt ist, die aus einem Programmiersystem bestellte .
Ausgehend von dieser Speisequelle weist das System gemäß der Erfindung eine Leistungskontrollstufe-auf, die durch zwei Gruppen von. Hochleistungstransistoren gebildet ist, einen zweipoligen Operationsverstärker zur Kontrolle der Form der an den einzufallenden Gegenstand angelegten Spannung oder Stromstärke, eine außenliegende Kontrollvorrichtung der Halbwellen, bestehend aus einer Gruppe von diskreten
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Komponenten geeigneter Werte und entsprechend angeordnet, um das detektierte Signal zu bearbeiten und es an den invertierenden Eingang des Operationsverstärkers -weiterzuleiten, ein Programmiersystem, das aus zwei linearen Zeitprograramierern besteht, und zwar einen für die Trοgraminierung der Anordenwelle und den anderen für die Kathodenwelle, und einen Signalgenerator, der mit dem positiven oder nicht invertierenden Eingang des zweipoligen Operationsverstärkers verbunden ist.
Die Leistungskontrollstufe besteht aus zwei Gruppen von Hochleistungstransistoren. Die Gruppe der Polarität N steuert den Anodenstrom und die der Polarität P den Kathodenstrom, Die Transistorgruppen sind derart geschaltet, daß die Verbindung der Emitter beider Gruppen mit einer der Elektroden des Elektrolyten verbunden ist, während die andere Elektrode direkt an den Nullpunkt der Gleichstromquelle angeschlossen ist. Zur Steuerung der Transistoren sind diese mit einem Verstärkersystem verbunden, in dem stets.der Wert der an den Elektrolyten angelegten Spannung oder Stromstärke mit dem der Bezugsspannung oder -Stromstärke verglichen wird, die in diesem Moment an den Verstärker angelegt ist, wodurch der Operationsverstärker auf die ?/erte der Spannung oder Stromstärke einwirkt und die Unterschiede zwischen denselben ausgleicht, so daß die an den Elektrolyten angelegte Wellenform mit der an den Verstärker angelegten identisch ist0
Zur Kontrolle ist der Operationsverstärker an außenliegende diskrete und in zwei Gruppen angeordnete Komponenten angeschlossen, eine für die Kontrolle der Anodenwelle und die andere für die Kontrolle der Kathodenwelle, wobei diese
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diskreten Komponenten mit Programmierern verbunden sind, und zwar einen für jede Halbzelle, so daß die VerStärkungsgrade des Bezugssignals kontinuierlich zeitveränderlich sind, gemäß einer linearen oder nichtlinearen Funktion, die für beide Halbwellen gleich oder verschieden sein kann«,
Der Generator des Bezugssignals ist ein Generator geringer Leistung, der sinusförmige, dreieckige und quadratische Wellen erzeugen kann, mit kontinuierlich abstimmbaren Frequenzen zwischen 0,1 Hz und.5 MHz mit der Möglichkeit eines asymmetrischen Abbaus, einstellbarer Relation zwischen den aktiven und inaktiven Zeiträumen, veränderlicher Relationzwischen den aktiven und inaktiven Zeiträumen, veränderlicher Relation zwischen den Anoden- und Kathodenwerten sowie Mischung der kontinuierlichen und wechselnden Signaleβ
Schließlich ist auch die Anbringung eines Systems zur Mes~* sung und Registrierung vorgesehen, das die elektrischen Parameter des an das Aluminium angelegten Stroms detektiert und trennt, und das die Anoden- und Kathodenspannung sowie die Anoden- und.Kathodenstromstärke grafisch und zeitabhängig registrierte
Auf diese Weise wird im elektrolytischen Bad eine Welle einer Spannung oder Stromstärke angelegt, dig aufgrund der Regelanordnung stets frei von jeglicher Deformierung ist, und zwar jeweils unabhängig von den elektrischen Eigenschaften des einzufärbenden Gegenstandes wie Kapazität, Polarisation etc»
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Da jede Wellenart ohne jegliche Deformierung Verwendung finden kann, werden im Falle von sinusförmigen Wellen die Probleme der Störungen durch Radiofrequenzen vermieden, die bei den bisherigen Systemen auftreten, die Thyristoren mit Rege« lung durch Änderung des Leitungswinkels verwenden.
Die Gleichgewichtsstörungen der Ladung, die durch die Verwendung von nicht kontinuierlichen einzelnen Signalen verursacht werden, verteilen sich auf drei Linien, so daß sich ,das System stets im Gleichgewicht befindet.
Durch den stetigen Vergleich des Bezugsgrößensignals mit der tatsächlich angelegten Spannung oder Stromstärke und durch ausgleichenden Eingriff auf beide Größen bleibt das System eigenstabil, so daß nach Festlegung der Ausgangswerte diese stets konstant gehalten werden, ohne daß die Größe des ein— zufärbenden Gegenstandes hierauf Einfluß hat oder Änderungen bzw. Regelungen erforderlich macht·
Das erfindungsgemäße System erlaubt die Verwendung aller Arten von Elektroprogrammen für jegliche Einfärbungsverfahren, ohne daß Änderungen der Vorrichtung erforderlich sind. Wei- terhin können Programme für andere.elektrolytische Verfahren, wie Eloxierung, Ablagerung etc., durchgeführt werden.
Auch ist es möglich, andere Stromfrequenzen als die der Speiseleitung zu verwenden, die bei Einfärbungsverfahren sehr vorteilhaft sind.
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Schließlich werden stets die Veränderlichen des Verfahrens registriert, so daß es einfach ist, den Verfahrensverlauf. zu kontrollieren, das Auftreten von Defekten zu erkennen, Irrtümer zu berichtigen, statistische Kontrollen durchzuführen und das gesamte Verfahren zu automatisieren.
Ausführ UTIg1Sb e i spi e1
Nachstehend wird die Erfindung anhand der beigefügten Zeichnung, i-n der ein Ausführungsbeispiel dargestellt ist, näher erläuterte In der Zeichnung zeigen:
Fig. 1: ein Blockschaltbild der erfindungsgemäßen Anordnung zur Erzeugung und Regelung der Wellenform-von Spannung oder Stromstärke zur Anwendung bei elektrolytischen Einfärbungsverfahren von eloxiertem Aluminium;
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Pig. 2: eine grafische Darstellung der resultierenden Welle im Vergleich zur angelegten Welle infolge des Kondensatoreffektes ;
Fig« 3· eine ähnliche Darstellung wie in Fig. 2 und Vergleich der genannten Wellen infolge der Steuerung der Welle durch Thyristoren»
Aus der Zeichnung, insbesondere Pig, 2, ist ersichtlich, wie infolge des Kondensatoreffektes bei Anlegung eines Wechselstromes 1 zwischen dem Aluminium-und der anderen Elektrode eine Welle 2 erzeugt wird, die sowohl im Mittelwert als.auch im Nutzwert gegenüber der angelegten Welle 1 erhöht ist*
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Wenn bei Industrieanlagen der Wechselstrom unter Verwendung von Thyristoren gesteuert wird, kann, wegen der großen Kapazität der auftretenden Ladungen die resultierende Welle 2 die in Fig. 3 dargestellte Form annehmen. Wie ersichtlich, beträgt der Mittelwert dieser Welle fast das Doppelte in Bezug auf den Wert der angelegten Spannung 1 und ist wie im vorgenannten Fall ausschließlich von den Bedingungen und Eigenschaften der Oxidschicht abhängig·
Mittels der in Fig. 1 dargestellten erfindungsgemäßen Anordnung werden diese Probleme ausgeschaltet, und die an die Elektroden angelegte Spannung ist stets vollkommen eigenkontrolliert.
Der Stromkreis geht von einem normalerweise dreiphasigen Speisenetz 3 aus, das einen Gleichrichter-Transformator 4 speist, mit dessen Hilfe eine positive Spannung 5 und eine negative Spannung 6 in Bezug auf den Nullpunkt 7 erzeugt wird.
Dieser Nullpunkt 7 ist direkt mit einer der Elektroden 8 des Elektrolyten 9 verbunden.
Die beiden vom Gleichrichter-Transformator 4 gelieferten Spannungen 5 und 6 werden an eine Leistungskontrollstufe weitergeleitet, die durch zwei Hochleistungstransistoren gebildet ist, einer mit der Polarität P und der andere mit der Polarität N, die die elektrischen Parameter des negativen bzw, positiven Signals steuern, das an den im Elektrolytenbad 9 einzufärbenden Gegenstand angelegt ist»
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Auch wenn zur Vereinfachung des Schaltbildes Transistoren P und N Verwendung finden, können in der Praxis auch ausschließlich Leistungstransistoren N verwendet werden«,
/ Weiterhin gehört zum Stromkreis ein zweipoliger Operations- verstärker 11, der die Kontrolle der Wellenform der Spannung oder Stromstärke übernimmt,-die an den einzufärbenden Gegen-. stand angelegt wird. Dieser Verstärker besitzt zwei Eingänge, einen für das positive oder nicht invertierende Signal, über den an den Verstärker 11 ein schwaches vom Generator 12 er~ zeugtes Signal angelegt wird und dessen Form mit dem an den einzufärbenden Gegenstand angelegten übereinstimmt» Der andere Eingang für das negative oder invertierende Signal empfängt das Signal, das tatsächlich an den Elektroden 8.des Elektrolyten 9 nach entsprechender Bearbeitung existiert«
Der Operationsverstärker 11 vergleicht stets den Wert der Spannung oder Stromstärke des anzulegenden Signals mit dem Wert des tatsächlich angelegten Signais und wirkt auf den anderen Parameter, Stromstärke oder Spannung, ein, um zu bewirken, daß der Unterschied zwischen dem positiven und dem negativen Eingang gleich Null ist, so daß das an den Gegenstand angelegte Signal bezüglich Spannung oder Stromstärke mit dem Signal übereinstimmt, das 'an dem nicht invertierenden Eingang des Verstärkers 11 angelegt ist.
Wie bereits ausgeführt, wird an den negativen oder invertierenden Eingang des Operationsverstärkers 11 das Signal angelegt j das. nach entsprechender Bearbeitung.tatsächlich an den Elektroden 8 des Elektrolyten 9 existiert* Diese Bearbeitung erfolgt durch die außenliegende Kontrollvorrichtung 13 der. Halbwellen, die aus einer Gruppe von diskreten Komponenten, Widerständen, Potentiometer etc. entsprechender Werte besteht, so daß bei Parallelschaltung dieser V/iderstände mit
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den Elektroden der detektierte Wert der Spannung entspricht, und das an die Last angelegte Signal dieselbe Form hat wie das Bezugssignal, das von dem Generator 12 geliefert wird,, Auf dieselbe Weise wird bei Serienschaltung der Widerstände der Wert der Stromstärke detektiert, und dieser ist identisch mit dem der durch den Generator erzeugten Stromstärke.
In Bezug auf den Wert der genannten diskreten Komponenten, Widerstände, Potentiometer etc. verändert die Verwendung des einen oder anderen den Verstärkungsgrad des Verstärkers 11, d. h. seinen Gewinn an Spannung oder Stromstärke. Da die Kontrollen für jede Halbwelle unabhängig sind, kann man für ein perfekt symmetrisches Eingangssignal ein Ausgangssignal erzeugen, bei dem die Relation der Spannung oder Stromstärke der positiven Welle zu der negativen Welle jeglichen- gewünschten Wert haben kann.
Das Programmiersystem besteht aus zwei linearen Zeitprogrammierern, nämlich 14 für die Programmierung der Anodenwelle und 15 für die Kathodenwelle. Im Prinzip besteht der Programmierer aus einem Widerstand, der kontinuierlich und mit vorbestimmter konstanter Geschwindigkeit' eine Wertänderung erfährt. Wenn dieser Widerstand die Widerstände in der Vorrichtung zur Kontrolle der Halbwellen 13 ersetzt, die den Verstärkungsgrad des Verstärkers 11 verändern, so ändert sich der Verstärkungsgrad linear in tJbereinstimmung mit der Funktion G = f (t) sowohl für die Anodenwelle als auch für die Kathodenwelleβ
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Der Signalgenerator 12 kann geglichen kontinuierlichen oder wechselnden Signaltyp erzeugen und ermöglicht demnach die Erzeugung von sinusförmigen, dreieckigen oder quadratischen Wellen bei kontinuierlich einstellbaren Frequenzen zwischen 0,1 Hz und 5 MHz .und mit der Möglichkeit, eines asymmetrischen Abbaus, einstellbarer Relation zwischen den aktiven und inaktiven Zeiträumen, veränderlicher Relation zwischen den Anorden- und Kathodenwellen,-.Mischung der kontinuierlichen und wechselnden Signale etc. · .
Schließlich weist der Stromkreis ein Meß- und Registriersystem 16 (Fig. 1) auf,'das aus einer elektronischen Vorrichtung besteht, die die elektrischen Parameter des an den einzufärbenden Gegenstand angelegten Stroms detektiert und trennt. Diese Vorrichtung erzeugt einen unmittelbaren Meßwert sowie eine grafische Aufzeichnung der zeitlichen Veränderung der Anorden- und Kathodenspannung sowie der Anorden- und Kathodenstromstärke«
Durch dieses Meß- und AufZeichnungssystem 16 ist es einfach, den Verfahrensablauf der elektrolytischen Einfärbung zu verfolgen, das Auftreten von Defekten festzustellen, Irrtümer zu berichtigen, statistische Kontrollen durchzuführen und . auch das gesamte Verfahren zu automatisieren.

Claims (2)

  1. 2165
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    56 359 16
    Erfindung anspruch
    1. Anordnung zur Erzeugung und Regelung der Wellenform elektrischer Größen bei der elektrolytischen Einfärbung von eloxiertem Aluminium, gekennzeichnet dadurch, daß für die Speisung eine symmetrische Gleichstromquelle vorgesehen ist, bei der der Nullpunkt direkt an eine Elektrode angelegt ist, während die positive und negative Spannung an eine Leistungskontrollstufe angelegt ist, die aus einem zweipoligen Operationsverstärker besteht, der über, zwei Signaleingänge verfügt, nämlich "einen positiven oder nicht invertierenden, der an einen Signalgenerator angeschlossen ist, und einen negativen oder invertierenden, an den das Signal angelegt ist, das tatsächlich an den Elektroden des Elektrolyten existiert, wobei dieses Signal einer außenliegenden Kontrollvorrichtung der Halbwellen, die aus einem Programmiersystem besteht, zugeführt ist.
    2, Anordnung nach Punkt·1, gekennzeichnet dadurch, daß die Leistungskontrollstufe aus zwei Gruppen von Hochleistungstransistoren besteht und die Gruppe der Polarität N den Anodenstrom und die der Polarität P den Kathodenstrom steuert, wobei diese Transistorgruppen derart geschaltet sind, daß die Verbindung der Emitter beider Gruppen mit einer der Elektroden des Elektrolyten verbunden ist, während die andere direkt an den Nullpunkt der Gleichstromquelle angeschlossen ist, und daß zur Steuerung die Transistoren mit einem Verstärkersystem verbunden sind, in dem stets der Wert der an den Elektrolyten angelegten Spannung odor Stromstärke mit dem der Bezugsspannung oder -Stromstärke verglichen wird, die in diesem Moment an den Verstärker angelegt ist, wodurch der Operationsverstärker
    - 14 - Berlin,d.15.2.1980 56 359 16
    auf die Werte der Spannung oder Stromstärke einwirkt und die Unterschiede zwischen denselben ausgleicht, so daß die an den Elektrolyten angelegte Wellenform mit der an den Verstärker angelegten identisch ist«
  2. 3. Anordnung nach Punkt 1 und2, gekennzeichnet dadurch, daß zur Kontrolle der Operationsverstärker an außenliegende· diskrete und in zwei Gruppen angeordnete Komponenten angeschlossen ist, eine für die Kontrolle der Anordenwelle und die andere für die Kontrolle der Kathodenwelle, wobei diese diskreten Komponenten mit Programmierern verbunden sind, und zwar einen für jede Halbwelle, so daß die Verstärkungsgrade des Bezugssignals kontinuierlich zeitveränderlich sind, gemäß einer linearen oder nicht-linearen Punktion, die.für beide Halbwellen gleich oder verschieden sein kann«
    4e Anordnung nach Punkt 1 bis 3» gekennzeichnet dadurch, daß der Generator des Bezugssignals ein Generator geringer Leistung und großer Vielseitigkeit ist, der sinusförmige, dreieckige und quadratische Wellen erzeugen kann mit kontinuierlich abstimmbaren Frequenzen zwischen 0,1 Hz. und 5 MHz mit der Möglichkeit eines asymmetrischen Abbaus, einstellbarer Relation zwischen den aktiven und inaktiven Zeiträumen, veränderlicher Relation zwischen den Anoden- und Kathodenwerten sowie Mischung der kontinuierlichen und wechselnden Signale*
    5» Anordnung nach Punkt 1 bis 4, gekennzeichnet dadurch, daß ein Registriersystem vorgesehen ist, mit dem kontinuierlich alle Änderungen der elektrischen Parameter der Anoden- und Kathodenhalbwelle während des gesamten elektrolytischen Verfahrens grafisch aufgezeichnet werden.
    iieztVL- // Seite Zeichnung
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