DD147142A1 - Flanschanschluss fuer polyolefin-,vorzugsweise polypropylenausgekleidete behaelter - Google Patents

Flanschanschluss fuer polyolefin-,vorzugsweise polypropylenausgekleidete behaelter Download PDF

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DD147142A1
DD147142A1 DD21669379A DD21669379A DD147142A1 DD 147142 A1 DD147142 A1 DD 147142A1 DD 21669379 A DD21669379 A DD 21669379A DD 21669379 A DD21669379 A DD 21669379A DD 147142 A1 DD147142 A1 DD 147142A1
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DD
German Democratic Republic
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flange
preferably polypropylene
polyolefin
lining
holes
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Application number
DD21669379A
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Inventor
Robert Poetter
Henry Polster
Herbert Jung
Original Assignee
Robert Poetter
Henry Polster
Herbert Jung
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Abstract

Die Erfindung bezieht sich auf einen Flanschanschlusz fuer polyolefin-, vorzugsweise polypropylenausgekleidete Behaelter, ohne die hohen linearen Ausdehnungskoeffizienten negative Auswirkungen auf die Haltbarkeit dessen Schweisznaehte bei Arbeitstemperaturen bis 100 Grad C ausueben, indem ein Flansch aus Polyolefinen, vorzugsweise Polypropylen, je nach Auskleidungswerkstoff mit einer ringfoermigen Nut sowie Durchgangsloechern, in der ein metallischer Ring mit Gewindebohrungen zur Befestigung des Gegenflansches eingelegt ist, direkt an der Auskleidung angeordnet wird. Die in dieser Form gestalteten Behaelter dienen zur Aufnahme aggressiver Medien bei hohen Arbeitstemperaturen in der Galvanotechnik, im Chemieanlagenbau und im chemischen Apparatebau.

Description

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Titel der Erfindung
Flanschanschluß für polyolefin- vorzugsweise polypropylenausgekleidete Behälter
Anwendungsgebiet der Erfindung
Flanschanschluß für polyolefin- vorzugsweise polypropylenausgekleidete Behälter zur Aufnahme aggressiver Medien mit Arbeitstemperaturen bis 100 C, beispielsweise in Anlagen der elektrochemischen oder chemischen Oberflächenbehandlung.
Charakteristik der bekannten technischen Lösungen
Bekannte technische Lösungen für Flanschanschlüsse an polyolefinausgekleideten Stahlbehältern bestehen aus auf einem Behälterdurchbruch unmittelbar aufgeschweißten Stahlflansch mit Gewindeborhungen bzw. aufgeschweißten Rohrstutzen mit Flansch zur Befestigung des Gegenflansches, wobei der Stahlflansch jeweils mit einem dünnwandigem Plastflansch abgedeckt wird, der mit der Auskleidung über ein eingeschweißtes Plastrohr verbunden wird, so daß der Stahlflansch sowie .die Behälterwandung nicht mit dem im Behälter befindlichen aggressiven Medien in Berührung kommt. Diese Art der Flanschanschlüsse stellt ei-ne feste Verbindung zwischen Auskleidung und Stahlbehälter dar, so daß bei höheren Temperaturen, aufgrund der hohen linearen Ausdehnungskoeffizienten der Polyolefine, unzulässige Spannungen durch Längenände-
rungen der Auskleidung in den Schweißnähten der Plastrohre der Flanschanschlüsse auftreten. Die Defekte treten dann innerhalb kurzer Zeit hauptsächlich an der Schweißnaht zwischen Rohr und Auskleidung auf. Die genannten Probleme treten ebenfalls ein, wenn zwischen Plastrohr und Stahlflansch bzw. Rohrstutzen mit Flansch ein großes Spiel vorgesehen wird, da dann die feste Einspannung durch die Arretierung des dünnwandigen Plastflansches erfolgt. Die Defekte treten dann hauptsächlich an der Schweißnaht zwischen Plastrohr und Plastflansch auf.
Ziel der Erfindung
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Flanschanschluß für polyolefin- vorzugsweise polypropylenausgekleidete Behälter zur Aufnahme aggressiver Medien mit Arbeitstemperaturen bis 100 C zu schaffen, die die bekannten Ausführungsformen nicht bzw. nur teilweise erfüllen, ohne daß die hohen linearen Ausdehnungskoeffizienten negative Auswirkungen auf die Haltbarkeit dessen-Schweißnähte ausüben.
Darlegung des V/esens der Erfindung
Erfindungsgemäß wird die Aufgabe gelöst, indem der Flanschanschluß in Form eines Flansches aus Polyolefinen vorzugsweise Polypropylen, je nach Auskleidungsvierkstoff, mit einer ringförmigen Nut sowie Durchgangslöchern, in der ein metallischer Ring mit Gewindebohrungen zur Befestigung des Gegenflansches eingelegt ist, direkt an der Auskleidung angeordnet wird, wobei der metallische King an der Auskleidung anliegt und durch die Schweißverbindung zwischen Flansch und Auskleidung vollständig korrosionsgeschützt ist, wobei der Durchmesser des Durchbruches des Stahlbhalters beispielsweise 5 bis 30 nun größer als der Durchmesser des auf der Auskleidung aufgeschweißten Flansches ist, so daß sich dieser bei auftretenden Längenänderungen der Auskleidung aufgrund der hohen linearen Ausdehnungskoeffizieten der Polyolefine im Zusammenhang mit Arbeitstemperaturen bis 100 C frei bewegen kann, ohne daß. die Schweißnähte des Flanschanschlusses mechanisch belastet werden.
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Der im Flansch eingelegte metallische Ring mit den Gewindebohrungen zur Befestigung des Gegenflansches stabilisiert gleichzeitig die Auskleidung im Bereich des Durchbruches, beispielsweise eines metallischen Behälters gegenüber den durch das sich im Behälter befindliche flüssige Medium hervorgerufenen hydrostatischen Druck und verhindert weiterhin eine Deformation bzw» ein Verspannen des Flansches beim Befestigen des Gegenflansches. Die Schweißnähte des Flanschanschlusses werden bei der Befestigung des Gegenflansches nicht belastet,
Ausführungsbeispiel
Fig. 1 und Fig. 2 zeigen Ausführungsformen des erfindungsgemäßen Flanschanschlusses im Schratt.
Wie aus Fig. 1 zu ersehen ist, wird der auftretende Druck vom metallischen Ring 4· und dein Kutgrund des an der Auskleidung 2 angeordneten Flansches 3 aufgenommen. Die mit dem Flanschanschluß mittels der Schrauben 6 verbundene, nicht näher dargestellte Rohrleitung 5 ist günstigerweise elastisch aufzuhängen, so daß die freie Beweglichkeit des Flanschanschlusses im Zusammenhang mit der Auskleidung 2 im nicht näher dargestellten Behälter voll erhalten bleibt.
Der beschriebene Flansch 3 mit dem eingelegten metallischen Ring 4· kann gemäß Fig. 2 innerhalb der Auskleidung 2 angeordnet v/erden, wobei die Durchgangslöcher für die Befestigungsschrauben 6 in der Auskleidung 2 angeordnet sind. Diese Ausführungsformen hat den Vorteil, daß die Auskleidung 2 komplett gefertigt in den Behälter 1 eingesetzt werden kann.
J)ie erfindungsgemäßen Lösungen nach Fig. Λ und Fig. 2 können auch für Vollplastbehälter eingesetzt v/erden. Mit der erfindungsgemäßen Lösung wurde ein Flanschanschluß für polyolefin- vorzugsweise polypropylenausgekleidete Behälter zur Aufnahme aggressiver Medien mit Arbeitstemperaturen bis 100 C bei geringstem Fertigungs- sowie Montageaufwand geschaffen, die die bekannten Ausführungsformen nicht bzw. nur teilweise erfüllen, ohne daß die hohen linearen Ausdehnungskoeffizienten negative Auswirkungen auf die Haltbarkeit dessen Schweißnähte ausüben.

Claims (3)

  1. Erfindungsansprüche
    1. Flanschanschluß für polyolefin- vorzugsweise polypropylenausgekleidete Behälter, ohne daß die hohen linearen Ausdehnungskoeffitienten negative Auswirkungen auf die Haltbarkeit dessen Schweißnähte bei Arbeitstemperaturen bis 100 C ausüben, dadurch gekennzeichnet, daß ein Flansch aus Polyolefinen vorzugsweise Polypropylen, je nach Auskleidungswerkstoff, mit einer ringförmigen Nut sowie Durchgangslöchern, in der ein metallischer Ring mit Gewindebohrungen zur Befestigung des Gegenflansches eingelegt ist, direkt an .der Auskleidung angeordnet wird, wobei der metallische Ring an der Auskleidung anliegt und der Durchmesser des Durchbruches des Behälters beispielsweise 5 bis 30 mm größer als der Durchmesser des auf der Auskleidung aufgeschweißten Flansches "ist.
  2. 2. Flarischanschluß nach Punkt 1 dadurch gekennzeichnet, daß der Flansch mit der ringförmigen Nut und dem eingelegten metallischen Ring innerhalb der Auskleidung angeordnet ist.
  3. 3. Flanschanschluß nach Punkt 1 und Punkt 2 dadurch gekennzeichnet, daß der Flanschanschluß innerhalb oder außerhalb an Vollplastbehaltern angeordnet ist.
    Hierzu ..^„Selten Zeichnungen
DD21669379A 1979-11-06 1979-11-06 Flanschanschluss fuer polyolefin-,vorzugsweise polypropylenausgekleidete behaelter DD147142A1 (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE102004033258A1 (de) * 2004-07-09 2006-02-02 Hydac Filtertechnik Gmbh Armatur zur Bildung eines fluidführenden Anschlusses

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DE102004033258A1 (de) * 2004-07-09 2006-02-02 Hydac Filtertechnik Gmbh Armatur zur Bildung eines fluidführenden Anschlusses

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