DD158127A1 - Flanschanschluss fuer thermoplastausgekleidete behaelter - Google Patents

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DD158127A1 DD22982281A DD22982281A DD158127A1 DD 158127 A1 DD158127 A1 DD 158127A1 DD 22982281 A DD22982281 A DD 22982281A DD 22982281 A DD22982281 A DD 22982281A DD 158127 A1 DD158127 A1 DD 158127A1
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Robert Poetter
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Abstract

Die Erfindung betrifft einen elastisch ausgefuehrten Flanschanschluss fuer thermoplastausgekleidete Behaelter, der aufgrund seiner Gestaltung, Laengenaenderungen bzw. groessere Achsabweichungen, die durch Temperaturbelastung hervorgerufen werden, kompensiert, so dass keine unzulaessigen Spannungen in den Schweissnaehten des aus Plastwerkstoffen bestehenden Flanschanschlusses entstehen, indem die Flansche der Behaelterauskleidung und des Gegenflansches ueber eine eingespannte Membrane aus Elasten und Fuehrungsbolzen, die in einem Stahlring befestigt sind, mit dem Stahlbehaelter verbunden sind. Die Ausfuehrung des Flanschanschlusses gestattet deren gleichzeitig allseitige Anordnung an einen Behaelter. Die Erfindung ist einsetzbar in der Galvanotechnik, im Chemieanlagenbau und im chemischen Apparatebau.

Description

229822 6
Titel der Erfindung
Flanschanschluß für thermoplastausgekleidete Behälter
Anwendungsgebiet der Erfindung
Die Erfindung betrifft einen Flanschanschluß für thermoplastausgekleidete Behälter zur Aufnahme aggressiver Medien mit Arbeitstemperaturen je nach Werkstoff von 60 C bis 100 C, beispielsweise in Anlagen der elektrochemischen oder chemischen Oberflächenbehandlung«
Charakteristik der bekannten technischen Lösungen
Bekannte technische Lösungen für Flanschanschlüsse an thermoplastausgekleideten Stahlbehältern bestehen aus auf einem Behälterdurchbruch, unmittelbar aufgeschweißten Stahlflansch mit Gewindebohrungen bzw. aufgeschweißten Rohrstutzen mit Flansch zur Befestigung des Gegenflansches, wobei der Stahlflansch jeweils mit einem dünnwandigen Flansch aus Plast abgedeckt wird, der mit der Auskleidung über ein eingeschweißtes Rohr aus Plast verbunden wird, so daß der Stahlflansch sowie die Behälterwandung nicht mit dem im Behäl= ter befindlichen aggressiven Medium in Berührung kommt· Diese Art des Flanschanschlusses stellt eine feste Verbindung zwischen Auskleidung und Stahlbehälter dar, so daß dieser Flanschanschluß nur an einer Stirnseite des Behälters angeordnet werden kann, damit sich die Behälterauskleidung mit dem wesentlich höheren linearen Ausdehnungskoeffizienten als Stahl bei Temperaturbelastung frei ausdehnen kann. V/eiterhin werden die festen Flanschanschlüsse
ebenfalls durch-die. Längenausdehnung bei höheren Temperaturen belastet, so daß unzulässige Spannungen in den Schweißnähten der ' Plastrohre der Flanschanschlüsse auftreten«, Defekte entstehen dann innerhalb kurzer Zeit hauptsächlich an der Schweißnaht zwischen Plastrohr und Auskleidung,, Die genannten Probleme treten ebenfalls ein, wenn zwischen Plastrohr und Stahlflansch bzw. Rohrstutzen mit Flansch ein großes Spiel vorgesehen wird, da dann die feste Einspannung durch die Arretierung des Plastflansches erfolgt ρ so daß die auftretenden Längsspannungen im Plastrohr auf ' die Schweißnähte übertragen werden, bo daß die Defekte ebenfalls an den Schweißnähten auftreten.
Der Einsatz von Rundringen gemäß Offenlegungsschrift 19 06 785 BRD ist nicht möglich, da diese Verbindungen Längenänderungen aber nicht axiale Abweichungen kompensieren kann»
Ziel der Erfindung
Dsr Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Flanschanschluß für thermoplastausgekleidete Behälter zur Aufnahme aggressiver Medien mit Arbeitstemperaturen ^e nach Werkstoff von 60 C bis 100 C zu Echaffen, der durch seine Flexibilität gleichzeitig allseitig am Behälter angeordnet werden kann, ohne daß die hohen linearen Ausdehnungskoeffizienten bei höheren Temperaturen unzulässige Spannungen in den Schweißnähten des Flanschanschlusses hervorrufen, was durch die bekannten Ausführungsformen als starre Ausführung nicht bzw« nur teilweise erfüllt wird.
Darlegung des Wesens.der Erfindung
Erfindungsgemäß wird die Aufgabe gelöst, indem zentrisch um einen Behälterdurchbruch eines thermoplastausgekleideten Stahlbehälters ein Stahlring mit k oder 6 Führungsbolzen angeordnet ist, wobei die Führungsbolzen die Führungsbuchsen einer Dichtungsmembrane aus Elasten bestehend aufnehmen und somit ihre Lage fixieren. Die Dichtungsiaembrane dichtet gleichzeitig den mit der Behälterauskleidung über ein Plastverbindungsrohr verbundenen Flansch sowie den Gegenflansch beispielsweise eines Ventiles ab« Der Durchmesser des Be-
hälterdurchbruches ist 1,5 mal größer als der Durchmesser des Verbindungsrohr es aus Plast. Die durch thermische Belastung hervorgerufene axiale Ausdehnung der Auskleidung sowie des Verbindungsrohres wird von den Führungsbuchsen der Membrane in Verbindung mit den Führungsbolzen des Stahlringes und die Achsabweichungen des Verbindungsrohres durch die elastische Membrane aufgenommen, wobei der größere Durchmesser des Behälterdurchbruches die freie Beweglichkeit des Plastverbindungsrohres nicht beeinträchtigt« Aufgrund der freien Beweglichkeit des Flanschanschlusses in allen Eichtungen, werden die Schweißnähte des thermoplastischen Flanschanschlusses vor unzulässigen Spannungen geschützt, so daß auch bei hohen thermischen Belastungen an ausgekleideten Behältern allseitig Flanschaüschlüsse angeordnet werden können,»
Mit der erfindungsgemäßen Lösung wurde ein universell einsetzbarer Flanschanschluß für'thermoplastausgekleidete Behälter zur Aufnahme aggressiver Medien mit maximal anwendbaren Arbeitstemperaturen von 60 - 100° C je nach Werkstoff geschaffen, der bei geringstem Fertigungssowie Montageaufwand frei von den Nachteilen der bisher bekannten Lösungen ist»
Ausführungsbeispiel
Die Erfindung wird anhand eines Ausführungsbeispieles näher erläutert.
Ein nicht näher dargestellter Behälter 1 mit dem zentrisch aufgeschweißten Ring 2 und der Thermoplastauskleidung 3» ist mit dem Yerbindungsrohr 4 und dem Flansch 5 versehen, wobei die Dichtungsmembrane 6 mit den Führungsbuchsen 7» die auf den Führungsbolzen 8 gelagert sind, axiale Ausdehnungen der Auskleidung 3 und des Verbindungsrohres 4· und der Membrane 6 selbst, sowie Achsabweichungen ' des Verbindungsrohres 4- bei thermischer Belastung aufnimmt« Die Membrane 6 übernimmt gleichzeitig die Abdichtung zwischen Flansch und 9, wobei deren Verbindung mittels der Sechskantschrauben 10 erfolgt«

Claims (2)

  1. Erfindungsansprüche
    1β Flanschanschluß. für thermoplastausgekleidete Behälter zur Aufnahme aggressiver Medien mit Arbeitstemperäturen je nach Werk-• stoff von 60 C bis 100 C, dadurch gekennzeichnet, daß der mit der Behälterauskleidung über ein Plastverbindungsrohr verbundene Flansch (5) und der Gegenflansch (9) über eine eingespannte Membrane (6) aus Elasten mittels Führungsbuchsen (7) und Führungsbolzen (8), die in einem Stahlring (2) befestigt sind, mit dem Stahlbehälter verbunden iste
  2. 2« Flani'ichanschluß nach Punkt 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Durchmesser des Behältsrdurchbruches 1,5 mal größer als der Durchmesser des Plastverbindungsrohres ist«
    Hierzu 1 Seite Zeichnungen
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DD158127B1 DD158127B1 (de) 1986-02-05

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0644366A3 (en) * 1993-08-21 1995-04-05 Passavant Werke Flange connection with a fixed and a loose flange.

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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EP0644366A3 (en) * 1993-08-21 1995-04-05 Passavant Werke Flange connection with a fixed and a loose flange.

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