DD148363A1 - Schnellspannbares schutzgelaender fuer baustellen - Google Patents
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Abstract
Die Erfindung betrifft ein schnellspannbares Schutzgelaender fuer Baustellen und aehnliche Anwendungszwecke zur Sicherung von Absturzgefahrenbereichen, welche im Baufortgang anderweitig gesichert werden. Aufgabe der Erfindung ist es, ein schnellspannbares Schutzgelaender fuer Baustellen zu schaffen, das man leicht auf- und abbauen kann und bei dem die Absturzgefahr bei der Montage und Demontage ausgeschlossen ist. Erfindungsgemaesz wird die Aufgabe dadurch geloest, dasz um einen Baukoerper ein Gelaenderfusz mit Arretierung, in dem eine Spannbacke beweglich angeordnet ist, ueber einen Exzenter, an dem der Gelaenderrahmen mit einer Stuetze befestigt ist, auf dem Baukoerper verspannt wird.
Description
Erfinder: Berlin, den 6. 12· 1979
Siegfried Schmidt
Schnellspannbares Schutzgeländer für Baustellen.
Die Erfindung betrifft ein schnellspannbares Schutzgeländer für Baustellen und ähnliche Anwendungszwecke . zur Sicherung von Absturzgefahrenbereichen, welche im Baufortgang anderweitig gesichert werden.
Es sind Schutζgeländer bekannt, die zur Sicherung von Absturzgefahrenbereichen eingesetzt werden« Die Befestigung der Schutζgeländer erfolgt formschlüssig oder durch Klemmwirkung· Die Formschlüssigkeit wird z. B· dadurch erreicht, indem ein am Geländerfuß angeordnetes bewegliches Formteil in eine entsprechende Aussparung im Baukörper eingeführt, verriegelt und festgespannt wird.
Bei einer v/eiteren Befestigungsvariante wird der Geländerfuß in einer Öse, die an der zu sichernden Fläche befestigt ist, eingesetzt und verspannt. Die Befestigung der bekannten, für den wiederholten Einsatz vorgesehenen Schutzgeländer erfolgt ausschließlich durch ßchraiibwirkung .
Die Befestigung der Schutzgeländer durch Klemmwirkung v/ird nach dem Prinzip der Schraubzwinge oder in zylindrischen oder konischen Löchern durch Spreizwirkung erreicht.
Da der Auf- und Abbau von Schutzgeländern in Absturzgefahr enbereichen erfolgt, müssen die hiermit beauftragten Personen anderweitig, z. B· durch individuelle Fallschutzmittel, gegen Absturzunfälle gesichert werden, bis das Schutzgeländer vollständig montiert bzw. die Demontage beendet ist und die hiermit beauftragten Personen den Absturzgefahrenbereich verlassen haben.
Der Einsatz der individuellen Fallschutzmittel erfordert einen zusätzlichen ökonomischen Aufwand, der sich aus der Bereitstellung der individuellen Fallschutzmittel und der Herstellung geeigneter Anschlagpunkte hierfür ergibt.
Das Ziel der Erfindung liegt darin, den Auf- und Abbau von Schutzgeländern zu erleichtern und den Zeitaufwand hierfür zu verringern, Absturzgefährdungen bei der Montage und Demontage auszuschließen, so daß sich der Einsatz von individuellen Fallschutzmitteln erübrigt, und den Verschleiß der Befestigungselemente zu verringern.
Aufgabe der Erfindung ist es, ein sehne11spannbares Schutzgeländer für Baustellen zu schaffen, das man leicht auf- und abbauen kann und bei dem die Absturzgefahr bei der Montage und Demontage ausgeschlossen ist.
Erfindungsgemäß wird die Aufgabe dadurch gelöst, daß um einen Baukörper ein Geländerfuß mit Arretierung, in dem eine Spannbacke beweglich angeordnet ist, über einen Exzenter, an dem der Geländerrahmen mit einer Stütze befestigt ist, auf dem Baukörper verspannt wird. Die Verspannung des Geländerfußes erfolgt bereits im ersten Teil der Schwenkbewegung des Geländerrahmens um den Drehpunkt, in welchem dieser mit dem
Geländerfuß verbunden ist. Dadurch wird die Absturzkante bereits in dieser Stellung des Geländerrahmens gesichert, so daß die weitere Bewegung des Geländerrahmens in seine endgültige Lage gefährdungsfrei erfolgen kann.
Die Spannkraft wird durch eine Schnellspannvorrichtung, z. B. Exzenter oder Kniehebel, welche durch die Schwenkbewegung des Geländerrahmens betätigt wird, erreicht*
Toleranzen der Anschlußstellen für den Geländerfuß werden dadurch ausgeglichen, indem der Drehpunkt des Geländerrahmens gradlinig in Richtung der Öffnung des Geländerfußes bewegt wird und dadurch eine bewegliche Spannbacke, die keilförmig ausgebildet ist, die Spannweite des Geländerfußes verkleinert.
Die Senkrechtstellung des Geländerrahmens im montierten Zustand des Geländers wird durch einen Anschlag, der sich am Geländerrahmen und/oder dem Geländerfuß befindet und sich am Geländerrahmen und/oder am Geländer-fuß abstützt, erreicht.
Eine leichte Führung; des Geländerfußes durch den Geländerrahmen wird dadurch erreicht, indem Geländerrahmcn und Geländerfuß im entspannten Zustand des Geländers, wobei der Geländerrahmen in Richtung der öffnung des Geländerfußes v/eist, durch eine Arretierung miteinander verbunden sind.
Dadurch, daß in der Senkrechtstellung des Geländerrahmens der Totpunkt des Kniehebels bzw. des Exzenters überwunden ist, wird der Geländerrahmen in seiner Senkrechtstellung gegen den Anschlag gedrückt und somit ein selbständiges Zurückbewegen des Geländerrahmens in Richtung Öffnung des Geländerfußes und damit Entspannung des Geländers vermieden.
Die dazu gehörenden Zeichnungen zeigen:
Pig. 1 Schematische Seitenansicht der erfindungsgemäßen Lösung im gespannten Zustand
Fig· 2 Schematische Vorderansicht der erfindungsgemäßen Lösung im gespannten Zustand
Vor dem Spannvorgang wird der Geländerrahmen A mit dem Exzenter 3 ІВ- der Arretierung 6 bis an die Rückfläche des Geländerfußes 4- geschoben. In dieser Stellung wird der Geländerfuß 4- über den Baukörper 7 gezogen bis dieser an die Rückseite des Geländerfußes 4 stößt. Durch verstärkte Zugkraft am Geländerrahmen 1 wird dieser in der Arretierung 6 in Richtung der öffnung des Geländerfußes 4 gezogen, wodurch der Exzenter 3 &Le Spannbacke 5 nach unten drückt und somit des Geländerfuß 4 am Baukörper 7 vorspannt und eventuelle Baukörpertoleranzen ausgleicht. Wird der Geländerrahmen 1 aufgerichtet, so verstärkt der daran befestigte Exzenter 3 äie Kraft auf die Spannbacke 5» so daß das Geländer fest verspannt ist.
Der Exzenter 3 ist so am Geländerrahmen 1 befestigt, daß bei Senkrechtstellung desselben Exzenter 3 seine Totpunktlage überschritten hat, wodurch der Geländerrahmen 1 über den Anschlag 2 auf den Geländerfuß 4 gedrückt und somt ein selbständiges Lösen des Geländers verhindert wird.
Claims (1)
- Erf indunp;sanspruchSchnellspannbares Schutageländer für Baustellen und ähnliche Anwendungszwecke, dadurch gekennzeichnet, daß um den Baukörper (7) ein Geländerfuß (4) mit Arretierung (6) in dem. die Spannbacke (5) beweglich angeordnet ist und über den Exaenter (3)j an dem der Geländerralimen (1) mit einer Stütze (2) befestigt ist, an dem Baukörper (7) verspannt wird.Hierzu J Seite . Zeichnung .
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DD21815279A DD148363B1 (de) | 1979-12-27 | 1979-12-27 | Schnellspannbares schutzgelaender fuer baustellen |
Applications Claiming Priority (1)
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| DD21815279A DD148363B1 (de) | 1979-12-27 | 1979-12-27 | Schnellspannbares schutzgelaender fuer baustellen |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DD148363A1 true DD148363A1 (de) | 1981-05-20 |
| DD148363B1 DD148363B1 (de) | 1989-01-11 |
Family
ID=5522020
Family Applications (1)
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| DD21815279A DD148363B1 (de) | 1979-12-27 | 1979-12-27 | Schnellspannbares schutzgelaender fuer baustellen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DD (1) | DD148363B1 (de) |
Families Citing this family (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP3983626B1 (de) | 2019-06-14 | 2024-08-07 | Basf Se | Tragpfosten und schnellspanngeländer in modulbauweise |
-
1979
- 1979-12-27 DD DD21815279A patent/DD148363B1/de not_active IP Right Cessation
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DD148363B1 (de) | 1989-01-11 |
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