DD148642A1 - Fuellschacht fuer die festbettdruckvergasung - Google Patents

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DD148642A1
DD148642A1 DD21862880A DD21862880A DD148642A1 DD 148642 A1 DD148642 A1 DD 148642A1 DD 21862880 A DD21862880 A DD 21862880A DD 21862880 A DD21862880 A DD 21862880A DD 148642 A1 DD148642 A1 DD 148642A1
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filling shaft
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gas passage
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DD21862880A
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Inventor
Dieter Eidner
Winfried Hasterok
Wilhelm Hoppe
Siegfried Paul
Wilhelm Mottitschka
Dietrich Wienold
Karl-Dieter Roscher
Hans-Georg Friedel
Original Assignee
Dieter Eidner
Winfried Hasterok
Wilhelm Hoppe
Siegfried Paul
Wilhelm Mottitschka
Dietrich Wienold
Roscher Karl Dieter
Friedel Hans Georg
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Abstract

Die Erfindung betrifft einen Fuellschacht fuer die Festbettdruckvergasung, insbesondere beim Einsatz v. Weichbraunkohle. Ziel ist die Erhoehung der Generatorleistung bei gleichem Staubaustrag bzw. die Verringerung d. Staubaustrages bei gleicher Generatorleistung, eine vollkommnere Einstellung des Reaktionsgleichgewichtes, und eine Erhoehung des Anfalles an fluessigen Kohlenwasserstoffen. Die erfindungsgemaesze konstruktive Gestaltung des Fuellschachtes hat d. Aufgabe, die Kanalbildung einzuschraenken oder zu eliminieren. Erfindungsgemaesz wird der zylindrische Fuellschacht am unteren Ende bis zum Generatorinnenmantel konisch erweitert und mit Gasdurchtrittsoeffnungen ausgeruestet. Der Winkel der konischen Erweiterung liegt zwischen 30 Grad und 40 Grad.

Description

72) Eidner, Dieter, Dr.-Ing.; Hasterok, Winfried, Dipl.-Ing.; Hoppe, Wilhelm; Paul, Siegfried, Dipl.-Ing.; Mottitschka, Wilhelm, Dipl.-Ing.; Wienold, Dietrich; Röscher, Karl-Dieter, Dipl.-Ing.; Friedel, Hans-Georg, Dr.-Ing., DD
73) siehe (72)
74) Kurt Sterba, Brennstoffinstitut Freiberg, 9200 Freiberg, Halsbrücker Straße 34
54) Füllschacht für die Festbettdruckvergasung
57) Die Erfindung betrifft einen Füllschacht für die estbettdruckvergasung, insbesondere beim Einsatz von Weichbraunkohle, iel ist die Erhöhung der Generatorleistung bei gleichem taubaustrag bzw. die Verringerung des Staubaustrages bei gleicher eneratorleistung, eine vollkommnere Einstellung des eaktionsgleichgewichtes und eine Erhöhung des Anfalles an flüssigen ohlenwasserstoffen« Die erfindungsgemäße konstruktive Gestaltung es Füllschachtes hat die Aufgabe, die Kanalbildung einzuschränken der zu eliminieren. Erfindungsgemäß wird der zylindrische üllschacht am unteren Ende bis zum Generatorinnenmantel konisch rweitert und mit Gasdurchtrittsöffnungen ausgerüstet. Der Winkel er konischen Erweiterung liegt zwischen 30° und 40°. - Fig.1
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8 Seiten
218 628 -ι-
Titel der Erfindung
!Füllschacht für die Pestbettdruckvergasung
Anwendungsgebiet der Erfindung
Die Erfindung betrifft einen Füllschacht für die Pestbettdruckvergasung insbesondere beim Einsatz von V/eichbraunkohle r
Charakteristik der bekannten technischen lösungen Bei der Pestbettdruckvergasung von brikettierter Weichbraunkohle werden ca, 10 <$> des Einsatzstoffes in Porm von Staub mit dem' Rohgas aus dem Druckgasgenerator ausgetragen. Durch diesen hohen Staubaustrag wird einerseits die leistung der Druckgasgeneratoren begrenzt und andererseits die Wirtschaftlichkeit dieses Verfahrens wesentlich verschlechtert. Ursache des hohen Staubaustrages ist der rasehe Zerfall der Briketts im Oberteil des Generators, der die Durchströmbarkeit der Schüttung erheblich einschränkt und außerdem das ausgetragene Peinkorn liefert. Infolge des starken Zerfalles der Briketts wird die Durchströmbarkeit der Schüttung soweit verschlechtert, daß die Schüttung bei den gefahrenen Generatorleistungen nicht mehr regulär sondern in Porm von Kanälen durchströmt wird. Diese Kanalströmung wirkt sich auf die innerhalb des Generators ablaufenden Prozesse ungünstig aus. Aufgrund der hohen spezifischen Gasbelastung in den Kanälen laufen die Prozesse der Trocknung, Entgasung und Vergasung dort mit sehr hoher Geschwindigkeit ab. Dies führt zu einem starken Zerfall der Briketts und zu einer
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unvollkommenen Einstellung der Reaktionsgleichgewichte. Zur Verringerung des Staubaustrages wurde bereits gemäß WP C 10J/207 502 vorgeschlagen, den Einfüllschacht mit durchbrochener Mantelfläche auszuführen. Dadurch soll bereits im Füllschacht eine schonende Vortrocknung der Einsatzbriketts erreicht und damit die Durchströmbarkeit der Schüttung verbessert werden. Eine generelle Verhinderung der Bildung von Strömungskanälen in den stark durchströmten Zonen des Generatoroberteiles ist jedoch dadurch noch nicht abgesicherte
Ziel der Erfindung
Ziel der Erfindung ist die Erhöhung der Generatorleistung bei gleichem Staubaustrag bzw. die Verringerung des Staubaustrages bei gleicher Generatorleistung, eine vollkommenere Einstellung der Reaktionsgleichgewichte und eine Erhöhung des Anfalles an flüssigen Kohlenwasserstoffen.
Darlegung des Wesens der Erfindung
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Füllschacht zu entwickeln, der die Kanalbildung im Oberteil der Schüttung auch bei hohen Belastungen und hohem Peinkornanteil der Schüttung eliminiert bzw. stark einschränkt.
Die erfindungsgemäße Lösung ist dadurch gekennzeichnet, daß
- der Füllschacht über die gesamte länge konisch ausgeführt ist oder der oben zylindrisch ausgeführte Füllschacht am unteren Ende konisch erweitert istj.
- die konische Erweiterung des Füllschachtes bis nahezu zum teeneratorinnenmantel reicht,
- der Winkel für die konische Erweiterung des Füllschachtes so festgelegt wird, daß bei den auftretenden Böschungswinkeln der Schüttung immer ein Anliegen der Sciiüttung an der konischen Erweiterung gewährleistet ist,
- die konische Erweiterung des Füllschachtes mit Gasdurchtritts öffnungen versehen ist,
- im Bereich des Gasabganges die konische Erweiterung ohne Gasdurchtrittsöffnungen ausgeführt ist.
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Durch die Ausführung des Füllschachtes in der erfindungsgemäßen Weise wird ein Anheben der Schüttung als Voraussetzung für die Kanalbildung in dem am stärksten durchströmten Gebieten der Schüttung im Oberteil ausgeschlossen. Damit entfallen die Kachteile der Kajialströmung in diesem Bereich. Ein Anheben der Schüttung und damit der Übergang zur Kanalströmung ist bei der erfindungsgemäßen lösung nur noch im Bereich der nicht durch die konische Erweiterung gebildeten Oberfläche der Schüttung möglich. Aufgrund der geringen Strömungsgeschwindigkeiten in diesem Bereich ist die Gefahr der Kanalbildung jedoch äußerst gering.
Ausführungsbeispiel
Die nähere Erläuterung der Erfindung erfolgt anhand der in den Pig· 1 und 2 schematisch dargestellten Ausführungsbeispiele. Bei dem in Pig. 1 dargestellten Ausführungsbeispiel 1 v/erden die Vergasungsbriketts dem Druckgasgenerator mit dem Außenmantel 1 und dem Innenmantel 2 über den Einfüllstutzen 3 zugeführt und gelangen in den im Oberteil zylindrisch ausgeführten Füllschacht 4, der im Unterteil mit einer konischen Erweiterung 5 versehen ist. Diese konische Erweiterung 5 ist mit Gasdurchtrittsöffnungen 6 versehen und reicht bis nahezu zum Generatorinnemantel 2„ Der Füllschacht 4 kann auch im zylindrischen Teil mit Gasdurchtritts-Öffnungen 6 versehen sein. Der Winkel°£ der konischen Erweiterung v/ird so gewählt, daß ein Anliegen der Schüttung an der konischen Erweiterung gewährleistet ist. Das ist bei üblichen Schüttungen der Fall, wenn < im Bereich von 30 40 ° liegt. Dadurch, daß die Schüttung an der konischen Erweiterung 5 direkt anliegt, ist ein Anheben der Schüttung in diesem Bereich mit realtiv hohen Strömungsgeschwindigkeiten nicht möglich und damit die reguläre Durchströmung der Schüttung gewährleistet. Unterhalb des Gasabganges 7 ist die konische Erweiterung 5> um ein Mitreißen von Staub in den Gasabgang 7 zu verhindern, nicht mit Gasdurchtritts-Öffnungen 6 versehen»
Bei dem in Pig. 2 dargestellten Ausführungsbeispiel 2 ist der Füllschacht.4 über seine gesamte länge konisch ausgeführt und mit Gasdurchtrittsöffnungen versehen. Dadurch kann das Gebiet der Schüttung, in dem ein Anheben und damit die Bildung von Strömungskanälen möglich ist, weiter eingeschränkt werden. Wie beim Ausführungsbeispiel 1 ist der Füllschacht 4 im Bereich des Gasabganges ohne Gasdurchtrittsöffnungen ausgeführt.

Claims (2)

  1. 218 628
    Erfindungsanspruch
    1, PUllschacht für die Festbettdruckvergasung mit durchbrochener Mantelfläche, dadurch gekennzeichnet, daß der zylindrische Füllschacht am unteren Ende bis zum Generatorinnenmantel konisch erweitert und mit Gasdurchtrittsöffnungen ausgestattet ist, wobei der Winkel «^ der konischen Erweiterung vorzugsv/eise zwischen 30 und 40° liegt·
  2. 2. Füllschacht nach Punkt 1,.dadurch gekennzeichnet, daß der Füllschacht über seine gesamte Länge konisch ausgeführt
    . und mit Gasdurchtrittsöffnungen versehen ist·
    Seten Zeichnungen
DD21862880A 1980-01-24 1980-01-24 Fuellschacht fuer die festbettdruckvergasung DD148642A1 (de)

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Cited By (5)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
WO2016015705A1 (de) 2014-07-29 2016-02-04 Bernd Meyer Verfahren und vorrichtungen für die festbettvergasung zur vergleichmässigung der strömung
DE102014014193A1 (de) 2014-07-29 2016-02-04 Bernd Meyer Verfahren und Vorrichtung für die Festbettdruckvergasung zur statischen Vergleichmäßigung der Strömung
DE102014014153A1 (de) 2014-07-29 2016-02-04 Bernd Meyer Verfahren und Vorrichtung für die Festbettdruckvergasung zur Erhöhung der spezifischen Vergaserleistung
DE102014014154A1 (de) 2014-07-29 2016-02-04 Bernd Meyer Verfahren und Vorrichtung für die Festbettdruckvergasung
DE102014014899A1 (de) 2014-07-29 2016-02-18 Bernd Meyer Verfahren und Vorrichtungen für die Festbettdruckvergasung zur statischen und dynamischen Vergleichmäßigung der Strömung

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