DD148655A5 - Ventileinheit fuer ein gekuehltes ventil fuer brennkraftmaschinen - Google Patents
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Abstract
Die Erfindung betrifft eine Ventileinheit mit einem Ventil, dessen Ventilmantel gekuehlt ist, insbesondere fuer Motoren mit zwei Auspuffventilen und mit einem Ventilgehaeuse,in dem das Kuehlmedium in einem Umlauf gefuehrt ist. Erzielt werden soll eine Ventilgehaeuseausfuehrung fuer die Ventileinheit, die fuer die vorzugsweise Einbaupositionen einfach anpaszbar ist, so dasz sie fuer linke und rechte Ventileinheiten eingesetzt werden kann. Es wird die Aufgabe geloest, das Ventilgehaeuse aus gleichartigen Teilen zusammenfuegbar zu gestalten, um die Anpassung an die verschiedenen Kanalstellungen im Zylinder zu ermoeglichen und den Kuehlmediumumlauf ebenfalls ungestoert zu gewaehrleisten. Erfindungsgemaesz wird dies dadurch erreicht, dasz das Ventilgehaeuse aus mindestens je einem Ober- und Unterteil besteht, wobei zwischen diesen Teilen in Querrichtung ein dazwischen liegendes Element angeordnet ist, welches mindestens zwei Oeffnungen fuer den Kuehlmittelzu- und -abflusz aufweist. Die Ventileinheit ist vorzugsweise fuer Groszmotoren anwendbar.
Description
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Ventileinheit für ein gekühltes Ventil für Brennkraftmaschinen
Anwendungsgebiet der Erfindung .
Die vorliegende Erfindung betrifft eine Ventileinheit für ein pilzförmiges, durch einen Kühlmediumumlauf gekühltes Ventil für Brennkraftmaschinen, insbesondere für Motoren mit zwei Auspuffventilen je Zylinder, welches ein Ventilgehäuse mit mindestens einer Verstärkung bzw. Rippe, die seitlich eine öffnung zur Herstellung einer Verbindung mit jeweils einem Kanal zum Ein- und Auslaß der Gase in bzw. aus dem Zylinder aufweist und an seinem Ende einen ringförmigen Ventilsitz mit einer ringförmigen Kammer für das Kühlmedium trägt sowie eine Vontilführung umfaßt, die für das Kühlmedium mit einer ringförmigen Ausnehmung versehen ist, welche durch eine längsgerichtete Zwischenwand in mindestens zwei Räume jeweils für die Zufuhr und den Rückfluß des Kühlmediums geteilt ist, wobei die genannte Verstärkung bzw. Rippe mindestens zwei . längsgerichtete Kanäle bildet, welche jeweils bis zu der genannten Ausnehmung und der ringförmigen Kammer hinreichen und von welchen der erste Kanal im Boden des einen Raumes und der andere Kanal im Boden des anderen Raumes mündet.
Charakteristik der bekannten technischen Lösungen
Es sind schon Ventileinheiten mit pilzförmigen, durch einen Kühlmediumumlauf gekühlte Ventile für Brennkraftmaschinen bekannt, welche ein Ventilgehäuse sowie eine Ventilführung aufweisen. Das Ventilgehäuse umfaßt dabei mindestens eine Verstärkung bzw. Rippe, die seitlich eine öffnung zum Herstellen einer Verbindung mit jeweils einem Kanal zum Einlaß und Auslaß der Gase in den bzw. aus dem Zylinder aufweist, auf welchem die Ventileinheit angeordnet ist und an ihrem Ende einen ringförmigen.Ventilsitz mit einer ringförmigen
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Kammer für das Kühlmedium trägt. Die Ventilführung ist ihrerseits für das Kühlmedium mit einer ringförmigen Ausnehmung versehen, die durch eine längsgerichtete Trennwand in mindestens zwei Räume jeweils für die Zufuhr und den Rückfluß des Kühlmediums geteilt ist.
Die Verstärkung bzw. Rippe ist in Längsrichtung mit mindestens zwei Kanälen versehen, welche jeweils bis zu der genannten Ausnehmung und der ringförmigen Kammer reichen. Außerdem endet einer der Kanäle im Boden des ersten Raumes, während der andere Kanal im Boden des anderen Raumes mündet, um einen einwandfreien Umlauf des Kühlmediums zu bewirken.
Wenn derartige Ventileinheiten in Brennkraftmaschinen,, die je Zylinder zwei Auspuffventile und daher zwei jeweils rechts und links angeordnete Ventileinheiten aufweisen, eingesetzt werden, muß die Winkelstellung der seitlichen Öffnung eines jeden Ventilgehäuses unterschiedlich sein, damit die Öffnungen in dem einzigen Gasauslaßkanal des Zylinders münden. Obwohl meistens das Oberteil bzw. die Ventilführung des linken Ventilgehäuses gegenüber dem Oberteil bzw. der Ventilführung des rechten Ventilgehäuses symmetrisch angeordnet ist, kann das Unterteil des linken Ventilgehäuses mit jenem des rechten Ventilgehäuses identisch sein, sofern dabei die Ausrichtung der genannten seitlichen Öffnung berücksichtigt ist·
Ein schwerwiegender Nachteil der bekannten Ventilgehäuse besteht darin, daß die Ausrichtung der seitlichen Öffnung, welche die Verbindung mit dem Kanal zum Auslaß der Gase aus dem Zylinder herstellt, nur dann erzielt werden kann, wenn man zwei Gußstücke unterschiedlicher Form, die das Ventilgehäuse bilden, einsetzt« Äas erste .Gußstück wird an die Ventilführung des linken Ventilgehäuses und das andere Gußstück
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an die Ventilführung des rechten Ventilgehäuses angepaßt. Die Herstellungskosten derartiger Ventilgehäuse sind daher verhältnismäßig hoch.
Für die eingangs beschriebene Bauart von Ventileinheiten soll eine Ventilgehäuse-Ausführung erzielt werden,.die für alle Einbaupositionen einfach anpaßbar ist, wobei nur unterschiedliche, jedoch symmetrische Oberteile für linke und rechte Ventileinheiten angewendet werden sollen.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Ventilgehäuse-Konstruktion für Ventileinheiten zu schaffen, die für verschiedene Einbaupositionen aus gleichartigen Teilen zusammengefügt werden können, wobei immer die funktionellen Verbindungen für den Kühlmedienumlauf zwischen den Kühlmedienräumen im Ventilgehäuse gewährleistet werden.
Gemäß der vorliegenden Erfindung wird diese Aufgabe bei einer Ventileinheit für ein pilzförmiges, durch einen Kühlmediumumlauf gekühltes Ventil für Brennkraftmaschinen, insbesondere für Motoren mit zwei Auspuffventilen je Zylinder dadurch gelöst, daß das Ventilgehäuse aus mindestens je einem Ober- und Unterteil besteht, wobei eine quergerichtete Trennungsebene, die längsgerichtete Zwischenwand im Oberteil begrenzt, und daß das Ventilgehäuse mit einem zwischenliegenden Element versehen ist, welches zwischen dem genannten Ober- und Unterteil angeordnet ist und mindestens zwei öffnungen besitzt, . welche zwischen Ober- und Unterteil von Räumen angeordnet
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sind und einen einwandfreien Umlauf des Kühlmediums ermöglichen, so daß zwischen den jeweiligen Räumen zur Zufuhr und zum Rückfluß des Kühlmediums in mindestens zwei verschiedenen Winkelstellungen von Ober- und Unterteil zueinander jeder direkte Durchfluß des Kühlmediums verhindert wird.
Durch die mehrteilige Ausbildung des Ventilgehäuses kann man das gleiche Unterteil für beide jeweils rechts bzw. links angeordneten Ventilgehäuse einsetzen, zumal die geeignete winkelmäßige Ausrichtung der seitlichen öffnung eines jeden Ventilgehäuses in bezug auf die Achse des Gasauslaßkanals des Zylinders einfach durch die Verdrehung des Unterteiles gegenüber dem Oberteil erzielt werden kann, wobei das zwischenliegende Element den einwandfreien Umlauf des Kühlmediums dabei sichert.
Im Vergleich zu den bekannten Ausführungen, bei welchen das Unterteil des linken Ventilgehäuses sich von dem Unterteil des rechten Ventilgehäuses formmäßig unterscheidet, ist gemäß der vorliegenden Erfindung der bauliche Aufwand geringer gehalten. Dies führt selbstverständlich zu einer wesentlichen Verringerung der Herstellungskosten.
Gemäß einer besonders vorteilhaften Ausführungsform der vorliegenden Erfindung ist das zwischenliegende Element im wesentlichen eben ausgeführt und durch eine Scheibe gebildet, deren zwei öffnungen kreisringförmig mit weniger als 180° WinkelerStreckung ausgeführt sind.
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Vorzugsweise sind beide vorgenannten Öffnungen in bezug auf die Symmetrieachse des zwischenliegenden Elementes im wesentlichen symmetrisch angeordnet.
Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung ist eine jede Öffnung kreisringförmig sich über 135° bis weniger als 180° erstreckend ausgeführt, so daß für die jeweilige winkelmäßige Zuordnung zwischen Ober- und Unterteil ein Versatz von 0° bis 45° möglich ist.
Bei einem Ventilgehäuse für eine rechte Ventileinheit in einer Brennkraftmaschine mit zwei jeweils links und rechts angeordneten Auspuffventilen je Zylinder weist das Unterteil in bezug auf die normale Winkelstellung des Unterteiles gegenüber dem Oberteil einen Winkelversatz von 22 bis 25°, vorzugsweise von 23° 30'» auf.
Bei einem Ventilgehäuse für eine linke Ventileinheit für eine Brennkraftmaschine mit zwei jeweils links und rechts angeordneten Auspuffventilen je Zylinder weist das Unterteil in bezug auf die normale Winkelstellung des Unterteils gegenüber dem Oberteil eine winkelmäßige Versetzung von etwa bis 43°, vorzugsweise von 41° 3Of, auf.
Es ist ersichtlich, daß die erfindungsgemäße Ventileinheit große Anpassungsmöglichkeiten bietet, da man die winkelmäßige Stellung des Oberteiles gegenüber dem Unterteil und demzufolge die winkelmäßige Ausrichtung der seitlichen Öffnung des Ventilgehäuses, die die Verbindung mit dem Gasausiaßkanal herstellt, zwischen sehr unterschiedlichen Werten von 0° bis 4$ variieren lassen kann. Es ist darauf zu verweisen, daß die erfindungsgemäßen Ventileinheiten ebenfalls an Brenn- ·
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kraftmaschinen mit zwei Einlaßventilen je Zylinder angepaßt werden können, wobei diese Brennkraftmaschinen ebenfalls für jeden Zylinder zwei jeweils links und rechts angeordnete Ventileinheiten umfassen, die mit dem einzigen Kanal.zum Einlaß der Gase in den Zylinder in Verbindung stehen. Es handelt sich um eine besonders vorteilhafte Eigenschaft·
Anwendbar sind die erfindungsgemäßen Ventileinheiten auch für Brennkraftmaschinen mit mindestens zwei Einlaß- oder Auspuff ventilen je Zylinder, die zwei jeweils rechts und links angeordnete Ventilgehäuse besitzen, die zur Herstellung einer Verbindung mit dem jeweiligen einzigen Kanal zum Einlaß oder Auslaß der Gase in bzw. aus dem Zylinder mit einer seitlichen Öffnung versehen sind. Hierbei sind links und rechts angeordnete Oberteile symmetrisch ausgeführt, während das Unterteil des linken Ventilgehäuses jenem des rechten Ventilgehäuses identisch ist. Vorzugsweise und wie schon erwähnt, weist das Unterteil des rechten Ventilgehäuses in bezug auf die normale Winkelstellung des Unterteiles gegenüber dem Oberteil einen Winkelversatz von 22 bis 25°, vorzugsweise 23° 30' auf, wobei in ähnlicher V/eise der Winkelversatz des linken Ventilgehäuses 4-0 bis 43°, vorzugsweise 4-1° 3Of beträgt.
Auf diese Weise läßt sich der Versatz in bezug auf die normale Stellung der genannten Teile von O bis 45° einfach reduzieren.
Die Erfindung soll nachstehend an einem Ausführungsbeispiel näher erläutert werden. In der zugehörigen Zeichnung zeigen:
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Pig. 1: einen Querschnitt durch den Zylinder einer Brennkraftmaschine mit zwei Auspuffventilen und dementsprechend mit zwei erfindungsgemäßen Auspuffventileinheiten, deren jeweilige seitliche öffnung in dem einzigen Auspuffauslaßkanal endet· Der Übersichtlichkeit halber sind in dieser Darstellung die Ventile nicht gezeigt;
KLg. 2: eine Darstellung im Schnitt gemäß der Linie II-II Hg. λ;
Pig. 3: eine Darstellung im Schnitt gemäß der Linie III-III in Pig. 2;
Pig. 4: einen Schnitt ähnlich Pig. 2, welcher das rechte Ventilgehäuse zeigt, wobei die Stellung des Oberteiles dieses Ventilgehäuses mit Strichpunktlinien angedeutet ist;
Pig. 5s eine Darstellung im Schnitt gemäß der Linie V-V in Pig. 2.
Bezugnehmend auf die Pig. 1 bis 5 und insbesondere auf Pig. 2 ist eine Ventileinheit für ein pilzförmiges, durch einen Kühlmediumumlauf gekühltes Ventil für eine Brennkraftmaschine dargestellt, welche ein Ventilgehäuse 1 und eine Ventilfühtrung 2 umfaßt· Der Übersichtlichkeit halber ist das Ventil, welches mit seinem Ventilschaft in die Ventileinheit eingesetzt wird, nicht dargestellt.
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Das Ventilgehäuse 1 umfaßt mindestens eine Verstärkung 3, z# B. eine Rippe, mit einer seitlichen öffnung 4 zum Herstellen einer Verbindung mit einem Kanal 5 zum Einlassen oder Auslassen der Auspuffgase in bzw. aus dem Zylinder 6, in . welchem die beschriebene Ventileinheit eingebaut ist - Fig. 1* Die Verstärkung 3 trägt an ihrem Ende einen ringförmigen Ventilsitz 7 mit einer ringförmigen Kammer 8 für das Kühlmedium, Die Ventilführung 2 besitzt für das Kühlmedium eine ringförmige Ausnehmung 9» die durch eine längsgerichtete Zwischenwand 10 - Fig. 3 und 5 - in mindestens zwei Räume 9a, 9b geteilt ist, welche jeweils für die Zufuhr - Raum 9a- bzw. den Rückfluß - Raum 9b - des Kühlmediums bestimmt sind»
Die Verstärkung 3 ist mit mindestens zwei längsgerichteten Kanälen, z. B. 11 und 12 - Fig. 5 - versehen, die jeweils in die Ausnehmung 9 und in die Kammer 8 münden. Der erste Kanal 11 reicht bis zum Boden des ersten Raumes 9a» während der andere Kanal 12 im Boden des anderen Raumes 9b endet.
Gemäß der vorliegenden Erfindung besteht das Ventilgehäuse aus mindestens zwei sich ergänzenden, jeweils oberen und unteren Teilen 14; 16, deren quergerichtete Trennebene 15 die längsgerichtete Zwischenwand 10 trennt und dabei einen oberen Wandabschnitt 10a sowie einen unteren Wandabschnitt 10b begrenzt. Außerdem umfaßt das erfindungsgemäße Ventilgehäuse ein zwischenliegendes Element 17, welches zwischen dem Oberteil 14 und dem Unterteil 16 angeordnet ist. Dieses zwischenliegende Element 17 besitzt mindestens zwei Öffnungen 19j 20, wie sie insbesondere die Fig. 3 zeigt, welche den geeigneten Umlauf des Kühlmediums zwischen den Oberteilen 21; 22 und Unterteilen 23; 24 ein und desselben Raumes . 9a; 9"b bewirken· Diese öffnungen 19; 20 sind so angeordnet,
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daß jeder unmittelbare Durchfluß des Kühlmediums zwischen dem Raum 9a für die Zufuhr und dem Raum 9b für den Rückfluß in mindestens zwei verschiedenen Winkelstellungen zwischen Ober- und Unterteil 14; 16 einwandfrei verhindert wird, wie es insbesondere aus den Hg· 3 und 4 ersichtlich ist.
Vorzugsweise ist das genannte zwischenliegende Element 17 im wesentlichen eben ausgeführt und vorzugsweise als Scheibe ausgebildet, deren öffnungen 19; 20 radial angeordnet sind und sich einen.Kreisringausschnitt mit weniger als 180° erstrecken - Fig. 3 und 4.
Gemäß einer besonders vorteilhaften Ausführungsform der vorldßgenden Erfindung sind beide öffnungen 19; 20 in bezug auf die Symmetrieachse C des zwischenliegenden Elementes 17 im wesentlichen symmetrisch angeordnet; Hg, 3.
Jede öffnung 19; 20 ist radial gerichtet und erstreckt sich über einen Kreisbogen, der 135° bis 180° beträgt, so daß zwischen den jeweiligen Winkelstellungen des Ober- und Unterteiles 14; 16 eine Versetzung von 0 bis 45° - <C in Hg. 3; ß in Hg. 4 - geschaffen wird.
Ist die erfindungsgemäße Ventileinheit dazu bestimmt, das rechte Ventilgehäuse 30 einer Brennkraftmaschine mit zwei jeweils links und rechts angeordneten Auspuffventilen je Zyv linder 6 und daher mit zwei Ventilgehäusen 30; 3I zu bilden, so weist in vorteilhafter Weise das Unterteil 16 in bezug auf die normale Winkelstellung eines Unterteiles 16 gegenüber dem entsprechenden Oberteil 14, wenn kein zwischenliegendes Element vorgesehen ist, eine winkelmäßige Versetzung ß - Fig. 4 von.22 bis 25°, vorzugsweise von 23° 3Of, wie dargestellt, auf·
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In ähnlicher Weise, wenn die erfindungsgemäße Ventileinheit dazu bestimmt ist, das linke Ventilgehäuse 31 einer Brennkraftmaschine mit zwei Auspuffventilen je Zylinder zu bilden, v/eist das Unterteil 16 in bezug auf die normale Winkelstellung eines Unterteiles 16 gegenüber dem entsprechenden Oberteil 14-, wenn kein zwischenliogendes Element 17 vorgesehen ist, eine winkelmäßige Versetzung - oC in Fig· 3 - von etwa. 40 bis 43°, vorzugsweise von 41°30' - wie dargestellt - auf·
Die erfindungsgemäßen Ventileinheiten werden hauptsächlich dann in Brennkraftmaschinen mit mindestens zwei Einlaß- oder Auspuffventilen je Zylinder 6 - Fig. 1 - eingesetzt, wenn diese zwei jeweils rechts und links angeordnete Ventilgehäuse 30; 31 umfassen, wobei letztere mit einer seitlichen Öffnung 4 zum Herstellen einer Verbindung mit dem einzigen . Kanal 5 zum Einlassen oder Auslassen der Auspuffgase in bzw„ aus dem Zylinder versehen sind. In diesem Fall bestehen die Ventilgehäuse 30; 31 der erfindungsgemäßen Ventilelemente aus jeweils links und rechts symmetrisch angeordneten Oberteilen 14 und 14', während das Unterteil 16 des linken Ventilgehäuses 31 demjenigen des rechten Ventilgehäuses 30 identisch ist.
Es ist darauf hinzuweisen, daß in Fig· 4 für das Oberteil 14f des rechten Ventilgehäuses 30 die gleichen Bezugszeichen wie für das Oberteil 14 des linken Ventilgehäuses 31, welchen jedoch zur Unterscheidung das Zeichen: ' zugesetzt ist, eingesetzt werden. So ist die längsgerichtete Trennwand des Oberteiles 14' mit dem Bezugszeichen 10* versehen und entspricht dem Trennwandabschnitt 10a in Fig· 3·
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Die vorliegende Erfindung ermöglicht es, für linke oder rechte Ventilgehäuse das gleiche Unterteil 16 einzusetzen, so daß die Herstellungskosten der Ventilgehäuse.wegen der Standardisierung der Gußstücke gemindert werden. Ein weiterer Vorteil der erfindungsgemäßen Ausbildung besteht darin, daß die Ventilgehäuse besonders anpassungsfähig sind, da man die winkelmäßige Stellung des Unterteiles 16 in bezug auf das Oberteil 14 in einem weiten Bereich von 0 bis 45° variieren lassen kann»
Das Oberteil 14, das zwischenliegende Element 17 und das Unterteil 16 sind selbstverständlich in eingebautem Zustand in an sich bekannter Weise durch Schweißen oder Löten verbunden» Anschließend wird das Ventilgehäuse mit Hilfe von geeigneten Befestigungsmitteln 32; 33; 32·; 33'; die dessen einwandfreie Befestigung in dem Zylinderkopf einer Brennkraftmaschine ermöglichen, an einem Zylinder 6 - Fig. 1 angeordnet.
Die vorliegende Erfindung bezieht sich auch auf die Art des Zusammenbaues der Ventilgehäuse. Das zwischenliegende Element 17 ist mit den jeweils oben.und unten angrenzenden Ober- oder Unterteil 14; 16 z. B. durch Schweißen oder Löten in der Weise verbunden, daß die jeweiligen Öffnungen 19; 20 beiderseits der Ebene der längsgerichteten Trennwand 10 der Ausnehmung 9 des Unterteiles 16 liegen. Anschließend wird das Oberteil 14 mit der Einheit, die sich aus dem zwischenliegendsn Element 17 und dem daran befestigten Teil, in.dem dargestellten Beispiel dem Unterteil 16, zusammensetzt, mit einem vorbestimmten Winkelversatz - cC in Hg. 3j ß in Pig. 4 durch Schweißen oder Löten verbunden, wobei dieser Winkelversatz in bezug auf die normale Winkelstellung von Ober- und
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Unterteil 14; 16, wenn kein zwischenliegendes Element 17 vorgesehen ist, Θ bis 45° beträgt.
Der Versatz der Zwischenwand 10.um den Winkel c£ zwischen dem Oberteil 14 und dem Unterteil 16 entspricht selbstverständlich einer gleichwertigen Versetzung der seitlichen Öffnung 4, so daß die Richtung der Öffnung 4 zur Achse des Kanals 5 zum Auslaß der Auspuffgase aus dem Zylinder 6, in dem die Ventileinheit eingebaut ist, entsprechend angepaßt werden kann - Fig· 1.
Das rechte Ventilgehäuse 30 einer Brennkraftmaschine mit zwei Auspuffventilen je Zylinder, d. h» mit zwei Ventilgehäusen 30; 31 je Zylinder 6 - Fig. 1 - weist einen Winkelversatz ß zwischen 22° und 25° auf, der aber vorzugsweise 23° 30' beträgt, wie es in Fig. 4 gezeigt ist. Handelt es sich in ähnlicher V/eise um das linke Ventilgehäuse, so liegt der Winkelversatz oC vorzugsweise zwischen 40 und 43 und ist vorzugsweise 41° 30', wie es in Fig. 3 dargestellt ist.
Es ist noch zu bemerken, daß gemäß der vorliegenden Erfindung verschiedene Veränderungen herbeigeführt werden können. So kann die ringförmige Kammer 8 durch die Verbindung mit einem auf der Verstärkung 3 aufgesetzten Stück y\ entlang der quergerichteten Trennebene 35 gebildet werden, um die Herstellung des Ventilgehäuses zu vereinfachen«.
Claims (7)
1. Ventileinheit für ein pilzförmiges, durch einen Kühlmediumumlauf gekühltes Ventil für Brennkraftmaschinen, insbesondere für Motoren mit zwei Auspuffventilen je Zylinder, welches.ein Ventilgehäuse mit mindestens einer Verstärkung bzw. Rippe, die seitlich eine öffnung zur Herstellung einer Verbindung mit jeweils einem Kanal zum Ein- und Auslaß der Gase in bzw. aus dem Zylinder aufweist und an seinem Ende einen ringförmigen Ventilsitz mit einer ringförmigen Kammer für das Kühlmedium trägt sowie eine Ventilführung umfaßt, die für das Kühlmedium mit einer ringförmigen Ausnehmung versehen ist, welche durch eine längsgerichtete Zwischenwand in mindestens zwei Räume jeweils für die Zufuhr und den Rückfluß des Kühlmediums geteilt ist, wobei die genannte Verstärkung bzw. Rippe mindestens zwei längsgerichtete Kanäle bildet, welche jeweils bis zu der genannten Ausnehmung und der ringförmigen Kammer hinreichen und von welchen der erste Kanal im Boden des einen Raumes und der andere Kanal im Boden des anderen Raumes mündet, gekennzeichnet dadurch, daß das Ventilgehäuse (1) aus mindestens je einem Ober-(14) und Unterteil (16) besteht, wobei eine quergerichtete Trennebene (15) die längsgerichtete Zwischenwand (10) im Oberteil (14) begrenzt, und daß zwischen dem Oberteil (14) und dem Unterteil (16) ein zwischenliegendes Element. (17) angeordnet ist, welches mindestens zwei öffnungen (19; 20) aufweist, die so angeordnet sind, daß in mindestens zwei verschiedenen Winkelstellungen von Ober- (14) und Unterteil (16) zueinander jeweils Ober- (21; 22).und Unterteil (23; 24) der Räume (9a; 9b) verbunden sind.
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2· Ventileinheit nach Punkt 1, gekennzeichnet dadurch, daß das zwischenliegende Element (17) im wesentlichen eben ausgeführt und vorzugsweise durch eine Scheibe gebildet ist, deren öffnungen (19; 20) kreisringförmig mit weniger als 180° WinkelerStreckung ausgeführt sind.
3* Ventileinheit nach Punkt 2, gekennzeichnet dadurch, daß beide öffnungen (19; 20) in bezug auf die Symmetrieachse (0) des zwischenliegenden Elementes (17) im wesentlichen symmetrisch angeordnet sind.
4. Ventileinheit nach Punkt 2, gekennzeichnet dadurch, daß jede öffnung (19; 20) kreisringförmig über 135° bis weniger als 180° erstreckend ausgeführt ist.
5. Ventileinheit nach Punkt 1, gekennzeichnet dadurch, daß bei einem rechten Ventilgehäuse (30) das Unterteil (16) in bezug auf die normale Winkelstellung gegenüber dem zugehörigen Oberteil (14) einen Winkelversatz von 22° bis 25°i vorzugsweise von 23°3O!, aufweist.
6. Ventileinheit nach Punkt 1, gekennzeichnet dadurch, daß bei einem linken Ventilgehäuse (31) das Unterteil (16) in bezug auf die normale Winkelstellung gegenüber dem Oberteil (14) einen Winkelversatz von 40° bis 43°, vorzugsweise von 41°30' aufweist«,
7. Ventileinheit nach Punkt 1, gekennzeichnet dadurch, daß das zwischenliegende Element (17) mit dem Ober- (14) und Unterteil (16) durch Schweißen oder Löten verbunden ist.
HierzuJl Seiten Zeichnungen
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