DD148865A3 - Maschine zum ablaengen und zentrieren von wellen und stangenfoermigen teilen - Google Patents
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Abstract
Die Erfindung betrifft eine Maschine zum Ablaengen und Zentrieren von Wellen und stangenfoermigen Teilen bei gleichbleibendem und unterschiedlichem Querschnitt einschlieszlich der wahlweisen Einbringung von Zentriergewinden. Das Ziel der Erfindung liegt darin, eine Maschine so flexibel zu gestalten, dasz trotz schwankender Groesze der Rohaufmasze bei den Werkstuecken ein programmierter Arbeitsablauf bei optimalen oekonomischen Bedingungen ermoeglicht wird. Es lag die Aufgabe zugrunde, eine Maschine zu schaffen, deren Arbeitslaengenbereich beliebig veraendert werden kann. Erfindungsgemaesz wird die Aufgabe dadurch geloest, dasz auf beiden Seiten eines geteilten Maschinenbettes, voellig getrennt voneinander, die Vorschub- und Hauptantriebe, die Werkstueckaufnahmeschlitten und alle Verstelleinrichtungen angeordnet werden. Aus oekonomischen Gruenden sind fuer die Teilbetten handelsuebliche Bohrwerk-Aufspanntische eingesetzt. Die erfinderische Loesung findet vorwiegend in mechanischen Abteilungen der metallverarbeitenden Industrie ihren Einsatz.
Description
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Maschine zum Ablängen und Zentrieren von Wellen und stangenförmifien Teilen
Anwendungsgebiet der Erfindung: . · Die Erfindung betrifft eine Maschine zum Ablängen und Zentrier ren von Wellen und stangenförmigen Teilen bei gleichbleibendem und unterschiedlichem Querschnitt einschließlich der wahlweisen Einbringung von Zentriergewinden·
Charakteristik bekannter technischer Lösungen: ...... Bekannt sind Maschinen zum Ablängen und Zentrieren von Wellen, die auf bestimmte Längenbereiche durch die Begrenzung ihres Maschinenbettes festgelegt sind. Sie sind konstruktiv so aufgebaut, daß die eine Spindelseite, außer ihrer Arbeitsvorschubwege, keine Verstellmöglichkeit hat und die andere Spindelseite mittels einer Basisverstellung auf die gewünschte Werkstücklänge innerhalb des Arbeitslängenbereiches der Maschine einstellbar ist·
Auf der Eestseite befindet sich ein einklappbarer Anschlag, gegen den der Wellenrohling in die Maschine eingelegt wird. Die. Vorschubwege werden über Nockensysteme gesteuert· Diese bekannten Maschinen haben den Nachteil, daß sie auf einen bestimmten Längenbereich von Werkstücken festgelegt sind und bei Veränderung des betrieblichen Arbeitsprogramm.es über diesen Bereich hinaus nicht mehr eingesetzt werden können. Durch die einseitige Anschlageinstellung auf ein gewähltes Aufmaß ergibt sich, daß bei einer vorliegenden Vergrößerung der Rohlänge der gesamten Welle auch der Aufmaßüberschuß von der Gegenseite aufgenommen werden muß»
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Die Folge davon sind längere Bearbeitungszeiten, hoher 7/erk~ zeugverschleiß und der Zwang zu manuellen Singriffen, in die sonst automatischen Arbeitsabläufe· Damit in Verbindung steht der Nachteil, daß der Umschaltpunkt vom Eilgang auf Arbeitsvorschub unnötig weit vorverlegt werden muß·
Ziel der Erfindung: . .
Das Ziel der.Erfindung liegt darin, eine Maschine so flexibel zu gestalten, daß trotz schwankender Größe der Rohaufmaße bei-· den Werkstücken ein programmierter Arbeitsablauf bei optimalen ökonomischen Bedingungen ermöglicht wird·
Darlegung des Wesens der Erfindung:
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Maschine zum Ablängen und'Zentrieren von Rundmaterial, insbesondere von Wellen und stangenförmigen Teilen zu schaffen, die mit entsprechenden Aufnahmeeinrichtungen.versehen und deren Arbeitsbereich beliebig veränderlich ist, . .
Erfindungsgemäß wird die Aufgabe dadurch gelöst, daß auf einem Maschinenbett beidseitig und getrennt voneinander die Vorschub- und Hauptantriebe, die Aufspanntische und alle Verstelleinrichtungen angeordnet sind·
Dadurch ist es möglich, je nach Abstand der Aufspanntische die Einrichtung auf den technologisch vorgegebenen Werkstücklängenbereich ohne Begrenzung der Maximallänge und ohne lange Umrüstzeiten, einzurichten, bzw· bei Überlängen der Werkstücke durch
Auseinanderrücken der Aufspanntische umzubauen· . ...
Die Aufspanntische sind mit Führungsbahnen versehen, in denen die Werkstückaufnahmeschlitten und die Quertische verfahrbar angeordnet sind· Die Einstellung der Aufspanntische erfolgt durch Ankoppeln an beidseitig installierten Längsschlitten· Nach Erreichen eines gewählten Verstellmaßes, erfolgt das Verklemmen, der Werkstückaufnahmeschlitten und das Lösen des Koppelmechanismus, der gleichzeitig als. anfahrbarer Festanschlag entsprechend dem Fertigmaß des Werkstückes dient·
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Das hat den Vorteil, daß für diese Basisverstellung.kein eigener Antrieb benötigt wird« Durch die Anordnung von Verschiebestößeln an den Hauptspindelkästen und durch ein gleichmäßiges Verfahren der Vorschübe ¥?ird das eingelegte Werkstück in die Mittellage geschoben und damit das Rohaufmaß der ?/elle ohne zusätzliches Messen gleichmäßig auf beide Ablängseiten verteilt· Hierdurch ist eine zeitgleiche Bearbeitung beider Seiten des Werkstückes und eine Minimierung des Werkzeugverschleißes und der Bearbeitungsdauer möglich. Weiterhin befinden sich an den Verschiebestößeln Endschalter, über die bei Berührung der Welle auf beiden Seiten ein Signal gewonnen wird· In Verbindung mit einer Zählschaltung, bezogen auf die Transportspindeldrehung, wird mittels Signal praktisch die Längenabtastung des Wellenrohlings erzielt, und dadurch der Umschaltpunkt vom Eilgang auf Arbeitsvorschübe entsprechend dem Aufmaß der Welle selbsttätig festgelegt·
Hierbei ergibt sich eine weitere Zeiteinsparung, da der Eilgang unabhängig von der Aufmaßgröße stets bis kurz vor der Bearbeitungsebene wirksam ist·
Ausführungsbeispiel:
Die Erfindung soll nachstehend an einem Ausführungsbeispiel näher erläutert werden·
Es zeigen.
Fig· 1 die Vorderansicht '
Pig. 2 die Draufsicht
Fig. 3 äas Schema des Vorschubantriebes
Fig. 4 die Anordnung der Steuerelemente·
Auf einem nicht näher dargestellten Grundgestell sind mit Längsführungen versehene Aufspanntische 1; 2 angebracht, auf denen jeweils Werkstückaufnahmeschlitten 6 ohne Eigenantrieb angeordnet sind, die dem geforderten Längenmaß des Werkstückes über Eoppelmechanismus 8 angepaßt werden können, wobei der. Koppelmechanismus 8 mit den Längsschlitten 3 verbunden ist, auf denen wiederum Quertische 4- und Hauptspindelkästen 5 angeordnet sind, so daß eine miteinander korrespondierende Funktionseinheit entsteht.
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Die Steuerung der Arbeitsprozesse erfolgt über eine Impuls-.station 16· ......
Da beide Aufspanntisohe 1; 2 nur über eine koppelbare Verbindungswelle 7 miteinander in Verbindung stehen, sonst aber völlig getrennte Antriebe besitzen, kann durch ein Auseinanderrücken der Längsschlitten 3 und der Werkstückaufnahmeschlitten 6 jeder beliebige Längenbereich eingerichtet werden» Dadurch ist es möglich, die Funktionseinheit durch ihre Montage auf ein größeres Grundgestell unter Auswechslung der koppelbaren Verbindungsteile 7 beliebig zu erweitern.
Zur Einstellung einer bestimmten Werkstückfertiglänge werden die Längsschlitten 3 mit dem Werkstückaufnahmeschlitten 6 durch einen Koppelmechanismus 8 verbunden wobei gleichzeitig die Verklemmung der Aufspanntische 1; 2 gelöst wird. Bevor die Werkstückaufnahmeschlitten 6 in die gewünschte Position fahren, erfolgt ein Lösen des Koppelmechanismus und ein erneutes Verklemmen nach Beendigung des Vorganges· Da der Koppelmechanismus 8 gleichzeitig als Festanschlag dient, wird während der späteren Bearbeitung der geklemmte Y/erkstückaufnahmeschlitten 6 als Festanschlag angefahren und dadurch das Fertigmaß erreicht. Bei Beginn des Arbeitszyklus werden die Quertische 4- in eine solche Lage gefahren, daß sich die seitlich an den Hauptspindelkästen 5 befindlichen Verschiebestößel 9 auf der Werkstückachse befinden·
Nachdem ein Werkstück beliebig in die Maschine eingelegt wurde, fahren die Längsschlitten 3 gegenläufig zusammen, schieben das Werkstück in eine Mittellage und verteilen dabei das Ablängmaß bezogen auf die Festanschläge gleichmäßig auf beide Seiten· Zur Sicherung eines zeitgleichen Fahrweges auf beiden Seiten während des Positionieren des Werkstückes werden die Transportspindeln 10 durch die Verbindungswelle 7 gekoppelt, wobei die Bewegungseinleitung der Transportspindeln 10 durch das Einschalten der Kupplung 11 erfolgt.
Da zugleich die Schaltkupplung 12 getrennt wurde, erfolgt jetzt der Antrieb nur von einer Aufspanntischsexte aus, somit ist auch gewährleistet, daß die beiden Längsschlitten 3 zeitgleiche Wege zurücklegen.
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Nach Trennung der Kupplung 11 und Einschaltung der Schaltkupplung 12 arbeiten beide Vorschubantriebe wieder getrennt
voneinander β ·
Das Arbeiten des Koppelmechanismus 8 steht mit der Funktion,. der den Transportspindeln 10 vorgeordneten Rutschkupplungen in Verbindung·
Trotz ungleicher Rohteillängen pro Losgröße wird durch Impulsstation 16 der Umschaltpunkt vom Eilvorschub auf Arbeitsvorschub der jeweiligen Werkstücklänge angepaßt und dadurch die Hilfszeit bei automatischem Bearbeitungsablauf auf ein Minimum gesenkt, nachdem das Werkstück in die Mittellage, ausgehend von der Stellung des Verschiebestößels 9, in Verbindung mit den Sndlagesehaltern 14; 15; 18 sowie der Impulsstation 16, die die Ortskoordinate des Werkstücks in seiner Längsachse erfaßt und speichert, verschoben wurde. Nach dem Verschieben der Quertische 4 zur nächsten Bearbeitungsposition wird wieder eine in der Impulsstation 16 erzeugte Impulsfolge ausgelöst, Sie den Umschaltpunkt für die Umschaltung von Eil- auf Arbeitsvorschub bezogen auf die Werkzeugschneide 19 ermitteln. Mit dem Sndlagensehalter 15 wird dieser Vorgang nochmals für die Werkzeugschneide 20 eingeleitet.
Claims (4)
1, Maschine zum Ablängen und Zentrieren von Wellen und stangenföriaigen Teilen mit zwei Bohrwerks-Aufspanntischen, ausgerüstet mit Quertisch,.Hauptspindelkasten mit Verschiebestößel und Koppelmechanismus, die so angeordnet sind, daß ein geteiltes Maschinenbett mit koppelbaren Vorschubantrieben entsteht, dadurch gekennzeichnet, daß auf den Führungen der Aufspanntische (1;2) jeweils ein.Werkstückaufnahmeschlitten (6) ohne Eigenantrieb angeordnet ist, der bei Änderung der Werkstücklänge über den Koppelmechanismus (8) mit dem Längsschlitten (3) verbunden wird.
2· Maschine zum Ablängen und Zentrieren von Wellen und stangenförmigen Teilen nach Punkt 1, dadurch gekennzeichnet, daß die durch drehmomentbegrenzte Kupplungen (13) gesicherte Trans- . portspindeln (10) für den Vorschub der Längsschlitten (3") durch eine über Kupplung (11) koppelbare Verbindungsteile (7) verbunden sind·
3· Maschine.sum Ablängen und Zentrieren von Wellen und stangenförmigen Teilen nach Punkt 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Koppelmeohanismus (8) derart angeordnet ist, daß er im gelösten Zustand als Festanschlag für den Werkstückaufnahmeschlitten (6) dient»
4. Maschine zum Ablängen und Zentrieren von Wellen und stangenförmigen Teilen nach Punkt 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß auf den Transportspindeln (10) der Vorschubantriebe für die Längsschlitten (3) Schlitzscheiben (17) und in deren Drehbereich Impulsgeber (16) angeordnet sind, die über ein nicht dargestelltes Zählgerät elektrisch mit den Endlagenschaltern (14; 15; 18) der Verschiebestößel (9) und der Vorschubsteuerung verbunden sind. ,
Hierzu. JLSeiien Zeichnungen
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DD21299079A DD148865A3 (de) | 1979-05-18 | 1979-05-18 | Maschine zum ablaengen und zentrieren von wellen und stangenfoermigen teilen |
Applications Claiming Priority (1)
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|---|---|---|---|
| DD21299079A DD148865A3 (de) | 1979-05-18 | 1979-05-18 | Maschine zum ablaengen und zentrieren von wellen und stangenfoermigen teilen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DD148865A3 true DD148865A3 (de) | 1981-06-17 |
Family
ID=5518216
Family Applications (1)
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| DD21299079A DD148865A3 (de) | 1979-05-18 | 1979-05-18 | Maschine zum ablaengen und zentrieren von wellen und stangenfoermigen teilen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DD (1) | DD148865A3 (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3309324A1 (de) * | 1983-03-16 | 1984-09-20 | Heyligenstaedt & Co, Werkzeugmaschinenfabrik Gmbh, 6300 Giessen | Drehmaschine |
| US4774746A (en) * | 1986-04-04 | 1988-10-04 | GFM Gesellschaft fur Fertigungstechnik und Masachinenbau Gesellschaft m.b.H. | End-forming machine |
-
1979
- 1979-05-18 DD DD21299079A patent/DD148865A3/de not_active IP Right Cessation
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| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3309324A1 (de) * | 1983-03-16 | 1984-09-20 | Heyligenstaedt & Co, Werkzeugmaschinenfabrik Gmbh, 6300 Giessen | Drehmaschine |
| US4774746A (en) * | 1986-04-04 | 1988-10-04 | GFM Gesellschaft fur Fertigungstechnik und Masachinenbau Gesellschaft m.b.H. | End-forming machine |
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