DD149317A1 - Verfahren zum reinigen von gestapelten plaettchen - Google Patents

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DD149317A1
DD149317A1 DD21937080A DD21937080A DD149317A1 DD 149317 A1 DD149317 A1 DD 149317A1 DD 21937080 A DD21937080 A DD 21937080A DD 21937080 A DD21937080 A DD 21937080A DD 149317 A1 DD149317 A1 DD 149317A1
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plaets
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ion bombardment
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DD21937080A
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Werner Bretschneider
Falk Eckner
Hilmar Helms
Helmut Lesche
Original Assignee
Werner Bretschneider
Falk Eckner
Hilmar Helms
Helmut Lesche
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Abstract

Die Erfindung kann ueberall dort eingesetzt werden, wo mit relativ geringem Aufwand eine gute Reinigung von kleinen und eng aneinanderliegenden Blechen erreicht werden soll. Hierzu werden die gestapelten Plaettchen in ein Diodensystem eingebracht und bei einer Stromdichte von 4 mA/cm &exp2! und einem Druck von 5.10&exp-1! Torr mit Ionenbeschossen.

Description

-Ί-
Titel der Erfindung: Verfahren zum Reinigen von gestapelten Plättchen
Anwendungsgebiet der Erfindung;
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Reinigen von gestapelten Plättchen. Sie kann überall dort eingesetzt werden, wo mit relativ geringem Aufwand eine gute Reinigung von kleinen und eng aneinanderliegenden Blechen erreicht werden soll.
Charakteristik der bekannten technischen Lösungen:
Es ist bekannt, eine Reinigung von gestapelten Plättchen auf mechanischem und chemischem Wege vorzunehmen. Insbesondere bei der Reinigung von Kernblechen für Magnetköpfe, wo die gestapelten Plättchen nur etwa 0,1 mm stark sind und eng aneinanderliegen, bringen diese Reinigungsmethoden nicht den erforderlichen Effekt und sind außerdem mit einem unvertretbaren Zeitaufwand verbunden. Die relativ große Sauberkeit der Kernbleche ist notwendig, damit die Kernbleche, die nach den notwendigen Verfahrensschritten, wie automatisches Stanzen, Stapeln, Reinigen und Glühen, nicht aneinanderheften. Das Glühen erfolgt bei einer Temperatur von etwa 10500C und dient dazu, die magnetischen Eigenschaften der Kernbleche nach dem Glühen wieder herzustellen
Die durch das Stapeln und Stanzen zwischen den einzelnen Kernblecben befindlichen öl^ Fett-und Staubreste werden
durch die Reinigung, beispielsweise in einem Ultraschallbad unter Zugabe fettlösender Lösungsmittel, nur unvollständig gesäubert, so daß ein überwiegender Anteil der Kernbleche nach dem Glühprozeß aneinanderhaftet und für die Montage unbrauchbar werden.
Ziel der Erfindung;
Durch die Erfindung sollen die genannten Mängel der bekannten technischen Lösungen behoben und bei einem relativ geringen Aufwand der Arbeits- und Materialaufwand gesenkt werden.
Darlegung des Wesens der Erfindung;
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Verfahren zum Reinigen von gestapelten Plättchen zu schaffen, die die Gutausbeute der Plättchen erhöht und damit den Arbeits- und Materialaufwand senkt.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß ein Ionenbeschuß der gestapelten Plättchen unter einer
2 —1
Stromdichte von 4- mA/cm und einem Druck von 5 · 10 Torr
erfolgt.
Es ist erfindungsgemäß von Vorteil, daß der Ionenbeschuß mit Argonionen vorgenommen wird.
Ausführungsbeispiel;
Das Wesen der Erfindung soll an Hand einer schematischen Zeichnung näher erläutert werden.
In einem Vakuumgehäuse 1 ist ein Diodensystem 2, bestehend aus einer Anode A und einer Katode K, untergebracht. Mittels einer Vakuumpumpe 5 wird ein Druck von etwa 5 · 10 Torr erzeugt. Aus einem Argonbehälter 6 wird dem Innenraum des Vakuumgehäuses 1 Argon unter einem Druck von 100 Torr zugeführt. Gleichzeitig erfolgt ein Abpumpen durch die Vakuumpumpe 5» so daß der gesamte Innenraum des Vakuumgehäuses 1 gleichmäßig mit Argon durchsetzt ist.
Nachdem die Argonzufuhr gestoppt wird, erfolgt mit der Vakuumpumpe 5 die Einstellung eines Betriebsdruckes von etwa 5 · 10 Torr
Durch eine Energieversorgung 4 wird an das Diodensystem eine Spannung von etwa 1000 V angelegt und eine Stromdichte von 4-mA/cm erzeugt· Das Anlegen der Spannung an das Diodensystem 2 führt zu einer Gasentladung des mit Argon durchsetzten Innenraumes des Vakuumgehäuses 1· Eine Glühschiene 3» &ie die gestapelten Plättchen enthält, wird für eine Dauer von 10 Minuten mit Ionen beschossen und somit ein Reinigungseffekt zwischen den gestapelten Plättchen erreicht·
Durch die Erfindung wird die Gutausbeute der gestapelten Plättchen erhöht und somit der Arbeits- und Materialaufwand gesenkt.

Claims (3)

  1. Erfindungsanspruch t
    1. Verfahren zum Reinigen von gestapelten Plättchen, gekennzeichnet dadurch, daß ein Ionenbeschuß der gestapelten
    2 Plättchen unter einer Stromdichte von 4mA/cm und einem Druck von 3 * 10 Torr erfolgt·
  2. 2. Verfahren nach Pttnkt 1, gekennzeichnet dadurch, daß der Ionenbeschuß mit Argonionen erfolgt.
  3. 10.6.1980
    Mhs/Thi
DD21937080A 1980-03-03 1980-03-03 Verfahren zum reinigen von gestapelten plaettchen DD149317A1 (de)

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Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE4039853A1 (de) * 1989-12-13 1991-06-20 Mitsubishi Electric Corp Vorrichtung und verfahren zur oberflaechenreinigung
DE19612510A1 (de) * 1996-03-29 1997-10-02 Joachim Buechler Vorrichtung und Verfahren zum Plasmareinigen
DE19826160A1 (de) * 1998-06-12 1999-12-23 Fraunhofer Ges Forschung Verfahren und Vorrichtung zur Reinigung metallischer Körper in einem Plasma

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