DD149678A1 - Verbesserte wasch-,reinigungs-und desinfektionsmittel - Google Patents

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DD149678A1
DD149678A1 DD21992480A DD21992480A DD149678A1 DD 149678 A1 DD149678 A1 DD 149678A1 DD 21992480 A DD21992480 A DD 21992480A DD 21992480 A DD21992480 A DD 21992480A DD 149678 A1 DD149678 A1 DD 149678A1
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Ulf Thust
Werner Kochmann
Heinz Wigert
Walter Steinke
Hans-Dieter Pfeiffer
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Ulf Thust
Werner Kochmann
Heinz Wigert
Walter Steinke
Pfeiffer Hans Dieter
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Abstract

Die Erfindung betrifft verbesserte Wasch-, Reinigungs- und Desinfektionsmittel, die im alkalischen Milieu bei 20 bis 90 Grad C, vorzugsweise 30 bis 70 Grad C im Haushalt, in kommunalen und industriellen Bereichen sowie im Gesundheitswesen verwendet werden koennen. Ziel der Erfindung war die Verbesserung von alkalischen Wasch-, Reinigungs- und Desinfektionsmitteln durch Zugabe von besonders anwendungsfreundlichen mikrobiziden Wirkstoffen, die bereits im Niedrigtemperaturbereich wirken. Das Wesen der Erfindung besteht in der Verwendung von 2,4-Dioxohexahydro-1,3,5-triazin als mikrobiziden und bei Anwesenheit von Peroxoverbindungen aktivierenden Wirkstoff in an sich bekannten alkalischen Wasch- und Reinigungsmitteln bzw. Hilfsstoffen fuer alkalische Desinfektionsmittel in Mengen von 0,3 bis 20, vorzugsweise 0,5 bis 10 Gew.-%.

Description

-f-
VBB ClffiMISKOfvlBINAT BITTEKi1ELD Bitterfeld, 12. 3. 1980
WP C 11 D/219 924
Verbesserte Wasch-, Reinigungs- und Desinfektionsmittel
Anwendunnsp^ebiet der Erfindung
Die Erfindung kann zur Herstellung von hygienischen oder desinfizierenden Wasch- und Reinigungsmitteln sowie Desinfektionsmitteln genutzt werden, die vorzugsweise im Niedrigtemperaturbereich verwendet werden.
.- 2 - 2066
Charakteristik der bekannten technischen Lösungen
Die Bekämpfung von Krankheitserregern und von anderen Mikroorganismen, die zur Schädigung industrieller Produkte und sur Kontamination von technischen Anlagen führen, ist in vielen Bereichen der menschlichen Gesellschaft aus Gründen der Hygiene, der Verhinderung von Lrkrankungen oder zur Verhütung wirtschaftlicher Verluste erforderlich. . Bei Reinigungs- und Waschprozessen,-die diesem Zweck dienen und die im alkalischen Milieu bei .erhöhter Temperatur durchgeführt werden, können verschiedene Mittel und Verfahren verwendet werden.
(Vergl. H* Wigert, H. Sachse in Horn, Privora, Weuffen, "Handbuch der Desinfektion und Sterilisation", Band 3» Verlag Volk'und Gesundheit, Berlin 1974) Dabei werden thermische und chemothermische Verfahren bevorzugt. Im Haushalt und in kommunalen Wäschereien werden überwiegend nur Mittel ohne mikrobielle Zusätze verwendet.
Die Bekämpfung schädlicher Mikroorganismen sowie die Reinigung von Fasern durch rein thermische Behandlung erfordert jedoch einen hohen Energieaufwand, da Temperaturen bis 95 C angewendet v/erden müssen. Trotzdem werden diese Verfahren in umfangreichen MaJJe bei Haushaltv/äoche und bei Dienstleistungen verwendet, um den notwendigen hygienischen Effekt zu erreichen. Andererseits erfordern moderne Mischgewebe immer stärker faserschonende Waschprozesse mit gleichzeitiger hygienischer Wirkung. Hierfür sind bis jetzt noch keine befriedigenden technischen Lösungen vorhanden, die einen ausreichenden mikrobiziden Effekt mit notwendiger Reinigungswirkung im Niedrigtemperaturbereich garantieren.
Derzeitig werden bei,Waschprozessen in diesem Bereich neben Peroxiden (Perboraten, Percarbonate!*) zur Erzielung der Waschwirkung sogenannte Waschaktivatoren verwendet t überwiegend N- und O-acylierte chemische Verbindungen vev~ schiedener Art, die den Aktivsauerstoff bereits bei diesen Temperaturen in erhöhtem Maße freisetzen.
τ r* ο
- 3 - · 2066
Zur Erzielung einer ausreichenden mikrobiziden Wirkung müssen dazu erhebliche Percxidaengen (15-20 %) angewendet werden, die neben hohem Aufwand auch zur Paserschädigung führen.
Chemothemiische Wasch- und Reinigungsverfahren erreichen die gewünschte mikrobizide Wirkung durch Zusatz oder Einarbeitung von Wirkstoffen in Waschmittel, Die Verfahren arbeiten meist bei 60 0O. · Dazu werden Wirkstoffe folgender Gruppen praktisch verwendet:
Aldehyde, Phenole, aktivchlor- bzw, aktivsaüerstoffabspaltende-Verbindungen (z.B. DD-PS 135 287), quaternäre Ammoniumverbindungen und Heterocyclen (z.B. DD-PS 137 34-6).
Diese Verfahren können vorwiegend nur im Gesundheitswesen angewendet werden, da ihrem Einsatz aus folgenden Gründen für über diesen Kreis hinausgehende Anwender nicht zugestimmt werden kann:
- Es müssen besondere Arbeitsweisen und -verfahren genau eingehalten werden, z.B. Technologien, Gesundheitsochuts- und Arbeitsschutzmaßnahmen sowie Kontroll- und Überwachung smaßnahmcn.
- Einige der Wirkstoffe sind instabil und/oder flüchtig, z,B, Aldehyde, chlorabspaltende Verbindungen und quaternäre Ammoniumverbindungen.
- Einige der Wirkstoffe sind für allgemeinere Anwendung zu toxisch oder zu hautreizend bzw. sensibilisierend, z.B. Aldehyde, Phenole und 2-I.Iercaptobenzthiazol,
- Mittel, die nur auf der Basis von Aktivchlor- bzw. Aktivsauerstoff-Abspaltung beruhen, bewirken erhebliche Faserschädigungen. · ·
- Einige Wirkstoffe wirken zu langsam, z.B« Aldehyde, Phenole«
- 4 - 2066
Kein bekannter mikrobizider Wirkstoff weist gleichzeitig eine Aktivatorwirkung auf Peroxide auf. Dazu müssen erhebliche Mengen der bereits erwähnten 0- und N-acylierten Verbindungen zusätzlich verwendet werden.
Es gibt daher bisher kein Wirkstoffprinzip, das in einem hygienischen Wasch- bzw. Reinigungsmittel für Haushalt, kommunale Wäschereien, den industriellen Bereich und im Gesundheitswesen einzusetzen ist, ohne besondere Maßnahmen zu erfordern und dabei im Hiedrigtemperaturbereich (30-70 0C) mikrobizid und aktivierend auf Peroxide wirkt.
Ziel der Erfindung .
Ziel der Erfindung v/ar deshalb die Entwicklung von verbesserten alkalischen Wasch-, Reinigungs- und Desinfektionsmitteln, die sich im liiedrigtenperaturbereich durch hohe mikrobizide Wirkung bei hervorragender Umwelt- und Amvenderfreundlichkeit auszeichnen.
Darlegung des,. Wesens der Erfindu.nn
Die Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß in an sich bekannte Wasch- und Reinigungsmittel sowie Desinfck~ tionsmittelhilfsstoffe, die im alkalischen Milieu wirksam sind und auch Peroxide enthalten können, 2,4-Dioxo-hexahydro-1,3»5-t;riazin (im folgenden als DIE? bezeichnet) als mikrobizider und im Falle von Peroxiden auch aktivierender Wirkstoff verwendet wird,
2|4~Dioxo-hexahydro-1,3»5-triazin ist eine schon langer bekannte chemische Verbindung, die'z.B. nach der DD-PS 130479 sehr effektiv hergestellt werden kann.
219924
2066
Es wurde bereits vorgeschlagen, die Verbindung als Düngemittel (DD-PS 130479) oder als Wachstumsregulator bei Pflanzen (DD-P3 196960) zu verwenden. Auch zur Reduzierung von Phytoviren ist sie bekannt geworden (DD-P3 176334, DD-PS 196960), Praktisch verwendet wird sie bisher nicht. Mikrobizide Eigenschaften sowie aktivierende Wirkung auf Peroxyverbindungen besitzt die Verbindung bei Hormaltemperatur im neutralen Milieu nicht.
Es wurde gefunden, daß der erfindungsgemäße Wirkstoff aber überraschenderweise eine ausgezeichnete mikrobizide Wirkung entfaltet, wenn er in an sich bekannte alkalische Wasch- und Reinigungsmittel oder in Hilfsstoffe für alkalische Desinfektionsmittel eingearbeitet wird.
Im pH-Bereich von 8-13, vorzugsweise 9-12 und bei Temperaturen von 20-90 0C, vorzugsweise 30-70 0C besitzt er gegenüber Bakterien und Pilzen eine gleichmäßig starke mikrobizide Wirkung, Sind Peroxoverbindungen in den Rezepturen enthalten, wirkt 2,4-Dioxohexahydro-1,3»5-triazin außerdem auch aktivierend auf diese ein.
Durch die Einstellung der Konzentration an 2,4-Dioxohcxahydro-1,3»5-triazin sowie auch der Temperatur, des pH-Wertes und der Mittelrezepturen erschließt sich ein weites Spektrum der Anwendungsmöglichkeiten.
Für die Wasch-, Reinigungs- und Desinfektionsmittel kommen alle üblichen Rezepturbestandteile in Frage, z.B. Phosphate, Silicate, waschaktive Stoffe wie Alkylsulfate, Alkylsulfonate, Alkylbenzoisulfonate, Seifen, Fettsäurekondensate, Alkylphenylglycolether und andere nichtionogene waschaktive Stoffe, Verschnittmittel und sonstige übliche Hilfsstoffe sowie Peroxoverbindungen (z.B. Natriumperborat, Natriumperkarb onat).
Der besondere Vorteil der erfindungsgemäßen Lösung liegt in der ausgesprochenen Anwendungsfreundlichkeit des Wirkstoffes, 2,4-Dio:-:ohexahydro-1,3>5-triazin ist nicht haut- und schleimhautreizend, führt nicht zu Allergien, ist nicht mutagen, nicht faserschädigend, nicht fisch- und fischnährtiergefährlich und nicht korrosiv.
219924
Die erfindungsgemäßen. Mittel können daher ohne besondere Vorkehrungen oder Beachtung von Arbeitsschutzmaßnahmen (außer den durch die Hilfsstoffe bedingten) im Haushalt, in kommunalen und industriellen Bereichen und im Gesundheitswesen verwendet werden«,
Die Erfindung wird nachstehend an Beispielen erläutert, ohne sie dadurch einzuschränken.
In den Beispielen wird 2,4—Dioxohexahydro-1,3»5-t;riazin als DHT bezeichnet«,
Beispiel 1:
Prüfung der mikrobiziden Wirkung von 2,4—Dioxohexahydro-1»3»5-triazin in neutralem und alkalischem Milieu bei 20 0C
Methodik: - . °
Sterile Stoffstücke aus Leinen von 1 cm werden zur Kontamination 15 min. in eine Standardsuspension der Testkeime eingelegt und danach angetrocknet. Im Anschluß daran werden sie in die Wirkstofflösungen bzw, -suspensionen eingelegt, nach 60 mine entnommen und zweimal mit destilliertem V/asser gespült« Die Läppchen werden zum nachweis der Wirksamkeit in geeignete Nährmedien überführt, denen zur Ausschaltung mikrobizider Nachwirkungen ein Zusatz beigefügt war. Bei Bakterien erfolgt die Auswertung nach 6 Tagen (bei 37 0C bebrütet), bei Pilzen nach 28 Tagen (bei 22 0C bebrütet). Bei Wachstum von Keimen erfolgt zur Sicherung der Ergebnisse eine Identitätsprüfung.
Te st organi smen:
Staphylococcus aureus SG 511 . (1)
Klebsiella pneumoniae RLD/H (2)
Escherichia coil· MH 3 (3)
Proteus vulgaris (4·)
Pseudomonas aeruginosa RLD 1 (5)
Trichophyton mentagrophytes . (6)
Candida albicans (7)
Aspergillus niger . (8)
2t 9924
Die Bewertung erfolgt nach folgendem Schema:
0 völlige Abtötung der Mikroorganismen
1 gute Wirksamkeit gegenüber den MikrοOrganismen
2 deutliche Keimreduzierung der Mikroorganismen
3 schwache Wirkung gegenüber den Mikroorganismen
4 keine Wirkung gegenüber den Mikroorganismen
Die Ergebnisse sind in 2 Tabellen dargestellt:
Tabelle 1: DHT in wäßrigem, neutralem.Milieu bei 20 0C. im Vergleich zu bekannten Mikrobioziden
Wirkstoff
Wirkstoff- Testorganismen
konzentration 12345678
DIiT 0,01
DHO 0,1
DHT 1,0
DHT 5,0
Formaldehyd 1,0
Dimethylbenzyldodezyl-
ammoniumchlorid 1.0
44444444 444 4 4 4 4 4 44444444
00000000 00000000
Tabelle 2: DET bei pH 9 bei 20 °C Wirkstoff
DHT 0,01
DHT 0,1
DHT 1,0
DHT 2,5
DIID 5,0
Katriumperborat + Tetraacetylglycoluril Ue 15
Pentachiorphenol- natrium 1,0
Wirkstoff- TestOrganismen
konzentration 12 345678
K/o)
44444444 44444444 44444444 43334343
33223233 10010 110 0 000 0 00 0
Beispiel 2: Prüfung der mikrobiziden Wirkung von DHT im alkalischen Milieu (pH 3-13) bei 30-70 0C
Methodik:
2 2 Sterile Stoffstücke aus Leinen von 1 cm und 5 cm werden zur Kontamination 15 min. in eine Standardsuspension der Test« Organismen eingelegt und danach angetrocknete Im Anschluß daran werden sie in wirkstoffhaltige Waschmittellösungen von verschiedenem pH-Wert eingelegt und im Dreihalskolben unter Rühren bei Einwirkungszeiten von 30 mino unterschiedlichen . Temperaturen ausgesetzt. Die Läppchen werden danach entnommen, zweimal mit sterilem Wasser gespült und in bzw, auf geeignete Nährmedien überführt, denen ein Zusatz.zur Ausschaltung •mikrobizider Nachwirkung zugesetzt war. Bebrütung und Auswertung erfolgen wie im Beispiel 1.
Folgende Waschmittelrezepturen wurden verwendet:
Rezeptur A_ % B % C %
Waschaktive Substanzen
ITatriumalkylsulfonat
Phosphate
Pent anatri umtriphosphat
Silicate
Perborate
Percarbonate
Seifenflocken
Rest: Verschnittmittel, Carb oxymethylcellulose, überfettungsmittel, DKT Uca.m«,
Natriumiaetasilicat
15
10
Natriumalkylsulfonat 10
Alkylphenylpolyglykolether 10
Natriumdiphosphat 30
Natriummetasilicat 10
10
Natriumal· kyIbenζ öl ßulfonat
Fettsäurekondensat
- 15
Pent anat rl«
umtriphos-
phat
Natriumdiphosphat
30
219924
— Q —
Der erfindungsgemäße Wirkstoff wird in Konzentrationen von 0,5 (a), 1,0 (b), 2,0 (c), 3,0.(d) und 5,0 % (e) in die Waschmittelrezepturen eingearbeitet. Die Erüfergebnisse sind in Tabelle 3 dargestellt..
Tabelle 3i Prüfergebnisse Konzen- Rezeptur
1234-5678
tration
30 0C--50 0C
70 °c -
1234-567B 123 4-5 6 7 8
0,5
1,0
2,0.
3,0
A 22222222
B 12 111212
O 21222212
A 22211222
B 11221211
C 212 21221
A 11111121
B 11111111
C 11111111
A 11111111
B 01111111
O 11011111
A 10100001
B 00000000
C 00000000
11111101 10 0 10 0 0 1 11010110
10101001 0 0 0 10 0 0 0 10001001
00000000 00000000 0000000 0
000000 0 0 00000000 00 000000
00000000 00000000 000 0 0000
0 0 0 0 0 0 0 0 000 00000 00000000
'Ö 0000000 00000000 0 0 0 0 0 0 OO
00000000 00000000 00000000
00000000 00000000 000000 0 0
00000000 0 0 0 0 0 0 0 0 00000000
Die pH-Werte betrugen bei 30 0C A: 9, Bj 10, C: 9, bei 50 0C A: 9,5, Bj 10,8, C: 9,5 und bei 70 0C A: 10, B: 11,5 und C: 10,2.
Beispiel 3:
Prüfung von ausgewählten Reinigungs-, Wasch- und Desinfektionsmitteln mit dem Wirkstoff DHD
Methodik:
Waschmittel mit hygienischem Effekt und Desinfektionswascbmittel werden gemäß Beispiel 2 geprüft, wobei anstelle der Labortestung ein Praxistest durchgeführt v/ird. Zur Testung von desinfizierenden Reinigungsmitteln und von Desinfektionsmitteln für Materialien und Geräte werden sterile Schrauben, Metallstückchen oder Gummischlauchstückchen mit Testkeimsuspensionen kontaminiert und nach dem Antrocknen der Einwirkung der wirkstoff haltigen. Präparationen ausgesetzt. Nach der Entnahme wird kurz mit steriler physiologischer Kochsalzlösung gespült und,· wie unter Beispiel 1 beschrieben, weiterverfahren· Dazu wird JDHT in Konzentrationen von 0,5 % und 1,0 % für hygienische Waschmittel, von 1,0 % und 2,0 % für desinfizierende Waschmittel sowie in Konzentrationen von 5,0 für keimzahlreduzierende Reinigungsmittel und von 5»0 und 10,0 % für desinfizierende Reinigungsmittel in übliche Reinigungsmittelrezepturen eingearbeitet.
Waschmittelrezepturen für Rezeptur: D
0,5 - 2 % DHT (in Masseprozent) E F
Alkylphenylp οIy- glykolether 12 Natriumalkyl- sulfonat 20 Natriumalkyl- benzolsulfonat 15
Fettsäure kondensat 10
Pentanatrium- triphosphat 35 Pentanatrium- triphosphat 30 Pentanatrium- triphosphat 35
Natriummeta- Bi Ii c at 15 Natriumdi- ßilicat 15 mm
Natriumper— bor at 7 Natriumper karbonat 5
Soda 25 Soda 20 Soda 20
Rest: (DHT9 Stellmittel, Carboxymethylcellulosej 6 überfettungsmittel Verschnittmittel Parfüm v.ä«m«)
21992
Rezepturen für Reinigungs- und Desinfektionsmittel
(in Masseprozent)
Rezepturen __G H I J K
DHT
Perborat Perkarbonat
Pentanatriumtriphosphat
Natriunrraeta-Silikat
Natriumdi silikat Soda
Natri umbikarb onat
Waschaktive Substanzen
Rest:
Verschnittmittel
Parfümöl
5 5 10 10 10
- mm
- - ~ - VJl
38 20 25 30 20
- 10
- - 5 -
- 35 15 20
- 20 - 10 -
33 24 23 20 26
Tabelle 4: Brüfergebnisse DHT-Konzen- Rezep- Material tration (%) türen
Temperatur 30 -C'
1-23*5678
2 50 4 O σ 7 _ 1 2 3 70 4- 5 0C 7 8
1 1 3 0 5 6 O 8 0 0 0 O O 6 O O
0 0 0 0 O 1 1 1 0 0 0 O O O O O
0 1 1 1 0 O O 1 0 0 0 O 1 1 O O
T 0 0 1 1 1 O O 0 0 0 O O O O O
0 0 0 0 0 O 1 O 0 0 0 O O O O O
0 1 0 0 0 O O O 0 0 0 O O O O O
O 0 0 0 1 O O O 0 0 0 O O O O O
O 0 0 0 O O O O 0 0 0 O O O O O
ρ 0. 0 0 0 O O 0 0 0 0 O O O O O
0 0 0 0 0 O O O O
O 0 0 0 0 O O 0 nicht geprüft
0 0 0 0 0 O O 0
0 0 0 0 0 0 0 O
0 0 0 0 0 0 O 0
0 0 0 0 0 O O 0
0 O 0 0 0 O O 0
O 0 0 0 0 O O 0
O 0 0 0 0 O O 0
0 0 O 0 0 O O 0
0 0 0 O 0
nicht
geprüft
0,5
2,0
5,0
10,0
D
E -
F -
D
E -
F
D
1
P -
G Metall
G Gummi
H Metall
E Gummi
I Metall
I Gummi
J Metall
J Gummi
E Metall
K Gummi
11121112 12121121 2 2. 222122
21112112 11211211 11121122
11111111 12111121 1 1 2 1 1111
00100010 10110110 0100100 0 11011101
00000000 00000000 00000000 00 000000 000000 0 0 00000000
21 9924
Beispiel 4:
Prüfung der Aktivatorwirkung. auf waschmttelüblictie Persauerstoffverbindungen
Methodik:
Die Waschmittelrezepturen B und C aus Beispiel 2 wurden mit 1,0 % bzw, 2,0 % DHT versetzt und der Restgehalt an nichtaktivierteia Sauerstoff bei verschiedenen Temperaturen nach verschiedenen Zeiten bestimmte Die Ergebnisse sind in Tabelle 5 dargestellt.
Tabelle 5: Mittel Temperatur (° Gehalt an 30 ReGtsäuerstoff 50 30 in % 70 30
Nr. Zeit in min. C) 40 70 4-9 47
% DHT 15 54 15 45 15 39
B mit 2 % DI]T 81 59 75. 41r 72 40
1 B mit 1 % DHT 73 68 68 48 66 43
2 C mit 2 % DIiP 73 95 69 94 67 90
3 C mit 1 DI3T 79 92 73 90 71 89
4 B ohne DHT 98 71 97 96 44
5 0 ohne ,0 % Diacetyl- oxamid 97. 51 96 40 94. 33
6 C mit 1 ,5 % Pentaace- 84 75 68
7 C mit 0 ty!glucose 69 63 61
8
Beispiel 5:
Prüfung der Anwendungsfreundlichkeit
Die erfindungsgemäße Lösung wurde mit bekannten in Nutzung befindlichen te.chnisehen Lösungen verglichen«
Wirkstoff
Konzentration %
Korrosion
T oxizität
Umv/eltschädigung
Faserschädi gung;
DHT 0,5-10 O O O O
Formaldehyd 1,0 2 3 1 O
DimethyIbenzyl- dode zy lainmoni um- chlorid 1,0 1 2 1 O
Pentachlorphenol 1,0 1 3 3 O
2-Mercaptobenzo— thiazol 1,0 O 1 1 O
Natriumperborat 10-15 O O O 2
Hexachlorophen 1-2 O 1 1 O
iPributylzinnoxid 1 O 3 2 O
Bonituri O keine negative Eigenschaft
1 geringe negative Eigenschaften
2 mittlere negative Eigenschaften
3 starke negative Eigenschaften

Claims (1)

  1. 2066
    Pa t ent an 53p rü c he;t
    1. VerbesGertc Wasch-, Seinirun^s- und Desinfektionsmittel für den Temperaturbereich von 20-90 0C, vorzugsweise 30~7O 0C, dadurch gekennzeichnet, daß man an sich bekannten, im alkalischen Milieu wirksamen Mitteln als inikrobisiden und bei Anwesenheit von Peroxiden aktivierenden Wirkstoff 2,4-Dio2-:ohe:caiiydro~1,3»5-triazin in Mengen von 0,3-20, vorzugsweise 0,5-10 -Gewichtsprozent, zusetzte
DD21992480A 1980-03-26 1980-03-26 Verbesserte wasch-,reinigungs-und desinfektionsmittel DD149678A1 (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0077321A3 (en) * 1981-10-09 1984-05-16 Veb Leuna-Werke "Walter Ulbricht" Bactericidal, virucidal and fungicidal bleaching product

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0077321A3 (en) * 1981-10-09 1984-05-16 Veb Leuna-Werke "Walter Ulbricht" Bactericidal, virucidal and fungicidal bleaching product

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