DD149881A3 - Zentriervorrichtung fuer rohre - Google Patents

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DD149881A3
DD149881A3 DD21179179A DD21179179A DD149881A3 DD 149881 A3 DD149881 A3 DD 149881A3 DD 21179179 A DD21179179 A DD 21179179A DD 21179179 A DD21179179 A DD 21179179A DD 149881 A3 DD149881 A3 DD 149881A3
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DD
German Democratic Republic
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centering
centering device
pipes
lever arm
pipe
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DD21179179A
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Inventor
Peter Neuenfeldt
Fritz Schumacher
Hans Tetsch
Original Assignee
Peter Neuenfeldt
Fritz Schumacher
Hans Tetsch
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Abstract

Die Erfindung stellt eine Zentriervorrichtung fuer Rohre dar, insbesondere fuer schwere Betonglockenmuffenrohre, wie sie im modernen Bauwesen und im Meliorationsbau Verwendung finden. Die bisher bekannten Zentriervorrichtungen sind fuer diesen Verwendungszweck zu unhandlich und zu schwer zugaengig waehrend des Bedienungsvorganges. Auszerdem lassen vorhandene Aussteifungselemente bei bestimmten Grabenverbauvarianten das Anbringen dieser Vorrichtungen teilweise nicht zu. Die sich daraus ergebende technische Aufgabe wird durch eine Zentriervorrichtung geloest, welche funktionswirksam unter dem zu zentrierenden Rohr anzuordnen ist und aus einem einarmigem Hebelarm und einem Hemmschuh besteht.

Description

21 1 79 1 -4-
Zentriervorrichtung für Bohre
Anwendungsgebiet der Erfindung :
Die Erfindung bezieht sich auf eine Zentriervorrichtung für Rohre, insbesondere für schwere Betonglockenmuffenrohre, wie sie heute im modernen Bauwesen und im Meliorationsbau Verwendung finden. Die Vorrichtung findet dabei vorzugsweise Anwendung beim Zentrieren von Betonglockenmuffenrohreη mit großen Hennweiten und großen Rohrlängen.
Charakteristik der bekannten technischen lösungen Betonglockenmuffenrohre können je nach ihren Abmessungen mehrere Tonnen wiegen. Das Zusammenfügen derartig schwerer Rohre erfolgt demzufolge mittels Lastaufnahmemittel und Zentriervorrichtung. Die dabei angewendeten Technologien sind prinzipiell gleich. Das Rohr wird mit Hilfe eines Kranes auf die vorbereitete Betonsohle der Bohrtrasse herabgelassen, und zwar so weit, bis die Bohrmuffe auf der Betonsohle aufliegt. Das Spitzende des Rohres bleibt in der Schwebe. Nach dem Verkeilen des Rohres in dieser Stellung mit Kanthölzern wird in der Regel der Kran entfernt, der Dichtungsgummi aufgezogen und das Rohr zentriert. Zum Zentrieren von Rohren sind Zentriergeräte unterschiedlicher Wirkungsweisen bekannt. Diese Geräte zentrieren entweder von innen oder von außen, vom Bohrscheitel aus. Die iiachteile der von innen zentrierenden Geräte sind die, daß sie für schwere und große Rohre zu schwer und unhandlich sind. Ein Nachzentrieren während des Zusammenfügen der Bohre ist dabei nicht mehr möglich. Das führt sehr oft dazu, daß sich der Dichtungsgummi nicht
gleichmäßig einrollt und die Verbindungsstelle undicht wird. Um diese Nachteile zu beseitigen, erfolgte die Entwicklung einer von außen, vom Bohrscheitel aus zentrierenden Vorrichtung, welche in der DD-PS 119 855 dargestellt ist. Die Zentriervorrichtung besteht aus einem zweiarmigen Hebel, der mittig eine Halterung zum Befestigen des Anschlagmittel aufweist, welche mit dem zu verlegenden Eohr lösbar verbunden ist. An einem Hebelarm ist eine Hebe.'einrichtung, beispielsweise ein Wagenheber, angeordnet, welcher sich auf dem zu verlegenden Bohr abstützt. An dem überragenden anderen Hebelarm befindet sich eine Traverse mit Rollen, die beiderseits des Rohrscheitels auf dem bereits verlegten Bohr aufliegen. Das zu zentrierende Rohr wird mit einer Fratze aufgenommen und durch Betätigen der Hebe .einrichtung zentriert. Die Handhabung dieses Bohrzentriergerätes ist zwar für schwere Betonglockenmuff enrohre geeignet, aber ebenfalls umständlich. Zum Einstellen der genauen Zentrierhöhe muß ein Kollege auf das bereits verlegte Bohr klettern. Nach dem Zusammenfügen der Bohre muß das eingefügte Bohr unterkeilt v/erden, um nicht den'Dichtungsgummi zu sehr zu belasten. Danach wird die Zentriervorrichtung in die unterste Stellung gebracht und das Hebeband ausgehängt. Für den folgenden Zentriervorgang muß die gesamte Vorrichtung über die Muffe auf das nächste Rohr versetzt werden. Dieser Transport gestaltet sich bei Rohren mit großer Nennweite schwierig und gefährlich, was besonders bei schlechter Witterung zutrifft. Das Gerät läßt sich nur in Gräben mit ausreichendem Böschungswinkel einsetzen. Beim senkrechten Grabenverbau, welcher vorzugsweise im innerstädtischen Territorium angewendet wird, lassen die vorhandenen Aussteifungselemente über dem Rohrscheitel ein Anbringen der Vorrichtung nicht zu.
Ziel der Erfindung
Es ist das Ziel der Erfindung, eine Zentriervorrichtung für das Zentrieren von Bohren, insbesondere schwerer Betonglockenmuff enrohre, anzuwenden, die sich problemlos auch in senkrechtem .Grabenverbausystem einsetzen läßt. Sie soll sich von einer Person leicht bedienen und transportieren lassen und
den Arbeitsfortschritt beschleunigen.
Darlegung; des Wesens der Br finduing
Die technische Aufgabe, die zu lösen ist, besteht darin, eine neuartige Zentriervorrichtung zu entwickeln, die sich auch bei minimaler Baufreiheit über dem Bohrscheitel am ' Rohr anbringen und leicht bedienen läßt. Die erfindungsgemäße Vorrichtung besteht aus zwei voneinander getrennten Teilen. Das eine Teil ist ein einarmiger, relativ flach gehaltener, flachwinklig konstruierter Hebelarm, an dessen Drehpunkt eine Drehpunktrolle drehbar angeordnet ist. Das andere Ende des Hebelarmes ist mit einer ) vertikal verstellbaren Hebevorrichtung kraftschlüssig gekoppelt. Der drehpunktnahe Schenkel des Hebelarmes ist gabelförmig ausgebildet und weist eine belastbare und drehbare Transportrolle auf. Die Transportrolle ist koaxial zur Rohrachse angeordnet, und zwar so, daß ihr Mantel den drehpunktnahen Schenkel des Hebelarmes zur Erzielung eines RoIleffektes rohrseitig überragt.
Der·zweite Teil der Vorrichtung ist ein Hemmschuh, bestehend aus einem Hemmbock mit einer lösbar verbundenen, flachen Lastanflageplatte.
Die komplette Vorrichtung ist in ihren zwei Teilen funktionswirksatn zueinander angeordnet, wenn die Drehpunktroiire des Hebelarmes auf der Lastaufnähmeplatte des Hemmschuhes lose aufliegt.
Die Zentriervorrichtung wird funktiohswirksam knapp eine Rohrlänge entfernt von zuletzt verlegten Rohr aufgestellt. Durch Bedienen der Hebevorrichtung wird der drehpunktnahe Schenkel mit der Transportrolle in Optimale Zentrierhöhe gebracht. Das Einbringen des Betonglockenmuffenrohres erfolgt so, daß sein Spitzende auf die Transportrolle der Zentriervorrichtung zum Liegen kommt. Damit ist eine optimale höhenmäßige Zentrierung des Rohres gegeben. Sowohl der Hemmschuh als auch der winklige Hebelarm verhindert von vorn herein ein größeres seitliches Wegrollen des Rohres. Each dem seitlichen Zentrieren, das leicht durch Körperkraft ausführbar ist, sichert man das Rohr mit Kanthölzern gegen seitliches Abrollen und
zieht den Dichtungsgummi auf. Erforderlichenfalls kann noch ein höhenmäßig ITachzentrieren des Rohres über das Betätigen der Hebevorrichtung durchgeführt werden. Für das nachfolgende Zusammenfügen der Rohre lassen sich die bekannten RohrzusammenziehVorrichtungen bzw. Rohrzu- . sammendrückvorrichtungen verwenden. Besonders gut eignet sich dafür eine Rohrdrückvorrichtung nach der DD-PS 13I 262. Nach erfolgtem Zusammenfügen wird die Zentriervorrichtung über die Hebevorrichtung in die unterste Stellung gebracht. Dadurch erfolgt ein Entlasten der Zentriervorrichtung. Hemmschuh und Hebelarm lassen sich herausziehen.
Die Vorteile dieser Zentriervorrichtung sind offensichtlich. Der Einsatz dieser Vorrichtung ist auch im senkrechten Grabenverbausystem unproblematisch. Die Vorrichtung ist einfach und handlich gebaut und laßt sich von einer Person bedienen, was zur Beschleunigung des Verlegefortschrittes führt. Sin höhenmäßiges Zentrieren schwerer Sohre ist kaum noch notwendig, da die Zentriervorrichtung ohne Rohrbelastung in optimaler Zentrierhöhe aufgestellt wird. Ebenfalls entfällt das Be 3Cr ie ehe η oder Besteigen der Rohre, was zu verbesserten Arbeitsbedingungen und zu einer höheren Arbeitssicherheit führt.
A us f uhr uns; s 0 e ispi e 1
Die Erfindung wird nachfolgend an einem Ausführungsbeispiel dargestellt.
Die Figur 1 zeigt die Zentriervorrichtung in der Seitenansicht. Die Zentriervorrichtung setzt sich aus zwei Hauptteilen, dem einarmigen Hebelarm 1 und dem Hemmschuh 2 zusammen. Der Hebelarm 1 ist leicht winklig konstruiert, so daß er zwei Schenkel 3 und 4 bildet. An dem drehpunktnahen Schenkel 3 ist im Drehpunkt eine belastbare, lose Drehpunktrolle 5 befestigt. Der drehpunktferne Schenkel 4- wird am Kraftangriffspunkt mit einer hydraulischen Hebevorrichtung 6 kraftschlüssig gekoppelt. Im drehpunktnahen Schenkel 3 ist weiterhin eine belastbare, lose Transportrolle 7 koaxial zur Rohrachse angeordnet, deren Mantel den drehpunktnahen Schenkel 3 rohrseitig überragt.
Der zweite Teil der Zentriervorrichtung, der Hemmschuh 2, besteht aus dem Hemmbock 8 und der Lastaufnahmeplatte 9· Entsprechend der Nennweiten der Bohre läßt sich Lastaufnahmeplatte 9 in verschiedenen Stärken auswechseln. Die zwei Hauptteile der Vorrichtung werden funktionstüchtig zueinander angeordnet, indem die Drehpunktrolie 5 auf die Lastaufnahmeplatte 9 gesetzt wird. Durch Bedienen der hydraulischen Hebevorrichtung 6 bringt man die Zentriervorrichtung in die optimale Zentrierhöhe· Danach erfolgt das Aufsetzen des zu zentrierenden Eohres, welches gleich in der optimalen Zentrierhöhe zu liegen kommt. Bei Setzungen auf Grund des Bohrgewichtes erfolgt ein Nachzentrie.ren durch erneutes Bedienen der hydraulischen Hebevorrichtung 6. Nach dem Unterteilen und Zusammenfügen des Bohres entfernt man die Zentriervorrichtung. Das Entfernen erfolgt durch das Herablassen des Hebelarmes 1 sowie das Herausziehen des Hemmschuhes 2 und des Hebelarmes 1.

Claims (3)

  1. 2Ί 179 1 -0-
    Erfindungsanspruch
    1. Zentriervorrichtung für Rohre, insbesondere für schwere Betonglockenmuffenrohre, dadurch gekennzeichnet,
    daß einem unterhalb des Rohres angeordneten einarmigen Hebelarm (1), der aus zwei winklig zueinander angeordneten Schenkeln (3,4) besteht, ein Hemmschuh (2) zugeordnet ist, wobei der Schenkel (3) eine am Drehpunkt
    des Hebelarmes (1) angeordnete lose Drehpunktrolle(5)
    aufweist und der Schenkel (4) mit einer Hebevorrichtung (6) in Wirkverbindung steht.
  2. 2. Zentriervorrichtung nach Punkt 1, dadurch gekennzeichnet, daß in dem gabelförmig ausgebildeten Schenkel (3) eine Transportrolle (7) gelagert ist.
  3. 3. Zentriervorrichtung nach Punkt 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Hemmschuh (2) mit einer Lastaufnähmeplatte (9) verbunden ist.
    Hierzu 1 Seite Zeichnungon
DD21179179A 1979-03-26 1979-03-26 Zentriervorrichtung fuer rohre DD149881A3 (de)

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DD149881A3 true DD149881A3 (de) 1981-08-05

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
AT393287B (de) * 1989-03-13 1991-09-25 Wiener Baustoffwerke Aktienges Einrichtung fuer den transport von bauteilen

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