DD150559A1 - Einrichtung zur aushaltung von stueckkohle aus einem foerderkohlestrom - Google Patents

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DD150559A1
DD150559A1 DD22100180A DD22100180A DD150559A1 DD 150559 A1 DD150559 A1 DD 150559A1 DD 22100180 A DD22100180 A DD 22100180A DD 22100180 A DD22100180 A DD 22100180A DD 150559 A1 DD150559 A1 DD 150559A1
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charcoal
discharge
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DD22100180A
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Klaus Decker
Heinz Dutschmann
Horst Langnickel
Winfried Richter
Kurt Heidrich
Original Assignee
Klaus Decker
Heinz Dutschmann
Horst Langnickel
Winfried Richter
Kurt Heidrich
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Abstract

Einrichtung zur Aushaltung von Stueckkohle aus einem Foerderkohlestrom, die in der Abwurfparabel nach einem Siebrost angeordnet ist. Stueckkohle ist wirtschaftlich aus einem Foerderkohlestrom auszuhalten. Die Aufgabe besteht darin, eine Einrichtung zu schaffen, mit der abhaengig vom Anteil der Stueckkohle im Foerderkohlestrom unter Gewaehrleistung der Kohleversorgung der Dampferzeuger Stueckkohle ausgehalten werden kann. Dies wird dadurch erreicht, dasz quer zur Abwurfparabel in diese eine ueber die gesamte Breite des Siebrostes reichende Regelklappe eingeschaltet ist, unter der der Schurrenauslauf in eine Schurre Restkohle mit einem Gurtbandfoerderer Restkohle und in eine Schurre Stueckkohle mit einem Gurtbandfoerderer Stueckkohle aufgeteilt ist, die Regelklappe von einem Stellantrieb ueber einen Regler betaetigt ist, in den die Ausgaenge eines Sollwertgebers Stueckkohle und eines Stromwandlers, der mit dem Antriebsmotor des Gurtbandfoerderers Stueckkohle verbunden ist, gefuehrt sind.

Description

-Ί-
Titel der Erfindung
Einrichtung zur Aushaltung von Stückkohle aus einem Förderkohlestrom
Anwendungsgebiet der Erfindung
Die Erfindung betrifft eine Einrichtung zur Aushaltung von Stückkohle aus einem Förderkohlestrom, die in der Abwurfparabel nach einem Siebrost angeordnet ist.
Charakteristik der bekannten technischen Lösungen
In der aus dem Tagebau angelieferten und der Kohleikühle in einem Kraftwerk zuzuführenden Rohbraunkohle sind feste Kohlestücken bzw. -brocken enthalten, die als Stückkohle bezeichnet werden. Diese Stückkohle kann in anderen Industriezweigen gegenüber der Vermahlung und Verbrennung in einem Dampferzeuger wirtschaftlicher eingesetzt werden und ist deshalb in bestimmter Menge aus dem Förderkohlestrom auszuhalten· Die auszuhaltende Menge an Stückkohle ist abhängig vom Anteil der Stückkohle im Förderkohlestrom und der für den Dampferzeugerbetrieb erforderlichen Jlohlemenge· Da der Anteil der Stückkohle ständig schwankt, ist auch die Menge der auszuhaltenden. Stückkohle größeren Schwankungen unterworfen· Zur Umlenkung eines Massestromes sind bereits in der Abwurfparabel angeordnete Umstellklappen bekannt, deren Achse und Kante längs zur Abwurfparabel liegen· In der Abwurfparabel angeordnete Siebroste (DD 63 445) dienen zur Klassierung von Schüttgütern· Weiterhin sind in der Abwurfparabel angeordnete Regelklappen bzw. Gitterrahmen (DD 134 845; für die Teilung eines Llassestromes bzw. kontinuierliche Aushaltung bestimmter Korn-
fraktionell bekannt, deren Achse und Kante quer zur Abwurfparabel angeordnet sind·
Alle diese Lösungen sind jedoch nicht für eine mengenmäßig kontinuierliche Ausnaltung oestimmter K.ornfraktionen bei schwankendem Anteil derselben in der Förderkohle geeignet.
Ziel der Erfindung
'Ziel der Erfindung ist es, Stückkohle wirtschaftlich aus einem Förderkohlestrom auszuhalten*
Darlegung des Wesens der Erfindung
Der Erfindung liegt die Aurgabe zugrunde, eine Einrichtung zu schaffen, mir der in der Abwurfparabel nach einem Siebrost abhangig vom Anteil der Stückkohle im iförderkohlestrom unter Gewahrleistung der Kohleversorgung der Dampferzeuger Stückkohle ausgehalten werden kann. Dies wird erfindungsgemäß dadurch gelost, daü quer zur Abwurfparabel in diese eine über die gesamte .Breite des oiebrostes reichende Regelklappe eingeschaltet ist, unter der der Schurrenauslauf in eine Schurre Restkohle mit einem Gurtbandförderer RestKohle und eine Schurre Stückkohle mit einem Gurtbandförderer Stückkohle aufgeteilt ist, die Regelklappe von einem Stellantrieb über einen Regler betätigt ist, in den die Ausgange eines Sollwertgebers ötückkohle und eines Stromwandlers, der4nit dem Antriebsmotor des Gurtbandförderers Stückkohle verbunden ist, gerünrt sind. Die obere Kante der Regelklappe ist einseitig bzw. doppexseitig geradlinig verwunden oder kreisförmig verwunden oder parallel· geradlinig unterteilt.
Die augenblicklich erreicnte Fördermenge Stückkohle kann auch aus einer Förderoandwaage oder einer Licntschxanü.e oder einer mechanischen öchüttprofllDegrenzung dem Regler zugei'üaxt sein·
Ausfübirungsbeispiel
Die Erfindung soll nachstehend an einem Ausführungsbeispiel näher erläutert werden. In der zugehörigen Zeichnung zeigen:
Eig· 1: die Seitenansicht der Einrichtung Fig. 2: die Draufsicht auf den Siebrost und die Regelklappe mit einer einseitig geradlinig verwundenen Kante
Fig· cLie Draufsicht auf eine Regelklappe mit einer doppelseitig geradlinig verwundenen Kante
Fig· 4: die Draufsicht auf eine Regelklappe mit einer kreisförmig verwundenen Kante
Fig· t>· cLie Draufsicht auf eine Regelklappe mit einer parallel geradlinig unterteilten Kante·
Die einem Siebrost 1 zugeführte Rohbraunkohle 4 wird auf diesem in ein Unterkorn 51 welches durch den Siebrost 1 hindurchfällt, und ein Uberko'rn getrennt. Das Überkorn stellt die Stückkohle 7 und 8 dar. Quer in die Abwurfparabel b des Siebrostes 1 hinein ist eine über die gesamte Breite des Siebrostes 1 reichende Regelklappe 18 eingeschaltet. Unter der Regelklappe 18 ist der Schurrenauslauf in eine schurre Restkohle 2 mit einem Gurtbandförderer Restkohle 10 und in eine Schurre Stückkohle 3 mit einem Gurtbandförderer Stückkohle 9 aufgeteilt. Die Kegelklappe 18 ist von einem Stellantrieb 17 über einen Regler 16 betätigt. In den Regler 16 sind die Ausgange eines Sollwertgebers Stückkohle 14- und eines Stronwandlers i5> geführt. Der stromwandler 15> ist mit dem Antriebsmotor 13 des Gurtbandförderers Stückkohle verbunden.
Die obere Kante 19 der RegelKlappe 18 ist einseitig bzw. doppelseitig geradlinig verwunden oder kreisxörmig verwunden oder parallel geradlinig unterteilt ausgebildet. Durch die Stellung der Regelklappe 'i8 in der Abwurfparabel b
wird die Menge der auszuhaltenden Stückkohle 7 beeinflußt,
Die Wirkungsweise aer Einrichtung ist folgende:
Die entsprechend der Auslegung Gurtbandförderer Stückkohle У förderbare Menge an Stückkohle wird mittels des Sollwertgebers Stückkohle 14 dem Regler 16 eingegeben und ebenso die augenblicklich erreichte Fördermenge Stückkonle 11 aus der Stromaufnähme des Antriebsmotors 13 des Gurtbandförderers Stückkohle у über den Stromwandler ί5 · Die augenblicklich erreichte Förderleistung Stuckkohle kann auch aus einer FörderDanawaage oder einer Licntschranke° oder einer mechanischen Schütvprofilbegrenzung üem Regler 16 zugeführt werden.
Bei Erreichen aes Sollwertes Stückkohle wird über den StellantrieD 17 die Regelklappe 1ö in die Abwurfparabel о eingefahren· Dabei kreuzt die Kante 19 der Regellcappe die Abwurfparabel b und teilt entsprechend dem Sollwert Fördermenge Stückkonle ί1 die Überkornmenge m auszuhaltende Stückkonle у und der Restkohle 12 wieder zuzuführende Stückkohle o.
Der Anteil der Stuckkohle 7 und β in aer ßohbraunkohie kann in weiten Grenzen bis zu 50 % liegen, wira im besonderen zwischen 2 und 10 % liegen und kommt in diesem Grenabereich auoh als öollwert in Betracht·

Claims (3)

Erfindungsanspruch
1» Einx-ichtung zur Aushal£un,g von Stüc£konle aus einem FÖrderkoluestz'omjdie in der AbwurfparaDel nach einem Siebrost angeordnet ist, gekennzeichnet dadurch, daß quer zur Abwurfparabel (6) in diese eine über die gesamte Breite des öieorostes 4) reichende! RegelKlappe (18) eingeschaltet ist, unter der der Schurrenausxauf in eine Schurre RestKohle (2) mit einem Gurtbandförderer Restkohle (10) und in eine Schurre Stückkohle О) ^іѢ einem Gurtbandförderer Stückkohle (9) aufgeteilt ist, die Regelklappe (18) von einem Stellantrieb ч17) über einen Regler (16) betätigt ist, in den die Ausgänge eines Soll\vertgebers Stückkohle (14) und eines Stromwanalers (15)ι der mit dem Antrieosmotor (13) des öurtbandfOrderors Stückkohle (9) verbunden ist, geführt sind«
2. Einrichtung nach Punkt 1, gekennzeichnet dadurch, äaa die obere Kante (19) der Regelklappe (18) einseitig dzw. doppelseitig geradlinig verwunden oder kreisförmig verwunden oder parallel geradlinig unterteilt ausgebildet ist,
3« Einrichtung nach Punkt 1 und 2, gekennzeichnet dadurch, daß die augenblicklich erreichte Fördermenge Stückkohle И2) aus einer förderbandwaage oder einer Lichtschranke oder einer mechanischen Schüttprofilbegrenzung direkt dem Regler (16; zugefünrt ist·
Hierzu 1 Seite Zeichnungen
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