DD226533A1 - Regelklappe zur teilung eines schuettgutstromes - Google Patents

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DD226533A1
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DD
German Democratic Republic
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control flap
straight line
dividing
discharge
coal
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Application number
DD26785284A
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English (en)
Inventor
Horst Langnickel
Klaus Decker
Heinz Dutschmann
Winfried Richter
Kurt Heidrich
Original Assignee
Boxberg Kraftwerk Veb
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Abstract

Regelklappe zur Teilung eines Schuettgutstromes, insbesondere eines Foerderkohlestromes, die in der Abwurfparabel nach einem Siebrost parallel zur Laengsrichtung der Abwurfparabel ueber die gesamte Breite des Siebrostes angeordnet und von einem Stellantrieb ueber einen Regler mengenmaessig betaetigt ist. Die Aufgabe besteht darin, die Regelklappe so auszubilden, dass die im Foerderkohlestrom enthaltene variable Stueckkohlemenge in einen konstanten auszuhaltenden Anteil und einen variablen rueckzufuehrenden Ueberschussanteil aufgeteilt wird. Dies wird erfindungsgemaess dadurch geloest, dass die obere Kante der Regelklappe einseitig geradlinig verwunden oder parallel geradlinig unterteilt bzw. doppelseitig geradlinig oder kreisfoermig verwunden ausgebildet ist.

Description

Titel der Erfindung
Regelklappe zur Teilung eines Schüttgutstromes
Anwendungsgebiet der Erfindung
Die Erfindung betrifft eine Regelklappe zur Teilung eines Schüttgutstromes, insbesondere eines Förderkohlestromes, die in der Abwurfparabel nach einem Siebrost parallel zur Längsrichtung der Abwurfparabel über die gesamte Breite des Siebrostes angeordnet und von einem Stellantrieb über einen Re*gler mengenabhängig betätigt ist. ·
Charakteristik der bekannten technischen Lösungen
In der aus dem Tagebau angelieferten und der Kohlemühle in einem Kraftwerk zuzuführenden Rohbraunkohle sind feste Kohlenstücken bzw. -brocken enthalten, die als Stückkohle bezeichnet werden. Diese Stückkohle kann in anderen Industriezweigen gegenüber der Vermahlung und Verbrennung in einem Dampferzeuger wirtschaftlicher eingesetzt werden und ist deshalb in bestimmter Menge aus dem Förderkohlestrom auszuhalten. Die auszuhaltende Menge an Stückkohle ist abhängig vom Anteil der Stückkohle im Förderkohlestrom und der für den Dampferzeugerbetrieb erforderlichen Kohlemenge. Da der Anteil der Stückkohle ständig schwankt, ist auch die Menge der rückzuführenden Stückkohle größeren Schwankungen unterworfen.
Zur Umlenkung eines Massestromes sind bereits in der Abwurfparabel angeordnete Umstellklappen bekannt, deren Achse und Kante längs zur Abwurfparabel liegen. Eine Teilung des Massestromes ist mit diesen Umstellklappen jedoch nicht möglich. Es ist
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.auch schon bekannt, einen von einem Förderer abgeworfenen Fördergutstrom in Teilströme aufzuteilen. Zur Aufteilung werden Mehrwegeschurren eingesetzt, über deren zugeordnete Rutschen die Teilströme verteilt werden. Wesentliche Elemente zum Aufteilen eines in derartige Verteilersysteme abgeworfenen Fördergutstromes sind die im Bereich der Rutschenausläufe angeordneten Ver— teilerklappen, deren Anzahl für das Teilungsverhältnis des abgeworfenen Fördergutstromes maßgebend ist. Die Verteilerklappen sind einstückig ausgebildet und entsprechend der Lage der' Rutsehenausläufe neben- oder nacheinander angeordnet. Diese Lösung ermöglicht aber keine weitgehend variable und feinstufige Aufteilung des abgeworfenen Fördergutstromes, da einer theoretisch denkbaren Anordnung weiterer Klappen durch die Baugröße derartiger Verteilersysteme Grenzen gesetzt sind. Um einen abgeworfenen Fördergutstrom mengenmäßig aufzuteilen, ist eine schwenkbar angeordnete Verteilerklappe in Mehrweg— schurren zur Verteilung des Fördergutes in bestimmte Rutschen des Verteilersystems bekannt (DE 1049775), bei der die Verteilerklappe aus mehreren auf einer gemeinsamen Achse gelagerten Einzelklappen besteht, die unabhängig voneinander in bzw. aus dem Bereich des abgeworfenen Fördergutstromes verstellbar sind. Nachteilig bei( dieser Lösung ist, daß jede Einzelklappe gesondert, verstellt werden muß, wozu je ein separater Antrieb bzw. insgesamt ein sehr komplizierter Verstellmechanismus erforderlich ist.
Ziel der Erfindung
Ziel der Erfindung ist es, den Aufwand für die Teilung eines Schüttgutstromes zu senken.
Darlegung des Wesens der Erfindung
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Regelklappe zur Teilung eines Förderkohlestromes, die in der Abwurfparabel nach einem Siebrost angeordnet und von einem Stellantrieb über einen Regler mengenabhängig betätigt ist, so auszubilden, daß die im Förderkohlestrom enthaltene variable Stückkohlemenge in einen konstanten auszuhaltenden Anteil und einen variablen rückzuführenden Überschußanteil aufgeteilt wird.
Dies wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß die obere Kante der Regelklappe einseitig geradlinig verwunden oder parallel geradlinig unterteilt bzw. doppelseitig geradlinig oder kreisförmig verwunden ausgebildet ist.
Ausführungsbeispiel
Die Erfindung soll nachstehend an einem Ausführungsbeispiel näher erläutert werden. In der zugehörigen Zeichnung zeigen:
Fig. 1: eine schematische Ansicht einer Einrichtung zur Teilung eines Schüttgutstromes mit der erfindungsgemäßen Regelklappe
Fig. 2: die Draufsicht auf den Siebrost und die Regelklappe mit einer einseitig geradlinig verwundenen Kante
Fig. 3*. die Draufsicht auf eine Regelklappe mit einer doppelseitig geradlinig verwundenen Kante
Fig. 4: die Draufsicht auf eine Regelklappe mit einer kreisförmig verwundenen Kante
Fig. 5: die Draufsicht auf eine Regelklappe mit einer parallel geradlinig unterteilten Kante
Fig. 6: die Schnittstelle der Regelklappenkante nach Fig. 2 in der Abwurfparabel.
Die einem Siebrost 1 zugeführte Rohbraunkohle 4 wird auf diesem in ein Unterkorn 5, das durch den Siebrost 1 hindurchfällt, und ein Überkorn getrennt. Das Überkorn stellt die Stückkohle 7 und 8 dar. Quer in die Abwurfparabel 6 des Siebrostes 1 hinein ist eine über die gesamte Breite des Siebrostes 1 reichende Regelklappe 18 eingeschaltet. Unter der Regelklappe 18 ist der Schurrenauslauf in eine Schurre Restkohle 2 mit einem Gurtbandförderer Restkohle 10 und in eine Schurre Stückkohle,3 mit einem Gurtbandförderer Stückkohle 9 aufgeteilt. Die Regelklappe 18 ist von einem Stellantrieb 17 über einen Regler 16 betätigt. In den Regler 16 sind die Ausgänge eines Sollwertgebers Stückkohle 14 und eines Stromwandlers 15 geführt. Der Stromwandler 15 ist mit dem Antriebsmotor 13 des Gurtbandförderers Stückkohle 9 verbunden.
Die obere Kante 19 der Regelklappe 18 ist einseitig bzw. doppelseitig geradlinig verwunden oder, kreisförmig verwunden oder parallel geradlinig unterteilt ausgebildet. Durch die Stellung der Regelklappe 18 in der Abwurfparabel 6 wird die Menge der auszuhaltenden Stückkohle 7 beeinflußt.
Die Wirkungsweise der Regelklappe ist folgende:
Die entsprechend der Auslegung Gurtbandförderer Stückkohle 9 förderbare Menge an Stückkohle wird mittels des Sollwertgebers Stückkohle 14 dem Regler 16 eingegeben und ebenso die augenblicklich erreichte Fördermenge Stückkohle 11 aus der Stromaufnahme des Antriebsmotors 13 des Gurtbandförderers Stückkohle 9 über den Stromwandler 15. Die augenblicklich erreichte Förderleistung Stückkohle 11 kann auch aus einer Förderbandwaage oder einer Lichtschranke oder einer mechanischen Schüttprofilbegrenzung dem Regler 16 zugeführt werden.
Bei Erreichen des Sollwertes Stückkohle 11 wird durch entsprechende Drehbewegung der Regelklappe 18 über die Drehachse die Kante 19 in die Abwurfparabel 6 gefahren und weiterhin bei schwankendem höheren Stückkohleanteil durch entsprechende Dreh— richtung die Schnittstelle 20 der Kante 19 in der Abwurfparabel 6 in. Längsrichtung bewegt.
Die Schnittstelle 20 liegt schräg im Querschnitt der Abwurfparabel 6 und ist relativ kurz (kürzer als die Breite aber langer als die Höhe 22 des Querschnitts der Abwurfparabel 6). Die Schnittstelle 20 unterteilt die Abwurfparabel 6 mit langgestrecktem rechteckigem Querschnitt und geringer Höhe in Breitenabschnitte, die gleichzeitig den Stückkohlemengen entsprechen, die diesseits der Regelklappe 18 als Sollwert Stückkohle 11 bzw. jenseits der Regelklappe 18 als schwankender Überschuß Stückkohle 8 zur Restkohle 12 abgeführt werden. Die einseitig verwundene Kante 19 (Fig. 2) bewirkt eine Schnittstelle 20 mit zwei Breitenabschnitten 21 und zwei Mengenströmen und eine stufenlos e Regelung.
Die doppelseitig geradlinig bzw. kreisförmig verwundenen Kanten 19 (Fig. 3; Fig. 4) dagegen bewirken zwei. Schnittstellen 20 mit drei Breitenabschnitten 21 und zwei Mengenströmen und eine stufenlose Regelung bei gleicher Regelfunktion. Die geradlinig
unterteilte Kante 19 (Fig. 5) dagegen ermöglicht eine stufenlose Regelung. Fig. 1 beinhaltet die Varianten der Kante gem. Fig. 2 bis 5.
Der Regelklappe 18 und deren Steuerung liegt der Vorteil bzw. Nutzen zugrunde, daß bei konstanter Rohbraunkohlefördermenge und in weiteren Grenzen liegenden, darin enthaltenen und auf einem Siebrost ausgehaltenen variablen Stückkohleanteil der auszuhaltende Anteil auf einen nicht zu überschreitenden Sollwert be- . grenzt und der verbleibende variable Restanteil ζμιη Unterkorn zurückgeführt und somit die Restkohlemenge ebenfalls konstant gehalten wird und die Menge des begrenzt ausgehaltenen Sollwertes Stückkohle als Rohbraunkohlemenge zusätzlich aufgegeben wird. Mit der Lösung ist es im Braunkohlenkraftwerk ohne größere Förderreserve möglich, ohne begrenzende Einflüsse auf die Elektroenergie erzeugung die mengenmäßige Brennstoffversorgung der Dampfkessel und gleichzeitig zusätzlich die quantitative Bereitstellung eines hochwertigen Brennstoffes für andere Einsatzzwecke zu sichern.

Claims (1)

  1. Erfindungsanspruch
    Regelklappe zur Teilung eines Schüttgutstromes, insbesondere eines Förderkohlestromes, die in der Abwurfparabel nach einem Siebrost parallel zur Längsrichtung der Abwurfparabel über die gesamte Breite des Siebrostes angeordnet und von einem Stellantrieb über einen Regler mengenabhängig betätigt ist, gekennzeichnet dadurch, daß die obere Kante (19) der Regelklappe (18) einseitig geradlinig verwunden oder parallel geradlinig unterteilt bzw. doppelseitig geradlinig oder kreisförmig verwunden ausgebildet ist.
    Hiezu 3 Blatt Zeichnungen
DD26785284A 1984-10-01 1984-10-01 Regelklappe zur teilung eines schuettgutstromes DD226533A1 (de)

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