DD151012A4 - Vorrichtung zum breitbehandeln von vorzugsweise textilen stoffbahnen,z.b. in einer dampfatmosphaere - Google Patents

Vorrichtung zum breitbehandeln von vorzugsweise textilen stoffbahnen,z.b. in einer dampfatmosphaere Download PDF

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DD151012A4
DD151012A4 DD21222879A DD21222879A DD151012A4 DD 151012 A4 DD151012 A4 DD 151012A4 DD 21222879 A DD21222879 A DD 21222879A DD 21222879 A DD21222879 A DD 21222879A DD 151012 A4 DD151012 A4 DD 151012A4
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Guenter Golbs
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Abstract

Die Bahnfuehrung geschieht sowohl fest,als auch lose abgelegt, kann aber wahlweise auch nur fest verlaufen. Der Transport der Stoffbahn erfolgt u.a. vorzugsweise mittels Transportband und ueber Umlenktrommeln mit Stirnscheiben. Gemaesz Hauptpatent DD-WP 141 690 sind die Umlenktrommeln mit den Stirnscheiben auskuppelbar verbunden. Ziel der Erfindung istes, die auskuppelbare Verbindung zwischen den Stirnscheiben u. den jeweiligen Umlenktrommeln zu vervollkommnen. Die techn. Aufgabe besteht darin, den Vorgang des Kuppelns bzw. Entkuppelns vom Bedienungspersonal unabhaengig zu machen. Die technische Aufgabe wird geloest, indem die Kupplung zwischen den Stirnscheiben und deren Umlenktrommeln als drehrichtungs- und selbstschaltende, vorzugsweise mechanische Wellenkupplung gestaltet ist. Vorrichtungen gemaesz Hauptpatent sind auch zum Breitbehandeln anderer flexibler Stoffbahnen, z.B. Kunststoffen, Papier und dergleichen einsetzbar.

Description

2 1222 8 -1-
D 06 B 3/10
Vorrichtung zum Breitbehandeln von vorzugsweise textlien Stoffbahnen z. B, in einer Dampfatmosphäre
Anwendungsgebiet der Erfindung
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Breitbehandeln von vorzugsweise textilen Stoffbahnen z. B· In einer Dampfatmosphäre. Die Stoffbahnführung geschieht sowohl fest, als auch lose abgelegt, kann aber ohne Neueinzug der Stoffbahn wahlweise auch nur fest erfolgen. Derartige Vorrichtungen sind auch zum Breitbehandeln anderer flexibler Stoffbahnen z. B. Kunststoffen, Papier oder dgl. einsetzbar·
Charakteristik der bekannten technischen Lösungen
Vorrichtungen mit verfahrenstechnologisch bedingter teils fester, teils loser Stoffbahnführung, bei denen auch wahlweise eine nur feste Stoffbahnführung ohne Neueinzug der Stoffbahn möglich ist., weisen für die feste Stoffbahnführung Umlenkwalzen auf, über die die Stoffbahn läuft. Nachfolgend, in Stoffbahnlaufrichtung, ist die Stoffbahnführung in loser Ablage auf einem Transportband vorgesehen. Bekannte Vorrichtungen zum kontinuierlichen Behandeln von Textil- oder Gewebebahnen vermeiden die bekannten Nachteile, nämlich das Entstehen einer ungeordneten Ablage während der losen Stoffbahnführung, durch am Anfang und Ende des Transportbandes vorgesehene, als Scheiben gestaltete, seitliche Führungsmittel. Diese lose Ablage kommt jedoch
-Z-
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an ihrem Anfang nicht ohne einen annähernd U-förmigen Stapelschacht und am Ende ohne ein sog. Rollenbett aus. Dadurch entstehen leicht Scheuerstellen auf der Stoffbahn durch die feststehenden Schachtwände "bzw. es treten Verklemmungen der Stoffbahn zwischen den Rollen des Rollen-"bettes auf.
Gemäß dem'Hauptpatent,'.' DD-WP; 4 1M 690/.
werden die genannten Nachteile nicht wirksam, wenn am Anfang und Ende der Stoffbahnführung mit loser Ablage antreibbare Umlenktromineln vorgesehen sind, die mit ihren Stirnscheiben auskuppelbar verbunden sind. Vom Bedienungspersonal ist beim Übergang von teils fester, teils loser auf nur feste Stoffbahnführung oder umgekehrt die Kupplung zu betätigen.
Ziel der Erfindung
ist es, die kuppelbare Verbindung zwischen den Stirnscheiben und den jeweiligen Umlenktrommeln zu vervollkommnen.
Darlegung des Wesens der Erfindung
Die technische Aufgabe des Zusatzpatentes besteht darin , den Vorgang des Kuppeins bzw. Entkuppeins vom Bedienungspersonal unabhängig zu machen. Die technische Aufgabe wird gelöst, indem die Kupplung zwischen den Stirnscheiben und deren Umlenktrommeln als drehrichtungs- und selbst schaltende, vorzugsweise mechanische Wellenkupplung gestaltet ist.
Au sf ührungsl) ei spi el
Die Erfindung wird nachstehend anhand eines Ausführungsbeispiels beschrieben.
Es zeigen
Fig. 1 in einer geschnittenen Ansicht von oben eine Umlenktrommel mit der erfindungsgeraäßen Vorrichtung
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Pig· 2 eine geschnittene Seitenansicht eines Kombinationsdämpfers
Mit 9 "bzw· 11 wird in Fig· 1 wiederum eine umlenktrommel "bezeichnet· Die Umlenktrommein sind It. Fig. 2 am Anfang und am Ende der losen Stoffbahnführung vorgesehen. Über je eine drehrichtungs- und selbstschaltende, mechanische Wellenkupplung 40 (Freilaufkupplung), ist die jeweilige Umlenktrommel 9 bzw. 11 mit je einer ihrer Stirnscheiben 10 bzw. 12 verbunden. Die Wellenkupplung 40 arbeitet bezogen auf die Umlenktrommeln 9 bzw. 11 linkslösend· Ein angetriebenes Transportband 8 läuft über die Stirnschei-"ben 10, 12· Die Umlenktrommeln 9 bzw· 11 und die Stirnscheiben 10 bzw. 12 bilden mit dem Transportband 8 wie im Hauptpatent einen bewegbaren Schacht.
Die am Anfang der losen Stoffbahnablage ankommende Stoffbahn 5 wird in Falten in den genannten Schacht abgelegt, der die Stoffbahn 5 in Durchlaufrichtung mitnimmt (Fig. 2). Die Stirnscheiben 10 bzw. 12 sind mit der Umlenktrommel 9 bzw* 11 gekuppelt verbunden· Wie ebenfalls im Hauptpatent beschrieben, gelangt die in Falten abgelegte Stoffbahn 5 auf dem Transportband 8 zu der zweiten am Ende der losen Stoffbahnführung angeordneten Umlenktrommel 11 und wird dort abgezogen
Soll die Stoffbahn 5 nur in fester Führung in der Maschine behandelt werden, dann durchläuft die Stoffbahn 5 auch den unteren Teil der Maschine in fester Stoffbahnführung ohne Ablage auf dem Transportband 8. Dazu werden die Einrichtungen zum Faltenlegen, Haspel 25, außer Betrieb gesetzt und das Transportband 8 angehalten. Die Stoffbahn nimmt jetzt nach dem selbsttätigen Glattziehen der Falten den in Fig. 2 durch eine unterbrochene Linie und mit 5f bezeichneten Weg. Die Umlenktrommeln 9, 11 werden durch die Stoffbahn 5' mitgenommen, während die Stirnscheiben 10, 12 stillstehen. Damit löst die Wellenkupplung 40 selbsttätig die Verbindung zwischen den jeweiligen Stirnscheiben 10 bzw. 12 und ihren Umlenktrommeln 9 bzw. 11. Beim Zurückgehen auf teils feste
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teils lose Stoffbahnführung wird umgekehrt verfahren, indem zunächst die Faltenbildung der Stoffbahn 5 wieder eingeleitet wird· Das Transportband 8 wird wieder angetrieben und damit drehen sich auch die Stirnscheiben 10, 12· Die Wellenkupplung 40 kuppelt selbsttätig die Stirnscheiben 10, 12 mit den jeweiligen Umlenktrommeln 9 bzw. 11 und die Stoffbahn durchläuft wieder in teils fester, teils loser Ablage die Maschine·
Mit der Zusatzerfindung wird eine Vervollkommnung der Erfindung It. Hauptpatent erreicht· Beim Obergang von teils fester, teils loser auf nur feste Stoffbahnführung und umgekehrt werden die Umlenktrommein von ihren Stirnscheiben selbsttätig entkuppelt bzw· mit ihnen gekuppelt·

Claims (1)

  1. - 5 - 2 12 2 2 8
    Erfinduiigsanspruch
    Vorrichtung zum Breitbehandeln von vorzugsweise textlien ' Stoffbahnen, z· B. in einer Dampf atmosphäre, mit einer, vorteilhafterweise in einem gemeinsamen Gehäuse angeordneten teils festen, teils losen Stoffbahnführung, bei der die Stoffbahn wahlweise und ohne Neueinzug auch nur fest führbar ist und die lose Stoffbahnführung über antreibbare Umlenktrommeln mit Stirnscheiben sowie vorzugsweise ein Transportband erfolgt, wobei gemäß DD-WP AHA 690 die Stirnscheiben mit ihren Umlenktrommeln auskuppelbar verbunden sind, dadurch gekennzeichnet, daß die Kupplung zwischen den Stirnscheiben (1O; 12) und deren Umlenkteommeln (9; 11) als drehrichtungs- und selbstschaltende, vorzugsweise mechanische Wellenkupplung (40) gestaltet ist.
    Hierzu.. JLSeiten Zeichnungen
DD21222879A 1979-03-09 1979-04-16 Vorrichtung zum breitbehandeln von vorzugsweise textilen stoffbahnen,z.b. in einer dampfatmosphaere DD151012A4 (de)

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SU807771106A SU1350205A1 (ru) 1979-04-16 1980-03-12 Устройство дл тепловой обработки движущихс текстильных тканей врасправку под нат жением или в свободном состо нии

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