DD151447A1 - Verfahren zur herstellung von amidinen und deren salzen - Google Patents

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DD151447A1
DD151447A1 DD22192180A DD22192180A DD151447A1 DD 151447 A1 DD151447 A1 DD 151447A1 DD 22192180 A DD22192180 A DD 22192180A DD 22192180 A DD22192180 A DD 22192180A DD 151447 A1 DD151447 A1 DD 151447A1
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Heinz Paul
Ute Wolf
Margit Rund
Mechthild Henning
Lieselotte Paul
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Heinz Paul
Ute Wolf
Margit Rund
Mechthild Henning
Lieselotte Paul
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Abstract

Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung von Amidinen und deren Salzen, speziell von N,N,N'-trisubstituierten Benz-, Pival- oder Adamantamidinen der Formel I, wobei R&exp1! substituiertes Phenyl, R&exp2! und R&exp3! Alkylgruppen mit 1 bis 4 Kohlenstoffatomen oder eine Alkylengruppe (CH&ind2!)&indn! mit n=2-6 oder die Oxapentamethylengruppe darstellt. Ziel der Erfindung ist Herstellung von Amidinen mit biologischer, speziell antiviraler Wirkung. Diese Verbindungen sind z.B. durch Aktivierung von N-substituierten Carbonsaeureamiden der substituierten oder unsubstituierten Benzoesaeure, Pivalinsaeure oder Adamantancarbonsaeure mit SOCI&ind2!, PCI&ind5! oder auch POCI&ind3! und weitere Umsetzung mit geeigneten secundaeren bzw. primaeren Aminen zu erhalten. Die freien Amidine werden gegebenenfalls in Salze ueberfuehrt. Formel.

Description

Verfahren zur Herstellung von Amidinen und deren Salzen
Anwendungsgebiet der Erfindung
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung von ,Amidinen der allgemeinen Formel
und deren Salzen, wobei R für Phenyl oder in möglichen Stellungen durch Alkyl-, Alkoxy-, Halogen-, Nitro-, Hydroxyl-, Amino- oder durch Alkyl- und Acylaminogrupρen substituiertes Phenyl, tert.-Butyl oder Adamantyl-(1) und R für einen Arylrest, beispielsweise Phenyl oder in möglichen Stellungen sub-
2 3
stituiertes Phenyl wie bei R angegeben steht, R und R^ bedeuten niederes Alkyl mit 1 bis 4 Kohlenstoffatomen, vorzugs-
2 3
weise eine Ethylgruppe oder R und R bilden zusammen mit dem Stickstoffatom der Amidingruppierung einen ^-heterocyclischen
2 3
3- bis.7-gliedrigen Ring, in welchem R , R-^ eine Methylenbrücke /-(CH2) -/ mit η = 2 bis 6 oder eine 3-0xapentamethylenbrücke /-CH2-CH2-O-CH2-CH2-/ darstellt. Diese lT,N,Nf-trisubstituierten Amidine sowie ihre Salze mit einer anorganischen oder geeigneten organischen Säure sind als Stoffe mit vielfältiger biologischer Wirksamkeit - speziell antiviraler Aktivität und / oder als Hemmer der Atemkette - als Mittel zur Schädlings- und Unkrautbekämpfung sowie in der Veterinärmedizin von Interesse.
~ 2 — Charakteristik der bekannten technischen Lösungen
Es ist bekannt, daß die Amidinstruktur natürlicher sowie synthetischer Substanzen häufig zur biologischen Interaktion befähigt ist, so daß z,B· viele Amidinabkö'mmlinge Eingang in die Therapie gefunden haben (A. Kreutzberger, Portschritte d. Arzneimittelforschung, 21, 356 - 445 (1968)). Hierbei fällt auf$ daß die seit langem bekannten. 1",U,IV-trisubstituierten Amidine der allgemeinen Formel I mit beliebigen Resten R , R , R-' ^H eine relativ geringe Rolle spielen, da bisher mindestens ein Wasserstoffatom am Amidinstickstoff zur Ausbildung von einer Wasserstoffbrücke für die biologische Wirkung als wichtig erachtet wurde. (Z.B.: JU Grafe, H.Liebig u. H.Pfetzing, Arzneim.-Forsch. (Drug Res.) 24» 153 (1974).)
Unter den mit virustatiseher Wirkung bekannten Verbindungen mit, einer Amidinstruktur finden sich keine ΪΤ,Η,υ'-trisubstituierten Vertreter, v/ie sie in der Formel I charakterisiert sind. So wird z.B. von G.May, D.Peteri u. K.Hummel, Arzneim.-Forsch. (Drug Res.) 28, (I), 732 (1978), darauf hingewiesen, daß bereits Κ,ίΤ'-disubstituierte Adamantan-1-carbonsäureamidine im Gegensatz zu den ΪΓ-monosubstituierten Vertretern keine antivirale Aktivität entfalten.
Ähnliche Amidinderivate mit spasmolytischer und psychostimulanter Wirkung werden in der DE-OS 1768787, spezielle Derivate des Butyramidins in der DE-OS 2132113 sowie von Acetamidinen in den DE-OS 2029298, 2029299 zur Verwendung als Arzneimittel beschrieben.
In der BE-PS 540870 wird die Darstellung basischer Kondensationsprodukte durch den Umsatz von ϊϊ-disubstituierten Säureamiden, speziell Dimethylformamid mit primären Aminen beschrieben, die a3.s Zwischenprodukte, für· v/eitere Synthesen ausgewiesen sind. Weiter γ/erden in der DE-OS 2328341 den aliphatischen. Amidinen der Struktur
therapeutische Eigenschaften zugeschrieben. (Senkung des Blutzuckerspiegels)»
_ 3 —
Ziel der Erfindung .
Das Ziel der Erfindung besteht in der Bereitstellung von neuen N,!T,]SP-trisubstituierten Amidinen mit vielfältigen biologischen Wirkungen, speziell antiviralen Eigenschaften und / oder Hemmwirkuiig auf den Verlauf der Atemkette. Solche Stoffe sind unter anderem als Arzneimittel, als Wirkstoffe bei der Schädlings- und Unkrautbekämpfung sowie in der Veterinärmedizin von Interesse,
Darlegung des Wesens der Erfindung
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Verfahren zur Herstellung von bisher nicht bekannten Amidinen und deren. Salzen anzugeben, speziell von U,Ii,U1 -trisubstituierten Amidinen mit antiviraler Aktivität und / oder mit einer Hemmwirkung auf die Atemketteo Erfindungsgemäß wird in an sich bekannter Weise ein geeignet aktiviertes Carbonsäureamid R-CO-HHR mit der
1 für R und R genannten Bedeutung in Form eines Imidsäure- oder Amidsäurechlorids (H.Ulrich, The Chemistry of Imidoyl Halides, Plenum Press - Hew - York - 19β8.) mit einem secundären Amin HII(R2R-5) mit der für R2 und R^ erklärten Bedeutung in Gegenwart eines Protonenakzeptors, zum Beispiel mit Triethylamin oder- Pyridin, in einem absoluten inerten Lösungsmittel oder auch nur in überschüssigem Triethylamin zu^ Reaktion gebracht (Houben - Weyl,'Methoden d. Org. Chemie, Band 11/2, 57ϊ Georg Thieme Verlag Stuttgart).
Die Aktivierung des Carbonsäureamids erfolgt durch übliche Umsetzung mit überschüssigem Thionylchlorid oder gegebenenfalls einer äquivalenten Menge Phosphorpentachlorid in einem inerten Lösungsmittel unter Feuchtigkeitsausschluß, wobei sich bisweilen der Zusatz einiger Tropfen Dimethylformamid vorteilhaft auswirkte Hierbei entsteht ein Imidsäurein wenigen Fällen ein Aniidsäurechlorid; diese Ausgangsverbindvingen sind überwiegend neu oder unzureichend beschrieben, Sie können auch als Rohprodukte weiter verarbeitet werden.
Als secundäres Amin wird ein niederes Dialkylamin, bevorzugt Diethylamin, oder ein cyclisch.es Amin wie Aziridin$ Azetidin, Pyrrolidin, Piperidin, Hexamethylenimin oder insbesondere Morpholin verwendet. Die oben angegebene Umsetzung mit diesen secundären Aminen zu Η,Η,Η'-trisubstituierten Amidinen erfolgt günstig in absolutem Benzen, Toluen oder Ether im Molverhältnis 1 : 1 in der Siedehitze in 1 5 Stunden. Ifach üblicher Aufarbeitung können die Amidine durch Vakuumdestillation oder durch Umkristallisieren oder durch Reinigung über ein Salz, beispielsweise das Sulfat oder Hydrochlorid in reiner Form isoliert werden. Gleichartige Κ,Ιί,Η'-trisubstituierte Amidine werden erhalten, wenn ein Η,Η-disubstituiertes Carbonsäureamid der allgemeinen Formel R-CO-ER2R-3 mit der für R, R2 und R3 genannten Bedeutung mit Phosphoroxidchlorid in einem inerten Lösungsmittel aktiviert und danach unter Ervrärmen mit einem primären aromatischen Amin HpHR , gegebenenfalls in einem Lösungsmittel zur Reaktion gebracht wird. Dabei entsteht zunächst ein phosphorhaltiges Zwischenprodukt, aus dem durch Behandeln mit einer alkalischen Lösung, zum Beispiel natronlauge oder Sodalösung, das Amidin freigesetzt wird (H.Bredereck, R.Gomper, K.Klemm ue H.Rempfer, Cheme Ber. 92, 837 (1959)).
R-C
bzw.
Cl
R-C'
IHR
Cl
Cl
θ HHR2R3
A θ
OH
R-C
IJR2R3
POCl^
.0POCl2 ^HR2R3 ·
Cl
R-C-OPOCl,
ο 3
Zuweilen ist es günstig, zuerst das disubstituierte Carbons'äureamid und das primäre Amin geneinsam zu lösen und zu der siedenden Lösung beider Komponenten das Phosphoroxidchlorid
_ 5 —
unter- Verdünnung mit einem Lösungsmittel zuzutropfen. Die hierbei ebenfalls entstehende phosphorhaltige Zwischenstufe wird wie beschrieben durch Alkalisieren zersetzt. Das danach gewonnene Amidin wird wie üblich isoliert und gereinigt.
Die Amidine können bequem in einem Lösungsmittel mit anorganischen oder geeigneten organischen Säuren in ihre Salze übergeführt werden. Besonders geeignet sind die Hydrochloride, Hydrobromide, Sulfate, Phosphate sowie die Acetate, Succinate, Salicylate oder Adamantoate. Die erfindungsgemäß dargestellten Amidine und ihre bisher nicht bekannten Salze zeichnen sich unerwartet durch eine antivirale Aktivität und / oder eine Hemmwirkung auf die Atemkette aus. Diese Substanzeigenschaften sind deshalb überraschend, weil bisher für H,l\f,ir'-trisubstituierte Amidine derartige biologische Wirkungen nicht voraussehbar waren.
Allsführungsbeispiele
Imidsäurechloride - Amidsäurechloride
Methode A: Ein B-Arylcarbonsäureamid wird mit mindestens t -1,5 Äquivalenten Thionylchlorid in absolutem Tetrachlorkohlenstoff, Benzen oder auch überschüssigem Thionylchlorid bis zur Beendigung der Gasentwicklung gekocht. Fach Entfernen des Lösungsmittels i.Vak. kann das Imidsäurechlorid i.Vak« destilliert werden. Häufig ist das Rohprodukt -zur weiteren Verarbeitung geeignet. In manchen Fällen entsteht hierbei das Amidsäurechlorid, das vorteilhafter nach Methode A/1 erhältlich ist.
Methode A/1: Das IT-Arylcarbonsäureamid wird mit 2,5 Molen Thionylchlorid unter Zugabe einiger Tropfen Dimethylformamid zur Beschleunigung der Reaktion in der Siedehitze umgesetzt und wie oben aufgearbeitet.
Methode B: Ein N-Arylcarbonsäureamid wird mit der äquivalenten Menge Phosphorpentachlorid in absolutem Benzen oder .ohne Lösungsmittel zur Reaktion gebracht. Das gebildete Phosphoroxidchlorid wird i.Vak. weitgehend abdestil-
r * £
liert und nach. Zugabe von wenig trockenem Benzen oder Toluen vollständig entfernt. Das Imidsäurechlorid wird danach i.Vak. destilliert oder auch als Rohprodukt weiter verwendet.
Tabelle 1 Imidsäurechloride / Amidsäurechloride
Amidine
Methode.Ai Zu 0,1 - 0,5 Mol des Imidsäurechlorids wird in absolutem Ether, Benzen, Ethylenchlorid oder Toluen 0,1 - 0,5 Mol eines äquimolaren Gemisches von secundärem Amin und.Triethylamin gegeben und 1 -5 Stunden zum Sieden erhitzt. Es kann auch, überschüssiges Triethylamin als. Lösungsmittel verwendet werden. Es. wird von ausgefallenem Triethylaminhydrοchlorid abgesaugt, das mit wenig Ether oder dem benutzten Lösungsmittel nachgewaschen wird. Nach Entfernen des Lösungsmittels können die Amidine i. Vak. destilliert oder meist nach Anreiben als kristalline Stoffe erhalten werden. Durch Umkristallisieren aus Ethanol oder Methanol, auch im Gemisch, mit Wasser, oder aus Hexan, werden die Amidine rein erhalten. Besonders reine Amidine werden durchAufnehmen aus der organischen Phase mit verdünnter Schwefelsäure oder Salzsäure erhalten. Dazu wird die wäßrig-saure Lösung der Amidine gegebenenfalls nach Filtration alkalisiert und mit Ether extrahiert. Nach Trocknen und Abdestillieren des Ethers verbleiben die Amidine in Form meist schnell kristallisierender Öle.
Methode B:
a) Zur mit Benzen oder Toluen verdünnten Lösung eines Ή-disubstituierten Carbonsäureamids in Phosphoroxidchlorid, die bei Raumtemperatur 2-5 Stunden gerührt wird, tropft man ein primäres aromatisches Amin oder dessen Lösung in Benzen und erhitzt noch 1-5 Stunden auf 70 -80J. Die ge- · bildete untere Schicht besteht aus einem phosphorhaltigen Zwischenprodukt j das abgetrennt, mit.Ether überschichtet und mit. Alkalilauge oder 40 %iger Sodalösung zusammen mit Eis bis zur alkalischen Reaktion zersetzt wird, lach Abtrennen und Trocknen des etherischen Extraktes1 v/ird das Amidin nach Abdestillieren des Lösungsmittels durch
Destillation i.Vak. oder Umkristallisieren aus Methanol, Ethanol - gegebenenfalls unter Zusatz von Wasser - rein erhalten.
Günstige Verhältnisse der Komponenten sind: HjH-disubst.Amid : POCl- : prim.aromat. Amin 1,5 - 3 : .. 1 - 1,3 : 1-2 (Xquival.)
b) Die Lösung von 0,1 Mol N-disubstituiertem Carbonsäureamid und 0,2 Mol primärem aromatischem Amin in ca. 100 ml absolutem Benzen wird zur· kochenden Lösung von 0,13 Mol POClU in 50 ml absolutem Benzen getropft und einige Stunden unter Rückfluß erhitzt» Nach Abkühlung wird mit Eis und Alkalilauge bis zur alkalischen Reaktion zersetzt und mit Benzen oder Ether das Amidin aufgenommen und in üblicher Weise isoliert und gereinigt.
Die in Tabelle 2 angegebenen Ausbeuten beziehen sich auf eingesetztes Imidsäurechlorid bzw. Amidsäurechlorid und reines Amidin (Reinausbeute).
Tabelle 2 Amidine Salze der Amidine.
Die freien Amidine lassen sich in üblicher Weise in ihre Salze, wie Hydrohalogenide, Sulfate oder Salze geeigneter organischer Säuren überführen.
Tabelle 3 Salze der Amidine (Amidiniumsalze)
Tabelle 1
Imidsäurechloride R1 = C6H4-r
R= r = Sciimp.°C. ;Sdp,/mmHg Aus- Methode/Lite-
beutet ratio?
6 5 H 4o-41° 96 A 1,3,5,6
tt 2-CH3 125-13o%, 6 73 A
tt 3-GH3 15o-155°/o,5;49-5o° 7o A CM
ti 4-CH3 188°/12;.51-52° 80 A 2
It 4-Br 192-195% 75 A
It 4-MO2 118-12o° 7o A 3
4-CH3-C6H 4 H 49-52° 54 A,B 1,3,5,1o .
tt 4-CH3 53-55° 9o A 11
tt 2-Cl 158-164%, 3 66 A
tt 3-Cl 168-174%,5 77 A
tt 4-Cl 174-178%, 5 86 A
4-CH3O-C6 H4 H 183-185%; 73-76° 80 A,B 1,3,5,9,11
It 3-CH3 158-162%, 5 52 A,B
tt 4-CH3 54-55° 80 A, B
4-P-C6E4 3-GH3 50-53° 83 A
tt 4-CH3 60-65° 74 A
tt 3-SO2 99-1o3° 69 A
It 4-HO2 Öl (roh.) 9o A
4-Cl-C6H4 H 139,5%, 5; 67-69° 82 A,B 1,4,5,8
» 3-GH3 21o~215°/2o 80 A
tt 4-Br-C6H4 H 272-275%lme Vak.; wird kristallin 151-154 %,1; 76-78° 78 81 - A,B A,B 1,7,9
» 3-CH3 1-60-164°/2,5 62 A
tt 4-CH-, 9o-91° 9o A
Schmp. 0C.;Sdp« /mmHg
Aus- Methode/Litebeute% ratur
T-C6H4 H
tr
Adamantyl- H
12Ό-1211
140-144 3-Cl 125-128° H 55-58%, 2
3-CH„ 72-78%, o3
55-6o(
86 A
68 A
95 A
84 A
85 A
89 A
1,3,5,7
Amidsäurechloride
,MH-R"
R-C
ei
Cl
Schmp. C.
Aus- Methode/Literatur
^H. 4-CIL5-CrH, b 4 3 ο 4 gH4 4-Cl-C6H4
117-120 117-119(
A,A1 A1,B
12
1) KoZieloff, H.Paul u. G.Hilgetag, Chem.Ber 92,357(1966); K.Zieloff, Dissert. Humboldt-Univ. zu Berlin I966.
2) F.Just, Ber. dt sch. ehem. Ges. 1[9.> 980 (1886); C.S.Gibson u. J.O.A. Johnson, J.chem.Soc. /London/ 1929, 2743.
3) I.Ugi, F.Beck u. U.Fetzer, Chem.Ber. 35_t 126 (1962).
4) G.H.Colemann u. R.E.PyIe, J.Amer.chem.Soc. 68,2007 (1947).
5) H.Ulrich, The Chemistry of Imidoyl Halides; Plenum Press, Few York 1968, 76.
6) J.v.Braun u. W.Pinkernelle, Ber.dtsch.chem.Ges. 67., 1218 (1934)
7) R,C.Shah u. J.S.Chaubal, J.chem.Soc. /London/ 1932, 65Ο. 8)A.V/.Chapman, J.chem.Soc. /London/ 1927, 1743.
9) H.L.Wheeler u. T.B.Johnson, Amer.chem.Soc. 2°.*24 (19O3).
10) K.D.Kulkarni u. R.C.Shah, J.Indian chem.Soc. 2^6,171 (1949).
11) L.H.Briggs, R.C.Camtie, J.Ch.Dean u. P.S.Rutledge, Austr. J.Chem. 1976, (29),357.
12) I.Gfattermann u. CNeuberg, Ber.dtsch.ehem.Ges. 25,1082 (1892).
Tabelle 2
R-C
HR
R = r = C2H5 Schmp.°C. /Sdp.C/mmHg Aus- beute% Methode/ Literatur 1
O6H5 H <CH2)2 /18o-182°/11 72 A
It H (CH2)20(CH 56-57,5° 60 A
It H CH3 2)2 72-75° 67 A
tt 2-CH3 C2H5 /13o°/1 56 A
tt It i~C4H9 33-34° 61 A
li It C-C6H11 65-68° . 80 A
lt tt (CHg)4 142-145° 32 A
It It 63-65° 40 A
It It 47-48° 48 A
I! It C2H5 2)2 89-9o° 59 A
It It it \0rLp Jry 33-37° /132%,2 139-141° v 35 3o A A
» tt {OW ^ /137-145°/o,5 42 A
Il η (CTJ ^ Ci ( C1TT /24o-244°'/o,l 4o A
It π C2H5 2)2 I06-I070 72 A 2
It 4-CH3 C-C6H11 43° 63 A
It It (CHg)2O(CH 128° 42 A
It It C2H5 2)2 I1o-111° 61 A
H 4-Br (CH2J)2O(CH 69-7o° 15 B
tt tt (CBL)0 2)2 117-118° 42 A 3
tf 4-ΪΤ0 132-134° 76 A
- 11 - Z. Z 1 VA!
R = r = R2,R3 = Schmp.0C. Aus- Methode/
/Sdp.°C/mmHg beute Literatur
-CfiHA H CpH^ 78-79° 57 Α,Β
2H5
52-55° 11 B
» »· (CH2)20(CH2)2 92-95° 12 B
« 4-CH3 C2H5 . 64-65° 15 B
(CH^OtCH^ 124-125υ 33 A
» 2-Cl (CE2)20(CE2)2 8o-81° 64 A
« 3-Cl C2H5 68-68,5° 60 A
n " (σΗ2)20(0Η2)2 133-134,5° ' 46 A
n 4-Cl C2H5 113-114,5° 42 A
" n (CH^OtCH^ 115-116,5° 72 A
4-CH3O-CgH4 H C2H5 65-67° 61 Α,Β
» 3-CH3 C2H5 /178-182%, 5 27 B
» 4-CH^ CpH. 36-37° n 47 A
325 /2o5-2o9%,5
" " 11-C3H7 /17o-175%, 5 56 A
124-125,5° 94 A
4-F-CgH4 3-CH3 C2H5 - 120-123° 58 A
η it ίηπ 1 nfmr 1 137-138° 9o A
" 4-CH3 C2H5 /140-142%, o5 80 A
» » (CH2)2O(CH2)2 133-134° 94 A
" 3-KO2 C2H5 /166-174%,o5 58 A
1o6-1o7° 51 A
130-132° 75 A
76-77° 5o A
63-67° 31 A
142-143° 67 Α,Β
135-138° 76 Α,Β
COHC 67-68° 5o A
4-Cl-CgH4 H
It H
η H
It 3-CH3
It 4-CH3
R — r = E B R2,R3 = Schmp.°C. /Sdp.°C/mmEg Aus- Methode/ beutel Literatur A
4-Cl-C6E4 4-CB3 E H '(CH2) 2 110-113° 44 A .
It It 3-CE3 E (CB2)20(CE2)2 125-127° 68 A
4-Br-C6E4 η E C2E5 86-88° 69 A
η 4-CE3 E (CE2)20(CB2)2 I59-I600 64 A
It It 3-CE3 C2E5 57-59° 43 A
tr H (CE2)20(CE2)2 150-151° 47 A
it It C2H5 74-75° 62 A
tt 4-CE3 (CH2)20(CH2)2 148-148,5° 66 A
4-O2U-C6B4 It C2H5 83-84,5° 68 A 3
tt η (CHg^ 94t96° 44 A
It tt (CH2)4 125-127° 71 A .
ft 3-Cl Il (CE2)5 83-84° 24 A
It It (CE2)20(CE2)2 158-160° 19 A
tt 4-Cl C2E5 85-86° 18 A
It It (CE2 )2 89-9o° 37 A
It It (CE2)20(CH2)2 110-111° 74 A
It C2E5 92-93° 35 A
It (CB2)2 123-125° 63 A
It (CHg)5 •I05-I060 52 A
tt (CE2)20(CE2)2 136-137° 49 A A
It tt C2E5 (CE2)2 7°° /198-2o3°/o,5 86-92° 32 39 A
It (CE2)20(CE2)2 141-142° 74 A
tr C2H5 113-115° 37 A
It (CHg)2 162,5-164° 86 A
It (CE2)20(CE2) 180-181° 74
- .13 -
R = r = H R^R-3 = Sclimp .0C. /Sdp.oc/mmHg Aus- beute% Methode
(CH3 )3σ H H C2H5 /145- 15o%, 8 3o A ·
η H H (CH2)2 /72-78/0,o2 60 A
η η H 3-CH3 (CH2)20(CE2)2 C2H5 V 35-40° /1o8-113/o,o5 /145-150%,8 25 3o A A
It η Il It (CH2)g (CHg)5 /88-94%, 05 /128-13o%,4 51 16 A A
η It (CHg)2O(CHg)2 /86-87%, o5 2o A
Adamantyl C2H5 68-70° 27 A
η (CH2O2 83-85° 45 A
η (0^)^(0^)2 91-93,5° 4o A
T) J.v.Braun, Ber.dtsch.ehem.Ges. _27,,2682 (19o4).
2) G.Hilgetag, L.Paul u. A.Draeger, Chem.Ber. 96.»1697 (1963).
3) H.W.Heine u. H.S.Bender, J.org.Chemistry 2_5.,461 (i960).
it
Tabelle 3 Amidiniumsalze
* HX.
R= E1 = R2,R3 = Säure Scümp^C.
(HX)
O6E5 C2H5 HCl 145-147°
" " " ^SO4 155-160°
" " (CHg)2O(CEg)2 HCl 195-200°
" 3-CH3-CgH4 C2H5 HCl 170-176°
• " ' ' - » (CEg)5 HCl 186-189°
" 4-CH3-CgH4 C2H5 ' HCl hygrosk.Krist,
4-CH3-CgH4 C6H5 C2H5 HCl » «
" 2-Cl-CgH4 (OYi2) 20 (VR2) 2 HCl 211-212°
» 3-Cl-CgH4 C2H5 HCl 194-197°
" " ? (CH2)20(CH2)2 HCl 2o4-2o7°
π 4-Cl-C^H. C0H^ HCl 210-211°
« » (CH2)20(CH2)2 HCl 246-247°
4-CH~0-CrH„ C^H1- C0H1- HCl 177-179°
4-Cl-CgH4 4-CH3-CgH4 (CH2 )20 (C^)2 HCl 185°(Zers.)
4-O0IT-CrH. » (CHo)o0(CHo)o HCl 2o6-21o°
d D , 4 C. d dd
246-248°

Claims (2)

  1. - 15 Erfindungnanspruch.
    Verfahren zur Herstellung von Amidinen der allgemeinen Formel
    R-C*
    und deren Salzen, wobei R für Phenyl oder in möglichen Stellungen durch. Alkyl-, Alkoxy-, Halogen-, Uitro-, Hydroxyl-, Amino- oder durch Alkyl- und Acylaminogruppen substituiertes Phenyl, tertiäres Butyl oder Adamantyl-(1) und R für einen Arylrest, beispielsweise Phenyl oder in möglichen Stellungen substituiertes Phenyl wie bei R angegeben steht und R und R"^ niederes Alkyl mit 1 bis 4 Kohlenstoffatomen, vorzugsweise
    2 3
    eine Bthylgruppe bedeuten oder R und R zusammen mit dem Stickstoffatom der Amidingruppierung einen U-heterocycli-
    2 3
    sehen, 3- bis 7-güedrigen Ring bilden, in welchem R , R·^ eine Methylenbrücke /-(CH2) -/ mit, η - 2 bis 6 oder eine 3-Oxapentamethylenbrücke /-CH9-CH9-O-CH9-CH9-/ darstellt, dadurch gekennzeichnet, daß in an sick bekannter Weise ein geeignet aktiviertes IT-monosubstituiertes Carbonsäureamide der allgemeinen Formel R-CO-KHR mit der für- R und R vorstehenden Bedeutung in Form eines Imidsäure- oder Amidsäurechlorids, welches aus dem Carbonsäureamid durch Umsetzung mit überschüssigem Thionylchlorid oder einer äquivalenten Menge Phosphorpentachlorid, gegebenenfalls; unter Zusatz von Dimethylformamid in einem absoluten inerten Lösungsmittel oder ohne Lösungsmittel dargestellt wird, in Gegenwart eines Protonenakzeptors wie beispielsweise Triethylamin oder Pyridin in einem absoluten inerten Lösungsmittel oder in überschüssigem Triethylamin mit einem seeundären Amin, bei-
  2. 2 3 spielsweise mit einem niederen Dialkylamin HIiR R mit der 2 3
    für/ R und R angegebenen Bedeutung, insbesondere, mit Diethylamin oder mit einem seeundären cyclischen Amin wie Aziridin, Azetidin, Pyrrolidin, Piperidin, Hexamethylenimin oder vorzugsweise mit. Morpholin kondensiert, vom ausgefallenen Salz der tertiären Base abgetrennt und das Amidin isoliert wird oder daß ein E-disubstituiertes. Carbonsäureamid der allgemeinen Formel R-CO-IiR2R3 mit der für R und R3 angegebenen Bedeutung nach Aktivierung bei Raumtemperatur
    mit Phosphoroxidchlorid in einem inerten Lösungsmittel in
    der Siedehitze mit einem primären aromatischen Amin ELKR mit der für R angegebenen Bedeutung umgesetzt, oder daß das E-disubstituierte Garbonsäureamid und das primäre Amin in einem inerten Lösungsmittel erhitzt, zu dieser Lösung Phosphoroxidchlorid gegebenenfalls unter Verdünnung portions weise zugefügt und das in beiden Fällen gebildete phosphorhaltige Zwischenprodukt nach Beendigung der Reaktion durch Alkalisieren in das Amidin übergeführt und dieses gegebenenfalls mit einer anorganischen oder geeigneten organischen Säure wie HCl, HBr, HpSO., H^PO. oder Essig-, Bernstein-, Salicylsäure oder Adamantan-(1)~carbonsäure in einem Lösungsmittel oder Wasser behandelt wird.
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