DD151468A2 - Verfahren zur herstellung von elektroisolieroelen,insbesondere transformatorenoelen - Google Patents

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DD151468A2
DD151468A2 DD21142879A DD21142879A DD151468A2 DD 151468 A2 DD151468 A2 DD 151468A2 DD 21142879 A DD21142879 A DD 21142879A DD 21142879 A DD21142879 A DD 21142879A DD 151468 A2 DD151468 A2 DD 151468A2
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microbiologically
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DD21142879A
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Wolfgang Hieke
Markus Kockert
Joachim Bauch
Herbert Gentzsch
Gerhard Koeppert
Dieter Woitunik
Bernd Wenzel
Rudolf Stoeffgen
Original Assignee
Wolfgang Hieke
Markus Kockert
Joachim Bauch
Herbert Gentzsch
Gerhard Koeppert
Dieter Woitunik
Bernd Wenzel
Rudolf Stoeffgen
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Abstract

Es wurde gefunden, dasz der nach WP 135396 mikrobiologisch behandelten Erdoelfraktion durch bekannte Verfahren entparaffinierte Erdoelfraktionen vergleichbarer Siedelage in einer Menge bis zu 30 Ma.-% zugesetzt werden koennen. Es ist jedoch auch moeglich, staight-run Destillate oder andere nicht entparaffinierte Erdoelfraktionen vor oder nach der Hydroraffination jedoch immer vor der destillativen Auftrennung der mikrobiologisch entparaffinierten Fraktion in solchen Mengen zuzusetzen, dasz der Stockpunkt der destillativ abgetrennten Fraktion maximal - 7 Grad C, vorzugsweise jedoch im Bereich bis maximal -15 Grad C liegt. Derart gewonnene Komponenten besitzen ein gleichgutes Kaelteverhalten wie die Komponenten nach WP 135396.

Description

2 1 14 28 -->-
5. III. 1979
Titel der Erfindung
Verfahren zur Herstellung von Elektroisolierölen, insbesondere Transformatorenölen
Anwendungsgebiet der Erfindung
Die .Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung von Elektroisolieröien, insbesondere Transformatorenölen aus paraffinischen, schwefel- und stickstoffhaltigen Erdölen nach W 135 396.
Charakteristik der bekannten technischen Lösungen
Es wurde bereits im WP 135 396 vorgeschlagen, sowohl Einweiß-Btoffe mit guter Raum-Zeit-Ausbeute als auch Elektroisolieröle mit gutem Kälteverhalten, einer hohen Oxidationsbeständigkeit und. guten Alterungsstabilität herzustellen, indem Fraktionen eines paraffinischen bzw. paraffinischen schwefel- und stickstoffhaltigen Erdöles im Siedebereich von 230 bis 420 0C bei 760 Torr einer mikrobiellen Entparaffinierung derart unterworfen werden, daß der Stockpunkt der entparaffinieren ülfraktion, die nach der Hydröraffination destillativ abgetrennt wird, im Bereich von -1 0C bis - 18 C, vorzugsweise -1 0C bis - 10 0C liegt.
Die derart gewonnene ölfraktion unterwirft man einer ein- oder mehrmaligen Schwefelsäureraffination, verbunden mit einer Neutralisation des Sauerölesβ Vor oder nach der abschließenden Behandlung mit Bleicherden, wird mit einem Stockpunkterniedriger der erforderliche Stockpunkt von kleiner -45 0C eingestellte
Ziel der Erfindung
Ziel der Erfindung ist ess den Anfall von Elektroisolieröle&j insbesondere Transformatorenöle& nach WP I35 396 zu erhöhen*
Aufgabe der Erfindung
Aufgabe der Erfindung ist es, daß Verfahren nach WP 135 so auszugestalten daß Elektroisolieröle in maximaler Menge gewonnen werden, die ein gleichgutes Kälteverhalten, eine hohe Ozydationsbeständigkeit und gute Alterungsstabilität besitzene
Merkmale der Erfindung
Es wurde gefunden, daß Elektroisolieröle mit gutem Kälteverhalten, aus biologisch behandelten Erdölfraktionen auch dann, hergestellt werden können, wenn der biologisch entparaffinierten Erdölfraktion nach WP 135 396 durch bekannte Verfahre^ wie Ketonentparaffinierung, Molekulareiebverfahren, Harnstoffadduktverfariren, entparaffinierte Erdölfraktionen vergleichbarer Siedelage derart zugesetzt werden, daß der Stockpunkt der Mischung rait der destillativ abgetrennten ölfraktion maximal -5 0G beträgt, jedoch nicht mehr als 30 Ma.~% zugesetzt xrerden*. Der Zeitpunkt der Zugabe der ' Fraktion ist abhängig vom Aufarbeitungsgrad« Dieser muß dem in WP 135 396 genannten entsprechen. Es ist jedoch auch möglich, den biologisch entparaffinieren Erdölfraktionen
.· straight-run Destillate oder andere nicht antparaff inier te
-3 - 21 U 28
vor oder nach der Hydroraffination, jedoch vor der destil» lativen Trennung der biologisch entparaffinierten Erdolfraktion zuzusetzen, daß der StocKpunkt der destiliativ abgetrennten ölfraktion bei maximal -7 0C, vorzugsweise ^jedoch im Bereich bis maximal -15 0G liegt· Die weitere Aufarbeitung der Komponente erfolgt wie im ΈΡ 135 396 angegeben.
Das Kälteverhalten dieser Mischungen ist gleich oder nur unwesentlich schlechter als das Kälteverhalten des reinen biologisch entparaffinierten und nach WP I35 396 aufgearbeiteten Produktes, wie Tabelle 2 zeigt*
Ausführungsbeispiel 1
Eine Erdölfraktion mit den Siedegrenzen 228 bis 385 0C bei 760 Torr, einem Stockpunkt von + 4 0C und einem n-Paraffingehalt von 20 Ma#-%, die mikrobiologisch in einem kontinuierlich arbeitenden Fermentor behandelt und von Biomasse befreit wurde, hatte einen Stockpunkt von -11 0C und einem Schwefelgehalt von 0,43 Ma,-%.
Durch Hydroraffination wurde der Schwefelgehalt abgesenkt. Dieser fraktion werden 20 Ma.-% einer hydroraffinierten DK-Fraktion der Siedegrenzen 209 bis 364 0G bei 760 Torr zugesetzt und das Gemisch destiliativ in eine leichte und eine schwere Fraktion, mit einem Siedebeginn von 300 0C bei 760 Torr und eines Stockpunktes von -7 0C, aufgetrennt. Sie wurde einstufig mit 8 Ma.-% Schwefelsäure raffiniert, mit wässriger Natronlauge neutralisiert und mit 1 Ma.-% Stockpunkterniedriger vom Alkylnaphthalintyp versetzt.
Die anschließende Adsorptionsraffination erfolgte mit 5 Ma.-% aktiver Erde bei 120 0G. Das erhaltene Transformatorenöl besitzt die in Tabelle 1 angegebenen Kennwerte.
Ausfuhrungsbeispiel 2
Der im Beispiel 1 genannten mikrobiologisch behandelten Erdölfraktion werden 30 Ma.-% einer Erdölfraktion mit den Siedegrenzen 200 bis 343 0C bei 760 Torr und einem Stockpunkt von -44 0C zugegeben, deren η-Paraffine durch Molekularsiebe des Typs 5 A weitestgehend entfernt wurden. Das Gemisch wird hydroraffiniert und danach destillativ in eine leichte und eine schwere Fraktion mit einem Siede« beginn von 299 0C bei 760 Torr und einem Stockpunkt von »14 0G getrennt und wie im Beispiel 1 weiter behandelte Das erhaltene Transformatorenöl besitzt die in Tabelle 1 angegebenen Kennwerte·
Tabelle 1
Kennwerte der Transformatorenöle
g/cEr Ausführungsbeispiele 1 2 0,843
Dichte beä 20 0C 0C 0,858 144
Flammpunkt bei 20 0C cSt 149 10,4
Viskosität bei 20 0C 0D 13,6 - 49
Stockpunkt mg KOH/s - 46 0,01
Neutralisationszahl mg KOH/g 0,01 0,04
Verseifungszahl 0,06 2,0 . 10"3
Dielektrischer Verlustfaktor tan S bei 90 0G und 50 Hz 1,4 · 10~3
Nach 72 h Alterung bei 95 0C, Luft und Kupferkatalysator entsprechend TGL 0-51 554
Dielektrischer
Verlustfaktor tan ο ο
bei 90 OG und 50 Hz 10,5 ♦ ΛΟΓ* 34,5
Neutralisationszahl mg KOH/g 0,06 0,06
Verseifungszahl mg KOH/g 0,17 0,19 '
Schlamm frei frei
Tabelle 2
Mi is chang sver hai te a der Transformatorenöle in Bezug auf den Stockpunkfc
Einsatzprodukt
mikrobiologisch behandelte Erdölfraktion ohne Zusatz
mit Zusatz, von
30 % nicht entparaffinierter Erdölfraktion
20 % nicht entparaffinierter Erdölfraktion
10 % nicht entparaffinierter Erdölfraktion
Stockpunkfc nach mit 1 % Alkyl naphthalin
d'er destillativen
Abtrennung____ _________
- 46
3D % entparaffinierter Erdölfraktion
20 % entparaffinierter Erdölfraktion
10 % entparaffinierter Erdölfraktion
- 14
- 13
11
30 % straight-run Fraktion
20 % straight-run fraktion
- 9
- 8
- 46
- 46
10 % straight-run Fraktion

Claims (1)

  1. 2 1 14 2b-
    Erfindungsanspruch
    Verfahren zur Herstellung von Elektroisolierölen, insbesondere Transformatorenölen und Eiweißstoffen aus paraffialsehe α, Schwefel» und stickstoffhaltigen Erdölen nach IP 135 396» gekennzeichnet dadurch, daß der mikrobiologisch behandelten Erdölfraktion durch bekannte Verfahren entparaffinierte Erdölfraktionen vergleichbarer Siedelage in einer Menge bis zu 30 Ma.-% zugegeben werden," wobei der Stockpunkt der Mischung mit der destiliativ abgetrennten mikrobiologisch entparaffinierten Ölfraktion maximal -5 0C beträgt, oder aber straight-run Destillate oder andere nicht entparaffinierter Erdolfraktionen vergleichbarer Siedelage vor oder nach der Hydroraffination, jedoch vor der destillativen Auftrennung der mikrobiologisch behandelten Fraktion in solchen Mengen zugesetzt werden, daß der Stockpunkt der destiliativ abgetrennten Fraktion maximal -7 0C, vorzugsweise bis maximal -15 0C beträgt.
DD21142879A 1979-03-07 1979-03-07 Verfahren zur herstellung von elektroisolieroelen,insbesondere transformatorenoelen DD151468A2 (de)

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