DD152469A5 - Verfahren und vorrichtung zur herstellung von backwaren,insbesondere von oblaten oder lebkuchen - Google Patents
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Abstract
Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von Backwaren, insbesondere Oblaten, bei dem der auszubackende Teig zwischen zwei gegeneinander drueckbare Formhaelften eingefuellt, geformt und ausgebacken wird. Dabei wird zwischen die Formhaelften eine band- oder plattenfoermige Einlage gebracht, die Ausstanzungen mit der Kontur der Backwaren aufweist, so dass der Teig jeweils in die ausgestanzten Oeffnungen eingebracht und mit der Einlage, welche der Dicke der herzustellenden Backwaren entspricht, zwangsweise transportiert wird. Es lassen sich auf diese Weise beispielsweise Oblaten herstellen, auf die anschliessend, ohne dass sie aus der Einlage entfernt zu werden brauchen, weitere Massen aufdressiert werden koennen. Vorteil ist, dass der Teil des Teiges, der bei bekannten Herstellungsverfahren als Abfall verblieb, durch die als Traeger fuer die Backwaren dienende Einlage ersetzt wird.
Description
Berlin, den 19. 11. 1980
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AP A 21 C/223 180
Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von Back waren
der Erfindung;
Die Erfindung betrifft ein Verfahren und eine Vorrichtung zur Herstellung von Backwaren, insbesondere von Oblaten oder Lebkuchen, bei dem der Teig zwischen zwei gegeneinander druckbare Po.rmhälften eingefülltf- ge·«-'· formt und ausgebacken wird.
Charakteristik, der bekannten technischen Lösungen
Es ist bekannt, Oblaten als größere Bahnen oder Platten herzustellen, aus denen dann die gewünschte Oblatenform ausgestanzt wird, wobei dann, wenn unter Zugrundelegung dieser Oblaten Lebkuchen hergestellt werden sollen, das Ausstanzen der Oblaten entweder vor dem Aufbringen des Lebkuchentej-ges oder auch danach erfolgen kann* In beiden Fällen entsteht verhältnismäßig viel Abfall aus der ursprünglichen Oblatenplatte oder -bahn, der nicht weiter verarbeitet werden kann, aber in die Kosten für die Oblaten eingeht.
%iel der Erfindung
Es ist Ziel der Erfindung, das Herstellungsverfahren kostengünstiger und effektiver zu gestalten.
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Wesen der Erfindung
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Verfahren und eine Vorrichtung zur Herstellung von Backwaren, insbesondere von Oblaten, bei dem der Teig zwischen zwei gegeneinander drückbare Foriahälf ten eingefüllt, geformt und ausgebackan wird, zu schaffen, bei dem auf den Ausstanzvorgang verzichtet wird. •Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe dadurch gelöst, daß zwischen die Formhälften mindestens eine band- oder plattenfoiinige Einlage mit den ausgestanzten Konturen der Backwareneingeführt wird und daß der Teig jeweils in die ausgestanzten Öffnungen eingebracht und mit der Einlage, die vorzugsweise die Dicke der herzustellenden Backwarenbesitzt, zwangsweise weitertransportiert wird, beispielsweise durch eine Staubiaaschine, einen Trockner oder einen Backofen. Auf diese Weise wird der Teil, der bei dem bekannten Herstellungsverfahren als Abfall verblieb, durch eine als Träger für die fertigen Backwaren dienende Einlage ersetzt, so daß einmal auf den Stanzvorgang verzichtet werden kann und zum anderen eine wesentliche. Ersparnis an Teigmasse erreicht werden kann. Es hat sich gezeigt, daß beispielsweise Oblaten auf diese Weise sehr einfach und sehr kostengünstig hergestellt werden können. Das neue Verfahren bringt den Vorteil mit sich, daß die Stärke der Oblaten oder der anderen Backwaren sehr genau kalibriert werden kann, wenn die Stärke'der· Einlage entsprechend gewählt wird.
Vorteilhaft ist auch, daß auf die noch in der Einlage befindlichen ausgebackenen Backwaren jeweils weitere Süßwarenmasse aufdressiert und gegebenenfalls geformt werden kann, so daß auf der Basis der zunächst hergestellt-
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ten Oblaten o. dgl. andere Süßwarenprodukte, wie beispielsweise Mohrenköpfe, aber auch Lebkuchen, in einem durchlaufenden Verfahren hergestellt werden können. Es ist dann nur noch notwendig, die mit Lebkuchenteig versehenen Oblaten aus der Einlage auszustoßen und dem Backofen zuzuführen.
Durchführung des neuen Verfahrens hat sich eine Vorrichtung als vorteilhaft erwiesen, die durch gegeneinander drückbare Backformen und durch eine -zwischen diese führb'are band- oder plattenförmig© Einlage mit den ausgestanzten Konturen, für die Backwarengekennzeichnet ist sowie durch Beheizüngseinrichtmigen für die Backformen und durch vor den Backformen angeordnete .Dressiereinrichtungen zum Auffüllen der ausgestanzten Konturen der Einlage«, Diese Einlage kann in ganz besonders vorteilhafter Weise Teil eines umlaufenden Stahlbandes sein, welches schrittweise, aber auch kontinuierlich umlaufen kann, und die Backformen können im letzteren Fall als zwei je\i/eils mit einem Trum von oben und von unten an das Stahlband heranführbare endlose Bänder mit einzelnen die Backformen tragenden Gliedern ausgebildet sein, so daß eine kontinuierliche Herstellung von Oblaten möglich ist.
Bei dieser Ausführungsform, können vorteilhaft oberhalb des Stahlbandes hinter den Backformen weitere Dressier- und Formeinrichtungen zum Aufbringen zusätzlicher Massen? beispielsweise von Lebfcuchenteig, vorgesehen sein. Diese Dressier- und Formeinrichtungen müssen dann als in Laufrichtung des Stahlbandes hin- und 'herbewegbare Einheiten ausgebildet sein, damit· der kontinuierliche Umlauf des Stahlbandes nicht unterbrochen zu werden braucht. Dabei kann die Hin- und Herbewegung der Einheiten mit ver-
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schiedener Geschwindigkeit erfolgen, wobei in Laufrichtung die Geschwindigkeit auf die des Stahlbandes abgestimmt sein maß«
Zur Entnahme der fertig vorgeformten Leb^kuchen oder, wenn ausschließlich Oblaten oe dgl« gefertigt werden sollen, zur Entnahme dieser Backwaren, kann die hinter den weiteren Dressier- und Formeinrichtungen oder hinter den Backforrabändern angeordnete Umlenkwalze für das Stahlband mit Auswerfnocken versehen sein, die in die ausgestanzten Konturen eingreifen. Vorteilhafterweise sind die Auswerfnocken in ihren Abmessungen·den Konturen der Ausstanzungen im Stahlband angepaßt. Werden nur Oblaten hergestellt, so können diese einer Verpackungsmaschine zugeführt werden, werden Lebkuchen o. dgl. hergestellt, so können diese dem Backofen zugeführt werden.
AusführungB.bei^spiel
Die Erfindung soll nachstehend anhand eines Ausführungsbeispieles näher erläutert werden. In der zugehörigen Zeichnung zeigen:
Fig. 1: eine scheinatische Seitenansicht eines bewegbaren Bandes, das mit Ausstanzungen zur Aufnahme von entsprechenden·Teigportionen versehen ist und das mit zwei umlaufenden Bändern mit jeweils einander zugeordneten Backformen zusammenwirkt; . '
Fig. 2: eine Draufsicht auf einen Teil der zwischen den Formbändern durchbewe-gteri Einlage;
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'Pig. 3* eine schematische Seitenansicht einer Anlage zur :H-erstellung von Lebkuchen, auf der sowohl die Oblaten wie auch anschließend die fertigen Lebkuchen ausgeformt werden, und
Fige 4: eine vergrößerte Darstellung des zweiten Teiles * " der Einrichtung der Fig. 3s mit der Lebkuchenteig aufdressiert und die Lebkuchen ausgeformt sowie dann aus dem Einlageband herausgestoßen werden.
In der Fig. 1 ist innerhalb eines wärmeisolierten Gehäuses 1 ein im Gegenuhrzeigersinn umlaufendes von nicht gezeigten Antriebsmitteln bewegtes und auf entsprechenden Führu/ngseinrichtungen geführtes endloses Gliederband- 2 geführt, dessen einzelne Glieder 3 jeweils aus einer oberen Hälfte einer Backform bestehen,die über geeignete Heizeinrichtungen, beispielsweise über Wärmestrahler 4; 5 oder über Gasbrenner o. dgl., auf eine bestimmte Temperatur vorgeheizt werden können, ehe sie ihre Lage 3 innerhalb des Umlaufes einnehmen. Jedem der einzelnen Oberteile 3 der Backformen ist ein Unterteil 6 zugeordnet, das wiederum Teil eines aus einzelnen Backformteilen .aufgebauten Gliederbandes 7 ist, das im Uhrzeigersinn umläuft, und zwar ebenfalls in einem wärmeisolierten Gehäuse 8, in dem die Vorheizung der Backformunterteile 6 über Strahler 4; 5 o· dgl. in gleicher Weise wie in dem oberen Gehäuse 1 so erfolgt, daß die Backformenunterteile 6 beim Erreichen ihrer Lage 6f eine bestimmte Temperatur aufweisen.
Zwischen Backformaber.teil 3 und .Backformunterteil 6 ist
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eine bandförmige Sinlage 9 hindurchgeführt, die im Ausfuhrangsbeispiel als Stahlband ausgebildet ist und, wie Pig* 2 entnommen'werden kann, über ihre Breite mit Ausstanzungen 10; 11; 12 verschiedener oder auch gleicher Form versehen ist. Dabei sind mehrere Ausstanzungen 10; .11 j 12, die in mehreren .Reihen über die Breite des Stahlbandes 9 vorgesehen sind, jeweils einer der Backformen 3; 6 zugeordnet, die aus den Oberteilen 3 &&3 den Unterteilen 6 bestehen. Über die Breite des Stahlbandes 9 verteilt, das auch als Teflonband ausgebildet sein könnte, sind daher jeweils mehrere Einprägungen in den Backformen 3; 6, und zwar so viele vorgesehen, wie auch Ausstanzungen 10; 11 oder 12 auf dem Stahlband 9 vorgesehen sind. Beispielsweise könnten alle in Fig. 2 gezeigten Ausstanzungen 10; 11; 12 einer Backform 3; 6 zugeordnet sein.
Das untere Gliederband 7 ist im Bereich des Stahlbandes 9 etwas langer ausgebildet als das obere Gliederband 2, so daß unterhalb des Stahlbandes 9 durch das umlaufende Gliederband 7 bzw. durch dessen Formunterteil 6 eine Auflagefläche für das Stahlband 9 und eine Unterlage für Teigmasse gebildet werden, die aus den nur schematisch angedeuteten Dressieröffnungen 13 austritt, die jeweils mit Düsen quer zur Bandlauffläche 9 versehen sind, und' zwar in der Anzahl, wie auch Aussparungen 10; 11; 12 in einer Querreihe des Stahlbandes 9 vorgesehen sind* So können die Backformuntertei^e 6 beispielsweise auf der dem Stahlband 9 zugewandten Seite mit einer Planfläche versehen sein, die zusammen mit dem Umfang der Aussparungen 10; 11 oder 12 als Formunterteil für die genau dosiert eingebrachte Teigmenge, beispielsweise für Oblaten dient, die dann, in der durch die Lagen'3*' der Backformoberteile
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and 6'f der Backformunterteile gekennzeichneten Stellung in die Aussparungen 10; 11 oder 12 hereingedrückt und beim .Weiterlaufen des Stahlbandes 9 und der Backform 3 bzw, 6 ausgebacken wird. Dabei ist die Geschwindigkeit des Stahlbandes 9 in der Laufrichtung 14 mit der Laufgeschwindigkeit in eben dieser Richtung 14 sowohl der»Backformoberteiie 3 als auch der Backformunterteile 6 aufeinander abgestimmt.
Die Backformoberteile 3 können daher auf der den Aussparungen 10; 11 oder 12 zugewandten' Seite ebenfalls planeben.ausgebildet sein, so daß von'dem Stahlband 9 anschließend flache und beidseitig glatte Oblaten weitertransportiert werden, die in den Aussparungen 10; 11 oder 12 gehalten sind* Es ist aber auch möglich, entweder d.ie dem Stahlband 9 zugewandten Flächen der Backformunterteile 6 oder jene der Backformoberteile 3j oder auch beide, mit Aus- oder Einbuchtungen zu versehen, die sich auf dem Backgut, d, h. also auf der auszubackenden Oblate, als Schrift- oder Bildzüge eindrückenoder von dieser aus erhaben nach außen ragen. So ist es beispielsweise möglich, mit dieser Methode auch Waffeln o, dgl. zu backen, die mit Riffelungen oder anderen Ein- oder Ausprägungen versehen sind. Das Stahlband 9 dient bei' diesem Verfahren als*'Träger für die Oblaten oder Waffeln, die fertig in den Aussparungen 10; 11 oder 12 enthalten sind. Die Aussparungen 10; 11; 12 brauchen dabei nicht, so wie in Fig. 2 gezeigt, quer zur Laufrichtung 14 verschiedene Formen zu besitzen* Sie v/erden in der Regel als gleiche Formen ausgebildet, wobei jeweils andere Stahlbänder für andere Formen eingesetzt werden. Natürlich ist es aber auch möglich. Bänder der in der Fig. 2 gezeigten
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Art vorzusehen, wenn dafür gesorgt ist, daß-die jeweils zugeordneten Dressierdüsen 13- die jeder Reihe (in Laufrichtung gesehen) entsprechende Teigmenge zudosieren. *
Aus Fige 3 is* erkennbar, daß nach dem anhand der Fig. 1 und 2 geschilderten Verfahren und mit der Einrichtung der Fig. 1 und 2 nicht nur Oblaten oder Waffeln für sich hergestellt werden können, sondern daß es auch möglich ist, diese noch im Band 9 befindlichen flachen Backwarenstücke durch weitere Dressiereinrichtungen mit zusätzlichen Teigmasseh 16 versehen zu lassen, die unter entsprechenden Formeinrichtungen 17 zu flachen Lebkuchen 18 geformt werden können und im Bereich der umlenkwalze 1.9, die den Dressier- und Formeinrichtungen 15; 17 nachgeschaltet ist, aus dem »Stahlband 9 herausgestoßen und auf ein Weiterbeförderungsband 20 geleitet werden können, das beispielsweise zu einem Trocken- und Backofen führt»
Diese Ausgestaltung· weist den Vorteil auf, daß es nicht mehr notwendig ist, Oblaten in der gewünschten Form aus gebackenen flatten ο. dgl. auszustanzen, zu stapeln und dann jeweils einzeln den bekannten Formtrommeln o. dgl, zuzuführen, in denen dann die Lebkuchenmasse aufgestrichen wird, so daß dann die fertig vor—bereiteten Lebkuchen dem Backofen zugeführt -werden können. Durch die neue Einrichtung gemäß dem neuen Verfahren verbleiben die Oblaten in dem als Träger dienenden Stahlband 9, und erst die; fertig mit Teig vorbereiteten und ausgeformten Roh-Lcbkuchen werden aus dem Trägerband entfernt. Das neue Verfahren und die. neue Vorrichtung weisen daher den Vorteil auf, daß weit weniger Stör-
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quellen beim Gesamtarbeitsablauf vorliegen und daß sowohl Abfall von der Oblatenherstellung eingespart -werden kann, als auch eine .ganze Reihe von Arbeitsvorgängen, wie das Sammeln, Stapeln und Einlegen der Oblaten bei der Lebkuchenherstellung, überflüssig wird.
Aus den Pig« 3 &nd 4· gebt hervor, daß sowohl die Dressiereinheit 15 als auch die Formeinheit 17» die über dem kontinuiertlich im Sirine des Pfeiles 14 bewegten Stahl» band 9 angeordnet sind, zur Teigabgabe und zum Ausformen der darunterliegenden Lebkuchen im Sinne der Pfeile 21 hin- und herbewegbar an Führungsschienen 22 angeordnet sein müssen, die ihrerseits eine Auf- und Abbewegung im Sinne der Pfeile 23 durchführen müssen,, um aus der in der Fig. 4 gezeigten Stellung, in der die Formstempel 24 den aufgebrachten Lebkuchenteig 16 flach formen, in eine abgehobene Stellung gebracht zu v/erden, in der ein Rücklauf entgegen der Laufrichtung 14 des Stahlbandes 9 erfolgt. Der Arbeitsablauf geht dabei so vor sich, daß die in Bandlaufrichtung 14 hintereinander angeordneten vier Dressierdüsen-25} denen in Querrichtung des Bandes entsprechend der Anzahl der Ausstanzungen 10; 11; 12 noch weitere Düsen 25 zugeordnet sind, in der in der Fig. 4 gezeigten Stellung in der Laufrichtung 14 an der Führungsschiene 22 mit der Laufgeschwindigkeit des Stahlbandes 9 mitbewegt werden und dabei jeweils vier hintereinander und entsprechend der Anzahl der Aussparungen 10; 11; 12 hebeneinanderliegende Teigmassen 16, beispielsweise Lebkuchenteig 16, auf die in den Aussparungen 10; 11; 12
enthaltenenOblaten 26.aufgeben. Ist das-geschehen, wird die Führungsschiene 22 angehoben und die Dressiereinheit 15 entgegen der Laufrichtung 14
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soweit verfahren, daß wieder vier an die zuerst beschickten Reihen angrenzende Reihai von Aussparungen 10; 11; 12 o. dgl. mit Teigmassen 16 beschickt werden können. °.
Gleichzeitig mit diesem Dressiervorgang, bei dem die Einheit 15 in der Bandlaufrichtung 14 mit der gleichen Geschwindigkeit wie das Stahlband 9'bewegt wird, wird die Formeinheit 17 über die Führungsschiene 22 auf das Stahlband 9 abgesenkt, so daß die Formstempel 24, die in ihrer Anzahl der Anzahl der in. Laufrichtung 14 hintereinander angeordneten Düsenreihen 25 entsprechen, im vorliegenden Beispiel 4, auf die Teigmassen 16 herabgedrückt werden und diese in die gewünschte Lebkuchenendform bringen. Dabei ist selbstverständlich unterhalb des Stahlbandes 9 eine entsprechende Gegendruckfläche vorgesehen, die im Ausführungsbeispiel nicht gezeigt ist, damit die Übersichtlichkeit nicht beeinträchtigt wird» Diese Gegenfläche erstreckt sich vorzugsweise über den gesamten Bereich des laufenden Obertrums des Stahlbandes 9 von dem Verlassen der Isoliergehäuse Ϊ; 8.ab (Fig. 3). ' .
Sind die vier Reihen von Lebkuchen 18 geformt, so wird die Formeinheit 17 zusammen mit der Dressiereinheit durch die Hochbewegung der Führungsschiene 22 abgehoben und auf die nächsten vier Reihen von dosierten Teigmassen 16 abgesenkt. Dabei ist. der Abstand zwischen der letzten Reihe der Dressierdüsen 25» in Laufrichtung 14 gesehen, und der ersten Reihe der Formstempel 24, der in der Fig« .4 mit b gekennzeichnet ist, gerade doppelt so groß gewählt wie der Abstand a zwischen zwei aufeinanderfolgen- den Seihen von Dressierdüsen 25 baw. zwei aufeinanderfol-
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genden Reihen von Formstempein 24. Dadurch wird eine überlappende Arbeitsweise möglich, die es auch möglich macht, falls das gewünscht ist, die Dressiereinrichtung 15 unabhängig von der Formeinheit 17 zu bewegen, wenn beispielsweise die Zeiten für das Ausbringen der Teiginas sen 16 durch die Düsen 25 anders sind als die für die Ausformung benötigten Zeiten«, Natürlich kann auch die Rückbewegung der einzelnen Einheiten 15; 17 entgegen der Laufrichtung· 14 mit größerer Geschwindigkeit erfolgen als die Bewegung in Laufrichtung 14, die auf die Geschwindigkeit des Stahlbandes 9 abgestimmt sein muß.
die fertig geformten Lebkuchen 27 aus dem als Träger dienenden Stahlband 9 zu entfernen, ist die hinter der Formeinheit 17 angeordnete Umlenktrommel 28 an ihrem Umfang mit Äuswerfnocken 29 versehen, deren Form der Formen der Aussparungen 10; 11; 12 angepaßt ist. Diese Nocken 29 greifen daher bei.der Drehbewegung der Umlenk- walze 29 in die Ausstanzungen 10; 11 bzw. 12 ein und drücken die fertig geformten.Lebkuchen 27, die aus geformter Teigmasse 16 und Oblate 26 bestehen, aus dem Stahlband heraus, so daß sie über eine geeignete keilförmige Abnahme oder Rutsche 30 auf ein weiteres Förderband gegeben werden können, .das-sie beispielsweise einem bekannten Backofen zuführt. Diese Ausgestaltung läßt es auch zu, die Umlenktrommel 28 gleichzeitig als Antriebstrommel für das Stahlband 9 vorzusehen, die auf- . grund Ihrer Nocken 29 in einem formschlüssigen Eingriff mit dem Band 9· steht. Dor Synchronlauf zwischen dem Stahlband 9 und den umlaufenden Gliederbändern 2; 7 kann in bekannter Weise über Getriebeanordnungen erreicht werden.
Claims (10)
- -Al-19. 11.. 198057 975 23AP A 21 0/223 180Erfind ungsanspruch
- 1. Verfahren zur Herstellung von Backwaren, insbesondere von Oblaten,"bei dem der Teig zwischen zwei gegeneinander druckbare Formhälften eingefüllt, geformt und ausgebacken wird, gekennzeichnet dadurch, daß zwischen die Pormhälften (3; 6) mindestens eine band- oder plattenförmige Einlage (9) mit den ausgestanzten Konturen (10; 11; 12) der Backwaren eingeführt wird, und daß der Teig jeweils in die ,ausgestanzten Öffnungen (10; 11I 12) eingebracht und mit der Einlage (9) weitertransportiert wird.
- 2. Verfahren nach Punkt 1, gekennzeichnet dadurch, daß auf die noch in der Einlage (9) befindlichen ausgebackenen Backwaren (26) jeweils weitere Süßwarenmasse (16) aufdressiert und gegebenenfalls geformt wird.
- 3. Verfahren nach den Punkten 1 und 2, gekennzeichnet dadurch, daß die ausgebackenen Backwaren (26) Oblaten sind, auf die anschließend Lebkuchenteig (16) aufdressiert und geformt wird und daß die so vorgeformten Lebkuchen (27) ans der Sinlage (9) ausgestoßen und dem Backofen zugeführt werden.
- 4. Vorrichtung zur Durchführung des· Verfahrens nach Punkt 1, gekennzeichnet 'dadurch, daß gegeneinander drückbare Backformen (3; 6) und eine zwischen diese führbare band- oder plattenförmige Einlage (9) mit den ausgestanzten Konturen (10; 11; 12) für die Backwaren (26) sowie Beheizungseinrichtungen (4; 5) für die Back- .
- 19. 11. 1980 i 57 975 23AP A 21 C/223 Ϊ80formen (3; 6) und vor den Backformen (3; 6) angeordnete Dosiereinrichtungen (13) zum Auffüllen der ausgestanzten Konturen (10; 11; 12) der Einlage (9) mit Teig o. dgl, vorgesehen sind,5«. Vorrichtung nach Punkt 4, gekennzeichnet dadurch, ..;. daß die Einlage Teil eines umlaufenden Förderbandes (9) ist.
- 6. Vorrichtung nach Punkt 5» gekennzeichnet dadurch} daß das Förderband (9) kontinuierlich umlaufend ist, und daß die Backformen (3; 6) als zwei jeweils mit einem Trum von oben und von unten an das Förderband (9) heranführbare endlose Bänder (2; 7) mit einzelnen, die Backformen (3; 6) tragenden Gliedern ausgebildet sind.7« Vorrichtung nach den Punkten 4 bis 6, gekennzeichnet dadurch, daß oberhalb des Förderbandes O) hinter den Backformen (3; 6) weitere Dressier» und Formeinrichtungen (15; 17) zum Aufbringen und Formen zusätzlicher · Massen (16) vorgesehen sind,
- 8. Vorrichtung nach Punkt 7»gekennzeichnet; dadurch, daß • die weiteren Dressier- und Formeinrichtungen (15; 17) in Laufrichtung des Förderbandes (9) als hin- und herbewegbare Einheiten ausgebildet sind.Vorrichtung nach Punkt δ, gekennzeichnet dadurch, daß die Bewegung der Einheiten (15; 17) in Laufrichtung (14) des Förderbandes (9) mit dessen Laufgeschwindigkeit, die Hückbewogung dagegen schneller erfolgt.i9. 11. 198057'975 23AP A 21 C/223 180
- 10. Vorrichtung nach den Punkten 5 bis 9, gekennzeichnet dadurch, daß die hinter den weiteren Dressier- und Formeinrichtungen (15; 17) oder hinter den Backformbändern (2; 7) angeordnete Umlenkwalze (28) für das Förderband (9) mit Auswerfnocken (29) versehen ist, die in die ausgestanzten Konturen (10; 11; 12) eingreifend angeordnet sind*
- 11. Vorrichtung nach Punkt 10, gekennzeichnet dadurch, daß die Auswerfnocken (29) in ihren Abmessungen den Konturen der Ausstanzungen (10; 11; 12) im Förderband (9).angepaßt sind.
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