DD153377A1 - Suspension zur antiadhaesiven behandlung von ethylen-vinylacetat-kopolymergranulaten - Google Patents

Suspension zur antiadhaesiven behandlung von ethylen-vinylacetat-kopolymergranulaten Download PDF

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DD153377A1
DD153377A1 DD21601379A DD21601379A DD153377A1 DD 153377 A1 DD153377 A1 DD 153377A1 DD 21601379 A DD21601379 A DD 21601379A DD 21601379 A DD21601379 A DD 21601379A DD 153377 A1 DD153377 A1 DD 153377A1
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suspension
granules
vinyl acetate
mineral
acetate copolymer
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DD21601379A
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English (en)
Inventor
Wasili J Kusnezow
Farit G Gilimjanow
Josif Konowal
Manfred Gebauer
Werner Organo
Wolfgang Stark
Original Assignee
Wasili J Kusnezow
Farit G Gilimjanow
Josif Konowal
Manfred Gebauer
Werner Organo
Wolfgang Stark
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Abstract

Es wird mittels einer Suspension auf den Granulaten eine Isolierschicht aufgebracht, die das Zusammenkleben wirksam verhindert. Die Suspension besteht aus 100 Masseteilen Wasser, 0,01 bis 0,5 Masseteilen eines mineralischen feindispersen Pulvers, vorzugsweise Talkum, Kreide oder Kaolin, und 0,01 bis 3 Masseteilen eines Alkalistearats.

Description

2 1 β Ο 1 3
VEB Leuna-Werke Merseburg, 15.09.1979
!!Walter Ulbrichtl! Dr.Btl/Mei.
LP 7955
Titel der Erfindung
Suspension zur antiadhaesiven Behandlung von Ethylen-Vinylacetat-Kopolyraergranulaten
Anwendungsgebiet der Erfindung
Die Erfindung bezieht sich auf Suspensionen, die zur Verringerung des Zusammenklebens von Ethylen-Vinylacetat-Kopolymergranulaten - durch Schaffung einer Isolierschicht aus einem mineralischen feindispersen Pulver - eingesetzt werden.
Charakteristik der bekannten technischen Loesungen
Bekannt ist die Verwendung eines mineralischen feindispersen Pulvers (z.B. Talkum) zur antiahaesiven Behandlung von Polymeren. Das Pulver wird auf das Polymergranulat durch Pudern aufgetragen (USP 3667699).
Das Pudern des zusammenklebenden Polymerengranulats mit mineralischen feindispersen Pulvern ist jedoch uneffektiv, die Arbeitsbedingungen verschlechtern sich dabei, und auf dem Polymeren bildet sich oft eine ungleichmaessige Isolierschicht.
- 2 - 2 16 0 13
Bekannt sind auch waessrige Suspensionen mineralischer feindisperser Pulver, wie von Talkum, Ton, Titanoxid, Zinkoxid u.a., zur Behandlung von Ethylen-Vinylacetat-Kopolymeren (Jap. P 36010).
Die Verwendung solcher waessriger Suspensionen hat jedoch auch Nachteile, die in der grossen Absetzgeschwindigkeit der Suspensionen bestehen, was zur Folge hat, dass diese waehrend der Behandlung intensiv gemischt werden muessen. Zur Hertellung einer guten Isolierschicht, die das Zusammenkleben verhindern soll, muessen Sspensionen hoeherer Konzentration (bis 35 Gew.%) verwendet werden. Von den bekannten Suspensionen ist eine Suspension miteinem mineralischen feindispersen Pulver und natriumdodezylsulfat als oberflaechenaktiver Stoff zur antiadhaesiven Behandlung von Polymerengranulat am gebraeuchlichsten W.A. Krochina u.a.: Antiadhaesivstoffe und deren Anwendung in der Gummiindustrie, 1974, S. 14-18).
Es besteht somit die Aufgabe, Voraussetzungen zu schaffen, die das Aufbringen einer geschlossenen Isolierschicht gestatten, indem die Stabilitaet der Suspension erhoeht wird.
Ziel der Erfindung
Ziel der Erfind ist es, eine Suspension herzustellen, die zur Verringerung des Zusammenklebens von Ethylen-Vinylacetat-Kopolymergranulat en durch Schaffung einer Isolierschicht aus einem mineralischen, feindispersen Pulver eingesetzt wird.
Darlegung des Wesens der Erfindung
Es bestand die Aufgabe, das Zusammenkleben von Ethylen-Vinylacetat-Kopolymergranulat durch Aufbringen eines mineralischen, feindispersen Pulvers in Form einer Suspension zu verringern. Diese Aufgaben wird dadurch geloest, dass zur antiadhaesiven Behandlung eine Suspension .verwendet wird, die erfindungsgemaess aus 100 Masseteilen V/asser, 0,01 bis 0,5 Masseteilen eines mineralischen feindispersen Pulvers und 0,01 bis 3 Masseteilen eines Stearats eines Alkalimetalls besteht.
216 0 13
Als mineralisches feindisperses Pulver kann Talkum, Kreide, Kaolin u.a., vorzugsweise Talkum, verwendet v/erden. Als Salz eines Alkalimetalls und der Stearinsaeure kann Natriumsterat oder Kaliumsterat verwendet werden.
Ausfuehrungsbeispiele
Die Erfindung wird durch die folgenden Beispiele, darunter Kontrollbeisp'iele, veranschaulicht. Die Ergebnisse der Untersuchungen der Suspensionen und die Eigenschaften des mit den Suspensionen behandelten Kopolymerengranulats sind in den Tabellen festgehalten.
Beispiel 1 (Vergleichsbeispiel)
Die Untersuchungen wurden an einem Ethylen-Vinylacetat-Kopolymeren mit einem Vinyiacetatgehalt von 43,1 Gew.%, einem Schmelzindex bei 190° C von 2,2 g/10 min und einem Granulatdurchmesser von 3 bis 4 mm durchgefuehrt. Die Talkumsuspension wird bei Zimmertemperatur unter Verwendung von destilliertem Wasser hergestellt. Unter intensivem Ruehren werden in 2 Liter Wasser 10g Talkum gegeben. Nach 5 Minuten wird das Ruehren eingestellt, und es wird die Absetzgeschwindigkeit der Suspension durch Abwiegen der sich absetzenden Teilchen mittels Torsionswaage mit einem Schalendurchmesser = 2 cm bei einer Suspensionssaeule von 28 cm bestimmt. Die Geschwindigkeit wird aus der Masse - Zeit - Kurve als Tangens des Winkels der Tangente, die an den Anfangspunkt der Kurve angelegt ist, bestimmt
Die Behandlung des Kopolymerengranulat erfolgt folgendermassens
Waehrend des Verruehrens werden in die Suspension 140 g Kopolymerengranulat gegeben. Nach 30 Sekunden wird das Granulat von der Suspension abgetrennt und im laufe von 24 Stunden bei Zimmertemperatur im Freien getrocknet. Anhand der unterschiedlichen Masse des Kopolymerengranulats vor der Behandlung und nach der Austrocknung wird die Menge.des Isolierstoffs auf dem Granulat bestimmt.
- 4 - 216 0 13
Beispiel 2
In zwei Liter destilliertes Wasser werden 10g Kaliumstearat gegeben. Y/aehrend des Verruehrens wird das Wasser auf 50° C erwaermt, dabei loest sich das Kaliumstearat voellig auf. Danach wird die Loesung bis auf Zimmertemperatur abgekuehlt. In die erhaltene Kaliumstearatsuspension werden 10 g Talkum eingegeben.
Die Behandlung des Ko polymer engra-AUlat, die Bestimmung dsr Absetzgeschwindigkeit des Talkums sowie der Menge des Ioslierstoffs auf dem Granulat und die Bestimmung der Verklebung des behandelten Granulats wurden analog dem Beispiel 1 durchgefuehrt·
Beispiele 3, 7, 12 (Vergleichsbeispiele)
Die Versuche wurden analog den Bedingungen des Beispiels 2 durchgefuehrt. Zur Stabilisierung der Suspension werden jedoch Natriumdodezylsulfat und ein Gemisch von Polyaethem der allgemeinen Formel
R-C6H4-O-(CH2CH2-O)6 bis 7-CH2CH2OH verwendet·
Beispiele 5, 10 (Vergleichsbeispiele)
Die Versuche wurden analog den Bedingungen des Beispiels 2 durchgefuehrt, es v/urden jedoch die Konzentration und die Art des mineralischen feindispersen Pulvers veraendert.
Beispiele 4, 6, 8, 9, 11
Die Versuche wurden analog den Bedingungen des erfindungsgemaessen Beispiels 2 durchgefuehrt, es wurden jedoch die Konzentration der Suspension und die Zusammensetzung veraendert. Die erhaltenen Ergebnisse bezueglich Absetzgeschv/indigkeit der Suspensionen und Eigenschaften des von den Suspensionen behandelten Kopolymerengranulats sind in der folgenden Tabellen
16 0 13
festgehalten. Wie aus diesen Ergebnissen ersichtlich, fuehrt die Verwendung der Salze eines Alkalimetalls und der Stearinsaeure zu einer erheblichen Absenkung der Absetzgeschwindigkeit der mineralischen Pulver. Suspensionen mineralischer Pulver, in die die Stearate eines Alkalimetalls eingebracht wurden, sind, die Behandlung von Kopolymerengranulat betreffend, bedeutend effektiver als vergleichsweise Suspensionen mit nur mineralischem Pulver - bei praktisch gleicher Menge Isolierstoff auf dem Granulat.
Tabelle 1
Gehalt der Suspensionen in Masseteilen Talkum Kreide Kalium- Uatrium-
stearat stearat
1 V 0,5 0,5 0,5
2 0,5 0,5
3 v 0,5 0,01
4 0,5
5 V
6
7 V 0,5 3,0
8 0,01 3,0
9 0,5
10 V 0,3 0,3
11 0,3
12 V 0,3
Natriumdodecylsulfat
PoIyaether
0,5
0,5
0,5
V = Vergleichsversuch
2 16 0
Tabelle 2
Granulateigenschaften
Absetzge Menge des 0,33 Granulat klebt
schwindigkeit Minerals auf 0,40 zusammen +
mg/min· dem Granulat 0,40 nicht zu
% 0,30 sammen
1 V 45 0,55 +
2 7 0,41 -
3 V 42 0,60
4 40 0,45
5 V 63 0,21 -
6 11 0,35
7 V 40 0,23
8 0,5 0,27
9 1,0
10 V 28 +
11 5
12 V 25 +
V = Vergleichsversuch

Claims (2)

  1. - γ - 2 16 0 13
    Erfindungsanspruch
    * Suspension zur antiadhaesiven Behandlung von Ethylen-Vinylacetat-Kopolymergranulaten, die ein mineralisches feindisperses Pulver, einen oberflaechenaktiven Stoff und Wasser enthaelt, gekennzeichnet dadurch, dass diese aus einer Suspension von 100 Masseteilen-Wasser, 0,01 bis 0,5 Masseteilen eines mineralischen feindispersen Pulvers und 0,01 • bis 3 Masseteilen eines Stearats eines Alkalimetalls besteht. *·
  2. 2. Suspension gemaess Punkt 1, dadurch gekennzeichnet, dass sie als mineralisches feindisperses Pulver Talkum, Kreide oder Kaolin enthaelt«
DD21601379A 1979-10-04 1979-10-04 Suspension zur antiadhaesiven behandlung von ethylen-vinylacetat-kopolymergranulaten DD153377A1 (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
WO2006092299A1 (de) * 2005-03-03 2006-09-08 Wacker Polymer Systems Gmbh & Co. Kg Verwendung von siliciumoxid-verbindungen als rieselhilfe bei der herstellung von polyvinylacetat-festharzen

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WO2006092299A1 (de) * 2005-03-03 2006-09-08 Wacker Polymer Systems Gmbh & Co. Kg Verwendung von siliciumoxid-verbindungen als rieselhilfe bei der herstellung von polyvinylacetat-festharzen

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