DD153503A3 - Schmiereinrichtung fuer zweitakt-brennkraftmaschinen - Google Patents
Schmiereinrichtung fuer zweitakt-brennkraftmaschinen Download PDFInfo
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Abstract
Die Erfindung betrifft eine Schmiereinrichtung fuer Zweitakt-Brennkraftmaschinen mit Kurbelgehaeusepumpe und dosierter Schmiermittelzufuehrung, bestehend aus einer Schmierpumpe, die mit Schmierstellen der Brennkraftmaschine sowie einem Oelbehaelter und einer Absaugstelle im Kurbelraum ueber Leitungen in Verbindung steht.Ziel der Erfindung ist eine Verringerung des Gesamtaufwandes und der Bauabmessungen fuer eine Schmiereinrichtung. Die Aufgabe besteht darin, eine Schmiereinrichtung mit vereinfachter konstruktiver Ausbildung und raeumlich guenstiger Anordnung und Verwendung fuer eine Zweitakt-Brennkraftmaschine zu schaffen.Geloest wird die Aufgabe dadurch, dass als Schmierpumpe eine Differentialkolbenpumpe vorgesehen ist, die innerhalb des Motorengehaeuses unterhalb der Kurbelraummitte angeordnet ist, wobei das Gehaeuse der Differentialkolbenpumpe und das Motorgehaeuse ein Bauteil bilden und der Pumpenantrieb mit einem Hilfsantrieb der Brennkraftmaschine kombiniert ist. Das Anwendungsgebiet betrifft alle Zweitakt-Brennkraftmaschinen mit dosierter Schmieroelzufuehrung durch eine Schmiereinrichtung.
Description
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Sclimiereinrichtung für Zweitakt-Brennkr_aftmas. chinen Anwendungsgebiet der. Erfindung
Die Erfindung betrifft eine -Schmiereinrichtung für .Zweitakt-Brennkraftmaschinen mit Kurbelgehäusepumpe und dosierter Sclimiermittelzuführung, bestehend aus einer Schmierpumpe, die mit Schmierstellen der Brennkraftmaschine sowie einem 'Ölbehälter und einer Absaug-, stelle im Kurbelraum über leitungen in Verbindung steht,
Charakteristik der bekannten ;teclTnischen Lösungen
Nach DD-PS 130165 ist eine Zweitaktbrennkraftmaschine bekannt j bei der Schiniermittel über'eine Schmierpumpe den Schmierstellen zugeführt wird und das im Kurbelgehäuse ausfallende Schmiermittel über Pangnuten in eine Schmiermittelkammer geleitet wird, wo es über Bohrungen in die Kurbelwellenlager und Pleue'llager fließt. Über eine Absaugleitung wird das überschüssige Schmiermittel aus dem Kurbelgehäuse abgesaugt und einem ölbehälter zugeführt. Die Schmier- und Absaugpumpe sov/ie deren Leitungen sind außerhalb der Brennkraftmaschine vorgesehen, so daß die Ausbildung, Anordnung und ihr Antrieb sehr kosten- und rauraauf wendig sind.
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Weiterhin ist. nach DE-PS 601 845 eine Brennkraftmaschine '· bekannt, bei der zwei. Pumpen für die Schmierung und Absaugung vorgesehen sind. Die beiden Pumpen sind in einem Gehäuse untergebracht, welches in eine Aufnahme innerhalb des Kurbelkastens der Brennkraftmaschine angeordnet ist β Bei dieser Ausführung handelt es sich um eine Druckschmierung mit einem geschlossenen Kreislauf für Viertakt Brennkraftmaschinen und ist für Zweitakt-Brennkraftmaschinen weniger geeignet, nachteilig ist auch, daß beide Pumpen ein separates Gehäuse aufweisen, welches im Kurbel kasten untergebracht ist. Dadurch ist eine zusätzliche Bearbeitung für das Pumpengehäuse·erforderlich.
Ziel der Erfindung ist, eine sichere Funktion sowie eine Verringerung des Gesamtaufwandes und der Bauabmessungen für eine Schmiereinrichtung zu erreichen.
Darlegung der Erfindung '
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Schmier- und Absaugeinrichtung mit vereinfachter konstruktiver Ausbildung und räumlich günstigster Anordnung und Verwendung für eine Brennkraftmaschine zu schaffen,.
Das Wesen der Erfindung besteht darin, daß als Schmierpumpe eine Differentialkolbenpumpe vorgesehen ist, die innerhalb des Motorgehäuses, unterhalb der Kurbelraummitte, angeordnet ist, wobei das Gehäuse der Differentialkolbenpumpe und das Motorgehäuse ein Bauteil bilden und der Pumpenantrieb mit einem Hilfsantrieb der Brennkraftmaschine kombiniert ist ο ' - ' ·
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Die beiden Pumpvolumen der Arbeitsräume der Diff erentialrkolbenpurnpe können .unterschiedliche Größen aufweisen. Sin weiteres Merkmal der Erfindung ist j daß die Schmierstellen mit dem kleineren Arbeitsraum der Differentialkolbenpumpe verbunden sind, wobei die Ölzuführungsbohrung im Gehäuse zu den Schmierstellen im oberen Bereich des Stufenkolbens angeordnet ist». Die Absaugstelle des Kurbelraumes ist mit dem größeren Arbeitsraum der Differentialkolbenpumpe verbunden j wobei die Absaugstelle im Kurbelraum oberhalb der Differentialkolbenpumpe angeordnet ist. Die Schmierölzuführung zu den Schmierstellen und die Schmierölabführung aus dem Kurbelraum ist last- und drehzahlabhängig veränderbar.
Durch die Erfindung wird eine Schmiereinrichtung geschaffen, die geringe Bauabmessungen aufweist,, da nur eine Differentialkolbenpumpe vorgesehen ist, die innerhalb des Motorgehäuses liegt ο 3s ist kein separates Gehäuse für die Schmiereinrichtung erforderlich. Die Bearbeitung, kann deshalb zusammen mit der Motorgehäusebearbeitung erfolgen, so daß keine zusätzlichen Arbeitsgänge, notwendig sind. Da der Antrieb gleich mit einem Hilfsantrieb kombiniert ist, entfallen zusätzliche Antriebselemente. Es ist. nur erforderlich, die Antriebswelle des Hilfsantriebes etwas zu verlängern. ' .
Indem die Absaugstelle des Kurbelraumes mit dem größeren Pumpvolumen verbunden ist, wird gewährleistet, daß die überschüssige Schmierölrnenge restlos aus dem Kurbelraum abgesaugt wirdο
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Ausfühyimgsbei spiel, der Erfindung'
An einem Ausführungsbeispiel soll die Erfindung nachstehend näher erläutert werden. . In^ der Zeichnung zeigen:
Pig. 1 - eine Zweitakt-Brennkraftmaschine mit einer Schmiereinrichtung,
Fig. 2 - einen Teilschnitt nach I - I einer im Motorgehäuse angeordneten Schmiereinrichtung. . "
Eine Zweitakt-Brennkraftmaschine besteht aus einem Motorgehäuse 2 und einem Zylinder 1. Im'Motorgehäuse 2 ist ein . Kurbelraum 6 angeordnet, in dem eine Kurbelwelle 3 gelagert ist, die über eine Pleuelstange 5 mit einem im Zylinder 1. gleitenden Kolben 4 verbunden ist. Für die dosierte Schmierung in dem Kurbelraum 6, ist eine Differantialkolbenpumpe -9 vorgesehen, die innerhalb des Motorgehäuses 2 unterhalb der Kurbelraumrnitte 22 angeordnet ist. Die Differentialkolben-
pumpe 9 besitzt einen Stufekolben 10, der in einem Gehäuse 12 drehbar und axialbeweglich gelagert ist. Das Gehäuse 12 der Differentialkolbenpumpe 9 und das Motorgehäuse 2 bilden ein Bauteil.. Der Pumpenantrieb 11 der Differentialkolbenpumpe 9 ist mit einem Hilfsantrieb 19 der Brennkraftmaschine, z. B. mit einem Drehzahlmesser, kombiniert. Die Welle 20 des Hilfsantriebes 19 ist nach unten verlängert, so daß über ein Ritzel die Differentialkolbenpumpe 9 mit angetrieben wird. Der Stufenkolben 10 besitzt eine Steuerkurve 28, die über eine Feder 30 ständig an einem Anschlag 29 anliegt. Die beiden Pumpvolumen der Arbeitsräume 13, 14 der Differentialkolbenpumpe 9, die sich durch den Stufenkolben 10 ergeben, weisen unterschiedliche Größen auf. Die Differentialkolbenpumpe 9 ist vorgesehen zum Schmieren der Schmierstelle .7 im Kurbelraum β und zum Absaugen des überschüssigen Schmieröls über die Absaugstelle 8 des Kurbelraumes 6. Der Arbeitsraum 13 ist mit einer Ölzuführungsbohrung 16·zu der Schmierstelle 7, über eine im Stufenkolben 10 vorgesehene Hut 25 verbunden.
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Die Ölzuführungsbohrung 16 zur'Schmierstelle 7 befindet sich im oberen Bereich, des Stufenkolbens.10. Der Zufluß des,, Schmieröls aus dem Ölbehälter 21 erfolgt über Ölleitungen 23, 24. Der. Arbeitsraum 14 ist mit einer Ölabführungsbohrung 17 aus einer'Absaugstelle 8 des Kurbelraumes 6 über eine im Stufenkolben 10 vorgesehene Mut verbunden. Das abgesaugte Schmieröl aus dem Kurbelraum wird in die Ölleitung 27 gedrückt. Damit in dem Arbeitsraum 13 für die Schmierung der Schmierstelle 7 blasen- .' freies Schmieröl angesaugt v/erden kann, ist die Ölleitung 23 als gesonderte Leitung, die bis in die Ölleitung 24 mündet, vorgesehen. .
In der Absaugstelle 8 des Kurbelraumes 6 ist ein Ventil 15 vorgesehen» Durch eine Pördermengenverstellung 18 erfolgt eine last- und drehzahlabhängige veränderbare Schmierölzuführung zu der Schmierstelle 7 sowie Absaugung des überschüssigen Schmieröls von der Absaugstelle 8 des Kurbelraumes 6. Die Absaugstelle 8 im Kurbelraum 6 liegt oberhalb der Differentialkolbenpumpe 9·
Die .7/irkungsweise der Schmiereinrichtung ist folgende: Durch den Pumpenantrieb 11 erfolgt eine Drehbewegung des Stufenkolbens 10. Der Stufenkolben 10 .liegt dabei· mit seiner Steuerkurve 28, durch den Druck der Feder 30 ständig an den Anschlag 29 an und führt dadurch zusätzlich eine Axialbewegung aus, wobei die beiden Kolben innerhalb einer Umdrehung einen Saug- und. einen Druckhub ausüben. Bei der Kolbenbewegung wird der Arbeitsraum 13 über die Hut 25 abwechselnd mit der Ölzuführungsbohrung·- 16 und mit der Ölleitung 23 verbunden,- so daß eine Ölförderung erfolgt» Die Mengenverstellung kann durch die Pördermengenverstellung 18 verändert werden» Das Schmieröl wird aus dem Ölbehälter 21 über die Ölleitung 24 und 23 über die Differentialkolbenpumpe 9 dem Kurbelraurn 6 des Motors zur Schmierung der Lager.und Zylinderlaufbahn zugeführt.*.
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Ebenso kann die- Zuführung auch direkt in das Kurbelwellenhauptlager erfolgen. Die Absaugung des überschüssigen Schmieröls erfolgt durch die Absaugstelle 8 über das Ventil 15 und die Abführungsbohrung 17 über die Hut 26 in den Arbeitsraum 14. Beim Ausströmen .aus dem Arbeitsraum 14 wird das Schmieröl bzw, Ölluftgemisch in die Ölleitung 27 gefördert. Um eine Vermischung des abgesaugten Schmieröls mit dem anzusaugenden Prischöl zu vermeiden, wird eine · ' Trennung durch die Ölleitung 23, 27 bis zu der größeren Ölleitung 24 vorgenommen, so daß-ein Entweichen der Luft ohne Vermischung mit dem Schmieröl gewährleistet.ist._
Claims (2)
1. Schmiereinrichtung für Zweitakt-Brennkraftmaschinen mit Kurbelkastenpumpe und dosierter Schmiermittelzuführung, bestehend aus einer 'Schmierpumpe, die mit Schmierstellen der Brennkraftmaschine sowie einem Ölbehälter und einer Absaugstelle im Kurbelraum über Leitungen in Verbindung steht, dadurch gekennzeichnet, daß als Schmierpumpe eine Differentialkolbenpumpe (9) vorgesehen ist, die innerhalb des Motorgehäuses (2) unterhalb der Kurbelraummitte (22) angeordnet ist, wobei das Gehäuse (12) der Differentialkolbenpumpe (9) und das Motorgehäuse (2) ein Bauteil bilden und der Pumpenantrieb (11) mit einem Hilfsantrieb (19) der Brennkraftmaschine kombiniert ist*
2# Schmiereinrichtung nach Punkt 1, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Pumpvolumen der Arbeitsräume (13, 14) der Differentialkolbenpumpe (9) unterschiedliche Größen aufweisen ο · · ' . . .
3ο Schmiereinrichtung nach, den Punkten 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Schmierstellen (7) mit dem Arbeitsraum (13) der Differentialkolbenpumpe (9) verbunden sind, wobei die ÖlZuführungsbohrung (16) im Ge- · häuse (12) .zu den Schmierstellen (7) im oberen Bereich des Stufenkolbens (10) angeordnet ist»
Schmiereinrichtung nach den Punkten 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Absaugstelle (8) des Kurbelraumes (6) mit dem Arbeitsraum (14) der Differentialkolbenpumpe (9) verbunden ist, wobei die Absaugstelle (8) im Kurbelraum (6) oberhalb der Differentialkolbenpumpe (9) angeordnet ist.
5ο Schmiereinrichtung nach den Punkten 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Schmierölzuführung zu den Schmierstellen (7) und die Schmierölabführung aus dem Kurbelraum (6) last- und drehzahlabhängig veränderbar ist. ·
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