DD154165A3 - Sperr-und ausloesevorrichtung fuer eine zange - Google Patents

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DD154165A3 DD21862380A DD21862380A DD154165A3 DD 154165 A3 DD154165 A3 DD 154165A3 DD 21862380 A DD21862380 A DD 21862380A DD 21862380 A DD21862380 A DD 21862380A DD 154165 A3 DD154165 A3 DD 154165A3
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Fritz Schumacher
Peter Neuenfeldt
Hans Tetsch
Tilo Gase
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Fritz Schumacher
Peter Neuenfeldt
Hans Tetsch
Tilo Gase
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Abstract

Die Erfindung betrifft eine Sperr- und Ausloesevorrichtung fuer eine Zange zum Bewegen von Betonelementen, insbesondere von Schachtringen aus Beton oder zum Umschlag von Stueckgut. Sie loest die technische Aufgabe, die Klemmkraft von Montagezangen mit zwei Zangentraegern auch bei voelliger Zugentlastung, wie beispielsweise bei abgesetzter Last, zu erhalten. Diese Sperrwirkung wird durch einen Klemmhebel ausgeloest, welcher sich zwischen den zwei Zangentraegern der Zange klemmt. Beim Ausloesen der Sperrwirkung greift eine Mitnehmerstange oder eine Pendelstange, die an der heb- und senkbaren Zugstange der Montagezange befestigt ist und sich mit dieser hebt, ueber Verbindungselemente in den Klemmhebel ein und schwenkt diesen hoch, wodurch die Montagezange entarretiert wird.

Description

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Titel der Erfindung
Sperr- und Auslösevorrichtung für eine Zange
Anwendungsgebiet der Erfindung
Die Erfindung betrifft eine Sperr- und Auslösevorrichtung für eine zwei Zangenträger aufweisende Zange zum Bewegen von Bauelementen oder zum Umschlag von Stückgütern.
Charakteristik der bekannten technischen Lösung Sowohl aus der Fachliteratur als auch aus der Praxis sind eine Vielzahl an Lastaufnahmemitteln, wie Greifer und Zangen, mit eingebauter Sicherheitsvorrichtung bekannt. Bei den meisten dieser Zangen und Greifer wird durch ein geeignetes Anordnen eines mechanischen Hebel- und Sperrgetriebes ein unbeabsichtigtes Öffnen der Backen oder Greiferelemente verhindert. Die Punktion der Sicherheitsvorrichtung wird infolge des Lösens der Sperrung von Hand oder durch Mechanismen beim Absetzen der Last aufgehoben. Alle diesbezüglich wirkenden Sicherheitsvorrichtungen kommen in solchen Lastaufnahmemitteln zum Einsatz, bei denen ein automatischer Greiferbetrieb ohne zusätzliche Bedienungspersonen gefordert wird. Die Zangen bzw. Greifer sind selbsttätig öffnend und schließend. Bei der Montage von Betonelementen zur Errichtung von Gebäuden bestehen vom sicherheitstechnischen Standpunkt die Forderungen, daß.das Fertigteil an der Montagestelle so lange mit der erforderlichen Klemmkraft gehalten wird, bis es standsicher montiert ist. Ähnliche sicherheitstechnische Voraussetzungen sind auch beim Umschlag von Stückgütern erforderlich. Die selbsttätig öffnenden und schließenden Zangen und Greifer werden dieser Forderung nicht gerecht, da beim Absetzen der Last die Klemmkraft so stark nachläßt, daß das Betonelement oder das Stückgut aus den
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Klemmbacken rutscht, bevor es standsicher montiert bzw. fixiert ist. Dies führte oft zu schweren Unfällen, nicht selten mit tödlichem Ausgang.
Es sind auch bereits Lastaufnahmemittel mit Sicherheitsvorrichtungen bekannt, die bei völliger Zugentlastung des Lastaufnahmemittels eine Klemmkraft aufbringen, die das Fertigteil oder Stückgut so lange sicher einklemmt, bis es standsicher abgestellt oder montiert ist.
Bei einer bekannten Lösung nach der DD-PS 117 861 handelt es sich um ein Lastaufnahmemittel mit hydraulischer Sicherheitsvorrichtung, welche zwischen zwei Zangenhebeln angeordnet ist und aus Arbeitszylinder, Vorratsbehälter, Rückschlagventil und Absperrventil besteht. Während des Anhebens der Last schließen sich die Backen reibschlüssig mit einer Klemmkraft entsprechend der Last. Zugleich saugt der Hydraulikzylinder über das Rückschlagventil bei geschlossenem Absperrventil aus dem Vorratsbehälter Flüssigkeit ein. Dabei verformt sich das Tragsystem. Beim Absetzen der Last verhindert der Arbeitszylinder, dessen Rücklauf gesperrt ist, die Entlastung des Tragsystems und die Zangenhebel wirken und einer um soviel verminderten Klemmkraft auf die Last, wie das mechanische und hydraulische Spiel des Tragsystems entspannen. Diese Restklemmkraft verhindert das Gleiten der Backen auf der Oberfläche der Last. Die Sicherheitsvorrichtung wirkt nur, wenn das Absperrventil beim Heben der Last geschlossen ist. Wird die Betätigung des Absperrventiles vor dem Hubvorgang unterlassen, so ist die Sicherheitsvorrichtung nicht wirksam, obwohl die Zange trotzdem zum Heben der Last eingesetzt werden kann. Die Wirksamkeit der Sicherheitsvorrichtung ist von subjektiven Paktoren abhängig. Sie wird ebenfalls von der Viskosität des Hydrauliköles in Frage gestellt, da diese temperaturabhängig ist. Bei Dickflüssigkeit besteht die Gefahr, daß das Öl nicht schnell genug strömen kann und die Vorrichtung versagt. Diese Gefahr besteht, auch bei möglichen Undichtigkeiten in der Hydraulikanlage.
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Bei einer weiteren bekannten Losging nach der DD - PS 97 633 ist eine Montagezange mit Sicherheitsvorrichtung zinn Anheben und Transportieren von Betonelementen dargestellt. Dabei besteht die Sicherheitsvorrichtung aus einem Führungsseil mit einer heb- und senkbar geführten Arretierungstasche, einem Stützbolzen, Verbindungsbolzen, Zugstange und Druckfeder. Die Arretierung dieser Zange ist nur in einem bestimmten Rasterabstand möglich. Einen Ausgleich bewirkt eine mit der vollen Last belastete Druckfeder, was eine zusätzliche Störungsquelle bei erhöhtem Aufwand darstellt. Der zu erwartende Verschleiß an der Zahnleiste bzw. Sperrklinke wird relativ groß sein. Bei längerem Gebrauch wird die Funktionstüchtigkeit beeinträchtigt bzw. in Frage gestellt.
In der CH- PS 558 298 wird eine selbstsperrende Hebelklammer beschrieben, bei der ein Handbedienungshebel drehfest mit einer Gelenkschwinge verbunden ist. An einem Ende dieser Gelenkschwinge greift eine Druckfeder an, die Je nach Handhebelstellung auf den einen oder anderen Arm eines Y/inkelhebels v/irkt und so die Backe der Hebelklammer in einer Offen- bzw. Schließstellung arretiert.Als Lastaufnahmemittel für Betonfertigteile oder als Umschlagmittel für Lasten erscheint diese Konstruktion nicht geeignet. Verschmutzungserscheinigungen und Witterungseinflüsse können die Funktion der Vorrichtung beeinträchtigen. Darüberhinaus wirkt die Verriegelung nicht automatisch, sondern erst dann, wenn ein Handhebel betätigt wird.
Ziel der Erfindung
Das Ziel der Erfindung ist es, eine Montagezange mit einer funktionell unkompliziert arbeitenden Sperr- und Auslösevorrichtung zu schaffen, die teilautomatisch oder automatisch wirkt und objektiv eine höhere Sicherheit als bisher bekannte Systeme aufweist.
Die technische Aufgabe, die durch die Erfindung zu lösen ist, besteht darin, eine Montagezange dahingehend teilautomatisch oder automatisch wirksam werden zu lassen, daß auch bei abgesetzter Last eine ausreichend große Klemmkraft der Montage-
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zange bestehen bleibt, welche ein sicheres Fixieren der Last bewirkt.
Erfindungsgemäß wird die Aufgabe durch eine Sperr- und Auslösevorrichtung gelöst, die ein ungewolltes Öffnen der Zange auch bei abgesetzter Last verhindert. Die ihr funktionell zugeordnete Montagezange besteht aus einer Zugstange mit Langloch, in welcher zwei Druckstangen über einen Gelenkbolzen verbunden sowie schwenkbar und vertikal im Langloch verschiebbar, gelagert sind. Am anderen Ende der Druckstangen besteht über je einen weiteren Gelenkbolzen eine Verbindung zu den jeweils anliegenden Zangenträgern mit den ebenfalls schwenkbar angeordneten Klemmbacken. In zwei Deckbleche ist das gesamte System über Zangenhebelgelenke gelagert. Der Gelenkbolzen, der die Zugstange mit den Dfuckstangen verbindet, ist zusätzlich in je einem Langloch, welches in die Deckbleche eingearbeitet wurde, geführt.
Die erfindungsgemäße Sperr- und Auslösevorrichtung besteht aus einem Klemmhebel, der oberhalb des Gelenkes, welches die Zangenträger mit den Deckblechen verbindet, schwenkbar gelagert ist und zwar so, daß. er mit seinem einem Ende mit einem der Zangenträger gelenkig verbunden ist und mit seinem anderen, abgerundet ausgebildeten Ende, an ein mit dem anderen Zangenträger starr verbundenem Anschlagblech geführt ist und an diesem lose aufliegt. An diesem Zangenträger ist oberhalb des Anschlagbleches weiterhin in einem geeigneten Abstand eine Führungsrolle gelagert. Am Klemmhebel ist ein Mitnehmerbolzen zum Auslösen des Klemmhebels angebracht und ein Mitnehmerblech starr befestigt, welches in Auslösestellung, unterhalb der Führungsrolle, lose anliegt.
Zum Auslösen der Vorrichtung ist an der Zugstange eine Mitnehmerstange, die an ihrem unterem Ende als Haken ausgebildet ist, schwenkbar gelagert und ein Handhebel zum Schwenken und Feststellen der Mitnehmerstange angebracht. Ein Auslösen der Montagezange ist nur über das manuelle Betätigen des Handhebels möglich.
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Bei einer besonderen-Variante der Sperr- und Auslösevorrichtung ist einerseits an der Zugstange an Stelle der Mitnehmerstange eine Pendelstange mit Mitnehmerbolzen angebracht und andererseits am Klemmhebel an Stelle des Mitnehmerbolzens ein Mitnehmerhaken starr befestigt. Auf dem Mitnehmerhaken ist weiterhin ein dreieckiges Pendelblech sowie ein Anschlag für das Pendelblech angeordnet. Das Auslösen dieser Montagezange erfolgt automatisch.
Hebt man die Montagezange an, so gleitet die Zugstange nach oben, bis die Untere Begrenzung des in ihr enthaltenen Langloches, den, die zwei Druckstangen verbindenden Gelenkbolzen' erreicht hat. Bei weiterem Anheben vergrößert sich der Arbeitswinkel zwischen den beiden Druckstangen, was ein Spreizen des oberen Schenkels beider Zangenträger bewirkt. Auf Grund der beweglichen Lagerung der Zangenträger, über Gelenke in den Deckblechen, erfolgt gleichzeitig ein sich Annähern der unteren Schenkel beider Zangenträger mit den dort angebrachten Klemmbacken, bis diese die Last erfassen und fest einklemmen.
Indem die oberen Schenkel der Zangenträger auseinandergehen, gleitet der Klemmhebel mit seinem abgerundeten Ende auf dem Anschlagblech nach unten und sperrt so die Montagezange gegen selbsttätiges Öffnen. Diese Sperrwirkung, einschließlich der Klemmkraft zwischen den Klemmbacken, bleibt auch bei abgesetzter Last bzw. bei völliger Zugentlastung der Montagezange bestehen.
Beim Auslösen wird die Zugstange bis in ihre unterste Lage herabgelassen. Mit ihr gleitet auch die Mitnehmerstange, gemäß Variante 1 nach unten.' Durch Betätigen des Handhebels, der über einen Gelenkbolzen mit der Mitnehmerstange gekoppelt ist, legt sich diese an den Mitnehmerbolzen des Klemmhebels lose an. Wird die Zange angehoben, gleitet vorerst die Zugstange mit der Mitnehmerstange so weit nach oben, bis das hakenförmig ausgebildete Ende der Mitnehmerstange im Mitnehmerbolzen des Klemmhebels einhakt. Bei weiterem Anheben der Montagezange wird durch die Mitnehmerstange der Klemmhebel aus seiner Sperrstellung gezogen. Das geschieht ohne großen Kraftaufwand, da die Druckstangen unbelastet sind. Y/ährend
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sich der Klemmhebel.weiter nach oben bewegt, stößt das am Klemmhebel starr befestigte Mitnehmerblech tonten, an der an dem einen Zangenträger angebrachten Führungsrolle, an und läuft an dieser ab. Dabei verkleinert sich der Arbeitswinkel zwischen den Druckstangen und öffnet die Mohtagezange. Die Montagezange kann zum Transportieren der nächsten Last eingesetzt werden. Beim Herablassen der Montagezange gleitet die Zugstange, wie bereits eingangs beschrieben, nach unten. Dabei rastet die Mitnehmerstange aus der Mitnehmerrolle des Klemmhebels aus und schwenkt in ihre lotrechte Ausgangslage zurück.
Beim Auslösen wird die Zugstange soweit herabgelassen, bis der Mitnehmerbolzen der Pendelstange im Mitnehmerhaken des Klemmhebels einrastet. Beim Hochziehen der Zugstange wird der Klemmhebel nach oben geschwenkt und löst die Sperrung der Zange. Das Schließen der Zange wird dadurch ermöglicht, in dem die Zugstange mit der Pendelstange soweit nach unten gleitet, bis der Mitnehmerbolzen der Pendelstange das dreieckige Pendelblech passiert hat, wobei der Mitnehmerhaken aus dem Mitnehmerbolzen klinkt. Beim erneuten Anheben der Zugstange schwenkt der Mitnehmerbolzen das Pendelblech nach oben bis es mit dem Schenkel an dem Anschlag des Mitnehmerhakens ausschlägt. In dieser Stellung versperrt das Pendel die Hakenöffnung; des Mitnehmerhakens, so daß die Pehdelstange einschließlich Mitnehmerbolzen seitlich am Mitnehmerhaken vorbeigleitet.
Die Erfindung wird nachfolgend an zwei Ausführungsbeispielen erläutert.
Figur 1 zeigt eine Montagezange mit teilautomatischer Entarretierung,
Figur 2 zeigt eine Montagezange mit automatischer Entarretierung.
Die in Figur 1 dargestellte Montagezange wirkt auf folgende Weise. Beim Anheben der Montagezange gleitet die Zugstange nach oben, bis das untere Ende des Langloches am Gelenkbolzen 7 ansitzt. Durch die weitere Aufwärtsbewegung werden
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nun die Druckstangen 2 so verändert, daß die Zangenträger auseinandergehen, bis die Klemmwirkung mit Hilfe der Klemmbacken 14 an der -zu transportierenden Last 15 erreicht ist. Die Last 15 wird beim weiteren Aufwärtsgehen gehoben. Indem die Zangenträger 3 auseinandergehen, gleitet, hervorgerufen durch sein Eigengewicht, der Klemmhebel 5 nach unten und arretiert, begrenzt durch das Anschlagblech 6, somit die Zangenträger 3·
Damit diese Arretierung in jeder Stellung der Zangenträger gewährleistet ist, ist der Klemmhebel 5 an seiner linken Stirnseite entsprechend abgerundet. Wird die Last 15 abge- setzt, so bleibt durch die Arretierung der Zangenträger 3 die Klemmkraft zwischen den Klemmbacken 14 erhalten. Ist die Last 15 abgesetzt, so gleitet die Zugstange 1 bei weiterem Ablassen durch das Hebezeug nach unten, bis das obere Ende des Langloches der Zugstange 1 am Gelenkbolzen 7 ansitzt. Durch Betätigen des Handhebels 13 im Uhrzeigersinn (ca.45°) wird der im Gelenkbolzen 12 gelagerte Haken 11 durch den auf der Welle des Handhebels 13 angebrachten Mitnehmer 1? aus der lotrechten Lage gebracht.
Wird die Montagezange nun wieder angehoben, gleitet die Zugstange 1 vorerst soweit nach oben, bis die Spitze des Hakens 11 an dem Mitnehmerbolzen 10 hängenbleibt, um dann weiter einzurasten. Dadurch wird der Mitnehmer 17 am Handhebel entlastet und der Handhebel 13 geht durch sein Eigengewicht in die Ausgangslage zurück.
Beim weiteren Anheben der Montagezange wird nun durch den Haken 11 der Klemmhebel 5 aus seiner Arretierung gezogen. Dieses kann ohne größeren Kraftaufwand geschehen, da die Druckstangen 2 unbelastet sind. Wird die Zugstange 1 weiter nach oben bewegt, werden durch die Führungsrolle 9, die am Mitnehmerblech 8 abläuft, die Zangenträger 3 soweit nach innen bewegt, bis der Klemmhebel 5 an der Führungsrolle 9, die am Mitnehmerblech 8 abläuft, die Zangenträger 3 soweit nach innen bewegt, bis der Klemmhebel 5 an der Führungsrolle 9 anschlägt. Die Montagezange ist somit geöffnet und kann
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zum Transportieren eines weiteren Betonteiles abgesetzt werden. Wird die Montagezange nun abgelassen, gleitet die Zugstange 1, wie bereits am Anfang beschrieben, nach unten, somit rastet der Haken 11 aus dem Mitnehmerbolzen 10 aus. Der Haken 11 bewegt sich in seine lotrechte Ausgangslage zurück. Beim weiteren Anheben der Zugstange 1 gleitet diese wie bereits beschrieben nach oben und der Vorgang des Schließens der Montagezange und das Anheben der Last 15 wiederholt sich.
Die in Figur 2 dargestellte Montagezange wirkt auf folgende Weise. Ist die Last 15 abgesetzt, so bleibt wie bereits beschrieben, die Kleminkraft durch die Arretierung der Zangenträger 3 erhalten. Wenn die Zugstange 1 merklich weiter abgelassen wird, so rastet die Pendelstange 19, welche im Drehpunkt 18 drehbar gelagert ist, mit dem Mitnehmerbolzen im Mitnehmerhaken 21 ein. Wird die Zugstange 1 nun wieder angezogen, wird der Mitnehmerhaken 21 einschließlich Klemmhebel 5 nach oben bewegt und die Montagezange entarretiert sich, wie bereits beschrieben.Ein erneutes Schließen der Montagezange wird ermöglicht, indem die Zugstange 1 mit Pendelstange 19 nach unten gleitet. Der Mitnehmerbolzen 20 rastet dadurch aus, daß er über das Pendelblech22 geführt wird. Beim erneuten Anziehen versperrt das Pendelblech 22, welches bis zum Anschlag 23 mit nach oben geführt wird, die Hakenöffnung des Mitnehmerhakens 21 und der Mitnehmerbolzen gleitet ungehindert am Mitnehmerhaken 21 vorbei nach oben und die Last 15 wird angehoben.

Claims (4)

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    Erfindungsanspruch
    1. Sperr- und Auslösevorrichtung für eine zwei Zangenträger aufweisende Zange zum Bewegen von Betonelementen oder Stückgütern, deren am Grundkörper angelenkte Zangenschenkel über Druckstangen an einem Gelenkbolzen angeschlossen sind, der in einer an einen Kranhaken anhängbaren Zugstange geführt ist, wobei zum Sperren der Last ein schwenkbarer Hebel und zum Lösen der Last ein Haken vorgesehen sind, dadurch gekennzeichnet, daß der Klemmhebel (5), der einen Mitnehmerbolzen (10) und ein Mitnehmerblech (8) aufweist, oberhalb der Zangenträgergelenke (24) angeordnet ist, wobei das eine Ende des Klemmhebels (5) an einem der Zangenträger (3) gelagert ist und das andere Ende des Klemmhebels (5), mit vorzugsweise abgerundeter Stirnfläche, gegen ein an dem anderen Zangenträger (3) befestigtes Anschlagblech (6) geführt ist, wobei der Zangenträger (3) oberhalb des Anschlagbleches (6) eine Führungsrolle (9) aufweist, an der das Mitnehmerblech (8) anliegt und daß an der vertikal bewegbaren Zugstange (1) eine Mitnehmerstange (19), deren Ende als ein Haken (11) ausgebildet ist, welcher in dem Mitnehmerbolzen (10) des Klemmhebels (5) einrastet, schwenkbar und arretierbar angeordnet ist.
  2. 2. Sperr- und Auslösevorrichtung nach Punkt 1, dadurch gekennzeichnet, daß am Klemmhebel (5) an Stelle des Mitnehmerbolzens (10) ein Mitnehmerhaken (21) angeordnet ist, der oberhalb des Hakenansatzes einen Anschlag (23) und unterhalb des Hakenansatzes ein Pendelblech (22) aufweist.
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  3. 3. Sperr- -und Auslösevorrichtung nach Punkt 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Mitnehmerstange (19) am unteren Ende einen Bolzen (20) aufweist, der mit dem Mitnehmerhaken (21) in Wirkverbindung steht.
  4. 4. Sperr- und Auslösevorrichtung nach Punkt 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß zur Betätigung der Mitnehmerstange (19) im Bereich des Drehpunktes der Mitnehmerstange (19) ein Hebel (13) mit Mitnehmer (17) angeordnet ist.
    In Betracht gezogene Druckschriften:
    DD-PS 97633 (B 66 C, 1/44); 117861/ (B 66 C, 1/42)
    CH 558298 (B 66 C, 1/42
    US 379024 (B 66 C, 1/42)
    Hierzu 2 Seiten Zeichnungen
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