DD155290A3 - Anordnung zum schnellen blockweisen uebertragen von digitalen funktionswerten - Google Patents

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DD155290A3
DD155290A3 DD22527880A DD22527880A DD155290A3 DD 155290 A3 DD155290 A3 DD 155290A3 DD 22527880 A DD22527880 A DD 22527880A DD 22527880 A DD22527880 A DD 22527880A DD 155290 A3 DD155290 A3 DD 155290A3
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DD22527880A
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Peter Meister
Wolfgang Wilhelmi
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Peter Meister
Wolfgang Wilhelmi
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Abstract

Die Erfindung betrifft eine Anordnung zum schnellen Datentransfer sich in grossen Bereichen monotonen veraendernder Funktionen von einem Mikrorechner zu einer oder mehreren externen Einheiten,die eine groessere Wortbreite als der Mikrorechner haben. Bei der Anordnung soll fuer jede Wortuebertragung in die externe Einheit nur eine Wortuebertragung des Mikrorechners notwendig sein. Erfindungsgemaess werden die Funktionswerte in Bloecken mit einer Wortbreite entsprechend der des Mikrorechners ohne die hoeherwertigen Bits und die hoeherwertigen, innerhalb einer Blockuebertragung sich nicht aendernden Bits des Mikrorechners ueber mindestens ein zusaetzliches Basis-Register uebertragen, wobei die Basis-Register nur nach der Uebertragung eines Blockes neu beschrieben werden.

Description

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,Anordnung zum schnellen, blockweisen tibertragen digitaler Punkt ionswerte
Anwendungsgebiet der Erfindung
Die Erfindung betrifft das Gebiet der digitalen Rechentechnik und dient zur Unterstützung des Datentransfers von einem Mikrorechner zu einer externen Einheit, wobei die Wortbreite dieser größer ist als die des Mikrorechners.
.Charakteristik der bekannten technischen !Lösungen Bei den bekannten technischen-Lösungen werden die Daten zwischen einem Mikrorechner und einer externen Einheit wortweise übertragen. Besitzt die externe Einheit eine größere Wortbreite als der Mikrorechner, geschieht die Übertragung derart, daß der Mikrorechner ein externes Pufferregister, welches die Wortbreite der externen Einheit hat, mit den zu übertragenen Daten wortweise beschreibt und somit mit mehreren Wortübertragungen dieses Register füllt. Danach erfolgt die Eingabe des Registerinhaltes in Form einer Wortübertragung in die externe Einheit, nachteilig an diesen Schaltungsanordnungen ist, daß für jede Wortübertragung in die externe Einheit mehrere Wortübertragungen äes Mikrorechners erforderlich sind. (Ralf Hoffmann "Rechenwerke und Mikroprogrammierung", Oldenburg Terlag München)
Ziel der Erfindung
Ziel der Erfindung ist es, die Zeit für die Übertragung digitaler in großen Bereichen sich monoton verändernder Punktionswerte aus einem Mikrorechner in externe Einheiten, wobei die Wortbreite des Mikrorechners geringer als die Wortbreite der externen Einheit ist, zu verringern.
- Darlegung des Wesens der Erfindung
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Anordnung zum Übertragen digitaler, sich in großen Bereichen monoton verändernder, in Speichern eines Mikrorechners enthaltener Punktionswerte in einen oder mehrere parallel arbeitende Module mindestens einer externen Einheit, deren Wortbreite größer als die
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Wortbreite des Mikrorechner ist, zu schaffen, bei der für jede Wortübertragung in die externe Einheit nur eine Wortübertragung des Mikrorechners notwendig ist.
Erfindungsgemäß wird die Aufgabe dadurch gelöst, daß die die niederwertigen Bits führenden Ausgänge des Mikrorechners über den Datenbus mit den dazugehörigen Eingängen der Module direkt verbunden sind und die außerdem die höherwertigen, .innerhalb einer Blockübertragung sich nicht ändernden Bits führend en Ausgänge des Mikrorechners über den Datenbus und mindestens ein zusätzliches, nur nach Beendigung eines Blockes neu zu beschreibendes Basis-Register mit seinen Dateneingängen an die dazugehörigen höherwertigen Eingänge der Module angeschlossen sind. Zur Auswahl und Freigabe der Basis-Register über Speicheranforderung.und Schreibbefehl sind diese mit den Freigabeeingängen am Systembus angeschlossen. Jedem Basis-Register ist über einen weiteren Freigabееingang ein mit dem Adreßbus verbundener Kodierer vorgeschaltet» Bei einem Anschluß mehrerer Modulgruppen ist zur Auswahl einer bestimmten Modulgruppe mit dem Adreßbus ein Kodierer verbunden, dessen Ausgang an die Freigabeeingänge der zu einer Modulgruppe gehörenden Kodierer und Treiber angeschlossen ist. Sind mehrere parallel arbeitende Module vorhanden, so ist den gleichzeitig an einem Basis-Register arbeitenden Modulen ein Treiber vorgeschaltet und in der Direktverbindung zwischen Datenbus und Modulen ist ebenfalls ein Treiber zwischengeachaltet.
Damit wird, wesentlicher Programmier- und Rechenzeitaufwand eingespart, da zur Übertragung eines Datums keine Mehrfach-.Übertragung erforderlich ist, sondern nur ein Setzen der Basis-Register nach einem zu übertragenen· Block von Daten, die sich in den höherwertigen Stellen nicht voneinander unterscheiden. Die Erfindung ermöglicht weiterhin eine wesentliche Einsparung an Programmier- und Rechenzeitaufwand, wenn mehrere externe Einheiten am .Datenbus des Rechners betrieben werden und jeder einzelnen Einheit oder Gruppen von Einheiten die. zusätzlichen
Basis-Register zugeordnet werden.
Die zusätzlichen Register werden in der in Mikrorechnersystemen üblichen Form durch Schreibbefehle oder Ausgangsbefehle beschrieben.
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AuafährungabeiSOJel
Die Erfindung soll nachstehend an einem Ausführungsbeispiel erläutert werden.
Hierbei handelt es sich um die Programmierung eines Videoblockes für die Bildauswertung, der von einem Mikrorechner gesteuert und programmiert wird. Dabei werden u.a. auch viele RAM-Plätze im Videatrakt mit der erfindungsgemäßen Lösung programmiert
Die dazugehörigen Zeichnungen aeigen:
Fig. 1 Anordnung zur Programmierung der .Videoanordnung
Pig. 2 Anordnung des Videotxaktes
Die von einem 8 Bit-Mikrorechner-Datenbus 3 ausgesendeten Daten werden empfangen und gehen einmal direkt auf einen Treiber 5-0 bzw. auf zusätzliche Basis-Register 4-1 bis 4-n. Die Ausgangsdaten dieser Register werden ebenfalls wieder getrieben, wenn mehrere gleiche Module am Register:arbeiten Durch Angabe einer bestimmten kodierten Adresse mittels eines Kodierers 8-0 bis 8-n dee Adreßbusses 2 sowie der Speicheranforderung /MSEQ und dem Schreibbefehl /IsIR des Systembusses 1 werden die Daten, die auf dem Datenbus 3 anliegen; in die Basis-Register 4-1 bis 4-n gesetzt. Dies geschieht in folgender Weise: Die 1. kodierten Adressen beschreiben die Basis-Register 4-1 bis 4-n mit den Daten, die auf dem Datenbus 3 liegen. Dadurch werden die hö'herwertigen 8. und 9·. Bits gesetzt. Danach erfolgt über den gleichen Datenbus 3 die Übertragung eines Datenblockes direkt auf den oder die externen Module. Dabei wird zunächst der für die Basis-Register erforderliche Block 8-0 zur Auswahl von Modulgruppen vom Adreßbus 2 kodiert, wob-ei mit diesem gleichzeitig die Treiber freigegeben werden. Damit werden für jede entsprechende Speicheradresse die höherwertigen beiden Bits 7 für die mit 10 Bits arbeitende externe Einheit gestellt und der erste Block der stetigen !Punktionen wird jetzt vom Datenbus 3 über den Treiber 5-0 sowie die leitungen 6 in diejenigen RAH1S 10 geschrieben, die durch die entsprechenden Schreib- und ireigabebefehle /HR, /CE 13 aktiviert sind. Diese Befehle stehen in einem weiteren vom Mikro-
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rechner zu ladenen Register. Das auf d;Lese Weise in die RAM's gelangende Datenwort besteht aojnlt aus demInhalt des jeweiligen Basis-Registers 4-1 bis 4-n und dem des Datenbusses 3. Hach dem ersten Block, der maximal 256 Byte betragen kann, werden vfieder die Basis-Register beschrieben und der nächste Datenblock wird vom Mikrorechner übertragen. Gleichzeitig liegen durch ein Register gestellt, über Strobe 14 selektiert die Mikroreclmeradressen des Adreßbusses 2 über einen Multiplexer 9-1 bis 9-n. an den RAM's 10-1 bis 10-n anist das Beschreiben der RAIJPs beendet, wird Strobe 14 des Multiplexers 9 rückgesetzt und die RAlI's arbeiten für die Videoeingangsdaten 11 als Tabellen und man erhält entsprechend der RAM-Belegung neue Videoausgangsdaten 12, die weiterverarbeitet werden können.
Mittels des Basis-Registers ist es somit möglich, eine ini Videoregime arbeitende raodulare Einheit mit vielen RAM-Speichern in den RUcklaufzeiten umzuprogrammieren.

Claims (2)

  1. . Erf indungsanspruch
    1. Anordnung zum schnellen, blockweisen Übertragen digitaler Funktionswerte, die sich in großen Bereichen monoton verändern und die in Speichern eines Mikrorechners enthalten
    „sind, in einen oder mehrere parallel arbeitende Module, wie й«В. RAM's, E/A-Register, kodierte Baugruppen, mindestens einer externen Einheit mit einer Wortbreite, die größer ist als die des Mikrorechners, dadurch gekennzeichnet, daß die - . die niederwertigen Bits führenden Ausgänge des Mikrorechners über den Datenbus (3) mit den dazugehörigen Eingängen der Module direkt verbunden sind
    und die außerdem die höherwertigen, innerhalb einer Blockübertragung sich nicht ändernden Bits führenden Ausgänge des Mikrorechners über den Datenbus (3) "und mindestens ein zusätzliches, nur nach Beendigung eines Blockes neu zu beschreibendem Basis-Register (4-1 bis 4-n) mit seinen Dateneingängen an die dazugehörigen höherwertigen Eingänge des Moduls angeschlossen sind, wobei zur Auswahl und Freigabe der Basis-Register (4-1 bis 4-n) über Speicheranforderung und Schreibbefehl diese mit Freigabeeingängen am Systembus (1) angeschlossen sind und jedem Basis-Register (4-1 Ъіз 4-n) über einen weiteren' Freigabeeingang ein mit dem Adreßbus (2) verbundener Kodierer (8-1 bis 8-n) vorgeschaltet ist.
  2. 2. Anordnung nach Pun&t 1, dadurch gekennzeichnet, daß zur Auswahl einer von mehreren Modulgruppen mit dem Adreßbus (2) ein Kodierer (8-0) verbunden ist, dessen Ausgang an die Freigabeeingänge der zu einer Modulgruppe gehörenden Kodierer und Treiber angeschlossen ist.
    HiaziL-sLSaten Zeichnungen
DD22527880A 1980-11-18 1980-11-18 Anordnung zum schnellen blockweisen uebertragen von digitalen funktionswerten DD155290A3 (de)

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