DD155725A1 - Vorrichtung zur montage von belueftungskreiseln - Google Patents
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Abstract
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Montage von Belueftungskreiseln und kann in Abwasserreinigungsanlagen und Demontage von Belueftungskreiseln bei geflutetem und ungeflutetem Belueftungsbecken angewendet werden. Ziel und Aufgabe der Erfindung ist es, die Montage und Demontage von Belueftungskreiseln ohne Beeintraechtigung der peripheren Einrichtungen von der Kreiselbruecke aus zu ermoeglichen. Erfindungsgemaess geschieht d. dadurch, dass ein Montagewagen, der in einer speziellen Halterung jeweils einen Belueftungskreisel aufnimmt, auf zwei Schienen, die mit einer Tragkonstruktion an d. Kreiselbruecke so befestigt wird, dass die jeweilige Kreiselwelle zwischen den Schienen liegt, unter die Kreiselbruecke gefahren wird und der Belueftungskreisel montiert oder demontiert wird. Der Montagewagen wird einschliesslich Kreisel vom Beckenrand aus mittels Hebezeug auf den Laufschienen abgesetzt oder aufgenommen. Das Versetzen der Vorrichtung erfolgt auf gleiche Weise.
Description
a) Titel der Erfindung
Vorrichtung zur Montage von Belüftungskreiseln
b) Anwendungsgebiet der Erfindung
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Montage von Belüftungskreiseln und kann in Abwasserreinigungsanlagen zur Montage und Demontage von Belüftungskreiseln an Kreiselbrücken unter den Bedingungen der gefluteten oder ungefluteten Belüftungsbecken und ohne Außerbetriebsetzung der benachbarten Belüftungskreisel angewendet werden«
c) Charakteristik der bekannten technischen Lösungen
Nach einem bekannten Arbeitsverfahren wird jeweils ein Belüftungskreisel vom Beckenrand aus mit Hebezeug auf einen im gefluteten Belüftungsbecken hinabgelassenen · Schwimmkörperj wie Ploß oder Schlauchboot abgesetzt und an die unter der Kreiselbrücke befindliche Halterung eingeschwommen und befestigt» Die Demontage erfolgt in umgekehrter Reihenfolge» Diese Methode hat die Nachteile, daß die Montage oder Demontage nur bei geflutetem-Belüftungsbecken.erfolgen kann» Strömungsleiteinrichtungens die häufig unter den kreiseln angeordnet sind? müssen demontiert werden« Die gesamtej.im Belüftungsbecken angeordnete Kreiselbatterie muß ZtB, bei Reparaturen außer Betrieb gesetzt werden·
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Die Montage und Demontage ist mit erheblichen Schwierigkeiten und Gefahren für das Hontagepersonal verbunden» Nach einem anderen Verfahren werden die Kreisel vom Boden des entleerten Beckens mittels Hebezeug und Schwellenstapel montiert.bzw* demontiert« Dieses Verfahren hat die Fachteile, daß alle Kreisel außer Betrieb gesetzt werden müssen, das Becken entleert werden muß und für Kreisel mit Strömungseinrichtungen nicht anwendbar ist»
d) Ziel der Erfindung
Ziel der Erfindung ist est die Montage und Demontage einzelner.Kreisel unter Betriebsbedingungen zu ermöglichen, den Montageaufwand und -gefahren zu vermindern«
e) Darlegung des V/es ens der Erfindung
- Aufgabe der Erfindung #
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Vorrichtung zu schaffen, die die Montage oder Demontage von der Kreiselbrücke aus ermöglicht und die Demontage peripherer Einrichtungen vermeidet·
-. Darlegung
Erfindungsgemäß wird die Aufgabe durch eine Montage-^ vorrichtung der Art gelöst, daß auf zwei parallelen, quer zur Kreiselbrücke angebrachten Laufschienen auf tragendem Profil, deren eine Seite unter der Kreiselbrücke so endet, daß die Achse des Kreisels und des Kreiselantriebes mittig dazwischen liegt und deren andere Seite in mindestens dem Abstand, der dem Kreiseldurchmesser entspricht , vor dem Beckenrand endet, ein spezieller Montagewagen verfahrbar angeordnet ist· Vorzugsweise im Schwerpunkt der Tragkonstruktion ist an den Außenseiten der Tragkonstruktion senkrecht eine Aufhängung, die quer verspannt sein kann, angebracht,
mittels derer das Laufschienenpaar an einer Seitenwand der Kreiselbrücke aufgehangen wird· Die Enden der Laufschienen bzw· Tragkonstruktion unterhalb der Kreise!brückes die hinter der Montagestellung des Mon~ tagewagens liegen« werden vorzugsweise mittels Gewindebolzen am Boden der Kreiselbrücke befestigt» Die andere Seite des Schienenpaares kann durch Zugstrebens die an der Kreiselbrücke ihr Widerlager haben?abgefangen werden« Der Montagewagen besteht aus einer Grund- platte j die zur Aufnahme der Zwischenwelle sowie des Belüftungskreisels U-förmig ausgearbeitet und mit Bohrungen versehen ist und vier davon starr gelagerten und mit Spurkränzen versehenen Rädern» Der Abstand zwischen Kreiselbrücke und Schienenpaar wird so gestaltet? daß der Montagewagen mit Kreisel verfahrbar istö Die Kreiselbrücke ist in Höhe des jeweiligen Kreisels an der Seitenwand und am Boden mit Rohrhülsen oder ähnlichen Einrichtungen zur Aufnahme der Befestigungselemente, wie Schrauben, Gewindebolzen und dgl* ausgestattet« Das Umsetzen der Montagevorrichtung erfolgt mittels Hebezeuge,
f) Ausführungsbeispiel
Die Erfindung soll nachfolgend an einem Beispiel näher erläutert werden» Die zugehörigen Skizzen zeigen in Figβ 1: einen Längsschnitt der Montagevorrichtung Pig· 2s einen Querschnitt der Montagevorrichtung 3?ige 3· &en Grundriß des Transportwagens
Zur Montage der Belüftungskreisel unter die Kreisel- . brücke eines Belüftungsbeckens, das mit acht Kreiseln, Durchmesser 3700 nm? Gewicht 2600 kg ausgerüstet werden soll, wird die erfindungsgemäße Montagevorrichtung eingesetzt und an einer Stirnseite des Belüftungsbeckens beginnend mittels Kran von Kreisel zu Kreisel versetzte Die Montagevorrichtung wird dabei an den Transportösen der,im Schwerpunkt der Tragkonstruktion 11 an der je-
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weiligen Außenseite verschweißten Halterung 1 vom am Beckenrand aufgestellten Kran erfaßt und an den Standort des ersten Kreisels 4 eingeschwenkt« In die Bohrungen 5 der Halterung 1 und Rohrhülsen 6 der Kreiselbrückenwand werden zwei Gewindebolzen 7 eingeführt und verschraubt. Vorher wird die Montagevorrichtung so ausgerichtet, daß die Gewindebolzen 8, die am Boden der Kreiselbrücke befestigt sind, in die Bohrungen 9 an den Enden der Laufschienen 3 eingeführt und verschraubt werden können» Um die Montagevorrichtung möglichst leicht auszuführen, werden zur Aufnahme der Zugkräfte zwei Zugbänder 10 so angeordnet, daß der Transportwagen 12 einschließlich Kreisel in oder aus den Laufschienen 3 gehoben werden kann· An den Enden der Laufschienen 3 sind Überrollsperren 13 angeordnet«
Nach der Ausrichtung und Befestigung der Tragkonstruktion 11 wird der Transportwagen 12 mittels Hebezeug an den am Beckenrand abgesetzten Kreisel 4 herangeführt und so ausgerichtet, daß der Kreisel 4 an der Grundplatte des Transportwagens 12 befestigt werden«kann· Nach der Befestigung des Kreisels 4 wird der Transportwagen 12 einschließlich Kreisel 4 vom Kran angehoben und zwischen Beckenrand und Laufschiene 3 so weit hinabgelassen, daß der Kreisel 4 unter den Schienen 3 hängt und der Transportwagen 12 hinter der Überrollsperre 13 auf den Lauf schienen 3 abgesetzt werden kann« Nach Entlastung und Lösen des Seiles aus den Anschlagösen 15 des Transportwagens 12 wird der Transportwagen.mit dem' Belüftungskreisel 4 unter den Anschlußflansch 16 des Kreiselantriebes 17 verfahren und an der Kreiselbrücke angehangen und vom Transportwagen 12 gelöst« Danach wird der Transportwagen 12 wieder zurückgefahren, aus den Schienen gehoben und am Beckenrand abgesetzt. Nunmehr wird die Zwischenwelle 14 in die U-förmige Aussparung 19 des Transportwagens 12 eingehangen und mit Kran auf der Tragkonstruktion 11 abgesetzt« Danach wird der Transportwagen 12 mit der Zwischenwelle 14 unter den Anschluß-
flansch 16 verfahren» Die Zwischenwelle 14 wird danach mit Anschlußflansch-16 und dem Kreisel 4 verschraubtβ Anschließend werden Transportwagen 12 und Tragkonstruktion 11 mit Kran zum nächsten Kreisel 4 umgesetzt» Die Demontage erfolgt in umgekehrter Reihenfolge«
Claims (4)
1,5 " Seitenwand der Kreiselbrücke (18) enthält, aufweist sowie an einem Ende Bohrungen (9) zur Aufnahme von Gewindebolzen (8) oder ähnlichen Einrichtungen und am anderen Ende zwei Zugbänder (10), die an der Halterung (1) ihr Widerlager haben/ angeordnet sind.
1. Vorrichtung zur Montage von Belüftungskreiseln, . . gekennzeichnet dadurch, daß ein Transportwagen (12), bestehend aus einer Grundplatte (19) > die U-förmig ausgearbeitet und mit Bohrungen (20) zur Befestigung des Kreisels (4) versehen ist, und Vier starr daran gelagerten und mit Spurkränzen versehenen Hadern auf zwei parallelen, auf einer !Tragkonstruktion (11) ruhenden und mit Überrollsperren (13) versehenen Laufschienen (3) verfahrbar angeordnet ist und die !tragkonstruktion (11), eine vorzugsweise im Schwer-?· punkt, an den Außenseiten befestigte Halterung (1), die quer verspannt sein kann und die Bohrungen (5) oder ähnliche Einrichtungen zur Befestigung an der
2. Vorrichtung nach Pkt. 1 gekennzeichnet dadurch, daß die Kreiselbrücke (18) in Höhe des jeweiligen Kreisels (4) am BodeaVan der Seitenwand die jeweiligen Befestigungseinrichtungen vorzugsweise Rohrhülsen (6) aufweisen.
,3· "Vorrichtung nach Pkt. 1 u. 2 gekennzeichnet dadurch, daß der Abstand zwischen Kreiselbrücke (18) und Laufschienen (3) so groß ist, daß der Transportwagen (12) mit Kreisel (4) und Zwischenwelle (14) verfahren werden kann·
4. Vorrichtung nach Pkt. 1 bis 3 gekennzeichnet dadurch, daß zwischen Beckenrand und Tragkonstruktion (11) mindestens ein Abstand-von mindestens 0,6 mal Kreiseldurchmesser ist*
Priority Applications (1)
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| DD80226616A DD155725B1 (de) | 1980-12-24 | 1980-12-24 | Vorrichtung zum vertikalen und horizontalen bewegen von belueftungskreiseln |
Applications Claiming Priority (1)
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Publications (2)
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| DD155725A1 true DD155725A1 (de) | 1982-06-30 |
| DD155725B1 DD155725B1 (de) | 1987-04-08 |
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Country Status (1)
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| DD (1) | DD155725B1 (de) |
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1980
- 1980-12-24 DD DD80226616A patent/DD155725B1/de not_active IP Right Cessation
Also Published As
| Publication number | Publication date |
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| DD155725B1 (de) | 1987-04-08 |
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