DD156833A1 - Panzerung fuer verbinder am schuerfbohrgestaenge - Google Patents

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DD156833A1
DD156833A1 DD22823981A DD22823981A DD156833A1 DD 156833 A1 DD156833 A1 DD 156833A1 DD 22823981 A DD22823981 A DD 22823981A DD 22823981 A DD22823981 A DD 22823981A DD 156833 A1 DD156833 A1 DD 156833A1
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schuerfbohrgestaenge
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plasma arc
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DD22823981A
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Guenter Steinert
Juergen Noack
Reinhold Stammer
Original Assignee
Guenter Steinert
Juergen Noack
Reinhold Stammer
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Abstract

Die Erfindung betrifft eine Panzerung fuer Verbinder am Schuerfbohrgestaenge, die durch Einbringen von Auftragsschweissnaehten an den duennwaendigen Bauteilen erreichbar sein soll. Dies wird dadurch erreicht, dass an einer oder mehreren Stellen der zylindrischen Oberflaeche der Verbinder eine einlagige mittels in eine Plasmalichtbogensaeule zugefuehrten Metallpulvers hergestellte Auftragsschweissnaht aufgebracht ist.

Description

Panzerung für Verbinder am Schürfbohrgestänge
AnvYendimg de r _ Er f induing
Die Erfindung betrifft eine Panzerung für Verbinder am Schürfbohrgestänge.
Charakteristik der bekannten technis
Durch die Bewegung der Schürfbohrgestänge in Längs- und Rotationsrichtung tritt ein hoher Verschleiß an den; Zapfen- u. Muffenverbindern auf, so daß; die möglichen Laufzeiten der Gestänge nicht erreicht werden* Zur Vermeidung dieser Nachteile ist es bekannt, die Verbinder durch Panzerungen verschleißfest zu machen. So werden vorgesinterte Panzerringe an den verschleißgefährdeten Stellen eingesetzt. Hierbei erfolgt die Panzerung ausschließlich am zylindrischen Teil des Muffenverbinders.
Das technologisch aufwendige Sinterringprinzip läßt sich aufgrund der geringen Durchmesser des Schürfbohrgestänges und der durch .Anwendung dieses Prinzips infolge Realisierung von Eindrehungen am Gestängeverbinder bedingten Querschnittsschwächung, soY/ie der infolge der Geometrie der Schürfbohrgestängeverbinder begrenzt zur Verfugung stehenden Flächen, für eine Panzerung nicht anwenden«.
Die Panzerung mittels Draht- Pulver- Schweißverfahren bringt nur Ifähte mit großen Unregelmäßigkeiten im Fahtaussehen, den Fahtparametern, der chemischen Zusammensetzung sowie der erreichten Härtewerte auf dem Verbinderumfang gesehen, mit siehe Mit diesem Verfahren können nicht die durch den begrenzt zur Verfügung stehenden Ringraum notwendigen Durchmessertoleranzen garantiert werden.
Die Härtev/erte liegen unter 60 ERC. Es ist eine Y/ärmevorund-nachbehandlung notv/endig. . - .
Durch die hohen Schweißstromstärken; und der damit verbundenen großen Einbrandtiefe kommt es zu einer starken Vermischung mit dem, Grundwerkstoff. Es werden'zwei Zusatzwerkstoffe - Draht und Pulver - eingesetzt.
Es sind, auch Tiefbohrgestänge bekannt, die am zylindrischen Teil des Muffenverbinders durch Einbringen von Schweißraupen; am Muffenende (zum Gestängeanschluß) hin. mittels eines in einen Plasmalichtbogen: .gebrachten-'Schweißpulvers.- gepanzert werden-. Eine Übertragung auf die Verbinder für Schürf bohr gestänge bei kleineren! Durchmesser und geringer Wandstärke wurde von Schweißfachleuten in Frage gestellt und durch Versuche bestätigt, da nur große Wärmeeinflußzonen zu erzielen sind und das Halten des Schweißbades kritisch ist„
ZIeI _der Erfindung
Ziel der Erfindung ist, die Verbinder durch eine Panzerung zu schützen, wobei die bekannten Fachteile vermieden werden sollen«
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die Panzerung der Verbinder durch Einbringen, von Auftragsschweißnahten: zu erreichen. Dies wird mittels einer Vielzahl von Versuchen dadurch erreicht, daß erfindungsgemäß an einer oder mehreren Stellen der Oberfläche des Verbinders eine einlagige mittels in eine Plasmalichtbogensäule zugeführten Metallpulvers hergestellten Auftragsschweißnaht aufgebracht ist. Die Auftragsschweißnaht ist in eine. Eindrehung der Oberfläche aufgebracht.
Ausführungsb e ispiel
An einem Ausführungsbeispiel wird die Erfindung näher erläutert. Die Zeichnung zeigt:
Fig. 1: die Panzerung am Zapfenverbinder Fig. 2: die Panzerung am Muffenverbinder
Der Zapfenverbinder 1 des Schürfbohrgestänges ist an den verschleißgefährdeten Stellen 2 mit der Panzerung 3 zu versehen (Fig. 1).
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Entsprechend der notwendigen Überhöhung 4 der Panzerung 3 ist diese unmittelbar auf die.Oberfläche oder in Eindrehungen 5 des ZapfenrerbInders 1 aufgebracht. Der Muffenverbinder 6 des Schürfbohrgestänges ist an den-'verschleißgefährdeten Stellen· 2 mit der Panzerung 3 zu. versehen (Fig. 2).
Entsprechend der notwendigen Überhöhung 4 der Panzerung 3 ist diese unmittelbar auf die -Oberfläche oder in Eindrehungen 5 des Muffenverbinders 6 aufgebracht.
Die Herstellung der Panzerung 3 erfolgt als Auftragsschweißnaht mittels in einer Plasmalichtbogensäule augeführten· Metallpulvers in einer Schweißrarnpe einlagig» Dabei v/ird das Schürfbohrgestänge in eine Schweißvorrichtung eingespannt und in Rotation gesetzt.
Mittels Pendel einrichtung wird der Plasmabrenner in Richtung der Gestängeachse in periodische Schwingungen versetzt, so daß dadurch die erforderliche Auftrageschv/eißnaht erzielt wird» Durch die Erfindung sind folgende Vorteile erzielbar;
1. Einfache Panzerung der Verbinder mit geringen Durchmesser und geringer Wandstärke
2. Geringe Wärmeeinflußzonen
3. ausreichende Beherrschung des Schweißbades
4. keine Wärmevor- und -nachbehandlung
5. hohe Gleichmäßigkeit der Panzerung vom Aussehen, der Härtewerte und der chemischen Zusammensetzung
6. Anwendung der Panzerung auf bereits gepanzerten Verbindern

Claims (2)

1. Panzerung für TerbInder am Schürfbohrgestänge, gekennzeichnet dadarch, daß an einer oder mehreren Steilem der zylindrischen Oberfläche der Verbinder eine einlagige mittels in eine Plasmalichtbogensäule zugeführten Metallpulvers hergestellten Auftrags-· schweißnaht aufgebracht ist»
2» Panzerung nach Punkt I5 gekennzeichnet öl ad ur oh, daß: die Auftragsschweißnaht in eine Eindrehung der Oberfläche aufgebracht ist«
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