DD157435A3 - Panfloete mit anblashilfe - Google Patents
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Abstract
Die Erfindung betrifft die Anwendung einer Panfloete mit Anblashilfe zum Zwecke der Erleichterung des Erlernens des Spielens der Panfloete, sowie einer einfachen Handhabung der Panfloete auch fuer Kinder und Laien. Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die schwierigen Funktionen der Lippen des Spielers,wie das Leiten der Blasluft gegen die Oberkante der Roehren und das teilweise Abdecken der Roehrenoeffnung, durch eine Anblashilfe zu uebernehmen. Dies wird erreicht, indem man auf der Panfloete eine in sich kompakte und justierte Anblashilfe loesbar befestigt. Die Anblashilfe besteht aus einer Aneinanderreihung von nach zwei Seiten offenen Kammern 4 mit ein- oder mehrfach keilfoermig zulaufenden Begrenzungsflaechen. Diese Kammern leiten den Luftstrom des Blaesers gegen die Oberkante der Roehren 3 und sind im aufgesteckten Zustand so justiert, dass sie die Roehrenoeffnung teilweise,entsprechend ihrer Stimmung abdecken.Die Kammern befinden sich auf dem Unterteil 2d.Anblashilfe, in dem sich zylindrische Bohrungen zur Aufnahme der Roehren beim Aufstecken befinden. Die Roehren werden durch den Grundkoerper 1 der Panfloete zusammengehalten.
Description
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• a) Titel der Erfindung
Panflöte mit Anblashilfe
b) Anwendungsgebiet der Erfindung
Die Erfindung betrifft die Anwendung einer Panflöte mit Anblashilfe zum Zwecke der Erleichterung des Erlernens des Spielens der Panflöte, sowie einer einfachen Handhabung der Panflöte auch für Kinder und. .Laien.
c) Charakteristik der bekannten technischen Lösungen
Aus der Geschichte der Musikinstrumente ist eine Reihe von Flöteninstrumenten bekannt, die als Panflöte oder Panpfeife bezeichnet werden. Es handelt sich dabei immer um eine Anzahl von entsprechend ihrer Tonhöhe in der Länge abgestufte Röhren, die auf verschiedene Weise miteinander verbunden sind. Es werden sowohl gedackte als auch offene Röhren verwendet. Bei einigen dieser Flöten ist'das offene obere Ende der Röhren in Form eines Mundstückes gearbeitet, in dem sich ein Kanal befindet, der die Blasluft gegen eine Kante oder Schneide an der Oberkante der Röhren leitet. Diese
Mundstücke sind fester Bestandteil der Röhren und kön-. . nen, nicht entfernt werden.
Das' insbesondere in den letzten Jahren sehr beliebte und im allgemeinen unter dem Kamen Panflöte bekannte Volksinstrument besitzt keine derartigen Mundstücke. Die Blasluft muß durch eine geeignete Stellung der Lippen des Spielers gegen die Oberkante der Röhren
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gerichtet v/erden. Dae ist sehr schwierig-und wird, vom Laien nur nach längerer Übung beherrscht. • Aus der 'Literatur ist bisher nur ein Versuch bekannt, -das Handhaben der Panflöte mit einer Art Anblashilfe, zu erleichtern. Diese entspricht aber in keiner Weise den Forderungen nach einfacher-, funktionssicherer Handhabungν ;
d) Ziel Qer Erfindung
Das Ziel der Erfindung ist die Erleichterung der Handhabung sowie des Erlernens des Spielens der Panflöte.
e) Darlegung des Wesens der Erfindung
Der Erfindung liegt die Aufgabe zu Grunde die schwierigen Aufgaben der Lippen des Spielers, das Leiten der Blasluft gegen die Oberkante der Röhren und das teilweise Abdecken der Röhrenöffnung, durch eine Anblashilfe zu realisieren und damit das Handhaben der Panflöte zu erleichtern. · .
Erfindungsgemäß ist die Anblashilfe ein in sich starres Gebilde; das beim Aufstecken auf die Röhren sofort in der richtigen·Stellung fixiert wird.
Die bekannte -Lösung hat zwei entscheidende Nachteile. Erstens wird die Punktion des Abdeckens nicht r'eali- . siert. Das beeinträchtigt die Ansprache erheblich bzw. macht sie ganz unmöglich. Zweitens muß die Anblashilfe nach dem Befestigen auf den Röhren erst durch Probieren die richtige Stellung zu den Röhren gefunden werden. · . Erfindungsgemäß besteht das Instrument aus zwei Hauptteilen, dem. Grundkörper mit den entsprechend ihrer Tonhöhe in der Länge abgestufter Röhren beliebiger Anzahl
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und der'Anblashilfe. Diese Hauptteile können beliebig zusammengesteckt oder getrennt werden.
Das Spielen ist sowohl mit als auch ohne Anblashilfe möglich.
Die Anblashilfe besteht aus einer Aneinanderreihung von nach zwei Seiten offenen Kammern mit ein- oder ' •mehrfach keilförmig zulaufenden Begrenzungsflächen. Für jede Röhre existiert eine Kammer. Die Kammern sind untereinander'fest verbunden. · ' Unter jeder Kammer befindet sich in der Anblashilfe eine durchgehende zylindrische Bohrung. In diese Bohrungen werden die Röhren der Panflöte beim Aufstecken der Anblashilfe eingeführt. Die Kammern sind so über
7"0 den Bohrungen angeordnet, daß die Kammern im aufgesteckten Zustand, die Öffnungen der Röhren entsprechend ihrer Tonhöhe teilweise abdecken.
f) Ausführungsbeispiel · . . '
(Fig. T) zeigt eine Panflöte mit aufgesteckter Anblas-..
hilfe. Der Grundkörper1 der Panflöte sowie das Unterteil 2 der Anblashilfe besitzen Bohrungen entsprechend dem Außendurchmesser der Röhre 3 · .......
In (Fig.2) ist die Seitenansicht der Panflöte mit Anblashilfe im Schnitt dargestellt. Die Grundfläche der Kammern 4 verläuft parallel zur Oberkante der Röhren. Die Deckfläche sowie die seitlichen Begrenzungsflächen sind schräg gegen die Oberkante der Röhren gerichtet. (Fig.3) zeigt die Draufsicht der Panflöte mit aufg.es te ck-' ter Anblashilfe. Die schräge Anordnung der Kammern zur Verbindungslinie der Längsachsen der Röhren realisiert die teilweise Abdeckung der Röhren entsprechend ihrer Tonhöhe.
Claims (2)
- Erfindungsanspruch ·Ί. Panflöte mit Anblashilfe gekennzeichnet dadurch, daß rait Hilfe von aneinandergereihten nach zwei Seiten offenen Kammern mit ein- oder mehrfach keilförmig zulaufenden Begrenzungsflächen die Blasluft gegen die Schneiden ander Oberkante der Röhren der Panflöte geleitet wird.2ο Panflöte mit Anblashilfe nach Punkt T. gekennzeichnet dadurch, daß sich in der Anblashilfe unter jeder Kammer eine zylindrische Bohrung befindet, in die die Röhren, beim Aufstecken· der Anblashilfe auf die Panflöte eingeführt werden.3. Panflöte mit Anblashilfe nach Punkt ' ΐ. · und 2. gekennzeichnet dadurch," daß die Reihe der Kammern über den zylindrischen Bohrungen schräg angeordnet Ist, so daß' sie. Im aufgesteckten Zustand die Öffnungen der Röhren entsprechend Ihrer Stimmung teilweise abdecken»
- 4. Panflöte mit Anblashilfe nach Punkt T, bis 3« gekennzeichnet dadurch, daß die Anblashilfe aus einem Stück gefertigt ist oder aus mehreren Teilen besteht, die so miteinander verbunden sind, daß die Anblashilfe ein in. sich starres Gebilde darstellt,'-welches beim Aufstecken auf die Röhren durch seine'Starrheit sofort in der richtigen Stellung fixiert wird«Hierzu 1 Seite Zeichnungen
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DD22703981A DD157435A3 (de) | 1981-01-16 | 1981-01-16 | Panfloete mit anblashilfe |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DD22703981A DD157435A3 (de) | 1981-01-16 | 1981-01-16 | Panfloete mit anblashilfe |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DD157435A3 true DD157435A3 (de) | 1982-11-10 |
Family
ID=5528666
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DD22703981A DD157435A3 (de) | 1981-01-16 | 1981-01-16 | Panfloete mit anblashilfe |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DD (1) | DD157435A3 (de) |
-
1981
- 1981-01-16 DD DD22703981A patent/DD157435A3/de not_active IP Right Cessation
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