DE200624C - - Google Patents
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- 244000089486 Phragmites australis subsp australis Species 0.000 claims 1
- 235000014676 Phragmites communis Nutrition 0.000 claims 1
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Classifications
-
- G—PHYSICS
- G10—MUSICAL INSTRUMENTS; ACOUSTICS
- G10D—STRINGED MUSICAL INSTRUMENTS; WIND MUSICAL INSTRUMENTS; ACCORDIONS OR CONCERTINAS; PERCUSSION MUSICAL INSTRUMENTS; AEOLIAN HARPS; SINGING-FLAME MUSICAL INSTRUMENTS; MUSICAL INSTRUMENTS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- G10D7/00—General design of wind musical instruments
- G10D7/12—Free-reed wind instruments
- G10D7/14—Mouth-organs
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Description
m^v:Hbc:dm']ni"<'^
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 200624 KLASSE 51 c. GRUPPE
Mundharmonika. Patentiert im Deutschen Reiche vom 17. März 1907 ab.
Die Erfindung betrifft eine Mundharmonika mit einem Mundstück, das verstellbar auf
einem Gehäuse sitzt, in welchem die Harmonika mittels einer Handhabe verschiebbar
ist. Das Mundstück, welches abnehmbar ist und auch in umgekehrter Lage aufgesteckt
werden kann, hat eine lange Öffnung und eine Reihe kleinerer Öffnungen, die mit entsprechenden
Öffnungen des Gehäuses der Harmonika übereinstimmen und von denen die lange Öffnung eine Spielwirkung und die
kleineren Öffnungen eine zweite Spielwirkung vermitteln sollen. Die Verstellbarkeit des
Mundstückes längs des Gehäuses ermöglicht,
daß die Anzahl der freigegebenen Öffnungen, nach welcher sich die Zahl der gleichzeitig in
Schwingung versetzten Zungen richtet, verändert werden kann.
Die Zeichnung veranschaulicht den Erfindungsgegenstand beispielsweise in zwei Ausführungsformen.
Fig. ι zeigt eine schaubildliche Darstellung einer der Erfindung gemäß ausgebildeten Harmonika,
Fig. 2 einen Längsschnitt durch dieselbe, Fig. 3 eine schaubildliche Darstellung
*' des Gehäuses und Fig. 4 eine solche des
Mundstückes. Fig. 5 ist ein Schnitt nach 5-5 der Fig. 2.
Fig. 6 zeigt eine andere Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes im Längsschnitt
und Fig. 7 zeigt dieselbe in Rückansicht, während Fig. 8 eine andere Ausführungsform
des Mundstückes veranschaulicht.
Das an den Enden offene Gehäuse 5 trägt an der Rückseite eine Rinne 6, in welcher
die Harmonika 7 geführt ist. An der Vorderseite des Gehäuses befindet sich ebenfalls
eine rinnenförmige Führung 8, die vorteilhaft ' einen schwalbenschwanzförmigen Querschnitt
besitzt, so daß die einwärts gerichteten Flanken 9 zum Festhalten des auf die Rinne aufschiebbaren,
mit Flanschen 10 versehenen Mundstückes n dienen können. Die Führung
8 ist mit einem Längsschlitz 12 versehen, der den Zweck hat, eine bestimmte
Anzahl von Luftkanälen 13 der Harmonika freizugeben. Ein ähnlicher Schlitz 14 befindet
sich an der einen Seite des Mundstückes 11 und ist zweckmäßigerweise so angeordnet, daß
ein Ende desselben gegen die Mitte des Mund-Stückes zu liegen kommt. / ■
Das Mundstück 11 ist an der anderen Seite
mit mehreren in Abständen voneinander befindlichen Öffnungen 16 versehen, die vom
Schlitz 14 durch einen vollen Mittelteil 15 getrennt sind (Fig. 2 und 4). Die zwischen
den Öffnungen 16 befindlichen Stege 17 entsprechen ihrer Breite nach den Zwischenwänden
18 der Harmonika, so daß sie diese decken, wenn das Mundstück derart eingestellt
ist, daß es bestimmte Luftkanäle freigibt.
Das Mundstück 11 ist längs der Führung 8
derart verschiebbar, daß entweder der Schlitz 14 oder die Öffnungen 16 über den Schlitz
12 des Gehäuses zu liegen kommen. Befindet sich der Schlitz 14 des Mundstückes über dem
Schlitz 12 des Gehäuses, wie in Fig. 1 dargestellt, so kann mit Hilfe der den Schlitzen
gegenüberliegenden Luftkanäle gespielt werden. Dabei ist es möglich, durch Hin- und
Herschieben der Harmonika im Gehäuse jeden
Luftkanal vor die Schlitze zu bringen. In solcher Weise kann auf der Harmonika gespielt
werden, ohne daß sich der Spieler verletzen kann, da das Mundstück ruhig im Mund verbleibt. Der Schlitz 12 des Gehäuses
ist vorteilhaft so lang, daß er die Luftkanäle freigibt, die zur Hervorbringung der leitenden
Stimme "und der mit dieser gleichzeitig ertönenden Begleitstimmen erforderlich sind.
Durch Einstellung des Mundstückes längs des Gehäuses kann eine beliebige Anzahl von
Luftkanälen freigegeben werden. Wird beispielsweise bloß ein einziger Kanal freigegeben,
so kann die Leitmelodie eines Stückes gespielt werden, ohne daß die übrigen Luftkanäle
mit der Zunge verdeckt werden müßten. Soll eine Begleitung gespielt werden, so wird das Mundstück in der Längsrichtung
verschoben oder nötigenfalls umgekehrt auf-
gesteckt, so daß die Öffnungen 16 über den Schlitz 12 des Gehäuses zu liegen kommen.
Hierbei ist die Zunge, wenn sie gegen das Mundstück gepreßt wird, um einzelne Luftkanäle
abzusperren, vor dem Erfaßtwerden durch die im Gehäuse hin und her bewegte Harmonika geschützt.
Der durchbrochene Teil des Mundstückes 11 ist entsprechend dick, um zu verhindern,
daß die Zunge mit den Enden der Zwischenwände 18 in Berührung kommt, wenn sich
die Öffnungen 12 und 16 übereinander befinden, wodurch das Instrument zum Spielen
der Begleitung einer Melodie eingerichtet ist. Um die Harmonika im Gehäuse leichter
verschieben zu können, ist sie vorteilhaft mit einem Griff versehen, der aus einem Stiel 18'
bestehen kann, an dessen Ende sich ein Ring 19 befindet, durch welchen der Daumen der
rechten Hand des Spielers gesteckt werden kann.
Die obere und untere Wandung des Gehäuses befinden sich in gewissen Abständen
von den ihnen gegenüberliegenden Platten 20 der Harmonika, so daß Luftkammern gebildet
werden, aus denen die Luft durch öffnungen 22 austreten kann. Eine Klemm-
schraube 22 verhindert das Herausfallen der Harmonika aus dem Gehäuse, wenn sie außer
Gebrauch ist. Das Gehäuse 5 ist vorteilhafterweise nicht länger als die Harmonika,
damit es von dieser, wenn sie hineingeschoben ist, ganz ausgefüllt ist.
Bei der in den Fig. 6 und 7 dargestellten Ausführungsform weist das Gehäuse 5 nebst
dem Schlitz 12 noch eine Anzahl in Abständen voneinander befindlicher öffnungen 23
auf. Außerdem ist an der Rückseite der Harmonika ein Griffstück 24 befestigt, welches
aus einer Flügelschraube o. dgl. bestehen kann. Dieses Griffstück ragt durch einen
Längsschlitz 25 des Gehäuses, welcher sich auf eine gleiche Länge erstreckt wie die längs
der Harmonika angeordneten Mündungen der Luftkanäle.
Nach dieser Ausführungsform eignet sich
das Instrument insbesondere für Spieler mit kleinen Händen.
Fig. 8 zeigt ein Mundstück 26, welches bloß einen einfachen Schlitz 27 besitzt, der vorteilhaft
vom Ende des Mundstückes bis gegen die Mitte desselben reicht. Dieses Mundstück ist verhältnismäßig dünn und die Längskanten
desselben sind derart gebogen, daß die Flanschen 29 in die Flanken 9 der Schwalbenschwanzführung
eingreifen.
Claims (2)
1. Mundharmonika, dadurch gekennzeichnet, daß der die Stimmzungen tragende
Körper (Harmonika) in einem umschließenden Gehäuse mittels einer Handhabe o. dgl. nach beiden Richtungen hin
verschoben werden kann, und auf diesem Gehäuse ein einstellbares Mundstück angeordnet
ist, welches eine lange öffnung für eine Spielwirkung und eine Reihe
kleinerer öffnungen für eine zweite Spielwirkung besitzt.
2. Mundharmonika nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Mundstück
abnehmbar ist, so daß es umgekehrt auf das Gehäuse aufgesetzt werden kann.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE200624C true DE200624C (de) |
Family
ID=463248
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT200624D Active DE200624C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE200624C (de) |
-
0
- DE DENDAT200624D patent/DE200624C/de active Active
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