DD157446A1 - Verfahren zur verbesserung der flotativen fluorit-calcit-trennung - Google Patents

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DD157446A1
DD157446A1 DD22843081A DD22843081A DD157446A1 DD 157446 A1 DD157446 A1 DD 157446A1 DD 22843081 A DD22843081 A DD 22843081A DD 22843081 A DD22843081 A DD 22843081A DD 157446 A1 DD157446 A1 DD 157446A1
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fluorite
calcite
flotative
flotation
improving
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DD22843081A
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Horst Baldauf
Heinrich Schubert
Christian Tanneberger
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Horst Baldauf
Heinrich Schubert
Christian Tanneberger
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Abstract

Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zur Flotation von Fluorit, insbesondere aus den schwer zu flotierenden Haufwerken mit hohem Gehalt an Kalzit. Ziel der Erfindung ist es, den Kalzit-Gehalt im Fluorit-Konzentrat zu senken. Die Aufgabe der Erfindung besteht darin, Fluorit vom Kalzit, auch bei hohen Kalzit-Gehalten, in der Flotationsaufgabe flotativ zu trennen. Die Aufgabe wird erfindungsgemaess dadurch geloest, dass ein neues Reagensregime eingesetzt wird, mit dem Fluorit ausgeschwommen und Calcit gedrueckt werden. Die Erfindung kann Anwendung finden bei der flotativen Gewinnung von Fluorit in Gegenwart von hohen Kalzit-Gehalten im Haufwerk.

Description

a) Titel der Erfindung
Verfahren zur Verbesserung der flotativen Flaorit-Calcit« Trennung
b) /ame η dungs ge biet der Erfindung
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur selektiven Flotation von Fluorit, insbesondere aus Haufwerken mit hohem Gehalt an Caloit«
o) Es ist bekannt, daß Fluorit vom Caloit und auch von anderen Gangartmineralen fast immer mittels direkter Flotation getrennt wird» Als Sammler kosmaen dabei vorwiegend aliphatische Carbonsäuren in Verbindung mit, ze B*, Gerbstoffen, St-arkeproduktan, Polyphosphaten und mehrwertigen Metallsalzen als sog» Drückerreagenzien zur Am-jendunge Diese Reagensregiiae sind für geringe Gehalte an Calcit in der Flotationsaufgabe ( < 6 fo) geeigneto Werden diese Gehalte überschritten, treten mit den bekannten Reagensregimen größere Fluorit-Verluste auf und/oder besitzt das Fluoritkonzsntrat eine minderwertige Qualität oder* die Trennung versagt vollständig* Die Ursache liegt möglicherweise in dem ähnlichen Adsorptionssnachaniemus der Sammler auf beiden Mineralen und der Empfindlichkeit dar Carbonsäure gegenüber mehrwertigen Kationen*
d) Ziel der Erfindung ·
Die Erfindung hat die flotative Trennung des Fluorits vom Caloit gekennzeichnet '"durch ein hohes Fluoritausbringen und einen.niedrigen Calcit-Gehalt im Fluoritkonsentrat zum Ziel.
θ) Darlegung des Wesens der Erfindung
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, Fluorit vom Calcit auch bei hohen Calcit-Gehalten in der Flotationsaufgabe durch direkte Flotation zu trennen.
Es wurde gefunden, daß d.ie Trennung des Fluorits vom Calcit unabhängig vom Calcit-Gehalt in der Flotationsaufgabe gelingt, wenn als Sammler Verbindungen des Typs N-Alkanoyl- bzw. N-Alkenoyl-aminocarbonsäuren oder N-Alkanoyl-bzw. N-Alkenoy-1-N-alky!aminocarbonsäuren der allgemeinen Formel
_ CO-N - (CH ) - COOH (Me)
R1 · η = 1,2,3
in Kombination mit regelnden Reagenzien eingesetzt werden, z. B« N-Methyl-N-oleoy1-aminoessigsäure (Na-SaIz)
o-(CHo)rf-CH==aCH-(CHo)r,-C0-N-CHo-C00Na.
mit den Drückern Quebracho, Na-Hexametaphosphat und Wasserglas.
Die Kettenlärjge des unpolaren gesättigten oder ungesättigten aliphatischen Satnmlerteils R liegt zwischen δ und Zo Kohlenstoffatomen, während R* ein Η-Atom oder eine kurzkettige aliphatische C-H-Kette darstellt (z»Be CH„-)»
Die Flotation gelingt am besten bei einem pH-¥ert der Trübe zwischen 7 und 1oo
f) Ausführungsbeispiele
1« Ausführungsbeispiel
Bin natürliches Fluorithaufwerk wurde unter Laborbedingungen flotiert ( Grundflotation mit drei Reinigungsstufen )«
O U ü
Ghemisohe Zusammensetzung des RohstoffesS
42,85 % CaF2 13, 19 CaCO Rest vorwiegend SiO
Korngröße des Rohstoffes! - 0,25 ^a
Sammlers Cordesin. 0, mit NaOH in das Na-SaIz überführt, 2^ige "wäiSrige Lösung Cordesin 0 ist ein technisches Produkt und enthält als Hauptbestandteil N-Methyl-N-oleoy1~ aminoessigsäure,
CH_-(CH.J~-CH ^CH-(CH0 J^-C-N-CH0-COOH J a 7 Ii I
0 CH3
Drüoker: Wässerglas (¥) Quebraolio (Q) Natriunib.exametapta.osp.hat (HMP)
LaborfIotationsapparatS 2,2 1-Zelle mit Doppelfingerrüh-
rer
Feststoffeinwaage: 500 g
Rührerdrehzahl% 1 400 min"
Luftiaeiige: 160 l/h
Trübetemperaturi Räumtemperatux" (^ 22 C)
Medium« ' dest« Wasser pH-¥erts 7
Versuciisablauf (siehe Anlage i) Grundflotationϊ
S usp en die rung· des Feststoffes,
pH-Kegelungi 3
Drückerzugabe und Agitations 3 SamralerzugabQ und Agitation» 2 min
Flotation 1«, Fraktion ϊ . 3 min
Flotation 2» Fraktion? 7 min
Reinigungsflotationi
Konzentrate (1e Fraktion) von swoi Versuchen vereinigt und ohne Zusatz von Flotationsreagenizien erneut flotiart»
2« Ausführungsbeispiel
Flotation eines Fluorithaufwerkes unter Laborbβdingungen ( Grundflotation mit zwei Reinigungsstufen )»
Chemische Zusammensetzung des Rohstoffes ♦
26,19 % 2
52,33 $> CaCO3 ' .
Rest vorwiegend SiO
Korngröße des Rohstoffes i - o,25 nun Die weiteren Versuchsbedingungen : siehe Ausführungsbeispiel 1
3o Ausführungsbeispiel
Flotation eines FluorithaufWerkes unter Labarbedingungen ( Grundflotation mit zwei Reinigungsstufen )«
Chemische Zusammensetzung des Rohstoffes :
3o,^6 CaCO3 Rest vorwiegend SiO?
Korngröße des Rohstoffes :
Die weiteren Versuchsbedingungen
- o,25 mm siehe Ausführungs beispiel 1
Ergebnisse :
1« Ausführungsbeispiel Saaimlermenge ί 6oo g/t Cordesin
Drückerraenge : 9oo. g/t ¥, 1oo g/t Q, 2o g/t HMP
C CaF2 % 0CaCO RCaF2 *
k *2,85 K3 97,3 13,19 1,1 52,ο D
2« Ausführungsbeispiel
Sanimlerraenge ί 3GO g/t Corciesin ü Drückermenge; 9üO g/t W, 100 g/t Q, 20 g/t HMP
0CaUO ' ' Ί) 58,6
k 26,19 Σί2 98,3 52,33 1,1
Ausführungsbeispiel
ϊ 4θΟ g/t Cordesin 0 Drüokerraengsί 900 g/t ¥, 100 g/t Q, 20 g/t HMP
0CaCO * RCaF2
k ^7,^9 [C2 99,5 30,^6 0,^2
A Aufgabe (Haufwerk) Kp, K Eorizentrat der 2© bzxfe Reinigungsstufe 0CaF Fluori tgelialt
CrCO
„ „ Fluoritausbringen OaF2
Unter Berücksichtigung der Rückstände R 1, ,R 2 sowie R 3 (entsprechende Rückführung in den Flotationsablauf) sind höhere Fluoritausbringenswerte realisierbar (min~ destens 80 cß>) β
Schema des Versuolisablaufes:
Zugabe der Drücker Zugabe des Sammlers
Grün df lotation
K (1« Fralction)
1· Reinigung
K 1
Reinigung
K 2
3· Reinigung
K 3
L O 4 ύ U U
Anlage 1
Fraktion
- 2
A Aufgabe (Haufwerk)
R, R. *.· Rückstände Κ, K^ ... Konzentrate
Bei den Ausführungsbeispielen 2 und 3 entfällt die 3» Reinigungsstufe.

Claims (1)

  1. Erfindungsansprüche TC
    1. Verfahren zur Verbesserung der flotativen ^luorit-Calcit-Trennung, dadurch gekennzeichnet, daß durch Anwendung· eines Sammlers des Typs N~Alkanoy1- bzw« N-Älkenoylamin©carbonsäuren oder N~Alkanoyl- bzwö N~Alkenoyl~N~ alky!aminocarbonsäuren der allgemeinen Formel
    R CO - N - (CH„L - COOH η s 1,2,3
    wobei R eine gesättigte oder ungesättigte aliphatisciie Kohlenwasserstoffkette mit 8 «.· 20 C-Atomen und R' ein ¥asserstoffatom oder eine kurzkettige Älkylgruppe sind, in Kombination mit regelnden Reagenzien .hochwertige Fluoritkonzentrate unabhängig vom Calcit-Gehalt im Rohstoff ex^zeugt werden β
    2a Verfahren Ear Verbesserung der flotativen Fluorit-Calcit-Trennung nach Punkt 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Sammler auch in Form ihrer löslichen Salze eingesetzt werden.
    Verfahren zur Verbesserung der flotativen Fluorit-Calcit-Trennung nach Punkt 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Flotation im pH-Bereich zwischen 7 und 10 durchgeführt wird«
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