DD157482A1 - Anordnung zur darstellung von information auf fernsehsichtgeraeten - Google Patents

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Abstract

Darstellung von alphanumerischen Zeichen oder Uebersichtsdarstellungen graphischer Art auf Sichtgeraeten mit Katodenstrahlroehren.Verbesserung des Gebrauchswertes und Bedienungskomforts.Moeglichkeit der Darstellung mehrerer Bilder auf mehreren Sichtgeraeten unter Verwendung integrierter Bauelemente und zum Anschluss an einen Mikrorechner. Fuer jedes Sichtgeraet ist ein Bildspeicher fuer mehrere Bilder angeordnet, dem zwei Pufferregister nachgeschaltet sind. Dem zweiten Pufferregister sind ein Zeichengenerator und ein Feldsteuerregister, ersterem ein Videoregister und letzterem ein Felsteuerregister und eine Feldsteuerschaltung nachgeordnet. Die Ausgaenge der Videoregister und der Felsteuerschaltungen fuehren ueber ein Serialisierungsnetzwerk zur Videosignalleitung des jeweiligen Sichtgeraetes. Eine Schaltung mit Ausgangsregistern, Maskenregistern und Maskierungsnetzwerk und eine gemeinsame Synchronsteuerung vervollstaendigen die Anordnung.

Description

-A-
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Titel.der Erfindung
Anordnung zur Darstellung von Information auf Fernsehsieht-, geräten
Anwendungsgebiet der Erfindung
Die Erfindung betrifft eine Anordnung zur Darstellung von Information auf Fernsehsichtgeräten. Dabei handelt es sich darum, Information in Form alphanumerischer Zeichen oder von Übersichtsdarstellungen graphischer Art auf Sichtgeräten darzustellen, die1 mit Katodenstrahlröhren ausgerüstet sind und in denen die Ablenkung des Elektronenstrahles in ähnlicher Weise wie bei Fernsehgeräten organisiert ist. Die darzustellende Information wird dabei in der Regel von einem angeschlossenen Rechner geliefert«,
Charakteristik der bekannten technischen Lösungen Einrichtungen zur Darstellung alphanumerischer Zeichen und anderer Information auf Fernsehsichtgeräten sind seit längerem bekannt und in großer Zahl im Einsatz. Kennzeichnend für diese . Geräte ist ein Speicher, der entsprechend dem Raster der Bild«» darstellung gelesen wird und dessen Ausgangsinformation zu einem Zeichengenerator geführt wird, der über weitere Schaltmittel das Videosignal für das Sichtgerät liefert. Die Synchronsignale für das Sichtgerät werden von speziellen Zählschaltungen erzeugt. Der genannte Speicher ist weiterhin noch mit dem Rechner verbunden, der die darzustellende Information liefert. Der Speicher hat üblicherweise eine Kapazität, die -der Darstellkapazität des Sichtgerätes entspricht. Zur Darstellung unterschiedlicher Bilder muß der angeschlossene Rechner den Speicher entsprechend umladen.
Erfordert es die spezielle Art'der darzustellenden Information, so ist es notwendig, daß der Rechner ständig zu dem Speicher zugieaft (z. B. um diesen nach bestimmten Inhalten zu durchsuchen).
Dabei können Zugriffskonflikte am Speicher auftreten, die entweder zu einer Verlangsamung der Abläufe im Rechner oder zum Flackern des angezeigten Bildes führen«, Es ist dazu bereits bekannt, den Speicher aus zwei Segmenten aufzubauen, zu denen der Zugriff vom Rechner und der Zugriff zwecks Bilddarstellung zyklisch alternativ geführt werden, so daß Zugriffskonflikte nicht mehr auftreten. Eine derartige Anordnung ist im Hewlett-Packard Journal vom April 1979» S. 6 «8 beschrieben«,
Weiterhin sind Anordnungen bekannt, die den Anschluß mehrerer unabhängiger Sichtgeräte an eine Schaltungsanordnung erlauben, um den Aufwand pro Sichtgerät zu reduzieren« Diese Anordnungen beruhen darauf, Speicher größerer Kapazität zu benutzen und die Information für mehrere Sichtgeräte ineinandergeschachtelt und zum Teil unter Nutzung der bei der fernsehähnlichen Rasterablenkung zwangsläufig vorhandenen Austastlücken zu speichern. Beispielsweise beschreibt die Patentschrift 95 9^5 eine Anordnung unter Benutzung von Glasverzögerungsleitungen, wie sie aus der Pernsehtechnik bekannt sind, und die Patentschrift US-P 3 4-53 384 eine Anordnung auf Basis magnetostriktiver Verzögerungsleitungen. .
Bei den bekannten Anordnungen ist der Speicher aus der Sicht des Rechners ein normaler Lese/Schreib-Speicher, dessen Inhalt mit den üblichen Befehlen des Rechners behandelt werden muß. Handelt es sich bei dem Rechner um einen der preiswerten, aber relativ langsamen Mikrorechner, so können umfangreichere Operationen mit dem Inhalt des Speichers eine beträchtliche Rechenzeit erfordern» Daneben haben die bekannten Anordnungen noch folgende Nachteile, die namentlich dann zutage treten, wenn es sich um komplexe Darstellungen auf mehreren Sichtgeräten handelt, beispielsweise in Schaltwarten oder bei Bedienkonsolen größerer EDV-Anlagens
- Für den Betrieb mehrerer Sichtgeräte ist eine entsprechende " Anzahl von Anordnungen erforderlich,
- Für die alternative Darstellung mehrerer Bilder auf einem Sichtgerät muß der Rechner den Bildspeicher umladen. Dies stellt besondere Anforderungen an die Rechnerleistung nament-
lieh dann, wenn die Bilder gleichzeitig aktualisiert werden· müssen. ' ^
« Die bekannten Anordnungen zum Anschluß mehrerer Sichtgeräte beruhen auf Speichertechniken, die dem modernsten Stand der Schaltungsintegration nicht entsprechen.
Ziel der Erfindung ..
Das Ziel der Erfindung besteht darin, mehrere unabhängige Sichtgeräte betreiben zu können, für jedes Sichtgerät mehrere Bilder präsent zu halten,, einen konfliktfreien Zugriff des angeschlossenen Rechners zu der gesamten gespeicherten Information zu gewährleisten, den Anschluß relativ langsamer Mikrorechner zu ermöglichen,1 ohne daß sich dies nachteilig auf die Verarbeitungszeiten auswirkt und eine schnelle Umschaltung zwischen den gespeicherten Bildern zu erreichen«, Dabei sollen Elemente zum Einsatz kommen, die dem aktuellen Stand der Schaltungsintegration entsprechen« Damit wird es möglich, mit relativ geringem Aufwand komplexe Darstellungen auf mehreren Sichtgeräten anzuzeigen und dadurch den Gebrauchswert und den Bedienungskomfort der damit ausgerüsteten Systeme zu verbessern,
Wesen' der Erfindung
Die Aufgabe der Erfindung besteht darin, eine Anordnung anzu« geben, die mit geringem Aufwand und unter Einsatz moderner integrierter Bauelemente den unabhängigen Betrieb mehrerer Sichtgeräte erlaubt * wobei für jedes Sichtgerät die Speicherung mehrerer Bilder möglich sein soll. Im besonderen.soll sich die Anordnung vorteilhaft an übliche Mikrorechner anschließen lassen und Vorkehrungen enthalten, die die an sich geringe Geschwindigkeit dieser Rechner für viele praktisch vorkommende Operationen kompensieren«
Erfindüngsgemäß wird die Aufgabe dadurch gelöst, daß für jedes der anzuschließenden Sichtgeräte"ein Bildspeicher vorgesehen ist, der zur Aufnahme mehrerer Bildinhalte eingerichtet ist und dem
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zwei Pufferregister nachgeschaltet sind, daß jeweils dem zweiten Pufferregister ein Zeichengenerator und ein Feldsteuerregister nachgeschaltet sind, daß federn Zeichengenerator ein Videoregister und jedem Teldsteuerregister eine Feldsteuerschaltung nachgeordnet sind, daß die Ausgangssignale der Videoregister und der Feldsteuerschaltungen jeweils mit einem Serialisierungsnetzwerk verbunden sind, woran die Videosignalleitung des jeweiligen Sichtgerätes angeschlossen ist, daß jedem der ersten Pufferregister ein Ausgangsregister nachgeschaltet ist, daß alle Ausgangsregister mit einem Maskierungsnetzwerk verbunden sind, daß dem Maskierungsnetzvverk für jedes der angeschlossenen Sichtgeräte ein Maskenregister vorgeschaltet ist, daß der Datenausgang der Unordnung an das Maskierungsnetzwerk angeschlossen ist, daß für jedes der angeschlossenen Sichtgeräte ein Bildregister vorgesehen ist, daß den Bildspeichern Adressenauswahlschaltungen vorgeschaltet sind, die mit dem Adressen« eingang der Anordnung, mit Teilen der Bildregister und einem Adressenzähler verbunden sind, daß Teile der Bildregister mit der jeweiligen Feldsteuerschaltung verbunden sind, daß der Dateneingang der Anordnung mit den Bildregistern, den Bild«· speiehern und den Maskenregistern verbunden ist.und daß für alle Sichtgeräte eine gemeinsame Synchronsteuerung vorgesehen ist, an die die Synchronsignalleitungen angeschlossen sind· Das Maskierungsnetzwerk ist derart ausgebildet, daß Teile der' Maskenregister direkt an Auswahlschaltungen angeschlossen sind, die mit den Ausgangsregistern der Bildspeicher verbunden sind, und andere Teile der Maskenregister sind mit Antivalenzschaltungen verbunden, die den Auswahlschaltungen vorgeordnet sind und die mit Teilen der Ausgangsregister verbunden sind. Für wenigsten einen Teil der angeschlossenen Sichtgeräte sind die Verbindungen zwischen den betreffenden Bildregistern und den Adressenauswahlschaltungen derart ausgebildet, daß für einige Bitpositionen der Bildregister eine konjunktive Verknüpfung' mit einem Signal aus der Synchronsteuerung vorgesehen ist. .. '
Die Synchronsteuerung ist derart ausgebildet, daß einem Positionszähler ein EOM und ein Register nachgeschaltet sind, daß einem Linienzähler, der mit den Zeichengenera'toren verbunden ist, und einem .Zeilenzähler ein EOM und ein Eegister nachgeschaltet sind, daß die Steuersignale für die Synchronisation der Bi'lddarstellung an die Eegister angeschlossen sind und daß die ROMs eingangsseitig zusätzlich mit einem Auswahlschalter verbunden sind.
Die EOMs enthalten neben den Steuerfolgen für die Bilddarstellung solche für diagnostische Zwecke.
Ausführungsböispiel
Im folgenden Ausführungsbeispiel zeigen?
Fig. 1s ein Blockschaltbild der erfindungsgemäßen Anordnung, Fig. 2s die Bytestruktur für ein darstellbares Zeichen, Fig. 3« die Bytestruktur für ein Feldsteuerzeichen, Fig. 4: die Belegung eines Maskenregisters, Fig. 5* die Bytestruktur der im Maskierungsmodus gelesenen Information,
Fig. 6: die Bytestruktur beim Schreiben des Cursors, Fig. 7: die Bytestruktur beim Lesen des Cursors, Fig. 8: die Belegung eines Bildregisters, Fig. 9ί ein Taktdiagramm für die Bildspeicherzugriffe, Fig. 1Oi ein Taktdiagramm mit den zeitlichen Verhältnissen des Bildspeicherzugriffs,
Fig. 11 j ein Taktdiagramm für die Belegung der Pufferregister, Fig. 12s ein Taktdiagramm für die Bereitstellung der Yideo-
infonnation, - -
Fig« 13* Details des Maskierungsnetzwerkes, Fig. 14s ein Blockschaltbild der Synchronsteuerung, Fig. 15s Details eines Bildregisters,
Fig. 16, 17s Details der Feldsteuerscbaltung und der Videosignalerzeugung. ·
Fig. 1 zeigt das Blockschaltbild "der erfindungsgemäßen Anordnung in der Auslegung für zwei anschließbare Sichtgeräte. Für jedes der Sichtgeräte ist einzeln eine Anordnung in Form der Hinter-
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einanderschaltung folgender Schaltmittel vorgesehen: Bildspeicher 1» erstes Pufferregister 2, zweites Pufferregister 3, Zeichengenerator 4,-Videoregister 5» Serialisierungsnetzwerk 6. Diese Kette wird ergänzt durch ein Peldsteuerregister 7» das dem zweiten Pufferregister 3 nachgeschaltet ist und durch eine Feldsteuerschaltung 8, die zwischen dem Feldsteuerregister 7 und dem Serialisierungsnetzwerk 6 angeordnet ist. Weiterhin ist jeweils dem ersten Pufferregister 2 ein Ausgangsregister 9 nachgeschaltet, und es sind für jedes Sichtgerät ein Maskenregister 10 und ein Bildregister 11 vorgesehen. Die folgenden Schaltmittel sind für beide,Sichtgeräte gemeinsam angeordnet. Den Bildspeichern 1 sind Adressenauswahlschaltungen vorgeschaltet, die mit einem Datenadreßzähler 13» mit dem Adresseneingang der Anordnung und teilweise mit den Bildregistern 11 verbunden sind. Der Datenadreßzähler 13 ist mit einem Halteregister 14 zusammengeschaltet. Weiterhin ist ein Maskierungsnetzwerk 15 den Ausgangsregistern 9 und den Maskenregistern 10 nachgeschaltet und ausgangsseitig an den Datenausgang der An«»» Ordnung angeschlossen. An den Dateneingang sind die Bildspeicher 1, die Maskenregister 10 und die Bildregister 11 angeschlossen. Schließlich ist eine gemeinsame Synchronsteuerung 16 vorgesehen. Diese dient zur Steuerung der gesamten Anordnung und zur Synchronisation der Sichtgeräte. Die vielen Takt«= und Steuersignalleitungen zu den einzelnen Schaltungskomplexen sind nicht dargestellt. Es ist lediglich angedeutet, daß Verbindungen zu den Zeichengeneratoren 4 existieren. Damit mrd die aktuelle Linienadresse des Bildrasters übermittelt.
Die Anordnung dient dazu, die in den Bildspeichern 1 enthaltene Information in Form von Zeichen auf den angeschlossenen Sichtgeräten darzustellen. Die darzustellende Information wird dazu von außen durch einen angeschlossenen Eechner oder eine ähnliche Einrichtung geliefert. Diese.Einrichtung muß die erforderlichen Paten und die zugehörigen Adressen bereitstellen. Im einzelnen müssen von'außen beschreibbar sein?
- alle Positionen der Bildspeicher 1, « die Maskenregister 10,
- die Bildregister 11.
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In einem bevorzugten Amsendungsfall wird die Anordnung direkt an das Busleitungssystem einer auf Basis von Mikrorechnern aufgebauten Inforaationsverarbeitimgseinrichtung· angeschlossen. Im folgenden seien einige weitere technische Daten genannte ·* Auf jedem Sichtgerät werden· 24 Zeilen mit je 80 Zeichen dargestellt.
- Die Bildspeicher1 haben jeweils eine Kapazität von 16 k Bytes, so daß für jedes Bildschirmgerät 8 Bildinhalte gleichzeitig gespeichert werden können. .
« Auf jedem Sichtgerät kann ein Cursor (Positionsmarke) dargestellt werden, um eine ausgewählte Zeichenposition zu kennzeichnen. Dazu enthält jeder Bildspeicher 1 eine zusätzliche Bitposition.
Die Anordnung hat Datenein- und «ausgänge von je einem Byte (8 Bit) Breite.
Für den Anschluß an ein Bussystem sind Ein- und Ausgänge zu einem bidirektionalen Leitungssystem vereinigt, wie"dies in Fig. 1 angedeutet ist.
In der Anordnung wird eine 16-Bit-Adresse ausgewertet. Der damit verfügbare Adreßraum ist wie folgt aufgeteilt:
-16k Bytes für den ersten Bildspeicher 1
- 16 k Bytes für die zusätzliche Bitposition des ersten Bild
speichers 1 (zur Cursor-Darsteilung)
- 16 k Bytes für den zweiten Bildspeicher 1
- (16 k - 4) Bytes für die zusätzliche Bitposition des zweiten
Bildspeichers 1 (zur Cursor-Darstellung)
- 4 Bytes für den unabhängigen Zugriff zu den Maskenregistern
10 und den Bildregistern 11.
Die Bildspeicher 1 können beschrieben und über die'Ausgangsregister 9 U£d das Maskierungsnetzwerk 15 gelesen werden· die ,Register 10; 11 können nur beschrieben werden. ·
Pig. 2 zeigt die Struktur eines darstellbaren Zeichens. Es wird ein 7-Bit-Code verwendet, so daß maximal.128 verschiedene Zeichenformen darstellbar sind.
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Fig. 3 zeigt die Struktur eines Feldsteuerzeichens ("field control character", FCC). Ein solches Zeichen wird ebenso wie die darstellbaren Zeichen im Bildspeicher 1 gehalten, Es erscheint aber auf dem Sichtgerät als Leer-Position (d. h., es vsird nicht dargestellt). Der Zweck dieser Zeichen besteht in der Formatierung der Darstellung« Die Formatierungsangaben beziehen sich dabei auf alle Zeichen, die dem Feldsteuerzeichen nachfolgen. Sie sind solange wirksam, bis ein weiteres Feldsteuerzeichen auftritt. Dabei wird die Wirkung eines Feld-» Steuerzeichens über das untere Bildende (24. Zeile) hinaus zum Bildanfang geführt ("wrap around1')· Enthält ein Bild-Bereich von 1920 Zeichen kein Feldsteuerzeichen, so heißt das Bild "unformatiert", und es wird mit normaler Helligkeit, nicht invertiert und nicht blinkend dargestellt.
Die Steuerbits in den Feldsteuerzeichen wirken unabhängig voneinander, und es ist eine häufige Aufgabe des angeschlossenen Mikrorechners, einen Bildbereich von I92O Zeichen auf bestimmte Merkmale hin zu durchsuchen. So ist es erforderlich, daß bei der Eingabe eines Zeichens, beispielsweise von einer Tastatur aus, geprüft wird, ob das betreffende Feld geschützt ist oder nicht. .
Eine andere häufige Aufgabe besteht darin, den Bildbereich nach modifizierten Feldern zu durchsuchen. Soll die Analyse der betreffenden Bits durch Programme im Mikrorechner erfolgen, so ist dies ein sehr zeitraubender Ablauf. Andererseits haben viele Mikrorechner Blockvergleichsbefehle, die es ermöglichen, einen Speicherbereich auf Gleichheit mit einem vorgegebenen Zeichen hin zu untersuchen. Um dies zu unterstützen, sind Schaltmittel für maskierte Lese-.Zugriffe vorgesehen.
Fig. 4 zeigt dazu die Belegung eines der Maskenregister 10. Die niederen 4 Bits bilden den Maskenbereich. Enthalten diese Bits ausschließlich Nullen, so' findet kein maskiertes Lesen statt, sondern die adressierte Position in den Bildspeiehern 1
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ist frei zugänglich (es wird das ganze Byte auf die Datenausgänge gelegt).
Sind die Bits 3 - O nicht sämtlich gleich Null, so findet das . Lesen in maskierter Form statt, und die Datenausgänge werden'..so belegt, wie dies in Fig. 5 gezeigt ist· Nur wenn das jeweils korrespondierende Maskenregisterbit gleich 1 ist, erscheint in den betreffenden Positionen der höherwertigen 4 Bits sinnvolle Information, ansonsten werden dort stets Binsen gelesen. Sind in der adressierten Bildspeicherposition die ge~ wünschten Merkmale vorhanden, so erscheinen in den betreffenden Bitpositionen der Datenausgänge Nullen«,
Det Maskenbereich des Maskenregisters 10 bestimmt die zu suchenden Merkmale:
NUL-Zeichens Es wird eine Bildspeicherposition gesucht, in der alle 8 Bits Nullen sind.
Daten«=Bit 7* Ss wird ein Feldsteuerzeichen gesucht.
Daten-Bit 5, 6: Diese sind von Bedeutung in Zusammenhang mit
Daten-Bit 7· Bit 5 kennzeichnet dann ein ge«· schütztes PeId und Bit 6 ein modifiziertes Feld.
Der Inversionsbereich des Maskenregisters 10 (Bitpositionen 7-4) bestimnt, ob die Suche dem Vorhandensein oder dem Fehlen der im Maskenbereich spezifizierten Merkmale gilt. Eine Eins in der jeweiligen Bitposition zeigt an, daß das Merkmal selbst gesucht werden soll« Eine Null zeigt an, daß solange gesucht werden soll,' bis das Merkmal nicht mehr auftritt.
Im folgenden werden die Belegung des Maskenregisters 10 und das im Mikrorechner jeweils zu erwartende Datenbyte in hexa-. dezimaler Form für. wesentliche Suchaufgaben dargestellt«
Suchaufgabe . Maskenregister Datenbyte
NUL-Zeichen . 11 H EF H
kein NHL-Zeichen · 01 H EF H
Feldsteuerzeichen 88 H . · 7FH
.darstellbares Zeichen 08 H . 7F H
modifiziertes Feld CO H ' 3FH
Suchaufgabe Maskenregister Datenbyte
nicht modifiziertes Feld 80 H
geschütztes Feld AA H'
ungeschütztes Feld 8AH
ungeschütztes modifiziertes CE H
PeId ·
ungeschütztes unmodi- 8EH
fiziertes PeId
geschütztes modifiziertes ES H
Feld
geschütztes UBmodi- AE H
fiziertes Feld .
3F R
H
5F H:;
Ή
1F H
1F H
1F H
In Fig. 6 ist dargestellt, daß zum Schreiben des Cursors nur das niedrigstwertige Bit des Datenbytes ausgewertet wird. .
Fig. 7 zeigt, wie die Datenausgänge belegt werden, wenn die zusätzliche Cursor-»Bitposition eines Bildspeichers 1 gelesen
wird.
Fige 8 zeigt die Belegung eines Bildregisters 11. Das Register hat zwei Aufgabens
- Die Auswahl des öe^eüs auf dem Sichtgerät anzuzeigenden
Bi Idb er ei ehe s.. Dazu dienen die niederen 3 Bits, so daß jeweils eines der 8 darstellbaren Bilder ausgewählt werden kann.
- Die Auswahl der Art und V/eise der Darstellung des Cursors, Dazu gibt Bit 3 an, ob der Cursor nur in der letzten Linie des Zeichenrasters, d. h. praktisch als Unterstreichung des betreffenden Zeichens oder in der gesamten Zeichenposition dargestellt werden soll. Die Bits 7 «=> 4 kennzeichnen die Attribute der Darstellung, . ..
In Abhängigkeit von den Bits 7-3 kann der Cursor beispielsweise
- als einfache Unterstreichung,
- als intensiv hell blinkende Unterstreichung, «. als blinkende Zeichenposition,
- als intensiv hell invers dargestellte Zoichenposition angezeigt werden.
Pur den Zugriff zu den Bildspeichern 1 ist es kennzeichnend, daß sowohl der angeschlossene Mikrorechner als auch die Schaltmittel für die Zeichendarstellung praktisch gleichzeitig zu» greifen könnens ohne daß dadurch gegenseitige Störungen auftreten. " . Dies wird durch eine besondere Organisation des zeitgeteilten Zugriffs in Verbindung mit den Pufferregistern 2; 3 erreicht, wie dies in JIg. 9 dargestellt ist. ; Die Zugriffe werden in starrer Polge durch Taktsignale gesteuert, die von der Synchronsteuerung 16 geliefert werden. Dabei sind die Taktsignale mit der Zeichendarstellung auf den Sichtgeräten synchronisiert. Eine Zeichenposition wird in horizontaler Richtung mit 9 Rasterpunkten dargestellt. Dementsprechend liefert die Synchronsteuerung ein Taktraster mit 9 Taktphasen. Es ist kennzeichnend für die erfindungsgemäße Anordnung, daß in zwei Zyklen (zu je 9. Taktphasen) drei SpeieherZugriffe ausgeführt werden, und zwar zwei für die Darstellung von je einem Zeichen pro Zyklus und einer für Zugriffe seitens der angeschlossenen Mikrorechner. Die Synchronsteuerung 16 kennzeichnet jeden ersten Zyklus mit deni Signal EVEN CTGLE und jeden zweiten Zyklus mit dem Signal ODD CYCLE. Für die drei SpeieherZugriffe werden nacheinander die Steuer» signale SLOT 1, SLOT 2, SLOT 3 abgegeben, die eine Länge von je 6 Taktphasen haben. ·
• Die Bildspeicher 1 sind mit dynamischen 16 k bit-MOS-Speicherschaltkreisen aufgebaut, die eine multiplexe Zuführung der jeweiligen Adresse in Eorm· von zwei aufeinanderfolgenden 7-Bit-Worten verlangen. · .
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Das er8te 7-Bit-Wort wird, mit dem Steuersignal EAS übertragen. Dann wird über die Adressenausvyahlschaltungen 12 das zweite 7-Bit-Wort ausgewählt (Steuersignal ADES SWITCH) und mit dem folgenden Steuersignal GAS übertragen. Die Steuersignale EAS, ADRS SWITCH, GAS fallen am Ende des SpeieherZugriffs gleichzeitig ab. Mit dem Abfall von GAS wird die aus. dem Bildspeicher 1 gelesene Information in das Pufferregister 2 übernommene Es ist ersichtlich, daß es sich bei den Steuersignalen um starre Impulsfolgen handelt, die mit an sich bekannten Mitteln, z. B. mit Schieberegistern, leicht erzeugt werden können»
Hg. 10 illustriert zusätzlich die genaueren zeitlichen Verhältnisse während eines SpeieherZugriffs. Es ist dort auch die Lage des Schreibimpulses angegeben. Ein solcher wird in einem der dritten Speicherzugriffe (SLOT 3) abgegeben, falls der angeschlossene Mikrorechner eine Schreiboperation verlangt. In den anderen beiden SpeieherZugriffen werden ausschließlich Lesezugriffe ausgeführt.
Fig. 11 dient zur näheren Illustration von Pig. 9 hinsichtlich des Transports der gelesenen Information. Diese gelangt bei jedem Speieherzugriff zunächst in das Pufferregister 2.
In 3edem Zyklus erfolgt zum Taktzeitpunkt T 8 eine Übernahme in das Pufferregister 3·
Die während des dritten Speicherzugsiffs gelesene Information wird mit der Bückflanke des entsprechenden Steuersignals SLOT y in das Ausgangsregister 9 übernommen*
In Fig* 12. ist die .Weiterverarbeitung der Information aus dem Pufferregister 3 bis zur Rasterdarstellung auf dem angeschlossenen Sichtgerät veranschaulicht. Der Inhalt des Pufferregisters 3 ssird zusammen mit der Linienzählerposition aus der Synchronsteuerung 16 einer ROM-Schaltung zugeführt, die als Zeichen» generator 4 dient. Diese liefert entsprechoid dem Zeichencode und der aktuellen Linienposition das Punktraster des darzustellenden Zeichens in der aktuellen Rasterlinie. Dazu steht eine Zugriffszeit von der Dauer eines Zyklus zur Verfügung,
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nach der die Punktrasterinformation in das Videoregister 5 übernommen wird. Gleichzeitig werden einige Bits aus dem Pufferregister 3 in das Feldsteuerregister 7 übernommen. Es ist weiterhin in Fig· 12 angedeutet, daß etwa in der Mitte des nächsten Zyklus die Register in der Feldsteuerschaltung 8 geladen werden (falls das aktuelle Zeichen ein Feldsteuerzeichen ist)«"Es ist weiterhin dargestellt, daß während des nächsten Zyklus das Punktraster nacheinander zum angeschlossenen Sichtgerät übertragen wird (die Übertragung wird unterdrückt, falls das aktuelle Zeichen ein Feldsteuerzeichen ist). Bei allen genannten Registern handelt es sich um solche, deren Elemente mit flankengesteuerten Master/Slave«Plipflop3 aufgebaut sind. Prinzipiell werden Zeichencode und Gursor gleichzeitig gelesene Damit sind die Pufferregister 2; 3 jeweils 9 Bit breit. Das Videoregister 5 hat eine Breite von 7 Bit, da innerhalb der 9 Easterpositionen eines Zeichens 7 für die Darstellung belegt werden (die restlichen zwei Positionen rea·» lisieren den Abstand zwischen den Zeichen). Das Feldsteuerregister 7 hat eine Breite von 8 Bit, nämlich für
- die Kennzeichnung des Feldsteuerzeichens an sich,
- die Kennzeichnung eines intensiv hell darzustellenden Feldes,
- die Kennzeichnung eines invers darzustellenden Feldes, -» die Kennzeichnung eines nicht darzustellenden Feldes,
- die Kennzeichnung eines blinkend darzustellenden Feldes,
- die Kennzeichnung der Cursordarst.ellung.
Die Adressierung der Bildspeicher 1 durch die Adressenauswahl·» schaltungen 12 ist derart organisiert, daß bei federn dritten Speicherzugriff (SLOT 3) die niederen 14 Bits der vom angeschlossenen Mikrorechner gelieferten Adresse ausgewählt -werden, und zwar deren niederer Teil bei CAS s O und deren höherer !Teil bei GAS = 1. In den beiden anderen Speicherzugriffen (SLOT 1, 2) stammt während CAS s O die 7~Bit-»Adresse aus dem niederen Teil des Datenadreßsählers 13. Während CAS β 1 vsird die Adresse aus den höchsten 4 Bits des Datenadreßzählers 13 und aus den niederen 3 Bits des jeweiligen Bildregisters 11 zusammengesetzt.
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Es gilt das Prinzipj daß zu, allen Elementen der Bildspeicher 1 parallel zugegriffen'wird. Der selektive Zugriff seitens des angeschlossenen Mikrorechners wird durch entsprechende An·· steuerung der Ausgangsregister 9 bzw. entsprechende Verteilung der Schreibimpulse bewirkt. Dazu sind die höchsten beiden Bits der gelieferten 16«»Bit~Adresse an Decoder angeschlossen, die hier nicht näher dargestellt sind..
." 13 zeigt die detaillierte Ausgestaltung des Maskierungsnetzwerkes 15« Die Datenausgangsleitungen sind an Auswahlschaltungen angeschlossen, die durch NAND-Gatter 17 sowie durch AND«»OH-IIi¥ERT«-Gatter 18; 19 gebildet sind. Alle Auswahlschal- : tungen 17; 18; 19 sind mit den Ausgängen der Ausgangsregister verbunden. An diese Ausgänge ist weiterhin ein 8~fach~NAHD-Gatter 20 angeschlossen« Die AND°OS~INYEBT*»Gatter 19 sind mit den niederen 4 Bits der Maskenregister 10 verbunden, und es sind Antivalenzgatter 21 vorgeschaltet, die mit den höheren 4 Bits der Maskenregister 10 verbunden sind· Eines der Antivalenzgatter 21 ist an das NAND-Gatter 20 angeschlossen, während die anderen Antivalenzgatter 21 mit Teilen der Ausgangsregister 9 verbunden sind. Alle Auswahlschaltungen 17; 18; 19 sind mit einem NOR*Gatter 22 unter Zwischenschaltung eines UND« Gatters 23 verbunden, wobei das NOH-Gatter 22 an die niederen 4 Bits der Maskenregister 10 angeschlossen ist.* Sowohl die Ausgangsregister 9 sls auch die Maskenregister 10 sind Schaltelemente mit "tri state"**Äusgängen, so daß sie aus«-* gangsseitig .zusammengeschartet werden können« Für die Ausgangsregister 9 ist besonders charakteristisch, daß die gemeinsamen Ausgangssignale invertierte Polarität haben mit Ausnahme der Signale des Cursor«OBits,
Für beide Registeranordnungen gilt, daß das Laden und die Einschalterlaubnis der "tri state "«»Ausgänge durch getrennte, unabhängig wirkende Signale veranlaßt werden, die von den erwähnten, aber nicht näher beschriebenen Decodern der Adresse abgegeben werden* Die Besonderheit der Ausgangsregister 9 besteht darin, daß das Laden durch die Bückflanke des Speicherzugriffssteuersignals SLOT 3 erfolgt, wenn Lesezugriffe vom Mikrorechner ausgeführt werden* .
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Die ermähnten Adressendecoder liefern das Signal CURSOR ACCESS« vjenn auf die beiden 16 k-Bereiche zugegriffen wird, die die Cursorposition für das jeweilige sichtgerät enthalten. Damit sperrt UKD-Gatter 23 die Ausvsahlschaltungen 17;-19, so daß nur die niedrigstwertige Datenausgangsleitung über das AND-OR-INVERT«*Gatter 18 die Belegung des Gursorbits führt, während alle anderen Datenausgangsleitungen den Wert "1" haben. Ist CURSOR ACCESS inaktiv, wirkt das NOR-Gatter 22 über das UND-Gatter 23 derart auf die Auswahlschaltungen.17; 18; 19» daß diese alle freigegeben sind, wenn die niederen 4 Bits des jeweiligen Maskenregisters 10 sämtlich Hüllen führen« Damit gelangt das gelesene Byte aus den Bildspeichern 1 direkt zu den Datenausgangsleitungen. Enthält wenigstens eine.s der niederen 4 Bits des jeweiligen Maskenregisters 10 eine Eins, so werden über NOR-Gatter 22 und UND-Gatter 23 das AHXMiOR«»Gatter 18 und die NAKD-Gatter 17 gesperrt sovsie die Antivalenzschaltungen 21 zu den AND-OR-INYERT-Gattern 19 durchgesteuert. Damit erfolgt die logische Verknüpfung des gelesenen Bytes mit dem Inhalt des Maskenregisters 10 auf die weiter oben bereits beschriebene Weise« Das NAND-Gatter 20 dient dabei zur Erkennung von NUL«- Zeichen.
Pig« 14 zeigt jene Details aus der Synchronsteuerung 16, die zur Synchronisation der Anzeige auf den angeschlossenen Sichtgeräten dienen.
Ein Positionszähler 24 ist mit einem ROM 25 verbunden, dem ein Register 26 nachgeschaltet ist, von dem eine Bitposition auf den Positionszähler 24 zurückgeführt ist.
Weiterhin ist einem LinienzäMer 27 sowie einem Zeilenzähler 28 ein ROM 29 naungeordnet, an den ein Register 30 angeschlossen ist« Je einer Bitposition der Register 26$ 30 ist ein UND-Gatter 31 nachgeschaltet.
Ύ/eiterhin existieren Verbindungen vom Register 26 zum Taktein-» gang des Linienzählers 2.7» vom Register 30 zum ROM 25 sowie Rückführungen vom Register 30 zum Rücksetzeingang des Linien» Zählers 27 und zum Takteingang des Zeilenzählers 28 sowie zu . .dessen Rücksetzeingang. Die Eingänge der ROMs 25; 29 sind weiterhin zusätzlich mit einem Auswahlschnltfvp q?
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Die angeschlossenen Sichtgeräte arbeiten nach dem Fernsehprinzip, so daß sie die entsprechenden Synchronimpulse erhalten müssen.. Auch muß'gesichert sein, daß die Zeichen einer Zeile so oft aus den Bildspeiehern 1 abgerufen werden, bis alle Easterlinien des Darstellrasters geschrieben sind.
Zur Ableitung der erforderlichen Steuersignale -wird der Positionszähler 24 in jedem Zyklus um einen Schritt weitergeschaltet. Durch entsprechende Programmierung des EOM 25 werden im Register 26 Steuersignale gebildet. Eines dieser Steuersignale veranlaßt das Rücksetzen des Positionszählers 24 am Ende jeder Rasterlinie. Ein weiteres Signal schaltet am Ende jeder Rasterlinie den Linienzähler 27 weiter· Damit werden über ROM 29 im Register weitere Steuersignale gebildet. Diese veranlassen das Weiter-» schalten des Zeilenzählers 28, wenn alle linien einer Zeichen» zeile geschrieben wurden, sowie das gleichseitige Löschen des Linienzählers 27» Am Ende des Bildes wird auch der Zeilenzähler 28 gelöscht. Das UND-Gatter 31 gibt das Signal PRAMIHG ab, das den Darstellbereich des Bildes definiert.
Das Register 26 liefert drei Horizontalsynchronsignale EOR SYNC 1, 2, 3« Weiterhin gibt das Register 30 drei VertikalSynchronsignale YERT SYHC 1,2, 3 ab. Diese können freizügig zur Synchronisation der angeschlossenen Sichtgeräte benutzt werden. Es ist aber auch möglich, aus diesen Signalen ein "komposites" Synchronsignal zu bilden, etwa nach der GGIR«»j?ernsehnorm. Das Signal LINE 11 aus Register 30 zeigt an, daß die letzte (12*) Linie der aktuellen Zeichenzeile geschrieben wird. Das Signal PARTIAL IRAME SELECT.wird zur Bildauswahlsteuerung verisendet.
In Pig. 15 ist dazu gezeigt, wie dieses Signal mit den Bild» auswahlleitungen eines Bildregisters 11 konduktiv verknüpft ist.
•Dies bietet die Möglichkeit, einen Teil des Bildes, variabel zu gestalten (die Bildauswahl ist wirksam) und im anderen Teil eine Information aus festgelegten Bildspeicherpositionen anzuzeigen (unabhängig vom Inhalt des Bildregisters. 11, da dieser ausgeblendet wird). .
227 289
~ 17 -
Das Signal SAVE DATA ADES aus Register 26 wird in der letzten Linie einer Zeichenzeile derart abgegeben, daß in das Halteregister 14 die Anfangsadresse des ersten Zeichens der neuen Zeile aus dem weiterhin zählenden Datenadreßzähler 13 über» ncmmen wird.
Das Signal K)AD DATA ÄDRS aus Register 26 wird zu Anfang jeder Linie abgegeben und veranlaßt, daß der.Datenadreßzähler 13 mit dem Inhalt des Ealteregisters 14 geladen und somit auf die Adresse der jeweils ersten Zeichenposition der aktuellen Zeichenzeile eingestellt wird.
Der Schalter 32 dient dazu, zwischen verschiedenen Varianten der Synchronsignalerzeugung auszuwählen. Damit ist zum einen eine leichte Anpassung an verschiedene Varianten der angeschlossenen Sichtgeräte möglich und zum anderen können in den ROMs 25; 29 spezielle Sigrialfolgen für diagnostische Zwecke gespeichert sein, die z. B. die fehlersuche mittels Oszilloskop erleichtern, Damit werden die Nachteile vermieden, die bei Messungen an üblichen Sichtgeräteanordnungen auftreten. Dort ergeben sich Probleme bei der genauen Untersuchung von Signalfolgen zu entscheidenden Zeitpunkten, z. B. beim Bildrücklauf, weil die Auflösung auf Grund der hohen Arbeitsfrequenz hoch sein muß, die TriggerZeitpunkte aber dazu extrem weit auseinanderliegen. Mit der beschriebenen Anordnung lassen sich in den ROMs 25; 29 Steuersignalfolgen speichern, bei denen zu diagnostischen Zwecken die Abläufe zeitlich komprimiert sind (beispielsweise kann das Linienende statt nach 80 Zyklen bereits nach 4 Zyklen ausgelöst werden und der Bildrücklauf bereits nach 8 Linien anstatt nach etwa 300). .
Die Pig. 16, 17 zeigen zusammen wesentliche Details des Seriali·» sierungsnetzwerkes 6 und der Feldsteuerschaltung 8. Die 7 Ausgangssignale des Videoregisters 5 werden nacheinander 'durch die Taktimpulse T1 ... T7 abgefragt. Die derart erzeugte Impulsfolge bildet das eigentliche Videosignal, das über kombinatorische Verknüpfungen zu einem Flipflop und von dort zum angeschlossenen Sichtgerät gelangt. · .
22 7 7 8Q
Entsprechend den Signalen einer Auswahlschaltung 33 in der Feld steuerschaltung 8, bewirken die genannten kombinatorischen Ver«· knüpfungen
- eine Inversien des Videosignals (Steuersignal INYERT)1, «·· ein Austasten des Videosignals (Steuersignal BLANKOFF), « eine blinkende Darstellung (Steuersignal ELINK).
Es wird generell nur dann ein Videosignal abgegeben, wenn dies durch das Signal FEAMIlG aus der Synchronsteuerung 16 erlaubt ist. . \
Es erfolgt -weiterhin eine Dunkeltastung durch .das Signal FCO· Dies ist eines der Ausgangssignale des Feldsteuerregisters 7. Ein weiteres Ausgangssignal des Feldsteuerregisters 7 ist das CÜESOE-Signal· Es veranlaßt, daß die durch die Signale FCC bzw. BLANKOFF bewirkte Dunkelsteuerung unterdrückt wird, und zwar je nach der Belegung des Bits 3 des Bildregisters 11 (Signal FHAME EEG 3) entweder für das gesamte Zeichen oder nur in der untersten Linie (LINE 11). Dazu wird das Signal CDEiSOS %DISPLAY gebildet.
Die.Auswahlschaltung 33 liefert noch ein viertes Signal das zwecks Helligkeitssteuerung direkt zum angeschlossenen Sicht gerät geführt wird.
Die Auswahlschaltung 33 entnimmt die Darstellungssteuersignale entweder aus einem der beiden Register 34} 35 der Feldsteuer·=» schaltung 8, aus dem höheren Teil des Bildregisters 11 oder sie legt die Signale alle auf Null.
Aus Fig. 17 ist die Bildung der Steuersignale aus den bereits beschriebenen Signalen ersichtliche
Die Auswahlsignale ÜK50 SELECT 1S O für die Auswahlschaltung werden wie folgt abgegeben* .
~ Belegung 0, 0. Damit gibt die Auswahlschaltung 33 ausschließlich Nullen ab. Dies ist der Fall bei Darstellung eines "unformatierten" Bildes außerhalb der Cursordarstellung.
2? 7 2 8 9
«» fa» / &m \J *J
<© Belegung O, 1. Damit wird das Register 35 ausgewählt. Dies
ist der Fall» wenn in der aktuellen Linie ein Feldsteuerzeichen erkannt wurde (außerhalb der Gwrsordarstellung).
« Belegtang 1, O. Damit wird das Register 34 ausgevjählt. Dies
ist der Fall, wenn in der aktuellen Linie kein Feldsteuerzeichen erkannt wurde, das Bild aber "formatiert" ist (außerhalb der Cursordarstellung),·
«· Belegung 1, 1. Damit werden die höheren 4 Bits des Bildregisters 11 ausgewählt. Dies ist der Fall bei der Cursordarstellung, die durch das Signal CUESOR DISPLAY angezeigt wird/
Die Register 34; 35 werden stets dann geladen, wenn ein Feld« Steuerzeichen gelesen wird (dies wird durch das Signal FCC aus dem Feldsteuerregister 7 angezeigt). Register 35 wird dabei stets geladen (Ladesignal LOAD CXJRBENT FCC). Hingegen wird Register 3^ &ur in der letzten Linie einer Zeichenzeile (LIIiE 11) geladen (Ladesignal LOAD LAST FCC). Für Zeilen, in denen kein Feldsteuerzeichen steht, gilt demnach der Inhalt des Registers 34. Dieser Inhalt gilt auch dann, wenn in einer Zeile zwar ein Feldsteuerzeichen steht, aber zu Beginn der Zeile noch darstell«· bare Zeichen gelesen werden (d. h. wenn sich das Feldsteuerzeichen nicht an der ersten Position der Zeile befindet), und zwar solange, bis das erste Feldsteuerzeichen in der aktuellen Zeile auftritt. Dies gilt für jede Rasterlinie der Zeile jeweils von neuein. ,
Zur Steuerung sind die Flipflops J?\ 38; 39 vorgesehen* Flipflop 37 wird durch das Signal LOAD DATA ADSS zu Beginn jeder Linie zurückgesetzt und veranlaßt .somit die Auswahl des Registers 34·· ,Ir wird gesetzt, sobald in der aktuellen Linie ein. Feldsteuer··» aeichen erkannt wird, und er veranlaßt damit sofort die Auswahl» des Registers 35. . '
Flipflop 38 wird durch jedes Feldsteuerzeichen gesetzt, aber mit dem Signal VERT RETRACE aus der Synchronsteuerung 16 nur am Bildende zurückgesetzt. Er zeigt somit ant on im aktuellen
fe> 4» I dL vy \J izJ
Bild überhaupt Feldsteuerzeichen vorhanden sind oder nicht. Diese Tatsache wird gleichfalls, am Bildende.im Flipflop 39 festgehalten. Wird Flipflop 39 ausgeschaltet, so ist das Bild "unformatiert", tand es wird keines der Register 34; 35 ausgewählt ο'

Claims (5)

~ 21 - 227 28 9 Erfindungsanspruch
1. Anordnung zur Darstellung von Information auf Fernsehsichtgeräten, gekennzeichnet dadurch, daß für jedes der anzuschließenden Sichtgeräte ein Bildspeicher (1) vorgesehen ist, der zur Aufnahme mehrerer Bildinhalte eingerichtet"ist und dem zwei Pufferregister (2; 3) nachgeschaltet sind, daß jeweils dem zweiten Pufferregister (3) ein Zeichengenerator (4) und ein Feldsteuerregister (7) nachgeschaltet sind, daß jedem Zeichengenerator (4) ein Videoregister (5) und jedem
Feldsteuerregister (7) eine Feldsteuerschaltung (8) nachgeordnet sind, daß die Ausgangssignale der Videoregister (5) und der Feldsteuerschaltungen (8) jeweils mit einem Serialisierungsnetzwerk (6) verbunden sind, woran die Videosignal« leitung des jeweiligen Sichtgerätes angeschlossen ist, daß jedem der ersten Pufferregister (2) ein Ausgangsregister (9) nachgeschaltet ist, daß alle Ausgangsregister (9) mit einem Maskierungsnetzwerk (15) verbunden sind, daß dem Maskierungs» netzwerk (15) für jedes der angeschlossenen Sichtgeräte ein Maskenregister (10) vorgeschaltet ist, daß der Datenausgang der Anordnung an das Maskierungsnetzwerk (15) angeschlossen ist, daß für jedes der angeschlossenen Sichtgeräte ein Bildregister (11) vorgesehen ist, daß den Bildspeichern (1) Adressenausvsahlschaltungen (12) vorgeschaltet sind, die mit dem Adresseneingang der Anordnung, mit Teilen der Bildregister (11) und einem Adressenzähler (13) verbunden sind, daß Teile der Bildregister (11) mit der jeweiligen Feldsteuerschaltung (8) verbunden sind, daß der Dateneingang der Anordnung mit den Bildregistern (11)$ den Bildspeichern (1) und den Ma ske.nregi stern (10) verbunden ist und daß für alle Sichtgeräte eine gemeinsame Synchronsteuerung (16) vorgesehen ist, an die die Synchronsignalleitungen aller Sichtgeräte angeschlossen sind.
2. Anordnung nach Punkt 1, gekennzeichnet dadurch, daß das Maskierungsnetzwerk (15) derart ausgebildet ist, daß Teile der Maskenregister (10) direkt, an Auswahlschaltungen (17; 18; 19) angeschlossen sind, die mit den Ausgangsregistern (9) der Bildspeicher (1) verbunden sind und
227
Maskenregister (10) mit Antivalenzschaltungen (21) verbunden sind, die den Ausvjahlschaltungen (19) vorgeordnet sind und die mit Teilen der Ausgangsregister (9) verbunden sind·
3. Anordnung nach Punkt 1, gekennzeichnet dadurch, daß für wenigstens einen Teil.der angeschlossenen Sichtgeräte die Verbindungen zwischen den betreffenden Bildregictern (11) und den Adressenauswahlschaltungen (12) derart ausgebildet sind, daß für einige Bitpositionen der Bildregister (11) eine kon;junktive Verknüpfung mit einem Signal aus der Synchronsteuerung (16) vorgesehen ist.
4«, Anordnung nach Punkt 1, gekennzeichnet dadurch, daß die Synchronsteuerung (16) derart ausgebildet ist, daß einem Positionszähler (24) ein EOM (25) und ein Register (26) nachgeschaltet sind, daß einem Linienzähler (27)$ der mit den Zeichengeneratoren (4) verbunden ist und einem Zeilen« zähler (28) ein ROM (29) und ein Register (30) nachgeschaltet sind, daß die Steuersignale für die Synchronisation der Bilddarstellung an die Register (26; 30) angeschlossen sind und daß die ROMs (25; 29) eingangsseitig zusätzlich mit einem Auswahlschalter (32) verbunden sind.
5« Anordnung nach Punkt 4, gekennzeichnet dadurch, daß die ROMs (25; 29) neben den Steuerfolgen für die Bilddarstellung solche für diagnostische Zwecke enthalten*
Hierzu.../2...Sei!en Zeichnungen
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