DD159033A5 - Vorrichtung zum enthaeuten von filets von heringsfischen - Google Patents
Vorrichtung zum enthaeuten von filets von heringsfischen Download PDFInfo
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- A22C—PROCESSING MEAT, POULTRY, OR FISH
- A22C25/00—Processing fish ; Curing of fish; Stunning of fish by electric current; Investigating fish by optical means
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Abstract
Es wird eine Vorrichtung zum Enthaeuten von Fischen vorgeschlagen, mit dem Ziel, eine sichere mechanisierte Enthaeutung von Heringsfischfilets zu ermoeglichen. Aufgabe der Erfindung ist es, eine Vorrichtung zum Enthaeuten von Filets vo Fischen, insbesondere solchen von Heringsfischen, mit einer umlaufend angetriebenen Enthaeutewalze, deren Mantelflaeche mit sich laengs erstreckenden Nuten versehen ist, einem mit seiner Schneide in geringem Abstand zu der Mantelflaeche der Enthaeutewalze angeordneten Enthaeutemesser, einer unterhalb der Schneide befindlichen, der Mantelflaeche gegenuebergestellten Andrueckflaeche und einem umlaufend angetriebenen endlosen Zufuehrband zu schaffen, mit der speziell Heringsfischfilets enthaeutet werden, in der ein mit einer Enthaeutewalze zusammenwirkendes feststehendes Messer Verwendung findet, wobei dessen der Enthaeutewalze zugekehrte Unterseite als Andrueckflaeche ausgebildet ist, welche mit der Enthaeutewalze einen engen Spalt bildet. Die Mantelflaeche der Enthaeutewalze ist mit sich laengs ihrer Mantellinien erstreckenden Nuten versehen, welche durch zwei etwa in der Mitte der Haelften der Enthaeutewalze befindliche, den Umfang derselben umfassende Nutenfelder unterbrochen sind, deren Nutzen einen gegenueber den uebrigen Bereichen der Enthaeutewalze groesseren Abstand voneinander haben.
Description
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Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Vorrichtung zum Enthäuten von Filets von Fischen, insbesondere solchen von Heringsfischen, mit einer umlaufend angetriebenen Enthäutewalze, deren Mantelfläche mit sich längs erstreckenden Hüten versehen ist, einem mit seiner Schneide· in geringem Abstand zu der Mantelfläche der Enthäutenalze angeordneten Bnthäutemesser, einer unterhalb der Schneide befindlichen, der Mantelfläche gegenübergestellten Andrückfläche und einem laufend angetriebenen endlosen Zuführband zu schaffen, mit der speziell Heringsfischfilets enthäutet werden.
Beim Enthäuten derartiger Filets auf Bnthäutemaschinen dieses Funktionsprinzips besteht ein Problem in der optimalen Koordination der folgenden Erfordernisse, nämlich: einen sicheren Anschnitt- zu erreichen, d. h. sicherzustellen, daß die äußerst zarte Haut des Filets zwischen Enthäutewalze und Andrückfläche einläuft, einen sicheren Transport der Haut zu erzielen, ohne daß diese beschädigt wird,, und den sogenannten Silberspiegel auf dem enthäuteten Filet zu erhalten. Eine solche Koordination ist besonders deshalb problematisch, weil mindestens die Sicherstellung des Anschnittes und der' Erhalt des Silberspiegels einander im wesentlichen kontrair laufende Maßnahmen erfordern.
Aus der DS-PS 26 53-· 946 ist eine Enthäutemaschine bekannt, welche gemäß dem Oberbegriff des Hauptanspruches ausgebildet ist. Mittels dieser Maschine lassen sich Filets, insbesondere fettarmer Fische, in befriedigender üeise
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enthäuten, doch gelingt es nicht, ein qualitativ und leistungsmäßig befriedigendes Ergebnis bei der Verarbeitung von Heringsfisch-Filets zu erzielen.
"Ziel der Erfindung
Ziel der Erfindung ist die sichere, mechanisierte Snthäutung von Heringsfisch-Filets.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß die Mantelfläche der Enthäutewalze mit Hüten einer Seilung von maximal 1,7 mm versehen ist, welche in ihrer Längserstrekkung durch mindestens ein den Umfang der Enthäutev/alze umfassendes Nutenfeld unterbrochen ist, dessen Hutteilung gegenüber der der übrigen Bereiche der Mantelfläche größer ist.
-Die damit erzielbaren Vorteile bestehen insbesondere darin, daß einerseits im Bereich des mit Nuten gröberer Teilung versehenen Hutenfeldes ein sicherer Anschnitt erfolgt, und auch bei der Snthäutung von Doppelfilets ausreichender Freiraum für die Aufnahme der Flossen und Flossenstrahlen vorhanden ist, und daß andererseits der Silberspiegel in den Flankenzonen der Filets bei schonender, aber sicherer Förderung erhalten bleibt.
Aus Gründen einer vorteilhaften Fertigung kann die Nutteilung im Bereich der Hutenfeider doppelt so groß sein, wie die der übrigen Bereiche der Mantelfläche.
Um einen verbesserten fördernden Angriff an der Haut zu erzielen, kann das Profil der Nuten aller Bereiche der Mantelfläche sägezahnartig mit nachlaufender steiler Flanke ausgebildet sein.
1981*947
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Die Anordnung des Eutenfeldes in der Mitte bzw. derselben in der Mitte der Hälften der Enthäutewalze vereinfacht die Positionierung der zu verarbeitenden Filets auf der Förderfläche des Zuführbandes.
Gemäß einer bevorzugten Ausgestal -bung der Vorrichtung ist die Andrückfläche leicht federnd gegen die Mantelfläche der Enthäutewalze angedrückt gehalten-und letztere aus einem verschleißarinen Lagerwerkstoff hoher Festigkeit gefertigt. Damit ist das sichere fördernde Erfassen der äußerst zarten Haut während des Enthautens gewährleistet.
Um'auch gesalzene Pilets mit bekanntermaßen trockenen und dadurch steifen Endbereichen sicher verarbeiten zu können, können oberhalb der Schneide des Enthäutemessers eine bzw. mehrere angetriebene und federnd ausweichliche Andrückwalzen angeordnet sein.
Die Erfindung soll anhand eines Ausführungsbeispiels näher beschrieben werden. In der zugehörigen Zeichnung zeigen:
Fig.."!: Eine axonometrische Darstellung der wesentlichen Teile der Enthäutevorrichtung ohne Andrückwalzen;
Fig. 2: einen Querschnitt im Bereich eines !Tutenfeldes mit Durchblick auf die angrenzenden Bereiche der Mantelfläche der Enthäutewalze.
In einem nicht-dargestellten Maschinengestell sind die Umlenkwalze 4 für das Zuführband 2, die Überführungswalze 5 sowie die Snthäutewalze 1 gelagert und hinsichtlich Drehrichtung und Umlauf-'
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geschwindigkeit entsprechend ihrer Punktion umlaufend angetrieben. Das Zuführband 2 besteht aus einem flexiblen ilatur- oder synthetischen Werkstoff und weist eine griffige Förderfläche 3 auf, welche beispielsweise aus dicht beieinander stehenden !Toppen gebildet sein kann. Der Enthäutewalze 1 ist ein Enthäuteniesser 6 zugeordnet, welches mit seiner Sehneide 7 parallel zu der Achse der Enthäutewalze und in unmittelbarer liähe zu deren Mantelfläche 9 angeordnet ist. An die Innenseite der Schneide 7 schließt sich eine konkave Andrückfläche 8 an, deren Krümmungsradius dem der Mantelfläche der Enthäutewalze 1 entspricht. Das Enthäutemesser mrd"durch leichte Federkraft mit seiner Andrückfläche 8 gegen die umlaufende Mantelfläche 9 der Snthäutewalze 1 angelegt gehalten. Die Schneide 7 des Enthäutemessers 6 kann mit einer Innenfase von einigen Zehntel Millimetern ausgestattet sein. Die Mantelfläche ist mit sich längs ihrer Mantellinien erstreckender Hüten 10 einer Teilung von maximal 1,7 mm versehen. Sie werden-durch zwei, etwa in der Mitte der Hälften der Enthäutewalze 1 befindlichen Ilutenf eider 11 unterbrochen, welche den Umfang der Enthäutewalze 1 umfassen und deren Buten 12 einen Abstand zueinander" haben, der doppelt so groß ist, wie die Teilung der Nuten 10, Das Profil der Hüten 10 und 12 ist sägezahnartig ausgebildet. Die Drehrichtung der Snthäutewalze ist derart gewählt, daß die steile Planke 13 der Hüten 10 und 12 nachläuft. Oberhalb der Schneide 7 des Enthäutemessers 6 sind eine oder mehrere angetriebene Andrückwalzen 14 mit griffiger Oberfläche angeordnet, welche gegen Feder- oder Schwerkraft nach oben ausweichen können und in ihrer Ruhestellung so abgestützt sind, daß sie dem Messerrücken 15 und der Mantelfläche 9 berührungsfrei gegenüberstehen. Aus Gründender Übersichtlichkeit ist lediglich in der Fig. 2 die Lage der Andrückwalze 14 dargestellt.
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Die Wirkungsweise der Vorrichtung ist folgende: Ein handfiletiertes oder von einer Filetiermaschine kommendes Einzel- oder Doppelfilet v/ird Haut unten auf der Förderfläche 3 des Zuführbandes 2 so aufgelegt, daß dessen Rückenteil etwa auf der Markierung 16 und längs dieser zu liegen kommt. Nach Passieren der Überführungs- ?;alze 5 erreicht das Filet die Enthautewalze 1 , vvobei sein Rückenteil die Mantelfläche 9 im Bereich der Hutenfeider 11 trifft. Diese nehmen dank ihrer ausreichend voluminösen Uuten 12 das Ende des Filets auf und führen es ohne Störung durch, den Flossensauni unter die Schneide des Enthäutemessers 6. Der damit eingeleitete Enthäuteprozeß breitet sich in die die Flankenteile des Filets tragenden Bereiche der Mantelfläche 9 mit feiner Hutteilung aus, so daß die in diesen Filetteilen unter der Haut befindliche Reflexionsschicht als Silberspiegel auf dem enthäuteten Filet erhalten bleibt. Insbesondere bei der Verarbeitung gesalzener. Filets läßt sich deren Anschnitt sicherer ausführen, wenn das oftmals angetrocknete und dadurch steife Filetende mittels einer Andrückwalze 14 kurz vor Erreichen der Schneide 7 des Enthäutemessers 6 in die Nuten 12 des Nutenfeldes 11 eingedrückt wird.
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Claims (8)
1. Vorrichtung zum Enthäuten von Pilets von Fischen, insbesondere solchen von Heringsfischen, mit einer umlaufend angetriebenen Enthäutewalze (1), deren Mantelfläche (9) mit sich längs erstreckenden Hüten (10) versehen ist, einem mit seiner Schneide (7) in geringem Abstand zu der Mantelfläche (9) der Enthäutewalze (1) angeordneten Enthäutemesser (6), einer unterhalb der Schneide (7) befindlichen, der Mantelfläche (9) gegenübergestellten Andrückfläche (8) und einem umlaufend angetriebenen endlosen Zuführband (2), gekennzeichnet dadurch, daß die Mantelfläche (9) der Enthäutewalze (1) mit Hüten (1.0) einer Teilung von maximal 1,7 mm versehen ist, welche in ihrer Längserstreckung durch mindestens ein, den Umfang der Snthäutewalze (1) umfassendes liutenfeld (11) unterbrochen ist, dessen ITutteilung gegenüber der der übrigen Bereiche der Hantelfläche (9) größer ist.
2. Vorrichtung nach Punkt 1, gekennzeichnet dadurch, daß die Hutteilung im Bereich des Nutenfeldes (11) doppelt so groß ist, wie die der übrigen Bereiche der Mantelfläche (9).
3. Vorrichtung nach den Punkten 1 und 2, gekennzeichnet dadurch, daß das Profil der Hüten (10) und derjenigen (12) der Hutenfeider (11) sägezahnartig mit nachlaufender steiler Planke (13) ausgebildet ist.
I'M Λ Π . Ι J
4. Vorrichtung nach den Punkten 1 bis 3, gekennzeichnet ^dadurch, daß das Butenfeld (11) annähernd in der
Mitte der Enthäutev/alze (1) und symmetrisch, zu dieser sich erstreckend angeordnet ist.
5. Vorrichtung nach den Punkten 1 bis 3, gekennzeichnet dadurch, daß zwei Nutenfelder (11) vorgesehen sind,
deren-jedes annähernd in der Mitte der Hälften der
Bnthäutewalze (1) angeordnet sind.
deren-jedes annähernd in der Mitte der Hälften der
Bnthäutewalze (1) angeordnet sind.
6. Vorrichtung nach Punkt 1, gekennzeichnet dadurch,
daß die Andrückfläche (8) leicht federnd gegen die
Mantelfläche (9) der Enthäutev/alze (1) angedrückt
gehalten ist.
daß die Andrückfläche (8) leicht federnd gegen die
Mantelfläche (9) der Enthäutev/alze (1) angedrückt
gehalten ist.
7» Vorrichtung nach den Punkten 1 und 6, gekennzeichnet dadurch, daß die Enthäutewalze (1) aus einem verschleiß·* armen Lagerv/erkstoff hoher festigkeit gefertigt ist,
8. Vorrichtung nach den Punkten 1 bis 7, gekennzeichnet dadurch, daß oberhalb der Schneide (7) des Enthäutemessers (6) in bekannter Weise eine oder mehrere umlaufend angetriebene, federnd ausweichliche Andrück-V/al ζ en (14) angeordnet sind.
Hierzu 1 Seite Zeichnungen
Applications Claiming Priority (1)
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Legal Events
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