DD159184B1 - Fassung zur Halterung der Wirknadeln an Kettenwirkmaschinen - Google Patents
Fassung zur Halterung der Wirknadeln an KettenwirkmaschinenInfo
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Description
-1- 230 373
Fassung zur Halterung der Wirknadeln an Kettenwirkmaschinen Anwendungsgebiet der Erfindung
Die Erfindung betrifft eine Fassung zur Halterung der Wirknadeln an Kettenwirkmaschinen, wobei die Nadeln einzeln in Nuten gehalten werden.
An Kettenwirkmaschinen sind die Wirknadeln in einer Vielzahl nebeneinander auf der Nadelbarre angeordnet. Zur Halterung der Wirknadeln sind diese in senkrecht zur Längsrichtung der Nadelbarre verlaufenden Nuten gelagert, welche über die gesamte Länge der Nadelbarre teilungsgerecht nebeneinander angeordnet sind. Die hohen Anforderungen hinsichtlich der Teilungsund Formgenauigkeit dieser Nuten führten dazu, nicht mehr die Nadelbarre selbst mit diesen Nuten für die Aufnahme der Wirknadeln zu versehen, sondern einzelne, als Fassungen bezeichnete Segmente nebeneinander auf der Nadelbarre zu befestigen.
Eine solche, auf der Nadelbarre befestigte Fassung, ist in der DD-PS139140 dargestellt. Diese Fassung besitzt Nuten, in denen die Wirknadeln teilungsgerecht aufgenommen sind. Zur Längsarretierung der Wirknadeln sind zusätzlich Quernuten in der Nadelbarre angebracht, in denen geeignete Haltemittel für die Wirknadeln angeordnet sind.
Solche Fassungen bestehen allgemein aus einem Leichtmetall, wobei die Herstellung der Nuten infolge der hohen Genauigkeitsanforderungen sehr aufwendig ist.
Einer weiteren bekannten Lösung zufolge wurden die Fassungen aus einem gieß- oder spritzfähigen Material hergestellt, in welchem Stahllamellen fest eingebunden sind. Die Stahllamellen bilden die Stege mit dazwischenliegenden Nuten, in welche die Schäfte der Wirknadeln eingelegt sind. Nachteilig ist hierbei, daß die Einbindung der äußeren Stahllamellen nur unzureichend erfolgt, da die sich anschließende gieß- und spritzfähige Masse einer halben Nut zu gering ist. Trotz kostengünstiger Herstellung haben sich derartige Fassungen durch die genannten Nachteile bisher nicht durchgesetzt.
Die Erfindung hat das Ziel, eine Fassung zur Halterung der Wirknadeln an Kettenwirkmaschinen aus einem gieß- oder spritzfähigen Material zu schaffen, welche eine hohe Maßgenauigkeit der Stege und Nuten zur Aufnahme der Nadelschäfte aufweist.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Fassung zur Halterung der Wirknadeln an Kettenwirkmaschinen zu schaffen, bei welcher insbesondere die Randstege fest mit dem Grundkörper der Fassung verbunden sind.
Erfindungsgemäß wird die Aufgabe dadurch gelöst, daß die Fassung seitlich mit einem ganzen Randsteg beginnt und mit einer ganzen Randnut endet und dieser, die Fassung seitlich begrenzende Randsteg aus dem Material der Fassung besteht. Dieser Rartdsteg ist mit wenigstens einer seitlichen Verstärkung versehen, welche bis an den nächsten Steg heranreicht. Die seitliche Verstärkung ist als ein Vorsprung ausgebildet, welcher in bekannter Weise einer die Wirknadel längsarretierenden Quernut des Nadelschaftes zugeordnet ist, wobei solche Vorsprünge aus dem Material der Fassung in gleicher Art auch zwischen den Stahllamellen angeordnet sind und diese über das Ende der Stege hinausreichen und als eine durchgehende Querverbindung ausgebildet sind.
Die Erfindung soll an einem Ausführungsbeispiel erläutert werden. Die dazugehörigen Zeichnungen zeigen:
Fig. 1: eine Darstellung der Fassung mit einer eingelegten Wirknadel und dazugehöriger №delbarre in Vorderansicht, Fig.Z: eine Darstellung der Fassung gemäß Fig. 1 in Seitenansicht,
Fig.3: einen Auszug der Ansicht in Richtung X in teilweiser Schnittdarstellung gemäß Schnittlage nach Fig. 2.
Die Fassung besteht aus einem Grundkörper 1 aus einem gieß- oder spritzfähigen Material mit einem Fuß 2, welcher der Nadelbarre 3 zugeordnet ist. In den Grundkörper sind Stahllamellen 4 eingebunden, so daß Stege 5 und Nuten 6 zur Aufnahme der Schäfte der Wirknadeln 7 entstehen. Die Fassung beginnt seitlich mit einem ganzen Randsteg 8 und endet mit einer ganzen Randnut 12. Der die Fassung seitlich begrenzende Randsteg 8 besteht erfindungsgemäß aus dem Material der Fassung und ist somit fest mit dem Grundkörper der Fassung verbunden. Je nach Feinheit der Nadelteilung können auch mehrere Stege aus dem Material der Fassung bestehen. Dieser Randsteg 8 ist zur Seitenstabilisierung vorteilhaft mit wenigstens einer seitlichen Verstärkung 9 versehen, welche bis an den nächsten Steg 4 heranreicht. Die seitliche Verstärkung 9 ist als ein Vorsprung 10 ausgebildet, mit welchem die Wirknadel 7, welche in bekannter Weise eine Quernut im Nadelschaft besitzt, in Längsrichtung arretiert werden kann. In gleicher Art sind die Vorsprünge 10 auch zwischen den Stahllamellen 4 angeordnet, damit jede der Wirknadeln arretiert werden kann. In einer besonders vorteilhaften Ausführung reichen die Vorsprünge 10 über das untere Ende der Stahllamellen 4 hinaus und sind gegenseitig über eine durchgehende, leistenartige Querverbindung 11 miteinander verbunden.
Claims (4)
- -2- 230 373 1Erfindungsanspruch1. Fassung zur Halterung der Wirknadeln an Kettenwirkmaschinen, bestehend aus einem Grundkörper aus gieß- oder spritzfähigem Material, mit einem, der Nadelbarre zugeordnetem Fuß and in den Grundkörper der Fassung eingebundenen Stahllämellen, die Stege und Nuten zur Aufnahme der Schäfte der Wirknadeln bilden sowie mit Mitteln zur Längsarretierung der Wirknadeln, gekennzeichnet dadurch, daß die Fassung seitlich mit einem ganzen Randsteg (8) beginnt und mit einer ganzen Randnut (12) endet und dieser, die Fassung seitlich begrenzende Randsteg (8) aus dem Material der Fassung besteht.
- 2. Fassung nach Punkt 1, gekennzeichnet dadurch, daß der aus dem Material der Fassung bestehende Randsteg (8) wenigstens eine seitliche Verstärkung (9) aufweist, welche bis an den nächsten Steg heranreicht.
- 3. Fassung nach Punkt 1 und 2, gekennzeichnet dadurch, daß die seitliche Verstärkung (9) als ein Vorsprung (10) ausgebildet ist, welcher in bekannter Weise einer die Wirknadel (7) längsarretierenden Quernut des Nadelschaftes zugeordnet ist.
- 4. Fassung nach Punkt 1 bis 3, gekennzeichnet dadurch, daß aus dem Material der Fassung bestehende Vorsprünge (10) in gleicher Weise jeweils zwischen den Stahllamellen angeordnet sind und daß diese über das Ende der Stege hinausreichen und als eine durchgehende Querverbindung (11) ausgebildet sind.Hierzu 3 Seiten ZeichnungenIn Betracht gezogene Druckschriften:
DD-PS 139 140 (D 04 B, 27/06)
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