DD159509A4 - Verfahren zur herstellung der verbindungsstelle von knotenlos geflochtenen netzen - Google Patents
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Abstract
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung der Verbindungsstelle von insbesondere vierfaedigen knotenlos geflochtenen Netzen, deren Netzschenkel nach dem Dreifluegelradprinzip gefertigt werden, nach PS 155704. Zweck der Erfindung ist es, eine kurze Durchdringung der an der Verbindungsstelle zwischen den Netzschenkeln ueberwechselnden Faeden zu sichern, wodurch eine feste Verbindungsstelle mit textil-physikalisch guenstigen Eigenschaften entsteht. Die Aufgabe der Erfindung besteht darin, ein Verfahren zu schaffen, bei dem von einer solchen Flechtkopfanordnung ausgegangen wird, dass der oekonomische Aufwand zur Herstellung der Verbindungsstelle unter den Bedingungen reduziert wird, dass die Mindestanzahl von vier bis sechs Schritten je Verbindungsstelle nicht ueberschritten wird und eine feste Verbindungsstelle entsteht. Die Aufgabe wird bei dem Verfahren nach dem Dreifluegelradprinzip erfindungsgemaess dadurch geloest,dass zur Herstellung der Verbindungsstelle von einer Kloeppelstellung auf den Flechtkoepfen ausgegangen wird, bei der die Kloeppelpaare sich auf den aeusseren Fluegelraedern der Flechtkoepfe befinden und die Anordnung der Flechtkoepfe zueinander so gewaehlt ist, dass das mittlere Fluegelrad des einen Flechtkopfes an die beiden aeusseren Fluegelraeder des benachbarten Flechtkopfes grenzt.
Description
Erfinder: Wilfried Holm Jürgen KLoοs Gerhard JNätke
Vertreter: Ludwig Heine
Verfahren zur Herstellung der Verbindungsstelle von knotenlos geflochtenen Netzeη
Anwendungsgebiet der Erfindung
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung der Verbindungsstelle von insbesondere vierfädigen knotenlos geflochtenen Netzen, deren Netzschenkel nach dem Dreiflügelprinzip gefertigt werden, nach Patent.) 155 704.
Charakteristik der bekannten technischen Lösungen
ImDD - Patent 103 282 ist bereits ein Verfahren zur Herstellung der Verbindungsstelle auf der Grundlage des Dreiflügelradprinzips vorgeschlagen worden, bei dem die Netzschenkel auf so zueinander versetzten Flechtköpfen geflochten werden, daß je zwei Flügelräder·'benachbarter Flechtköpfe nebeneinander Riegen und die Achsen der drei Flügelräder eines jeden Flechtkopfes einen rechten Winkel bilden. Die Verbindungsstellen werden unter Nutzung des auf jedem Flechtkopf freiwerdenden Flügelrades hergestellt.
Der Nachteil dieses Verfahrens besteht darin, daß bei der Herstellung der Verbindungsstelle nicht alle auf die benachbarten Flechtköpfe überwechselnden Fäden eingeflochten werden, wodurch
Im DD - Patent 155 704 ist ebenfalls ein Verfahren zur Herstellung der Verbindungsstelle auf der Grundlage des Dreiflügelradprinzips Torgeschlagen worden, bei dem von der gleichen Anordnung der Flechtköpfe wie im Patent IO3 282
ausgegangen wird, aber die Verbindungsstelle auf den vorhandenen Flügelrädern ohne Einbeziehung^freiwerdender Flügelräder hergestellt wird« Bei einer anderen im Patent
155 7O7+ vorgeschlagenen Flechtkopf anordnung, bei der kein Versatz tischen benachbarten Flechtköpfen vorgesehen ist und bei der jedes Flügelrad des einen Flechtkopfes dem entsprechenden Flügelrad des benachbarten Flechtkopfes gegenüberliegt, erfolgt die Herstellung der Verbindungsstelle derart, daß jedes Fadenpaar des einen Flechtkopfes das ihm zugeordnete Fadenpaar des anderen Flechtkopfes kreuzte
Ziel der Erfindung
Die Erfindung bezweckt, eine kurze Durchdringung der an der Verbindungsstelle zwischen den Netzschenkeln überwechselnden Fäden zu sichern, wodurch eine feste Verbindungsstelle mit textil-physikalisch günstigen Eigenschaften entsteht«
Darlegung des Wesens der Erfindung
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Verfahren zur Herstellung der Verbindungsstelle von insbesondere vierfädigen knotenlos geflochtenen Netzen zu schaffen, bei dem von einer solchen Flechtkopfanordnung ausgegangen wird, daß der ökonomische Aufwand zur Herstellung der Verbindungsstelle unter den Bedingungen reduziert wird, daß die Mindestanzahl von vier bis sechs Schritten je Verbindungsstelle nicht überschritten wird und eine feste Verbindungsstelle entsteht«
Die Aufgabe wird bei dem Verfahren nach dem Dreiflügelradprinzip 'erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß zur Herstellung der Verbindungsstelle von einer KLöppelstellung auf den Flechtköpfen ausgegangen wirdj bei der die Klöppelpaare sich auf den äußeren Flügelrädern der Flechtköpfe befinden, und die Anordnung der Flecht-
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köpfe zueinander so gewählt ist, daß das mittlere Flügelrad des einen Flechtkopfes an die beiden äußeren Flügelräder des benachbarten Flechtkopfes grenzt·
Bei einem anderen Verfahren wird zur Herstellung der Verbindungsstelle von einer Flechtkopfanordnung ausgegangen, bei der alle Flügelräder des einen Flechtkopfes an alle Flügelräder des benachbarten Flechtkopfes grenzen. Beim Übergang der Klöppelpaare von Flechtkopf zu Flechtkopf erfolgt eine teilweise Trennung der Klöppelpaare.
Durch die Erfindung wird der ökonomische Aufwand zur Herstellung f"\ der Verbindungsstelle von sechs auf fünf oder vier Schritte verringert. .
Ausführungsbeispiel: .
Die Erfindung wird nachstehend anhand des in den Zeichnungen beschriebenen Ausführungsbeispiels näher erläutert. In den Figuren 1 bis 4 sind aus je zwei Flechtköpfen bestehende Einheiten zur schrittweisen Herstellung der Verbindungsstelle dargestellt. Die Teilfigureh 1 a bis 1 f, 2a bis 2 f, 3 a bis 3 f und 4 a bis 4 e geben die schrittweise Herstellung der Verbindungsstelle wieder.
Die Figuren 1 bis 4 zeigen Ausschnitte von Flechteinheiten, die f~Y aus den beiden Flechtköpfen 1 und 2 bestehen. Entsprechend Fig. 1 ist die Anordnung der Flechtköpfe so vorgesehen, daß das mittlere Flügelrad 5 des aus den drei Flügelrädern 3, 4, 5 bestehenden Flechtkopfes 1 an die beiden äußeren Flügelräder 6, 7 des Flechtkopfes 2 grenzt. Gemäß den Figuren 2 bis 4 ist die Anordnung der Flechtköpfe 1 und 2 zueinander so vorgesehen, daß alle Flügelräder 3, 4, 5 des Flechtkopfes 1 an alle Flügelräder 6, 7, 8 des Flechtkopfes 2 grenzen.
Die Drehrichtung der Flügelräder ist durch Pfeile gekennzeichnet. Jedes Flügelrad ist mit vier rechtwinklig zueinander angeordneten Ausschnitten zur Aufnahme und zum Transport der paarweise zusammengestellten Klöppel 1' bis 8' versehen. In Ausführungsbeispiel ist nur die schrittweise Herstellung der Verbindungsstelle (Teilfiguren 1 a bis 1 f, 2 a bis 2 f, 3 a bis 3 f und 4 a bis 4 e) dargestellt. Auf die Darstellung der
schrittweisen Herstellung des Netzschenkels wurde verzichtet, da dies auf der Grundlage des "bekannten Dreiflügelradprinzips erfolgt« Die Ausgangsstellung der Klöppel auf den Flechtköpfen 1 und 2 ist aus der Grundfigur ersichtliche Entsprechend Figur 1 ist die Klöppelausgangsstellung so gev;ähltj daß die Klöppelpaare 1', 2' und 3f,4' des. Flechtkopfes 1 sich auf den äußeren Flügelrädern 3, 4 und die Klöppelpaare 5',6' und 7',8' des Flechtkopfes 2 sich auf den äußeren Flügelrädern 6,7 "befinden. Sinngemäß gilt gleiches für.die Klöppelausgangsstellungen gemäß den Figuren 2 ."bis 4. -
Zur Herstellung der Verbindungsstelle gemäß der Fig» 1 sind sechs Schritte, d. h. sechs 90°-Umdrehungen der Flügelräder, erforderlich, bevor die Klöppel ihre Plätze getauscht haben«. Gemäß den Figuren 2 und 3 sind zur Herstellung der Verbindungsstelle vier Schritte notwendig, um mit dem Flechten der Netzschenkel fortfahren zu können« Nach sechs Schritten haben die Klöppel aber erst die der Ausgangsstellung entsprechende Stellung eingenommen.
In der Fige 4 kann die Herstellung der Verbindungsstelle ebenfalls nach dem vierten Schritt abgeschlossen werden, die der Ausgangsstellung entsprechende Stellung wird aber schon nach fünf Schritten wieder eingenommen*
Für den Übergang der Klöppel zwischen den Flechtköpfen gemäß den Figuren 2 bis 4 ist charakteristisch, daß der paarweise Übergang aufgeteilt wirdj ze B. trifft das für das Klöppelpaar 3',4' (Fige 2), 3'j4' und 5',6' (Fig. 3) und 1', 2· sowie 7',8' (Fig.4) zue .
Claims (2)
1. Verfahren zur Herstellung der Verbindungsstelle von insbesondere vierfädigen knotenlos geflochtenen Netzen, deren Netzschenkel nach dem. Dreiflügelradprinzip gefertigt werden, nach Patent 155 ?04 'dadurch gekennzeichnet, daß zur Herstellung der Verbindungsstelle von einer Klöppelstellung auf den Flechtköpfen (1,2) ausgegangen wird, bei der die Klöppelpaare (1',2f; 31,4'; 5',6'und
^ 7'58') sich auf den äußeren Flügelrädern (3,4 und 6,7) der Flechtköpfe (1,2) befinden, und die Anordnung der Flechtköpfe zueinander so gewählt ist, daß das mittlere Flügelrad (5) des Flechtkopfes (1) an die beiden äußeren Flügelräder (6,7) des benachbarten Flechtkopfes (2) grenzt.
2. Verfahren zur Herstellung der Verbindungsstelle von insbesondere vierfädigen knotenlos geflochtenen Netzen, deren Netzschenkel nach dem Dreiflügelradprinzip gefertigt werden, nach .Patent 155 704 dadurch gekennzeichnet, daß zur Herstellung der Verbindungsstelle von einer Anordnung der Flechtköpfe (1,2) ausgegangen wird, bei der alle Flügelräder (3, 4, 5) des einen Flechtkopfes (1)
Kj an alle Flügelräder (6, 7, 8) des benachbarten Flechtkopfes (2) grenzen, und daß beim Übergang eine teilweise Trennung der Klöppelpaare (1',2·; 3',41J 5',6· und 7',8') erfolgt.
iLSeiien h
Priority Applications (2)
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|---|---|---|---|
| DD22293080A DD159509A4 (de) | 1980-07-29 | 1980-07-29 | Verfahren zur herstellung der verbindungsstelle von knotenlos geflochtenen netzen |
| DE19803047416 DE3047416A1 (de) | 1980-02-26 | 1980-12-17 | Verfahren zur herstellung der verbindungsstelle von knotenlos geflochtenen netzen |
Applications Claiming Priority (1)
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| DD22293080A DD159509A4 (de) | 1980-07-29 | 1980-07-29 | Verfahren zur herstellung der verbindungsstelle von knotenlos geflochtenen netzen |
Publications (1)
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| DD159509A4 true DD159509A4 (de) | 1983-03-16 |
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ID=5525568
Family Applications (1)
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Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DD (1) | DD159509A4 (de) |
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1980
- 1980-07-29 DD DD22293080A patent/DD159509A4/de unknown
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