DD157977A3 - Einrichtung und verfahren zur herstellung von vierfaedigen,knotenlos geflochtenen netzen - Google Patents
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Abstract
Die Erfindung betrifft eine Einrichtung und ein Verfahren zur Herstellung von vierfaedigen, knotenlos geflochtenen Netzen auf der Grundlage des Vierfluegelradprinzips. Zweck der Erfindung ist es, den einrichtungs- und verfahrenstechnischen Aufwand zur Herstellung des Netzschenkels und der Verbindungsstelle von knotenlos geflochtenen Netzen zu verringern. Die Aufgabe der Erfindung besteht darin, den technischen Aufwand fuer jedes Fluegelrad und den oekonomischen Aufwand fuer die Verbindungsstelle unter der Bedingung zu reduzieren, dass die Quadratkordelform des Netzschenkels erhalten bleibt. Die Einrichtung ist erfindungsgemaess dadurch gekennzeichnet, dass die vier Fluegelraeder eines jeden Flechtkopfes quadratfoermig angeordnet sind und jedes Fluegelrad drei im Winkel von 120 Grad vorgesehene Ausschnitte fuer die Aufnahme und den Transport der Kloeppel aufweist.
Description
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... £ ο Ο
Einrichtung,,.und YerfaJiren zur Herstellung von vierf ädif? en
Die Erfindung betrifft eine Einrichtung und ein Verfahren zur Herstellung von vierfädigen. knotenlos geflochtenen Netzen auf der Grundlage des Vierflügelradprinzips *
Es 1st bereits eine Vorrichtung aur Herstellung vierfädiger? knotenlos geflochtener Wetze bekannt (DD-PS 30922, 43176 und 86061)« Sie ist derart gestaltet; daß zur Herstellung der Netzschenkel eine Vielzahl τοη Flechtköpfen nebeneinander vorgesehen ist j die aus je vier quadratförmig angeordneten Jlügelrädern bestehen (Vierflügelradprinzip)«
Auf jedem der aus vier Flügelrädern bestehenden Flechtköpfe erfolgt die Herstellung des Netzschenkels durch Umlauf von vier Klöppeln in diagonal zueinander angeordneten achtförmigen Bahnen« Die Flügelräder sind mit vier rechtwinklig angeordneten Ausschnitten aur Aufnahme und zum Transport der Klöppel vorgesehen.
Zur Herstellung der Verbindungsstelle zwischen benachbarten Netzschenkcilii sind zwischen den Flügelrädern der nebsneinanderliegenden FleohtkopfG Weichen vorgesehen? über die das Überwechseln '
der Klöppel von einem Flechtkopf zum benachbarten Flechtkopf erfolgt« . ... : . "
Bedingt durch die Anordnung und Anzahl der Flügelräder beim Tierflügelradprinzip'und durch die Ausbildung der Flügelräder mit vier Ausschnitten sind zur Herstellung' einer Flechte im Netzschenkel.acht Schritte bzw„'90°-Drehungen, der Flügelräder erforderlich» Die gleiche Anzahl von Schritten ist für die Herstellung der Verbindungsstelle notwendig* Is ist weiterhin eine Torrichtung zur Herstellung vierfädiger, knotenlos geflochtener Netze (DD-PS 103 282) bekannt, bei der die einzelnen Flechtköpfe zur Herstellung der Netzschenkel aus drei Flügelrädern bestehen (Dreiflügelradprinzip)« Die Herstellung des Netzschenkels auf einem Flechtkopf erfolgt durch Umlauf von vierj paarweise zueinander angeordneten Klöppeln nach einem bestimmten Schema* Jedes Flügelrad weist vier .rechtwinklig angeordnete Ausschnitte für die Klöppel auf* · Bedingt durch die Anordnung und Anzahl der Flügelräder beim Dreiflügelradprinzip sind zur Herstellung einer Flechte in einem quadratkordelförmigen Netzschenkel zwölf Schritte bzw0 90 -Drehun gen der Flügelräder erforderlich« Die Verbindungsstelle zwischen Netzschenkeln läßt sich mit drei Schritten herstellen»
Faßt man den Stand der Technik zusammen, so besteht der Vorteil des Tierflügelradprinzips gegenüber dem Dreiflügelradprinzip in der geringeren Anzahl von Schritten zur Herstellung einer Flechte im Netzschenkel (acht im Vergleich zu zwölf)« Der Nachteil beruht auf der höheren Anzahl von Flügelrädern (vier im Vergleich zu drei)f abgesehen von dem dadurch bedingten höheren technischen Aufwand* . v
Lm. Hinblick auf die Verbindungsstelle besteht der Nachteil des Tierflügelradprinzips gegenüber dem Dreiflügelradprinzip in der höheren Anzahl von.Schritten für die Verbindungsstelle (acht im Vergleich zu drei)« ' '
Man kann also schlußfolgern, daß das Tierflügelradprinzip für knotenlos geflochtene Netze mit großen Maschenweiten (lange Netz-Schenkel, wenig Verbindungsstellen) und das Dreiflügelradprinzip für kurze Netzschenkel und viele Verbindungsstellen vorteilhaft ist« ' ' · "'· ·.
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Die Erfindung "bezweckt 5 den ye rf ahrens technischen Aufwand zur Herstellung des Netzsc.henkels und der Verbindungsstelle von knotenlos geflochtenen Netzen naoh dem Vierflügelradprinzip zu verringern«
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Verfahren zur Herstellung von vierfädigen, knotenlos gefJ„ochtenen Netzen au schaffen^ durch das der technische Aufwand für jedes Flügelrad und der ökonomische Aufwand zur Herstellung der Verbindungsstelle unter der Bedingung reduziert werden, daß die Quadratkordelform des Netaschenkels erhalten bleibt«
Die Einrichtung zur Herstellung von vierfädigen, knotenlos geflochtenen Netzen auf der Grundlage des Vierflügelradprinzips ist erfindungsgemäß dadurch gekennzeichnet, daß die vier Flügelräder eines Jeden Flechtkopfes quadratfÖrmig angeordnet sind 'and jedes Flügelrad' drei im Winkel voni20° vorgesehene Ausschnitte aufweist«· . . . . '
Das Verfahren zur Herstellung von vierfädigen^ knotenlos geflochtenen Netzen nach dem Dreiflügelradprinzip ist gemäß der Erfindung dadurch gekennzeichnet, daß zur Herstellung des Netzschenkels zwei Klöppelpaare in den sich diagonal kreuzenden, achtförmigen Bahnen eines Flechtkopfes flechtend umlaufen und zur Herstellung der'Verbindungsstelle die Klöppel über die zwischen den Flügelrädern benachbarter Flechtköpfe vorgesehenen Weichen von einem Fleohtkopf zum benachbarten Flechtkopf überwechseln»
Das Verfahren ist weiter dadurch gekennzeichnet, daß die sich diagonal kreuzenden, achtförmigen Bahnen, eines Flechtkopfes durch die sich diagonal gegenüberliegenden Flügelräder gebildet werden und in jeder achtförmigen Bahn, ein KLöppelpaar umläuft» Die Klöppelstellung ist in" jedem Flechtkopf während der Herstellung" des Netzschenkels-und der Verbindungsstelle gleich,' so daß ein IO-öppelstellungsversatz auf den Siidflechtköpfen entfällt«
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Durch, die Erfindung wird der Torteil des Vierflügelradprinzips gegenüber, dem Dreiflügelradprinzip - geringe Anzahl von Schritten zur Herstellung einer Flechte im Netzschenkel - in Verbindung· mit einer Verringerung der Schritte "bei der Herstellung der Verbindungsstelle von acht auf fünf Schritte genutzt«, Ein -weiterer Vorteil der vorgeschlagenen erfindungsgemäßen Einrichtung "besteht darin? daß für jedes Flügelrad nur drei Ausschnitte für die Aufnahme und den Transport der Klöppel notwendig sind (beim bekannten Vierflügelradprinzip sind vier Ausschnitte je-Flügelrad notwendig)« Durch den geringeren technischen Aufwand je Flügelrad ergibt sich die Möglichkeit s größere Spulen mit einem höheren Fassungsvermögen zu verwenden« . ..
Die Erfindung wird nachstehend an Hand des in den Zeichnungen beschriebenen Ausführungsbeispiels erläutert. Es zeigen:
Fig* 1: Flechtkopf und die Schritte zur Herstellung einer Flechte im Wetzschenkel
Fig· 2.% zwei benachbarte Flechtköpfe und die Schritte zur Herstellung benachbarter Netzschenkel
Fig» 3: zwei benachbarte Flechtköpfe und die."Schritte zur Herstellung der Verbindungsstelle zwischen den.benachbarten Netzschenkeln
Fig» 1 zeigt im oberen Teil den Flechtkopf .10, der aus vier dratisch angeordneten Flügelrädern .11j 12, 13 und 14 zusammengesetzt ist« Jedes Flügelrad weist drei im Y/inkel von 120° vorgesehene Ausschnitte 15 auf, über.die die Aufnahme und der Trans-, port der Klöppel 1 bis 4 erfolgen« Die Klöppel 1. und 2 laufen in der aus den Flügelrädern 11 und 13 gebildeten aohtförmigen Bahn und die Klöppel 3 und 4 in der aus den Flügelrädern 12 und 14 gebildeten Bahn um» Durch die diagonale Verkrsuzung der mit den Hoppeln, laufenden Faden entsteht die. sog, . Quadratkordel«, Die Drehrichtung der Flügelrader 11 bis 14 ist durch pfeile gekennzeichnet.
Im unteren Teil der Fig. 1 (a - f) sind die Schritte, d.h. 120ό~ Drehungen der Flügelräder, zur Herstellung des Netzschenkels dargestellt» Wach, sechs Schritten ist eine Flechte im. Netzschenkel hergestellt und die Klöppel haben ihre Ausgangsstellung wieder eingenommene
Gegenüber dem bekannten Vierflügelradprinzip zeichnet sich das vorgeschlagene Prinzip dadurch aus, daß durch die geringere An zahl, von Ausschnitten je Flügelrad längere Wege und damit höhere Laufgeschwindigkeiten möglich sind«
In der Fige 2 ist eine aus den beiden Flechtköpfen 10 und 20 bestehende Flechteinheit dargestellt. Die Flechtköpfe sind so zueinander angeordnet, daß je zwei Flügelräder 13? 14 und 23,. 24 benachbarter Flechtköpfe tangieren*
Im unteren Teil der Fig„ 2 ist die schrittweise Herstellung der beiden benachbarten Netzsehenkel durch sechs 120°-Drehungen der Flügelräder wiedergegeben» ' '
Fig„ 3 bezieht sich auf die Herstellung der Verbindungsstelle zweier benachbarter Netzschenkel« Die Ausgangsstellung der Klöppel im oberen Teil der Fige 3 entspricht der KLb'ppelausgangs st ellung im oberen'Teil, der Pig* 2. Der übergang der Klöppel von einem Flechtkopf zum benachbarten Flechtkopf erfolgt in den aus den Flügelrädern, gebildeten achtförmigen Bahnen. Aus der schrittweisen Darstellung gemäß Fig. 3 a bis 3 e ist ersichtlich, daß die Herstellung der Verbindungsstelle nach fünf Schritten abgeschlossen ist-und der sechste Schritt bereits der erste Schritt zur anschließenden Herstellung der Netzschenkel ist·
Der Vorteil der Herstellung der Verbindungsstelle auf der Grundlage des erfindungsgemäß vorgeschlagenen Prinzips besteht darin, daß. gegenüber dem bekannten Vierflügelradprinsip die Zahl der Schritte zur Herstellung der Verbindungsstelle von acht auf fünf reduziert wird»
Claims (4)
- , 1 # Einrichtung zur Herstellung τοη. vierfädigen, knotenlos geflochtenen Netzen nach dem Tierflügelradprinzip, dadurch gekennzeichnet, daß. die· vier Flügelräder (11 "bis 14 und 21 bis 24) eines jeden Flechtkopfes (10, 20) quadratförmig angeordnet sind und jedes Flügelrad drei im Winkel von 120° vorgesehene Ausschnitte (15) aufweist·
- 2, Verfahren zur Herstellung von vierfädigen, knotenlos geflochtenen Netzen nach dem Vierflügelradprinzip, dadurch gekennzeichnet,, daß zur Herstellung des Netzschenkels zwei KLöppelpaare (1, 2 und 3, 4) in den sich diagonal kreuzenden, achtförmigen Bahnen eines Flechtkopfes (10) flechtend umlaufen und zur Herstellung der Verbindungsstelle die Klöppel über die zwischen den Flügelrädern benachbarter. Flechtköpfe vorgesehenen Weichen von einem Flechtkopf zum benachbarten Flechtkopf überwechseln«. " .
- 3« Verfahren zur Herstellung von vierfädigen? knotenlos geflochtenen Netzen nach Punkt 2, dadurch gekennzeichnet, daß die sich diagonal kreuzenden, achtförmigen Bahnen eines Flecht-" kopfes durch die sich diagonal gegenüberliegenden Flügel_ räder (11, 13 bzw« 12, 14) gebildet werden und in jeder achtförmigen Bahn ein KLöppelpaar (1,2 bzw· 3, 4) umläuft.
- 4,· Verfahren zur Herstellung von. vierfädigen, knotenlos geflochtenen Netzen nach Punkt 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Klöppelstellung in jedem Flechtkopf (10, 20) während der Herstellung des Netzschenkels und der Verbindungsstelle gleich ist»„Seiten ZeichnungenIn Betracht gezogene Druckschriften:DD-PS 8606-1 25 B
DE-PS 2006792
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