DD200331A1 - Kombiniertes getriebe - Google Patents

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DD200331A1
DD200331A1 DD23135981A DD23135981A DD200331A1 DD 200331 A1 DD200331 A1 DD 200331A1 DD 23135981 A DD23135981 A DD 23135981A DD 23135981 A DD23135981 A DD 23135981A DD 200331 A1 DD200331 A1 DD 200331A1
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Kurt Schanda
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Kurt Schanda
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Abstract

Die Erfindung betrifft ein kombiniertes Getriebe zur Erzeugung einer hin- und hergehenden und schrittweise drehenden Bewegung am Abtrieb. Sie ist z.B. anwendbar in automatischen Anlagen, in denen Pruefkoerper in einer Aufnahme angehoben, gewendet, abgesenkt und abgelegt werden. Ziel der Erfindung ist ein Getriebe, das mit geringem Aufwand herzustellen ist und eine hohe Betriebssicherheit gewaehrleistet. Ausgehend vom Ziel liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, ein Getriebe zu schaffen, das mit einer geringen Anzahl von Elementen die Umwandlung der kontinuierlichen Drehbewegung eines Antriebes in eine hin- und hergehende und schrittweise drehende Bewegung am Abtrieb vornimmt, wobei die Bewegungskomponenten definiert aufeinander abgestimmt sein muessen. Erfindungsgemaess wird die Aufgabe dadurch geloest, dass die Getriebeelemente in einem gemeinsamen Gestell gelagert sind, dass dieses gemeinsame Gestell zur Koppellagerung beweglich ist, dass Getriebeglieder zur Umlenkung der schrittweisen Drehbewegung axial in Richtung der hin- und hergehenden Bewegung vorhanden sind und dass zur axialen Fuehrung der Arbeitswelle ein mit der Koppellagerung gestellfest verbundenes Lager vorgesehen ist. Figur

Description

Kombiniertes Getriebe
Anwendungsgebiet' der Erfindung
Die Erfindung betrifft ein kombiniertes Getriebe zur Erzeugung einer hin™ und hergehenden und schrittweise drehenden Bewegung am Abtrieb, wie es z, B. in Anlagen zur .Anwendung kommt, in denen Prüfkörper in einer Aufnahme angehoben, gewendet, abgesenkt und abgelegt werden* Die Erfindung ist allgemein anwendbar zur Umwandlung einer kontinuierlichen Drehbewegung in eine hin- und hergehende und schrittweise drehende Bewegung am getriebenen Glied»
Charakteristik der bekannten technischen Lösungen
In der Fachliteratur konnte die Beschreibung einer derartigen Getriebekombination nicht gefunden werden«· Zur Verfugung standen Volmer, "Getriebetechnik", Verlag Technik 1974 Lichtenheldt, "Konstruktionslehre der Getriebe",
. Akademie-Verlag 1970 / ' ·· Lichtwitz, "Getriebe· für-aussetzende' Bewegung", '· .' Springer-Verlag 1953 Allerdings ist es in der Getriebetechnik üblich, einzelne Elemente der vorgeschlagenen Lösung zu verwenden,.z. B* Kurbeln,
Zahnsegmente. . ··
3814
In der Patentliteratur lassen sich Lösungen finden, die die Umwandlung einer kontinuierlichen Drehbewegung in eine schrittweise Drehbewegung oder in eine hin- und hergehende Bewegung realisieren.
Ein Lösungsprinzip zur Umwandlung einer kontinuierlichen Drehbewegung in eine schrittweise Drehbewegung an einem hin- und hergehenden Maschinenteil wird in der Deutschen Patentschrift Nr. 139 749 vom 6« Juli 1900 beschrieben. Dabei wird die Drehbewegung über einen Exzenter in eine hin- und hergehende Bewegung gewandelt und aus der hin- und hergehenden Bewegung durch stärkere Belastung eines Trums eines Treibseiles eine schrittweise Drehbewegung gewonnen und auf das hin- und hergehende Maschinenteil übertragen.· Diese Lösung hat die Nachteile, daß die schrittweise Dreh— bewegung nur für kleine Umfangswinkel möglich ist und eine definierte Abstimmung der Bewegungskomponenten zueinander nicht gewährleistet werden kann.
Ziel der Erfindung
Das Ziel der Erfindung ist ein Getriebe, das mit geringem Aufwand an Kosten und Material eine hohe Betriebssicherheit gewährleistet und zur Automatisie'rung bestimmter Produktionsund Prüfprozesse verwendet werden kann.
Darlegung des Wesens der Erfindung
Ausgehend vom Ziel liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde,' !5 ein Getriebe zu schaffen, das mit einer möglichst geringen -Anzahl von Elementen, deren Anfertigung und Montage unkompliziert '•'•sein soll, die -Umwand lung der kontinuierlichen -Drehbewegung '.. . eines Antriebes in eine hin- und hergehende und schrittweise drehende Bewegung am Abtrieb vornimmt, wobei die einzelnen Bewegungsabläufe definiert aufeinander abgestimmt sein müssen.
Erfindungsgemäß wird die Aufgabe bei Verwendung eines kombinierten Getriebes zur Erzeugung einer hin~ und hergehenden und schrittweise drehenden Bewegung am Abtrieb mit einer Schubkurbel und einem Schrittgetriebe dadurch gelöst, daß die Kurbel
und die Elemente des Schrittgetriebes in einem gemeinsamen Gestell gelagert sind, daß das gemeinsame Gestell relativ zur Koppe!lagerung beweglich angeordnet ist,, daß Getriebeglieder zur Umlenkung der schrittweise drehenden Bewegung vorhanden sind, so daß ihre Achsrichtung mit der Richtung der hin- und hergehenden Bewegung identisch ist und daß zur axialen Führung der Abtriebswelle ein mit der Koppellagerung gestellfest verbundenes Lager vorhanden ist
Eur Fixierung der Abtriebswelle während ihrer Ruhepause kann eine Rastung vorgesehen sein. Am Ritzel des Schrittgetriebes können zur Erhöhung der Laufruhe Zähne ausgespart sein. Der Vorteil dieser Lösung besteht darin, daß nur ein.Antrieb notwendig ist, um die hin- und hergehende, schrittweise drehende Bewegung zu realisieren, daß das Getriebe aus nur wenigen Bauelementen besteht, mit geringem Aufwand herstellbar ist und eine hohe Betriebssicherheit gewährleistet* Die einzelnen Bewegungskomponenten sind definiert aufeinander abgestimmt* Das Getriebe ist für automatisch arbeitende Produktions™ und Prüfanlagen anwendbar*
Ausführungsbeispiel
Die Erfindung soll nachfolgend an einem Ausführungsbeispiel erläutert v/erden.
Die Zeichnung zeigt schematisch den Aufbau des Getriebes» Die Antriebswelle 1 dreht sich kontinuierlich, wobei ihre Drehung um. den Winkel ψ = 180° das Absenken des Gestelles 2 um das Haß 2r bewirkt. Mit Beginn des Absenkens befinden sich Zahnsegment und Ritzel 6 miteinander im Eingriff, so daß zugleich mit dem Absenken die Drehung der Abtriebswelle 7 erfolgt. Die Bewegun- · '· gen- sind dabei so- aufeinander abgestimmt, 'daß mit der -Drehung . der Antriebswelle 1 um einen Winkel ψ =122° die Drehung der Abtriebswelle 7 um einen Winkel f = 180° erfolgt ist. Jetzt befinden sich Zahnsegment 3 und Ritzel 6 nicht mehr im Eingriff, so daß die Drehung der Abtriebsv/elle 7 absetzt». Die weitere Absenkbewegung kann jetzt z» B. genutzt werden, um die mit der Abtriebswelle 7 gewendeten Werkstücke oder Prüflinge in einer Aufnahme- abzulegen.
Mit der v/eiteren Drehung der Antriebswelle 1 über den Winkel If = 180° hinaus bis zum Winkel ψ = 360° erfolgt das Anheben des Gestelles 2 einschließlich der Abtriebswelle 7. Die Umwandlung der kontinuierlichen Drehbewegung des Antriebes in die Hub- und Senkbewegung relativ zur Koppellagerung 5 erfolgt über die Kurbel 4 und die Koppel 9« Die Getriebeglieder lenken die schrittweise Drehbewegung so um, daß ihre Achsrichtung mit der Richtung der hin- und hergehenden Bewegung identisch ist. Die Axialführung der Abtriebswelle 7 erfolgt durch ein Lager 11, das mit der Koppellagerung.5 gestellfest verbunden ist. . · ·
. Während der Phase der Drehung der Antriebswelle 15 in der das Zahnsegment 3 und das Ritzel 6 nicht miteinander im Eingriff sind, wird die Abtriebswelle, 7 mit einer Bastung 8 gegen "Verdrehung gesichert.
Um das In- und Außereingriffbringen des Zahnsegmentes 3 mit dem Ritzel 6 stoßfrei zu gestalten, können am Ritzel 6 Zähne ausgespart sein.

Claims (1)

  1. ^ JS
    Erfindungsanspruch.
    1» Kombiniertes Getriebe zur Erzeugung einer-hin~ und hergehenden und schrittweise drehenden Bewegung am Abtrieb, mit einer Schubkurbel und einem Schrittgetriebe, gekennzeichnet dadurch5 daß die Kurbel (4) und die Elemente des Schrittgetriebes (31 β) in einem gemeinsamen Gestell (2) gelagert sind, da-ß das gemeinsame Gestell (2) relativ zur Koppellagerung (5) beweglich angeordnet ist, daß Getriebsglieder (10) zur Umlenkung der schrittweise drehenden Bewegung vor-» handen sind, so daß ihre Achsrichtung mit der Richtung der hin- und hergehenden Bewegung identisch ist und daß zuraxialen Fahrung der Abtriebswelle (7) ein mit der Koppellagerung (5) gestellfest verbundenes Lager (11) vorhanden ist«,
    2c Kombiniertes Getriebe nach Punkt 1, gekennzeichnet dadurch, daß zur Fixierung der Abtriebswelle (7) in ihrer Ruhestellung eine Rastung (8) vorgesehen i£.
    3e Kombiniertes Getriebe nach Punkt 1 und 2, gekennzeichnet dadurch, daß am Ritzel (6) Zähne ausgespart sind»
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DD23135981A 1981-07-01 1981-07-01 Kombiniertes getriebe DD200331A1 (de)

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