DD200349A1 - Vorrichtung fuer endwaende an schraubenmaschinen - Google Patents

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DD200349A1
DD200349A1 DD23347381A DD23347381A DD200349A1 DD 200349 A1 DD200349 A1 DD 200349A1 DD 23347381 A DD23347381 A DD 23347381A DD 23347381 A DD23347381 A DD 23347381A DD 200349 A1 DD200349 A1 DD 200349A1
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Dieter Mosemann
Peter Kolberg
Ottomar Neuwirth
Alfred Russek
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Dieter Mosemann
Peter Kolberg
Ottomar Neuwirth
Alfred Russek
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Abstract

Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung fuer Endwaende an Schraubenmaschinen mit mindestens zwei parallel angeordneten und paarweise ineinandergreifenden Schraubenrotoren, mit einem Arbeitsraum, der aus einer die Schraubenrotoren eng umschliessenden Mantelwand und aus Endwaenden besteht, wobei ein Teil der Hochdruckendwand durch Steuerscheiben bebildet wird und sich die Schraubenrotoren mit axialen wellenfoermigen Ansaetzen innerhalb der Endwaende in Lagerinnenraeume zur Aufnahme der radialen und axialen Kraefte erstrecken. Das Ziel der Erfindung besteht darin, fuer Schraubenmaschinen ein Gehaeuse zu entwickeln, welches optimale Fuehrungsgenauigkeiten der Schraubenrotoren gewaehrleistet, um Liefer- und Wirkungsgrad der Maschine und die Lebensdauer der Lager zu erhoehen. Die Merkmale der Erfindung beschreiben eine neuartige Gestaltung der Hochdruckendwand, wobei die Mantelwand des Arbeitsraumes der Schraubenrotoren und der Lagerinnenraum aus einem Gehaeuseteil mit demontierbaren Zwischenwaenden gefertigt werden.

Description

3347 3
Erfinder: Dieter Mosemann Berlin, den IO.9.I9
Ottomar Neuwirth ·
Peter Kolberg Alfred Russek ·
Z.-Bevollmächtigter: Patent-Ing. U. Scheffler
iitel der Erfindung
Vorrichtung für Endwände an Schraubenmaschinen
Anwendungsgebiet der Erfindung
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung für Endwände an Schraubenmaschinen mit innerer Verdichtung mit mindestens zwei parallel angeordneten und paarweise ineinandergreifenden Schra benrotoren mit einem Arbeitsraum, der aus einer die Schraubenrotoren eng umschließenden Mantelwand und aus Endwänden besteh in denen sich Ein- und Aus laß öffnungen befinden, wobei ein Tei der Hochdruckendwand durch Steuerscheiben gebildet wird und sich die Schraubenrotoren mit axialen wellenförmigen Ansätzen innerhalb der Enäwände in Lagerinnenräume erstrecken und dort zur Aufnahme der auftretenden radialen und axialen Kräfte in Spur- und Stützlagern gelagert sind. In den Endwänden sind bei Verwendung der Schraubenmaschine als Schraubenverdichter gegebenenfalls GIeichlaufgetriebe, Übersetzungsgetriebe, Axialschu ausgleichseinrichtungen und dynamische Dichtelemente untergebracht .
Charakteristik der bekannten technischen Lösungen Eine Schraubenmaschine wird in der Regel mit zwei parallel angeordneten Schraubenrotoren und einem zwei— oder.dreigeteilten Gehäuse ausgeführt. . .·
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Der Liefergrad bzw. Füllungsgrad und der Wirkungsgrad einer Schraubenmaschine hängen im wesentlichen von der Fertigungsgenauigkeit ab, mit der die Rotoren und die Gehäuseteile gefertigt und montiert werden, da dadurch die .Spiele und Spalte am Arbeitsraum bestimmt werden. Bedingt durch die verwendeten Konstruktionen sind der Minimierung der Spalte und Spiele Grenzen gesetzt, da bei Verwendung mehrerer Gehäuseteile zwangsläufig ungenauigkeiten und Abweichungen von der idealen Mittenlage der Rotoren im Gehäuse auftreten müssen. Selbst bei hochgenauer Fertigung der Einzelteile ist eine Abweichung der Gehäuseteile zueinander und damit eine Schieflage bzw. ungleichmäßige Spielverteilung am Arbeitsraum und zwischen den Rotoren unvermeidbar. Weiterhin wirkt sich diese Schieflage ungünstig auf das Laufverhalten und die Lebensdauer der in den GehäuseStirnwänden befindlichen Lagerung aus, da insbesondere· bei wälzgelagerten Ausführungen jede Schieflage eine naohtei~ lige Abweichung von der idealen Abrollgeometrie darstellt. Bei einer anderen bekannten technischen Lösung sind das die Schraubenrotoren umschließende Gehäuse und die druckseitige Gehäusestirnwand, welche die Lagerinnenräume mit aufnimmt, aus einem Stück gefertigt. Trotz dieser Maßnahme bleiben durch eine komplizierte Fertigung zwangsläufig Ungenauigkeiten bestehen, die ihrerseits die Spiele zwischen den Schraubenrotoren und die Spalte im Arbeitsraum negativ beeinflussen. Andere bekannte technische Lösungen versuchen, die durch die notwendige Verwendung mehrerer Gehäuseteile entstehenden fiachteile dadurch zu reduzieren, daß das Binlaßgehäuse und der die Schraubenrotoren umschließende Gehäuseteil aus einem Stück gefertigt werden, wobei die saugseitige Endwand, die die Lagerung der Schraubenrotoren aufnimmt, separat eingesetzt werden kann. Nachteilig ist bei dieser Ausführung jedoch die erforderliche Kombination mit einer nachteilig zu fertigenden Hochdruckendwand. . .
33473
Ziel der Erfindung ·
Das Ziel der Erfindung besteht darin,, für Schraubenmaschinen ein.Gehäuse zu entwickeln, welches optimale Führungsgenauigkeiten der Schraubenrotoren gewährleistet und einfach in der Herstellung ist und von seiner Gestaltung her eine genauere Fertigung als bekannte Schraubenverdichter gewährleistet.
Wesen der Erfindung
Die.Aufgäbe der Erfindung besteht darin, die Nachteile bekannter technischer Lösungen zu beseitigen und durch eine neuartige Gestaltung der Hochdruckendwand eine höhere Führungsgenauigkeit der Schraubenrotoren zu erreichen, wodurch sich Liefer- und Wirkungsgrad verbessern und die Lebensdauer der Lagerung erhöht wird. ·
Die Merkmale der Erfindung lösen die Aufgabe dadurch, daß die in der Hochdruckendwand angeordneten Steuerscheiben so gestaltet werden, daß sie gleichzeitig die Trennwand zwischen dem Arbeitsraum der Schraubenrotoren und dem in der Hochdruckendwand befindlichen Lagerinnenraum bilden, so daß sich vorteilhaft direkt an dör Lagerinnenraumseite der Steuerscheiben die auf den wellenförmigen Ansätzen der Schraubenrotoren angeordneten Lager abstützen. Weiterhin werden die wellenförmigen Ansätze der Schraubenrotoren an ihrem Durchtritt durch die Steuerscheiben von diesen eng umfaßt, damit der dazwischen liegende Spalt nur eine geringfügi-ge Verbindung zwischen Arbeitsraum und Lagerinnenraum zuläßt.
Durch die erfindungsgemäße Anordnung wird erreicht, daß der die Schraubenrotoren umschließende Teil des Arbeitsraumes und die in der Hochdruckendwand befindlichen Lagerinnenräume ohne feste Zwischenabsätze des Gehäuses gefertigt werden können, ' so daß sich eine hohe Führungsgenauigkeit zwischen beiden Räumen ergibt, und sowohl die den. Arbeitsraum bildenden Bohrungei
ι
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als auch die Lagerinnenräume von einer Seite des Gehäuses gefertigt werden können. Die direkte Abstützung der Lager auf der Lagerinnenraumseite der Steuerscheibe gewährleistet höhere Führungsgenauigkeiten für die Lager. Als Ergebnis der Erfindung lassen sich durch die erhöhte Führungsgenauigkeit kleine Spiele und Spalte in der Schraubenmaschine realisieren, wodurch sich Liefer- und Wirkungsgrad verbessern. Die Lebensdauer der Lager wird erhöht, da die hohe Führungsgenauigkeit das Auftreten möglicher Lageabweichungen minimiert.
Ausführungsbeispiel
Die Figur zeigt einen Längsschnitt eines Ausführungsbeispieles einer Schraubenmaschine auf der Hochdruckseite gemäß der Erfindung mit zwei schraubenförmigen Rotoren und innerer Verdichtung. · · DieSchraubenrotoren 1 mit ihren wellenförmigen Ansätzen 2 befinden sich in einem sie eng umschließenden Arbeitsraum öer umfangsseitig durch das Gehäuse 4- und an der hochdruckseitigen Endwand durch die Steuerscheibe 5 begrenzt wird. Auf den wellenförmigen Ansätzen 2 der Schraubenrotoren 1 befinden sich im Lagerinnenraum 6 die Sütz- und Spurlager 7 und 8. Der Lagerinnenraum 6 wird wie der Arbeitsraum 3 umfangsseitig durch das Gehäuse 4 begrenzt und stirnseitig durch die Steuerscheibe 5 und denAbschlußdeckel 9 verschlossen.
Lagerinnenraum 6 und Arbeitsraum 3 werden durch die Steuerscheibe 5 voneinander getrennt und sind nur durch den Dichtspalt 10 zwischen den wellenförmigen Ansätzen 2 und der Steuerscheibe 5 miteinander verbunden. · Der feststehende Teil des Stützlagers 7 liegt stirnseitig direkt an der Steuerscheibe 5 an. Die Steuerscheibe 5 wird mit Hilfe von Befestigungselementen 11 am Gehäuse befestigt.
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In der Steuerscheibe 5 ist als Aussparung die Austrittsöffnung 12 aus dem Arbeitsraum 3 angeordnet.
•Das Fehlen einer festen Zwischenwand zwischen Arbeitsraum 3 und Lagerxnnenraum 6 bei der Fertigung des Gehäuses 4 und das anschließende Anbringen der Steuerscheibe 5» auf welcher sich das Stützlager 7 abstützt, gewährleistet eine hohe Genauigkeit von Arbeitsraum 3 und Lagerinnenraum 6 zueinander, so daß eingere Spiele und Spalte zur £o±.öhung von Lieferund Wirkungsgrad verwirklicht werden können und die Lebensdauer von Stützlager 7 und Spurlager 8 erhöht wird.

Claims (1)

  1. ., 2.3 3 47 3
    Brfindungsanspruch
    Vorrichtung für Endwände an Schraubenmaschinen mit innerer Verdichtung mit mindestens zwei parallel angeordneten und paarweise ineinandergreifenden Schraubenrotoren mit einem Arbeitsraum, der aus einer die Schraubenrotoren eng umschließenden Mantelwand und aus Endwänden besteht, wobei ein Teil der Hochdruckendwand durch Steuerscheiben gebildet wird und sich die Schraubenrotoren mit axialen wellenförmigen Ansätzen innerhalb der Endwände in Xagerinnenräume erstrecken und dort zur Aufnahme der auftretenden radialen und axialen Kräfte in Spur- und Stützlagern gelagert sind, ·
    gekennzeichnet dadurch, daß der Lagerinnenraum der Hochdruckendwand vom Arbeitsraum dar Schraubenrotoren durch Steuerscheiben getrennt ' ist, und sich die Stützlager und/oder Spurlager auf-den Steuerscheiben abstützen.
    Hierzu 1 Seite Zeichnung
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