DD200563A1 - Einrichtung zur erkennung und auswertung der fehlerhaften zufuehrung von bedruckstoffen - Google Patents

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DD200563A1
DD200563A1 DD81231676A DD23167681A DD200563A1 DD 200563 A1 DD200563 A1 DD 200563A1 DD 81231676 A DD81231676 A DD 81231676A DD 23167681 A DD23167681 A DD 23167681A DD 200563 A1 DD200563 A1 DD 200563A1
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    • B65HHANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL, e.g. SHEETS, WEBS, CABLES
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    • B65H7/02Controlling article feeding, separating, pile-advancing, or associated apparatus, to take account of incorrect feeding, absence of articles, or presence of faulty articles by feelers or detectors
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Abstract

Die Erfindung betrifft eine Einrichtung zur Erkennung und Auswertung der fehlerhaften Zufuehrung von Bedruckstoffen in Druck-, Falz- und Schneidmaschinen. Das Ziel der Erfindung besteht in der Verringerung der Stillstaende der Bearbeitungsmaschinen und der Reduzierung der Makulatur. Die technische Aufgabe besteht darin, quantitative Abweichungen der Bedruckstoffkanten gegenueber dem Bogenanschlag sowie die Lage der uebereinanderliegenden Bedruckstoffe zueinander erfassen und auswerten zu koennen. Geloest wird die Aufgabe dadurch, dasz vor und nach einem Sensor eines im Abstand der Sollaenge des Bedruckstoffes angeordneten Sensorpaares Sensorreihen angeordnet sind und der Sensoranordnung eine zur Auswertung der Abweichungen der seitlichen Lage und der Laenge nach Groesze und Richtung und/oder zur Auswertung auf Doppelbogen dienende Auswerteeinrichtung nachgeordnet ist. Durch d. Einrichtung koennen tendenzioese Lageveraenderungen erkannt und Schluszfolgerungen auf ihre technischen Ursachen gezogen werden. Eine Beseitigung der Ursachen bei laufender Maschine wird dadurch moeglich.

Description

Einrichtung zur Erkennung und Auswertung der fehlerhaften Zuführung von Bedruckstoffen
Anwendungsgebiet der Erfindung
Die Erfindung betrifft eine Einrichtung zur Erkennung und Auswertung der fehlerhaften Zuführung von Bedruckstoffen in Druck-, PaIz- und Schneidmaschinen.
Charakteristik der bekannten technischen Lösungen
Bekannt ist nach der DE-AS 1.222.513 eine Einrichtung, mit der sowohl Doppelbogen als auch schiefliegende Bogen vor ihrem Eintritt in die Druckmaschine betriebssicher und stö'rungnfällig erkannt und ausgesondert werden, ohne daß ein Stillsetzen der Maschine.nötig ist. Diese Einrichtung besteht aus einer Lichtquelle und einer fotoelektrischen Zelle, welche das Vorhandensein zweier aufeinanderliegender Bogen signalisiert, sowie aus zwei weiteren Lichtquellen.und zwei fotoelektrischen Zellen, welche die Abweichungen der Bogenkanten gegenüber dem Bogenanschlag bzw. das Fehlen eines Bogens signalisieren. Bei fehlerhaftem Eintritt von Papierbogen wird zwecks Aussonderung dieser ein elektrischer Schaltimpuls abgegeben.
Nachteilig an dieser Einrichtung ist,\daß bei einem gehäuften Auftreten von fehlerhaft eingetretenen! Bogen die Bogenzufuhr unterbrochen und die technische Ursache gesucht werden muß. Die bis zur Unterbrechung der Bogenzufuhr ausgesonderten Bogen
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müssen wieder aufbereitet werden oder sind Makulatur» Ziel der Erfindung
Es ist das Ziel der Erfindung, eine Einrichtung zu schaffen, die Unterbrechungen der Bedruckstoffzufuhr und die damit verbundenen Stillstände der Bearbeitungsmaschinen sowie die Menge der Makulatur verringert. :
Darlegung des Wesens der Erfindung i
Aufgabe der Erfindung ist es, die Einrichtung So zu gestalten, daß quantitative Abweichungen der Bedruckstoffkanten gegenüber dem Bogenanschlag sowie die Lage der übereinanderliegenden Bedruckstoffe zueinander erfaßt und ausgewertet werden können.
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Erfindungsgemäß wird die technische Aufgabe dadurch gelöst, daß vor und nach einem im Abstand der Sollänge des Bedruckstoffes angeordneten Sensorpaares Sensorreihen angeordnet sind, bei denen der Abstand zwischen den beiden äußeren Sensorreihen mit der vorgegebenen maximalen Längentoleranz identisch ist und der Sensoranordnung eine zur Auswertung der Abweichungen der seitlichen Lage und der Länge nach Größe und Richtung und/oder zur Auswertung auf Doppelbogen dienende Auswerteeinrichtung nachgeordnet ist. ι
Vorteilhaft wird die Sensoranordnung dadurch gestaltet, daß die Sensoren als Lichtschranken ausgebildet sind.
Günstig bei der Anwendung der Einrichtung für stärkere Bedruckstoffe wird die Sensoranordnung dadurch, daß die;Sensoren als pneumatische Lagefühler ausgebildet sind. Effektvoll für eine schnelle Auswertung wird die Auswerteeinrichtung dadurch, daß sie einen Mikrorechner aufweist. Pur eine möglichst kleine
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Ausführung der Sensoranordnung ist es von Vorteil, daß die Sensoren in Form eines Pfttodiodenfeldes angeordnet sind.
Durch die erfindungsgemäße Lösung wird bewirkt, daß durch das Ansprechen der durch den Bedruckstoff bedeckten Sensoren und der Auswertung durch die Auswerteeinrichtung übereinanderliegende und/oder seitlich verschobene Bedruckstoffe mit ihrer tendenziösen Lageveränderung innerhalb vorgegebener Toleranzgrenzen erkannt und Schlußfolgerungen auf ihre technischen Ursachen gezogen werden können. Eine rechtzeitige Abstellung der Ursachen wird dadurch möglich.
Ausführungsbeispiel
Die Erfindung soll nachfolgend an Hand eines Ausführungsbeispieles näher erläutert werden. In der Zeichnung zeigt die dargestellte Figur die schematische Draufsicht auf die Sensorenanordnung in einer Falzmaschine.
Die in einer Falzmaschine vorkommenden fehlerhaften Zuführungen von Bedruckstoffen für nachfolgende Maschinen wie beispielsweise Buchbindereimaschinen bestehen in Falzabweichungen wie Längen- und Winkelfalzabweichungen. Diese Abweichungen sind ein entscheidendes Qualitätsmerkmal für die buchbinderische Weiterverarbeitung zu Büchern, Broschüren und Zeitungen. ·
Bisher konnten die Abweichungen des Winkel- und Längsfalzes nur festgestellt werden, wenn diese sich außerhalb des Toleranzbereiches befanden. Zwecks Aussonderung der fehlerhaften Falzprodukte wurden diese nach Abgabe eines Sehaltimpulses der Kontrolleinrichtung mittels einer Bogenweiche abgeleitet. Zufällige Fehler konnten so ohne Stillsetzung der Maschine beseitigt werden. Ständige in technischen Ursachen begründete Abweichungen des Falzes wurden erkannt, nachdem eine bestimmte Anzahl von Falzprodukten nacheinander ausgesondert wurde. Die danach erfolgte
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Stillsetzung des Palsapparates und Ursachensuche erforderte Zeit und hatte einen großen Anteil an Makulatur zur Folge.
Um diese llachteile zu vermindern, wurde die vorliegende Einrichtung geschaffen. Die Punktion der Einrichtung ist folgende. Erreicht der gefalzte Bogen 1 den ersten Sensor 2, dann wird über einen Verstärker und einer bekannten Einrichtung zur Doppelbogenkontrolle ein Impuls abgegeben. Dieser Impuls beinhaltet die Information "Doppelbogen" und "Bogen vorhanden". Bedeckt der gefalzte Bogen 1 mit seiner Vorderkante die erste Sensorreihe 4, dann gibt diese den Impuls "Erreichung der unteren Toleranzgrenze" ab. Gleichzeitig erfolgt durch die jeweilig überdeckten Sensoren der ersten Sensorreihe 4 die Information über die seitliche Lage des gefalzten Bogens 1. Durch jede weitere Sensorreihe wird ein Teil des negativen Toleranzbere'iches des Längsfalzes kontrolliert. Voraussetzung ist die gleichzeitige Bedeckung des ersten Sensors 2 durch den gefalzten Bogen 1. Wird der zweite Sensor 3 vom gefalzten Bogen 1 erreicht, so gibt dieser das Signal "Sollänge erreicht" ab. Bedeckt der gefalzte Bogen 1 weiterhin den ersten Sensor 2 und gleichzeitig die dem zweiten Sensor 3 folgenden Sensorreihen, dann geben diese die Signale für die entsprechend zugeordneten Abstufungen des positiven Toleranzbereiches ab. Bei Erreichung der letzten Sensorreihe 5 gibt diese das Signal "Erreichung der oberen Toleranzgrenze" ab. Besteht eine Winkelfalzabweichung, dann wird pro Bogen eine verschiedene Anzahl von Sensoren einer Sensorreihe bedeekt. Alle Signale werden bekannten Speichereinrichtungen zugeführt. Die Auswertung erfolgt nach einem bestimmten Algorhitmus in einem Mikrorechner.
Dieser ermittelt die tendenziösen Abweichungen des Längs- und Winkelfalzes innerhalb des vorgegebenen Toleranzbereiches. Bevor untere oder obere Toleranzgrenze überschritten wird, können Rückschlüsse auf technische Ursachen geschlossen und diese bei laufender.Maschine beseitigt werden.

Claims (1)

  1. TTdungsanspruch
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    Einrichtung zur Erkennung und Auswertung der fehlerhaften U /„von Bed^ckstoffen .itteXs die Laf des Bedruc-
    =rr ;L;
    der seitlichen Lage und der Länge nach Große und Rxchtung und/oder zur Ausartung auf Doppeltogen dienende Auswerte
    einrichtung nachgeordnet ist.
    ssr„j=srr=
    dadurch, daß die Sensoren als Lichtschranken ausgebildet
    sind.
    Einrichtung zur Erkennung und Auswertung der fehlerhaften Zufunrung von Bedruckstoff en nach Punkt 1, gekerm.e^hnet ItZ daB die sensoren als pneumatische LagefUhle, aus
    gebildet sind.
    dadurch, daß die Auswerteeinrichtung einen Mikrorechner
    aufweist.
    Einrichtung zur Erkennung und Auswertung der fehlerhaften ZufLung von Bedruckstoffen nach Punkt 1, gekennzexchnet dl™daß die Sensoren in *«- eines Photodiodenfeldes angeordnet sind.
    Hierzu 1 Saite Zeichnungen
DD81231676A 1981-07-13 1981-07-13 Einrichtung zur erkennung und auswertung der fehlerhaften zufuehrung von bedruckstoffen DD200563A1 (de)

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