DD200614A1 - Notausstieg fuer schiffsinnentueren bzw. trennwaende - Google Patents
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Abstract
Die Erfindung betrifft einen Notausstieg fuer Schiffsinnentueren bzw. Trennwaende, der das Verlassen des jeweiligen Raumes bei Gefahr ermoeglicht. Ziel der Erfindung ist es, Fertigungs- und Montageaufwendungen bei Einhaltung der Brandschutzvorschriften zu senken sowie den Einsatz der Notausstiege universeller zu ermoeglichen. Aufgabe der Erfindung ist es, einen Notausstieg zu schaffen, dessen Anordnung in Oeffnungen von Flaechen, unabhaengig von deren Materialart bzw. konstruktiven Aufbau, moeglich ist. Erfindungsgemaess wird die Aufgabe dadurch geloest, dass der Notausstieg einen in der Oeffnung der Tuer bzw. Wand angeordneten zweiteilig miteinander verbundenen und sich gegen die Tuer- bzw. Wandflaeche verklemmenden Einfassrahmen aufweist. Die Erfindung ist im Schiffbau wie auch im Innenausbau im Bauwesen einsetzbar. Fig. 3
Description
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Notausstieg für SchiffsinnentUren bzw. Trennwände
Die Erfindung betrifft einen Notausstieg für Schiffsinnentüren bzw. Trennwände, der |Las Verlassen des jeweiligen Raumes bei Gefahr, sollte dies nicht durch alle anderen normalen Wege mehr möglich sein, ermöglichte
Es ist bekannt, daß in Innentüren bzw· Trennwänden aus festem Material wie Spanplatten, Sperrholz, anorganische feste Platten oder ähnlichen Werkstoffen die Notausstiege durch Einfaßrahmen in die jeweilige Öffnung eingeschraubt werden» Dabei erfolgt,das Schrauben entweder verdeckt innerhalb der Öffnung in die Schmalflächen des Materials der Tür bzw· Trennwand oder es erfolgt sichtbar auf der Fläche der Tür bzw. Trennwand.
Als nachteilig hat sich hierbei herausgestellt, daß die Verschraubung bei Sandwichplatten in die Schmalflächen nicht möglich ist, da die Schrauben im losen Isoliermaterial nicht halten. Desweiteren sind Toleranzprobleme, die bei der Fertigung des Einfaßrahmens auftreten, bei der Montage nur schwer zu beherrschen. Sichtbare Verschraubungen erfordern zumeist noch eine zusätzliche Deckleiste«
Ein weiterer Nachteil besteht darin, daß beim Einbau der Notausstiege in leichten feuerbeständigen Wänden bzw. Türen, die in diesen Wänden angeordnet sind, besonders aufwendige Maßnahmen getroffen werden müssen damit keine Wärmeübertragung ermöglicht wird.
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Ziel der Erfindung ist es, Fertigungs- und Montageaufwendungen bei Einhaltung der BrandschutzvorBchriften zu senken sowie den Einsatz der Notausstiege universeller zu ermöglichen·
Aufgabe der Erfindung ist es, einen Notausstieg zu schaffen, dessen Anordnung in Öffnungen von Flächen, unabhängig von deren Materialart bzw. konstruktivem Aufbau, möglich ist.
Erfindungsgemäß wird die Aufgabe dadurch gelöst, daß der Notausstieg einen in der Öffnung der Tür bzw. Wand angeordneten zweiteilig miteinander verbundenen und sich gegen die Tür- bzw. Wandfläche verklemmenden Einfaßrahmen aufweist« Der Einfassrahmen besteht dabei im wesentlichen aus einem u-förmigen und einem z-förmigen Profil. Diese Profile besitzen ungleiche Flansche, wobei deren längeren Flansche mit der Tür- bzw. Wandfläche in· Wirkungsverbindung stehen und die kürzeren Flansche im Inneren der Öffnung miteinander verbunden werden.
Es ist zweckmäßig, daß als Isolierung zwischen den Profilen Abstandsröhrchen angeordnet sind.
Eine v/eitere erfinderische Lösung besteht darin, daß zur
Aufnahme des Notausstieges ein aus dem inneren Flansch und
dem Steg des z-förmigen Profils gebildeter Falz angeordnet ist.
Die erfinderische Lösung erbringt eine Reihe von Vorteilen. So ist es möglich einen Notausstieg, ohne Rücksicht auf das verwendete Flächenmaterial bzw. der konstruktiven Ausbildung der Fläche, universell einzusetzen. Es gibt keine Tolera.nzprobleme bei der Montage in den Öffnungen. Auf Grund des verdeckten Schraubens ist der architektonische Gesamteindruck der Tür bzw. Fläche nicht gestört. Die Ausbildung der Abstandsröhrchen als Isolierung ermöglicht einen sicheren Schutz vor Wärmeübertragungen und erfüllt somit
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Die Erfindung wird anhand eines Ausführungsbeispieles näher erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 einen Notausstieg mit Einfassrahmen in der Ansicht
Pig. 2 einen Schnitt A-A nach Pig. 1 horizontal durch den Notausstieg
Pig. 3 einen Schnitt B-B nach Pig. 1 vertikal durch den Notausstieg
In Pig. 1 ist der Einfassrahmen .1 mit Notausstieg 4 in der Ansicht dargestellt. Der horizontale Schnitt in Pig. 2 zeigt den zweiteiligen Einfassrahmen 1, der im wesentlichen aus dem u~förmigen Profil 3 und dem z-fö'rmigen Profil 2 besteht. „ Beide Profile 2 und 3 Bind ungleichschenklig ausgebildet, so daß der längere Plansch außerhalb der Öffnung angeordnet ist und mit der Fläche 7 in Wirkungsverbindung steht, während sich die kürzeren Flansche im Inneren der Öffnung befinden. Die äußeren Plansche weisen vorteilhafter Weise an ihren Enden eine geringe Abkantung zur Fläche 7 hin auf.
Die beiden Profile 2 und 3 werden an ihren inneren Planschen durch Schrauben 6 in entsprechender Stückzahl und Anordnung mittels Abstandsröhrchen 5 verschraubt. Die Abstandsrö'hrchen wirken dabei als Isolierung. Sie übertragen keine Wärme vom Raum zum Gang und umgekehrt. Die Verschraubung erfolgt dabei so, daß sich der zweiteilige Einfassrahmen 1 an der Fläche 7 verklemmt.
Die Profilierung des Einfassrahmens 1 ist weiterhin-so gestaltet, daß das Profil 2 mit seinem inneren Plansch und dem Steg einen Falz 8 bildet. In diesen Falz 8 wird der Notausstieg 4 so eingesetzt, daß dieser vom Raum zum Gang als Fluchtweg benutzt werden kann, d.h. sich mit einem geringen Kraftaufwand aus dem Einfassrahmen 1 ausschlagen läßt. Zu diesem Zweck erfolgt die Befestigung des Notausstieges 4 unten durch eine Winkellasche 12, die an der Halbschale 10 befestigt ist und sich gegen den inneren Flansch des Profils 2 klemmt
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und oben durch eine Blechschraube, die in ein Kupferblech eingreift (siehe Pig»3). Der Kotausstieg 4 besteht im wesentlichen aus zwei u-förmigen Halbschalen 9 und 10, die durch ein z-förmiges Verbindungsstück 11 miteinander verbunden werden· Zur Vermeidung von Wärmebrücken ist vorzugsweise zwischen dem Verbindungsstück 11 und der Halbschale 10 ein Isolierstreifen 12 angeordnet. Dieser könnte auch zwischen dem Verbindungsstück 11 und der Halbschale 9 angeordnet werden« Der Hohlraum des Notausstieges 4 ist vorzugsweise mit losem Isoliermaterial ausgefüllt. Der Notausstieg 4 kann sowohl mit als auch ohne lüftungsöffnung ausgeführt sein.
Die Montage des Notausstiegs 4 wird wie folgt vorgenommen. Das Profil 3 wird an die Öffnung von der Raumseite aus gesehen angesetzt. Von der Gangseite wird das Profil 2 gleichfalls an die Öffnung gesetzt. Zwischen beiden Profilen ? und 3 werden die Abstandsröhrchen 5 gesetzt, so daß die Verschraubung .erfolgen kann. Die Verschraubung erfolgt soweit, daß ein Verklemmen des Einfassrahmens 1 an der Fläche 7 erfolgt und somit der Einfassrahmen 1 fest in der Öffnung angeordnet ist.
Der Notausstieg 4 wird als vorgefertigtes Bauteil anschließend in die verbleibende Öffnung gesetzt, wobei die Winkellasche 12 vor den inneren Plansch des Profils 2 geklemmt wird.
Bei Gefahr genügt ein geringer Kraftaufwand, z.B. ein Fußtritt, von der Raumseite aus um den Notausstieg 4 aus seinen Halterungen zu lösen und die Öffnung freizugeben.
Von der Gangseite aus kann der Notausstieg 4 nicht in den Raum gedrückt werden, da daa Verbindungsstück 11 gegen den Falz 8 gedrückt wird.
Claims (2)
- 233654 7Erf indunp, sans prü ehe1» Notausstieg für Schiffsinnentüren bzw. Trennwände) der das Verlassen des jeweiligen Raumes bei Gefahr ermöglicht und im wesentlichen aus einem in einer Öffnung der Tür bzw· Wand eingesetzten Rahmen sowie einem Verschluß der Öffnung mit oder ohne Lüftungsöffnung besteht,d adurch gekennzeichnet, daß in der öffnung ein zweiteiliger miteinander verbundener und sich gegen die Flächen (7) verklemmender Einfassrahmen (1) angeordnet ist.2» Notausstieg nach Punkt 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Einfassrahmen (1) im wesentlichen aus einem u-förmigen Profil (3) und einem z-förmigen Profil (2) besteht.β Notausstieg nach Punkt 1 und 2, dadurch gekennzeichnet , daß die Profile(2;3) ungleiche Flansche besitzen, wobei deren längeren Plansche mit der Fläche (7) in Wirkungsverbindung stehen und die kürzeren Flansche im Inneren der Öffnung miteinander verbunden sind.4. Notausstieg nach Punkt 1 bis 3» dadurch gekennzeichnet , daß als Isolierung zwischen den Profilen (2;3) Abstandsröhrchen (5) angeordnet sind.
- 5. Notausstieg nach Punkt 1 und 2, dadurch gekennzeichnet ,daß zur Aufnahme des Notausstieges (4) ein aus dem inneren Flansch und dem Steg des Profils (2) gebildeter Falz (8) angeordnet ist.Hierzu 1 Seite Zeichnungen
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|---|---|---|---|
| DD23365481A DD200614A1 (de) | 1981-09-29 | 1981-09-29 | Notausstieg fuer schiffsinnentueren bzw. trennwaende |
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Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3905886A1 (de) * | 1988-05-24 | 1989-12-07 | Rostock Schiffbau Ind Koop | Feuer- und schallhemmende tuer |
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1981
- 1981-09-29 DD DD23365481A patent/DD200614A1/de not_active IP Right Cessation
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