DD200629A1 - Betongrossflaechenplatten fuer die eindeckung von gleisanlagen - Google Patents
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Abstract
Betongrossflaechenplatten des Typs GP fuer die Eindeckung von Gleisanlagen, vorzugsweise von unterschwellten Gleisen der Strassenbahn zur Sicherung der Niveaugleichheit. Ziel ist es, ein konstruktiv einfaches Plattensystem zu schaffen, bei dem eine leichte Montage bzw. Demontage gewaehrleistet wird und zusaetzliche Massnahmen gegen Vibrationserscheinungen vernachlaessigt werden koennen. Aufgabe ist es, unabhaengig von der Spurweite, vom Schienenprofileinsatz und der Schienenbefestigung die Eindeckung ohne zusaetzlichen Aufwand vornehmen zu koennen, wobei durch die Ausgestaltung der Kanten der Plattenunterseite eine sichere Lage gewaehrleistet werden soll. Hierzu wird eine Plattenkonstruktion angegeben, die einen Stahlrahmen und Bewehrungsmatten aufweist, wobei durch eine einfache Ausgestaltung eine sichere Lange gewaehrleistet wird. Fig. 1
Description
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Titel der Erfindung
Betongroßflächenplatten für die Bindeckung von Gleisanlagen
Anwendungsgebiet der Erfindung
Die Erfindung betrifft Betongroßflächenplatten des Typs GP für die vorzugsweise Eindeckung von unterschwellten Straßenbahngleisen an Straßenübergängen und in Fahrbahnlage zur Sicherung der Niveaugleichheit.
Charakteristik der bekannten technischen Lösungen Ea sind bereits eine Vielzahl von Abdeckplatten bekannt, die den Forderungen des Verkehrs nach ebenen Fahrbahnen Rechnung tragen. Neu ist es auch nicht, einen großflächigen Plattenbelag bei Straßenübergängen bzw. bei Gleisen in Fahrbahnlage zu verwenden, wobei die Mittelplatten den Spurweitenbereich des Gleises unter Aussparung der Spurrillen ausfüllen und die Seitenplatten die seitlichen Begrenzungsflächen des Gleisbereiches in voller Breite abdecken· Im allgemeinen sind bei diesen Ausführungen die zwischen den Schienen liegenden Platten an den Schienen mittels Bolzen befestigt. Dies bedingt, daß die Schienen in jedem Schwellenfeld durchbohrt werden müssen, bzw. es werden Profilstücke aus Metall eingesetzt, wobei die Platten mit diesen Profilstücken eine Einheit bilden oder auf ihnen aufliegen.
Beim dauernden Überrollen der Schienenübergänge durch die Straßenfahrzeuge treten Vibrationserscheinungen auf, die sich nachteilig auswirken. Dieses gilt insbesondere für Betonplatten. Betonplatten sind sehr schwingungsempfindlich, und es können infolge von Vibrationen leicht Risse in den Platten entstehen. Durch die Risse besteht die Gefahr, daß die Platten
r\ r~ η ι\ α ο
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brechen.
Um dieses abzuwenden, werden relativ aufwendige Konstruktionen mit Fonnkörpern aus elastischem Material eingesetzt.
Ziel der Erfindung
Ziel der Erfindung ist es, ein konstruktiv einfaches und universelles Plattensystem für die Eindeckung von Straßenbahngleisen aller Art zu schaffen, bei dem eine leichte Montage bzw. Demontage gewährleistet ist und zusätzliche Maßnahmen gegen Vibrationserscheinungen vernachlässigt werden können und welches allen Verkehrsbelastungen gewachsen ist.
Darlegung des Wesens der Erfindung
Aufgabe der Erfindung ist es, ein Betongroßflächenplattensystem als Teil der Fahrbahn für niveaugleiche Gleisübergänge und für die Längseindeckung in Straßenfahrbahnen zu schaffen, unabhängig von der Oberbauart, von der Spurweite des Gleises und von der Schienenform und -befestigung.
Die Merkmale der Erfindung sind darin zu sehen, daß die Platten mit ihrer Länge auf den' Regelspurabstand abgestimmt sind, wobei sie unterschiedliche Breiten aufweisen, die gewährleisten, daß sämtliche Spurweiten ausgelegt werden können und daß die Platten einen Stahlrahmen aufweisen, der die obere Randhälfte der Platten umspannt, in den eine obere Bewehrungsmatte eingeschweißt ist, daß eine untere Bewehrungsmatte in die untere Plattenhälfte eingebracht ist, wobei die Bewehrungsmattei zueinander versetzt sind, und daß bei einer konstruktiv minimalen Plattendicke von 100 mm die obere Randhälfte mit einem Stahlrahmen von 5 mm versehen ist und die untere Randhälfte der Längsseite eine Abschrägung von 45° und die der Querseite eine Abschrägung von 5° aufweist, wobei die Bewehrungsmatten aus 8 mm Rundstahl mit einem Vorzugsraster von 150 mm bestehen, wobei sie so in die Platte eingebettet sind, daß sie einen Abstand von 20 mm zu der Ober- bzw, Unterseite aufweisen.
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Die Vorteile sind darin zu sehen, daß ein Plattensystem zur Verfügung steht, welches den Bedingungen der Straßenbahngleise bei minimalem Aufwand optimal und besser angepaßt ist.
Auaführungsbeispiel
Die Erfindung soll nachstehend an einem Ausführungsbeispiel näher erläutert werden·
In der zugehörigen Zeichnung zeigen
Fig. 1: eine Gleisplatte mit ihren zwei Seitenansichten und
dem Bewehrungssystem Fig. Zx das Detail 2 nach Fig. 1 Fig. 3: das Detail 3 nach Fig. 1.
In Fig. 1 wird eine Gleisplatte mit ihren beiden Seitenansichten und ihrer oberen und unteren Bewehrungsmatte dargestellt. Dieser in Fig. 1 dargestellten Gleisplatte entsprechen auch alle anderen Plattentypen, die im einzelnen nicht zeichnerisch dargestellt sind, da sie sich nur in ihrer Breitenabmessung
unterscheidenο
Die Gleisplatte nach Fig. 1 weist einen Stahlrahmen 1 auf, der die obere Hälfte der Gleisplatte umspannt· In diesen Stahlrahmen 1 ist eine obere Bewehrungsmatte 4 eingeschweißt, unter der noch eine untere Bewehrungsmatte ·5 liegt· Sämtliche Platten des Systems weisen eine einheitliche Länge und Dicke auf, die Plattenbreiten variieren entsprechend den Besonderheiten. Mit verschiedenen Plattenbreiten ist man in der Lage, sämtliche Spurweiten auszulegen, wobei als Randplatte einem bestimmten Typ der Vorrang zu geben ist. Somit können mit einem Breitensortiment bei einer entsprechenden Variierung der Fugenbreiten alle Gleisanlagen nahezu unabhängig vom Gleisabstand nach dem Baukastenprinzip eingedeckt werden. Dabei ist zu beachten, daß die Fugenbreiten mindestens 5 mm und höchstens 50 mm breit gewählt werden. Weiterhin sind die Großflächenplatten für Rillen- und Kopfschienengleise unabhängig von der Schienenbefestigung verwendbar. Da sich unterschiedliche Rillenweiten ergeben und kein besonderer Rillenschutz vorgesehen ist, wird vorausgesetzt,
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daß der Einbau nur in solchen Kopfschienengleisen erfolgt, die vom Straßenverkehr ausschließlich quer zur Gleisachse befahren werden, d. h. im Regelfall bei Straßenübergängen im Zuge von eigenen bzw. besonderen Bahnkörpern. Die Platten sind längenmäßig auf den Regelspurhalterabstand von 1562 mm abgestimmt, so daß sie u. a. auch in Stopfdamm- und Untergußgleisen eingebaut werden können·
In Fig. 2 wird das Details 2 nach Fig. 1, d. h. die Ausgestaltung des Randes der Breitseite dargestellt, für die Längsseite erfolgt dieses in Pig· 3· Hieraus ist zu erkennen, daß der Stahlrahmen 1, welcher aus KT-Stahl besteht, so daß er nicht zusätzlich gegen Korrosion behandelt werden muß, nur die obere Hälfte der Platte umspannt und wie die Bewehrungsmatten 4; 5 angeordnet sind. Die Stärke des Stahlrahmens, beträgt vorzugsweise 5 mm. Die Plattenbewehrung besteht dabei aus zwei in sich geschweißten Bewehrungsmatten aus Rundstahl von vorzugsweise 8 mm Durchmesser· Die obere Matte 4 wird zur Rahmenverankerung in den Rahmen eingeschweißt· Die Platte ist mit Beton der Güte BK 40 bei einer Biegefestigkeit von 55 kg/cm ausgefüllt. Er enthält für die Tausalz- und Laugenbeständigkeit einen Luftporenbildner-StoffZuschlag. Die Plattenoberfläche ist eben und grob verrieben. Mit Rücksicht auf die Aufnahme von Einzelplatten aus dem Plattenverband ist keine Bolzenverdübelung vorgesehen. Nachteile daraus haben sich in der Praxis nicht ergeben. Zu erwähnen ist noch, daß die Bewehrungsmatten so eingebettet sind, daß sie einen Abstand von 20 mm zu der Ober- bzw. Unterseite aufweisen. Zur sicheren Lagehaltung nach der Verlegung ist die Längsseite der unteren Randhälfte mit einer Abschrägung von 45 versehen, während die der Querseite eine Abschrägung von 5 aufweist· Bei der Verlegung der Platten ist zu beachten, daß die Platten über ihre gesamte Fläche aufgelagert werden, wobei eine Hohllage der Unterschneidungen vermieden werden sollte. Als Bettungsmaterial dient Feinsplitt oder Kiessand in Verbindung mit einer Grobsplittabriegelung des Schotterbettes· Um dabei eine ganzflächige Auflagerung der Platten zu erreichen, sind sie
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unabhängig von der Bettungsart mit Pflaster- oder Steinsand einzukehren und einzuschlämmen. Ein bituminöser FugenVerschluß ist nicht notwendig, es sei denn bei Gleisanlagen mit Längsneigungen, die über den Querneigungswert des Straßenprofils liegen·
An den Schienenaußenseiten ist zu beachten, daß die Längsfuge bei der Straßenbahn mindestens 25 mm breit ist, da sonst die Gefahr besteht, daß der Radreifen auf die Platte auffährt.
Bei der Platteneindeckung verbleibende Restflächen, beispielsweise im Bereich von Wasserkästen, Schächten u. a. m. sind zweckmäßigerweise mit Pflaster zu schließen.
Claims (3)
- 232580 0Erfindungaans pruch1. Betongroßflächenplatten des Typs GP für die Eindeckung von Gleisanlagen, vorzugsweise von Straßenbahngleisen mit Unterschwellung, wobei die einzelnen Platten auf eine ungebundene Bettungsschicht gelagert sein müssen, dadurch gekennzeichnet, daß die Platten mit ihrer Länge auf den Regelspurabatand abgestimmt sind, wobei sie unterschiedliche Breiten aufweisen, die gewährleisten, daß sämtliche Spurweiten ausgelegt werden können und daß die Platten einen Stahlrahmen (1) aufweisen, der die obere Handhälfte der Platten umspannt, in den eine obere Bewehrungsmatte (4) eingeschweißt ist, daß eine untere Bewehrungsmatte (5) in die untere Plattenhälfte eingebracht ist, wobei die Bewehrungsmatten (4; 5) zueinander versetzt sind,
- 2. Betongroßflächenplatten nach Punkt 1, dadurch gekennzeichnet, daß bei einer konstruktiv minimalen Plattendicke von 100 mm die obere Randhälfte mit einem Stahlrahmen (1) von 5 mm versehen ist und die untere Randhälfte der Längsseite eine Abschrägung von 45° und die der Querseite eine Abschrägung von 5° aufweist.
- 3. Betongroßflächenplatten nach Punkt 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Bewehrungsmatten aus 8 mm Rundstahl mit einem Vorzugsraster von 150 mm bestehen, wobei sie so in die Platte eingebettet sind, daß sie einen Abstand von 20 mm zu der Ober- bzw. Unterseite aufweisen.Hierzu j3 ^Seiten Zeichnungen
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|---|---|---|---|---|
| DE4303190A1 (de) * | 1993-02-04 | 1994-08-11 | Leonhardt & Sohn Kg Betonwerke | Betongroßflächenplatte für die Eindeckung von Gleisanlagen |
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1981
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