DD200700A1 - Betaetigungseinrichtung fuer elektrische hochspannungsschalter - Google Patents

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DD200700A1
DD200700A1 DD23431881A DD23431881A DD200700A1 DD 200700 A1 DD200700 A1 DD 200700A1 DD 23431881 A DD23431881 A DD 23431881A DD 23431881 A DD23431881 A DD 23431881A DD 200700 A1 DD200700 A1 DD 200700A1
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DD
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DD23431881A
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Inventor
Horst Bielig
Joachim Nippold
Guenter Sobek
Original Assignee
Horst Bielig
Joachim Nippold
Guenter Sobek
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Abstract

Das Ziel und die Aufgabe der Erfindung ist es, eine Betaetigungseinrichtung zu schaffen, die ein besseres Zeitverhalten und damit verbesserte Gebrauchswerteigenschaften aufweist. Dies wird nach der Erfindung dadurch erreicht, dass eine Art Verklinkungseinrichtung zwischen Druckmittelantrieb und Schaltstange vorgesehen ist, wobei die Schaltstange auch ein schwenkbarer Hebel sein kann.

Description

23 43 18 5
Titel der Erfindung:
Betätigungseinrichtung für elektrische Hochspannungsschalter
Anwendungsgebiet der Erfindung:
Die Erfindung kann in der Hochspannungselektrotechnik angewendet weiden«
£ö H O \ Q Z)
Charakteristik der bekannten technischen Lösungen:
Es ist bekannt, elektrischen Schaltstellen die Befehle zum Ein- und Ausschalten mit Hilfe einer zwischen dem Antrieb aes S chair ge rät es und der elekti-iücueu ouualtstelle eingebrachten Schaltstange aus Isolierstoff zu übertragen» Bei bekannten Schaltgeräten sind dabei die Schaltkraft erzeugenden Betätigungselemente stets der Schaltstange zugeordnet oder mit dieser kraftSchluss ig verbunden. Bei pneumatisch oder hydraulisch gesteuerten Antrieben ist es üblich, den die Schaltkräfte erzeugenden Antriebskolben so mit der Schaltstange kraftschlüssig in Verbindung zu bringen, daß die am Kolben erzeugten Schaltkräfte zum Ein- und Ausschalten stets entgegengesetzte Wirkungsrichtungen aufweisen» Das ist auch der Fall, wenn für einen bestimmten Schaltvorgang Z0Bo "Aus" eine mechanische oder pneumatische Feder vorgesehen ist, und-der Schaltvorgang "Ein" mittels eines pneumatisch oder hydraulisch beaufschlagten Kolbens erfolgt. Um den nachfolgenden Schaltvorgang ausführen zu können, ist immer die Aufhebung der Kraftwirkung des vorangegangenen Schaltvorganges erforderlich. Hierzu sind umfangreiche Druckentlastungseinrichtungen erforderlich und bestimmen nicht unmaßgeblich die Zeit zwischen dem "Ein"- und "Aus"-Schaltvorgang. Zur Verbesserung der Schalthandlungen ist es weiterhin bekannt, Motor-Federspei.cherantriebe zu verwenden, die mit Freilaufgliedern ausgerüstet sind und eine Verbesserung des nachfolgenden Schaltvorganges gegenüber dem vorangegangenen erreichen« Aber auch solche Antriebe erfordern einen verhältnismäßig hohen Aufwand und gestatten erst den nachfolgenden Schaltvorgang, wenn der Freilauf durch den vorangegangenen Schaltvorgang hergestellt ist.
Ziel der Erfindung:
Das Ziel der Erfindung ist es, eine Betätigungseinrichtung für Hochspannungsschalter zu schaffen, die "bei verringertem Aufwand verbesserte Gebrauchswerteigenschaften insbesondere hinsichtlich des Zeitverhaltens aufweist ο
Darlegung des Wesens der Erfindung;
Dieser Zielstellung 'folgt die Aufgabe der Erfindung, nach der eine Betätigungseinrichtung konstruktiv derart zu gestalten ist, daß bei großen Schaltleistungen kurze Zeiten bei hoher Zeitkonstanz zwischen "Ein"- und "Aus"-Schaltungen erreicht werden und die"Vorbereitung für einen Zyklus zur "Ein"- "Aus"-Schaltung in der stromlosen Phase erfolgt, "
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß der Leistungsschalter in der Bewegungsebene des Kraft erzeugenden Elementes und der Schaltstange eine Art Verklinkungseinrichtung in Form eines von einer Feder und einer Ausschaltvorrichtung (z.B. Elektromagnet) beaufschlagbaren Hebels aufweist, der einerseits beweglich mit der.mit einer Ausschaltfeder gekuppelten Schaltstange formschlüssig verbunden ist und andererseits eine Rolle aufweist, die mit einem Stößel des krafterzeugenden Elementes in einer Achse oder über der Achse mit dem Hebel und der Schaltstange führend und kraftschlüssig verriegelnd eingebracht ist0 Nach dem Erfindungsgedanken gestattet der zwischen der Schaltstange und dem krafterzeugenden Element für den Schaltvorgang z.B0 "Ein" vorge-
sehene Mechanismus eine kraftSchluss ige Verbindung zur Betätigung der elektrischen Schaltstelle, aber auch eine sofortige, schlagartige Auftrennung dieser kraftschlüssigen Verbindung, ohne daß der Kraftimpuls des krafterzeugenden Elementes aufgehoben sein muß» Damit ist gewährleistet, daß ohne Verwendung von umfangreichen Druckentlastungseinrichtungen hoher Präzision der nachfolgende Schaltvorgang ausgeführt werden kann und keine Verzögerung dieses Schaltvorganges bis zur Herstellung eines Freilaufes erfolgt. Zur Verbesserung der KraftSchlussigkeit kann der einfache Hebel mit Rolle auch an der Stelle der Rolle gegenüber der Achse des krafterzeugenden Elementes etwas überfahren sein und eine Art "über dem Totpunkt" gelagert darstellen. Hierbei stützt sich die Rolle vorzugsweise auch in Richtung auf den Entriegelungsmechanismus ab.. Die Stütze kann der Stößel des krafterzeugenden Elementes selbst oder eine anderweitig vorgesehene Stützschiene seino Der Entriegelungsmechanismus bildet die Einrichtungen für die Ausschaltung und kann ein Ausschaltmagnet oder ein Haltemagnet mit Kraftspeicher sein. An der Stelle der Verbindungen des Rollenhebels mit der Schaltstange ist eine Rückholfeder vorgesehen,' die vorzugsweise eine Drehfeder ist* Erfindungsgemäß kann auch die gesamte Schaltstange als schwenkbarer Hebel gestaltet sein. Für diesen Fall ist die Schaltstange an der elektrischen Schaltstelle ausschwenkbar gelagert und das entgegengesetzte Ende ist als Verriegelung ausgebildete
13 A ό I
Ausführungsbeispiel·:
Die Erfindung soll· nachstehend an einem Ausführungsbeispiol näher erläutert werden.
Dabei wird auf die zugehörige Zeichnung verwiesen, die eine a^gemeine- Ausführungsform dar steige Der Druckmittel·antrieb 1 ist über eine Art Verkiinkungseinrichtung, durch Rollenhebel· 2 mit Eiektromagnet 6 und Feder 7 dar gesteht, über die Aussehart feder 3 un<i Scha^stange 4 mit Leistungsschaltstelle 5 verbunden. Bei einer "Einn-Schaltung wird gleichzei- . tig die Ausschaltfeder 3 vorgespannt. Die "Ein^Steilung der Schaltung und die Vorspannung der "Ausschaltfeder 3 wird durch das Anstehen des Druckmittels am Druckmittelantrieb 1 während der' gesamten "Ein"-Schaltdauer gehalten. Dadurch ergibt sich der Vorteil-, daß bei nacheinander erfolgender S ehalt handing, wie es bei einer automatischen Schnellwiedereinschaltung der Fall ist, nicht zuerst das Druckmittel aus dein Antrieb entfernt werden muß, sondern sofort durch schlagartige Entriegelung der Verklinkungseinrichtung der Ausschaltvorgang in der kürzesten Zeit über Elektromagnet '6 eingeleitet ?ierden kann. Nach vollzogener Entriegelung übernimmt die Ausschaltfeder 3 im Zusammenhang mit Schaltstange 4 die Ausschaltung der Le istungsschaltstelle 5. Eine Feder 7j die am Ro^enhebei 2 angreift, bewegt den Ro^enhebel·, nachdem bei erfolgter "Aus"-Schaltung das Druckmittel· aus dem Druckmittelantrieb 1 entfernt ist. Danach ist der Ro^enhebel· durch die formschlüssige Verbindung mit der Schartstange und der Ausschaltfeder sofort wieder für eine erneute f*Ein"-Schaltung bereit. Das Druckmittel wird erst nach vo^zogener "Aus^-Scharbung
voizugsweise innerhalb der Zeit "bis zur erneuten Wiedereinschaltung, also in der stromlosen Pause, aus dem Antrieb entfernt,- Zur "Ein"-Schaltung des Cchaltgorätcs, alcc zur Beschickung -Q2 Antriebs mit Druckmittel werden bekannte Ventilanordnungen verwendet.

Claims (2)

  1. £ ö 4 O ϊ u ^
    Erfindungsanspruch
    1. Betätigungseinrichtung für elektrische Hochleistungs-
    . schalter mit einer aus Isolierstoff bestehenden Schaltstange und einem vorzugsweise druckmittelbetätigten Antrieb z.B. in SFg-Leistungsschaltern, gekennzeichnet dadurch, daß in der Bewegungsebene des Kraft erzeugenden Elementes und der Schaltstange (4) eine Art Verklinkungseinrichtung in Form eines "von einer Feder (7) und einer Ausschaltvorrichtung (z.B. Elektromagnet (6) ) beaufschlagten Hebels (2) angeordnet ist, der einerseits beweglich mit der mit einer Ausschaltfeder (3) gekuppelten Schaltstange (4) formschlüssig verbunden ist und andererseits eine Rolle aufweist, die mit einem Stößel des krafterzeugenden Elementes in einer Achse oder über der Achse mit dem Hebel und der Schaltstange führend und kraftSchlussig verriegelnd eingebracht ist.
  2. 2. Betätigungseinrichtung nach Punkt 1, g e k e η nzeichnet dadurch, daß die Schaltstange (4) als ausschwenkbarer Hebel ausgebildet ist, der an der elektrischen Schaltstelle gelagert ist und am entgegengesetzten Ende eine Verriegelungseinrichtung aufweist.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DD23431881A 1981-10-23 1981-10-23 Betaetigungseinrichtung fuer elektrische hochspannungsschalter DD200700A1 (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3843902A1 (de) * 1988-12-24 1990-06-28 Licentia Gmbh Verfahren zur betaetigung eines hochspannungsleistungsschalters und verriegelungseinrichtung zur durchfuehrung des verfahrens

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DE3843902A1 (de) * 1988-12-24 1990-06-28 Licentia Gmbh Verfahren zur betaetigung eines hochspannungsleistungsschalters und verriegelungseinrichtung zur durchfuehrung des verfahrens

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