DD201815A5 - Anordnung zur verstellung bzw. einstellung der blattbildungseinheit in maschinen, insbesondere rundsiebmaschinen - Google Patents
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Abstract
Die Erfindung betrifft eine Anordnung zur Verstellung bzw. Einstellung der Blattbildungseinheit in Maschinen, insbesondere Rundsiebmaschinen und ist in Maschinen zur Erzeugung es Vlieses aus einer Stoffsuspension anwendbar. Zwischen einem Formerelement und einer kippbaren Rueckwand liegt die Blattbildungszone mit dem Austrittsspalt. Es soll eine spielfreie und exakt arbeitende Verstellmoeglichkeit fuer den Auslaufspalt geschaffen werden, wobei nach einem Wegkippen der Rueckwand, ohne langwierige Justierarbeiten, der vor dem Wegkippen vorhanden gewesen Auslaufspalt wieder erreicht werden soll. Die Rueckwand ist hierzu unter Zwischenschaltung einer Justiereinrichtung an einem ortsfesten Anschlag abgestuetzt und wird durch die Betaetigungsvorrichtung fuer die Kippbewegung der Rueckwand in Anlage an dem ortdfesten Anschlag gehalten.
Description
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Berlin, 18. 9. 81
Anordnung zur Verstellung bzw0 Einstellung der Blattbildungseinheit in Maschinen, insbesondere Rundsiebmaschinen
Anwendungsgebiet der Erfindung
Die Erfindung betrifft eine Anordnung zur Verstellung bzw. Einstellung der Blattbildungseinheit in Maschinen, insbesondere Rundsiebmaschinen, zur Erzeugung eines Vlieses aus einer Stoffsuspension.
Charakteristik der bekannten technischen Lösungen
Durch die DE-AS 25 37 079 wurde eine Verstelleinrichtung für die Blattbildungseinheit in Langsiebmaschinen bekannt, bei der die Rückwand der Blattbildungszone um eine horizontale Achse schwenkbar ist, wobei zur Grobeinstellung des Austrittsspaltes nicht näher beschriebene Schwenkeinrichtungen vorgesehen sind. Am unteren Rand der Vorderseite der Rückwand ist eine Blendenleiste angeordnet, durch deren mittels Verstellspindeln erfolgendes Verschieben in vertikaler Richtung, die Feineinstellung der Größe und der Geometrie des Austrittsspaltes aus der Blattbildungszone vorgenommen wird. Die diversen Verstelleinrichtungen arbeiten hierbei nicht spielfrei, so daß die Genauigkeit des Spaltes und das Beibehalten seiner Größe nicht gewährleistet ist.
Durch die CH-PS 564 639 wurde eine Anordnung zur Verstellung bzw. Einstellung der Blattbildungseinheit in Maschinen, insbesondere Rundsiebmaschinen, zur Erzeugung eines Vlieses aus
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einer Stoffsuspension, die einer Blattbildungszone zuführbar ist, bekannt, die einerseits von einem Abschnitt der Ober-, fläche eines durchlässigen Formerelementes, beispielsweise" eines Siebes und andererseits von diesem Oberflächenabschnitt gegenüberliegenden Stromzuführungswänden einer vom Formerelement wegbewegbaren, bevorzugt kippbaren Rückwand gebildet ist. Die Kippachse der Rückwand ist quer zur Bewegungsrichtung des Formerelementes angeordnet, wobei eine insbesondere durch O ein Druckmedium beaufschlagbare Betätigungsvorrichtung zum Bewegen, bevorzugt Kippen, der Rückwand vorgesehen ist. Das Wegkippen der Rückwand erfolgt hierbei zu Reinigungszwecken, um freien Zugang sowohl zur Oberfläche des Formerelementes als auch zu den Strom.- führungswänden zu schaffen. Die Stromführungswände sind in einzelne Segmente unterteilt, die quer zur Bewegungsrichtung des Formerelementes aneinanderschließend angeordnet sind. Jedes einzelne dieser Elemente kann hierbei genau in seiner Lage zur Oberfläche des Formerelementes justiert werden. Die Verstellung ist hierbei sehr kompliziert und es bedarf nach dem Wegkippen der Rückwand jeweils einer neuerlichen Justierung der Segmente.
ν../ Die CH-PS 56 46 40 zeigt für eine Maschine gemäß der zuvor erwähnten CH-PS 564 639 eine Verstellbarkeit der Größe des Auslaufspaltes über die gesamte Maschinenbreite. Hierzu sind bei der Maschine gemäß der CH-PS 56 46 40 Einstellstangen vorgesehen, welche sich über die gesamte Maschinenbreite erstrecken und an welchen jede der Justiereinrichtungen für die Segmente der Stromführungswände gelagert ist. Durch Verschieben der Einstellstange in ihrer Längsrichtung werden alle Justiereinrichtungen gleichzeitig um das gleiche Maß verstellt und damit der Austrittsspalt jeweils um das gleiche Maß über die Gesamtbreite der Maschine.verstellt. Bei diesen, über die einzelnen Justiereinrichtungen den Auslaufspalt ändernden Einrichtungen macht sich das unvermeidliche Spiel zwischen den einzelnen Stellelementen unangenehm bemerkbar.
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Zu berücksichtigen ist hierbei, daß die- Spaltweitenabweichungen 0,1 mm nicht überschreiten dürfen. Darüber hinaus bedarf es auch.bei dieser Einrichtung einer Justierung des Austrittsspaltes, sobald die Rückwand einmal weggekippt wurde. -
Ziel der Erfindung
Ziel der Erfindung ist es, eine Anordnung zur Verstellung .bzw. Einstellung der Blattbildungseinheit zu entwickeln, bei der bei auftretenden Zopfbildungen und "Verstopfungen ein Reißen des Vlieses nicht eintritt und die Betriebssicherheit der Anordnung bei gleichzeitiger Senkung des Aufwandes für die Verstellung bzw. Einstellung der Blattbildungseinheit erhöht wird.
Darlegung des Wesens der Erfindung
Der Erfindung liegt die Aufgabe- zugrunde, eine Anordnung zur Verstellung bzw. Einstellung der Blattbildungseinheit in Maschinen, insbesondere Rundsiebmaschinen zur Erzeugung eines Vlieses aus einer Stoffsuspension, die einer Blattbildungszone zuführbar ist, die einerseits von einem Abschnitt der- Oberfläche eines durchlässigen Formerelementes, beispielsweise eines Siebes und andererseits von diesem Oberflächenabschnitt gegenüberliegenden Stromführungswänden einer vom Formerelement wegbewegbaren, bevorzugt kippbaren Rückwand gebildet ist, deren Kippachse quer zur Bewegungsrichtung des Formerelementes angeordnet ist, wobei eine, insbesondere durch ein Druckmedium beaufschlagbare Betätigungsvorrichtung zum Bewegen, bevorzugt Kippen, der Rückwand vorgesehen ist, zu schaffen, deren Verstellung für den Auslaufspalt spielfrei und damit äußerst exakt erfolgt und die gleiche Spaltweite in der Blattbildungszone nach einem Wechsel des Formerelementes auf einfache ?/eise sichergestellt werden kann.
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Erfindungsgemäß wird die Aufgabe dadurch gelöst, daß die Rückwand unter Zwischenschaltung einer Justiereinrichtung, bevorzugt feststellbaren Einstellschrauben, an einem ortsfesten Anschlag abgestützt ist, der gegebenenfalls am Gestell der Formereinheit angeordnet ist und daß die Betätigungsvorrichtung der Rückwand diese in Anlage an dem ortsfesten Anschlag hält.
Durch die Anordnung der Justiereinrichtung zwischen der Rückwand und einem ortsfesten Anschlag wird die Verstellung des Auslaufspaltes erreicht, ohne daß auf jedes einzelne Segment der Stroraführungswände gesondert eingewirkt werden muß, um es mehr oder weniger an das Formerelement um den gleichen Betrag anzustellen. Durch die mittels der Betätigungsvorrichtung der Rückwand erfolgende Anpressung der Rückwandkonstruktion an den ortsfesten Anschlag wird auch nach einem Wechsel des Formerelementes, im Falle eines Rundsiebes nach dem Wiedereinfahren des Siebes, immer die gleiche Spaltweite in der Blattbildungszone sichergestellt. Die Anordnung erlaubt auch ein kurzfristiges, geringfügiges Anheben der Rückwand bei Verstopfungen oder Zopfbildung, ohne daß es zu einem Reißen des Vlieses kommt. Es wird eine erhöhte Betriebssicherheit erzielt und die Möglichkeit eröffnet, kleinste Auslaufspaltweiten zu fahren; im Verein mit der Anordnung des ortsfesten Anschlages, gegen den die Rückwand mittels der Betätigungsvorrichtung gepreßt wird, wird auch nach erfolgtem kurzzeitigem Abheben der vorher eingestellte Querschni-tt am Auslauf spalt konstant gehalten. .
Weiterhin ist es wesentlich, daß die Betätigungsvorrichtung der Rückwand mit einem Wächter für die Zufuhr der Stoffsuspension gekuppelt ist, der bei Fehlen der Stoffsuspension (Anfahren und Ausfall der Förderung) die Rückwand vom Formereiement weg, insbesondere bis zu einem die Wegbewegung begrenzenden, bevorzugt einstellbaren Anschlag
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steuert. Durch diese Ausgestaltung werden Beschädigungen des Formerelementes beim Anfahren der Maschine durch im System lagernde Verunreinigungen oder bei Ausfall der Suspensionszufuhr durch Kontakt zwischen der den Austrittsspalt begrenzenden Lippe der Stromführungswände und dem Formerelement vermieden.
Der bei Ausfall der Suspensionszuführung auftretende . Zusammenbruch des Unterdrucks und die damit einhergehende Verformung des Formerelementes,, die zu einer Verminderung des Austrittsspaltes führt, wird daher - bedingt durch die in einem solchen Betriebszustand automatisch bewirkte Weg- bewegung der Rückwand vom Pormerelement - zu keiner Zerstörung des Formerelementes (beispielsweise ein Rund- oder Langsieb) führen. Durch die vorgenannte Ausgestaltung der Anordnung ist auch ein Anfahren mit Suspension nur bei vom Formerelement weg bewegter Rückwand und daher vergrößertem Austrittsspalt möglich und die in der Stoffleitung sich eventuell befindlichen Schmutzteile oder sonstige, die Blattbildung störende Faserbündel werden bereits vorher, vor Schließen der Rückwand von Hand weggespült.
Ein weiteres Merkmal sieht vor, daß die Betätigungsvorrichtung der Rückwand als mit einem Druckmedium, insbesondere mit Druckluft beaufschlagbare Federbalgen ausgebildet ist, wobei in die Versorgungsleitung des Federbalgens ein Schaltventil eingebaut ist, dessen Steuerleitung an den als Druckwächter ausgebildeten Wächter für die StoffSuspensionszufuhr angeschlossen ist. Bei dieser Ausgestaltung wird über das Schaltventil bei Ausfall der Stoffsuspensionszuführung die Rückwand durch Unterbrechen der Druckluftzufuhr und Schnellentlüftung der Federbalg vom Formereiement wegbewegt, wodurch der Austrittsspalt vergrößert wird.
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Die Betätigungseinrichtung der Rückwand dient auch - was bekannt ist - zum schnellen Abfahren der Rückwand in eine Position, bei der der gesamte Zuführkanal mit der Blattbildungszone mit Druckwasser gereinigt werden kann.
In weiterer Ausgestaltung liegt der V/ächter am austrittsseitigen Ende der Blattbildungszone im Einflußbereich eines dort angeordneten Saugkastens. Bei dieser Anordnung erfolgt die Messung an einer besonders kritischen Stelle der Blattbildungszone, wodurch dort auftretende Mangel sofort erfaßt und korrigiert werden können.
Bei einer weiteren Ausführungsfonn der Anordnung ist das Schwenklager der Rückwand im Bereich des dem Austrittsspalt der Blattbildungszone abgewandten Ende der Stromführungswände angeordnet. Durch diese Ausgestaltung wird die Bewegung auf jenen Teil der Blattbildungszone beschränkt, der unbedingt freizulegen ist, wobei eine geringe Schwenkung bereits eine relativ große Verbreiterung der Blattbildungszone .und Vergrößerung des Austrittsspaltes ergibt.
Um sicherzustellen, ,daß die Anordnung auch bei Fahren mit Überlauf keine Änderung der Spaltweiten in der Blattbildungszone durch Wärmespannungen in der Rückwand erfährt, ist in besonderer Ausgestaltung der Anordnung vorgesehen, daß an den Stromführungswänden ein an sich bekannter Sammelkasten für einen etwaigen Überlauf der Stoffsuspension angeordnet ist, der von den übrigen "Wandungen, der Rückwand beabstandet ist. Durch diese Ausgestaltung steht selbst bei Betrieb mit Überlauf die Rückwand nicht mit heißer Suspension in Berührung. Dadurch wird eine Verformung der Rückwand und in weiterer Folge eine Veränderung der genau konstanzuhaltenden Spalte im Blattbildungsraum weitgehendst vermieden.
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Ausführungsbeispiel
Die Erfindung soll nachstehend anhand eines Ausführungsbeispieles näher erläutert werden. In den zugehörigen Zeichnungen zeigen:
Pig, 1: eine erfindungsgemäße Anordnung im Schnitt, beispielsweise an einer Rundsiebmaschine;
Pig. 2: die erfindungsgemäße Anordnung in einem Schema, in dem nur die für das Verständnis wesentlichen Teile eingetragen sind;
Pig, 3: die erfindungsgemäße Anordnung in einer gegenüber Pig. 2 geänderten Position, beispielsweise für Reinigungszwecke der Blattbildungszone;
Pig. 4: in einer den Pig. 2 und 3 entsprechenden Darstellung, die Situation bei Betrieb mit Überlauf, und
Pig. 5: in schematis*cher Darstellung die Steuerung der erfindungsgemäßen Anlage.
Ein-durchlässiges Pormerelement 1, im Beispielsfall ein Rundsieb, ist auf der Mantelfläche eines mit Bohrungen versehenen Zylinders angeordnet, welcher nur über einen kurzen Teil des Zylinderurafanges mit Stoffsuspension beaufschlagt wird.
Im Inneren des in Pfeilrichtung rotierenden Zylinders sind bei Saugformen im Betrieb unter Vakuum stehende Saugkasten 2 mit verschieden großen Saugzonenbreiten eingebaut. Eine keilförmige Blattbildungszone 3 wird einerseits von Stromführungswänden 5, einer Rückvjand 4 und andererseits von einem Teil der Mantelfläche des angetriebenen Pormerzylinders begrenzt. Die Stromführungswände 5 sind etwa zylindrisch
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gekrümmt. Über die Breite der Maschine sind mehrere Stroroführungswände 5 hintereinander angeordnet. In Richtung der Bewegung des Formerelernentes 1 folgen jeweils zwei Stromführungswände 5 aufeinander, die mittels Scharnier und einer zugehörigen Achse 17 miteinander verbunden sind ά. Die Stromführungswände 5 sind zur Änderung des Eintrittsquerschnittes in die Blattbildungszone 3 mittels einer Kurbelverstellvorrichtung justierbar, wobei die Kurbel-
v- . Verstellung eine Kurbelwelle 10 aufweist, die in Konsolen 18 auf der Rückwand 4 gelagert ist und über Pleuelstangen 14, die in ihrer Länge veränderbar sind, mit den Stromführungswänden 5 verbunden ist. Die Pleuelstangen 14 greifen hierbei an Lagerböcken 19 der Achsen 17 der Scharniere an. Die Verstellung des Eintrittsquerschnittes der Blattbildungszone 3 über die Maschinenbreite erfolgt ohne wesentliche Veränderung des Austrittsspaltes. Der Austrittsspalt ist über die Breite der Maschine auf konstante Weite einzustellen. Zu diesem Zweck ist jedem durch eine Achse 17 verbundenen Paar von Stromführungswänden 5 eine Einstellspindel 15 zugeordnet, die im Bereich des austrittsseitigen Endes
/- , der Stromführungswand 5 an dieser angreift. Zur Änderung des Austrittsspaltes um einen über die Maschinenbreite konstanten Wert wird die Rückwand 4 als Ganzes vom Formerelement 1 wegbewegt oder diesem angenähert. Im dargestellten Ausführungsbeispiel ist die Rückwand 4 um eine Achse B kippbar gelagert und unter Zwischenschaltung einer von feststellbaren Einstellschrauben 13 gebildeten Justiereinrichtung an einem ortsfesten Anschlag 11 abgestützt. Dieser ortsfeste Anschlag 11 ist am nicht näher dargestellten Gestell, das die Lager des Siebzylinders trägt, angeordnet. Die Einstellschrauben 13 sind am Ende einer Konsole 12 der Rückwand 4 gelagert. Die genaue Einstellung der Weite des Austrittsspaltes über die Maschinenlänge erfolgt durch Betätigen der Einstellschrauben 13, die - nachdem die richtige Spaltweite erreicht ist - durch eine Kontramutter oder dergleichen in
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ihrer Länge festgehalten werden. Die Rückwand 4 wird durch eine Betätigungsvorrichtung, die im dargestellten Ausführungsbeispiel durch mit Druckluft beaufschlagbare Federbalgen 9 gebildet ist, in Anlage an den Anschlägen 11 gehalten.
Durch Unterbrechen der Druckluftzuiührung zu den Federbälgen 9 und deren Schnellentlüftung kann die gesamte Rückwand 4 über die quer zur !faschine angeordneten Schwenklager B aufgrund ihres Eigengewichtes, je nach Wunsch und Einstellung mehr oder weniger weit, zurückgekippt werden, wie dies bei zurückgekippter Lage 16 in Fig. 1 durch strichpunktierte Linien und in Fig. 3 mehr im Detail gezeigt ist. Der gesarate Stoffauflauf, bestehend aus der Rückwand 4 und einer Stoffauflauftraverse 255 wird zur Wartung und Generalreinigung über ein seitlich an der Stoffauflauftraverse 25 angeordnetes Schwenklager A um etwa 60° mittels Druckluftmotor und Schneckengetriebe- abgeschwenkt.
Aus Fig. 5 ist ersichtlich, daß die Betätigungsvorrichtung, gebildet durch den Federbalg 9, der Rückwand 4 mit einem Wächter 26 für die Zufuhr der Stoffsuspension gekuppelt ist, der bei Fehlen der Stoffsuspension, wie dies beim Anfahren und bei Ausfall der durch eine Pumpe 27 erfolgenden Förderung der Stoffsuspension aus einem Behälter 28 der Fall ist, die Rückwand 4 vom Formerelement 1 wegbewegt.
Zur Begrenzung des Weges kann ein an der Traverse 25 montierter Anschlag 22 vorgesehen sein, der mit einem verstellbar an der Rückwand 4 angeordneten Gegenanschlag zusammenwirkt, der im dargestellten Ausführungsbeispiel von einer Schraube 21 gebildet ist. Sobald die Schraube 21 gegen den Anschlag 22, der als verstellbarer Stift ausgebildet ist, anschlägt, ist das Abschwenken der Rückwand 4 um das Schwenk-
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lager B beendet. Der Austrittsspalt wurde durch dieses Abschwenken vergrößert und etwaige Verunreinigungen können durch den Austrittsspalt austreten, ohne daß die Lippe an der Stromführungswand 5 oder gar das empfindliche Formerelernent 1 beschädigt wird.
In einer Versorgungsleitung 29 der Betätigungseinrichtung ist ein Schaltventil 30 eingebaut, wobei eine mit dem Schaltventil verbundene Steuerleitung 31 an den als Druckwächter ausgebildeten Wächter 26 für die Stoffsuspensionszufuhr angeschlossen ist. Der Wächter 26 befindet sich aia austrittsseitigen Ende der Blattbildungszone 3 im Einflußbereich des dort angeordneten Saugkastens 2. Fällt die Zufuhr der StoffSuspension aus, so bricht das von einer Vakuumpumpe 32 erzeugte Vakuum im Saugkasten 2 aus und der Druckwächter 26 liefert an das Schaltventil 30 einen Impuls, der das Schaltventil in eine Stellung bewegt, in der der Federbalgen 9 entlüftet wird.
Die Blattbildungszone 3 beginnt am Auslaßende einer Beruhigungskammer 6 mit dieser vorgeschaltetem Rohrbündel 20 und einem parabolisch verjüngten, quer zur Maschine, liegenden Verteilrohr 8, das durch die Pumpe 27 über ein Rohrnetz mit Stoffwassergemisch beschickt wird. Das dem Formerelement 1 zugekehrte Ende der Beruhigungskammer 6 ist leicht konisch gestaltet und wird durch eine aufgeklemmte Dichtlippe 7 und durch eine gerade Stromführungswand, einem Teil der Stoffauflauftraverse 25, gebildet. Das Schwenklager B der Rückwand 4 ist im Bereich des dem Austrittsspalt der Blattbildungszone 3 abgewandten Endes der Stromführungswand 5 angeordnet. An den Stromführungswanden 5 ist - wie Fig. 4 erkennen läßt - ein Sammelkasten 23 für einen etwaigen Überlauf 24 der Stoffsuspension angeordnet. Wesentlich ist hierbei, daß der Sammelkasten 23 von übrigen Wandungen der Rückwand 4 beabstandet ist. Die Stromführungswand 5 ist
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im Bereich ihrer Scharnierlager verdünnt, um deren Biegung und Anpassung an die gewünschte Form der Blattbildungszone 3 zu erleichtern. . ·
Claims (6)
- L ό I J / ά Ο · /Ζ . 59 390 28AP D 21 F / 231 373/3 Berlin, 18. 9. 81Erfindungsanspruch1. Anordnung zur Verstellung bzw· Einstellung der Blattbildungseinheit in Maschinen, insbesondere Rundsiebmaschinen, zur Erzeugung eines Vlieses aus einer Stoffsuspension, die einer BIattbildungszone zuführbar ist, die einerseits von einem Abschnitt der Oberfläche eines durchlässigen Formerelementes, beispielsweise eines Siebes und andererseits von diesem Oberflächenabschnitt gegenüberliegenden Stromführungswänden einer vom Formerelement wegbewegbaren, bevorzugt kippbaren Rückwand gebildet ist, deren Kippachse quer zur Bewegungsrichtung des Formerelementes angeordnet ist, wobei eine, insbesondere durch ein Druckmedium beaufschlagbare Betätigungsvorrichtung zum Bewegen, bevorzugt Kippen, der Rückwand vorgesehen ist, gekennzeichnet dadurch, daß die Rückwand (4) unter Zwischenschaltung einer Justiereinrichtung, bevorzugt feststellbaren Einstellschrauben (13), an einem ortsfesten Anschlag (11) abgestützt ist, der gegebenenfalls am Gestell der Formereinheit angeordnet ist und daß die Betätigungsvorrichtung der Rückwand (4) diese in Anlage an dem ortsfesten Anschlag (11) hält.
- 2. Anordnung, insbesondere nach Punkt 1, gekennzeichnet dadurch, daß die Betätigungsvorrichtung der Rückwand (4) mit einem Wächter (26) für die Zufuhr der Stoffsuspension gekuppelt ist, der bei Fehlen der Stoffsuspension (Anfahren und Ausfall der Förderung) die Rückwand (4) vom Formerelement (1) weg, insbesondere bis zu einem die Wegbewegung begrenzenden, bevorzugt einstellbaren Anschlag (22) steuert.
- 3. Anordnung nach Punkt 1 oder 2, gekennzeichnet dadurch, daß die Betätigungsvorrichtung der Rückwand (4) als mit einem Druckmedium, insbesondere mit Druckluft beauf-AP D 21 P / 231 373/3 Berlin, 18. 3. 81schlagbarerFederbalgen (9) ausgebildet ist, wobei in die Versorgungsleitung des Federbalgens (9) ein Schaltventil (30) eingebaut ist, dessen Steuerleitung (31.) an den als Druckwächter ausgebildeten Wächter (26) für die Stoffsuspensionszufuhr angeschlossen ist.
- 4. Anordnung nach Punkt 2 oder 3, gekennzeichnet dadurch, daß der Wächter (26) am austrittsseitigen Ende der Bla.ttbildungszone (3) im Einflußbereich eines dort angeordneten Saugkastens (2) liegt.
- 5. Anordnung nach, einem der Punkte 1 bis 4, gekennzeichnet dadurch, daß das Schwenklager (B) der Rückwand (4) im Bereich des dem Austrittsspalt der Blattbildungszone (3) abgewandten Endes der Stromführungswände (5) angeordnet ist.
- 6. Anordnung nach einem der Punkte 1 bis 5, gekennzeichnet dadurch, daß an den Stromführungswänden (5) ein an sich bekannter Sammelkasten (23) für einen etwaigen Überlauf (24) der Stoffsuspension angeordnet ist, der von den übrigen Wandungen der Rückwand (4) beabstandet ist.Hierzu 4 Seiten Zeichnungen
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