DD202386A5 - Verfahren zur herstellung eines die wirksamkeit von vieh- oder gefluegelfutter erhoehenden mittels - Google Patents

Verfahren zur herstellung eines die wirksamkeit von vieh- oder gefluegelfutter erhoehenden mittels Download PDF

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DD202386A5
DD202386A5 DD82239194A DD23919482A DD202386A5 DD 202386 A5 DD202386 A5 DD 202386A5 DD 82239194 A DD82239194 A DD 82239194A DD 23919482 A DD23919482 A DD 23919482A DD 202386 A5 DD202386 A5 DD 202386A5
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DD
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livestock
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DD82239194A
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Yoko Kusakabe
Taky Mizuno
Akio Seino
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Kaken Chemical Co
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Abstract

Gegenstand der Erfindung ist ein Verfahren zur Herstellung eines die Wirksamkeit von Vieh- oder Gefluegelfutter erhoehenden Mittels und/oder eines Mittels zur Behandlung oder Verhinderung von Vieh- oder Gefluegelkokzidiose. Beim Verfahren der Erfindung wird Antibiotikum 5057A oder ein Salz davon und/oder Antibiotikum 5057B oder ein Salz davon als wirksamer Bestandteil in einer Menge von 5 bis 250 T. p. M. mit einem fluessigen oder festen Traeger und gegebenenfalls weiteren Fuellstoffen vermischt. Mit dem Mittel der Erfindung kann eine betraechtlich erhoehte Gewichtszunahme der Tiere ohne Nebenwirkungen erreicht werden.

Description

Anwendungsgebiet der Erfindung -
Die Anwendung der. Erfindung .erfolgt auf dem Gebiet der Herstellung von Vieh- oder Geflügelfutter sowie der Herstellung eines Mittels zur Behandlung oder Verhinderung von Vieh- oder' Geflügelkokzidiose. ' · . . .
25 - . ' -
Charakteristik der bekannten technischen Lösungen :
Versuche zur Steigerung des Wachstums und Verbesserung der Fruchtbarkeit von Geflügel und Vieh -durch Zusatz von Antibiotika zum Putter wurden bereits"in weitem Maß unternommen«. Im Fall von Antibiotika, die sowohl beim Menschen als auch bei Tieren angewendet werden, ergibt sich jedoch für den Menschen die nachteilige Folge, daß resistente Bakterienstämme auftreten, da das Antibiotikum, das im Tierkör-' per verblieben ist und angereichert wurde, gleichzeitig mit der Nahrungsaufnahme vom menschlichen Körper aufgenom-
Γ 2391 94 7 -2-
1 men wird.
Ziel der Erfindung
Ziel der Erfindung ist es, ein die Wirksamkeit von Viehoder Geflügelfutter erhöhendes Mittel und/oder ein zur Behandlung oder Verhinderung von Vieh- oder Geflügelkokzidiose geeignetes Mittel bereitzustellen.
10 Darlegung des Wesens der Erfindung
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Verfahren zur Herstellung eines die Wirksamkeit von Vieh- oder Geflügelfutter erhöhenden Mittels und/oder eines Mittels zur Behänd- - lung oder Verhinderung von Vieh- oder Geflügelkokzidiose zu schaffen, das die vorstehend beschriebenen Nachteile bekannter Antibiotikazusätze zu Futtermitteln nicht aufweist, d.h. das im Tierkörper vollständig abgebaut wird und deshalb nicht mit dem Verzehr des Fleisches in den menschli-
20 chen Körper gelangt.
Gegenstand der Erfindung ist demnach ein Verfahren zur Herstellung eines die Wirksamkeit von Vieh- oder Geflügelfutter erhöhenden Mittels und/oder eines Mittels zur Be-
handlung oderVerhinderung von Vieh- oder Geflügelkokzidiose, das gekennzeichnet ist dadurch, daß man das Antibiotikum 5O57A oder ein Salz davon und/oder das Antibiotikum 5057B oder ein Salz davon als wirksamen Bestandteil in einer Menge von 5 bis 250 T.p.M. mit einem flüssigen oder
festen Träger und gegebenenfalls weiteren Hilfsstoffen
vermischte
Der wirksame Bestandteil wird vorzugsweise in einer Menge von 10 bis 200 T.p.M. eingesetzt.
L . J
Γ 239 194 7 ?
239 194 7
Das Mittel zur Erhöhung der Wirksamkeit von Vieh- oder Geflügelfutter und/oder zur Behandlung oder Verhinderung von Vieh- oder Geflügelkokziäiose hat die Form eines Pulvers oder Granulats oder die Form von Tabletten, Kapseln oder
5 Pillen.
Das Mittel kann ein Vorgemisch sein, das aus dem wirksamen Bestandteil in Form eines gereinigten oder rohen Produktes, oder aus Zellen, die den wirksamen Bestandteil enthalten,und
einem physiologisch verträglichen festen oder flüssigen Träger besteht.
Als fester Träger kann Mehl, Sojabohnenpulver, Reiskleie, Maispulver, Stärke, Glukose, Hefe, Fischmehl, Talkum oder
Diatomeenerde verwendet werden. 15
Als flüssiger Träger kann eine physiologische Kochsalzlösung, destilliertes Wasser oder ein physiologisch vertrag-. liches organisches Lösungsmittel verwendet werden»
Zur Herstellung des Mittels werden vorzugsweise weitere Hilfs- und Zusatzstoffe verwendet.
Als Hilfs- und Zusatzstoffe kommen Emulgiermittel, Dispergiermittel, Suspendiermittel, Benetzungsmittel, Konzentra-
tionsmittel, Geliermittel, antimikrobielle Mittel, antiseptische Mittel, Enzymzubereitungen, Antibiotika oder Milchsäurezubereitungen in Frage*
Die Antibiotika 5O57A und 5O57B verbessern die Wirksamkeit der Ausnutzung von Vieh- und Geflügelfutter merklich. Ferner sind sie bei der Verhinderung und Behandlung von Vieh- und Geflügelkokzidiose wirksam.
Die Antibiotika 5057A und 5O57B werden in der Kulturlösung 35
des Stammes Streptomyces s.p. 5057 (FERM BP 62) erhalten. Ein Verfahren zur Herstellung der Antibiotika 5O57A und
L . J
Y - 4 -
5057B sowie ihre physikalischen und chemischen Eigenschaften sind in der Japanischen Patentveröffentlichung 864-1/1979 und der Japanischen Patentanmeldung I58 856/I980 beschrieben. Beide Antibiotika werden durch Kultivieren des Stammes Streptomyces s.p. 5057 nach üblichen Verfahren erhalten. Die Antibiotika A und B können in üblicher Weise abgetrennt und einzeln oder als Gemisch gewonnen werden.
Die Antibiotika 5O57A und 5O57B sind Antibiotika der PoIyätherserie und weisen hervorragende antibakterielle Wirksamkeit auf r
Der wirksame Bestandteil des Mittels der Erfindung, das Antibiotikum 5O57A und/oder das Antibiotikum 5O57B, kann in Form einer gereinigten Zubereitung oder als Rohprodukt oder in Form von Zellen, die den wirksamen Bestandteil enthalten, eingesetzt werden. Die Antibiotika 5O57A und 5057B können in Form eines physiologisch verträglichen Salzes,
beispielsweise als Natrium- oder Kaliumsalze, vorliegen. 20
Das die Wirksamkeit von Vieh- oder Geflügelfutter erhöhende Mittel und/oder Mittel zur Behandlung oder Verhinderung von Vieh- oder Geflügelkokzidiose wird in verschiedener Zubereitung, beispielsweise als Pulver, Tabletten, Kapseln, Granulat oder Pillen eingesetzt. Diese Zubereitungen könv... nen durch entweder Einmischen oder Nichtmischen des Antibiotikums 5057A und/oder 5O57B mit einem physiologisch verträglichen festen oder flüssigen Verdünnungsmittel hergestellt werden. Gewöhnlich erfolgt die Herstellung jedoch
30
durch direktes Einverleiben des wirksamen Bestandteils in das Futter oder Trinkwasser oder durch Zusetzen eines Dispersion des wirksamen Bestandteils in einem Verdünnungsmittel zu dem Futter oder Trinkwasser. Beim Zusetzen zum Futter wird es vorzugsweise in Form eines Vorgemisches ver-
35
wendet. Das Vorgemisch kann durch Vermischen eines gereinigten Produktes oder eines Rohproduktes des wirksamen Be-
23 9 1 9.A 7
^s ^s /% α ί*\ $ ^n I
standteils oder von Zellen, die den wirksamen Bestandteil enthalten, mit einem physiologisch verträgliehen festen oder flüssigen Träger erhalten werden. Als fester Träger kommen beispielsweise Mehl, Sojabohnenpulver, Reiskleie, Maispulver, Stärke, Glukose, Hefe, Fischmehl, Talkum und Diatomeenerde in Präge. Beispiele für geeignete flüssige Träger sind physiologische Kochsalzlösung, destilliertes Wasser und physiologisch verträgliche organische Lösungsmittel.
Außerdem können geeignete Zusätze und Hilfsstoffe, wie Emulgiermittel, Dispergiermittel, Suspendiermittel, Benetzungsmittel, Konzentrationsmittel, G-elierungsmittel, antimikrobiell wirkende Mittel, antiseptische Mittel, Enzympräparate,' Antibiotika und MiIchsäurepräparate im Gemisch mit den ge-
15 rannten Zubereitungen verwendet werden«,
Die Konzentration des wirksamen Bestandteils in dem Vorgemisch kann in geeigneter Weise je nach der Art des Viehs oder Geflügels eingestellt werden.
Die Konzentration des wirksamen Bestandteils zur Verwendung im Vieh- oder Geflügelfutter gemäß vorliegender Erfindung hängt von der Art und dem Alter des Viehs oder Geflügels abc Im Fall von Geflügel, wie Haushuhn, V/achtel, Truthahn, Perlhuhn, Ente und Gans beträgt die Konzentration im Futter gewöhnlich 5 bis 200, vorzugweise 10 bis 100 T„p.M. an wirksamem Bestandteil, Im Fall von Schweinen beträgt die Konzentration des Wirkstoffes 5 bis 200, vorzugsweise 10 bis 100 T.p.M. und im Fall von Wiederkäuern, wie Rind, Schaf und Ziege, 1 bis 100, vorzugsweise 2 bis 50 T.p.M. Wirkstoff. Zur Verhinderung und Behandlung von Kokzidiose kann das Futter 10 bis 250, vorzugsweise 20 bis 100 T,p.M. Wirkstoff enthalten.
Die Antibiotika 5O57A und 5O57B zeichnen sich nicht nur durch ihre Wirksamkeit bei der Verbesserung der Futter-
L J
Γ 239194 7 -·-
ausnutzung aus, sondern fördern auch das Wachstum. Ferner weisen sie eine sehr geringe Toxizität auf.
Das Mittel der Erfindung kann bei der Verabreichung an Geflügel die Putterausnutzung verbessern und das Auftreten von Kokzidiose verhindern, die für Geflügel schrecklich ist, sowie diese Erkrankung heilen. Bei der Verabreichung an Schweine verbessert das Mittel der Erfindung nicht nur die Putterausnutzung sondern verhindert und heilt auch Durchfallerkrankungen, an denen junge Schweine häufig leiden.
Bei der Verabreichung an Wiederkäuer wird ein erhöhtes Verhältnis an Propionsäure zu Essig- und Buttersäure im Pansen der Tiere festgestellte Allgemein wird das Verwertungsverhältnis von Propionsäure im Magen von Wiederkäuern für groß gehalten, obwohl ein Wiederkäuer auch Essig- und Buttersäureverbindungen in seinem Magen verwertet. Vermutlich fördert die Verabreichung des Mittels der Erfindung die Erzeugung von Propionsäure im Pansen, wodurch eine Erhöhung der Putterausnutzung eintritt.
Die Beispiele erläutern die Erfindung. Ausfuhrungsbeispiele 25 Beispiell ·
Bestandteil Menge, %
Antibiotikum 5O57A 1 Maisstärke 99
Die beiden Stoffe werden gemahlen und gleichmäßig zu einem Vorgemisch mit einem Gehalt von 1 % 5O57A vermischt.
L J
i ^\ ^1N f\ S. Ai I mma I
94 7
Beispiel2
Bestandteil Menge, %
Antibiotikum 5O57B 5 Soόabohnenpulver 95
Ein Vorgemisch mit. einem Gehalt von 5 $ 5057B wird wie in Beispiel 1 hergestellt.
Beispiel 3
Bestandteil Menge, fo Antibiotikum 5O57A 0,5 Antibiotikum 5O57B 0,5
Sojabohnenkuchen . 99
Ein Vorgemisch mit einem Gehalt von 0,5 % 5O57A und 0,5 % 5O57B wird gemäß Beispiel 1 hergestellt.
Beispiel 4
Bestandteil Menge, %
Rohprodukt von 5057A P j- . ' (40 % Reinheit) -^*-5
Rohprodukt von 5O57B or (40 % Reinheit) ^^
Kleie , 95 ·
Die Stoffe werden zerstoßen und gleichmäßig zu einem Vorgemisch mit einem Gehalt von 1,0 % 5O57A und 1,0 % 5O57B vermischt.
Beispiel 5
1000 g getrocknete kultivierte Zellen mit einem Gehalt von 1,12 % 5O57A und 0,86 % 5O57B werden zerstoßen und in dieser Form als Vorgemisch verwendet.
Γ 239194 7
Versuchsbeispiel
Prüfung der. Futterwirksamkeit beim Haushuhn
pur den Test "wird eine Haushuhnart verwendet, die ausschließlich zum Brathuhn bestimmt ist (Spezies Aber Acres),
Grundfutter: ·
Bestandteil Menge, %
Gelber Mais 42
Mehl 25
Sojabohnenkuchen 20
^ Fischkuchen 8
Luzernenmehl 3
Tricalciumphosphat. 1
Calciumcarbonat 0,25
Speisesalz 0,45
Vitamine 0,15
Mineralstoffe 0,10
Methionin . 0,05
50 neugeborene Küken werden in 5 Gruppen von je 10 Tieren unterteilt, wobei das durchschnittliche Körpergewicht in jeder Gruppe gleich ist. Das vorstehend beschriebene Grund-
futter wird mit Vorgemischen von 5057A'und 5057B versetzt, ν so daß der Wirkstoffgehalt 4o bzw. 8o T.p.M. beträgt. Dieses Futter wird den Tieren 70 Tage lang verabreicht. Körpergewicht und aufgenommene Futtermenge werden bestimmt. Die Ergebnisse sind in Tabelle I zusammengefaßt.
Die Verabreichung des Futters mit dem Zusatz des Mittels der Erfindung verbessert das Verhältnis der Futterverwertung um 4 bis 6,5 % und die Erhöhung des Körpergewichts um 3 bis 9 %. .:
L J
ω ο
N)
cn
ro ο
Tabelle I
IS)
Gruppe Zugesetzter Stoff Menge, T.p.M. Durchschnitt liches Körper gewicht zu Be ginn, g Durchschnitt liche Zunahme des Körperge wichts, kg Durchschnitt der aufge nommenen Fut termenge, kg Futter- verwer- tungs- verhält- nis Verbesse rung des Futterver- wertungs- verhält- nisses, %
1 5O57A 40 45,5 2,54 5,59 2,201 4,5
2 I! 80 45,1 2,55 5,65 2,218 4,0
5 5O57B 40 45,5 2,67 5,74 2,150 6,6
4 It 80 45,2 2,62 5,67 2,164 6,0
Ui kein Zu satz 0 45,6 2,46 5,66 · 2,501
Putterverwertungsverhältnis
Verbesserung des Futterverwertungsverhältnisses, %
Durchschnitt der aufgenommenen Futtermenge Durchschnittliche Zunahme des Körpergewichts
1 - Futterverwertungsverhältnis bei Zusatz des Mittels Ix lOO Futterverwertungsverhältnis ohne Zusatz des Mittels
Q 1 Q L 7
Versuchsbeispiel Prüfung der Futterwirksamkeit bei Schweinen Getestete Schweine: Landrace
Grundfutter: :
a) Beginn der Prüfung - 4 Wochen
Bestandteil Menge, %
Getreideprodukte (Mais, g0 Weizen, Gerste)
Sojabohnenölkuchen I5
Putter tierischer Herkunf (entfettete pulverisierte Milch,- Fischmehl) I5
Andere Bestandteile (Enzyme, Caeliumcarbonat, Calciumphosphat, Speisesalz und dgl.) .10
b) 4. bis 12, Woche
Getreideprodukte (Mais* Milo>Weizen) . 78
Sojabohnenölkuchen I^
Fischmehl 5
Andere Bestandteile (Tafel-=
• salz, Calciumcarbönat, Calcium- .;
phosphat und dgl.) 4
30 junge Schweine werden in 5 Gruppen von jeweils β Tieren unterteilt, wobei das durchschnittliche Körpergewicht in jeder Gruppe gleich ist. Das Grundfutter wird mit 0, 25 und 50 T.PoM. von jedem der Antibiotika 5057A und 5O57B versetzt. Die erhaltenen Futtermittel werden dann 12 Wochen an die Tiere gegeben. Das Körpergewicht und die aufgenommene Futtermenge wird gemessen. Die Gesamtzahl der Tage, an denen die Schweine an Durchfallerkrankungen während der ersten 4 Wochen litten, wurden gezählt. Die Ergebnisse sind in
L J
Γ λ λ Λ 11 Λ I «7 . ~>
23 919 4 7
1 Tabelle II zusammengefaßt.
Die Verabreichung des Putters mit dem Mittel der Erfindung verbessert das Maß der Putterverwertung um 4 bis· 8 % und 5 die Zunahme des Körpergewichts um 4 bis'17'#. Ferner wird eine merkliche Abnahme des Auftretens von Schweinediarrhoe festgestellt.
L. . ' J
co cn
ro
cn
to ο
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Tabelle II
Zuge Menge, Durch Durch- Durch Futter- Verbes Gesamtzahl der Tage mit ^^--"Ge-
Grup setz T.p.M. schnitt ohnitt- schnitt verwer- serung Diarrhoe jeder ^^^samtzehl
pe ter liches liche Zu der auf tungs- des Fut Gruppe ^^--tier Tage des
Stoff Körper nahme des genom verhält- terver .^ "versuchszeit-
gewicht Körperge menen nis wertung s- ^^-^raums in jeder Grup-
zu 'Be wicht s, kg Futter verhält- ^^^^"^pe
25 ginn, g menge, kg nisses,$
1 5057A 50 6,8? 45,35 106,7 2,353 4,3 21/168
2 It 25 6,80 50,93 116,5 2,287 7,0 11/168
3 5O57B 50 6,82 **7,62 111,8 2,348 4,6 18/168
4 If 0 6,78 51,26 116,0 2,26^ 8,0 6/168
5 Kein 6,85 43,70 107,5 2,46o ~ 57/168
Zusatz
Γ 2391 94 7 --ι» -
Versuchsbeispiel 3 Prüfung der Futterwirksamkeit an einem Wiederkäuer
Versuchstier: Holstein-Kühe
Grundfutter: Putterkonzentrat ····..·..
Bestandteil Menge, %
New king beef, spätere
Periode (hergestellt von
Kumiai Peed Co« Ltd.) 66
Maisflocken -. 17
Gerstenflocken 17
25 neun Monate alte kastrierte Holstein-Ochsen werden in 5 Gruppen zu jeweils 5 Tieren eingeteilt, die etwa das gleiche Körpergewicht in jeder Gruppe aufweisen. Sodann wird jeweils konzentriertes Grundfutter mit einem Gehalt von 0, 10 und 20 T.p.M. der beiden Antibiotika 5O57A und 5057B über eine Dauer von 22I-O Tagen verabreicht. Als Rohfutter wird außerdem pro Tier 1 kg Stroh und Reispflanzen gegeben. Die Ergebnisse sind'in Tabelle III zusammengefaßt.
Die Verabreichung des Futters mit dem Mittel der Erfindung verbessert das Maß der Ausnutzung des Futterkonzen- · : trats um 10 bis 17 % und die Erhöhung des Körpergewichts um 3 bis 8 #. Der Magensaft aus dem Pansen der Rinder wird gesammelt und auf die Konzentration an Essig- und Propionsäure untersucht«. Es wird das Verhältnis zwischen beiden Säuren berechnet. Die Ergebnisse sind in Tabelle .IV zusammengefaßt.
L J
cn
cn
ro ο
Tabelle III
Gruppe Zugesetz ter Stoff Menge, T.p.M. Durchschnitt liches Körper gewicht zu Beginn, g Durchschnitt liche Zunahme des Körperge wichts, kg Durchschnitt der aufge nommenen Fut termenge, kg Futterver- wertungs- v;erhältnis Verbesserung des Futterver wertungsver hältnisses, fo
1 2 5O57A It 10 20 335 325 271 280 2413 2365 8,904 8,446 10,2 14,8
3 4 5O57B If 10 20 345 327 273 284 24o6 2354 8,813 8,289 11,1 16,4
5 Kein Zu satz 0 337 / 262 2598 9,916 : -
CO
COCO
-Jk
Φ»
cn
to cn
Tabelle
Zugesetz ter Stoff Menge, T.p.M. Propionsaurekonzentration / Essigsäurekonzentration : (Durchschnitt) 1 Tag nach der Zugabe 21 Tage nach der Zugabe . 56 Tage nach der Zugabe
Vor Beginn der Zugabe : ' 0,80 0,83 0,73 0,96 0,78 0,86
5O57A 10 20 0,51 0,54 0,79 0,83 0,76 1,00 0,77 0,93
5O57B 10 20 0,54 0,52 0,51 0,6? 0,58
- 0 0,56
ISJ CO
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γ ο «"\ η * η / r» . π
239134 7
Die Verabreichung von 5057A oder 5057B erhöht das Verhältnis Propionsäure zu Essigsäure im Magensaft des Pansens im Vergleich zu einem Futter ohne Zusatz. Diese Tatsache ist möglicherweise verantwortlich für die Verbesserung der Futter-
Verwertung. . .... ..:
V e r s u c h s b e i s ρ i e 1' ' h
Prüfung auf die Wirkung zur Verhinderung und Behandlung von Kokzidiose beim Haushuhn .
Geprüfte Tiere: Weiße Leghorn-Hühner
Grundfutter:
Bestandteil ' Menge, %
. . Mais · '·. ^7 " . . · ·
Sojabohnenpulver 15
Sojabohnenkuchen 15
Mehl 10 .
Fischmehl 7
20 Luzernenmehl 3,8
Tricalciumphosphat . 1
Calciumcarbonat 0,3
Tafelsalz 0,5
Vitamine ' 0,2
25 ' " Mineralstoffe ' ' ' 0,1
Methionin 0,1
' ' - a .... - ...
50 männliche weiße Leghorn-Küken im Alter von 14 Tagen werden in 5 Gruppen zu 10 Tieren unterteilt. Das Grundfutter
wird mit 50 und 100 T.p.M. der beiden Antibiotika 5O57A und 5057B versetzt«. Die Infektion mit Kokzidiose wird durch Überimpfen von 7'x 10 ' sporenbildenden Oozyten von Eimeria tenellum pro Küken direkt peroral in den Kropf des Kükens
. bewirkt..
23
- 17 -
~l
Die Gruppen 1 bis 4 werden mit dem Putter ernährt, das die vorbestimmten Konzentrationen an Antibiotikum 5057 enthält. Der Beginn ist ein Tag vor der Überimpfung mit den Oozyten. Die Gruppe 5 ist eine Kontrollgruppe,· die mit Oozyten überimpft wird, aber.mit dem. Grundfutter ohne das Mittel der. Erfindung, ernährt wird. Die Gruppe 6 ist eine nichtinfizierte Kontrollgruppe. 7 Tage nach der Überimpfung mit den Oozyten wird die Zahl der Oozyten (OPG) in 1 g Stuhl gezählt. Die Ergebnisse sind in Tabelle· V'zusammengefaßt.
Die Versuche zeigen, daß die Antibiotika 5O57A und 5057B bei der Verhinderung und Behandlung von Kokzidiose wirken.
15 Todesrate k
Tote Küken bei Beendigung des Testes Zahl der Küken bei Beginn des Testes
lOO
Tabelle V
20
3035
Gruppe Stoff fizierte^ Todes Zunahme des OPG2, OyOl
Kerntro11- rate^ Körpergewi ent s 5 (χ ΙΟ4) 0
gruppe % - 0;
ι l- 5O57A 0 104
2 ti 0 • 105 87
5O57B 0 ιοβ
4 . tt 0 ιοβ
5 Infizie: 50 79
te Kon- 0
troll-
gruppe
β nichtin 0 100
Verabreich
te Menge 9
T.p.M.
50
100
50
100
'- 0
0
Γ 23 91 9 4 7 -,β- ;
1 Versuchsbeispiel 5
Akute Toxizität " . . :....
Die akute Toxizität.wird an Mäusen geprüft. Dabei werden-für '5 die Antibiotika 5057A und 5O57B LD,-0-Werte von 50 mg/kg i.p. und 50 mg/kg oder mehr p'.o. festgestellt.

Claims (5)

  1. Erfindungsanspruch
    1. Verfahren zur Herstellung eines die Wirksamkeit von Vieh- oder Geflügelfutter erhöhenden Mittels und/oder eines Mittels zur Behandlung oder Verhinderung von Vieh- oder Geflügelkokzidiose, gekennzeichnet dadurch, daß man das Antibiotikum 5057A oder ein Salz davon und/oder das Antibiotikum 5O57B oder ein Salz· davon als wirksamen Bestandteil in einer Menge von 5 bis 250 T.p.M. mit einem.flüssigen oder festen Träger und gegebenenfalls weiteren Hilfsstoffen vermischt.
  2. 2. Verfahren nach Punkt 1, gekennzeichnet dadurch, daß man den wirksamen Bestandteil in einer Menge von 10 bis T.p.M. einsetzt.
    J5. Verfahren nach Punkt 1 und 2, gekennzeichnet dadurch,
    daß man das Mittel in Form von Pulvern oder Granulat, oder 20
    in Form von Tabletten, Kapseln oder Pillen, herstellt.
  3. 4. Verfahren nach Punkt 1 bis 3* gekennzeichnet dadurch, daß man das Mittel als Vorgemisch herstellt, das aus 'dem
    wirksamen Bestandteil in Form eines gereinigten oder rohen . . . .
    Produktes, oder aus Zellen, die den wirksamen Bestandteil enthalten, und einem physiologisch verträglichen festen oder flüssigen Träger besteht.
  4. 5. Verfahren nach Punkt 4, gekennzeichnet dadurch, daß man als festen Träger Mehl, Sojabohnenpulver, Reiskleie, Maispulver, Stärke, Glukose, Hefe, Fischmehl, Talkum oder Diatomeenerde verwendet.
  5. 6. Verfahren nach Punkt 4, gekennzeichnet dadurch, daß man als flüssigen Träger eine physiologische Kochsalzlösung, destilliertes Wasser, oder ein physiologisch ver-
    Γ 239194 7 ---
    1 trägliches organisches Lösungsmittel verwendet.
    7· Verfahren nach Punkt 1 und 2, gekennzeichnet dadurch, daß man zur Herstellung des Mittels weitere Hilfs- und Zu-
    5 satzstoffe verwendet
    ' 8. Verfahren nach Punkt -7, gekennzeichnet dadurch, daß man als weitere Hilfs- und Zusatzstoffe Emulgiermittel, Disper-
    . giermittel, Suspendiermittel, Benetzungsmittel, Konzentrationsmittel, Geliermittel, antimikrobiell wirkende Mittel, antiseptische Mittel, Enzympräparate, Antibiotika oder Milchsäurepräparate verwendet»
    HfefZuJL_Setten
DD82239194A 1981-04-21 1982-04-21 Verfahren zur herstellung eines die wirksamkeit von vieh- oder gefluegelfutter erhoehenden mittels DD202386A5 (de)

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