DD202408A5 - Papierzufuehreinrichtung - Google Patents
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Abstract
Papierzufuehreinrichtung einer Kopiermaschine, die eine drehbar angetriebene Fototrommel aufweist, mit einem einen Kopierblattstapel (9) aufnehmenden Kopierblattmagazin (2), einem im Abstand von dessen Ausgabemuendung angeordneten Zufuehrrollenpaar (15, 16), welches in Anpassung an den Kopierzyklus gesteuert zum Zufuehren eines aus dem Kopierblattmagazin (2) vorgeschobenen Kopierblattes zu der Fototrommel intermittierend antreibbar ist, und mit einer ueber dem Kopierblattmagazin (2) angeordneten, unter Druck mit dem jeweils obersten Kopierblatt des Kopierblattstapels (9) zum Vorschieben dieses Kopierblattes mit dessen vorlaufenden Kante in den Rollenspalt des (noch stillstehenden) Zufuehrrollenpaares (15, 16) zusammenwirkenden Vorschubrolle (8), die mittels einer eine umlaufende Steuerscheibe (1) aufweisenden Antriebseinrichtung intermittierend und zeitlich vor dem Zufuehrrollenpaar (15, 16) antreibbar ist, wobei an der Steuerscheibe (1) zwei gegeneinander an deren Umfang versetzt angeordnete Zahnbogensegmente (3,4) ausgebildet sind, von denen das eine Zahnbogensegment (3) mit einem Antriebsritzel (5) der Vorschubrolle (8), und das andere Zahnbogensegment (4) mit einem Antriebsritzel (5) des Zufuehrrollenpaares (15, 16) zusammenwirkt, und wobei der Kopierblattstapel (9) in dem Kopierblattmagazin (2) entsprechend der jeweiligen Hoehe des Kopierblattstapels (9) nachstellbar von unten gegen die Vorschubrolle (8) gedrueckt ist.
Description
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Papierzuführeinrichtung
V Die Erfindung bezieht sich auf eine Papierzuführeinrichtung einer Kopiermaschine, die eine drehbar angetriebene Fototrommel aufweist, mit einem einen Kopierblattstapel aufnehmenden Kopierblattmagazin, einem, im Abstand von dessen Ausgabemündung angeordneten Zuführrollenpaar, welches in Anpassung an den Kopierzyklus gesteuert zum Zuführen eines aus dem Kopierblattmagazin vorgeschobenen Kopierblattes zu der Fototromrael intermittierend antreibbar ist, und mit einer über dem Kopierblattmagazin angeordneten, unter Druck mit dem jeweils obersten Kopierblatt des Kopierblattstapels zum Vorschieben dieses Kopierblattes mit dessen vorlaufenden Kante in den Rollenspalt des (noch
r~\ stillstehenden) Zuführrollenpaares zusammenwirkenden Vorschubrolle, die mittels einer eine umlaufende Steuerscheibe aufweisenden Antriebseinrichtung intermittierend und zeitlich vor dem Zuführrollenpaar antreibbar ist.
* Charakteristik der bekannten technischen Lösungen:
Λ Damit eine qualitativ hochwertige Übertragung des auf der Fototrommel haftenden Tonerbildes auf das Kopierblatt gewährleistet ist, ist eine zeitlich exakte Steuerung der Papierzuführeinrichtung für den jeweiligen Kopierzyklus eine unabdingbare Forderung./Dies gilt insbesondere für schnellarbeitende Kopiermaschinen.
μ. >* λ i-w *fc* r\. ι
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Bei einer bekannten Papierzuführeinrichtung der eingangs erwähnten Bauart (DE-PS 25 06 534) sind auf der Achse der Fototrommel zwei Kurvenscheiben angeordnet, die jeweils mit einem Hebel in Eingriff stehen. Dabei wird durch den einen Hebel für jeden Papierschubvorgang das Auf- und Absenken der Vorschubrolle, und durch den anderen Hebel mittels einer Zahnstange der Antrieb derselben gesteuert. Diese Steuerung hat jedoch keinen Einfluß auf den Antrieb des Zuführrollenpaares, der durch einen gesonderten Zahn-, riemen und eine Magnetkupplung erfolgt.
Diese bekannte Papierzuführeinrichtung ist konstruktiv sehr aufwendig und darüber hinaus schwierig einzustellen, da für eine exakte Kopierblattführung eine sehr genaue Ab- " · Stimmung von Kurvenscheiben und Hebel erforderlich ist. Darüber hinaus sind bei der bekannten Papierzuführeinrich— tung die relevanten für die Steuerung verwendeten Bauteile aufgrund ihrer konstruktiven Auslegung sehr verschleißanfällig, so daß ein wartungsfreier Betrieb der Papierzuführeinrichtung auch über größere Standzeiten hin in der Regel· nicht zu erwarten ist. Ein weiterer Nachteil der bekannten Papierzuführeinrichtung besteht darin, daß das Einschalten des Zuführrollenpaares nicht nur in Abstimmung auf die Drehung der Fototrommel, sondern auch in Abstimmung auf das Antreiben der Vorschubreolle mittels zusätzlicher Schaltorgane gesondert durchgeführt werden muß. Insgesamt gesehen sind für die bekannte Papierzuführeinrichtung eine große Anzahl von Präzisionsteilen erforderlich, durch die die gesamte Konstruktion der Papierzuführeinrichtung nicht nur sehr aufwendig in der Herstellung, sondern auch in der Wartung ist.
Ziel der Erfindung ist die Beseitigung der aufgezeigten Nachteile.
—" *J " "
Der Erfindung üiegt die Aufgabe zugrunde, eine Papierzu führeinrichtung der eingangs erwähnten Art dahingehend zu verbessern, daß eine hohe Standzeiten und eine geringe Störanfälligkeit aufweisende Steuerung geschaffen ist, die bei einfachem und robustem Aufbau gleichwohl eine hohe Steuergenauigkeit ermöglicht.
Erfindungsgemäß wird die Aufgabe dadurch gelöst, daß an der Steuerscheibe zwei gegeneinander an deren Umfang versetzt angeordnete Zahnbogensegmente ausgebildet sind, von denen das eine Zahnbogensegraent mit einem Antriebsritzel der Vorschubrolle und das andere Zahnbogensegment mit einem Antriebsritzel des Zuführrollenpaares zusammenwirkt, und daß der Kopierblattstapel in dem Blattmagazin entsprechend der jeweiligen Höhe des Kopierblattstapels nachstellbar von unten gegen die Vorschubrolle gedrückt ist·
Bei der erfindungsgemäßen Papierzuführeinrichtung entfallen somit die bei der bekannten Papierzuführeinrichtung verwendeten komplizierten und nur sehr schwer einstellbaren Hebelanordnungen. Außerdem ist es durch die Erfindung möglich, durch eine einzige, für jeden Papiervorschubzyklus in zeitlicher Abstimmung auf die Drehung der Fototrommel einmal uraladfende Steuerscheibe den Bewegungszyklus der Vorschubrolle und des Zuführrollenpaares zu steuern. Die Antriebszeiten dieser beiden Fördereinrichtungen lassen sich in einfacher Weise durch den jeweiligen Anbringungsort der Zahnbogensegmente an der Steuerscheibe und die Länge der Zahnbogensegmente festlegen.
Die Zahnbogensegmente und die zugeordneten Antriebsritzel müssen derart angeordnet sein, daß jedes Zahnbogensegment
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mit nur einem der Antriebsritzel in Eingriff gelangt und an dem anderen Antriebsritzel· eingriffsfrei vorbeiläuft. Dies läßt sich beispielsweise durch unterschiedliche Teilkreisdurchmesser, der Zahnbogensegmente und die Ausbildung des einen Zahnbogensegmentes als innenverzahntes Segment und des anderen als außenverzahntes Segment erreichen* De nach der Drehrichtung der Steuerscheibe und der Auswahl derjenigen Rolle des Vorschubrollenpaares, die das Antriebsritzel aufweist, wirkt dann das eine Zahnbogensegment mit dem ihm zugeordneten Antriebsritzel über ein Umkehrrad zusammen«
Es ist jedoch auch möglich, beide innen- oder außenverzahnte Zahbogensegment und entsprechend die Antriebsritzel axial gegeneinander zu versetzten. Beispielsweise kann das eine Zahnbogensegraent am Umfang der Steuerscheibe ausgebildet seinν und das andere Zahnbogensegment von einer Stirnseite der Steuerscheibe abstehen. Vorzugsweise sind aber beide Zahnbogensegmente zu derselben Achsseite der Steuerscheibe hin versetzt angeordnet, so daß sie beide axial von dieser abstehen, wobei zwiwchen dem weiter abstehenden Zahnbogensegment und der Steuerscheibe eine Umfangsnut für den berührungsfreien Vorbeigang der Steuerscheibe an dem mit dem anderen Zahnbogensegment zusammen
wirkenden Antriebsritzel ausgebildet ist.
Das Kopierblattmagazin kann an seinem der Vorschubrolle abgewandten Ende gelenkig gelagert und durch den Druck einer Feder, die am Rahmen der Kopiermaschine abgestützt ist, derart gehalten sein, daß das oberste Kopierblatt unabhängig von der Höhe des Kopierblattstapels stets mit einem bestimmten Druck an der Vorschubrolle anliegt. Es ist auch möglich, ein feststehendes Kopierblattmagazin zu verwenden, welches eine bewegliche Bodenplatte aufweist, die federnd nach oben gedrückt wird. Vorzugsweise jedoch ist das Kopierblattmagazin um eine parallel zur Achse der
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Vorschubrolle verlaufende, zwischen dieser und dem Schwerpunkt des Kopierblatttnagazins angeordnete Achse zum Andrücken des Kopierblattstapels unter die Vorschubrolle frei verschwenkbar abgestützt. Alternativ oder zusätzlich ist es auch möglich, an dem der Vorschubrolle abgewandten Ende des schwenkbar abgestützten Kopierblattmagazins ein Gewicht anzuordnen, durch das die Anlage des jeweils obersten Blattes des Stapels an die Vorschubrolle gewährleistet ist*
Die Erfindung wird anhand einer beispielhaften Ausführungs· form erläutert, die aus der Zeichnung ersichtlich ist. In der Zeichnung zeigt:
Fig. 1: eine perspektivische Ansicht einer schematisch dargestellten Papierzuführeinrichtung,
Fig.- 2: in schematischer Darstellung die
Seitenansicht der Papierzuführeinrichtung beim Einlauf eines von einem Kopierblattstapel abgezogenen Kopierblattes in ein Zuführrollenpaar.
Aus Fig. 1 ist eine Steuerscheibe 1 ersichtlich, die über eine nicht dargestellte Welle einer Kopiermaschine für jeweils einen Umlauf pro Kopiervorgang angetrieben ist. An der einem Kopierblattmagazin 2 zugewandten Stirnseite der Steuerscheibe 1 sind etwa in Höhe des radial äußeren Steuerscheibenrandes zwei außenverzahnte Zahnbogensegmente 3 und 4 angeordnet, die in Form von aaiial vorstehenden Kreisbogenabschnitten ausgebildet sind und rait einem Antriebsritzel 5 einer Vorschubrolle 8 bzw. mit einem Antriebsritzel 6 eines Zuführrollenpaares 15, 16 in Ein-
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griff gelangen» Bei gleichem Teilkreisdurchmesser der Verzahnungen der Zahnbogensegmente 3 und 4 sowie bei gleicher Größe der Antriebsritzel 5 und 6 ist die Bogenlänge I3 des Zahnbogensegmentes 3 kleiner als die Bogenlänge I4 des Zahnbogensegmentes 4. Die Zahnbogensegmente 3, 4 sind axial gegeneinander versetzt, wobei das Zahnbogensegment 3 der Stirnseite der Steuerscheibr 1 axial näherliegt als das Zahnbogensegment 4. Der der Steuerscheibe 1 zugewandte Teil des Zahnbogensegmentes 4 ist mit einer Umfangsnut 20 versehen, deren Breite und Tiefe so bemssen ist, daß das Antriebsritzel 5 beim Umlauf der Steuerscheibe 1. diesen Teil des Zahnbogensegmentes berührungsfrei passieren kann.
Das mit dem Zahnbogensegment 3 zusammenwirkende Antriebsritzel 5 treibt über eine Antriebswelle 7 eine Vorschubrolle 8, die auf dem obersten Kopierblatt eines Kopierblattstapels 9 aufliegt, der in dem Kopierblattmagazin 2 abgelegt ist· Die Vorschubrolle 8 kann dabei - wie aus Fig. 1 ersichtlich - als Förderwalze oder aber in Form von mehreren, parallel zueinander angeordneten Einzelrollen ausgebildet sein«
~ !Das" Kopierblattmagazin 2 ist in Form eines nach oben offenen Kastens gestaltet, der an seinem der Vorschubrolle 8 zugewandten Ende mit sogenannten Separatoren 11 und 12 versehen ist* Die Separatoren 11 und 12 sind derart angeordnet, daß sie die nach oben offene öffnung des Kasten im Bereich der vorderen Ecken durch dreiekcige Platten 19 abdecken. Durch die Platten 19 wird beim Betrieb der Vorschubrolle. 8 ein Aufbauschen des obersten Kopierblattes erzielt, wodurch die Trennung des obersten Kopierblattes von dem darunterliegenden Kopierblatt sichergestellt ist.
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Das Kopierblattmagazin 2 ist durch an der Längsseite des Kastens angebrachte, von dieser vorstehende Achsteile A und B, die mit ihrem freien Ende im Gehäuse der Kopiermaschine abgestützt sind* schwenkbar gelagert. Die Achsteile A, B sind parallel zur Achse der Vorschubrolle 8 zwischen dieser und dem Schwerpunkt des Kopierblattmagazins 2 angeordnete Dadurch wird ohne zusätzliche Einrichtung unter der Schwerkraft ein Abschwenken des Kopierblattmagazins im Uhrzeigersinn sichergestellt, wordurch das oberste Kopierblatt unabhängig von der Höhe des Kopierblattstapels von unten an die Vorschubrolle 8 gedrückt wird. Zusätzlich oder alternativ kann an dem ver Vorschubrolle 9 abgewandten Ende des Kopierblattmagazins 2 ein zusätzliches Gegengewicht 10 vorgesehen sein, um auch bei nahezu leerem Kopierblattmagazin 2 einen ausreichend starken Druck zwischen dem obersten Kopierblatt undcfer Vorschubrolle 8 zu gewährleisten»
Im Abstand von der Ausgabemündung des Kopierblattraagazins 2 sind zwei Lenkbleche 13, 14 derart angeordnet, daß ihre zu einem Zuführrollenpaar 15, 16 weisenden Enden einen Ausgabeschlitz bilden. Das zur Vorschubrolle 8 weisende Ende des unteren Lenkbleches 13 ist in Richtung des Uhrzeigersinnes abgebogen,so daß auch ein nicht korrekt laufendes Kopierblatt mit seiner vorlaufenden Kante eingefangen und in Richtung zu dem Zuführrollenpaar 15, 16 geleitet: wird.
Mit Einsetzen des Kopiervorganges wird durch eine hier nicht im einzelnen dargestellte Antriebsvorrichtung die Steuerscheibe 1 in Pfeilrichtung gegen den Uhrzeigersinn gedreht«. Durch ofen Eingriff des Antriebsritzel 5 mit dem Zahnbogensegment 3 wird über die Antriebswelle 7 die Vorschubrolle 8 im Uhrzeigersinn gedreht* Dadurch wird das oberste Kopierblatt des Kopierblattstapels 9 von dem Kopierblattstapel 9 abgezogen und dabei gelangt.die
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vorlaufende Kante des Kopierblattes in die durch die beiden Lenkb.leche 13 und 14 begrenzte Führung und läuft durch den Ausgabeschlitz in dem durch das noch nicht angetriebene Zuführrollenpaar 15, 16 begrenzten Walzenspalt an den Zuführrollen 15, 16 an. Da die Vorschubrolle 8 jedoch zu diesem Zeitpunkt noch läuft, wird das Kopierblatt in der durch die Lenkbleche 13 und 14 begrenzten Führung aufgebauscht,, wodurch das Kopierblatt an den Zuführrollen 15, 16 ausgerichtet und an der für den Synchronlauf mit der Fototrommel· richtigen Stelle bereitgestellt wird. In dieser Lage verbleibt das Kopierblatt solange, bis das Antriebsritzel 6 mit dem· Zahnbogensegment 4- in Eingriff gelangt. Geschieht dies, wird das mit seiner vorlaufenden Kante in den Walzenspalt eingreifende Kopierblatt durch das Zuführrollenpaar 15, 16 abgefördert.
Durch die Aufbauschung des Kopierblattes in der durch die Le'nkbleche 13 und 14 gebildeten Führung wird neben der vorstehend angesprochenen Ausrichtung der vorlaufenden Kante in dem Walzenspalt auch eine gewisse Vorratsschleife gebildet, durch die eventuelle unterschiedliche Fördergeschwindigkeiten zwischen der Vorschubrolle 8 und dem Zuführrollenpaar 15, 16 kompensiert werden können.
Die Länge I3 der Verzahnung des Bogenzahnsegmentes 3 ist so bemssen t daß unter Berücksichtigung des Obersetzungsverhältnisses zwischen Zahnbogensegment 3 und Antriebsritzel 5 bzw. Vorschubrolle 8 das oberste Kopierblatt mit seiner vorlaufenden Kante in den durch das Zuführrollenpaar 15, 16 begrenzten Walzenspalt gelangt und außerdem die oben angesprochene Vorratsschleife des Kopierblattes in der durch die Lenkbleche 13, 14 gebildeten Führung gebildet wird. Die Länge I4 des Zahnbogensegraentes 4 ist unter Berücksichtigung der einzelnen
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Obersetzungsverhältnisse von Zahnbogensegment 4, Antriebsritzel 6 und Zuführrollenpaar 15, 16 so bemssen, daß das mit seiner vorlaufenden Kante am Walzenspalt anliegende Kopierblatt in voller Länge abgefördert wird.
Am Boden des Kopierblattmagazins 2 sind an sich bekannte Fühler vorgesehen, die bei leerem Kopierblattmagazia über entsprechende Schalteinrichtungen für ein Ausschalten des Antriebs der Steuerscheibe 1 sorgen.
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Claims (3)
- E rf ind ungsan sp ruch,♦ Papierzuführeinrichtung für eine Kopiermaschine, die eine drehbar angetriebene Fototrommel aufweist, mit einem einen Kopierblattstapel (9) aufnehmenden Kopierbalttmagazin (2), einem im Abstand von dessen Ausgabemündung angeordneten Zuführrollenpaar (15, 16), welches in Anpassung an den Kopierzyklus gesteuert zum Zuführen eines aus dem Kopierblattmagazin (2) vorgeschobenen Kopierblattes zu der Fototrommel intermittierend antreibbar ist, und mit einer über dem Kopierblattraagazin (2) angeordneten, unter Druck mit dem jeweils obersten Kopierblatt des Kopierblattstapelä (9) zum Vorschieben dieses Kopierblattes mit dessen vorlaufenden Kante in den Rollenspalt des (noch stillstehenden) Zuführrollenpaares (15, 16) zusammenwirkenden Vorschubrolle (8), die mittels einer eine umlaufende Steuerscheibe (1) aufweisenden Antriebseinrichtung intermittierend und zeitlich vor dem Zuführrollenpaar (15, 16) antreibbar ist, gekennzeichnet dadurch, daß an der Steuerscheibe (1) zwei gegeneinander an deren Umfang versetzt angeordnete Zahnbogensegmente (3, 4) ausgebildet^ sind, von denen das eine Zahnbogensegment (3) mit einem Antriebsritzel (5) der Vorschubrolle (8), und das andere Zahnbogensegment (4) mit einem Antriebsritzel des Zuführrollenpaares (15, 16) zusammenwirkt, und daß der Kopierblattstapel (9) in dem Kopierblattmagazin (2) entsprechend der jeweiligen Höhe dee Kopierblattstapels (9) nachstellbar von unten gegen die Vorschubrolle (8) gedrückt ist.
- 2. Papierzuführeinrichtung nach Punkt 1, gekennzeichnet dadurch, daß die Zahnbogensegmente (3, 4) an der Steuerscheibe (1) axial gegeneinander versetzt ausgebildet sind- 11 -23 99 08 7und die Antriebsritzel (5, 6) entsprechend axial gegeneinander versetzt angeordnet sind.Papierzuführeinrichtung nach Punkt 2, gekennzeichnet dadurch, daß die Zahnbogensegmente (3, 4) zu derselben Achsseite der Steuerscheibe (1) hin versetzt angeordnet sind und zwischen dem von dieser weiter abstehenden Zahnbogensegrnent (4) und der Steuerscheibe (1) eine Umfangsnut (20) für den berührungsfreien Vorbeigang der Steuerscheibe (1) an dem mit dem anderen Zahnbogensegment (3) zusammenwirkenden Antriebsritzel (5) ausgebildet ist.
- 4. Papierzuführeinrichtung nach einem der Punkte 1 gekennzeichnet dadurch, daß das. Kopierblattmagazin (2) um eine parallel zur Achse der Vorschubrolle (8) verlaufende, zwischen dieser und dem Schwerpunkt des Kopierblattmagazins (2) angeordnete Achse (A-B) zum Andrücken des Kopierblattstapels (9) unter die Vorschubrolle (8) frei verschwenkbar abgestützt ist.Hierzu_Z_Setten Zeichnungen- - 12 -
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