DD202444A5 - Vorrichtung zum anheben von stampfern - Google Patents
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Abstract
Bei der Verkokung von Kokskohle nach dem Stampfverfahren wird die Kokskohle vor dem Einfuellen in den Koksofen mit Hilfe von Stampfern verdichtet, wobei diese lange Stampferstangen aufweisenden Stampfer ueber sie abschnittsweise beeinflussende und angetriebene Hubscheiben angehoben und dann fallengelassen werden. Waehrend das Ziel der Erfindung darin liegt, ein sicheres Anheben und Absenken der Stampferstangen im gewaehlten Takt zu gewaehrleisten, besteht die Aufgabe, hierzu eine Vorrichtung mit einem gleichbleibenden Anpressdruck der Hubscheiben zu schaffen, die d. unterschiedlichen Dicken der Stege und Reibbelaege automatisch beruecksichtigend, arbeiten. Erfindungsgemaess sind nunmehr die d. Hubscheiben tragenden Hubscheibenwellen der Zahl der Stampferstangen entsprechend einzeln gelagert. Dabei sind ihre Lagerstellen auf beiden Seiten der Stampferstangen gleichzeitig und gleichsinnig bewegbar und ueber ein Hydrauliksystem gleichmaessig beaufschlagt. Dadurch koennen die einzelnen Hubscheibenwellen den Gegebenheiten entsprechend angetrieben und gegen die einzelnen Stampferstangen angepresst werden. Eine gleichmaessige und gleichfoermige Anhebung aller Stampferstangen und Stampfer ist damit erreicht.
Description
Vorrichtung zum Anheben von Stampfern
Die Erfindung wird auf dem Gebiet der Kokereitechnik, insbesondere in der Stampfkokerei, angewendet und-betrifft eine Vorrichtung zum Anheben von Stampfern, die in Stampfkokereien zum Verdichten von Kokskohle vor deren Einführen in den Koksofen dienen, mit beidseitig der Stampferstangen verlaufenden Hubscheibenwellen, die zentral angetrieben v/erden und auf denen die Stampferstangen abschnittsweise beeinflussende Hubscheiben aufsitzen«
Zur Erzielung einer ausreichenden Koksqualität werden Kokskohlen häufig mit Hilfe von auf- und niedergehenden Stampfern in dafür vorgesehenen Formen verdichtet. Dabei werden die einzelnen Stampfer bei bekannten Stampfvorrichtungen (DE-OS 29 14 918) durch Hubscheiben angehoben, die auf einer durchgehenden Hubscheibenwelle sitzen und von einem Antriebsmotor angetrieben werden« Bei Drehung der beiden Hubscheiben drücken diese in einem nockenartig vorspringenden Bereich ihres Ümfangs gegen den mit einem Reibbelag versehenen Steg des entsprechenden Stampfers und heben ihn unter Einwirkung der Reibkraft hoch· Bei weiterer Drehung geben die Hubscheiben im zurückgesetzten Bereich ihres Umfanges den Stampfer dann wieder frei, so daß dieser herunterfällt und die Kokskohle verdichtet»
Die Hubscheiben einer Seite der Stampfvorrichtung haben jeweils eine gemeinsame Hubwelle pro Stampferwagen, die über
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ein Zahnrad angetrieben wird. Die Zahnräder der beiden Hubwellen werden ihrerseits über Zwischenräder und ein Getriebe von einem Elektromotor angetrieben« Die Lager der Hubwellen sind mit der Rahmenkonstruktion verschraubt und mit Blechpaketen unterfüttert. Zum Nachstellen der Hubwellen werden die Lager von der Rahmenkonstruktion gelöst und die Hubwelle mit den Hubscheiben und. Lagern abgehoben, um die Dicke der Blechpakete dem Abnutzungsgrad der Reibbeläge anzupassen und die zum Heben der Stampfer erforderliche Reibkraft wieder zu gewährle ist en.
Das Nachstellen der Hubwellen ist mit großem Arbeits- und Zeitaufwand verbunden, obwohl es in der Regel genügt, nur eine der beiden Hubwellen nachzustellen* Zum Abheben der Hubwelle ist eine geeignete Vorrichtung, z. B« ein Hebezeug, erforderlich·
Bei jedem Nachstellen·der Hubwelle muß zusätzlich der Zahn« eingriff zwischen—Hubwellenritzel und Zwischenrad neu eingestellt werden· Wird diese Einstellung nicht gewissenhaft durchgeführt, sind Folgeschäden durch Verspannung und erhöhten Verschleiß der Zahnräder unvermeidbar. Erschwerend ist, daß die erforderliche Änderung der Dicke der Blechpakete nicht vorbestimmt bzw· vorhergesehen werden kann. Die Hachstellarbeit muß daher gegebenenfalls wiederholt werden, beispielsweise, wenn zu viele bzw· zu dicke Bleche entfernt wurden und die Lager infolge zu hoher Anpreßkräfte unzulässig belastet und warm werden·
Um die Ausfallzeiten möglichst gering zu halten, wird in der betrieblichen Praxis die Hubscheibenwelle in der Regel erst dann nachgestellt, wenn ein oder mehrere Stampfer nicht mehr angehoben werden· In der Zwischenphase tritt infolge ver-
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minderter Reibung zwischen Stampfersteg und Nocken der Hübsche iben-Schiupf auf. Durch den so verminderten Hub der Stampfer verringert sich die Stampfdichte der Kokskohle und somit auch des Kohlekuchens, der zur Verkokung in den Ofen eingebracht wird«
Wird seitens des Betriebspersonals zu spät bzw» nicht bemerkt, daß sich die Stangen des Stampfers nicht heben, so kann dies zu erheblichen Schäden führen. In diesem Fall stecken die nicht angehobenen Stampferstangen noch in dem Kohlekuchen und werden eingestampft, während der ?/agenzug weiter mittels eines Hydraulikzylinders verfahren wird« Dies kann zum Verbiegen der in dem verfestigten Kohlekuchen festsitzenden Stampferstangen führen. Ein Auswechseln der Stampferstangen ist dann in der*Regel nicht zu umgehen*
Da die zwei durchgehenden Hubscheibenwellen von einem gemeinsamen Antrieb betrieben werden, können die auf ihr befindlichen Hubscheiben auch nur gemeinsam ausgerichtet werden« Das hat zur Folge, daß jeweils die Ausrichtung nach der Stampferstange erfolgt, deren Steg und Reibbelagstärker am ungünstigsten ist« Uur so kann man sicher sein, daß die Stampferstangen auch wirklich gehoben werden, da die Vorspannkraft nach dem ungünstigsten Pail ausgelegt wurde. Dabei ist allerdings nachteilig, daß die übrigen Hubscheiben mit einer größeren Anpreßkraft an den Reibbelag angepreßt werden, als dies eigentlich erforderlich ist. Folge ist ein verhältnismäßig hoher Verschleiß der Reibbeläge.
Ziel der Erfindung ist die Bereitstellung einer Vorrichtung zum Anheben von Stampfern, die ein sicheres Anheben und Ab-
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senken der Stampferstange!! im gewählten Takt gewährleistet, so daß ein Xokskuchen mit hoher und gleichmäßiger Verdichtung herstellbar ist.
des.Wesens der Erfindung
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Vorrichtung mit einem gleichbleibenden Anpreßdruck der Hubscheiben zu schaffen, die die unterschiedlichen Dicken der Stege und Reibbeläge automatisch berücksichtigend arbeitet·
Die Aufgabe wird gemäß der Erfindung dadurch gelöst, daß die Hubscheibenwelle der Zahl der Stampferstangen entsprechend einzeln gelagert sind, wobei ihre Lagerstellen auf beiden Seiten der Stampferstange gleichzeitig und gleichsinnig bewegbar und über ein Hydrauliksystem gleichmäßig beaufschlagbar sind·
Eine derartige Ausbildung ermöglicht mit Hilfe, der Steuerung eine einzelne Beistellung der Hubscheiben, und zwar gleichmäßig von beiden Seiten, Über die Teilung der Hubseheibenwel— Ie bzw. Hubscheibenwellen in einzelne kurze Abschnitte ist es nicht nur möglich, diese anschließend einzeln anzutreiben, sondern gleichzeitig auch die einzeln den individuellen Gegebenheiten entsprechend gegen den Reibbelag bzw. Steg der einzelnen Stampferstange anzupressen.
Eine gleichmäßige Anpressung der Hubscheiben auf beide Seiten der Stege ist dadurch gewährleistet, daß die Lagerstellen als ineinandergreifende Zahnsegmente aufweisende Zahnschwingen ausgebildet sind· Durch Beeinflussung einer der Lagerstellen wird dieses gleichzeitig auch auf die andere Zahnschwinge und damit auf die andere Hubscheibe übertragen, so daß jeweils
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eine gleichmäßige Belastung des Steges auf beiden Seiten eintritt« Das Zahnspiel im Eingriff der Zahnschwingen wird erfindungsgemäß durch zwei Spiralfedern herausgenommen.
Bine günstige Übertragung der Antriebskräfte und günstige Aufbringung von Reibkräften auf die Stege der einzelnen Stampferstangen ist gewährleistet,, indem erfindungs gemäß die Hubscheibe zwischen zwei Zahnschwingen auf der Hubscheibenwelle gelagert ist, die gleichzeitig das Hubwellenritzel trägt. Dieses Hubwellenritzel ist gemäß einer weiteren Ausbildung der Erfindung über ein Verteilerrad und eine Antriebsverzweigung mit dem Motor kuppelbar ausgebildet. Damit ist es möglich, mit einem einzigen Motor alle Hubscheiben anzutreiben'und somit die einzelnen Stampferstangen gleichmäßig und im vorgesehenen Takt anzuheben und herabfallen zu lassen.
Über die Zahnschwingen werden die Hubscheiben gleichmäßig gegen die Stege der Stampferstangen gedruckt. Um einerseits den notwendigen mechanischen, hydraulischen und regeltechnischen Aufwand in Grenzen zu halten und um gleichzeitig eine gleichmäßige und gleichsinnige Beistellung der Hubscheiben zu erreichen, sind die Zahnschv/ingen erfindungsgemäß im Bereich der Zahnsegmente paarweise auf jede einer Hebelwelle verlagert, wovon eine über einen angelenkten- Hebel und einen be-« weglich damit verbundenen Arbeitszylinder beeinflußbar bzw. verdrehbar ist. Wird über den Arbeitszylinder der Hebel und damit die Hebelwelle verstellt, so wird diese Bewegung über die Zahnsegmente automatisch von der einen auch auf die andere Zahnschwinge and damit auf beide Hubscheiben übertragen.
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Der Arbeitszylinder kann ohne weiteres, auch wenn er unter Belastung steht, eine gleiche Stellung der Hebelwelle bzw· der .Zahnschwinge und der Hubscheibe bzw. Hubscheiben bewahren, da dem hydraulischen Arbeitszylinder ein hydraulisch entsperrbares Rückschlagventil zugeordnet ist. Über dieses hydraulisch entsperrbare Rückschlagventil kann die Ölfeder auf der Kolben- sowie auf der Stangenseite leckölfrei gesperrt werden.
Zur Vergleichmäßigung des Betriebes ist vorgesehen, daß in der Zuleitung vor dem Rückschlagventil ein Druckspeicher angeordnet ist« Dieser Druckspeicher dient als Druckpufferung, so daß jeweils vor dem hydraulisch entsperrbaren Rückschlagventil ein gleichmäßiger Druck vorgehalten wird«
Eine automatische Nachstellung des Bestelldruckes wird in vorteilhafter Weise erreicht, indem in der Steuerleitung stangenseitig ein Doppeldruckschalter vorgesehen ist, der über ein Zeitrelais und/oder einen den Hubscheiben zugeordneten Steilungskontakt beeinflußbar ist· Wird über das Zeitrelais und den Stellungskontakt an den Hubscheiben festgestellt, daß der erforderliche Vorspanndruck in der festgelegten Zeit nicht erreicht wird, so erfolgt über den Doppeldruckschalter eine Uachsteilung, und beim nächsten Vorgang ist wieder der optimale Vorspanndruck gewährleistet. Der Doppeldruckschalter wird über das Zeitrelais und den St eilungskont akt angeregt.
Stöße im Hydrauliksystem, die insbesondere beim Anlegen der Hubscheibennocken an die Stampferstang en entstehen, werden erfindungsgemäß in vorteilhafter und einfacher Weise dadurch vermieden, daß in der Steuerleitung ein Druckspeicher vorgesehen ist. Über diesen Druckspeicher, der nach einer
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Ausbildung vorteilhaft kolbenseitig in die Steuerleitung geschaltet ist, ist es möglich, statt der bisher notwendigen elastisch auf ihren Haben gelagerten Hübscheibenkränze .jetzt starr gelagerte Hubscheiben einzusetzen« Derartige starr gelagerte "Hubscheiben sind einfacher herzustellen und einfacher und billiger einzusetzen«
Das Hachsteilen des Zahneingriffs zwischen Hubwellenritzel und Zwischenrad entfällt, da erfindungsgemäß das Verteilerrad jeweils auf der Hebelweile drehbar angeordnet ist. Das Verteilerrad bzw, die beiden Verteilerräder können jeweils unabhängig vom gewählten Andruck und damit, der Stellung des Hubwellenritzels immer ineinanderkämmen.
Die Erfindung zeichnet sich insbesondere dadurch aus, daß die bisher aufwendigen Machst eilarbeiten beim Betrieb von mehreren Stampfern in einer Stampfform entfallen, da nun durch die getrennte Lagerung der Hubscheiben, und ihren Einzelantrieb eine Möglichkeit geschaffen ist, die Anpressung der einzelnen Hubscheiben jeweils zum Zustand der einzelnen Stampferstange entsprechend zu wählen, Dabei wird auf den Vorteil, alle Hubscheiben durch einen einzigen Antrieb zu versorgen, nicht.verzichtet. Mit Hilfe der erfindungsgemäßen Vorrichtung wird darüber hinaus erreicht, daß die einzelnen Stampferstangen auf beiden Stegseiten von den dort angreifenden Hubscheiben gleichmäßig beaufschlagt werden. Damit ist nicht nur ein gleichmäßiger und störunanfälligerer Betrieb gewährleistet, sondern gleichzeitig auch eine gleichmäßigere und immer gleichmäßig bleibende Verdichtung des Kohlekuchens über die gesamte Länge der Stampfform, gesehen.
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Die Erfindung soll nachstehend an einem AusfLüirungabeispiel näher erläutert werden. In der augehörigen Zeichnung zeigen:
Pig. 1: eine Vorderansicht der erfindungsgemäßen Stampfvo rr i c ht ung i
Fig. .2: die Lagerung der Hubscheiben entsprechend Ansicht Ai ·.
Fig, 3: die Verlagerung der Hubwellenritzel gemäß Schnitt I-I von Pig. 1 j .
Pig, 4: die. Lage der Antriebaverzweigung entsprechend Schnitt II-II der Pig· 1 und
Pig» 5: eine schematische darstellung des hydraulischen Sehaltsyst ems·
Bei dem in Pig» 1 gezeigten Ausschnitt handelt es sich um eine Teilansicht einer Stampfvorrichtung mit mehreren parallel zueinander arbeitenden Stampfern 1» Jeweils zwei Stampferstangen 2, 3 sind antriebsmäßig korrespondierend geschaltet, wobei die den Stampferstangen 2, 3 zugeordneten Hubscheiben 5, 6 dazu dienen, die Stampferstangen .2, 3 jeweils über Reibung anzuheben und nach Durchlaufen der Hubscheibennocken wieder fallen zu lassen.
Die Hubscheiben 5, 6 sind auf kurzen Hubscheibenwellen 7, gelagert, auf denen auch Hubwellenritzel 8 angeordnet sind. Diese Hubwellenritzel 8 stehen mit einem Verteilerrad 10, Zwischenrädern 11, 12 und einem Antriebsritzel 13 in Verbindung« Das auf einer Zwischenwelle 14 aufsitzende Antriebsritzel 13 wird über einen Motor 16 und ein Getriebe 15
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sowie eine dazwischen angeordnete Zahnkupplung 17 beaufschlagt.
Die Hu.bscheiben. 5, 6 beanspruchen mit ihren Hubscheibennocken jeweils den Steg 19 bzw, den Reibbelag 20 der einzelnen Stampferstangen 2, 3»
Die Hubscheibenwellen 7, 9 sind einzeln gelagert, wobei ihre Lagerstellen 22 als ineinandergreifende, Zahnsegmente 26 aufweisende Zahnschwingen 23, 24 ausgebildet .sind. Diese Zahnschwingen 23, 24 sind im Bereich der Zahnsegmente 26 über eine Hebelwelle 25 miteinander verbunden, und zwar so, daß, wie aus den I?ig, 1, 2 und 3 ersichtlich ist, die Zahnsckwingen 23» 24 bei Betätigung eines Arbeitszylinders 29 über einen Hebel 28 so verschwenkt werden, daß sich die Hubscheiben 5» 6 entweder dem Steg 19 nähern oder aber von diesem abgehoben werden.
Die Hebelwellen 25 sind auf beiden Seiten der Stampferstange 2, 3 über eine gemeinsame Achshalterung 27 gehalten, Hur eine der beiden Hebelwellen 25 weist einen Hebel 28 auf. Dies ist ausreichend, weil die Bewegung des Hebels· 28 über ' die Zahnsegmente 26 auf die gegenüberliegende Hebelwelle 25' übertragen wird. Dementsprechend führen die Zahnschwingen 23 bzw. 23' sowie 24 und 24f gleiche Bewegungen aus. Das Zahnspiel in den Zahnschwingen 23, 23' und 24, 24* wird mittels Spiralfedern herausgenommen. Damit wird ein Ausschlagen der Zähne bei dem periodischen Eingreifen der Hubscheibennocken 41 vermieden.
Der Stampferfuß 30 weist der Stampfform entsprechende Abmessungen auf, *
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Der Arbeitszylinder 29 bewegt über den Hebel 28 die Hebelwelle 25· Wie erwähnt werden dann die Zahnschwingen 23, synchron bewegt. Die Hubscheibenwelle 9, die zwischen den. Zahnschwingen 23, 24 bzw. 23', 24' verlagert ist, dient gleichzeitig als Träger der Hubscheibe 5, 6 und des Hub-,,-, wellenritzels 8. Über die Hubscheibenwelle 9 v/erden die Hubscheiben 5» 6 in Betriebaposition gebracht. Das Beistellen der Hubscheiben 5, 6 erfolgt über das Hydrauliksystem. Der Antrieb der Hubwellenritzel 8 mit dem Verteilerrad 10, den Zwischenrädern 11., 12 und dem Antriebsritzel ist in Fig. 4 dargestellt.
Fig. 5 zeigt das hydraulische Schaltbild, wobei der Arbeitszylinder 29 über ein besonderes Steuerungssystem verfügt, über den die Lage von Kolbenstange 32 und Kolben 33 bzw. deren Fixierung erfolgt. In die Steuerleitung 34 ist ein , Druckspeicher 35 geschaltet, der als Kompensator wirkt
und die Stöße im Hydrauliksystem auffängt, die beim Aufr""': legen der Hubscheibennocken 41 an die Stampferstange 2, 3 unvermeidlich entstehen. Dadurch können starr gelagerte Hubscheiben 5, β verwendet werden, deren Ausführung und Lagerung wesentlich einfacher und billiger als bisher durchzuführen ist» Auch können dadurch bei Bedarf schwerere Stampferstangen eingesetzt und somit größere - Energiemengen in den Kohlekuchen bei gleicher Stampfzeit eingebracht werden.
Der Arbeitszylinder 29 ist so ausgebildet und geschaltet, daß auch bei gewünschtem Stillstand durch eine äußere Kraft wie beispielsweise die Hubseheibenabwälzkraft ein Verschieben nicht möglich ist. Auch bei längeren Standzeiten
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kriecht der unter Belastung stehende Arbeitszylinder 29 nicht, da die Ölfeder auf der Kolben- sowie auf der Stangenseite leckölfrei durch ein Sperrventil/hydraulisch entsperrbare Rückschlagventil 36, 37 gesperrt wird. Ein Doppeldrucksehalt er 3S9 der auf einen minimalen und einen maximalen Vorspanndruck der Hubscheiben 5> 6 eingestellt werden kann, wird über ein Zeitrelais 39 erregt« Dies ist dann der Pail, wenn über eine, vorher festgelegte Zeit, wie z· B. 2 Minuten, der eingestellte Minimalwert nicht erreicht wurde. Der maximale Wert der Hubscheibenvorspannung wird dann erreicht, wenn der Arbeitszylinder 29 so weit ausfährt, daß der als maximal eingestellte Druck in dem Doppeldruckschalter 38 anliegt· Dieses Beistellen der Hubscheiben 5» 6 erfolgt, wenn der Stellungskontakt 40 eine Position von-gegenüberstehenden Hubscheibennocken 41 anzeigt. Diese Nachstellung ist erfahrungsgemäß nur alle ein bis zwei Monate erforderlich·
Der in die Zuleitung 43 mit dem Speicher 44 geschaltete und hinter dem Rückschlagventil 45 angeordnete Druckspeicher 46 dient als Druckpufferung·
Claims (3)
- / 1 O R / O ~12"* 30.11.1982z~ ^ * £ O Q ό APC10 Β/241 254/360 971/27Brfindungs an sprach1» Vorrichtung zum Anheben von Stampfern, d,ie in Stampfkokereien zum Verdichten von Kokskohle vor deren Einführen in den Koksofen dienen, mit beidseitig der Stampferstangen verlaufenden Hubscheibenwellen, die zentral angetrieben werden und auf denen die Stampferstangen abschnittsweise beeinflussende Hubscheiben aufsitzen, gekennzeichnet dadurch, daß die Hubscheibenwellen (7, 9 ) der Zahl der Stampferstangen (2, 3) entsprechend einzeln gelagert sind, wobei ihre Lagerstellen (22) auf beiden Seiten jeder Stampferstange (2, 3) gleichzeitig und gleichsinnig bewegbar und über ein Hydrauliksystem gleichmäßig beaufschlagbar sind.2, Vorrichtung nach Punkt 1, gekennzeichnet dadurch, daß die Lagerstellen (22) als ineinandergreifende Zahnsegmente (26) aufweisende Zahnschwingen (23, 24) ausgebildet sind»3. Vorrichtung nach'Punkt 1, gekennzeichnet dadurch,daß die Hubscheibe (5, 6) zwi chen zwei Zahnschwingen (23, 24) auf der Hubscheibenwelle (7, 9 ) gelagert ist, die gleichzeitig das Hubwellenritzel (8) trägt,4» Vorrichtung nach den Punkten 1 und 3, .gekennzeichnet dadurch, daß. das Hubwellenritzel (8) über ein Verteilerrad (10) und eine Antriebsverzweigung mit dem Motor (16) kuppelbar ist.24 12 54 3 -13- 30.11.1982AP C 10 B/241 "254/3 60 971/275· "Vorrichtung nach, den Punkteb 1 und 2, gekennzeichnet dadurch, daß die Zahnschwingen (23, 24) im Bereich der Zahnsegmente (26) paarweise auf je einer Hebelwelle (25) verlagert sind, wovon eine über einen angelenkten Hebel (28) und einen beweglich damit verbundenen Arbeitszylinder (29) verdrehbar ist.6· Vorrichtung nach den Punkten 1 und 5, gekennzeichnet dadurch, daß dem hydraulischen Arbeitszylinder (29) ein hydraulisch entsperrbares Rückschlagventil (36, 37) zugeordnet ist·7· Vorrichtung nach den Punkten 1,5 und 6, gekennzeichnet dadurch, daß in der Zuleitung (43) vor dem Rückschlagventil ein Druckspeicher (46) angeordnet ist·8· Vorrichtung nach den Punkten 1,6 und 7, gekennzeichnet dadurch, daß in der Steuerleitung (34) stangenseitig ein Doppeldruckschalter (38) vorgesehen ist, der über ein Zeitrelais (39) und/oder einen den Hubscheiben (5, 6) zugeordneten Stellungskontakt (40) beeinflußbar ist.
- 9. Vorrichtung nach den Punkten 1 und 6, gekennzeichnet dadurch, daß in der Steuerleitung (34) ein Druckspeicher (35) vorgesehen ist·
- 10. Vorrichtung nach Punkt 9» gekennzeichnet, dadurch, daß der Druckspeicher (35) kolbenseitig in die Steuerleitung (34) geschaltet ist·241254 3-H- 30,11.1982AP G 10 E/241 254/3 GO 971/2711e Vorrichtung nach den Punkten 1f 4 und 5, gekennzeichnet dadurch, daß das Verteilerrad (10) jeweils auf der Hebelwelle (25) drehbar angeordnet ist,12· Vorrichtung nach den Punkten 1 bis 7» 10 und 11, gekennzeichnet dadurch, daß zwischen den Schwingenpaaren (23» 24) Spiralfedern (47) zur Entfernung des Zahnspiels angeordnet sind.Hierzu 3 Seiten Zeichnungen
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