DD202485A5 - Fernsehempfaenger - Google Patents
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Abstract
Die Erfindung betrifft die Trennung von Leuchtdichte- und Farbsignalen mittels eines Kammfilters, wobei sowohl Materialeinsparungen als auch qualitative Verbesserungen erzielt werden. Erfindungsgemaess wird ein Signaltrennungssystem geschaffen, das eine Vielzahl von seriellgekoppelten Signaluebertragungsstufen einschliesst. Es wird ein Blindinformationssignal an einer Eingangsstufe angelegt und mindestens ein Zeitintervall einer horizontalen Fernsehzeile (1-H) verzoegert, wenn es durch die Uebertragungsstufen geleitet wird. Verschiedene dieser Uebertragungsstufen, d. zeitlich (1-H)-Intervall auseinanderliegen, umfassen Ausgaenge, d. durch Bewertungsfunktions- und Summierungs- oder Differenzschaltungen verknuepft sind, um bandbreitenbegrenzte transversale Filterausgangssignale zu erzeugen. Diese Signale werden additiv und subtraktiv verknuepft, um ein kammbandpassgefiltertes Farbsignal und ein voellig wiederhergestelltes und kammgefiltertes Leuchtdichtesignal zu erzeugen, wodurch die Notwendigkeit einer nachfolgenden Filterung vor der weiteren Verarbeitung der Signale umgangen wird. Die bandbreitenbegrenzten Signale koennen ebenfalls verknuepft werden, um den Nutzer ein einstellbares Versteilerungsregresgelsignal fuer den Leuchtdichteinformationskanal zur Verfuegung zu stellen.
Description
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Ferns ehempfanger
Die Erfindung betrifft Fernsehempfänger und insbesondere Systeme für die Trennung von Leuchtdichte- und Farbsignalen für die nachfolgende Bildinformationsverarbeitung.
Der'Bildgleichrichter eines Fernsehempfängers erzeugt ein zusammengesetztes Basisband-Bildsignal. Für die Bildung der Signale, die für die Erzeugung eines Bildes auf der Fernsehbildwiedergaberöhre erforderlich sind, müssen die Leuchtdichte- und die Farbsignalbestandteile des vollständigen Signals getrennt werden. Die Leuchtdichte- und Farbsignale werden gesondert verarbeitet und anschließend zur Erzeugung der gewöhnlich roten, grünen und blauen Signale für die
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Bildwiedergaberöhre wiedervereinigt. Die Leuchtdichte- und-Farbsignale können teilweise mit Hilfe von Bandpaß- und Fiederpaßfiltern oder vorteilhafter mit größerer Genauigkeit mittels eines Karamfilters (A CCD Comb Filter for Color T-Y Receiver Picture Enhancement - Sin CCD-Kammfilter für die Verbesserung' der Bildqualität bei Farbfernsehempfängern, "RCA Review", Band 41, März 1980, Seiten 3 ff.) getrennt werden. Bei dem Kammfilter wird die verflochtene Beschaffenheit der Leuchtdichte- und Farbsignalinfonnationen des Standard-UTSC-Farbsignals für die Trennung der beiden Signalinformationskomponenten über das gesamte Bildband hinweg genutzt. Darüber hinaus ist mit dem im oben angeführten Artikel beschriebenen Kammfilter die !Möglichkeit für die verbesserte Wiedergabe des Yertikaldetails des Leuchtdichteinformationsbestandteils gegeben.
Die Verfahren der Trennung von Leuchtdichte- und Farbsignalen mit Hilfe'eines Kammfilters werden bei dem Kammflltersystem, das in der USA-Patentschrift 4,096,516 beschrieben wird, vorteilhaft angewendet. Bei dem dort dargestellten Kammfiltersystem wird das Bildsignal durch die Anwendung von Verzögerungsleitungen mit ladungsgekoppelten Bausteinen auf der Basis von integrierten Schaltungen verzögert und somit die Trennung der verschachtelten Leuchtdichte- und Farbsignale in komplementärer Weise an zwei IS-Ausgangsklemmen bev/irkt. Es ist .jedoch erforderlich, die mittels Kammfilter gefilterten Ausgangssignale nochmals zu filtern, bevor die Signale für die FärbSignalwiedergabe verarbeitet werden.. Insbesondere muß das mittels Kammfilter gefilterte Farbsignal mit Hilfe eines Bandpaß- oder eines Hochpaßfilters gefiltert werden, das so angeordnet ist, daß es die Färbsignalbestandteile durchläßt, wogegen es die Frequenzen außerhalb des Färbsignalbandes sperrt. Das in diesem Patent zur Darstellung gezeigte Bandpaßfilter besteht aus diskreten Bauelemten, die außerhalb der integrierten Schaltung angeordnet sind; es erzeugt ein bandpaßgefiltertes Farbsignal für den Farbsignalprozessor.
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Das Leuchtdichtesignal wird ebenfalls durch ein externes Hiederpaßfilter gefiltert. Das Signal an der Farbsignalausgangsklemme wird mittels eines externen Hiederpaßfilters für die Wiedergewinnung des Vertikaldetails der Leuchtdichteinformationen, das im Uiederfrequenaabschnitt (d.h. zwischen O und etwa 1,5 MHz) des kammgefilterten Farbsignalausgangs enthalten ist, gefiltert. Das gefilterte Leuchtdichtesignal und die Vertikaldetailinformationen werden anschließend verknüpft, um ein vollständiges Leuchtdichtesignal für die anschließende Signalverarbeitung zur Verfügung • zu stellen. .
Ziel der Erfindung: .
Zur Ausschaltung der zahlreichen PiIterbestandteile, auf die oben Bezug genommen wird, wird angestrebt, die Bandpaß- und die ÜTiederpaßfilterung der beiden Signale mit Hilfe eines Kammfilter-IS-Chips zu ermöglichen. Es wird ebenfalls angestrebt, die Hochfrequenz-Horizontaldetailinformationen des Leuchtdichtesignals, die ungewollt durch das Leuchtdichte-lTiederpaßfilter entfernt wurden, wiederherzustellen. Darüber hinaus wird angestrebt, den Anwender in die Lage zu versetzen, die Größe des Horizontal- und Yertikaldetails im Leußhtdichtesignal durch die Anwendung einer gemeinsamen Spitzenregelung"einzustellen.
Wenn das Kammfiltersystem bei einem Fernsehempfänger eingesetzt wird, ist zu berücksichtigen, daß die Paitonformationen beträchtlichen Verzögerungen ausgesetzt sind, die auf die Filterung im Farbsignalprozessor zurückzuführen sind. Diesen Farbsignalverzögerungen wird in herkömmlicher Weise durch eine Verzögerungsleitung im Leuchtdichtesignalweg entgegengewirkt, so daß die verarbeiteten Leuchtdichte- und Farbsignale in der richtigen zeitlichen Beziehung stehen, wenn sie. zur Erzeugung der Farbsignale für die Bildwiedergaberöhre zusammenmatriziert v/erden. Demgemäß wird des weiteren angestrebt, eine Einrichtung für die· zeitliche Vorverlegung des
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Färb signal s im Kammfiltersystem zu schaffen, -tun-einen-Teil" oder die gesamte erforderliche anpassenden Leuchtdichtesignalverzögerung im Fernsehsystem auszuschalten.
Erfindungsgemäß wird ein Signaltrennungssystem geschaffen,, das eine Vielzahl von seriellgekoppelten Signalübertragungsstufen einschließt. Bs wird ein Bildinformationssignal an einer Eingangsstufe angelegt und um mindestens ein Zeitintervall einer horizontalen Fernsehzeile (1-H) verzögert, wenn es durch die Übertragungsstufen geleitet wird. Verschiedene dieser übertragungsstufen, die zeitlich (1-H)-Intervall auseinanderliegen, umfassen Ausgänge, die durch Bewertungsfunktions- und Summierungs- oder Differenzschaltungen verknüpft sind, um bandbreitenbegrenzte transversale Filterausgangssignale zu erzeugen. Diese Signale werden additiv und subtraktiv verknüpft, um ein kammbandpaßgefiltertes Farbsignal und ein völlig wiederhergestelltes und kammgefiltertes Leuchtdichtesignal zu erzeugen, wodurch die Notwendigkeit einer nachfolgenden Filterung vor der weiteren Verarbeitung der Signale umgangen wird. Die bandbreitenbegrenzten Signale können ebenfalls verknüpft werden, um dem Nutzer ein einstellbares Versteilerungsregelsignal für den Leuchtdichteinformationskanal zur Verfügung zu stellen.
In Übereinstimmung mit einem weiteren Aspekt dieser Erfindung liegen die angezapften Stufen für die Bildung des Farbsignales vor jenen angezapften Stufen, die der Bildung des Leuchtdichtesignals dienen. Dementsprechend entsteht das Farbsignal zeitlich vor dem Leuchtdichtesignal, wodurch die beim Farbsignal anzutreffenden Verzögerungen während der Verarbeitung der Farbinformationen kompensiert werden. Die Notwendigkeit für eine substantielle Leuchtdichtesignalverzögerungsleitung wird dadurch umgangen.
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Die erfindungsgemäß gebildeten kammgefilterten und bandbreitenbegrenzten Leuchtdichte- und Farbsignale können von einer Schaltung erzeugt werden, die auf der Basis einer einzigen integrierten Schaltung ohne externe Filterelemente aufgebaut ist..
An einigen Ausführungsbeispielen soll die Erfindung nachfolgend näher erläutert werden. In der Zeichnung zeigen:
Pig. 1a: ein Blockschaltbild einer (i-H)-kammfilteranordnung, die dem Stand der Technik entspricht;
Fig. 1b und
Fig. 1c: Wellenformen zur Darstellung der Filtercharakteristiken für die Kammfilteranordnung gemäß Fig. 1a; -
Fig. 2a: ein Blockschaltbild der (2-H)-Kammfilteranord-' nung, die dem Stand der Technik entspricht;
Fig.. 2b und
Fig. 2c: Wellenformen zur Darstellung der Filtercharakteristiken der Kaminfilteranordnung gemäß Fig. 2a;
Fig. 3'' teilweise im Blockschaltbild und teilweise schematisch ein System für die Filterung kammgefilterter Leuchtdichte- und Farbsignale und die Bildung eines Leuchtdichteversteilerungssignales in Übereinstimmung mit den Prinzipien der vorliegenden Erfindung;
Fig. 4 und 5: Querfilter von der Art, wie sie bei Signal-, trennungssystemen gemäß der Fig. 3» 6,7 und 9 verwendet werden;
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Pig. 6: teilweise als El ο cks ciaalt bild., und .teilvreise in _,:..-schematischer Porm ein Pilter- und Versteilerungssignalsystem, das mit Querfiltern gemäß den Prinzipien der vorliegenden Erfindung ausgestattet sind;
Pig. 7: teilweise in schematischer Form und teilweise als Blockschaltbild ein Signaltrennungssystem, das erfindungsgemäß mit einem (1-H)-Kammfilter ausgestattet istj
'κ , ' Pig. 8: Wellenformen zur Erläuterung der Punktionsweise
des Systems gemäß' Pig. 7;
Pig. 9: teilweise als Blockschaltbild und teilweise in schematischer Porm ein Signaltrennungssystem, das erfindungsgemäß mit einem (2-H)-Kammfilter ausgestattet ist und
Pig. 10: Wellenformen'zur Erläuterung der Punktionsweise des Systems gemäß Pig. 9.
In Pig. 1a wird eine typische (I-H)-Kammfilter-Signaltren- : ,-,. nungsschaltung gezeigt. Ss wird ein Bildsignal an einer Ξϊη- -—^--' gangsklemme 10 angelegt, von wo aus es an den Eingang einer : (1-H)-Verzögerungsleitung 12, an einem Eingang eines zusätz-
: liehen Signalverknüpfuhgsnetzes 14 und an einem Eingang eines subtraktiven Signalverknüpfungsnetzes 16 angelegt wird. Der Ausgang der (1-H)-Verzögerungsleitung wird mit den zweiten Eingängen der beiden Verknüpfungsnetze" 14 und 16 gekoppelt. Es wird ein kainmgefiltertes Leuchtdicht es ignal am Aus- : gang des additiven Verknüpfungsnetzes 14 erzeugt, und es
wird ein kammgefiltertes Farbsignal am Ausgang des subtraktiven Verknüpfungsnetzes 16 erzeugt. Das subtraktive Signalver- \ knüpfungsnetz 16 kann in der gleichen Weise 7ri.e das additive
' Verknüpfungsnetz 14 aufgebaut sein, und zwar mit einem In-
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verter an einem Singang zur Invertierung eines der Eingangssignale.
Die Ausgänge der Verknüpfungsnetse 14 und 1β haben die Filterkurven wie sie. in den Pig. 1b und 1c gezeigt werden. Pig. 1b zeigt den Frequenzgang am Leuchtdichtesignalausgang mit einer Reihe von Filterkurven mit Maximalwerten und Punkten maximaler Dämpfung, die durch die umkehrung der Verzögerungszeit (1-H ist bei dem MTSC-Farbsystem gleich 15.734 Hz) voneinander getrennt sind. Wie ersichtlich, haben die Filterkurven für die~kammgefilterte Leuchtdichte JPunkte der minimalen Dämpfung bei Hull Hz und danach sich wiederholende Spitzen minimaler Dämpfung bei der Umkehrung der (1-H)-Verzögerungszeit. Die verschachtelten Farbsignale werden durch das SignalVerknüpfungsnetz 14 unterdrückt auf Grund der Tatsache, daß die FärbSignalkomponenten an den Eingängen des Verknüpfungsnetzes 14 infolge der (1-H)-Verzögerung und der sich von Zeile- zu Zeile ändernden Phase des Farbsignales gegenphasig sind.
Ergänzend dazu wird durch die subtraktive Verknüpfung der verzögerten und der unverzögerten Bildsignale im Verknüpfungsnetz 16 eine Filterkurve erzeugt, wie sie in Fig. 1c für den Fss&ausgang gezeigt wird. Auf Grund der subtraktiven Zusammenfassung der Signale verstärken sich die Farbsignale, die an den Verknüpfungsnetzeingängen gegenphasig sind, im Ausgangssignal gegenseitig und die Leuchtdichtesignalkomponenten löschen sich gegenseitig aus. Das Ergebnis ist eine Filterkurve, die bei Hull Hertz beginnt und Spitzen und Punkte maximaler Dämpfung aufweist, die durch die Umkehrung der (i-H)-VerzögerungBzeit voneinander getrennt sind.
Fig. 2a veranschaulicht die Prinzipien einer (2-H)-Kammfilter-Signaltrennschaltung. Es wird ein Bildsignal an einer Eingangsklemme 18 angelegt, die mit dem Eingang einer (1-H)-Verzögerungsleitung 20 und mit einem Eingang.eines additiven Signalverknüpfungsnetzes 24 gekoppelt ist. Der. Ausgang der
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(1 -^-Verzögerungsleitung 20-ist mit. dem .Eingang einer, zweiten (1-^-Verzögerungsleitung 22 und mit. den Eingängen eines additiven SignalVerknüpfungsnetzes 26 und einem subtraktiven Signalverknüpfungsnetz 28.gekoppelt. Der Ausgang der zweiten (1-H)-Verzögerungsleitung 22 ist mit einem zweiten Eingang des additiven Verknüpfungsnetzes 24 gekoppelt, dessen Ausgang mit den zweiten Eingängen der Verknüpfungsnetze 26 und 28 gekoppelt äst.
Das Verknüpfungsnetz 24 vereinigt die Bildsignale, die gegeneinander um zwei Zeilenintervalle" (2-H) verzögert sind. Diese Signale enthalten Fabinformationen, die infolge der Zwei-Zeilen-Verzögerung phasensynchron sind. Das durch das Signalverknüpfungsnetz 24 erzeugte vollständige Signal wird mit einem (I-H)-Yerzögerungssignal im Yerknüpfungsnetz 26 additiv verknüpft, damit eine versetzte sinusförmige Filterkurve am Ausgang des Verknüpfungsnetzes 26 entsteht, wie sie in Fig. 2b gezeigt wird. Die verschachtelten Farbsignale werden dadurch am Ausgang gedämpft. Wie die Filterkurve, mit Spitzenwerten gemäß Fig. 1b, liegt die minimale Dämpfung bei der versetzten sinusförmigen Kurve gemäß Fig. 2b bei Null Hz, und die sich wiederholenden Signalnullzustände sind durch die'umkehrung der (1-H)-Verzögerungszeit voneinander getrennt *
Ergänzend dazu bewirkt das subtraktive Yerknüpfungsnetz 28 die Verstärkung der Farbkomponenten der angelegten Signale und die Auslöschung der-verschachtelten Leuchtdichtesignalkomponenten. Die sich ergebenden Farbfilterkurven werden in Fig. 2c gezeigt. Die Filterkurven gemäß Fig. 2c weisen einen versetzten sinusförmigen Verlauf auf mit Signalnullzuständen, die bei Hull Hz beginnen und in Abständen wiederkehren, die durch die Umkehrung der (1-H)-Verzögerungszeit voneinander getrennt sind. Die sinusförmigen Filterkurven sind vorteilhaft, da sie in der ITähe der Signalnullfrequenzen das Kammfiltem über einen breiteren Bereich gestatten
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und somit eine größere Dämpfung der zu unterdrückenden Signale ermöglichen.
Um eine maximale Signalkammfilterung zu erreichen, haben die an das additive SignalVerknüpfungsnetz 24 angelegten Signale normalerweise in bezug auf die kammgefilterten Ausgangssignale der SignalVerknüpfungsnetze 26 und 28 Viertelamplituden. Durch ihre Vereinigung entstehen somit Halbamplitudensignalpegel. Die Ausgangssignale der ersten Verzögerungsleitung 20 haben in gleicher Weise bezogen auf die kammgefilterten Ausgangssignalpegel Halbamplituden, so daß an die Signalverknüpfungsnetze 26 und 28 Halbamplitudensignale angelegt werden. Die erzeugten kammgefilterten Ausgangssignale haben somit gewöhnlich ganze Amplituden mit maximaler Unterdrückung bei den Hullfrequenzen der Filterkurven.
3 zeigt eine Anordnung, die auf die kammgefilterten Leuchtdichte- und Farbsignale (Y bzw. G) anspricht und die für die Bandbreitenbegrenzung und für ein Versteilerungseins te 11 signal sorgt. Die Anordnung gemäß Pig. 3 kann vorteilhafterweise in Übereinstimmung mit den Prinzipien der vorliegenden Erfindung für die Erzeugung eines bandpaß- und kammgefilterten Farbsignals und eines kammgefilterten Wechselfarbsignals eingesetzt werden.
In Fig. 3 werden kammgefilterte Leuchtdichte- und Farbsignale an den Eingangsklemmen 30 bzw. 32 angelegt. Das-Leuchtdichtesignal wird an die Filteranordnung 40 angelegt, zu dem ein Verzögerungselement 42, ein Uiederpaßfilter 44 und ein subtraktiv verknüpfendes Fetz 46 gehören. Die Verzögerung des Verzögerungselementes 42 wird im wesentlichen gleich der Verzögerung gewählt, die die angelegten Signale durch das Mederpaßfilter 44 erfahren. Die Eingänge des Verzögerungselementes 42 und des liederpaßfilter 44 werden mit der Klemme 30 gekoppelt, und ihre Ausgänge werden mit den Eingängen des/subtraktiv verknüpfenden Ketzes 46 gekoppelt.
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Da das subtraktive Verknüpfungsnetz von einem Breitbandsignal ein niederpaßgefiltertes Signal subtrahiert, weist es eine Hochpaßfiltercharakteristik an seinem Ausgang auf. Der Ausgang des SignalVerknüpfungsnetzes 46 wird mittels eines Potentiometers 64 mit einem Eingang eines additiven Signalverknüpfungsnetzes 36 gekoppelt. Der Ausgang des Verzögenmgselementes 42 wird ebenfalls mit dem Eingang eines additiven Verknüpfungsnetzes 34 gekoppelt.
Das Farbsignal an der Klemme 32 wird am Eingang . einer zweiten Filteranordnung 50 angelegt., zu der ein zweites JTiederpaßfilter 52, ein zweites Verzögerungselement 54 und ein zweites subtraktives Signalverknüpfungsnetz 56 gehören. Die Verzögerung des Verzögerungselementes 52 wird im wesentlichen .gleich der Verzögerung gewählt, die die angelegten Signale durch das Mederpaßf ilter 54 erfahren. Die Eingänge des Verzögerungselementes 52 und des Ifiederpaßfilters 54 werden mit der Klemme 32 gekoppelt, und ihre Ausgänge werden mit den Eingängen des subtraktiven SignalVerknüpfungsnetzes 56 gekoppelt. Wie das Hetz' 46 v/eist das Verknüpfungsnetz 56 eine Hochpaßfiltercharakteristik an seinem Ausgang auf. Der Ausgang des Uiederpaßfilters 52 ist mittels eines Potentiometers 60 mit einem zweiten Eingang des additiven Verknüpfungsnetzes 34 gekoppelt, und mittels eines Potentiometers 62 mit einem zweiten Eingang des additiven Verknüpfungsnetzes 36 gekoppelt.
Die verknüpften Signale am Ausgang des Verknüpfungsnetzes 34 werden am Eingang eines additiven Verknüpfungsnetzes 38 angelegt. Die verknüpften Signale am Ausgang des Verknüpfungsnetzes 36 v/erden an einem zweiten Eingang des Verknüpfungsnetzes 38 über ein Versteilerungsregelpotentiometer 66 angelegt. Am Ausgang des Verknüpfungsnetzes 38 wird ein kammgefiltertes und wiederhergestelltes Leuchtdichtesignal erzeugt, und am Ausgang des Verknüpfungsnetzes 56 wird ein hochpaßgefiltertes.und kammgefiltertes Farbsignal erzeugt.
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Die Niederfrequenz-Leuehtdichteinformationen, auch, als Vertikaldetailinformationen bezeichnet, sind im niederfrequenten Abschnitt der kammgefilterten Parbfilterkurven enthalten-Diese Yertikaldetailinformationen stehen am Ausgang.des Uiederpaßfilters 52 zur Verfügung und werden durch das subtraktive Verknüpfungsnets 56 vom Breitband-Farbsignal subtrahiert, um ein Hochpaßsignal zu bilden, das die gewünschten kammgefilterten Farbinformationen des Färbpaßbandes enthält. Die Vertikaldetailinformationen, die in Pig. 3 als Y-Informationen (Y. detail) bezeichnet werden, werden am Ausgang des Yerzögerungselementes 42 durch das Verknüpfungsnetz 34 in das kammgefilterte Leuchtdichtesignal eingefügt, um ein Leuchtdichtesignal zu erzeugen, bei dem die Yertikaldetailinformationen wiederhergestellt wurden. Die kammgefilterten Hochfrequenzinformationen am Ausgang des Verknüpfungsnetζes 4&, die mit Y„ angegeben sind, sorgen für die Horizontaldetailinformationen im wiedergegebenen Bild und werden durch das Verknüpfungsnetz 36 zu den Yertikaldetailinformationen addiert. Das sich ergebende vollständige Signal enthält sowohl die Horizontal- als auch die Yertikaldetailinformationen und wird durch-das Verknüpfungsnetz 3Q zum wiederhergestellten Leuchtdichtesignal addiert, und zwar in einem Grade, der von der Einstellung des Yersteilerungsregelpotentio-.. meters ,6.6 .abhängig ist. Das Leuchtdichte signal am Ausgang des Verknüpfungsnetzes 38 enthält somit ein wiederhergestelltes Leuchtdichtesignal mit addierten Versteilerungsinformationen, so daß sich ein wiedergegebenes Bild mit der gewünschten Menge sowohl von Vertikal- als auch Horizontaldetails ergibt. Die Potentiometer 60, 62 und 64 bestimmen die Menge der Datailinformationen, die im wiederhergestellten Leuchtdichtesignal und Versteilerungssignal enthalten sind.
Die Filteranordnungen 40 und 50 können vorteilhafterweise so gebaut Y/erden,.wie dies durch die Querfilteranordnung gemäß Fig. 4 gezeigt wird. Es wird ein Bildsignal an einer Eingangsklemme 71 angelegt, die mit dem Eingang der Verzö-
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gerungsleitung 70 gekoppelt ist. Die Verzögerungsleitung -70
umfaßt eine "Vielzahl von Ausgangsabgriffen, die bei 72 gezeigt werden. Der mittlere Abgriff dieser Vielzahl von Ausgangsabgriffen ist so angekoppelt, daß ein Breitband(Allpaß}-Ausgangssignal an ein subtraktives Verknüpfungsnetz 78 angeschlossen wird. Eine Bewertungsfunktionsschaltung "¥" ist in Reihe mit einzelnen Ausgangsabgriffen geschaltet, wie dies bei 74 ge zeigt wird. Jede Bewertungsfunktionsschaltung verändert das betreffende abgegriffene Ausgangssignal um einen vorbestimmten Betrag, wobei dieser Betrag von Abgriff zu Abgriff unterschiedlich sein kann. Gewöhnlich wird jedes Ausgangsabgriffsignal mit einem gebrochenen konstanten Bewertungsfunktionswert multipliziert, um ein bewertetes Signal zu bilden.
Die bewerteten Signale werden durch eine Summierschaltung 76 summiert, die an ihrem Ausgang eine Miederpaßfiltercharakteristik aufweist. Die Auswahl der- Anzahl von Abgriffen, der Abstand der Abgriffe und die Bewertungsfunktionswerte bestimmen die Charakteristik des Jfiederpaßquerfilters, 'wie beispielsweise- seine Abschneidefrequenz-,, die Dämpfungszunahme usv;. Das subtraktive Verknüpfungsnetz 78 subtrahiert das Hiederpaßsignal vom Allpaßsignal, damit an seinem Ausgang ein hochpaßgefiltertes Signal entnommen werden kann. Der Mittelabgriff 73 dient der Bereitstellung des Allpaßsignals, da Signale an dieser Abgriffstelle eine mittlere Verzögerung hinsichtlich der summierten Ausgangsabgriffe aufweisen. In ähnlicher Weise kann die PiIteranordnung gemäß Pig.- 5 dazu herangezogen werden, um eine Bandpaßfiltercharakteristik zu erzeugen. Es werden Bildsignale an der Eingangsklemme 81 angelegt, die mit dem Eingang einer mit einem Abgriff ausgestatteten Verzögerungsleitung 80 gekoppelt ist. Die bei 82 gezeigten Ausgangsabgriffe sind mit den Bewertungsfunktionsschaltungen, die bei 84 gezeigt werden, gekoppelt, damit wie im Palle der Pilteranordnung gemäß Pig. 4 bewertete "Signale abgegriffen ?;erden. Jedes
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zweite bewertete .Signal wird verknüpft, und diese verknüpften Signale werden anschließend durch, die Differentialschaltung 86 differentiell verknüpft. Die Differentialschaltung 86 weist an seinem Ausgang eine Bandpaßcharakteristik auf, wobei die speziellen Filterkurvenformen durch die Wahl der Anzahl der Abgriffe, die Abgriffabstände (d.h. die Verzögerungszeit zwischen den Abgriffen) und durch die Werte der Bewertungsfunktion bestimmt werden.
In Fig. 6 werden die Prinzipien der FiIteranordnungen gemäß der Fig. 4 und 5 in Übereinstimmung mit den Prinzipien der FiIteranordnung gemäß Fig. 3 dazu angewendet, um ein kammgefiltertes, wiederhergestelltes und versteuertes Leuchtdichtesignal und ein bandpaßgefiltertes Farbsignal zu erzeugen. Die Bezugsziffern gemäß der Fig. 3». 4 und 5 wurden beibehalten, damit gleiche Bauelemente in Fig. 6 zu erkennen sind. In Fig. 6 wurden die Bewertungsfunktionsschaltungen der Verzögerungsleitungsabgriffe weggelassen, damit die Zeichnung übersichtlich bleibt, es ist.jedoch selbstverständlich, daß die entnommenen Signale richtig bewertet werden, bevor sie in Übereinstimmung mit den Prinzipien der Anordnungen gemäß der Fig. 4 und 5 verknüpft werden.
In der Fig. 6 werden die kammgefilterten Leuchtdichte- und Farbsignale an die Eingangsklemmen 30 und 32 angelegt. Die Klemme 30 ist mit dem Eingang der Verzögerungsleitung 70 gekoppelt,, die die Ausgangsabgriffsleitungen umfaßt, die bei 72 gezeigt werden. Die an der .Verzögerungsleitung 70 abgegriffenen Ausgangssignale werden bewertet und durch die .Summierschaltung 76 zur Bildung eines niederpaß- und kammgefilterten Leuchtdichtesignale Y-r summiert. Die niederpaßgefilterten Leuchtdichteinformation Y-r wird vom allpaßgefilterten Signal, das vom Mittelabgriff der Verzögerungsleitung 70 entnommen wurde, durch das subtraktive Verknüpfungsnetz 78 subtrahiert. Das Verknüpfungsnetz 76 erzeugt deshalb ein Hochpaßsignal Yt1, das die Hprizontalde-
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tailinformationen des kammgefilterten Leuchtdichtesignals enthält. Wie gemäß Pig. 3 werden die Horizontaldetailinformat ion en an der Verknüpfungsschaltung 36 angelegt.
Das kammgefilterte Farbsignal an Klemme 32 wird am Eingang, der Verzögerungsleitung 88 angelegt. Eine erste Reihe von Ausgangsabgriffen der Verzögerungsleitung 88, die bei 82 gezeigt wird, wird bewertet und wechselweise an den Eingängen der Differentialschaltung 86 verknüpft. Die Differentialschaltung 86 erzeugt somit ein kammgefiltertes und bandpaßgefiltertes Farbsignal an ihrem Ausgang.
Die Verzögerungsleitung 88 umfaßt ebenfalls eine zweite Reihe von Ausgangsabgriffen, wie sie bei 72' gezeigt wird. Die Signale an diesen Abgriffen werden bewertet und durch die Summierschaltung 76' zur Erzeugung eines niederpaß- und kammgefilterten Farbsignals summiert. Wie oben erläutert, umfaßt das kammgefilterte Farbsignal bei niedrigen Frequenzen Vertikaldetailinformationen des Leuchtdichtesignals. Die Vertikaldetailinformation wird an das Verknüpfungsnetz 34 angelegt, um ein vollständig wiederhergestelltes Leuchtdichtesignal zu erzeugen, und an das Verknüpfungsnetz 36 angelegt, um ein Versteilerungssignal zu erzeugen. Die Verknüpfungsnetze 34, 36 und 38 sowie die Potentiometer 6O, 62, 64 und 66 funktionieren in der gleichen Weise wie die entsprechend numerierten Elemente der Fig. 3·
Wenn ein hochpaßgefiltertes Farbsignal anstelle eines bandpaßgefilterten Signals erzeugt werden soll, kann ein subtraktives Verknüpfungsnetz 78' verwendet werden, wie es durch Strichlinien dargestellt ist. Das Netz 78' subtrahiert das niederpaßgefilterte Farbsignal (mit den Vertikaldetailinformationen) vom Allpaßsignal am mittleren Abgriff der bei 72' gezeigten Abgriffe, um ein hochpaßgefiltertes Farbsignal zu erzeugen.
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In der Fig._ 6 liegen die Aus gangs abgriff e, die. hei.__82 ge-., zeigt und die für die Bildung des bandpaßgefilterten Farbsignals verwendet v/erden, zeitlich vor den Ausgangsabgriffen bei 721, die für die Wiedergewinnung der Vertikaldetailinformation verwendet werden. Die Abgriffe 72f befinden sich, in zeitlicher Übereinstimmung mit den Abgriffen bei 72 der"Verzögerungsleitung 70, so daß die Signalkomponenten, die an den Fetzen 34 und 36 angelegt werden, im wesentlichen phasensync.hron sind. Da die Farbabgriffe bei 82 zeitlich vor den Leuchtdichtesignalabgriffen 72 und 72' liegen, wird das bandpaßgefilterte Farbsignal in bezug auf das Leuchtdichtesignal am Ausgang des Verknüpfungsnetζes. 38 zeitlich vorverlegt. "Die zeitliche Vorverlagerung des Farb-.; signals soll den Verzögerungen Rechnung tragen, die das Farbsignal erfährt, wenn es durch die nachfolgende bandbreitenbegrenzte Schaltungsanordnung, (nicht dargestellt) im Fernseher verarbeitet wird, bevor die verarbeiteten Leuchtdichte- und Farbsignale zusammenmatriziert -werden. Durch die Wahl der Farbabgriffe 82, die in bezug auf die Farbabgriffe 72 und 72» .zeitlich hinreichend vorverlegt sind, ist es möglich, die Notwendigkeit für die übliche Leuchtdichte-Verzögerungsleitung bei Fernsehempfängern auszuschalten.
In Fig.,7 wird ein erfindungsgemäß gebautes (1-H)-Fernsehsignaltrennungssystem dargestellt, bei dem die Leuchtdichte- und Farbsignale durch Kammfilter gefiltert und getrennt werden und das für die volle Aperturkorrektur (d.h. sowohl für die Horizontal- als auch für die Vertikalversteilerung bzw. Kosinusentzerrung) sorgt. Mit Ausnahme des Versteilerungsregelpotentiometers kann das gesamte System in. vorteilhafter Weise auf der Basis eines einzigen monolithischen integrierten Schaltungschip gebaut werden.
Das Bildsignal wird an einer Eingangsklemme 90 angelegt, die mit dem Eingang einer Verzögerungsleitung 100 gekoppelt ist. Die Verzögerungsleitung 100 kann eine ladungsgekoppelte Verzögerungsleitung umfassen, von denen Amplitudenproben des
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Bildsignals' durch nachfolgende Verzögerungsleitungselemente getaktet. Wenn das Farbsignal in digitaler Form vorliegt, kann die Verzögerungsleitung 100 ein Schieberegister umfassen. Die Verzögerungsleitung .100 hat eine länge, die eine Gesamtverzögerung bewirkt, die geringfügig langer ist als die Verzögerungszeit einer horizontalen Fernsehzeile (1-H). Die Verzögerungsleitung besteht aus .drei Hauptabschnitten, die bei 102, 104 und 106 gezeigt werden. Die Abschnitte 102 und 106 umfassen die Anfangs- und Endstufen der Verzögerungsleitung 100 und die Ausgangsabgrif'fe, wie sie bei 108, 110, 112 und 114 gezeigt werden. Zwischen den abgegriffenen Abschnitten 102 und 106 liegt der Abschnitt 104, der einen Hauptteil der (1-H)-Verzögerungsleitung darstellt. Die Ausgangsabgriffe, die bei 112 gezeigt werden, werden in bezug auf die entsprechenden Abgriffe, die bei 108 gezeigt werden, verzögert. In gleicher Weise werden die bei 114' gezeigten Abgriffe um 1-H in bezug auf die entsprechend gelagerten und bei 110 gezeigten Abgriffe verzögert.
Die bei 108, 110, 112 und 114 gezeigten Ausgangsabgriffe werden mit den bei 120, 122, 124 bzw. 126 gezeigten Bewertungsfunktionsschaltungen gekoppelt. Jeder zweite bewertete Abgriff der Bewertungsfunktionsschaltungen bei 120 wird an den Eingängen einer Differentialschaltung 130 summiert, die die summierten Signale zur Erzeugung einer Bandpaßfilterkurve an ihrem Ausgang differentiell verknüpft. Das bandpaßgefilterte Signal am Ausgang des Komparators 130 wird an einem Eingang des subtraktiven Verknüpfungsnetzes 140 angelegt. .
In gleicher Weise wird jeder zweite bewertete Abgriff bei 124 an den Eingängen einer Differentialschaltung 136 summiert, die an ihrem Ausgang eine Bandpaßfiltercharakteristik aufweist. Der Ausgang der Differentialschaltung 136 wird an einem zweiten Eingang des subtraktiven Verknüpfungsnetzes 140 angeschlossen.
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Die Ausgangsabgriffe bei 110. ..werden.bewertet -und an einer Summierschaltung 134 angelegt, die an ihrem Ausgang eine Niederpaßfiltercharakteristik aufweist. Der Ausgang der Summiere ^haltung 134 wird mit einem Eingang der subtraktiven Verknüpfungsnetze 137 und 16O und mit einem Bingang eines additiven Verknüpfungsnetzes 150 gekoppelt. Sin Ausgangsabgriff 111 wird in bezug auf die bei 110 gezeigten Abgriffe zentriert und mit einem aweiten Eingang des subtraktiven Verknüpfungsnetζes 137 gekoppelt. Das subtraktive Verknüpfungsnetz 137 subtrahiert ein Hiederpaßfiltersignal am Ausgang der Summier schaltung 134 vom Bre.itbandsignal am Ausgangsabgriff 111 und weist somit an ihrem Ausgang eine Hochpaßfiltercharakteristik auf, wobei,der Ausgang mit einem Eingang eines additiven Verknüpfungsnetzes 152 gekoppelt ist.
Die Ausgangsabgriffe bei 114 werden bewertet und an eine Summierschaltung 132 angelegt, die an ihrem Ausgang eine . Miederpaßfiltercharakteristik aufweist. Der Ausgang der Summierschaltung 132 ist mit Eingängen der subtraktiven Verknüpfungsnetze 135 und 160 sowie mit einem zweiten Ausgang des additiven Verknüpfungsnetzes 150 gekoppelt. Ein Ausgangsabgriff 115 ist in bezug auf die bei 114 gezeigten Abgriffe zentriert und mit einem zweiten Eingang des subtraktiven Verknüpfungsnetzes 135 gekoppelt. Das subtraktive Verknüpfungsnetz 135 subtrahiert ein niederpaßgefiltertes Signal am Ausgang einer Summierschaltung 132 von dem Breitbandsignal am Ausgangsabgriff 114 und weist deshalb an ihrem Ausgang, der mit einem zweiten Eingang eines additiven Verknüpfungsnetzes 152 gekoppelt ist, eine Hochpaßfiltercharakteristik auf.
Der Ausgang des Verknüpfungsnetzes 152 wird mit den Eingängen der additiven Verknüpfungsnetze 154 und 162 gekoppelt. Der Ausgang des Verknüpfungsnetzes 150 wird mit einem zweiten Eingang des Verknüpfungsnetzes 154 gekoppelt, Der Ausgang des Verknüpfungsnetzes 160 ist mit einem zweiten Ein-
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gang des Yerknüpfuiigsnetzes 162 und mit einem dritten Singang des Yerknüpfungsnetzes 154 gekoppelt. Der Ausgang des Yerknüpfungsnetzes 154 ist mit einem Eingang eines additiven Yerknüpfungsnetzes 156 gekoppelt, und der Ausgang des Yerknüpfungsnetzes 162 ist mittels eines Yeräeilerungsregelpotentiometers mit einem zweiten Eingang des Yerknüpfungsnetzes 156 gekoppelt.
Die Punktionsweise der Anordnung gemäß Pig. 7 wird durch den gleichzeitigen Bezug auf die Wellenformen gemäß Pig. 8 dargestellt. Pig. 8a veranschaulicht eine Durchschnittsverteilung der leuchtdichte- und Farbsignalinformationen über das Bildband hinweg". Pig. 8a zeigt nur eine DurchHchnittssignalverteilung; der aktuelle Signalgehalt ändert sich als Punktion des Bildinhalts. In Pig. 8a werden die Leuchtdichteinformationen mit Hilfe von durchgezogenen Linien gezeigt, die mit- zunehmender Prequenz bezüglich der Amplitude abnehmen. Im Wechsel mit den Leuchtdichteinformationslinien werden Strichlinienpfeile zur Darstellung der in Phase gesetzten Farbinformationen gezeigt.
Wie bei 202 dargestellt, weisen die Parbinformationen bei dem HTSC-Farbfernsehsystem Spitzenamplituden in der Mhe des Schwingungszuges der Parbtragerfrequenz von 3»58 KHz auf. -Bei-dies-em Beispiel wird angenommen, daß ein Bildsignal der Kurve gemäß. Pig. 8a an die Singangsklemme 90 angelegt wird.
Pig. 8b veranschaulicht die Bandpaßfilterkurve 204 am Ausgang der Differentialschaltung 130. Wie im PalIe der Anordnungen gemäß der Pig. 5 und 6 wird die Porm der Pilterkurven durch die Anzahl der bei der Pilteranordnung verwendeten Abgriffe durch die Abstände zwischen den Abgriffen und durch die Bewertungsfunktionswerte bestimmt. Gewöhnlich ergibt die Anwendung von fünf bis fünfzehn Abgriffen die gewünschten Filterkurven für die Summier- und Differentialschaltungen. Pig. 8c veranschaulicht eine ähnliche Bandpaßfiltercharak-
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teristlk 206, die am Ausgang der Differentialschaltung 136 vorliegt. Da jedoch die bei 112 gezeigten Abgriffe verglichen mit den bei 108 gezeigten Abgriffen zeitlich um 1-H nachhinken, v/erden die Phasen der Farbsignaikomponenten gemäß Pig. 8c in bezug auf die der ParbSignalkomponenten gemäß Fig. 8b umgekehrt, wie dies durch die Richtungsumkehr der gestrichelten Pfeile angezeigt wird. Wenn die Signale an den Ausgängen der beiden Differentialschaltungen durch das Setz 140 subtraktiv miteinander verknüpft werden, wird die Phase der Farbsignale an einem Differentialschaltungsausgang umgekehrt, so daß die-Farbsignalkomponenten additiv verknüpft werden. Die Leuchtdichtesignalkomponenten mit im wesentlichen gleichen Amplituden werden gelöscht, so daß am Ausgang des Verknüpfungsnetzes 140, wie in Fig. 8d dargestellt, die Kamm-Bandpaß-Farbfiltercharakteristik 140 vor*- liegt.
Das additive Verknüpfungsnetζ 152 verknüpft zwei hochpaßgefilterte Signale, die durch die Verknüpfungsnetze 135 und bereitgestellt werden. 'Da diese Signale zeitlich um 1-H voneinander getrennt sind, wird durch ihre additive Verknüpfung die Löschung der nicht; phasengleichen Färb Signalkomponenten und die Verstärkung der verschachtelten Leuchtdichtesignalkomponenten bewirkt. Das Verknüpfungsnetz 152 weist somit eine Kamm-Hochpaß-FiItercharakteristik 210 auf, die die Hochfrequenz-Leuchtdichtesignalkomponenten Υττ enthält, wie dies in Fig. Se gezeigt wird. In gleicher Weise wird durch die additive Verknüpfung der Ausgangssignale der Summierschaltungen 132 und 134 durch das Verknüpfungsnetz 150 am Ausgang des Netzes 150 eine Niederpaß-Kamm-Filtercharakteristik 212 erzeugt, die, wie in Fig. 8f dargestellt, Uiederfrequenz-Leuchtdichteinformationen Y.. enthält.
Das Verknüpftingsnetz I60 verknüpft die Niederpaß-Ausgangssignale der Summierschaltungen 132 und 134 subtraktiv. Wenn diese Signale subtraktiv verknüpft v/erden, werden die Leucht-
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dichteSignalkomponenten aus den verschachtelten-Vertikal·--
detailinformationen, die in den schraffierten Bereichen 214 gemäß Pig. 8g enthalten sind, wirksam ausgekämmt. Das Verknüpfungsnetz 154 verknüpft die Hochfrequenz-, die Niederfrequenz- und die Vertikaldetail-Leuchtdichteinformationssignale in den richtigen AmplitudenbeZiehungen, um ein Standardleuchtdichte signal Ig™ wie in Fig. 8h gezeigt - zu erzeugen, das im wesentlichen alle Leuchtdichteinformationen des Pernsehsignals enthält.
Durch die Verknüpfung der Hochfrequenz-Leuchtdichteinformationen Y„ mit den Vertikaldetailinformationen im Verknüpfungsnetz 162 wird ein Versteilerungssignal gebildet. Die am Ausgang des Verknüpfungsnetzes 162 erzeugten Signale sorgen für eine volle (sowohl horizontale als auch vertikale) Aperturkorrektur (Versteilerung), wobei das Hetz die Filtercharakteristik 21 β aufweist, die in Pig. 8i gezeigt wird. Die Einstellung des Versteilerungsregelpotentiometers 164 bestimmt die Größe des Aperturkorrektursignales, das mit dem Standanrd-Leuchtdichtesignal im Verknüpfungsnetz 156 verknüpft wird, um ein Leuchtdichteausgangssignal mit dem gewünschten Betrag der Aperturkorrektur zu erzeugen.
In Pig. 7 v/ird das kamm- und bandpaßgefilterte Farbsignal an den bei 108 und 112 gezeigten Signalabgriffen entnommen,·, die zeitlich vor den betreffenden Signalabgriffen bei 110 und 114» die für die Bildung des Leuchtdichtesignals verwendet werden, liegen. Das Farbausgangssignal wird deshalb in bezug auf das Leuchtdichteausgangssignal zeitlich vorverlegt, um den Verzögerungen, denen das Farbsignal während der nachfolgenden Signalverarbeitung ausgesetzt wird, Rechnung zu tragen. Durch die Wahl der Farbsignalabgriffe 108 und 112, die in bezug auf die Leuchtdichtesignalabgriffe 110 und 114 zeitlich richtig voranliegen, kann die Notwendigkeit einer Leuchtdichteverzögerungsleitung beim Fernsehempfänger umgangen werden, wobei die verarbeiteten Leuchtdichte- und Farbinformationen, an den Ausgängen der Verarbeitungsschaltungen
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in der richtigen Zeitbeziehung' für die Matrizierung erscheinen.
Pig, 9 veranschaulicht eine (2-H)-Kaimnfiltersignaltrennschaltung mit Aperturkorrektur. Es wird ein Bildsignal an eine Eingangsklemme 290 angelegt, die mit dem Eingang einer Verzögerungsleitung 300 gekoppelt ist. Die Bildsignalinformationen passieren die Yerzögerungsleitungsabschnitte 302, 304, 306, 31 β und 318 in serieller Weise, wobei diese Abschnitte eine Gesamtverzögerung aufweisen, die geringfügig größer ist als zwei Horizontalzeilenintervalle (2-H). Die Verzögerungsabschnitte 302, 304 und 306 entsprechen ähnlichen Verzögerungsabschnitten 102, IO4 und 106 der Verzögerungsleitung 100 gemäß Fig. 7 und haben eine Gesamtverzögerung, die größer als 1-H ist,- wobei die Ausgangsabgriffsgruppe 308, 310, 312 und 314 mit entsprechenden Abgriffsgruppen 108, 110, T12 und 114 gemäß Pig. 7 vergleichbar sind. Die Verzögerungsleitung 300 umfaßt des weiteren die Abschnitte 316 und 318, wobei die Verzögerungen jenen der Abschnitte 304 bzw. 3Ο6 entsprechen. Die betreffenden bei 326 gezeigten Abgriffe stellen Signale zur Verfügung, die in bezug auf die entsprechenden bei 312 gezeigten Abgriffe um 1-H verzögert sind, und die betreffenden bei 328 ge-.zeigten Abgriffe stellen Signale zur Verfügung, die in bezug auf ,die bei 314 gezeigten Abgriffe im wesentlichen um 1-H verzögert sind.
Die Differentialschaltungen 330, 336 und 320 werden so gekoppelt, daß an ihren zwei Eingängen von den Ausgangsabgriffen bei 3Ο8, 312 bzw. 326 - in gleicher Weise wie im Falle der Komparatoren I30 und I36 gemäß Fig. 7 - jedes zweite bewertete Abgriffssignal empfangen wird. Sie Summierschaltungen 332, 334 und 322 werden so gekoppelt, damit sie die bewerteten-Abgriffssignale von den Abgriffen, die bei 314) 310 bzw. 328 gezeigt werden, in der''gleichen Weise empfangen, wie die Summierschaltungen 132 und 134 gemäß Fig.
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Bei der Pi It er anordnung gemäß Fig.. -9 wurden zur übersichtlicheren Darstellung die Bewertungsfunktionssymbole an den Ausgangsabgriffen der Verzögerungsleitung- 300 v/eggelassen, es ist jedoch selbstverständlich,. daß die Ausgangsabgriffsignale vor der Anlegung an den Eingängen der Summierschaltungen und den Differentialschaltungen in der gleichen Weise wie die in Pig. 7 gezeigten Abgriffe richtig bewertet werden. Die Differentialschaltungen 330, 336 und 320 weisen deshalb an ihren Ausgängen Bandpaßfiltercharakteristiken auf", und die Summier schal tungen 332, 334 und 322 weisen" Hie.*-- derpaßcharakteristiken auf.. Bine subtraktive Verknüpfungsschaltung 337 hat Eingänge, die mit dem Ausgang der Summierschaltungen 334 und mit dem Mittelabgriff 311 der bei 310 gezeigten Abgriffe zur Erzeugung einer Hochpaßfiltercharakteristik an ihrem Ausgang gekoppelt ist. In gleicher Weise sind die subtraktiven Verknüpfungsschaltungen 335 und 324 mit den Summierschaltungen 332 bzw. 322 und mit den Abgriffen 315 und 329 gekoppelt, um am Ausgang eine Hochpaßfiltercharakteristik zu bewirken.
Sin additives Verknüpfungsnetz 338 hat Eingänge,, die mit den Ausgängen der Differentialschaltungen 320 und 330 gekoppelt sind, sowie einen Ausgang, der mit einem Eingang eines subtraktiven Verknüpfungsnetzes 340 gekoppelt ist. Das Verknüpfungsnetz 340 hat einen zweiten Eingang, der mit dem Ausgang der Differentialschaltung 336 gekoppelt ist, sowie einen Ausgang, an dem ein kamm- und bandpaßgefiltertes Farbsignal erzeugt wird.
Der Ausgang der Summierschaltung 334 ist mit einem Eingang eines additiven Verknüpfungsnetzes 358 gekoppelt. Der Ausgang der Summierschaltung 322 ist mit einem zweiten Eingang des Verknüpfungsnetzes 358 gekoppelt. Ein additives Verknüpfungsnetz 348 hat Eingänge, die mit den Ausgängen der subtraktiven Verknüpfungsnetze 337 und 324 gekoppelt sind, und einen Ausgang, der mit einem Eingang eines additiven
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Verknüpfungsnetzes 352 gekoppelt ist« Das Verknüpfungsnetz 352 hat einen zweiten Eingang, der mit dem Ausgang des subtraktiven Verknüpfungsnetzes 335 gekoppelt ist, und einen Ausgang, der mit den Eingängen der additiven Verknüpfungsnetze 354 und 362 gekoppelt ist.
Ein subtraktives Verknüpfungsnetz 360 hat einen ersten Eingang, der mit dein Ausgang des Verknüpfungsnetzes 358 gekoppelt ist, und einen zweiten Eingang, der mit dem Ausgang der Summierschaltung 332 gekoppelt ist. Der Ausgang des Verknüpfungsnetzes 360 ist mit einem zweiten Eingang des Verknüpfungsnetzes 362 gekoppelt. Das Verknüpf ungsne't ζ 354 hat einen zweiten Eingang, der mit dem Ausgang der Summierschaltung 332 gekoppelt ist, und einen Ausgang, der mit dem Eingang einer additiven Verknüpfungsschaltung 356 gekoppelt ist. Der Ausgang des Verknüpfungsnetzes 362 ist über ein Versteilerungsregelpotentiometer 364. mit einem zweiten Eingang der Verknüpfungsschaltung 356 gekoppelt.
Die Wirkungsweise des Signaltrennungssystems gemäß Pig. 9 wird anhand der dargestellten Wellenformen gemäß der Pig. 8 und 10 verständlich. Das an der Eingangsklemme 290 angelegte Bildsignal kann den in Pig. 8a gezeigten Uennsignalkomponenteninhalt haben. Die Differentialschaltungen 330 und 320 weisen die Bandpaßfiltercharakteristik auf, die in Pig. 8b gezeigt wird. Da die Signale an den Ausgängen der beiden Differentialschaltungen zeitlich 2-H getrennt sind, verstärken sich die Leuchtdichte- und die Parbsignale im Verknüpfungsnetz 338 gegenseitig, das bei richtigem Amp.litudenmaßstab die Piltercharakteristik aufweist, die in Pig. 8b gezeigt wird.
Die Differentialschaltung 336 weist auch eine Bandpaßfiltercharakteristik auf, wobei die ParbSignalkomponenten in bezug auf den Ausgang des Verknüpfungsnetzes 338 gemäß Pig. 8c infolge der (1-H)-Trennzeit zwischen den Ausgangssignalen
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der Differentialschaltung 336 in bezug auf die der Differen-· tialschaltungen 320 und 330 nicht phasengleich sind. Bei dem subtraktiven Verknüpfungsnetz 340 kommt es zur Löschung der. Leuchtdichtesignalkomponenten und zur Verstärkung der Parbsignale, wenn die angelegten Signale in richtiger Amplitudenbezieirnng, verknüpft werden, wobei das Verknüpfungsnetz 340 eine Kamm-Bandpaß-Piltercharakteristik aufweist, die in Pig. 10a gezeigt wird. Die Kammfiltercharakteristik 220 gemäß Pig. 10a ist, wie. ersichtlich, "infolge der (2-H)-Sammfilterung verglichen mit der (I-H)-Kammfilterausgangscharakteristik, die in Pig. 8d gezeigt wird, sinusförmig.
Die Verknüpfungsnetze 337 und 324 weisen eine Hochpaßfiltercharakteristik auf, wie sie in Pig. .10b gezeigt wird. Die Ausgangssignale dieser beiden Verknüpfungsnetze werden von dem Verknüpfungsnetz 348 in geeigneter Amplitudenbeziehung verknüpft, das die in Pig. 10b gezeigte PiItercharakteristik 222 haben wird. Das Verknüpfungsnetz 335 hat die Hochpaß- . filtercharakteristik 224, wie sie in Pig. 10c gezeigt wird, wobei die ParbSignalkomponenten in bezug auf Pig. 10b nicht phasengleich sind, wie dies durch die umgedrehten Pfeile angedeutet wird. Die Signale von den Verknüpfungsnetzen 348 und 335 werden von dem Verknüpfungsnetz 352, das eine Kammfilter-Hochpaß-Ausgangsfiltercharakteristik 226 aufweist, wie sie in Pig. 10d gezeigt wird, additiv in richtiger Amplitudenbeziehung verknüpft. Der Ausgang der Verknüpfungsschaltung 352 enthält kammgefilterte Hochfrequenzleuchtdichtesignale Υττ.
Die Summierschaltungen 334, 332 und.322 weisen alle eine Hiederpaß-Piltercharakteristik 228 auf, die in Pig. 10e gezeigt wird. In dieser Pig. werden die Leuchtdichtesignal- , komponenten mit durchgezogenen Linien dargestellt und die verschachtelten Vertikaldetailinformationen, v/erden durch Strichlinien dargestellt. Die Signale von den Summierschaltungen 334 und 322 werden von dem Verknüpfungsnetz 358 ver-
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knüpft, das eine' ähnliche Ausgangsfiltercharakteristik 228 aufweist. Da die Signale, die am Ausgang der Summiersehaltung 332 zur Verfügung stehen, sov/ohl liederfrequenz-Leuchtdichteinformationen als auch Yertikaldetailinforinationen enthalten, werden diese Signale in Pig. 9 als Miederfrequenz-Leuchtdichtesignale YL angegeben. Diese Signale v/erden mit den Hochfrequenz-Leuchtdichteinformationen Yj, vom Verknüpfungsnets 354 zur Erzeugung eines Standard-Leuchtdichte-Informationssignals Ycrrrn Verknüpft. Der Ausgang des Verknüpfungsnetzes 354 weist eine Filtercharakteristik 230 auf, wie sie in Pig, 10f gezeigt wird.
Die subtraktive Verknüpfungsschaltung 360 verknüpft Signale, die den in Pig. 10e gezeigten Frequenzgang aufweisen. Die durch das Hetz 360 ermöglichte Verknüpfung erzeugt die Ausgangskammfiltercharakteristik 232, wie sie in Fig. 10g gezeigt wird; die verschachtelten Leuchtdichtesignalkomponenten wurden aus den Vertikaldetailinformationen entfernt. Die Vertikaldetailinformationen nehmen die schraffierten Bereiche 234 ein. Die Vertikaldetailinformationen werden von dem Verknüpfungsnetz 362, das eine Ausgangscharakteristik 240 gemäß Fig. 10h aufweist, mit den Hochfrequenz-Leuchtdichteinformationen Ypr verknüpft. Der Ausgang des Verknüpfungsnetzes 362 enthält die Versteilerungssignalinformationen., die vom Verknüpfungsnetz 356 zum Standard-Leuchtdichtesignal YgrjTQ in einem Grad hinzuaddiert werden, der von der Einstellung des Versteilerungsregelpotentiometers 364 festgelegt wird. Es wird somit ein Leuchtdichtesignal sowohl mit horizontaler als auch mit vertikaler Aperturkorrektur am Ausgang des Verknüpfungsnetzes 356 erzeugt.
Wie im Fall der Anordnung gemäß Fig. 7 liegen die Abgriffe 308, 312 und 326, die für die Entnahme der getrennten Farbinformationen verwendet werden, zeitlich vor den Abgriffen . 310, 314 und 328, die für die Bildung der getrennten Leuchtdichteinformationen verwendet werden. Wie im Zusammenhang
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mit Pig.. 7 erläutert, werden die Ausgangsfarb signale in bezug auf die Leuchtdichtesignale zeitlich vorverlagert, um den Verzögerungen Rechnung zu.tragen, denen die Farbinformationen während der nachfolgenden Signalverarbeitung ausgesetzt sind.
Claims (4)
- 0197 5 -27-Erfindungsanspruch.:1. Fernsehempfänger einschließlich, einer Quelle für vollständige Bildinformationssignale, die Leuchtdichte- und FärbSignalkomponenten in einem gegebenen Frequenzband sowie Farbsignalkomponenten enthalten, die über einen Hochfrequenzabschnitt der gegebenen Bandfrequenzen mit den Leuchtdichtesignalkomponenten verschachtelt werden, gekennzeichnet dadurch, daß folgende Einrichtungen vorgesehen sind:eine Verzögerungsleitung (100), die einen Eingang hat, der so gekoppelt ist, daß die Bildinformationssignale empfangen werden können, und eine Vielzahl von in Reihe geschalteten Signalübertragungsstufen einschließt, durch die die Bildinformationssignale sequentiell übertragen werden können; eine Verzögerungsleitung, die eine erste (108) und eine zweite (112) Gruppe von sequentiellen Übertragungsstufen aufweist, die Ausgangsabgriffe haben, an denen Ausgangssignale mit unterschiedlichen Verzögerungen in bezug auf die Bildeingangssignale erscheinen, wobei entsprechende Signale an den Ausgangsabgriffen der zweiten Gruppe von Übertragungsstufen Verzögerungen aufweisen, die im wesentlichen gleich der Dauer eines ganzzahligen Vielfaches einer horizontalen Fernsehsignalzeile sind und die sich auf entsprechende Signale an den Ausgangsabgriffen der ersten Gruppe von Übertragungsstufen beziehen;Einrichtungen (120, 130) für die Bewertung und Verknüp-N fung von Signalen, die an den-Ausgangsabgriffen der ersten Gruppe von Übertragungsstufen erscheinen, zur Erzeugung eines ersten Querfilters, der am Ausgang eine Ausgangscharakteristik mit einer ersten vorbestimmten . Querfilterfrequenzkurve hat;- 28 -240 1 97 5Einrichtungen (124» 136) für die Bewertung und Verknüpfung von Signalen, die an den Ausgangsabgriffen der zweiten Gruppe von Übertragungsstufen erscheinen, zur Erzeugung eines zweiten Querfilters, der am Ausgang eine Ausgangscharakteristik mit einer zweiten vorbestimmten Querfilterfrequenzkurve hat; undAusgangseinrichtungen (140) mit Eingängen, die mit den Ausgängen der ersten und des zweiten Querfilters für die Kammfilterung der dort erzeugten Signale gekoppelt sind, um ein kammgefiltertes Signal zu erzeugen, das einen Teil des gegebenen Frequenzbandes einnimmt.
- 2. Fernsehempfänger nach Punkt 1, gekennzeichnet dadurch, daß er ein kammgefiltertes und bandbreitenbegrenztes Farbsignal erzeugt-, wobei das erste Querfilter (120, 130) einen Ausgang mit einer Ausgangscharakteristik aufweist, bei der die Signalfrequenzen unterhalb dieses Hochfrequenzabschnittes gegenüber den Signalfrequenzen des Hochfrequenzabschnittes des gegebenen Frequenzbandes gedämpft werden; und wobei das zweite Querfilter (124» 136) einen Ausgang mit einer Ausgangscharakteristik aufweist, bei der die Signalfrequenzen unterhalb des Hochfrequenzabschnittes gegenüber den Signalfrequenzen, . des Hochfrequenzabschnittes des gegebenen Frequenzbandes gedämpft werden; und wobei die Ausgangseinrichtung (140) die dort erzeugten Signale subtraktiv verknüpft^ so daß dieses kammgefilterte Signal ein Farbsignal ist, das einen Hochfrequenzabschnitt des gegebenen Frequenzbandes einnimmt.
- 3. Fernsehempfänger nach Punkt 2, gekennzeichnet dadurch, daß die Verzögerungsleitung des weiteren eine dritte (110) Gruppe von sequentiellen Übertragungsstufen aufweist, die zwischen der ersten und zweiten Gruppe von Übertragungsstufen angeordnet ist und Ausgangsabgriffe24 O19 7hat, an denen Ausgangssignale mit unterschiedlichen Verzögerungen in bezug auf die Bildeingangssignale erscheinen; und eine vierte Gruppe (114) von sequentiellen Obertragungsstufen aufweist, die von der dritten Gruppe von Übertragungsstufen durch die zweite Gruppe von Übertragungsstufen getrennt ist und Ausgangsabgriffe hat, an denen Ausgangssignale mit unterschiedlichen Verzögerungen in bezug auf die Bildeingangssignale erscheinen, wobei entsprechende Signale an den Ausgangsabgriffen der vierten Gruppe von Übertragungsstufen im wesentlichen um die Dauer einer horizontalen Fernsehzeile in bezug auf entsprechende Signale an den Ausgangsabgriffen der dritten Gruppe von Stufen verzögert v/erden; und weiterhin gekennzeichnet durch:Einrichtungen (122, 134) für die Bewertung und Verknüpfung von Signalen, die an den Ausgangsabgriffen der dritten Gruppe von Übertragungsstufen erscheinen, zur Erzeugung eines dritten Querfilters mit einer Ausgangscharakteristik an seinem Ausgang, bei der die Signalfrequenzen des Höchfrequenzabschnittes gegenüber den Signalfrequenzen unterhalb dieses Hochfrequenzabschnittes des gegebenen Frequenzbandes gedämpft werden;Einrichtungen (126, 132) für die Bewertung und Verknüpfung von Signalen, die an den Ausgangsabgriffen der vierten Gruppe von Übertragungsstufen' erscheinen, zur Erzeugung eines vierten Querfilters mit einer Ausgangscharakteristik an seinem Ausgang, bei der die Signalfrequenzen des Hochfrequenzabschnittes gegenüber den Signalfrequenzen unterhalb dieses Hochfrequenzabschnittes des gegebenen Frequenzbandes gedämpft werden;eine Einrichtung (150) mit Eingängen, die mit den Ausgängen des dritten und vierten Querfilters für die additive Verknüpfung der Signale gekoppelt sind, um dort- 30 -24 0 197 5ein kammgefiltertes Leuchtdichtesignal zu erzeugen, das jenen Abschnitt des gegebenen Frequenzbandes unterhalb des Hochfrequenzabschnittes einnimmt.4« Fernsehempfänger nach Punkt 3j gekennzeichnet dadurch, daß folgende Einrichtungen vorgesehen sind:eine Einrichtung (16O) mit Eingängen, die mit den Ausgängen des dritten und vierten Querfilters für die subtraktive Verknüpfung der dort'-gebildeten Signale zur Erzeugung eines kammgefilterten Vertikaldetailsignals gekoppelt sind; undeine Einrichtung (1.54) für die additive Verknüpfung des Vertikaldetailsignals mit einem kammgefilterten Leuchtdichtesignal zur Erzeugung eines Leuchtdichtesignals mit wiederhergestellten Vertikaldetailinformationen.5- Fernsehempfänger nach Punkt 1, gekennzeichnet dadurch, daß der Empfänger die Leuchtdichte- und Farbsignalkomponenten trennt; wozu dieVerzögerungsleitung (100) ebenfalls eine dritte (110) und vierte (114) Gruppe von sequentiellen Übertragungs- ___stufen.mi_t-JLusgangsabgriffen aufweist, an denen Ausgangssignale mit zunehmend größeren Verzögerungen in bezug auf die Bildeingangssignale erscheinen, wobei entsprechende Signale an den Ausgangsabgriffen der ersten und der zweiten Gruppe dieser Übertragungsstufen Verzögerungen aufweisen, die im wesentlichen gleich der Dauer einer horizontalen Fernsehsignalζeile sind und gegenüber entsprechenden Signalen an den Ausgangsabgriffen dieser dritten und vierten Gruppe von Übertragung sstufen auftreten.240 1 97
- 6. Fernsehempfänger nach Punkt 1, gekennzeichnet dadurch, daß folgende Einrichtungen vorgesehen sind:eine Kairunfilterschaltung, die auf die Bildsignale anspricht, um die Leuchtdichte-, und die Färbsignale in zwei kammgefilterte Signale zu trennen;ein erstes Niederpaßfilter (52) mit einem Eingang, der so gekoppelt ist,- daß kammgefilterte Färb signale empfangen werden, und mit einem Ausgang sowie einem ersten gegebenen Yerzögerungsvorhalten;ein -erstes Verzögerungselement (54) mit einem Eingang, der so gekoppelt ist, daß kammgefilterte Farbsignale empfangen werden können, und mit einem Ausgang sowie einem Verzögerungsverhalten, das im wesentlichen gleich jenem des ersten liederpaßfilters ist;eine erste Verknüpfungseinrichtung (56) mit einem ersten Eingang, der mit dem Ausgang des ersten JTiederpaßfilters gekoppelt ist, und mit einem zweiten Eingang, der mit dem Ausgang des ersten Verzögerungselementes gekoppelt ist, wobei diese Einrichtung auf Signale anspricht, die von einem ersten- Uiederpaßfilter zur Verfügung gestellt werden und wobei das erste Verzögerungselement für die subtraktive Verknüpfung der Signale zur Erzeugung von kammgefilterten Farbsignalen an einem Ausgang eine Hiederpaßfiltercharakteristlk aufweist;ein zweites Niederpaßfilter (44) mit einem Eingang, der so gekoppelt ist, daß kammgefilterte Leuchtdichtesignale empfangen werden, und mit einem Ausgang, wobei das Filter eine zweite gegebene Verzögerungscharakteristik aufweist;ein zweites Verzögerungselement (42) mit einem Eingang, der so gekoppelt ist, daß die kammgefilterten Leuchtdicht esignale empfangen werden, und mit einem Ausgangsowie mit einer Verzögerungscharakteristik, die im wesentlichen gleich jener des zweiten itfiederpaßfilters ist;eine zweite Verlmüpfungseinrichtung (46) , die einen ersten Eingang hat, der mit dem Ausgang des zweiten Mederpaßfilters gekoppelt ist, und einen zweiten Eingang hat, der mit dem Ausgang des zweiten Verzögerungselementes- gekoppelt ist, damit die vom zweiten Niederpaßfilter und vom zweiten Versögerungselement kommenden Signale für die Erzeugung von kammgefilterten Leuchtdichtesignalen an einem Ausgang mit einer Hochpaßfiltercharakteristik subtraktiv verknüpft werden können;eine dritte Verknüpfungseinrichtung (34), die einen ersten Eingang hat, der mit dem Ausgang des ersten ITiederpaßfilters gekoppelt ist, und einen zweiten Eingang hat, der mit dem Ausgang des zweiten Verzögerungselementes gekoppelt 'ist, damit die vom ersten Hiederpaßfilter und vom zweiten Verzögerungselement kommenden Signale zur Erzeugung eines wiederhergestellten Leuchtdichtesignals einschließlich:der Vertikaldetailinformationen an einem Ausgang additiv verknüpft werden;eine vierte Verknüpfungseinrichtung (36), die auf Signale anspricht, die an den Ausgängen des ersten Uiederpaß~ filters und der zweiten Verknüpfungseinrichtung zur Verfügung stehen, und die für die additive Verknüpfung der Signale, die vom ersten Niederpaßfilter und vom zweiten Verknüpfungselement kommen und für die Bildung eines Versteilerungssignales einschließlich sowohl der Horizontal- und' der Vertikaldetailinformationen am Ausgang bestimmt ist; undeine fünfte Verknüpfungseinrichtung (38), die einen Eingang hat, der mit den Ausgängen der dritten und vierten Verknüpfungseinrichtung gekoppelt ist, für.die re-240197 5gelbare Verknüpfung eines Abschnittes des Versteilerungssignales mit dem τ/iederhergestellten Leuchtdichtesignal.Fernsehempfänger nach Punkt 1, gekennzeichnet dadurch, daß folgende Einrichtungen vorgesehen sind:eine Kammfilterschaltung, die auf die Bildsignale anspricht und für.die Trennung der Leuchtdichte- und Parbsignale in zwei kammgefilterte Signale bestimmt ist;eine erste Verzögerungsleitung (88), die einen Eingang hat, der so gekoppelt ist, daß kammgefilterte Farbsignale empfangen werden können,, eine erste Gruppe von sequentiellen Ausgangsabgriffen (82) aufweist, und eine zweite Gruppe von sequentiellen Ausgangsabgriffen (72f) einschließt, die Verzögerungen bewirken, die größer sind als die der Abgriffe der ersten Gruppe in bezug auf den Eingang;eine Vielzahl von Bewertungsfunktionsschaltungen (W), die in Reihe mit ganz bestimmten Abgriffen der Ausgangsabgriffe geschaltet sind, damit bewertete abgegriffene Ausgangssignale gebildet werden;eine Differentialschaltung (86), deren erster bzw. zweiter Eingang mit dem zweiten bzw. ersten Eingang der Bewertungsfunktionsschaltung der Ausgangsabgriffe der ersten Gruppe für den Empfang von kombinierten bewerteten Abgriffssignalen-gekoppelt ist, und die einen Ausgang, hat, der eine Bandpaßfiltercharakteristik aufweist und an dem 'ein kammgefiltertes Farbsignal erzeugt wird;ein erstes Summiernetzwerk (76') mit einer Vielzahl von Eingängen, die mit den entsprechenden Eingängen der Ausgangsabgriffe der zweiten Gruppe für den Empfang der bewerteten abgegriffenen Signale gekoppelt ist, und mit- 34 -24 01 97 5 -34-einem Ausgang, der . eine 2Tiederpaßf iltercharakteristik aufweist;eine zweite Verzögerungsleitung (70) mit einem Eingang, der für den Empfang von kammgefilterten Leuchtdichtesignalen angeschlossen ist, und mit einer Gruppe von sequentiellen Ausgangsabgriffen (72), die entsprechende Verzögerung bewirken,' die im wesentlichen gleich den entsprechenden Verzögerungen der zweiten Gruppe von Ausgangsabgriffen der ersten Verzögerungsleitung sind;eine Vielzahl von Bewertungsfunktionsschaltungen (W), die in Reihe mit entsprechenden Ausgangsabgriffen der zweiten Verzögerungsleitung geschaltet sind, um bewertete abgegriffene Ausgangssignale zu erzeugen;ein zweites Summiernetzwerk (76) mit einer Vielzahl von Eingängen, die mit entsprechenden Ausgangsabgriffen der zweiten Verzögerungsleitung für den Empfang der bewerteten abgegriffenen Signale gekoppelt sind, und mit einem Ausgang, der eine Niederpaßfiltercharakteristik aufweist;eine erste Verknüpfungseinrichtung (78) mit einem ersten Eingang, der mit dem Ausgang des zweiten Summiernetzwerkes gekoppelt ist, und mit einem zweiten Eingang, der an einem mittleren Ausgangsabgriff der zweiten Verzögerungsleitung angeschlossen ist, und mit einem Ausgang mit einer Hochpaßfiltercharakteristik für die Erzeugung von kammgefilterten Leuchtdichtesignalen;eine zweite Verknüpfungseinrichtung (34) mit einem ersten Eingang, der mit dem"Ausgang des ersten Summiernetzwerkes gekoppelt ist, und mit einem zweiten Eingang, der mit einem mittleren Ausgangsabgriff der zv/eiten Verzögerungsleitung für die additive Verknüpfung der240 1 97Signale, die vom ersten Summiernetzwerk und dem Mittelausgangsabgriff zur Verfügung gestellt werden, gekoppelt ist, um ein wiederhergestelltes Leuchtdichtesignal einschließlich der Yertikaldetailinformationen an einem Ausgang bereitzustellen;eine dritte- Verknüpfungseinrichtung (36)> die auf Signale anspricht, die an den Ausgängen der ersten Verknüpfung seinrichtung und des ersten Summiernetzwerkes bereitgestellt werden, für die additive Verknüpfung der Signale, die durch die erste Verknüpfungseinrichtung und das erste Summiernetzwerk bereitgestellt werden, um ein Versteilerungssignal einschließlich sowohl der Horizontaldetail- und Vertikaldetailinformationen an einem Ausgang zu erzeugen; undeine vierte Verknüpfungseinrichtung (38)· mit Eingängen, die mit den Ausgängen der zweiten und dritten Verknüpfungseinrichtung für die regelbare Verknüpfung eines Abschnitts des Vers.teilerungssignals mit dem wiederhergestellten Leuchtdichtesignal gekoppelt sind.- Hierzu 7 Blatt Zeichnungen -
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