DD202518A5 - Zuschnitt fuer einen faltbehaelter und daraus hergestellter faltbehaelter - Google Patents
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Abstract
Zuschnitt fuer einen Faltbehaelter und daraus hergestellter Faltbehaelter mit einem oberen Verschlussteil der durch verschiedene Falzlinien bzw. Falzlinienabschnitte in an sich bekannter Weise in Dachfelder, Rueckfaltfelder, Giebelfelder, Einfaltfelder und verschiedene Verschlussfelder unterteilt ist, wobei einige dieser Felder einen Ausgiesser bzw. eine Ausgusstuelle bilden, die geoeffnet werden kann, um den Behaelterinhalt auszugiessen. Von den an die Einfaltlippen angrenzenden Falzlinienabschnitten sind die einen Falzlinienabschnitten sind die einen Falzlinienabschnitte bezueglich der Basis der betreffenden Giebelfelder niedriger angeordnet als die anderen Falzlinienabschnitte, so dass sich zwischen den Enden der Falzlinienabschnitte an jeder der Giebelfalzlinien ein kurzer vertikaler Falzlinienabschnitt ergibt. Aufgrund dieser Konstruktion laesst sich der obere Verschluss beim fertigen Behaelter leicht in eine Schraeglage oder in eine flache Lage bringen. Fig. 1
Description
Zuschnitt für einen Faltbehälter und daraus hergestellter Faltbehälter
Die Erfindung betrifft einen Zuschnitt für einen Faltbehälter aus mit thermoplastischem Kunststoff beschichtetem Kartonmaterial, der zu einem Faltbehälter mit schrägem oder flachem oberem Verschluß aufstellbar ist, mit vier Körperfeldern und einem Seitenverschlußstreifen, mit Feldern eines Bodenverschlußteils, die über horizontale Falzlinienabschnitte mit den unteren Enden der Körperfelder verbunden sind, mit Feldern eines oberen Verschlußteils, zu denen zwei äußere Dachfelder gehören, die jeweils aus einem oberen und einem unteren Verschlußfeld bestehen und die über horizontale Falzlinienabschnitte mit den oberen Enden zweier Körperfelder verbunden sind, und zu denen ferner ein Ausgießerfeld und ein Verschlußfeld gehören, die jeweils über horizontale Falzlinienabschnitte mit den oberen Enden der beiden anderen Körperfelder in Verbindung stehen und von denen jedes ein Giebelfeld aufweist, das durch diagonale Falzlinien begrenzt ist, die ausgehend von dem zugeordneten horizontalen Falzlinienabschnitt aufeinanderzu laufen, mit zwei Rückfaltfeldern, die angrenzend an die diagonalen Falzlinien auf gegenüberliegenden Seiten der Giebelfelder vorgesehen sind, sowie mit zwei Einfaltlippen, die voneinander durch eine zentrale Giebelfaltlinie und von den zugeordneten Rückfaltfeldern durch zugehörige horizontale Falzlinienabschnitte getrennt sind, sowie einen aus einem solchen Zuschnitt hergestellten Faltbehälter·
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Behälter für Getränke, wie z· B. Mich, Sahne und andere Molkereiprodukte, sowie für Säfte und dergleichen werden üblicherweise als Faltbehälter aus mit thermoplastischem Kunststoff beschichtetem Kartonmaterial hergestellt· Dabei sind Faltbehälter bekannt, die ein oberes Verschlußteil mit einem gefalteten, giebelförmigen Dach aufweisen, das mit einer vertikal abstehenden, längs des Firsts verlaufenden Dichtungsrippe zum dichtenden Verschließen des Behälters versehen ist und das zum Ausgießen des Behälterinhalts zu einem Ausgießer bzw· einer Ausgußtülle geöffnet werden kann· Beim Stapeln derartiger Behälter sind zwischen den einzelnen lagen wegen der vertikal abstehenden Dichtrippen der oberen Verschlüsse Trennplatten erforderlich· Außerdem geht beim Stapeln der Behälter aufgrund der beschriebenen Konstruktion des oberen Verschlusses Platz verloren, da zwangsläufig Leerräume auftreten· Behälter dieser Art sind in den US-PS 3 116 002 und 3 270 940 beschrieben· Bei anderen Faltbehältern sind flache obere Verschlüsse vorgesehen, die umgefaltet sind, wobei die flache Dichtungsrippe auf einer Seite der Mittellinie des Behälters liegt und lösbar mit den übrigen Teilen des oberen Verschlusses verbunden ist. Für das lösbare Verbinden der Dichtungsrippe mit den übrigen Teilen eines flachen oberen Verschlusses sind verschiedene Möglichkeiten bekannt, die ein Öffnen des Verschlusses und das Herausziehen eines Ausgießers ermöglichen· Behälter dieser Art sind in den US-PS 3 869 078 und 3 892 347 beschrieben. In der US-PS 4 078 715 ist ferner ein Behälter beschrieben, bei dem am oberen Verschluß eine schräge Dichtrippe vorgesehen ist, wobei die Verschlußanordnung auf der einen Seite der Dichtrippe härter ist, wodurch ein Umfalten der Dichtrippe, ausgehend von einer senk-
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rechten Stellung derselben in die Schräglage erleichtert wird·
Die US-PS 4 012 997 und 4 093 115 beschreiben ein Verfahren zum Palten von Behältern bzw. einen Faltbehälter, bei dem gewisse Dachfelder des oberen Verschlusses mit mehr oder weniger parallelen Doppelfalzlinien versehen sind· Das Umfalten der Dichtlippe des Verschlusses aus einer vertikalen in eine flache Lage erfolgt dabei mittels einer ersten Kraft, die längs der unteren Falzlinie einer Doppelfalzlinie auf einer Seite der Dichtrippe angreift, und mittels einer zweiten Kraft, durch die die Dichtrippe nach unten gebogen wird· Dabei ist es nachteilig, daß für jede der beiden Kräfte zum Falten des oberen Verschlußteils in eine flache Lage ein zusätzliches Faltwerkzeug der Faltmaschine erforderlich ist·
Die US-PS 4 206 867 beschreibt einen Zuschnitt, aus dem Behälter mit giebelförmigem, schrägem oder flachem Verschluß aufgestellt werden können· Dieser Zuschnitt weist breite Falzlinien auf, die auf der Seite des Behälters vorgesehen sind, auf die die Dichtrippe umgelegt werden soll· Weiterhin sind bei diesem Zuschnitt die Giebelfelder dreieckig und so ausgebildet, daß ihre Spitzen geometrisch nicht in der Mitte der Giebelfelder liegen·
Es ist wünschenswert, einen Mehrzweckbehälter bzw· einen Mehrzweckzuschnitt für einen solchen Behälter zu haben, bei dem die Giebelfelder am vorderen und am hinteren Ende geometrisch korrekt konstruiert sind, so daß die Wahrscheinlichkeit einer exakten Dichtung unabhängig davon verbessert wird, wie die Falzlinien des oberen Verschlusses während der Fertigstellung des Behälters auf den ver-
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schiedenen Aufstell-, Pull- und Siegelmaschinen gebogen werden· Weiterhin ist es wünschenswert, über Zuschnitt zu verfügen, bei dem es möglich ist, die Zuschnitte so anzuordnen, daß die oberen Verschlußteile derselben zumindest im wesentlichen ineinander geschachtelt werden können, so daß beim Herstellen der ineinander geschachtelten Zuschnitte aus einer einzigen Bahn des Kartonmaterials praktisch keine Abfallstücke anfallen, so daß eine bedeutende Menge des Kartonmaterials eingespart wird·
Ziel der Erfindung ist es, den Aufwand an Material für einen Faltbehälter aus mit thermoplastischem Kunststoff beschichtetem Kartonmaterial und den Platzbedarf für einen fertigen Faltbehälter zu senken·
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen verbesserten Behälter aus beschichtetem Kartonmaterial bzw· einen entsprechenden Zuschnitt zu schaffen, bei dem der obere Verschlußteil zu einem Dach mit einer Dichtrippe gefaltet werden kann, wobei der obere Verschlußteil so konstruiert ist,,daß nicht nur das Umfalten der Dichtrippe aus einer senkrechten Position in eine schräge oder flache Lage erleichtert wird, sondern auch das Verschachteln der Felder des Verschlußteils mit Feldern eines angrenzenden Verschlußteils, so daß zwei mit ihren oberen Verschlußteilen ineinanderkreisende Zuschnitte aus einer besonders schmalen Bahn des Kartonmaterials hergestellt werden können·
Dies wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß von den an die Einfaltlippen angrenzenden Falzlinienabschnitten die
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einen FaIzlinienabschnitte bezüglich der Basis der betreffenden Giebelfelder niedriger angeordnet sind als die anderen Falzlinienabschnitte, derart, daß sich zwischen den Enden der Falzlinienabschnitte an jeder der Giebelfalzlinien eine kurze vertikale Falzlinie ergibt·
Wenn bei einem derartigen Zuschnitt, bei dem die Kickfaltfelder wegen der versetzten Falzlinienabschnitte unterschiedliche Größen besitzen, nach dem Aufstellen des Behälters und dem Versiegeln der Dichtrippe durch Erwärmung oder Ultraschall-Verschweißung die Dichtrippe in eine schräge oder eine flache Lage gebracht werden soll, dann ist das Umfalten in Richtung auf die kleineren Rückfaltfelder erleichtert und vereinfacht· Außerdem kann der fertige Behälter auch eine senkrechte Dichtrippe behalten und sieht dann so aus wie ein üblicher Behälter mit senkrechter Dichtrippe·
Bei einer bevorzugten Ausführungsform eines Behälterzuschnitts liegen die Falzlinien bei dem einen äußeren Dachfeld zwischen dem oberen und unteren Verschlußfeld um einen vorgegebenen Betrag niedriger als die entsprechende Falzlinie des anderen äußeren Dachfeldes· Weiter sind die Falzlinien zwischen den Einfaltlippen und den zugehörigen Paaren von Rückfaltf eldem als im wesentlichen gleich lange Verlängerungen der Falzlinien zwischen den oberen und den unteren Verschlußfeldern ausgebildet. Die diagonalen Falzlinien am vorderen und am hinteren Giebelfeld enden an den im Abstand voneinander befindlichen inneren Enden dieser gleich langen Falzlinien, so daß in der Mitte des oberen Endes der Giebelfelder Jeweils ein kurzes vertikales Falzlinienstück erhalten wird«
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Die Falzlinienabschnitte zwischen den so erhaltenen kleineren Rückfaltfeldern und ihren zugehörigen Einfaltlinien und die Falzlinie zwischen einem oberen Verschlußfeld und seinem zugeordneten unteren Verschlußfeld liegen dabei niedriger und haben im wesentlichen dieselbe Länge wie die entsprechenden anderen Falzlinien des oberen Verschlußteils, wodurch die Aufstellung eines symmetrischen, geometrisch korrekt ausgebildeten giebelförmigen oberen Verschlusses erleichtert wird, während andererseits das Umfalten der Dichtrippe aus der vertikalen Lage in eine Schräglage oder in eine horizontale Lage erleichtert wird, wobei die horizontal umgelegte Dichtrippe mittels einer Klebverbindung am angrenzenden äußeren Dachfeld festgelegt werden kann, um auf diese Weise einen flachen oberen Verschluß zu erhalten·
Die Giebelfelder weisen unterschiedliche Basiswinkel auf, und die freien Kanten der äußeren Versehlußfelder und der Einfaltlippen verlaufen geradlinig, so daß eine zumindest im wesentlichen völlige Verschachtelung der oberen Verschlußteile zweier aus einer einzigen Rolle des Kartonmaterials zuzuschneidenden Zuschnitte erreichbar ist·
Der Faltbehälter mit einem schräg oder flach umfaltbaren oberen Verschluß aus einem Zuschnitt aus mit thermoplastischen Kunststoff beschichtetem Kartonmaterial ist dadurch gekennzeichnet, daß die vertikalen Giebelfalzlinien in der Mitte der Giebelfelder verlaufen und die diagonalen Falzlinien an ihren oberen Enden derart schneiden, daß sich am oberen Ende jedes Giebelfeldes jeweils eine kurze vertikale Falzlinie ergibt, der die inneren Enden
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der Falzlinienabschnitte des vierten Paares von horizontalen Falzlinien derart verbindet, daß das aufgestellte und dichtend verschlossene obere Verschlußteil in eine Schräglage oder eine flache Lage umfaltbar ist·
Die unteren Enden der einzelnen Sätze der diagonalen Falzlinien beginnen jeweils in einem vorgegebenen Abstand von den einander gegenüberliegenden Längskanten des vorderen bzw· hinteren Körperfeldes·
Bei einem Zuschnitt für einen Faltbehälter aus mit thermoplastischem Kunststoff beschichtetem Kartonmaterial sind die äußeren Enden der Felder des oberen Verschlußteils zumindest im wesentlichen passend mit den äußeren Enden der Felder des oberen Verschlußteils eines weiteren Zuschnitts verschachtelbar.
Die Erfindung soll nachstehend an einem Ausführungsbeispiel näher erläutert werden· In der zugehörigen Zeichnung zeigen;
Fig. 1: eine Draufsicht auf die Innenseite eines Behälterzuschnitts, wobei mit gestrichelten Linien ein Teil eines weiteren Behälterzuschnitts angedeutet ist, dessen Verschlußfelder mit den Verschlußfeldern des in ausgezogenen Linien gezeichneten Zuschnitts verschachtelt sind,
Fig· 2J eine Draufsicht auf die Außenseite des Zuschnitts nach Fig. 1 nach dem Umfalten der Körperfelder und dem Herstellen einer Klebverbindung zwischen dem einen Körgerfeld und einem Seitenverschlußstreifen,
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Pig· 3ί eine perspektivische Teilansicht eines aus dem Zuschnitt nach Fig. 2 aufgestellten, oben offenen Behälters aus einem Zuschnitt nach den Pig» 1 und 2,
Pig* 4s eine perspektivische, gegenüber der Darstellung nach Pig· 3 um 90° gedrehte Teilansicht des oberen Behälterendes nach dem Schließen der Dichtrippe, jedoch vor dem Umlegen derselben,
Pig· 5: eine perspektivische Teilansicht des Behälters nach Pig· 4 mit in eine Schräglage umgelegter Verschlußrippe,
Pig· 6: eine perspektivische Teilansicht des Behälters nach Pig· 4 mit in eine flache Lage umgelegter Verschlußrippe, die mit der Außenfläche des inneren Dachfeldes verklebt ist,
Pig· 7: eine perspektivische Teilansicht des Behälters nach Pig· 6 nach dem Öffnen des oberen Verschlusses desselben bei geöffnetem Ausgießer,
Pig. 81 eine perspektivische Teilansicht des Behälters nach Pig· 7 nach dem Schließen des Ausgießers·
Im einzelnen zeigt Fig. 1 der Zeichnung einen Behälterzuschnitt 10, der im wesentlichen in drei Abschnitte unterteilt ist, nämlich in ein oberes Verschlußteil 12, ein Körperteil 14 und ein Bodenverschlußteil 16. Dabei sind das obere Verschlußteil 12 und das Körperteil 14 durch eine quer über den Behälterzuschnitt 10 verlaufende gestaffelte, untere bzw· erste, obere horizontale Falzlinie 18 voneinander getrennt· Das Körperteil 14 und das Bodenverschlußteil 16 sind durch eine gestaffelte, horizontale
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Boden-Falzlinie 20 voneinander getrennt, die quer zum Behält erzuschnitt 10 verläuft. Das Körperteil 14 besteht aus mehreren einstückig miteinander verbundenen Körperfeldern 22, 24, 26 und 28 und einem Seitenverschlußstreifen 30· Der Behälterzuschnitt 10 ist seitlich durch Längskanten 32 und 34 begrenzt· Die Körperfelder 22, 24, 26 und 28 und der Seitenverschlußstreifen 30 sind gegeneinander durch vertikale Falzlinien 36, 38, 40 und 42 abgegrenzt und dienen als Seitenwände sowie als Vorderwand und als Bückwand des fertigen aus dem Zuschnitt aufgestellten Faltbehälters·
Das Bodenverschlußteil 16 besitzt zwei äußere Verschlußfeider 44 und 46, die einstückig mit den Körperfeldern 22 bzw· 26 ausgebildet sind und sich in Längsrichtung derselben erstrecken· Zwei im wesentlichen dreieckige Verschlußfelder 48 und 50 sind einstückig mit den Körperfeldern 24 bzw» 28 ausgebildet und erstrecken sich in Längsrichtung derselben· Dabei ist das Verschlußfeld 48 durch die horizontale Boden-Falzlinie 20 und zwei diagonale Boden-Falzlinien 52 und 54 begrenzt und mit den äußeren Verschlußfeldera 44, 46 über zwei im wesentlichen dreieckige Ruckfaltfelder 56 bzw· 58 verbunden· Das Verschlußfeld 50 ist durch die horizontale Boden-Falzlinie 20 und zwei diagonale Boden-Falzlinien 60 und 62 begrenzt. Zwei im wesentlichen dreieckige Ruckfaltfelder 64 und 66 verbinden das dreieckige Verschlußfeld 50 einstückig mit dem äußeren Verschlußfeld 46 bzw. mit dem Seitenverschlußstreifen 30. Wie nachstehend noch näher ausgeführt wird, ist der Seitenverschlußstreifen 30 beim fertigen Faltbehälter mit dem äußeren Verschlußfeld 44 verbunden, so daß das Rückfaltfeld 66 beim fertigen Faltbehälter an dem äußeren Verschlußfeld 44 anliegt. Wie Fig· 1 zeigt, ist das äußere Verschlußfeld 44 nicht mit irgendeiner Einschublasche ver-
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sehen, sondern mit einer angeformten Überlappungslasche 68· Die Einzelheiten des Bodenverschlußteils 16 bzw. des daraus hergestellten Bodenverschlusses sind an sich bekannt·
Das obere Verschlußteil 12 weist zwei rechteckige äußere Dachfelder 70 und 72 auf, die mit den oberen Enden der Körperfelder 22 bzw· 26 einstückig verbunden sind· Mit den Körperfeldern 24 bzw· 28 sind einstückig ein vorderes PeId bzw· ein Ausgießerfeld 74 und ein hinteres PeId bzw· ein Verschlußfeld 76 verbunden, wobei beide Pelder rechteckig ausgebildet sind· Eine gestaffelte, obere bzw· zweite, obere horizontale Palzlinie ist aus Palzlinienabschnitten 78a, 78b, 80a, 80b, 80c, 82a und 82b zusammengesetzt· Die zweite obere Palzlinie verläuft quer zum Behält erzuschnitt 10 zwischen den längskanten 32 und 34 und im wesentlichen parallel zu den horizontalen Palzlinien 18 und 20. Dabei liegen die Palzlinienabschnitte 80a, 80b und 80c tiefer als die übrigen Palzlinienabschnitte (78a. 78b, 82a, 82b)·
Das äußere Dachfeld 72 wird durch den horizontalen Palzlinienab schnitt 80b im wesentlichen in zwei rechteckige Pelder geteilt· Dabei ergibt sich, ein unteres Verschlußfeld 84, das durch die Palzlinien 18, 38, 40 und den Palzlinienabschnitt 80b begrenzt ist. Eine das Öffnen des geschlossenen Behälters erleichternde Palzlinie 86 erstreckt sich dabei im wesentlichen vom Schnittpunkt der Palzlinien 18 und 38 zu einem Punkt auf dem Palzlinienabschnitt 80b· Ein oberes Verschlußfeld 88 des äußeren Verschlußfeldes 72 dient als Dichtungsfeld, wie dies nachstehend noch näher erläutert wird·
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Das äußere Dachfeld 70 ist durch den Palzlinienabschnitt 78a in zwei rechteckige Pelder unterteilt, von denen das eine ein unteres Verschlußfeld 90 bildet, das durch den Palzlinienabschnitt 78a, die Palzlinie 18 und die vertikalen Palzlinien 36 und 32 begrenzt ist. Eine das Öffnen des oberen Verschlusses erleichternde Längskante 32 erstreckt sich im wesentlichen vom Schnittpunkt der Palzlinien 18 und 36 zu einem Punkt auf dem Palziinienabschnitt 78a· Das äußere Dachfeld 70 umfaßt außerdem ein oberes Verschlußfeld 94, das einstückig mit dem unteren Verschlußfeld 90 ausgebildet und von diesem durch den Palzlinienabschnitt 78a getrennt ist· Auch das Verschlußfeld 94 dient als ein Dichtfeld.
Das Ausgießerfeld 74 umfaßt zwei Huckfaltfelder 98 und 100, die auf den gegenüberliegenden Seiten eines Giebelfeldes 101 angeordnet sind, von dem sie durch diagonale Palzlinien 102 und 104 getrennt sind, die in vorgegebenem Abstand von den vertikalen Palzlinien 36 und 38 von der horizontalen Palzlinie 18 ausgehen· Der vorgegebene Abstand ist dabei so gewählt, daß sich für die Dicke des Kartonmaterials eine Kompensation ergibt, so daß das Ausbeulen beim Herstellen des oberen Verschlusses auf ein Minimum reduziert wird. Die RUckfaltfelder 98 und 100 sind außerdem über Palzlinien 36 bzw. 38 mit den Verschlußfeldern 90 bzw· 84 verbunden. An die Eückfaltfelder 98 und 100 sind Gießfelder bzw. Einfaltlippen 106 bzw, 108 einstückig angeschlossen, wobei diese Einfaltlippen 106; 108 durch die horizontalen Palzlinienabschnitte 78b bzw. 80a, durch die vertikalen Palzlinien 36 und 38 und durch eine vertikale Giebelfalzlinie 110 begrenzt sind* Wie Pig· 1 zeigtj ist die obere Außenkante des Ausgießerfeldes 74 als gerade horizontale Kante 112 ausgebildet·
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Zwischen den diagonalen Falzlinien 102 und 104 und der oberen horizontalen Falzlinie 18 liegt jeweils ein Basiswinkel 114 bzw. 115 des Giebelfeldes 101· Die Basiswinkel 114; 115 sind ungleich, da die vertikale Giebelfalzlinie 110 in der Mitte zwischen den Falzlinien 36 und 38 liegt und da die diagonalen Falzlinien 102 und 104 die Giebelfalzlinie 110 in Höhe der Falzlinienabschnitte 78b bzw· 78a, d· h· in unterschiedlichen Abständen von der Basis des Giebelfeldes 101, schneiden· Auf diese Weise erhält man für das Giebelfeld 101 eine kurze vertikale Falzlinie 116, die zwischen den Enden der diagonalen Falzlinien und 104 verläuft·
Das Verschlußfeld 76 weist zwei Rückfaltfelder 118 und 120 auf, die mit den gegenüberliegenden Seiten eines Giebelfeldes 121 über diagonale Falzlinien 122 bzw. 124 in Verbindung stehen, die ihrerseits in einem vorgegebenen Abstand von den vertikalen Falzlinien 40 bzw· 42 von der oberen horizontalen Falzlinie 18 ausgehen. Der vorgegebene Abstand dient dabei wieder der Kompensation der Dicke des Kartonmaterials, so daß das Ausbeulen beim Fertigstellen des oberen Verschlusses auf ein Minimum reduziert wird. Das Rückfaltfeld 118 verbindet das Giebelfeld 121 über die Falzlinie 40 mit dem Verschlußfeld 84, während das Rückfaltfeld 120 das Giebelfeld 121 mit dem Seitenverschlußstreifen 30 verbindet. Zwei Verschlußfelder oder Einfaltlippen 126; 128 sind mit den Rückfaltfeldern 118 bzw· 120 verbunden und sind unten durch die Falzlinienabschnitte 80c bzw· 82a und an ihren äußeren Rändern durch die Falzlinien 40; 42 begrenzt. Die Einfaltlippen 126 und 128 sind voneinander durch eine vertikale Giebelfalzlinie 130 getrennt, die in der Mitte zwischen den beiden Einfaltlippen 126j 128 angeordnet ist.
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Die Basiswinkel 132; 134 zwischen den unteren Enden der Falzlinien 122 bzw. 124 und der Falzlinie 18 sind beim Ausführungsbeispiel ähnlich wie die Basiswinkel 114; 115 ungleich· Die diagonalen Falzlinien 122; 124 schneiden die vertikale Giebelfalzlinie 130 wieder an verschiedenen Punkten, d. h· auf der Höhe der Falzlinienabschnitte 80c bzw· 82a, so daß sich für das Giebelfeld 121 wieder eine kurze vertikale Falzlinie 136 ergibt, die sich, zwischen den im Abstand voneinander befindlichen oberen Enden der diagonalen Falzlinien 122} 124 erstreckt·
Wie Fig· 1 zeigt, liegen die Falzlinienabschnitte 80a; 80b; 80c zwischen den diagonalen Falzlinien 104; 122 um eine vorgegebene Strecke unterhalb der angrenzenden FaIzlinienabschnitte 78b und 82a. Folglich sind die angrenzenden Kickfaltfelder 100; 118 kleiner als die jeweils zugeordneten Rückfaltfelder 98 bzw« 120. Dieser Größenunterschied verbessert in Verbindung mit der Wirkung der ungleichen Basiswinkel die Faltbarkeit des oberen Verschlusses des fertigen Behälters· Es hat sich gezeigt, daß in Abhängigkeit von der Dicke des Kartonmaterials die Falzlinienabschnitte 80a und 80c und/oder 78b; 82a das Falten besonders erleichtern können,- wenn die betreffenden Paare von Faltlinienabschnitten leicht schräg nach unten oder oben verlaufen, so daß sie längs der kurzen vertikalen Falzlinien 116; I36 an unterschiedlichen Punkten enden.
Aus Fig. 1 wird deutlich, daß eine Reihe von Behälterzuschnitten 10 genau in eine entsprechende Reihe von Behälterzuschnitten 10* paßt, so daß sich zwischen den Behälterzuschnitten 10; 10* kein Abfall ergibt, wenn diese aus
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einer Rolle des Kartonmaterials ausgeschnitten werden. Wenn es aus Gründen der Dichtwirkung erwünscht ist» können die oberen Endbereiche 138; 138' der Seitenverschlußstreifen 30; 30 * horizontal als Verlängerungen der betreffenden Kanten der Verschlußfelder 76; 76' ausgebildet werden·
Der in Pig. 1 gezeigte Behälterzuschnitt 10 kann zu einem seitlich geschloesenen Zuschnitt 139 gemäß Pig· 2 verarbeitet werden· Dabei wird der seitlich geschlossene Zuschnitt 139 hergestellt, indem man das Körperfeld 28 zusammen mit dem Seitenverschlußstreifen 30 um die vertikale Falzlinie 40 schwenkt und die Innenseite des Körperfeldes 28 in Kontakt mit der Innenseite des Körperfeldes 26 bringt, so daß sich die vertikale Falzlinie 42 in unmittelbarer Hähe der vertikalen Falzlinie 38 befindet, und so daß die Innenseite des Seitenverschlußstreifens 30 angrenzend an die vertikale Falzlinie 38 an der Innenseite des Körperfeldes 24 anliegt· Außerdem wird dann das Körperfeld 22 um die vertikale Falzlinie 36 geschwenkt, um dessen Innenseite in Kontakt mit der Innenseite des Körperfeldes 24 zu bringen· Dabei gelangt die Innenseite des Körperfeldes 22 längs der Längskante 32 in Kontakt mit der Außenseite des Seitenverschlußstreifens 30, während die Längskante 32 parallel zu der vertikalen Falzlinie 42 verläuft und mit dieser im wesentlichen fluchtet· Die verschiedenen Elemente des oberen Verschlußteils 12 und des Bodenverschlußteils 16 führen dabei entsprechende Bewegungen aus, wobei die in Fig. 2 gezeigte Form erhalten wird. Der zunächst noch seitlich offene Behälterzuschnitt 10 wird nach dem Falten in dem Bereich, in dem die Innenseite des Körperfeldes 22 in Kontakt mit der
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Außenseite des Seitenverschlußstreifens 30 steht, verklebt bzw» verschweißt, um den seitlich geschlossenen Zuschnitt 139 zu erhalten»
Aus dem geschlossenen Zuschnitt 139 wird anschließend ein rechteckiger Behälterschlauch aufgestellt, woraufhin der flache Bodenverschluß in an sich bekannter Weise fertiggestellt wird· Beim Herstellen des flachen Bodens aus dem Bodenverschlußteil 16 werden die Verschiußfelder 48 j 50 um die horizontale Bodenfalzlinie 20 in Richtung auf die Mitte des Behälters geschwenkt· Dabei schwenken die Rückfaltfelder 56; 58; 64; 66 um ihre zugehörigen diagonalen Falzlinien 52; 54 bzw· 60; 62, wobei sich ihre Außenflächen an die Außenflächen der dreieckigen Verschlußfelder 48; 50 anlegen« Gleichzeitig bewegen sich die äußeren Verschlußfelder 44; 46 aufeinander zu· Die verschiedenen Teile des flachen Bodens aus den Elementen des Bodenverschlußteils 16 werden dann durch Erwärmung oder durch Hochfrequenzverschweißung miteinander verbunden, so daß ein flüssigkeitsdichter flacher Behälterboden erhalten wird·
Nachdem der flache Behälterboden fertiggestellt ist und nachdem der offene Behälter mit einem Produkt gefüllt ist, werden die verschiedenen Elemente des oberen Ver-· schlußteils 12 um die verschiedenen Falzlinien gefaltet, um einen oberen Verschluß zu erhalten· Dabei wird das Ausgießerfeld 74 um die horizontale Falzlinie 18 über das offene Ende des gefüllten Behälters und in Richtung auf die Mitte desselben geschwenkt· Gleichzeitig wird das Verschlußfeld 76 um die horizontale Falzlinie 18 nach innen gegen die Mitte des gefüllten Behälters geschwenkt*
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Die Außenflächen der Einfaltlippen 106; 108 werden um die vertikale Giebelfalzlinie 110 gegeneinander geschwenkt, und die Einfaltlippen 126; 128 werden um die vertikale Giebelfalzlinie 130 so geschwenkt, daß sich ihre Außenseiten aufeinander zu bewegen. Dabei gelangen die Innenseiten der Einfaltlippen 108; 126 in Kontakt mit dem als Dichtfeld dienenden oberen Verschlußfeld 88, während die Innenflächen der Einfaltlippen 106; 128 in Kontakt mit dem als Dichtfeld dienenden oberen Verschlußfeld bzw· mit dem Endbereich 138 des Seitenverschlußstreifens 30 gelangen·
Wie Fig· 4 zeigt, bilden die vorstehend erwähnten Elemente des oberen Verschlußteils 12 über dem Körper des Behälters einen giebelförmigen Verschluß· Das Verschweißen der Elemente des oberen Verschlußteils 12 erfolgt dabei vorzugsweise durch Ultraschall- oder Hochfrequenzverschweißung, da auf diese Weise ein flüssigkeitsdichter Abschluß erhalten wird, der dennoch leicht geöffnet werden kann· Das dichtende Verbinden der verschiedenen Elemente des oberen Verschlußteils 12 kann aber auch anders, beispielsweise mittels Heißluft, erfolgen· Infolge der Verschweißung und der zentralen Anordnung der vertikalen Giebelfalzlinien 110; 130 gelangen das obere Verschlußfeld 94; das Bückfaltfeld 98 in eine Ebene, die senkrecht zu einer Ebene verläuft, die ihrerseits senkrecht zu den Körperfeldern 22; 24J 26; 28 ausgerichtet ist, wobei eine obere Dichtrippe 140 erhalten wird, in der die Dichtfelder miteinander fluchten· Der gefüllte Behälter kann nunmehr in dieser Form verwendet werden, wenn dies erwünscht ist und entspricht einem üblichen Behälter mit Giebelverschluß, jedoch mit einer im Vergleich dazu geringeren Giebelhöhe.
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Sa besteht auch, die Möglichkeit, die Dichtrippe 140 durch Einwirken mit einer Kraft F in eine Schräglage zu. bringen, um so einen Behälter mit schrägem oberem Verschluß zu erhalten, wie es in Fig· 5 dargestellt ist· Dabei wird das Umfalten der Dichtrippe 140 in die in Fig. 5 gezeigte Schräglage dadurch erleichtert, daß die Falzlinienabschnitte 80a; 80b; 80c gegenüber den übrigen Teilen der zweiten oberen Falzlinie tiefer angeordnet sind und daß die Rückfaltfelder 100; 118 kleiner sind. Die Dichtrippe 140 neigt sich dabei in Richtung der kleineren Rückfaltfelder 100 und des Verschlußfeldes 84·
Die vielseitige Verwendbarkeit des Behalterzuschnitts gemäß Fig· 1 wird außerdem aus Fig. 6 deutlich, wo die Dichtrippe 140 in einer horizontalen Lage umgefaltet ist, um einen flachen Behälterverschluß zu erhalten· Wird mit einem geeigneten Werkzeug auf die Dichtrippe 140 eine Kraft Ff übertragen, kann man die Dichtrippe 140 über die Schräglage gemäß Fig. 5 hinaus bewegen und in Kontakt mit der Seite des Behälters bringen, auf der die tieferliegenden Falzlinienabschnitte 80a; 80b; 80c vorgesehen sind· Wenn die Dichtrippe 140 flach umgefaltet ist, wird das obere Verschlußfeld 88 lösbar mit dem unteren Verschiußfeld 84 verbunden, wobei die Verbindung jede übliche Haftbzw. Klebverbindung sein und auf übliche Weise hergestellt werden kann, um den flachen oberen Verschluß zu erhalten·
Das öffnen des flach geschlossenen Behälters gemäß Fig. 6 erfolgt, indem man zunächst die Dichtrippe 140 von dem unteren Verschlußfeld 84 löst und sie in die Schräglage gemäß Fig. 5 oder in die vertikale Lage gemäß Fig. 4 bringt, woraufhin dann die Ausgußtülle bzw· der Ausgießer in bekannter Weise geöffnet werden kann, um den in Fig. 7
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gezeigten Zustand rait einem geöffneten Behälter zu erhalten» Dabei wirken das vordere Giebelfeld 101 und die damit verbundenen Rückfaltfelder 98; 100 mit den das Öffnen unterstützenden Palzlinien 86; 92 an den unteren Verschlußfeldern 84; 90 zusammen, um den Ausgießer zu bilden, der zum Ausgießen des Inhalts des Behälters benutzt wird· Der Behälter kann anschließend wieder geschlossen werden, so daß sich eine etwa der Darstellung gemäß Pig· entsprechende Behälterform ergibt·
Bs wird darauf hingewiesen, daß Behälter mit einer Schräglage des oberen Verschlusses, wie sie in Pig· 5 gezeigt ist, schichtweise aufeinander gestapelt werden können, um den für die Lagerung und den Transport erforderlichen Platz auf ein Minimum zu reduzieren» Wenn die Behälter in dieser Y/eise gestapelt werden, werden ihre Dichtrippen 140 aus der Schräglage nach unten gebogen· Durch dieses Umbiegen sorgen die oberen Verschlüsse mit ihrer zunächst schrägen Dichtrippe automatisch für eine Pederwirkung zwischen den einzelnen Schichten von Behältern, so daß diese beim Transport unempfindlicher sind und die Gefahr eines Austretens von Flüssigkeit verringert wird· Im Gegensatz zu Behältern mit senkrechter Dichtrippe.(Pig. 4) ist bei solchen "Behältern keine Zwischenlage zwischen den einzelnen Schichten von Behältern erforderlich· Entsprechende Vorteile ergeben sich auch bei flachen oberen Verschlüssen, wie sie in Pig· 6 gezeigt sind·
Aus der vorstehenden Beschreibung wird ferner deutlich, daß durch das Absenken der Palzlinie auf der einen Seite des oberen Verschlusses das Umfalzen der Dic.htrippe auf die Seite mit den kleineren Rückfaltfeldern erleichtert wird, wobei das umfalzen in eine Schräglage oder in eine
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flache Lage erfolgen kann. Bei vorbekannten Behältern mit schrägem oder flachem oberem Verschluß besteht die Tendenz, daß diese sich bei den üblichen Siegelungsbzw. Schweißverfahren etwas verformen, was auf ihre spezielle geometrische Konstruktion zurückzuführen ist· Erfindungsgemäß ist die Konstruktion der Elemente des oberen Yerschlußteils dagegen so gewählt, daß die Herateilung unterschiedlicher Typen von oberen Verschlüssen erleichtert wird*
Claims (8)
1. Zuschnitt für einen Faltbehälter aus mit thermoplastischem Kunststoff beschichtetem Kartonmaterial, der zu einem Faltbehälter mit schrägem oder flachem oberem Verschluß aufstellbar ist, mit vier Körperfeldern und einem Seitenverschlußstreifen, mit Feldern eines Bodenverschlußteils, die über horizontale Falzlinienabschnitte mit den unteren Enden der Körperfelder verbunden sind, mit Feldern eines oberen Verschlußteils, zu denen zwei äußere Dachfelder gehören, die jeweils aus einem oberen und einem unteren Verschlußfeld bestehen und die über horizontale Falzlinienabschnitte mit den oberen Enden zweier Körperfelder verbunden sind,und zu denen ferner ein Ausgießerfeld und ein Verschlußfeld gehören,
die jeweils über horizontale Falzlinienabschnitte mit
den oberen Enden der beiden anderen Körperfelder in Verbindung stehen und von denen jedes ein Giebelfeld aufweist, das durch diagonale Falzlinien begrenzt ist, die ausgehend von dem zugeordneten horizontalen Falzlinienabschnitt aufeinander zu laufen, mit zwei Bückfaltfeldern, die angrenzend an die diagonalen Falzlinien auf gegenüberliegenden Seiten der Giebelfelder vorgesehen sind, sowie mit zwei Einfaltlippen, die voneinander durch eine zentrale Giebelfaltlinie und von den zugeordneten Rückfaltfeldern durch zugehörige horizontale Falzlinienabschnitte getrennt sind, gekennzeichnet dadurch, daß von den an die Einfaltlippen (106; 108; 126; 128) angrenzenden Falzlinienabschnitten (78b; 80a; 80c; 82a), die einen Falzlinienabschnitte (80a; 80c) bezüglich der Basis der betreffenden Giebelfelder (101; 121) derart niedriger als die anderen Falzlinienabschnitte (78b; 82a) angeordnet sind, daß zwischen den Enden der
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Palzlinienabschnitte (78b; 80a; 80c; 82a) an jeder der Giebelfalzlinien (110; 130) eine kurze vertikale Palzlinie (116; 136) gebildet ist.
2· Zuschnitt nach Punkt 1, gekennzeichnet dadurch, daß die horizontalen Palzlinienabschnitte (78a; 78b) zwischen den oberen Verschlußfeldern (88; 94) und den unteren Verschlußfeldern (84; 90) mit den betreffenden horizontalen Palzlinienabschnitten (78b; 82a; 80a; 80c) zwischen den Rückfaltfeidern (98; 120; 100; 118) und den Einfaltlippen (106; 128; 108; 126) fluchten·
3· Zuschnitt nach Punkt 1, gekennzeichnet dadurch, daß die unteren Enden der diagonalen Palzlinien (102; 104; 122; 124) auf der oberen horizontalen Palzlinie (18) zwischen den Giebelfeldern (101; 121) und den zugehörigen Körperfeldern (24; 28) im Abstand von den vertikalen Palzlinien (36; 38; 40; 42) dieser Körperfelder (24; 28) liegen·
4· Zuschnitt nach Punkt 1, gekennzeichnet dadurch, daß die Giebelfelder (101; 121) unterschiedliche Basiswinkel (114; 115; 132; 134) auf v/eisen.
5* Zuschnitt nach Punkt 1, gekennzeichnet dadurch, daß die freien Kanten der äußeren Verschlußfelder (88; 94) und der Einfaltlippen (106; 108; 126; 128) geradlinig verlaufen.
6· Paltbehälter mit einem schräg oder flach umfaltbaren oberen Verschluß aus einem Zuschnitt aus mit thermoplastischem Kunststoff beschichtetem Kartonmaterial, mit einem vorderen Körperfeld, einem hinteren Körper-
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feld und zwei seitlichen Körperfeldern, mit einem Bodenverschlußteil, der mehrere Felder aufweist, die über horizontale Falzlinien mit den unteren Enden der zugeordneten Körperfelder in Verbindung stehen, mit einem oberen Verschlußteil, zu dem zwei äußere Dachfelder gehören, die über ein erstes Paar horizontaler Falzlinienabschnitte mit den oberen Enden der seitlichen Körperfelder in Verbindung stehen und die jeweils durch ein zweites Paar von horizontalen Falzlinienabschnitten in ein oberes und ein unteres Verschlußfeld unterteilt sind und zu denen ferner ein Ausgießerfeld und ein Verschlußfeld gehören, die über ein drittes Paar horizontaler Falzlinienabschnitte mit den oberen Enden des vorderen Körperfeldes bzw. des hinteren Körperfeldes in Verbindung stehen und von denen jedes ein Giebelfeld aufweist, das durch diagonale Falzlinien begrenzt ist, die unterschiedliche Winkel mit den Falzlinienabschnitten des dritten Paares von Falzlinienabschnitten einschließen, mit zwei Kickfaltfeldern, die angrenzend an die diagonalen Falzlinien auf gegenüberliegenden Seiten der Giebelfelder vorgesehen sind, sowie mit zwei Einfaltlippen, die voneinander durch eine zentrale Giebelfaltlinie und von den zugeordneten Rückfaltfeldern durch ein viertes Paar von zumindest im wesentlichen horizontalen Falzlinienabschnitten getrennt sind, gekennzeichnet dadurch, daß die vertikalen Giebelfalzlinien (110; 130) in der Mitte der Giebelfelder (101; 121) verlaufen und die diagonalen Falzlinien (102; 104; 122; 124) an ihren oberen Enden derart schneiden, daß sich am oberen Ende jedes Giebelfeldes (101; 121) jeweils eine kurze vertikale Falzlinie (116; 136) ergibt, die die inneren Enden der Falzlinienabschnitte (78b; 80a; 80c; 82a) des vierten
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Paare3 von horizontalen Falzlinien derart verbindet, daß das aufgestellte und dichtend verschlossene obere Verschlußteil (12) in eine Schräglage oder eine flache Lage umfaltbar ist·
7. Faltbehälter nach Punkt 6, gekennzeichnet dadurch, daß die unteren Enden der einzelnen Sätze der diagonalen Falzlinien (102; 104; 122; 124) jeweils in einem vorgegebenen Abstand von den einander gegenüberliegenden Längskanten des vorderen bzw· hinteren Körperfeldes (24 bzw· 28) beginnen·
8· Zuschnitt für einen Faltbehälter aus mit thermoplastischem Kunststoff beschichtetem Kartonmaterial, der zu einem Faltbehälter mit schrägem oder flachem oberem Verschluß aufstellbar ist, mit vier im wesentlichen gleich breiten Körperfeldern und einem Seitenverschluß- ' streifen, mit Feldern eines Bodenverschlußteils, die mit den unteren Enden mindestens zweier Körperfelder verbunden sind, mit Feldern eines oberen Verschlußteils, zu denen zwei äußere Dachfeider gleicher Höhe' gehören, die mit den oberen Enden zweier Körperfelder verbunden sind, und zu denen ferner ein Ausgießerfeld und ein Verschlußfeld gleicher Höhe gehören, die mit den oberen Enden zweier weiterer Körperfelder verbunden sind, wobei jedes der äußeren Dachfelder, das Verschlußfeld und das Ausgießerfeld, jeweils eine gerade freie Kante aufweisen und wobei das Verschlußfeld und das Ausgießerfeld kürzer sind als die äußeren Dachfelder, gekennzeichnet dadurch, daß die äußeren Enden"der Felder des oberen Verschlußteils zumindest im wesentlichen passend mit den äußeren Enden der Felder des oberen Verschlußteils eines v/eiteren Zuschnitts verschachtelbar sind»
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