DD203264A1 - Magnetsystem zum schweissen mit magnetisch bewegtem lichtbogen - Google Patents

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DD203264A1
DD203264A1 DD23866282A DD23866282A DD203264A1 DD 203264 A1 DD203264 A1 DD 203264A1 DD 23866282 A DD23866282 A DD 23866282A DD 23866282 A DD23866282 A DD 23866282A DD 203264 A1 DD203264 A1 DD 203264A1
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magnetic
welding
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magnetically moved
arc
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DD23866282A
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Manfred Paasch
Joern Burmeister
Werner Poetschukat
Original Assignee
Manfred Paasch
Joern Burmeister
Werner Poetschukat
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Abstract

Mit diesem Magnetsystem koennen unterschiedliche Groeszenverhaeltnisse zwischen Profilumfang und Wanddicke mittels MBL geschweiszt werden. Als Ziel soll die magnetische Fluszdichte an der Fuegestelle erhoeht bzw. die Spulenabmessung verringert werden. Um die magnetische Leitfaehigkeit des Magnetkreises im Bereich der Fuegeteile zu erhoehen, sind erfindungsgemaesz innerhalb eines Spulensystems um das Fuegeteil ferromagnetische Teile angeordnet, welche zugleich als Spannelement oder als Zeile der Spannelemente ausgefuehrt sind.

Description

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Magnetsystem zum Schweißen mit magnetisch bewegtem Lichtbogen
Anwendungsgebiet der Erfindung
Die Erfindung betrifft ein Magnetsystem zum Schweißen mit magnetisch bewegtem Lichtbogen, insbesondere beim Schweißen von unterschiedlichen Größenverhältnissen zwischen Profilumfang und Wanddicke.
Charakteristik der bekannten technischen Lösungen
Es ist bekannt, das zum Schweißen mit magnetisch bewegtem Lichtbogen notwendige Magnetfeld durch Ringspulen, die die zu verschweißenden Fügeteile umfassen (US-PS 2 280 300), durch teilbare Magnetsysteme (SU-PS 231 044), durch Magnet systerne, die aus entlang der Nahtlinie angeordneten Einzelspulen bestehen (DE-PS 2 321 070), durch Spulen, die sich innerhalb der Fügteile befinden und durch magnetische
-1.^1982*000300
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Kopplungsstücke und Fokussiereinrichtungen mit dem Fügeteil zu einem geschlossenen Magnetkreis führen, (DD-PS 102 323) zu erzeugen.
Weiterhin wurde zum Schweißen von Hohlprofilen mit Platte den hinter der Platte gelegenen Kern so ausgeführt, daß ein für die Lichtbogenrotation günstiges Streufeld entsteht. Pur das Schweißen mit magnetisch bewegtem Lichtbogen von Platten mit Hohlprofilen unter einem Winkel kleiner 90° wurde eine Anmeldung mit dem Titel "MBL-Schweißen von Schräg3tößen" unter dem Aktenzeichen WP B 23 K 235 610 beim Amt für Erfindungs- und Patentwesen der DDR registriert. Allen vorgeschlagenen Magnetsystemen ist gemeinsam., daß die Fügeteile zum. Bestandteil des !Magnet syst ems gemach werden und damit Teile des gesamtmagnetischen Kreises sind. Daraus folgt, daß das Fügeteil den gesamtmagnetischen Fluß zu leiten hat. Die zur Lichtbogenrotation erforderliche Flußdichte im Lichtbogenbereich ist von diesem Magnetfluß abhängig. Während alle Teile des Magnetkreises dem erforderlichen Fluß entsprechend frei wählbar sind, werden die Abmessungen des Fügeteils durch die Schweißaufgabe festgelegt.
Wie Versuche und theoretische Überlegungen gezeigt haben, führt der begrenzte Profilquerschnitt zur magnetischen Sättigung und damit zu einem hohen magnetischen Widerstand des Fügeteils, Daraus folgt besonders bei zunehmendem Fügeteilumfang und abnehmender Wanddicke eine für die Lichtbogenbewegung zu geringe magnetische Flußdichte.
Ziel der Erfindung
Es ist das Ziel der Erfindung, die magnetische Flußdichte an der Fügestelle zu erhöhen bzw. die Spulenabmessung zu verringern.
Das Wesen der Erfindung
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die magnetische Leitfähigkeit des Magnetkreises im Bereich der Fügeteile zu erhöhen.
Erfindungsgemäß sind innerhalb eines Spulensystems, also einer Magnetspule und dem Spulenkern, um ein Fügeteil ferromagnetische Teile angeordnet. Die ferromagnetischen Teile sind als Spannelement oder als Teile der Spannelemente ausgeführt.
Ausführungsbeispiel
Machfolgend soll die Erfindung am Ausführungsbeispiel erläutert werden. In den dargestellten Zeichnungen bedeuten .
Fig. 1: Anordnung eines Magnetsyst ems zum Schweißen mit magnetisch bewegtem Lichtbogen
Fig. 2: Verlauf des Querfeld es der magnetischen Induktion bei Aufbringung eines ferromagnetischen Teils
3 8 b 6 I ο
Nach Fig. 1 ist das Fügeteil 1, in diesem Fall ein Rohr, in den Spannbacken 2 sind diese in der Spannbackenaufnahme 3 gehalten. Die Magnetspule 4 ist über dem Spulenkern 5 ebenfalls mit der Spannbackenaufnahme 3 verbunden. Somit besteht der eigentliche magnetische Kreis aus dem Fügeteil 1, den Spannbacken 2, der Spannbackenaufnahme 3, dem Spulenkern 5 und dem Magnetleitblech 6. Bei entsprechend großem Rohrdurchmesser und geringer Wanddicke kommt es im Bereich a des Fügeteils 1 zu magnetischen Sättigungserscheinungen, was zur Abnahme der magnetischen Flußdichte im Schv/eißspalt 7 führt. Durch die Anordnung eines ferromagnetischen Teiles 8 wird der magnetische Widerstand im Magnetkreis· 1, 2, 3, 4, 5, 6 verringert, was zur Erhöhung der magnetischen Flußdichte im Schweißspalt 7 führt bzw. kann die Magnetspule 4 kleiner ausgeführt werden.
In Fig. 2 wird der Verlauf des Querfeldes der magnetischen Induktion bei Vergrößerung des ferromagnetischen Teiles 8 in x-Richtung bei gleicher magnetischer Urspannung- gezeigt.

Claims (2)

  1. Erfind ungsansprüche
    1. Magnetsystem zum Schweißen mit magnetisch bewegtem Lichtbogen, gekennzeichnet dadurch, daß innerhalb eines Spulen-.systems (4, 5) um ein Fügeteil (1) ferromagnetische Teile (8) angeordnet sind.
  2. 2. Magnetsystem zum Schweißen mit magnetisch bewegtem Lichtbogen nach Punkt 1, gekennzeichnet dadurch, daß die ferromagnetischen Teile (8) als Spannelement (2) oder als Teile der Spannelemente (2) ausgeführt sind.
    - Hierzu 2 Blatt Zeichnungen -
DD23866282A 1982-04-01 1982-04-01 Magnetsystem zum schweissen mit magnetisch bewegtem lichtbogen DD203264A1 (de)

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