DD203298A1 - Anordnung zum hydraulischen verspuelen von filteraschen - Google Patents

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DD203298A1
DD203298A1 DD23764082A DD23764082A DD203298A1 DD 203298 A1 DD203298 A1 DD 203298A1 DD 23764082 A DD23764082 A DD 23764082A DD 23764082 A DD23764082 A DD 23764082A DD 203298 A1 DD203298 A1 DD 203298A1
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DD
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ash
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container
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air
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DD23764082A
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Inventor
Herbert Paetz
Gerhard Lehmann
Albrecht Koehler
Original Assignee
Kraftwerke Elbe Bt Zschornewit
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Abstract

Die Erfindung betrifft eine Anordnung zum Verspuelen von Filteraschen, insbesondere von Braunkohlen-Elektrofilteraschen, wobei in einem liegenden Behaelter eine Asche-Luft-Foerderleitung und eine Wasserleitung eingebunden sowie eine Entleerungsleitung angeordnet ist. Dabei soll das Filterasche-Luft-Gemisch mit einem Wasserschleier versehen und entspannt werden, so dasz das Asche-Wasser-Gemisch in einer kurzen Zeitspanne in die Entleerungsleitung gefoerdert wird. Dies wird dadurch erreicht, dasz die Asche-Luft-Foerderleitung in ein Entspannungsrohr des Behaelters eingebunden ist, wobei der Eingang des Entspannungsrohres eine wasserbeaufschlagte Ringduese und einen luftbeaufschlagten Ejektor und der Ausgang des Entspannungsrohres eine wasserbeaufschlagte Ringduese aufweist und dasz innerhalb des Behaelters eine Vielzahl von hintereinander angeordneten wasserbeaufschlagten Spruehduesensystemen sowie am Behaelterausgang vor der Entleerungsleitung wasserbeaufschlagte Treibduesen angeordnet sind.

Description

-ι- 237840
Titel der Erfindung
Anordnung zum hydraulischen Verspülen von Filteraschen
Anwendungsgebiet der Erfindung
Die Erfindung betrifft.-eine Anordnung zum hydraulischen Yerspülen von Filteraschen, insbesondere von Braunkohle-SlektrofilteraschenV
Charakteristik der bekannten technischen Lösungen
Es sind hydraulische Förderer bekannt, die einen Aufgabetrichter aufweisen, dessen untere Öffnung in ein Förderrohr mündet. Dieses wird über eine Düse mit Treib'f.lüssigkeit beschickt, wobei das Fördergut durch Injektorwirkung in einen Aufgangshals gesaugt und mit der Förderflüssigkeit vermischt
Derartige Förderer versagen, wenn das zu transportierende Gut stark zementierfähig ist, weil sich nach relativ kurzer Zeit infolge Kriechen der Feuchtigkeit die Feuchte-Trocken-Zone des Gutes bis oberhalb der Einmündung des Trichters in die Förderleitung ausdehnt und diese öffnung zusetzt. Ss ist ferner ein hydraulischer Förderer bekannt, bei dem der Injektor nicht direkt in der Förderleitung oder in der Richtung der Förderleitung angeordnet ist, sondern der Ausgang des Injektors tangential in die Förderleitung einmündet, die von einer Niederdruckflüssigkeit durchströmt ^ilrd, wobei die Druckdüse des Injektors für die Hochdrucktreibflüssigkeitszufuhr ebenfalls tangential zur geometrischen Achse des Fördergut stromes liegt«'
Auch dieser Förderer ist für zementierfähige Güter ungeeignet, da. sich sowohl oberhalb der Injektordüse als auch vor der Einmündung in die Förderleitung anwachsende Vertrustungen bilden, die eine Förderung nach kurzer Zeit unmöglich machen. Maßnahmen aur Kleinhalttmg der Feuchte-Trocken-Zone sind nicht vorgesehen.
Zum Entleeren von Aschebunkern für Brennkammerasche mittels Wasserspülung ist eine Vorrichtung bekannt, bei der vor dem Hauptivassereinlaufstutzen an der Aschelut?te ein ringförmig mündender Druckfassereinlauf vorgesehen ist. Is sollen dadurch Verkcustungen vermieden werden, die sonst bei absatz- weiser Spülung durch das Aufsaugen der Restflüssigkeit durch trocken in die Aschelutte fallende Asche entstehen würden. Diese Anordnung ist für die Förderung relativ großer Mengen des zu fördernden Gutes, wie sie beispielsweise an Elektrofiltern von Kraftwerkseinheiten ~ 50 W anfallen, ungeeignet, da bereits oberhalb der Lutte Verkrustungen durch die sich nach oben ausdehnende Feuchte-Trocken-Zone entstehen. Für die Förderung von Blektrofilter-Aschen ist eine hydropneumatische Methode bekannt, bei der in einem Aufnahmegefäß ein Aerosol gebildet mrd und die fluidisierte Asche in die Förderflüssigkeit unter Bildung einer Suspension mit gezieltem Flüssigkeits-Feststoffverhältnis eingespeist wird. Diese Methode verlangt jedoch umfangreiche und kostspielige technische Ausrüstungen* Besonders, ?;enn die zu fördernden Güter an mehreren Stellen eines Betriebes anfallen, sind lange Förder^ege zu der zentralen Aufbereitungsanlage erforderlich, die störanfällig sind und die Verfügbarkeit der Anlagen erheblich beeinträchtigen.
Weiterhin ist eine Anordnung zur Einleitung von pulverförmigen Stoffen in eine Förderleitung bekannt, bei der die untere Öffnung in die senkrecht zur Trichterachse verlaufende Förderleitung mündet. Der Trichter ist im Bereich seines oberen Randes mit einem tangentialen Wasseranschluß versehen. Durch den Verlauf des Wassers ist ständig ein Film auf der Innenseite des Trichters vorhanden, wodurch sich das Pulver nicht absetzen kann.'
Bei dieser Anordnung kann die Förderleitung nur einen geringen Querschnitt besitzen, da bei größeren Querschnitten erhebliche Wassermengen benötigt werden, wenn zementierende Stoffe gefördert werden sollen»^
Bei geringem Druck der Treibflüssigkeit erfolgt nämlich eine schnelle Verkrustung der Förderleitung. Darüber hinaus kann es auch oberhalb de^s tangentialen Wasseranschlusses im Trichter durch das Kriechen der Feuchte-Tr o,cken-Z one zur Brückenbildung führen.
Die bekannten hydraulischen Fördereinrichtungen sind nicht geeignet, zementierende Stäube sicher zu verspülen und abzu- transportieren,"da das Problem der Feuchte-Trocken-Zone nicht beherrscht wird. Die Folge ist, daß diese Anlagen nach sehr kurzer Betriebszeit zu betonieren und manuell mit großem Arbeitsaufwand gereinigt werden müssen.
Mit einer weiteren Anordnung zum hydraulischen Verspülen mit einem unterhalb eines trichterförmigen Paßstückes angeordneten Strahlapparat, der in einer Mischkammer eine Hochdruckdüse und. eine Mischdüse aufweist, soll erreicht werden, daß durch die Vereinigung teilweise für sich allein bekannter Maßnahmen bei hydraulischen Förderern der Abtransport des Gutes so schnell erfolgt, daß die Feuchte-Trocken-Zone gering gehalten ist, so daß Verkrustungen und Brückenbildungen innerhalb der Anordnung vermieden werden
Dies wird dadurch erreicht, indem
a) die Innenwände des Paßstückes und der Mischkammer mit Gummi ausgekleidet sind,
b) das Paßstück in seinem unteren Drittel einen tangentialen Einströmstutzen für ein Wasserzyklon aufweist,'
c) in das Paßstück zentrisch von oben durch eine für die Zuführung des staubförmigen Gutes vorgesehene Öffnung ein Rohr für eine mittige Wasserzuspülung ragt,
d) das Paßstück an seinem oberen Rand einen Berieserlungsring mit senkrecht nach unten gerichteten Düsen besitzt,
e) der Strahlapparat für einen Druck der Treibflüssigkeit > 48 kp/cm ausgelegt ist.
Obwohl durch diese Lösung eine wesentliche Verbesserung erzielt wird, wurden folgende Mängel festgestellt:
a) Die Ifilt erase he wird zu langsam und nicht intensiv genug zu einem Asche-Wasser-Gemisch gebunden,
b) Die Ascheansetzungen im Behälter, vor allem in der Mischzone zwischen Asche-Luft-Gemisch und Wasser sowie an den Innenwänden sind erheblich.
c) Der Restaschegehalt in der Abluft ist relativ hoch.
d) Die Wasserversorgung ist abhänig von anderen,betrieblichen Abnehmern, so daß Störungen eintreten. Sine Fernbedienung ist nicht möglich.
e) Der Aufwand an Bedienung und Wartung ist zu hoch.
Ziel der Erfindung
Z-iel der Erfindung ist, die Mängel der bekannten Lösungen insgesamt zu vermeiden, ohne jedoch hohe Aufwendungen an Material, Zeit, Bedienung und Wartung sowie Umwelt zuzulassen.
Darlegung des Wesens der Erfindung
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, das Pilterasche-Luft-Gemisch mit einem Wasserschleier zu versehen und zu entspannen sowie das Asche-Wasser-Gemisch in einer kurzen Zeitspanne in die Entleerungsleitung zu fördern. Dies wird dadurch erreicht, daß erfindungsgemäß die Asche-Luft-Pörderleitung in ein Sntspannungsrohr des Behälters eingebunden ist, wobei der Eingang des Entspannungsrohres eine wasserbeaufschlagte Ringdüse und einem luftbeaufschlagten Ejektor und der Ausgang eine wasserbeaufschlagte Ringdüse aufweist und. daß innerhalb des Behälters eine Vielzahl von hintereinander angeordneten wasserbeäufschlatan Sprühdüsen und am Behälterausgang vor der Entleerungsieitung wasserbeaufschlagte Treibspüldüsen angeordnet sind.
Ausführungsbeispiel
An einem Ausführungsbeispiel wird die Erfindung näher erläutert. Die Zeichnung zeigt im Prinzip die Asche-Wasser-Mischanlage.
Der liegende Behälter 1 weist das Entspannungsrohr 2 auf, in das die Asche-Luft-Förderleitung 3 eingebunden ist. Am Eingang des Sntspannungsrohres 2 ist die wasserbeaufschlagte Ringdüse 4 und der .luftbeaufschlagte Ejektor 5 angeordnet. Am Ausgang des Intspannungsrohres 2 vor dem Behältereingang ist die wasserbeaufschlagte Ringdüse 6 angeordnet.
Innerhaiti des Behälters 1 sind die hintereinander angeordneten wasserbeaufschlagten Sprühdüsensysteme 75 im Sntspannungs dom 8 des Behälters 1 das Sprühdüsensystem 9 und am Ausgang des Behälters 1 vor der Sntleerungsleitung 10 die Treibdüsen 11 angeordnet. Die Ringdüse 4, die Treibdüse 6, die Sprühdüsensysteme 7j das Sprühdüsensystem 9 tmcL die Treibdüsen 11 sind an die Wasserleitung 12 angeschlossen.
Die 7/irkungs-weise ist folgende:
Über die Asche-Luft-Förderleitung 3 gelangt das Asche-Luft-Gemisch in das Sntspannungsrohr 2 und führt dort zu einer Verwirbelung, die durch die mitgerissene Luft über.den.Ejektor 3 verstärkt wird. Das durch die Singdüse 4 eingeleitete Wasser bildet an der Wandung des Entspannungsrohres 2 und des Behälters 1 einen Wasserfilm, so daß Anbackungen durch die Asche mit Sicherheit vermieden werden.
Durch das über die Ringdüse 6 eingebrachte Wasser i??ird dieser Effekt verstärkt. Gleichzeitig wirkt das über die Ringdüsen 4 6 eingebrachte Wasser als Treibmediuin für das sieh ,is. Behälter 1 bildende Asche-Wasser-Gemisch.
Innerhalb des Behälters 1 erfolgt eine weitere Verwirbelung der Ascheteilchen, so daß diese durch das aus den Sprühdüsensystemen 7 austretende Wasser vermischt werden und ein Äsche-Wasser-Gemisch gebildet wird.
Die durch die Luft mitgerissenen Ascheteilchen werden im Bntspannungsdom durch das Sprühdüsensystem 9 mit Wasser vermischt und gelangen wieder zurück in den Behälter 1.
Das sich bildende Asche-Wasser-Gemisch wird in die Bntleerungsleitung 10 gefö-rdertV Dieser Prozeß wird durch das aas den Treibdüsen 11 austretende Wasser unterstützt.
Durch die Erfindung werden folgende Torteile erreicht:
1. Vermeidung von Verstopfungen oder Stau durch Asche oder Asche-Wasser-Gemisch infolge der nicht veränderten Fließ· richtüng Innerhalb des Behälters.
2. Vermeidung von Anbackungen.
3. Ausgezeichnete Vermischung der Asche mit dem Wasser. 4-.. Geringe Aufwendungen für Investition und Bedienung. 5· Wartungsarmer Betrieb.

Claims (2)

  1. / U *4 U U
    Erf indungsanprac h
    1. Anordnung zum Verspülen von .Filteraschen, insbesondere von Braunkohlen-Elektrofilteraschen, wobei in einen liegenden Behälter eine Asche-Luft-Förderleitung and eine Wasserleitung eingebunden sowie eine Intleerungsleitung angeordnet ist, gekennzeichnet dadurch, daß die Asche-Luft-Förderleitung in ein Sntspannungsrohr des Behälters eingebunden ist, ?;obei der Eingang des Entspanniingsrohres eine wasserbeaufschlagte Ringdüse und einen luftbeaufschlagten Ejektor und der Ausgang des Entspannungsrohres eine i?asserbeaufschiagte Eingdüse aufweist und daß innerhalb des Behälters eine Vielzahl von hintereinander angeorc neten wasserbeaufschlagten Sprühdüsensystemen sowie am Behälterausgang vor der Sntleerungsleitung wasserbeaufschlagte Treibdüsen angeordnet sind.
  2. 2. Anordnung nach Punkt 1, gekennzeichnet dadurch, daß im Entspannungsdom des Behälters ein wasserbeaufschlagtes Sprühdüsensystem angeordnet ist«
    Hierzu 1 Blatt Zeichnung
    L·
DD23764082A 1982-02-24 1982-02-24 Anordnung zum hydraulischen verspuelen von filteraschen DD203298A1 (de)

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