DD203343A5 - Einrichtung zur selbsttaetigen ueberwachung des fadenlaufes - Google Patents

Einrichtung zur selbsttaetigen ueberwachung des fadenlaufes Download PDF

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DD203343A5
DD203343A5 DD82238351A DD23835182A DD203343A5 DD 203343 A5 DD203343 A5 DD 203343A5 DD 82238351 A DD82238351 A DD 82238351A DD 23835182 A DD23835182 A DD 23835182A DD 203343 A5 DD203343 A5 DD 203343A5
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Dimiter I Stiljanov
Ivan S Karadatschki
Konstantin M Dimitrov
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Inst Obleklo Textil
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    • D03D51/34Weft stop motions
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Abstract

Waehrend das Ziel in der Erhoehung der Funktionssicherheit besteht, ist es Aufgabe, die Einrichtung so auszubilden, dasz diese mit einer geringeren Anzahl sich bewegender Elemente arbeitet. diese Einrichtung besteht aus Fadenspannern und Aufnahmehebeln, die an den zu ueberwachenden Faeden anliegen und mit einem elektrischen Kontaktkoerper und einem Sperrungs-, Ueberwachungs- und Rueckzugsystem verbunden sind, indem das Sperrungs-, Ueberwachungs- und Rueckzugsystem einen Schlitten, auf dem unbeweglich Sperrelemente und Ueberwachungselemente angeordnet sind, die den Aufnahmehebeln entsrpechen, die lange Arme und kurze Arme aufweisen, wobei die kurzen Arme die Moeglichkeit fuer einen Kontakt mit den entsprechenden Sperrelementen und mit dem Summierungshebel aufweisen, der an einem elektrischen Kontaktkoerper anliegt, waehrend die langen Arme in der Wirkungszone der Ueberwachungselemente angeordnet sind und an den zu ueberwachenden Faeden anliegen, aufweist.

Description

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i 60 629/28 Einrichtung zur,selbsttätigen überwachung des Fadenlaufes Anwendungsgebiet der Erfindung
Die Erfindung betrifft eine Einrichtung zur selbsttätigen überwachung des Padenlaufes, insbesondere für die überwachung des Schußfadeneintrags bei weberschiffchenlosen Webstühlen· i
Charakteristik der bekannten technischen Lösungen
Bekannt ist eine Einrichtung für die Überwachung des Fadenlaufes, die einen auf einer unbeweglichen Achse angeordneten Aufnahmehebel enthält, in dessen Nähe ein in Reihe im Kreis des Elektromagneten angeschlossener elektrischer Kontaktkörper angeordnet ist, während ein anderer elektrischer Kontaktkörper in Reihe mit dem Elektromagnet verbunden ist, der in der Nähe einer Sperrhebestange angeordnet ist, die mit einem unbeweglich mit der Hauptwelle der Maschine verbundenen Nocken in Berührung steht.
Kennzeichnend für die Einrichtung ist, daß der Aufnahmehebel einarmig ist und am Ende der Sperrhebestange anliegt, die mit dem einen Arm eines auf einer unbeweglichen Achse montierten Rastenhebels verbunden'ist. Der andere Arm dieses Hebels schneidet mit seinem Ende die Bahn des Aufnahmehebels· In Abhängigkeit vom Fadenlauf v/ird der Aufnahmehebel von dem Rastenhebel blockiert oder nicht blockiert»
Die Nachteile dieser Einrichtung sind das Vorhandensein eines Rastenhebels als selbständiges Element zwischen dem Sperrnocken und dem Aufnahmehebel und das Vorhandensein von elektrischen Kontaktkörpern in der Einrichtung, die bei jeder Drehung der Einrichtung eingeschaltet werden. Dadurch wird die Einrichtung unter industriellen Bedingungen unzu-
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verlässig.
Ziel der Erfindung
Ziel der Erfindung ist es,leine Einrichtung zur selbsttätigen überwachung des Padenlaufes zu entwickeln, die funktionssicher arbeitet.
Darlegung des Wesens der Erfindung
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Einrichtung zur selbsttätigen Überwachung des Padenlaufes, die Fadenspanner und angelenkt aufgehängte Aufnahmehebel} die an den überwachten Fäden anliegen und mit einem elektrischen Kontaktkörper -&gj»e3* und einem Sperrungs-, überwachungs- und Rückzugssystem mit der Möglichkeit für eine riickkehrende Bewegung verbunden sind, aufweist, so auszubilden, daß die Einrichtung, mit einer verminderten Anzahl sich bewegenden Elementen arbeitet.
Erfindungsgemäß wird die Aufgabe dadurch gelöst, daß das Sperrung-, überwachung- und Riickzugsystern aus einem Schlitten besteht, auf dem unbeweglich Sperr- und überwachungselemente angeordnet sind, deren Anzahl der Anzahl der Aufnahmehebel entspricht. Die Aufnahmehebel weisen lange und kurze Arme auf, wobei die kurzen Arme mit entsprechenden Sperrelementen und mit einem Summierungshebel, der den elektrischen Kontaktkörper berührt, Kontakt haben. Die lan- y gen Arme sind in der Wirkungszone der Überwachungselemente ' angeordnet und liegen an den zu überwachenden Fäden an«
Es erweist sich-als günstig, daß der lange Arm des Aufnahmehebels auf einem oder mehr sich nicht gleichzeitig bewegen-
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den überwachten Fäden anliegt, während der kurze Arm auf dem elektrischen Kontaktkörper angelenkt ist*
Vorteilhafterweise sind die überwaohungselemente elastisch ausgebildet·
Zweckmäßig ist weiterhin, daß der Summierungshebel frei auf ein Paar unbewegliche Stifte gehängt ist, die an seinen Enden angeordnet sind, während er mit seinem mittleren Teil auf dem elektrischen Kontaktkörper anliegt.
Bei mehr als zwei Fäden, z. B· 4, können an den Enden des Summierungshebels unbeweglich Achsen angeordnet sein, an denen zweiarmige Hebel befestigt sind, von denen sich jeder in Kontakt mit den kurzen Armen eines Paars Aufnahmehebel befindet«
Die Vorteile der Erfindung bestehen darin, daß die Einrichtung zur überwachung auch für mehrere Fäden, die sich gleichzeitig oder nicht gleichzeitig bewegen, benutzt v/erden kann, die Anzahl der sich bewegenden Glieder vermindert ist und elektrische Kontaktkörper fehlen, die nach jeder Drehung umgeschaltet werden.
Ausführungsbeispiel
Die Erfindung soll nachstehend an mehreren Ausführungsbeispielen näher erläutert werden. In der zugehörigen Zeichnung zeigen:
Fig. 1t eine Einrichtung in Ausgangsstellung, die den Fadenlauf von einem oder mehreren sich nicht gleichzeitig bewegenden Fäden überwacht;
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Fig. 2ι die Einrichtung mit einem nicht unterbrochenen Faden im Augenblick nach der Prüfung;
Fig« 3: die Einrichtung mit einem unterbrochenen oder fallengelassenen Faden im Augenblick naoh der Prlifung}
Fig. 4: eine Einrichtung in Ausgangsstellung, die den Fadenlauf zwei sioh nicht gleichzeitig oder gleichzeitig bewegenden Fäden überwacht j
Fig. 5s die Einrichtung mit einem nicht unterbrochenen Faden im Augenblick nach der Prüfung·,
Fig. 6: die Einrichtung mit einem unterbrochenen oder fallengelassenen Faden im Augenblick nach der Prüfung}
Fig. 7$ eine Einrichtung in Ausgangsstellung, die den Fadenlauf von vier gleichzeitig oder nicht gleichzeitig sich bewegenden Fäden überwacht;
Fig. 8« die Einrichtung mit einem nicht unterbrochenen Faden im Augenblick nach der Prüfung;
Fig. St die Einrichtung mit einem unterbrochenen oder fallengelassenen Faden im Augenblick nach der Prüfung.
Auf einer Hauptwelle 1 ist ein Nocken 2 fest montiert. Der Nocken 2 befindet sich im Kontakt mit einer Rolle 3, die auf einer Achse 4 drehbar befestigt ist und mit dem hinteren Ende eines Schlittens 5 verbunden ist, der sich alternierend
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in einer Führung 9 bewegte Am vorderen Ende des Schlittens befindet sich ein Sperrelement 6, an welchem ein elastischea Überwachungselement 7 in Form eines BUgela unbey/eglich angeordnet ist. Der Schlitten 5 wird mittels einer Feder an dem Profil des Nockens 2 angedrückt· Die Feder 8 liegt mit ihrem einem Ende an der Führung 9 und mit dem anderen Ende an einer auf dem Schlitten 5 ausgebildeten Stufe 10.
Ein Faden 11 ist durch einen Fadenspanner 12 eingefädelt und berührt einen langen Arm 13 eines zweiarmigen Aufnahmehebels 14» der auf einer unbeweglichen Achse 15 drehbar befestigt ist. Die Achse 15 ist so angeordnet, daß ein kurzer Arm 16 des AufnahmehebeIs 14 die Möglichkeit hat, sich mit einem als Schaft ausgebildeten Kontaktkörper 17 eines unbeweglich befestigten elektrischen Kontaktkörpers 18 und dem Sperrelement 6 zu berühren, während der lange Arm 13 des Aufnahmehebels 14 die Bahn des Uberwachungselementes 7 schneidet.
Bei der Überwachung des Fadenlaufes von mehr als einen Faden, die sich einzeln oder gleichzeitig bewegen, werden die elektrischen Kontaktkörper 17} 18 (Fig«H) in Reihe geschaltet. Diese in Reihe ausgeführte Verbindung kann auch durch einen Summierungshebel 19 verwirklicht werden (Fig.H^ m 9), der mit seinem mittleren Teil den Schaft des elektrischen Kontaktkörpers 17 berührt, während seine Enden 23 die kurzen Arme 16 der Aufnahmehebel 14 berühren. Die Stifte 20 sind unbeweglich angeordnet und führen durch Sohlitze 21 in die Enden des Summierungshebels 19 oder der Summierungshebel 19 hängt frei auf dem Paar Stifte 20«
Bei vier Aufnahmehebeln 14 (Fig.V3) sind an den Enden 23 des Summierungshebels 19 unbewegliche Achsen 25 angeordnet
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an denen zweiarmige Hebel 24 drehbar befestigt sind. Jeder von ihnen befindet sich in Berührung mit den kurzen Armen 16 der Aufnahmehebel 14·
Die Einrichtung hat folgende Wirkungsweise:
Der Faden 11 verläuft durch den Fadenspanner 12. und berührt den Aufnahmehebel 14· Auf diese Weise entsteht eine Reibung zwischen dem Faden 11 und dem langen Arm 13 des Aufnahmehebels 14· Letzterer wird von dem Sperrelement 6 der Hebestange bis zum Überwachungsaugenblick unbeweglich gehalten« Die Überwachung des Fadenlaufes des Fadens 11 beginnt, wenn die Rolle 3 sich Über den Nocken 2 von dem großen zum kleinen Durchmesser vorwärtsbewegt· In diesem Augenblick rückt der Schlitten 5 in der Führung 9 weiter und das Sperrelement 6 gibt dem Aufnahmehebel 14 die Möglichkeit, sich um seine Achse 15 unter der Wirkung des sich bewegenden ununterbrochenen Fadens 11 zu drehen· Bei seiner Drehung verläßt der Aufnahmehebel 14 die'Wirkungszone des Überwachungselementes 7» wobei die Verbindung zwischen dem kurzen Arm 16 des Aufnahmehebels 14 und dem Schaft des elektrischen Kontaktkörpers 18 verletzt wird. Wenn der Faden 11 zerrissen oder fallengelassen ist, wird sich der Aufnahmehebel 14 nicht um seine Achse 15 drehen und wird unbeweglich bleiben. Bei der Ausführung des Arbeitsganges des Schlittens 5 dreht das Überwachungselement 7 mit seinem Ende 22 den Aufnahme-' hebel 14 um seine Achse 15, so daß infolgedessen der kurze Arm 16 des Hebels 14 auf den Schaft des elektrischen Kontaktkörpers 18 einwirken wird· Das erhaltene Signal wird das auf der Zeichnung nicht gezeigte Bremssystem der Maschine betätigen·
Im Aufnahmehebel 14 können auch mehr als ein Faden 11 eingefädelt werden, die sich nicht gleichzeitig bewegen.
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Bei der überwachung von zwei oder mehr eich nicht gleichzeitig bewegenden Fäden 11, die mit einem Abstand -voneinander angeordnet sind, wirken die kurzen Arme 16 auf den Summierungshebel 19· Wenn der sich bewegende Faden 11 nicht unterbrochen ist, wird auf' der oben beschriebenen Weise der Faden 11 den entsprechenden Aufnahmehebel 14 ablenken, unabhängig davon, daß der andere Aufnahmehebel 14 auf den Summierungshebei 19 einwirken wird· Das erfolgt aus dem Grunde, weil der entsprechende Faden 11 sich im Ruhestand befindet und die gemeinsame Drehung des Summierungshebels wird sich um den Schaft des elektrischen Kontaktkörpers verwirklichen und der letzte wird kein Signal für das Ausschalten der Maschine zufUhren«. Wenn der sich bewegende Faden 11 unterbrochen oder fallengelassen ist, wird der entsprechende Aufnahmehebel 14 unbeweglich bleiben, d· h. er wird in der Wirkungszone des Überwachungselementes 7 bleiben und unter der Einwirkung der kurzen Arme 16 des Aufnahmehebels 14 wird sich der Summierungshebel 19 nach vorwärts bewegen und das Einschalten des elektrischen Kontaktkörpers 18 hervorrufen·
Wach der Ausführung der überwachung führt der Nocken 2 durch die Hebestange und die Sperrelemente 6 die Aufnahmehebel in die Ausgangsstellung zurtick, indem er sie in dieser Stellung bis zum Beginn der folgenden Überwachung hält·
Die Überwachung von zwei sich gleichzeitig bewegenden Fäden 11 kann nach der Verkürzung des Freigangs des Summierungshebels 19 mittels Versetzung des elektrischen Kontaktkörpers 18 verwirklicht werden, so daß bei der Unterbrechung von dem einen der beiden überwachten Fäden 11 der Surnmierungshebel 19 den elektrischen Kontaktkörper 18 einschalten kann·

Claims (2)

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    Erfindungsanspruch
    Einrichtung zur selbsttätigen überwachung dea Fadenlaufes, die Fadenspanner und angelenkt aufgehängte Aufnahmehebel, die an den zu überwachenden Fäden anliegen und mit einem elektrischen Kontaktkörper und einem Sperrungs-, Uberwachungs- und Rückzugsystem mit der Möglichkeit für eine rückkehrende Bewegung verbunden sind, aufweist, gekennzeichnet dadurch, daß das Sperrungs-, Uberwachungs- und Rückzugsystem aus einem Schlitten (5)» auf dem unbeweglich Sperr- (6) und Überwachungselemente (7) angeordnet sind, die den Aufnahmehebeln (14) entsprechen, und aus Aufnahmehebeln (14) die lange Arme (13) und kurze Arme (16) aufweisen,-wobei die kurzen Arme (16) in Kontakt mit den entsprechenden Sperrelementen (6) und mit dem Summierungshebel (19) stehen, der auf dem elektrischen Kontaktkörper (18) anliegt, und die langen Arme (13) in der Wirkungszone der Überwachungaelemente (7) angeordnet sind und auf den zu überwachenden Fäden (11) anliegen, besteht.
    Einrichtung, nach Punkt 1, gekennzeichnet dadurch, daß der lange Arm (13) des Aufnahmehebels (14) auf einem oder mehr sich nicht gleichzeitig bewegenden überwachten Fäden (11) anliegt, während der kurze Arm (16) auf dem elektrischen Kontaktkörper (17) angelenkt ist.
    Einrichtung, nach Punkt !,gekennzeichnet dadurch, daß die Überwachungselemente (7) elastisch sind·
    Einrichtung, nach Punkt 1, gekennzeichnet dadurch, daß der Summierungshebel (19) frei auf ein Paar unbeweglichen Stiften (20), die an seinen Enden angeordnet sind, auf-
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    gehängt ist, und mit seinem mittleren Teil auf elektrischen Kontaktkörpern (17; 18) anliegt.
    Einrichtung nach den lunkten oefeea 1 und 4, gekennzeichnet dadurch,|daß die Enden (23) des Summierungshebels (19) unbeweglich auf Achsen (25) angeordnet sind, an denen zweiarmige Hebel (24) befestigt sind, von denen sich jeder in Kontakt mit den kurzen Armen (16) eines Paares Aufnahmehebel (14) befindet.
    Hierzu 9 Seiten Zeichnungen
DD82238351A 1981-04-24 1982-03-22 Einrichtung zur selbsttaetigen ueberwachung des fadenlaufes DD203343A5 (de)

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