DD203673A1 - Schlauchverbindung - Google Patents

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DD203673A1
DD203673A1 DD23720582A DD23720582A DD203673A1 DD 203673 A1 DD203673 A1 DD 203673A1 DD 23720582 A DD23720582 A DD 23720582A DD 23720582 A DD23720582 A DD 23720582A DD 203673 A1 DD203673 A1 DD 203673A1
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DD
German Democratic Republic
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hoses
tube
breathing gas
hose connection
connection
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DD23720582A
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Peter Schaller
Original Assignee
Peter Schaller
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Abstract

Die Erfindung betrifft eine Verbindung von Schlaeuchen oder aehnlichen Elementen in Einrichtungen zur Atmungsunterstuetzung, insbesondere bei frueh- oder reifgeborenen Saeuglingen. Die Kopplung von Atemgas fuehrenden Schlaeuchen mit einem Atemgasapplikator, insbesondere einem U-foermigen Nasentubus, erfolgt mittels eines Verbindungsstueckes, das eine elastische linsenfoermige Erweiterung aufweist und in einer bevorzugten Form integraler Bestandteil des Atemgasapplikators ist.

Description

Titel der Erfindung Schlauchverbindung
Anwendungsgebiet der Erfindung
Die Erfindung betrifft eine Verbindung für Schläuche oder ähnliche Gebilde, insbesondere in Einrichtungen zur Beeinflussung des Atmungssystems von Früh- oder Reifgeborenen mittels eines ununterbrochen wirkenden positiven Atemwegdrucks. Einrichtungen für die Durchführung dieser als CPAP-Therapie (Continious positive airway pressure) bekannten Methode bestehen im wesentlichen aus einem Atemgasapplikator, insbesondere einem TTasentubus und aus Atemgase au- und abführenden Schläuchen sowie aus Atemgasapplikator und Schläuche koppelnden Schlauchverbindungen. Letztere müssen so gestaltet sein, deß die Auswirkungen von Biegemomenten durch die Schläuche auf den Applikator ausgeschaltet werden.
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Charakteristik der bekannten techniachen Lösungen
Bei einer die Atmung unteratützenden Behandlung, wie aie z.B. die CPAP-Therapie bei früh- und reifgeborenen Säuglingen dara te 11t, erhalten die Patienten daa benötigte Atemgas über einen entsprechenden Applikator, wie z.B. eine Gesichtsmaske oder einen Tracheal - bzw. Nasentubus eingeführt. Wegen der guten Zugänglichkeit zum kindlichen Kopf haben sich hier besonders Uasentuben gut bewährt.
Dabei spielt aber wegen des insbesondere bei Frühgeborenen sehr empfindlichen ÜTaseneingangabereiches eine weiche, dabei aber zuverlässige Anlage dieser Haaentuben im Faseneingang eine besonders wichtige Rolle.
Die Forderung nach weicher, Traumatiaierungserscheinungen vermeidender Anlage ist eng gekoppelt an die Forderung nach der Möglichkeit der Lageveränderung des kindlichen Kopfes, wie sie bei Eigenbewegungen des Kindes oder bei dem Arbeiten am Kind vorkommt. Hierbei üben die doch relativ starren atemgasführenden Schläuche auf den Atemgasapplikator Kräfte aus, die als Toraion, Biegemoment bzw. Längskräfte in Erscheinung treten. Während die Torsionskräfte relativ gering sind, und die Längskräfte durch eine besondere Gestalt der Atemgasschläuche bis auf ein unschädliches Maß reduziert werden können, führen die Biegemomente zu einer Lageveränderung des Hasentubus. Wird der Atemgasapplikator am kindlichen Kopf zusätzlich fixiert, so wirken dieseKräfte auf den Fixationsort.
Es sind Lösungen bekannt, bei denen man versucht, die weiche Anlage dadurch zu erreichen, daß der Kopf des Kindes auf der Unterlage fixiert und der Wasentubus oberhalb der Nase hängend angeordnet wird, wobei dessen Stutzen in die Hase hineinreichen.
Es ist ebenfalls bekannt, einen U-förmigen doppelläufigen Kasentubus (U-Tubus) an der kindlichen Stirn zu fixieren und die Atemgas - Schläuche in Längsachse des Kopfes von hinten her zuzuführen, wodurch die Beweglichkeit des kindlichen Kopfes bedeutend erleichtert ist.
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Ea ist weiterhin bekannt, daß man diese Beweglichkeit auch dadurch zu verbessern sucht, indem zwischen die Atemgas führenden Schläuche und den Applikator insbesondere den Hasentubus Koppelelemente in Form von Faltenschläuchen eingeführt werden.
Allen bekannten Lösungen haften mehr oder minder große Mangel an. So ist eine starre Fixierung des kindlichen Kopfes nur für einen kurzen Zeitraum möglich, da es andernfalls zu Ödembildungen im Hinterkopfbereich kommt. Wesentlich besser bewährt bezüglich der geforderten Beweglichkeit des kindlichen Kopfes hat sich der U-Tubus mit der Fixation an der Stirn* Hier verlagert sich aber das Problem der Krafteinwirkungen durch die zu- und abführenden Schläuche von dem Tubus auf die Stirn, die jetzt diese Kräfte aufnehmen muß.
Faltenschläuche stellen ebensowenig eine gute lösung dar, da aie voluminös und darüberhinaus schwer sind, wodurch die Lagestabilität des Tubus oder des Fixationsortes ebenfalls beeinträchtigt wird. Ihre schlechte Säuberbarkeit iat ebenfalls von Nachteil.
Ziel der Erfindung
Die Erfindung verfolgt das Ziel, zwischen einem insbesondere U-förmigen Nasentubus und den Atemgasschläuchen eine leichte, einfach zu handhabende Verbindung herzustellen, die die den bekannten Verbindungen anhaftenden Nachteile weitestgehend beseitigt und darüberhinaus billig in der Herstellung ist.
Darlegung des Wesens der Erfindung
Es ist Aufgabe der Erfindung, eine Verbindung zwischen einem Atemgasapplikator, insbesondere einem U-förmigen Nasentubus und Atemgas zu- und abführenden Schläuchen zu schaffen, die die Ausübung schädlicher Biegemomente auf den Atemgasapplikator bzw, auf dessen Fixationsort am Kopf unterbindet. Erfindungsgemäß wird die Aufgabe dadurch gelöst, daß zwischen Atemgasapplikator und Atemgas führenden Schlauch eine
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Die Verbindung zwischen der ala Kopplungaatück auagebildeten Schlauchverbindung 3 und dem Atemgasapplikator 2 erfolgt über ein Röhrchen 5.-Ea ist aber auch möglich, daa zum Atemgasapplikator weisende Ende der Schlauchverbindung in oder auf den Schenkel dea Applikatora aufzuziehen. In der Schlauchverbindung 3 angeordnete Verengungen 6 und 7 verhindern daa zu tiefe Einschieben dea Atemgas führenden Schlauches 1 und des Röhrchens 5 in die Schlauchverbindung In einer bevorzugten Ausführung des Erfindungsgegenstandes ist die Schlauchverbindung 3 integraler Bestandteil des Atemgasapplikators 2. Dadurch reduziert sich der Aufwand für das System und seine Montage.
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elastische linsenförmige Erweiterung des Sahlauchquerschnittes vorgesehen ist* Dadurch wird eine beliebige Winkelstellung beider Teile zueinander ermöglicht, ohne daß hierfür ein nennenswertes Biegemoment aufgebracht werden muß» Mit anderen Worten wird bei schräger Stellung des zum Atemgasschlauch weisenden Schenkels relativ zu dem zum Tubus zeigenden auf letzteren kein Moment ausgeübt
Die elastische linsenförmige Erweiterung des Schlauchsystems kann mittels eines besonderen Kopplungsstückes erreicht werden, das zwischen Atemgasapplikator und Atemgas führenden Schlauch eingefügt ist. Sie kann aber auch integraler Bestandteil des Atemgasapplikators sein.
Ausführungsbeispiel
nachstehend soll an Hand eines Ausführungsbeispieles die Erfindung näher beschrieben werden.
In der beigefügten Zeichnung zeigen in nichtmaßstabgerechter Darstellung
Fig. 1: Die prinzipielle Ansicht der Schlauchverbindung Pig. 2: Die Schlauchverbindung als Koppelstück im Längsschnitt
Pig. 3: Die Schlauchverbindung als integraler Bestandteil des Atemgasapplikators im Längsschnitt
Zwischen einem Atemgas führenden Schlauch 1 und dem Schenkel eines Atemgasapplikators 2 befindet sich eine der Verbindung beider Teile dienende Schlauchverbindung 3, die in Fig. 2 als gesondertes Kopplungsstück, in Fig. 3 als integraler Bestandteil des Atemgasapplikators 2 dargestellt ist. Die Schlauchverbindung weist in ihrem zentralen Bereich eine linsenförmige elastische Erweiterung 4 auf. Um eine leichte Verbindung der einzelnen Elemente des Schlauchsystems zu ermöglichen, ist es zweckmäßig, das zum Atemgasschlauch weisende Ende der Schlauchverbindung 3 nach außen konisch öffnend auszubilden.

Claims (2)

  1. -h- 237205 2
    Erfindungsanspruch
    1. Verbindung für Schläuche oder schlauchartige Elemente, insbesondere in Einrichtungen zur Beeinflussung des Atmungssystems, die Atemgas führende Schläuche und einen Atemgasapplikator, vorzugsweise einen U-förmigen ÜTasentubus enthalten, gekennzeichnet dadurch, daß zwischen den Atemgas führenden Schläuchen (1) und dem Atemgasapplikator (2) eine elastische linsenförmige Erweiterung (4) des Schlauchquerschnittes vorgesehen ist.
  2. 2. Verbindung nach Punkt 1, gekennzeichnet dadurch, daß die linsenförmige Erweiterung (4) integraler Bestandteil des Atemgasapplikators (2) ist.
    Hierzu 1 Seite Zeichnungen
DD23720582A 1982-02-05 1982-02-05 Schlauchverbindung DD203673A1 (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE8806818U1 (de) * 1988-05-25 1989-06-29 Lindenberg, Josef, 7500 Karlsruhe Ureter-Katheter-Vorrichtung

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE8806818U1 (de) * 1988-05-25 1989-06-29 Lindenberg, Josef, 7500 Karlsruhe Ureter-Katheter-Vorrichtung

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