DD204170A1 - Unterbrechungsgesteuerte tastatur fuer mikrorechner - Google Patents

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DD204170A1
DD204170A1 DD23603881A DD23603881A DD204170A1 DD 204170 A1 DD204170 A1 DD 204170A1 DD 23603881 A DD23603881 A DD 23603881A DD 23603881 A DD23603881 A DD 23603881A DD 204170 A1 DD204170 A1 DD 204170A1
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DD
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microcomputer
keyboard
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DD23603881A
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English (en)
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Johannes Hundertmark
Heinz Schroeter
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Adw Ddr
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Abstract

Die Erfindung bezieht sich auf eine Tastatur fuer Mikrorechner. Ziel der Erfindung ist es, die Eingabe von Informationen ueber Tastaturen in Mikrorechner zu verbessern. Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine unterbrechungsgesteuerte Tastatur fuer Mikrorechner mit geringerem geraetetechnischem Aufwand und ohne programmaessiges Durchzaehlen der Tastaturmatrix zu entwickeln. Erfindungsgemaess wird das bei einer unterbrechungsgesteuerten Tastatur fuer Mikrorechner mit einem an den Adressleitungen des Mikrorechners angeordneten Register, wobei ein Teil der Ausgabeleitungen des Registers einem Decoder zugeordnet ist u.die restlichen Ausgabeleitungen des Registers mit einem Multiplexer verbunden sind und die Ausgangsleitungen des Decoders und die Eingangsleitungen des Multiplexers als Tastaturmatrix ausgebildet sind, dadurch erreicht, dass der Einschreibleitung des Registers ueber ein Gatter die Refreshleitung und die Speicheranforderungsleitung des Mikrorechners zugeordnet sind. Die Erfindung kann in Geraeten mit Mikrorechnern, die ueber einen Refreshzaehler verfuegen, angewendet werden.

Description

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Unterbrechungsgesteuerte Tastatur für Mikrorechner
Anwendungsgebiet der Erfindung
Die Erfindung kann in Geräten mit Mikrorechnern die über einen Refreshzähler verfügen, angewendet werden.
Charakteristik der bekannten technischen Lösungen
Pur Tastatureingaben von Mikrorechnern sind gerätetechnische und programmäßige Lösungen bekannt. Die gerätetechnischen Lösungen zeichnen sich durch relativ hohen Aufwand und starre Tastenbelegung aus. Die prograinmunterstützten Tastaturanschlüsse benötigen zwar einen geringeren gerätetechnischen Aufwand, müsaen jedoch ständig vom Rechner bedient werden. Sollen sie den Rechner unterbrechen können, so erhöht sich wieder * der Aufwand.
Eine programmäßige Tastatureingabe ist in der W? G 06f/ 184 361 dargestellt, Der Mikrorechner zählt die Ausgabebits durch. Nach jedem Zählschritt wird das Eingabebit , abgefragt. Ist eine Taste gedrückt, so ergibt sich am Eingabebit ein Signal, wenn die adressierte Spalte und die adressierte Zeile mit der gedrückten Taste übereinstimmen. Aus den zuletzt ausgegebenen Werten der Adreßleitungen kann der Rechner die gedrückte Taste erkennen. In der WP G O6f/191 267 wird eine Anordnung zur unterbrechungsgesteuerten Eingabe von Informationen über si-
2*993759
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ne Tastatur in eine elektronische Datenverarbeitungsmaschine beschrieben*
Die Nachteile der bekannten Lösungen bestehen darin, daß entweder die Tastaturmatrix über einen Zähler oder über Programm durchgezählt wird, wodurch der Mikrorechner zusätzlich belastet wird· Das Durchzählen über Programm hat weiterhin den Nachteil, daß ein unterbrechungsgesteuerter Betrieb der Tastatur zusätzlichen gerätetechnischen Aufwand erfordert. Sowohl gerätetechnischen Lösungen als auch die programmunterstützten Tastaturanschlüsse benötigen einen Ein- bzw. Ausgabekanal des Mikrorechners.
Ziel der Erfindung
Ziel der Erfindung ist es, die Eingabe von Informationen über Tastaturen in Mikrorechnern zu verbessern.
Darlegung des Wesens der Erfindung
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine unterbrechungsgesteuerte Tastatur für Mikrorechner mit geringerem gerätetechnischen Aufwand und ohne programmäßiges Durchzählen der Tastaturmatrix zu entwickeln. Erfindungsgemäß wird das bei einer unterbrechungsgesteuerten Tastatur für Mikrorechner mit einem an den Adreßleitungen des Mikrorechners angeordneten Register, wobei ein Teil der Ausgabeleitungen des Registers einem Decoder zugeordnet ist und die restlichen Ausgabeleitungen des Registers mit einem Multiplexer verbunden sind und die Ausgabeleitungen des Decoders und die Eingangsleitungen des Multiplexers als Tastaturmatrix ausgebildet sind, in der die, einer jeden Taste zugeordneten, Kontakte oder anderen Impulsgeber zwischen je einer Spaltenleitung und Zeilenleitung angeordnet sind, dadurch erreicht, daß der Einschreibleitung des Registers über ein Gatter die Refreshleitung und die Speicheranforderungsleitung des Mikrorechners
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zugeordnet sind und die Ausgangsleitung des Multiplexers an einen Unterbrechungseingang des Mikrorechners angeschlossen ist. Zum Auffrischen von dynamischen Speichern können Mikroprozessoren eine Refreshadresse aussenden, Sie wird durch das Refreshsignal gültig gemacht. Während das Refreshsignal aktiv ist, werden die Adreßleitungen durchgezählt. Der Stand der Refreshadresse ist durch den Refreshzähler vom Mikroprozessor lesbar. Ohne programmmäßige Unterstützung werden die Adreßbits bei jedem Refreshzyklus inkrementiert. Ist eine Taste gedruckt, so wird eine Unterbrechung erzeugt, wenn die durch einen Teil der Adreßleitungen adressierte Spalte und die durch die verbleibenden Adreßleitungen adressierte Zeile mit der gedrückten Taste übereinstimmen. Wenn der Mikrorechner die Unterbrechung erkannt hat, erhält er durch Lesen des Refreshregisters die Information über die gedruckte Taste. Durch ümkodierung kann man jeden beliebigen Tastencode erzeugen.
Durch die erfindungsgemäße Verwendung der Refreshadressen eines Mikrorechners als Zähler für eine Eingabeentschlüsselung von Eingabeelementen ist es möglich, das programmäßige Durchzählen der Tastaturmatrix bei einer programmgesteuerten Tastatur zu beseitigen. Ss wird gleichzeitig eine Verringerung des gerätetechnischen Aufwandes erreicht, da kein extra Ausgabekanal benötigt wird, so daß auch kein Adreßdecoder erforderlich ist, Der Wegfall eines Aus- oder Singabekanals bringt eine völlige Unabhängigkeit vom Eingabe- /Ausgabe-Adreßbereich des Mikrorechners mit sich. Dadurch ist es möglich, diese Tastatur an andere Mikrorechner anzuschließen, ohne die bisherige Belegung der Eingabe-/Ausgabe-Adressen berücksichtigen zu müssen. Die Flexibilität des Tastaturanschlusses erhöht sich damit wesentlich.
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•4 Ausführungsbeispiel
Die Erfindung soll nachstehend an einem Ausführungsbeispiel näher erläutert werden.
Die Figur zeigt das Prinzipschaltbild einer unterbrechungsgesteuerten Tastatur.
Der Mikroprozessor 1 erhöht nach jedem Befehlholzyklus sein Refreshregister und legt bei aktiven Signalen MRQ und RPS den Inhalt des Refreshregisters an die Adreßleitungen A ^ - A 6.
Das Gatter 2 verknüpft die Signale MRQ und RPS und ist mit der Einschreibleitung des Registers 3 verbunden. Am Ausgang des Registers 3 liegt immer der zuletzt ausgesendete Inhalt des Refreshregisters des Mikroprozessors 1. Von den Ausgangsleitungen A £' - L 6' des Registers 3 sind drei mit dem Decoder 4 verbunden, an dessen acht Ausgangsleitungen die Zeilen der Tastaturma- · trix 5 angeordnet sind. Die Spalten der Tastaturmatris liegen an den 16 Eingängen des Multiplexers 6 an« Der Multiplexer 6 wird durch die restlichen vier Ausgangsleitungen des Registers 3 angesteuert. Der Ausgang des Multiplexers steuert die Unterbrechungsleitung des Mikroprozessors 1«
Wird eine Taste der Tastaturmatrix 5 betätigt, d. h., eine Zeilenschaltung wird mit einer Spaltenleitung verbunden, so gelangt, unter der Voraussetzung, daß die der Tastenposition entsprechende Zeile ein aktives Signal des Decoders 4 erhält, an einen Eingang des Multiplexers ο ein Signal. Wurde die der Tastenposition entsprechende Eingangsleitung des Multiplexers 6 durch die restlichen vier Ausgangsleitungen A £'- A ydes Registers 3 adressiert, so gelangt das aktive Signal an den Ausgang des Multiplexers 6 und kann an dem Mikroprozessor 1 den Unterbrechungseingang aktivieren und den Mikroprozessor 1 zum Lesen des Refreshregisters veranlassen, dessen Inhalt der Position der gedrückten Taste entspricht.

Claims (1)

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    Erfindungs ansprach
    1. Unterbrechungsgesteuerte Tastatur für Mikrorechner mit einem an den Adreßleitungen des Mikrorechners angeordneten Register, wobei ein Teil der Ausgangsleitungen des Registers einem Decoder zugeordnet ist und die restlichen Ausgangsleitungen des Registers mit einem Multiplexer verbunden sind und die Ausgangsleitungen des Decoders und die Singangsleitungen des Multiplexers als Tastaturmatrix ausgebildet sind, in der die, einer jeden Taste zugeordneten, Kontakte oder anderen Impulsgeber zwischen je einer Spaltenleitung und Zeilenleitung angeordnet sind, gekennzeichnet dadurch, daß der Sinschreibleitung des Registers (3) über ein Gatter (2) die Refreshleitung und die Speicheranforderungsleitung des Mikrorechners zugeordnet sind und die Ausgangsleitung des Multiplexers (6) an einen Unterbrechungseingang des Mikrorechners angeschlossen ist.
    Hierzu 1 Seifa Zeichnungen
DD23603881A 1981-12-21 1981-12-21 Unterbrechungsgesteuerte tastatur fuer mikrorechner DD204170A1 (de)

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ID=5535631

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US5280283A (en) * 1990-11-09 1994-01-18 Ast Research, Inc. Memory mapped keyboard controller

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US5280283A (en) * 1990-11-09 1994-01-18 Ast Research, Inc. Memory mapped keyboard controller

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